Schweres Hochwasser in der Muldeniederung.
Oie Lleberfchwemmung bei Bitterfeld und Dessau. — Eine Einheusfront der Not. Rettung des Dammes im Kreise Dessau. — Das Wasser fällt.
Dessau, 6. Ian. (2BIB.) Die Hochwassergefahr ist hier ans das höchste gestiegen. 3n Dessau faulen die Sirenen sämtlicher Fabriken. Iehnih und Raguhn sind umflutet und von der Außenwelt abgeschnitten. Sämtliche Schuhmann- schäften |inb ausgerückt, um die Dämme zu fchühen. Der Damm der Mulde ist bei Rehau gebrach e n. Der Staatliche hochwasserfchuh, Teno und Ordnungspollzei find dabei, ihn wieder zu schließen. Die Dörfer Rehau und Sollnitz sind in größter Ge- fahr. Die ganze Mulde-Aue bildet weithin einen einzigen See.
Der in das Hochwassergebiet der Mulde entsandte Sonderberichterstatter des WTB. meldet vom ersten Teil seiner Fahrt Eilenburg — G ü b e n, daß die Flutwelle hier bereits Dor» über ist. Sn Eilenburg ist ein Fallen des Wasserspiegels in den letzten 24 Stunden
DESSAU
,♦SOLLNITZ
♦ RETZAU
bruch
BITTERFELD
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ROSSLAU COSWIG
Das Hochwasser der Mulde hat am Mittwoch um 21 Rhr in Dessau seinen höchsten Stand erreicht. Den Bemühungen der Feuerwehr, der Technischen Rothllfe, des Stahlhelms, des Reichsbanners, der SA.'Mannschasten, der Reichswehr und Hunderter von Arbeitslosen ist es gelungen, d i e gefährdeten D a m m st ü ck e in der Aeberschwemmungszone bei Retzau, Sollnitz und Riesau im Dessauer kreise
zu erhalten. Dank der vereinten Anstrengungen ist die größte Gefahr beseitigt. 3n fieberhafter Eile wurden Reservedämme angelegt, da sich das Hochwasser an mehreren Stellen bereits durchgefressen hatte. Von Bitterfeld wird jetzt ein Fallen des Wassers um 30 Zentimeter gemeldet.
Oer Oammbmch bei Kehl.
Schwere Hochwasserschäden im Hanauer Land durch die Lleberfluiung der Kinzig
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Die Durchbruchstelle des Kinzigdammes bei Kehl.
um 70 Zentimeter zu verzeichnen. Dis zum Eisenbahndamm ist die Gegend ein unübersehbarer See. Don einzelnen in der 2Iue liegenden Gebäuden ragen nur noch die oberen Teile heraus. Wiesen und Felder sind weithin vom Wasser bedeckt. Dur die Kronen der Däume sehen aus dem Wasser heraus. Auf der Strecke nach- Guben muhte in der vergangenen Dacht verschiedentlich an den Deichen gearbeitet werden. Das Wasser drohte hier bei den von der Mulde weit entfernt liegenden Orten den Damm zu durchbrechen. Mit Sand- socken, Steinen, Pfählen und Dung- hausen muhten die Dämme gesichert werden.
Sn Bitterfeld ist das ganze Gebiet der Muldeniederung weithin eine einzige Wasserfläche. Die in die Stadt führende Chaussee durchzieht diesen unübersehbaren See als schmaler Streifen, der nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche liegt. Hinter Bitter- feld-Wolffen beginnt das Katastrophengebiet. Sn Schnitz ist der gesamte Verkehr unterbunden. Die Straßen sind teilweise bis Meterhöhe von Wasser bedeckt. Ein während der Dacht unterspültes Dammstück bei Retzau—Solln h brach heute früh auseinander und konnte bisher nicht geschlossen werden. Die Fluten wurden durch einen zurückliegenden Auhendamm aufgehalten. Eine Kompanie Reichswehr aus Dessau, Technische Dothilfe und Einwohner bemühen sich um die Sicherung des äuherst »gefährdeten Dammes in Raguhn. Dach Eintritt der Dunkelheit arbeiten die Mannschaften in angestrengtester Arbeit im Scheinwerferlicht weiter. Da überall ein langsames Fallen des Wasserspiegels zu verzeichnen ist, hofft man, den Damm halten zu können.
3n Anhalt wurden Abteilungen der staatlichen Ordnungspolizei an mehreren Stellen eingesetzt. Für die Berechnung der Flutwelle reichen die Tabellen der anhaltischen Dasserbauverwaltung nicht aus, da das Hochwasser höher st eigt.alsindenhoch- wasserjahren 1 8 97 und 1 909. Auf der kreisslraße Dessau-Roßlau steht das Wasser in einer Breite von etwa fünf Kilometer. Die hochwafser- welle der Mulde nähert sich jetzt dem sog. Wörlitzer Winkel, der Einmündung der Mulde in die Elbe, unterhalb von Dessau. Die Gefahr wird dadurch erhöht, daß die Flutwelle sich hier mit der Hochwasserwelle der Elbe trifft.
Kehl, 5. San. (WTD. Von unserem Sonderberichterstatter.) Der plötzlich eingetretene Witterungsumschwung am vergangenen Samstag führte der Kinzig große Wafsermengen zu, deren Abfluß in dem flachen Gelände des Hanauer Landes nicht schnell genug vor s i ch gehen konnte. So kam es zu einem Dammbruch und einer Unterspülung der Eisenbahngleise der Strecke Appen w e i e r—K ehlin einem Ausmaß von etwa 30 Meter. Man hoffte, die Lücke trotz der anströmenden Wossermassen noch rechtzeitig schließen zu können. Aber das Wasser war gewaltiger als die unermüdliche Arbeit der Bevölkerung. Die Schneeschmelze auf dem Schwarzwald ging bei Föhnwitterung ständig weiter und vergrößerte den Zufluß. Alles Mühen war vergebens. Sn den späten Abendstunden des Montag fraßen sich die Wassermassen weiter Bahn und ergossen sich mit furchtbarer Gewalt in das neue Kinzigbett, an dessen Erstellung schon seit längerer Zeit gearbeitet wird.
Schier Unmenschliches ist an den gefährdeten Stellen geleistet worden. Unerschöpfliche Mengen von Steinen, Kies und Holz wurden in die Durchbruchsstelle geschüttet. Andere Dammstellen wurden mit Faschinen gesichert; aber es schien, als ob alle Bemühungen umsonst fein sollten. Reißend wälzte sich die wütende Kinzig dahin und überflutete schließlich das ganze Gebiet von Auenheim. Das Deu- dorf von Auenheim war am meisten gefährdet. Unermüdlich riefen die Kirchenglocken zur Wafser- wehr auf. Mit Geräten und Werkzeugen, mit Pechfackeln und Laternen eilte die Bevölkerung aus der ganzen Umgebung herbei, um den bedrohten Auenheimern zu helfen. Seht, wo die Wassermafsen sich langsam verlaufen — teilweise abgeleitet durch Abzugskanäle — ist noch nicht zu übersehen, wie groß der Schaden sein wird. Die Gefahr des Einsturzes für eine Reihe von Häusern im Deudorf von Auenheim konnte befeiLgt werden Unermeßlich groß aber wird der Schaden sein, den die Landwirte durch den Verlust der Saat und das Wegschwemmen der Ackerkrume erleiden. A n der Bruchstelle des Dammes ist die Arbeit den ganzen gestrigen Tag über und in der Dacht zum Mittwoch weiter gegangen. Cs gelang, die Mitte zu schließen, so daß der Eisenbahnverkehr heute morgen wieder
ausgenommen werden konnte. Verluste an Vieh sind nicht eingetreten.
Stunnflutgefahr an der schleswig-holsteinischen Westküste
Sm Laufe des Mittwochabends sind an der ganzen Wasserkante wiederum st ürmische Süd- Westwinde aufgetreten, die in den späten Abendstunden die Stärke sieben gleich 15 Sekundenmetern erreichten. Der Sturm trägt erhebliche Wassermengen in d i e Clbmün- düng, so daß bei der nächsten Fluttide am Donnerstagfrüh gegen 4 Uhr mit einem erh 5H- tenWasser stände von etwa 0,75 Meter über normal gerechnet wird. Für die schleswig-holsteinische Westküste hat der öffentliche Wetterdienst eine Sturmflutwarnung erlassen, da hier schon bald nach Mitternacht ein erhöhter Wasserstand von etwa 1,5 Meter über normal zu erwarten ist. Bei dem infolge des Sturmes ungemein starken Wellengänge ist auf der Elbe in der Dähe von Finkenwärder ein Motorsegler, dessen Dame und Herkunft unbekannt ist, untergegangen. Das Schicksal der Besatzung, die aus zwei bis drei Mann bestanden haben dürfte, ist noch ungewiß; man befürchtet aber, daß sie ertrunken ist.
Unwetter auf dem Kanal.
Die Vorboten eines schweren S'urmes, der vom Atlantik sich dem europäischen Festland nähert, erreichte am Mittwochnachm ttag das südliche England. Die Schiffahrt im Kanal war stark behindert und mehrere Unglückssälle haben sich ereignet. Auf der Themse ist ein kleineres Motorschiff untergegangen, unmittelbar, nachdem die Mannschaft, die völlig erschöpft war, von einem Rettungsboot übernommen worden war. An der Südküste waren infolge zahlreicher Hilferufe verschiedene Tettungs- boote in See gegangen. Mehrere Fahrzeuge waren in starker Bedrängnis. Der Zerstörer „Vendettä" mußte ebenfalls wegen Maschinenhavarie nach Portsmouth eingeschleppt werd n. Die atlantische Flotte hat die Ausre.se zu den Frühjahrsmanövern wegen des Sturmes auf Don- nerstag verschoben. Die Zerstörer, die bereits ausgelaufen waren, kehrten in den Hafen zurück. Einer von ihnen erlitt eine Beschädigung am Steuerruder und mußte ins Schlepptau nach dem Hafen gebracht werden. Die Windstärke überschritt zuweilen 123 Stundenkilometer. Der Dampfer, auf dem Lloyd George von seiner Cey- loner Erholungsreise zurück!chrte me de e estern abend aus dem Aermelkanal, daß er mit starkem Sturm und sehr schweren Seen zu kämpfen habe.
Kleine politische Nachrichten.
Der frühere Reichsarbeitsminister Dr. Brauns ist zum Vorsitzenden des Re ichs- ausschusses für Aerzte und Krankenkassen ernannt worden.
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Der DanziaerVolkstag lehnte den durch das Volksbegehern gestellten Antrag auf Auslösung Des Volkstages mit 43 Stimmen der Regierungsparteien gegen 25 Stimmen der Linksparteien ab. lieber den Antrag wird nunmehr em Volksentscheid stattzu- finden haben.
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Der Landesverband Preußens des Reichs« bundes der höheren Beamten teilt mit: Beim Landgericht 1 Berlin ist die Klage eines Oberstudiendirektors und eines Oberstudienrates gegen den preußischen Fiskus eingegangen, in der unter Bezugnahme auf den einstweiligen Beschluß des preußischen Staatsrates vom 30. Sept. v. S. die Berfas- sungswidrigkeit und Rechtsungültigkeit der preußischen Sparverord- nung vom 12. September v. S. in eingehenden
Die Ueberschwemmung des Eisenbahndammes bei Börßum (Braunschweig).
Ausführungen bargelegt und der zufolge bei Sparv.r.rd. u g gekürzteGehaltsbetrag von den Klägern zurückgefordert wird. Auch fettens anderer Beamtenkategorien liegen bereits ähnliche Klagen vor.
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Der neue faschistische Parteisekretär Starace hat die yn Sahre 1925 erlassene Aufnahmesperre von neuen Parteimitgliedern aufgehoben. Ein Rundschreiben besagt, daß es' j e * dem guten Staliener möglich sein soll, in den Reihen der Faschistischen Partei zu kämpfen, falls er den Dachweis über eine reine politisch« und moralische Vergangenheit erbringen kann.
AmishauptmannSwahlen in Mecklenburg.
Schwerin, 7. San. (TU.) Am Mittwoch wurden in verschiedenen Qlemtern Mecklenburgs die Amtshauptmannswahlen durchgeführt. Sn Par - ch i m wurde der Rechtsanwalt Dr. Z eitler - München, der als nationalsozialistischer Kandidat aufgestellt war, gewählt. Auch zum Stellvertretenden Amtshauptmann wurde ein: Dationalfozialist gewählt. Sn Ludwigslust wurde der bisherige Amtshauptmann S t a e ck e r (bürgerlich) gewählt. Zum Stellvertretenden Arnts- hauptmann wurde ein Dationalfozialist gewählt. Sn Grevesmühlen wurde mit den Stimmen der Bürgerlichen und der Sozialdemokraten Regierungsrat Schnappauf zum Amtshauptmann gewählt. Auch hier wurde ein Dationalfozialist Stellvertretender Amtshauptmann.
Aus aller Wett.
Dortmunds Finanznot.
Der Dortmunder Bürgermeister Hirsch begibt sich mit dem Finanzdezernenten nach Berlin, um mit den zuständigen Stellen über Maßnahmen zur Behebung der Finanznot der Stadt Dortmund zu beraten. Bor allem soll versucht werden, die drohend» Gefahr weiterer Z e ch e n - S t i l l e g u n. gen, die der Stadt neue Lasten auferlegen würden, abzuwenden. Den städtischen Beamten könnt» am 2.Januar erst ein Sechstel des fälligen Monatsgehalts ausgezahlt werden. Wann das zweite Sechstel zur Auszahlung gelangt, ist noch ungewiß. Die bedrängte Finanzlage der Stadt ist vor allem auf die starke Steigerung der Wohlfahrtsunterstützten zurückzu- führen. In den letzten Taaen find der Stadt von der Regierung insgesamt 500 000 Mark überwiesen worden, die aber noch nicht einmal zur Deckung der allernotwendigsten Ausgaben ausreichen. Der Ge- famtbebarf für den Monat Januar beträgt rund 6 Millionen Mark, gegenüber einem voraussichtlichen Eingang von 2,6 Millionen Mark.
Schwerer Orkan über Riederländifch-3ndien.
Diederländifch-Sndien wird von einem schweren Orkan heimgesucht. Die Telephon- und Telegraphenverbindungen mit den Snseln Bali und Lombok sind mtterbrochen. lieber die Orkan- Katastrophe liegen bisher noch keine näheren Meldungen vor. Die holländischen Blätter äußern die Ansicht, daß die angerichteten Verheerungen auf den um diese Sahreszeit seine größte Stärke entwickelnden West monfun zurückzuführen sein dürften, der durch die Regenwasser stark an* geschwol' 'c Flüsse über die Ufer getrieben haben d...fte. Da die Unterseekabel unterbrochen sind, dürfte gleichzeitig damit e i n Seebeben aufgetreten fein. Obwohl sich auf Bali mehrere Vulkane befinden, wird ein Vulkanausbruch für unwahrscheinlich gehalten.
Aufrechterhaltung der Preisbindung für Zeitschriften.
Auf Grund der Vierten Notverordnung hat der Reichswirtschaftsminister durch einen Zwischenbescheid für die Zeit bis zum 31. Januar 1932 die Aufrechterhaltung der Preisbindung für Zeitschriften unter Zugrundelegung ihrer bisherigen Preise bewilligt.
Ein neues Riefen-Transozean-Flugboot geplant.
Der holländische Flugzeugerbauer Koolhoven will ein Flugboot für den Transozeanverkehr bauen, das zweimal s o groß, sein soll wie der „D o X". Es soll mit zehn Motoren von 1000 PS ausgerüstet werden. Die Nutzlast soll 42 Tonnen bei einem Gesamtgewicht von 100 Tonnen und die Höchstgeschwindigkeit 210 Stundenkilometer betragen.
3n den Alpen tödlich verunglückt.
Der 23;ährige Kurt Friese aus Hirschhorn a. D., Medizinstudent in Freiburg i. D., ist am Fletschcrtobel im Gebiet der Mittagsspitze bei Feldkirch bei einer Klettertour etwa 400 Meter tief abgeftürat und zerschmettert liegengeblieben. Die Leiche wurde geborgen.
Streikunruhen in Holland.
Sn der Stadt Enschede, dem Zentrum des Textilarbeiterstreiks im Sndustriegebiet von Twente, kam es wiederholt zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Streikenden. Die Ausständischen hatten sich zusammengerottet, um Arbeitswillige, unter denen sich auch einige aus benachbarten deutschen Grenzorten stammende deutsche Arbei- t e r befanden, tätlich zu bedrohen und ihre Wohnungen zu beschädigen. Die Menge eröffnete beim Herannahen von Polizeipatrouillen auf diese ein Steinbombardement, wodurch Polizisten verletzt wurden. Die Beamten gaben Schreckschüsse ab. Dach Eintreffen von Verstärkungen wurden die Straßen mit der blanken Waffe gesäubert.
Ein versicherungsbetrüger bestellt einen Einbruch.
Der Pächter oes W.nterfe.dpalastes in Berlin, Leo Potrzela, in dessen Räumen vor einigen Tagen ein Geldschrankeinbruch verübt wurde, ist verhaftet worden. Die Kriminalpolizei ermittelte, daß Potrzela den Einbruch selbst durch zwei gedungene Verbrecher hat ausführen lassen. Der Geldschrank, in dem sich nur 500 Mk. befanden, war mit 20 000 Mk. versichert. Potrzela wollte sich diese Summe durch seine Einbruchsbestellung aneignen.
Schweres Unglück beim heben eines Fährankers.
Dachdem der Betrieb der Oderfähre bei Pommerzig, Kreis Crossen, infolge Eisganges stillgelegt werden mußte, sollte der Anker der Fähre mit Hilfe eines vorüberfahrenden Dampfers gehoben werden. Der mit sechs Mann besetzte F ä h r k a h n kam dabei dem Schaufelrad des Dampfers zu nahe und schlug um, so daß sämtliche Snsassen ins Wasser fielen. Während vier Mann gerettet werden konn- ten, ertranken zwei Landwirte. Beide waren Familienväter und hinterlassen fünf bzw. zwei unversorgte Kinder.
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