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6.12.1932 Erstes Blatt
 
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Die größte Talsperre Europas in betrieb genommen

Aus -er Provinzialhaupista-i

Die Vleilochfperre an der oberen Saale wurde In Gegenwart von Vertretern der rung und der Länder Thüringen und Preußen soeben feierlich in Betrieb genommen. gibt einen Blick auf den riesigen Staudamm, der eine Höhe von 65 m und eine Länge von 205 m

Heule schon Wahl -es Reichslagspräflhinm

Noch feine Einigung über eine Vertagung bis nach Weihnachten.

Vornottzen.

- Tageskalender für Dienstaa: Stadttheater, 20 bis 22 Uhr.Der Dieb". Oberhess. Kunstverein, Turmhaus am Brand- Platz, 15 bis 17 Uhr, Ausstellung. 15 bis 17 20 bis 22 Uhr, HotelPrins Carl", Frischkost^ kurse mit Kostproben. - Palast-Lichtspiele, 9 bis 19 Uhr, Ausstellung von 8000 Zinnsoldaten. - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Strich durch die Rechnung".

Die Hundesteuer in Hessen.

Der amerikanische Bundeskongreß lrill zusammen

Ein umfangreiches Programm aber keine Handlungsfreiheit.

Die Preisträger bei dem photo­graphischen Wettbewerb des Ver­kehrs- und Derschönerungsvereins. Aach eingehender Prüfung aller beim Photo­wettbewerb des Verkehrs- und Derschönerungs- Vereins eingesandten Aufnahmen hat das Preis- | de" 1- Preis einstimmig Herrn Otto 1 ReilS, Marburger Straß« 21, für die von ihm

Berlin, 6. Dez. (BDZ.) Im Reichstage herrschte schon am frühen Morgen lebhafte Tätigkeit. Die meisten neugewählten Abgeordneten waren bereits zeitig eingetroffen, um an den Vor­bereitungen für die konstituierende Sitzung des Par­laments teilzunehmen, die um 15 Uhr begann. Wie sonst bei ähnlichen Gelegenheiten, so hatten sich auch heute auf den Straßen und im Tiergarten rings um das Reichstagsgebäude zahlreiche Neu­gierige eingesunden, namentlich junge Leute, die durch ihr Verhalten die Polizei manchmal zum Ein­schreiten zwangen. Vor dem Schalter, an dem die Eintrittskarten für das Publikum ausgegeben wer­den, bildete sich bereits um 7 Uhr eine Schlange, doch wurde den Interessenten sofort gesagt, daß nur 2 5 Karten zur Verteilung gelangen können, da die übrigen bereits seit Tagen von den verschiedenen Behörden vergeben sind. Die 25 zuerst Gekommenen harrten jedoch trotz der kühlen Witterung tapfer aus, um wenigstens um 15 Uhr tatsächlich eine Eintritts­karte zu erlangen. Die polizeilichen Sicherungsmaß. nahmen in und vor dem Reichstagsgebäude waren wie sonst an großen Tagen.

Die AraMonSsührerbesprechung.

Berlin, 6. Dez. (VDZ.) 3n der JraMions- führerbesprechung, die mittags im Reichs- tage als Ersatz für den noch nicht bestehenden Aelke- flenrat slaltsand, einigle man sich zunächst darüber, daß in der heutigen ersten Sitzung des Reichstags außer der Konstituierung auch schon die Wahl des neuen Präsidiums und die Besetzung der wichtigsten Ausschüsse vorgenommen werden soll. Daran schloß sich eine lebhafte Aussprache über die weiteren Dispositionen des Reichstags, die jedoch nicht zu einer Einigung führte. Bon nationalfozia- listischer Seite wurde angeregt, heute noch das Stelloertretungsgeseh in allen drei Le­sungen zu verabschieden. Dagegen wurde jedoch von den meisten Fraktionen Einspruch erhoben. Staats­sekretär Planck erklärte, das neue Kabinett be­dürfe zur Vorbereitung seiner sachlichen Arbeiten noch einige Zeit. Die Sozialdemokraten verlangten daraufhin die Regierungserklärung solle wenig st ens in den nächsten lagen ab-

Ermäßigung der Beiträge zur land- und for st wirtschaftlichen De- rufsgenossenschaft für Hessen. Vor der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossen­schaft wird uns mitgetei.lt, daß die durch beit Wegfall der sog.kleinen Renten" gemachten Er­sparnisse erst bei der Erhebung der Umlage für 1932, die im Jahre 1933 erfolgt, in Erscheinung treten. Nachdem nun das Jahr 1932 fast ab­gelaufen ist und die Ausgaben der Derufs- genossenschaft für das zu Ende gehende Jahr be­kannt sind, ist die Festsetzung des Beitrags von 1932 möglich gewesen: er wurde auf 13 Pfennig je 100 Mark Steuerwert festgesetzt, gegenüber 18 Pfennig für 1930 und 17 Pfennig für 1931. Es werden crlso 4 Pfennig je 100 Mark (Steuer* ö>ert weniger erhoben, als in diesem Jahre, oder 5 Pfennig weniger als in 1931.

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Zum letzten Male in der Geschichte der Ver­einigten Staaten bot sich heute das paradoxe Bild, daß die am 8. November im Wahl­kampf Besiegten von Hoover abwärts nach wie vor in Amt und Würden sind und bei der Kongreßtagung Mitarbeiten, während die vom Volk Gewählten abseits stehen müssen. Ein diesen Zustand änderndes Gesetz ist vom Kongreß beschlossen, aber noch nicht von 36 der 48 Staaten ratifiziert: und so bleibt der alte Kongreß mit 150 Abgeordneten und 15 Sena­toren, die im Wahlkampf unterlagen, bis zum 4. März 1933 am Leben. Daher dauert einstwei­len der lähmende Zustand an, daß Feine Partei in beiden Häusern eine entscheidende Mehrheit hat.

Aufhebung der Prohibition vorerst abgelehnt.

Washington, 5. Dez. (WIB.) Bald nach Au- fammenfritt des Kongresses brachte der demokratische Parteiführer R a i n e y im Repräsentantenhaus eine Resolution ein, die die Aufhebung des 18. versassungszusahe» vorschlägt, durch den die Prohibition eingeführt wurde. Die Resolution entspricht dem von den Demokraten ausgestellten Programm. Das Repräsentantenhaus lehnte die Resolution ab. 272 Abgeordnete stimmten für den widerruf des Zusatzes, 144 da­gegen, so daß die erforderliche Zweidrittelmehrheit nicht erreicht wurde.

Tage der Erwartung.

Der Herbstwind hat feine Arbeit getan. Die Bäume stehen nackt und kahl da. Auf dem Boden raschelt das Laub. Wie Mütter trauern di« Bäume um ihre Blätter. Aber die Natur breitet einen linden Schleier über Wald und F.ur. Graue Nebel legen sich auf die Erde.

Wir haben den Adventskranz aufgehängt. Auf einem schlichten Holzreifen wurden grüne Tan­nenzweig« befestigt, darauf steht nun ein Licht­chen. Bold kommen die andern hinzu. Es sind die ersten Zeichen des kommenden Weihnachtsfestes. Wenn erst alle vier Adventskerzen brennen, dann leuchten die Augen unserer Kinder. Das schönste Fest ist in nächster Nähe.

Die Weihnachtsstimmung kommt mit dem Ad­ventskranz. Den Schlüssel aber, der das goldne Tor öffnen soll, hat der Nikolaus, der schon für die Kinder einige Gaben bringt.

Unö an den langen Abenden sitzen sie da und schreiben ihre Wunschzettel für das Christkind. Sie werden auch dieses Jahr zu viel enthalten, und der väterliche Stift muß manches streichen. Aber unsere Kleinen sind in ihrem Glauben un­besiegbar. Sie kümmert keine Not der Zeit, sie wünschen und hoffen.

Auch wir Großen lassen uns die Freude über das nahende Fest nicht rauben. Wir wollen den Kindern nicht nachstehen, und keineswegs dür­fen wir sagen:Bei den Zeiten kann man doch keine Weihnachten feiern! Man kann alles, wenn man will. Sogar ohne einen Christbaum kön­nen wir froh sein. Die Freude muß nur im Herzen sitzen.

Und der Vater besinnt sich darauf, daß man aus leichten Zigarrenkistchen, sogar aus kleinen Schachteln allerlei zusammenbasteln kann für die erwartungsvollen Kinder. Leim und buntes Pa­pier können wir noch auftreiben. Die größeren Geschwister helfen ja so gern. Auch sie haben ihre Geheimnisse. Wir kommen oft an verschlos­sene Türen. Wir hören leises Getuschel und Pa­pierknistern. Natürlich tun tobt so, als ob wir nichts gemerkt hätten. Wir suchen etwas im Waschtisch und finden ... Wir können schweigen.

Aber unser Herz wird froh darüber. Die Tage der Erwartung sind da. Sie beschwingen unser Leben, sie tragen uns leicht über manche Hinder­nisse. Zu keiner Zeit lassen wir uns so gern und so leicht von schönen Träumen umgaukeln und einwiegen.

Es sind köstliche Tage, diese Tage der Erwar­tung. Mr.

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Dom Hauptzollamt Gießen wird Darauf auf- merksam gemacht, daß die im Lause Jahres abgeschafften Hunde bis spätestens zurn3 1.De- zember beider zuständigen Bürger- me i sie r e i obzumelden sind. Wird die Abmeldung erst nach dem 31. Dezember vor­genommen, so ist die Hundesteuer für das fol­gende Kalenderjahr werter zu entrichten.

Qm Januar selbstgezüchtete junge Hunde I tm Alter von unter drei Monaten besitzt, wird | weder gleich, oder nachträglich zur I bollen ftunbefteuer für das kommende Kalender- jahr herangezogen. Eine Befreiung von der

gegeben werden; daran solle sich zugleich die Be­ratung der Iniliativgesetze knüpfen. Von Zentrums- feite wurde angeregt, vor der Vertagung des Reichs­tages diese Entwürfe wenigstens noch zu beraten. Zu einer Einigung darüber kam es jedoch nicht. Die Entscheidung über die Tagesordnung der nächsten Sitzung wird also heute abend vom Plenum des Reichstags selbst gefällt werden müssen.

3n der wilhelmstrahe hört man die Auffassung, daß es sehr gefährlich ist, überhaupt erst in eine Diskussion der Materie hineinzugehen, weil dann alle Bemühungen um eine Verständigung s i ch von selbst zerschlagen können. Das dürste wohl der Grund dafür sein, daß daraus gedrängt wird, schon heute zu einer Entscheidung über die Vertagung zu kommen.

Auch die NSOAp. erwartet Sinken der Arbeitslo enziffer

M ü n ch e n, 6. Dez. (CRB. Funkspruch.) Die Na. tionalsozialiftische Korrespondenz erklärt, die Tat­sache, daß Dr. G e r e k e mit dem Problem der Arbeitsbeschaffung betraut wurde, könnte begrüßt werden, da Gereke aus den Grundsätzen der Nationalsozialisten viel gelernt habe. Die Fi- nanzierungsoorschläge Dr. Gerekes feien Abwand- lungen der Grundsätze, die Gottfried Feder vor 10 unö 12 Jahren aufgestellt habe. Auch diese Tat­sache könne das Programm sympathisch machen. All dies fei als ein Erfolg der national- sozialistischen Propaganda zu buchen; aber die politische Unruhe und das wach­send^ Bewußtsein, daß eine von einmütigem Dolks- willen getragene Regierung da sein müsse, ehe irgendwelchen Maßnahmen Erfolg beschieden sein könne, verurteile den Versuch zum Scheitern. Die Nationalsozialisten hätten seit mehr als Jahresfrist daraus hingewiesen, daß für diesen Winter mit einem erheblichen Steigen der Ar° beitslosenziffer aus volkswirtschaftlichen Gründen nicht zu rechnen fei. Wenn also das Tempo der Arbeitslosigkeit nicht in demselben Maße wie früher steige, sondern merk­lich sinken werde, so wüßten die Nationalsozia­listen, was sie davon zu halten hätten.

liens gestern mit dem amerikanischen Vorschlag eines vorläufigen Abrüstungsabkommens ein­verstanden erflärt haben. Es hänge jetzt alles weitere davon ab, ob auch der deut­sche Außenminister seine Zustimmung dazu geben wird, was man allerdings vielfach an­zweifelt.Daily Mail" erklärt, in Londoner diplo­matischen Kreisen glaube man nicht, daß die heutige deutsch-französische Aussprache die Dinge wesentlich fördern werde. Die in Aussicht genommene Konvention, die ein geringfügiges Maß qualitativer Abrüstung Oorfebe, dürfte die Berliner Forderung nach prinzipieller Anerken­nung der Gleichberechtigung schwerlich be­friedigen.Times" meint, wenn Deutsch­land demamerikanischen Plan" nicht zustimme, werde man prüfen müssen, ob irgend etwas ge­schehen könne, was Deutschland be^kbigte, ohne Zugeständnisse zu erfordern, zu denen die Fran­zosen nicht bereit sind. Es handele sich jetzt darum, ob sich Freiherr von Neurath mit einer prinzipiellen Erklärung zugunsten der Gleichberechtigung und deren Zustande­kommen in Etappen begnügen wird. Morning Post" behauptet, die britische Regie­rung trete für eine vorläufige Konvention ein, vorausgesetzt, daß Deutschland daran tcilnimmtDaily Herald" hält es für so gut wie sicher, daß Deutschland den Vorschlag Macdonald a b l e h n e n wird.

wenn Deutschland dem amerikanischen Vorschlag gegenüber auf seinem ablehnenden Standpunkt be­harre, seine halbe Zusage zurückneh- men werde. 3m Grund genommen, laufe alles da­rauf hinaus, daß die französische und die deutsche These unvereinbar seien. Ueber- dies bedeute die französische These an den Sicher- hellsgarantien heute mehr denn je eine Konstruk­tion im leeren Raum. Erstens wegen des Unwetters, das bald Über die französisch­amerikanischen Beziehungen durch die Schutdensrage hereinbrechen werde, zweitens, weil Norman Davis bereits Gelegenheit genommen habe, wenigstens einer Delegation zu erklären, daß Ame­rika überhaupt feine S icher Heils- garanfie für irgend jemand bereini­gen würde, drittens roeil England sich wahr­scheinlich der negativen Haltung Amerikas a n - passen werde. So sehe die Wahrheit aus. Alles übrige fei mir Beiwerk.

Auch in England wenig Hoffnung.

Deutschlands Ablehnung erwartet.

London, 6. Dez. (WTB.-Funkspruch.) Die Blätter melden aus Gens, daß sich die Dele­gierten Großbritanniens, Frankreichs und 3ta-

Washington, 5. Dez. (WTD.) Der Dundes- kongreh wurde heute um 12 Mr in beiden Häusern feierlich eröffnet. Am 4. März 1933, 12 Mr muß er nach der Vorschrift der Verfassung seine Sitzungen beenden.

Bis zum 4. März 1933 muß das Budget für das am 1. Juli beginnende Haushaltsjahr verabschiedet sein. Außer dem Budget harren Zahlreiche andere Fragen der gesetzgeberischen Zearbeitung, darunter die Einführung dreiprozentigen Bieres, die Vorberei­tung einer baldigen Aufhebung des Ver- fassungszusahes, der berauschende Getränke verbietet, Hilfsmaßnahmen für die notleidende Landwirtschaft, die ilnterftühung der mit dem Familienangehörigen etwa 25 Millionen Köpfe zählenden Arbeitslosen, die Reform des P r i v a t b a n k e n s y st e m s, das, wie die Schließungen zahlreicher Banken und die Mil­liardenverluste im Jnsull-Konzern und anderen Konzernen zeigen, künftig strenger zwischen rei­nem Bankgeschäft und Spelulationsläligkeit un­terscheiden muß, und schließlich die Auflocke­rung des Zentralbankgesehes zwecks leichterer Absorbierung der für Stühungszwecke benöt-gten starken Auslegungen von Bundes- schuldverschrcibungen sowie zwecks Freimachung möglichst großer Bargeldvorräte für Notfälle. Angesichts dieser Probleme treten die außen­politischen Fragen in den Hintergrund, und Probl«'»>: wie den Kriegsschulden der Alli­ierten, dem Eintritt in den Internationalen Ge­richtshof, dem Mandschureikonflikt und der Frage der Unabhängigkeit der Philippinen wird nicht viel Zeit gewidmet werden können.

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Hundesteuer tritt nur dann ein, wenn nach« gewiesen wird, daß ein junger Hund vor E veichung des Alters von 3 Monaten zugrunde-, gegangen, entlaufen oder veräußert worden ist.

Diejenigen Hunde, die im Laufe des Ka­lenderjahres ihren Besitzer wechseln, unterliegen jeweils der nochmaligen Versteuerung, da nicht der Hund als solcher, sondern der Hunde besitz besteuert wird.

Märchenabend der Sindienanstali.

Aehnlich wie in früheren Jahren, hatte auch diesmal die Studienanstalt die Eltern dep Schk> le rinnen und die Freunde der Schule zu einem Elternabend eingeladen. Er wurde in Gestalt eines Märchenabends am Montag im Katholischen Dereinshaus abgehalten. Nach einem Dorspruch der Schülerin Hedwig Lenz trat das unter Stab­führung von Musiklehrer N e be l i n g stehende Schülerinnenorchester mit der Haydnschen Sym­phonie in S-Dur aus und erwarb sich mit ihrem guten Vortrag den Beifall der zahlreichen Be­sucher. Märchenerzählungen, ein Mürchenspiel König Drosselbart" und Märchengedichte, ddiv Schülerinnen der Anstalt vorgetragen, führten die Zuhörer ins Märchenland. Die Hauptaufsührung> des Abends bildete die MärchenkantateDie Bre­mer Stadtmusikanten" von F. Nagler, wobei Or­chester, Chor und Solisten ihr Bestes gaben. Sämt­liche Darbietungen wurden sehr beifällig ausge­nommen.

(tficficner Wochenmarktpreise.

Dießen, 6. Dez. Es kosteten auf dem heu­tigen Wochenmarkt das P,und: Süßrahmbutter 130, Landbutter 130, Kochbutter 100, Matte 25 bis 30. Wirsing, grün 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 10, tote Rüben 8 bis 10, Spinat 15, llnterfoblrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat 80 bis 100, Zwiebeln 8 bis 10, Meer­rettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 3, Aepfel 18 bis 35, Birnen 20 bis 35, Dörrobst 35 bis 40, Honig 40 bis 45, junge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 60 bis 80, Gänse 60 bis 70, Enten 80 bis 93, Nüsse 35 bis 40; das Stück: Käse 5 bis 10, Tauben 50 bis 60, aus­ländische Eier 12 bis 14, inländische 14, Blumen­kohl 30 bis 60, Endivien 10 bis 15, Oberkohkrabi 8 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 35 Pfennig, der Zentner: Kar­toffeln 2,50, Weißkraut 4, Rotkraut 6, Wirsing, grün, 6 Mark.

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