Sas Palais des Reichspräsidenten wird umaebant
OK
W
I
■Rw. VN - - - -
Mfc *
WH
■
Blick in den Hof des Reichsprästdenten-Palais, wo soeben die Umbauarbeiten, die seit langem geplant waren, begonnen wurden. Der Reichspräsident hat in der alten Reichskanzlei Wohnung genommen, ist jedoch vorläufig nach Neudeck abgereist, von wo aus er die Amtsgeschäfte weiter leiten wird.
Gustav-A-ols-Ge-enkfeierinMainz
Am Montogmorgen tagten diebeidenHau pt- vereine getrennt. Der österreichische Hilfsaus- schuß des Evangelischen Bundes legte klare Rechenschaft über die ausgedehnte, wirksame und dringende, stets wachsende Unterstützungsarbeit an den „Los-oon-Rom"-Gomeinden ab. In der anschließenden Hauptoersammluna des Evangelischen Bundes erstattete der Schriftführer, Pfarrer Dr. B e r g 6 r - Darmstadt einen eingehenden Jahresbericht, der von
bedauerlicher Verschärfung dec konfessionellen Lage in Hessen,
aber auch von erfreulicher Vertiefung und lebendigem Wachstum der Bundesarbeit zu berichten wußte. Die Zahl der Zweig- vereine ist um 6 gestiegen. Die Mitgliederzahl ist trotz wesentlicher Erhöhung des Bestandes in einzelnen Vereinen infolge der wirtschaftlichen Verhältnisse um ein geringes gefallen. Der Kassenbericht ergab das erfreuliche Bild einer gesunden Entwicklung. Für den hauptoerein und seine Arbeit ist es von besonderer Wichtigkeit, daß eine neue Satzung mit grundlegenden Aenderungen einstimmig angenommen wurde. Eine Reihe verdienstvoller Bundesarbeiter wurde mit der Luthermedaille ausgezeichnet. Der Vorsitzende, Pfarrer B e r ck - Roßdorf, wurde abermals für drei weitere Jahre gewählt. Außer den zahlreichen Vertretern der Hess. Zweigvereine wohnte auch eine Gruppe Gießener Theologiestudenten den Veranstaltungen bei.
Gleichzeitig tagte im überfüllten Konfirmandensaale der Christuskirche der Verwaltungsrat des Hess. Hauptoereins der Gustav- Adolf-Stiftung. Nach Gebet und gemein
samem Gesang eröffnete der Vorsitzende,Freiherr von heyl zu Herrnsheim, mit einem Grußwort. Der Jahresbericht wies
erfreuliche Einnahmen für das Liebeswerk
nach. Im Laufe der Verhandlung wurde in den Vorstand neugewählt Frau Dekan Lehn- Offenbach, die Vorsitzende des Verbandes der Guftav- Adolf-Frauenvereine. Als Tagungsort für die nächste größere Tagung wurde Friedberg aus- ersehen. Die Versammlung nahm mitJnteresse Kenntnis von üerEhrenpromotion des langj.Geschäftsführers des Hess. Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stif- tung, Pfarrer D. W a g n e r - Bensheim, durch die theologische Fakultät der Universität Gießen.
2ln die beiden Hauptversammlungen schloß sich eine öffentliche gemeinsame Mitgliederversammlung, in der Vundesdirektor D. Fahrenhorst programmatische Ausführungen zu der Frage:
wie stehen wir zum volkskumsgedanken machte. Was ist Volkstum, so frug der Redner. Es ist nicht vor allem Rasse, sondern Seelentum. Bei aller Freudigkeit an deutscher Sonderart darf nie vergessen werden, daß rassige Reinheit weder wirklich gegeben, noch möglich ist. Gott hat den Deutschen eine besondere Art ihres seelischen Gebend gegeben: das Streben in die Weite, das Dringen in die Tiefe, die Sehnsucht nach der Höhe. In all diesen Eigenschaften liegen zugleich Gefahren, wenn sie nicht als Aufgaben verstanden werden. Richt nur das Blut, auch Erlebnis und ilmtoelt gestalten die Seele. Darum muß über Rasse und Blut ein Reinigendes und Heili
gendes stehen. Wir haben es im Evangelium. Evangelium und Volkstum sind die höchsten Werte, wie sie schon vor zehn Jahren das Wartburgprogramm des Evangel. Bundes gekennzeichnet. Während das Reue Testament das Ringen der Einzelseele mit Gott zum Inhalt hat, ist das Thema des Alten Testamentes das Ringen Gottes um ein Volk. Welches Volk dies ist, ist an sich gleichgültig. Die Lehren eines solchen Ringens in Abfall, Sünde und Aufstieg gelten auch für unser Volk. Darin liegt die Aufgabe des Christentums am Volkstum begründet. Die große Versammlung war
dem Evangelischen Bunde dankbar für diese klare Beleuchtung einer der brennendsten Zeitfragen.
Mit einer Gustav-Adolf- Frauenver- sammlung und einer gemeinsamen Rheinfahrt fand die Tagung ihren Abschluß. Am Abend fanden für die Studierenden des Pädagogischen Institutes Vorträge über die Lage der Schule im Ausland im Reich und in Hessen statt. Die Gedenkfeier in Mainz bedeutete für die Evangelischen dieser Stadt und den Protestantismus Hessens einen wichtigen Markstein.
Wirtschaft.
Feste Grundstimmung in Frankfurt.
Frankfurt a. M., 6. Juli. (WTB. Drahtmeldung.) Zu Beginn der heutigen Börse herrschte zwar eine weiter fe st eGrund st immung vor, doch machte sich bei der Spekulation eine gewisse Ermüdungserscheinung nach den letzttägigen Aufwärtsbewegungen bemerkbar. Die Kurssteigerungen der letzten Tage seien schon für eine Einigung in Lausanne eskomptiert. Der abermaligen Hausse für deutsche Werte an den Auslandbörsen staüd die schwäche Veranlagung der Stahlvereins- werte gegenüber. Während von der Kundschaft noch kleine Kauforders Vorlagen, zeigte die Kulisse eher etwas Realisationsneigung, so daß die ersten Kurse kein einheitliches Bild zeigten. Die Einbußen nach beiden Seiten hielten sich jedoch im Rahmen von etwa 1 Prozent. Mehr rückläufig waren Kali-Salz- detfurth mit minus 2A und Reichsbank mit minus VA Prozent. IG.-Farben eröffneten mit 93 Proz. etwas höher, wogegen die Mehrzahl der Elektroaktien Rückgänge von % bis 1 Prozent aufwiesen. Am Montanmarkt zogen Buderus % Prozent an, Rheinstahl, Gelsenkirchen und Stahlverein büßten dagegen in gleichem Ausmaße ein. Schiffahrtspapiere zogen % bis % Prozent an. Von Spezialwerten lagen Ehadeaktien 1 Prozent höher. Zellstoff Waldhof blieben nur knapp gehalten. Nach den ersten Kursen ergaben sich überwiegend kleine Verluste, doch blieb die Grund st immung freundlich.
Der Rentenmarkt bewahrte weiterhin seine recht feste Tendenz. Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen wurden lebhafter abgesetzt, wobei Besserungen von % bis VA Prozent eintraten. Goldpfandbriefe blieben gesucht und erzielten neue Erhöhungen bis zu 1 Prozent, während Liquidationspfandbriefe nur wenig verändert waren.
Im Verlaufe unterlagen die Kurse mehrfachen Schwankungen, nennenswerte Veränderungen traten dabei aber nicht ein. Auch das Geschäft hielt sich weiter in ziemlich engen Grenzen. Deutsche Anleihen und- Reichsschuldbuchforderungen zeigten Rückgänge von Vi bis 1 Prozent. Tagesgeld war mit 4A Prozent unverändert leicht.
Berlin weiter zuversichtlich.
Berlin, 6. Juli. (WTB. Funkspruch.) Nachdem gestern abend die Kurse weiter anziehen konnten, da man wissen wollte, daß in Lausanne bereits eine Einigung erzielt worden sei, setzte sich heute vormittag zunächst die Aufwärtsbe- wegung weiter fort, obwohl sich die gestrigen Gerüchte nicht bestätigt hatten. Das Geschäft war schon vormittags lebhafter als in der letzten Zeit, und an der Dorbörse blieb man weiter fest gestimmt. Kurz vor Beginn des offiziellen Verkehrs wurden aber Reichsbankanteile stärker angeboten, angeblich aus dem Auslande, und es wurde dadurch eine kleine Unsicherheit in öen Markt getragen. Die Grundstimmung blieb aber zu Beginn des offiziellen Verkehrs doch weiter zuversichtlich, da man angesichts der angestrengten Bemühungen der Engländer, eine Einigung herbeizuführen, mit einer baldigen Lö
sung rechnen zu können hofft. Die schwache Neu- Yorker Börse- blieb ohne Einfluß auf die Tendenz, dagegen regte die erneute Hausse d e r deut- scheu Bonds dort allgemein an, da man sie als weiteres Zeichen des Vertrauens zu Deutschland ansieht und auch daraus zu erkennen glaubt, daß in Neuyork, wie auch an den anderen Auslandsbörsen mit einer Einigung in Lausanne fest gerechnet wird.
Es lagen zu Beginn wieder Kaufanträge des Publikums vor. Wieder sollten Stillhalte- gelber Anlage gesucht haben, und auch die Spekulation schritt zu Meinungskäufen. Das Hauptinteresse konzentrierte sich aber auch heute auf den Markt der festverzinslichen Werte, an dem die Anlagekäufe anhielten. Sehr lebhaft war das Geschäft in Alt- und Neubesitzanleihe, letztere konnten bis auf 5,25 o. H. anziehen. Auch Reichsschuldbuchforderungen waren bis 1,5 v.H. gebessert. Reichsbank eröffneten dann etwas schwächer mit 129,25, auch Soenska, Niederlausitzer Kohlen, Salzdetfurth und Bekula waren bis zu 1,5 v. H. abgeschwächt. Ehade gingen auf eine kleine Derkaufsorder um 3 Mark zurück. Dagegen kann- ten die anderen Werte sich meist um 1- bis ver- einzelt 2 v.H. befestigen. Aschaffenburger Zellstoff besserten sich bei Plus-Plus-Nobiz um über 4 v.H. Die variablen Jndustrieobligationen lagen gleich- falls bis 2,5 o. H. fester. Die Auslandsreisen schossen sich der Aufwärtsbewegung mit kleinen Besse- rungen an. Für die Rheinische Braunkohle kam eine Notiz noch nicht zustande, der Bericht des Aufsichtsrats wurde mit Befriedigung entgegengenommen, die lOprozentige Dividende und die stuf- fige Bilanz verschafften natürlich eine Anregung. Dtaai lagen auf den Derlustabschluß etwas schwa- cher. Später schritt die Spekulation auf dem erhöhten Kursniveau zu Realifationen, so daß sich 0,5- bis vereinzelt Iproz. Rückgänge gegen Anfang ergaben, von denen die Montanwerke überwiegend betroffen wurden. Im weiteren Verlauf konnten sich die Kurse meist wieder erholen, da zu den Kassakursen Nachfrage bestand. Am Geldmarkt war die Situation unverändert zu aestern, Tages- geld blieb 5,75 v. H. an der unteren Grenze, vereinzelt 5,65 o. H., Monatsgeld 6 bis 8 o. H. Für Prioatdiskonten erhielt sich die Nachfrage.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. TL, 6. Juli. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 257,50 bis 255, Roggen 220, Hafer, in- ländischer 170 bis 180, Weizenmehl, südd. Spezial 0 38,25 bis 39,50, Roggenmehl 28,75 bis 29,25, Wei- Zenkleie 8,80, Roggenkleie 9 bis 9,25 Mark. — Ten- denz ruhig.
Schweinemarkt in Gießen.
Auf dem heutigen Schweinemarkt in Gießen ftan» den 212 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten Ferkel bis 6 Wochen alt 12 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 15 bis 18 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 18 bis 24 Mark. Tendenz gut, geringer Ueberstand.
Infolge Herzschlag verschied plötzlich unser lieber Sohn, Bruder und Bräutigam
Max Karl Pötzsdi
im Alter von 25 Jahren.
In tiefer Trauer:
Familie Paul Potz sch nebst Angehörigen Lina Wagner, Braut nebst Angehörigen
Gießen (Weserstr.17), Schrebitz, Bez.Leipzig, den 6 Juli 1932.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. Juli, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
___________________________________________________________________________________________________041031
Es hat Gott gefallen, unseren lieben Sohn, Bruder, Neffen und Vetter
Fritz Lenz
Gießen, den 6. Juli 1932
5066 D
Die Beerdigung findet Freitag, den 8. Juli, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. — Von Beileidsbesuchen wolle man absehen
im Alter von 17 Jahren nach geduldig getragenem Leiden zu sich zu nehmen
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Friedrich Lenz, Schreinermeister
[ Verkauf"
Vauplatze
t). 300 qm aufwärts, vreisw. zu verkauf.
Jnl.Wellhöfer 15045 o
Marburg. Str. 24,Tel.2313
Bauplatz an ausgeb. Straße, nabe Schubertüraße, billig zu verkaufen. Schr. Ang. u. 04099 an denGieß.Anzeig.
(WWfolanloge
Daus
3x5-Zimm.-Wohn., Garten, befs.Lage,f. 20 000 Mk., bei klein. Am., zu verk.
3.Baer,0fianiage43L
Aulo-Geiegenheitskäulel 4PS Opel-Lieferwagen mit Stoffen» aufb.,geschl.Führer- haus, generalüberholt, sehr billig snaA
Opel, Gießen Frkf.Str.52, Tel. 2847 uiiiiiiiiiiiiiiirdiiiiimiiiiiiu
Betten „na Wäsche kauft man bei Röhr
Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei
4/16 Opel 2-Sitzer, maschinell in tadellos. Zustand, mit 3 neuen Decken, zu verkaufen. Kaffa- vreis 220.—NM.
Ebelstr. 16 III, oder Caf6 Hebstreit, Frankfurter Str.
Donnerstag, den 7. 3uli ö. J., nachmit-, tags 2 Uhr. versteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen I Barzahlung: 5060V
7 Klubsessel, 7 Vertikos, 4 Nähmaschinen, 10 Chaiselongues, 2 Trumeauspie- gel, 12 Sofas, 1 Radioanlage, 3 Schreibmaschinen, 2 Herrenfahrräder 75 Weinbücher, 33 750 Bogen verseh. Papiere, 4 Grammophone, 3 Klaviere, 4 Tische, 10 Stühle, 1 Wirtschaftsbüfett, 3 Glasschränke, 1 Badeofen m. Wanne, 1 Bild, 3 Büfetts, 4 Schreibtische, 7 Schränke, 1 Sekretär, 1 Mille Zigarren, 4 Teppiche, 4 Diwans, 1 Spiegel, 1 Kommode, 1 Bücherschrank, 4 Nähmaschinen, 1 Rauchtisch, 1 Schärfmaschine, 1 Warenschrank, 1 Korbmöbelgarnitur, 1 Harmonium, 1 Wanduhr, 1 Aktenrollenschrank.
Ferner an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im obigen Versteigerungslokal): 1.2 Kühlschränke, 2 Schweine, 1 Aaa- wagen, 1 Opel-Personenwagen, versch. Spielwaren, Besen, Christbaumschmuck, 27 Zinkeimer, 25 Zinkwannen, 7 Wasch- kroppen, 27 Schraubzwingen, 8 Wasserschiffe, 1 Kiste Sargbeschläge, 2 Gehrungsstoßlagen, 12 Milchtöpfe, 6 Milchkannen, 7 Brotkapseln, 4 Wasserschiffe, 3 Kaffeekessel, 16 Kaffeekannen, 4 Wasserkannen, 10 Waschbretter, 15 Holzgerätehalter, 10 Nickelschiffe, 12 Kohlenfüller, 15 Transmissionslager, 1 Ofenschirm, 1 Underwood-Schreibmaschine.
2. Bestimmt: ein braunes Klavier.
verschied. Möbelstücke sowie 1 Fernglas, 6X32, billigst abzug. Schriftt. Anfr. unt. 04098 a. d. G. A.
Hlöll, Gerichtsvollzieher in Gießen, Ludwigstraße 33, Telephon 3239.
Sehr gut erb. weiß. Kinderwagen preisw.z.verkaufen. Schottstr. 19.
Gebrauchtes
Motorrad
bis 500 ccm, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. m. Preis unt. 04095 an den G. A.
Glasschrank für Backwaren zu kaufen gesucht! 01088 Wetzsteinsir. 14II r.
WWMMM möglichst mit eigener Kundschaft, zum Besuche von privaten In Oberhessen usw. gegen hohe Provisionen mit Dor- schußvon altern christlichenManusaktur- warenhause gesucht. Etwas Kundschaft vorhanden. Schriftliche Angebote unt. 5063V an den Gießener Anzeiger erb.
Haushälterin auf 1.August zur selbständigen Führung des frauenlosen Haushalts eines höheren Beamten in Gießen gesucht. Bedingung: In besten Häusern gedient, vorzügl. Zeugnisse, gute bis feine Küche, Wäschepflege, Zimmerarbeit, Servieren usw.Für gröbste Arbeit Stundenfrau. Schr. Ang. m. Zeugnissen u. Gehaltsansprüchen unter 5040D an die Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers.
1 Paar Slriimple umsonst kannichlhnen nicht geben,Ijl an Gräber Ihre zerrissenen von! U r 1» nenern. Füße nicht abschneiden. 04094
Strickerei K. Beck
Bekanntmachung.
Oer in der Sitzung des Stadtrats vom 29. Juni 1932 festgestellte Voranschlag der Stadt Gießen für das Rj. 1932, ebenso die Voranschläge des Wohlfahrtsamts, der Elektrizitätswerke, des Gaswerks, des Wasserwerks, des Volksbades, der Stra- ßenbahn, der Studienanstall und der Ge- werbe- und Maschinenbauschule liegen vom 5. Juli 1932 ab während einer Woche im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 17, offen. Die Beteiligten können innerhalb der Offenlegungsfrist die Voranschläge ein- sehen und schriftlich oder zu Protokoll Ein- Wendungen gegen ihren Inhalt Vorbringen.
Gießen, den 2. Juli 1932. 5046V
Bürgermeisterei Gießen.
_____________I. V.: Dr. S e i b._____________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Stangenrod für Ri. 1932 liegt vom 7. Juli L J. ab eine Woche lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Frist daselbst mündlich oder schriftlich vorgebracht werden. 5044V
Stangenrod, den 4. Juli 1932.
Hess. Bürgermeisterei.
________________K n a u ß._______________
Versteigerung.
Freitag, den 8. Juli 1932, nachmittags 3 Uhr, sollen in dem Lager der Firma Stückrath & Bender, G. m. b. h., Möbel-
Wetzsteingasse 9/11 Kein Laden
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1932 Rj. liegt vow 8. Juli l. J. ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst innerhalb dieser Frist Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden können.
Londorf, den 5. Juli 1932. 5050V
Bürgermeisterei Londorf.
A u m a n n.
WFRRFDRUCKSACHEN
■— IV D 1—BrUhl'sche Druckerei |
transportgeschaft in Gießen, Walltor- straße 49b, zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden: 5052V
1 ovaler Ausziehtisch mit 6 Stühlen, aus Eichenholz, 1 geblümtes Sofa, 1 Bücherschrank, 1 silberner Kandelaber, 1 Flügel, 1 ovaler nußbaumpvlierter Tisch, 3 Klubsessel (Stvffpolster), 1 alter eingelegter Schreibsekretär (Altertum), 2 große und 1 kleiner Teppich.
Die Gegenstände sind größtenteils neu und können eine Stunde vor der Versteigerung am Versteigerungsorte besichtigt werden.
Mori
Gerichtsvollzieher in Lich.


