Ausgabe 
6.7.1932 Erstes Blatt
 
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Aus der Provinzialhauptstadt

Gießen. den 6.3ull 1932.

Musik im HauS.

Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt -u werden: da

S.J.-fpor/

DeuWeLeichtaMk-mdSchwimmeisterschasten

spricht Seele zu Seele.

Wenn es wahr ist. daß unsere Zeit nur noch Sinn für das Aeuher«, das Technische, daS Ma­tetielle hat. so ist es unsere Pflicht, dach wir uns auf di« inneren ideellen Güter wieder besinnen Denn bier liegen die Wurzeln unserer Kraft! Die Mullk ist 8i« edelste und idealste Kunst! Sie ist der Ausdruck tiefsten seelischen Empfindens. Musikpflea« heißt Seelenpflege! Die Seele des Menschen ist ja das eigentliche Kraftzentrum in der Welt aus dem alles Groche und Schön« her­vorgeht. Sie ist die Schöpferin aller Zivilisation und Kultur.

Lacht uns darum echt«, wahre, deutsche Haus­musik treiben, damit unsere Seele wieder gesund wird! Was die Hausmusik in dieser Richtung bedeutet, das haben bereits die alten Griechen erkannt. Der größte Philosoph des Altertums, Plato, hat darauf aufmerksam gemacht, dach die Musik für di« Erziehung des Menschen von allergrößter Bedeutung ist. Das Anhören und vielleicht noch mehr das Ausüben einer guten Musik erhebt nicht nur unser Gemüt, sondern macht uns auch innerlich reicher, besser und freier. Bon Schopenhauer, dem großen deutschen Philo­sophen, stammt das schöne Wort:Während des Anhörens einer guten Musik fühlt jeder deutlich, was er im ganzen wert ist, oder vielmehr, was er wert sein könnte!" ...

Don dieser Warte aus gesehen, ist eS leicht zu verstehen, daß man heute in den maßgebenden pädagcrnischen Kreisen auf die Musikerziehung den albrrgröhten Wert legt, denn: Musik ist nicht Sache ein«r einzelnen Derufsschicht, sondern sie ist Quell der Erhebung und der Freude für alle Dolkskreis«! ... Die jugendlichen Schuler sollen M'-sik erleben! Der Schulmusiklehrer soll auch versuchen, begabte Schüler, wenn die Der- hältniss« des Elternhauses es eben gestatten, zur Erlernung von Plusikinstrumenten, besonders deS Hausinstruments Klavier, anzuregen. Die Schü­ler sollen auch di« alte deutsche Hausmusik wie­der lieben lernen und sie einführen in das El­ternhaus. .

Laßt uns alle jung und alt, arbeiten an dem Aufbau einer neuen Hausmusik? Pflegt in euren Hausern die deutsche Hausmusik. Wir wollen Musik nicht nur hören, wir wollen sie auch selber ausüben und pflegen!

Ltnser neuer Vornan.

Wir beginnen in der heutigen Ausgabe deS Gießener Anzeigers" mit der Deröffentlichung eines neuen großen Romanwerkes, das erst vor kurzem abgeschlossen wurde und ein ausgesproche­ner und wohlverdienter Publikumserfolg zu wer­den verspricht. Dieser Roman wird von Fort­setzung zu Fortsetzungverschlunaen" werden denn er schildert dramatisch und stimmungsvoll zugleich eine wahrhaft ergreifende Geschichte aus dem Leben, die alle Leser, und zumal die Frauen, sofort in ihren Dann schlagen muß. Die Der- sasserin weih genau, worauf es ankommt: sie versteht zu erzählen, zu spannen und die Herzen der Leser höher schlagen zu lassen. Der Roman heißt:

Das verdrehte Mädel" von Anny von panhuys.

Damit begegnen unsere Leserinnen und Leser wiederum einer dec bekanntesten und beliebtesten deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen, deren früher imGießener Anzeiger" erschienenen Romane, vor allemDer Dreizehnte", einen ganz ungewöhnlichen Erfolg zu verzeichnen hatten.

Auch unser neuer Roman von Annh von Pan- Huhs wird ohne allen Zweifel unseren Lesern außerordentlich gefallen und sich seinen Dor­gängern würdig anschliehen, zumal er alle die großen Vorzüge in sich schließt, auf welche die ungeheure Vcliebtheit der Autorin und die riesrge Verbreitung ihrer Werke sich gründet.

Der RomanDas verdrehte Mädel" berichtet von den mancherlei wunderlichen Schicksalen eines jungen, temperamentvollen und liebenswerten Menschenkindes, dessen Lebensweg durch alle Höhen und Tiefen des Daseins führt: wir haben hier eine Liebesgeschichte von ergreifender Ein- dringlichkeit und nie versagender Spannung. Alle Leserinnen und Leser werden die neue Hel- bin der Anny von Panhuys auf ihren abenteuer­lichen Fahrten durch die weite und bunte Welt mit lebhaftester Anteilnahme bis zunt glücklichen Ende begleiten. Wir freuen uns, unserem Leser­kreise mit diesem wirklich schönen und wertvollen Roman eine täglich aufs neue begrüßte, hoch­willkommene Lektüre für die kommenden Wochen bieten zu können.

Bornotizen.

TageskalenderfürMittwoch: Ober- hessischer Kunstverein: Turmhaus am Brandplatz 15 bis 17 Uhr Ausstellung. - Zeltmission Oswalds- garten: 16 Uhr Bibelstunde, 20.15 Uhr religiöser Dortrag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Ein tol­ler Einfall.

Nationalsozialistische Bersamm- I u n g. Morgen, Donnerstag, 20.30 Uhr. findet tm Caf6 Leib eine Versammlung der NSDAP, statt. Herr B a r t h o l o m ä u s - Gießen wird über das ThemaDeflation oder Raub durch ungerechte Steuern am Haus-, Grund- und Bodenbesitz" spre­chen. (Siehe heutige Anzeige.)

Eine Prote st Versammlung gegen die jüngste Rotverordnung beruft die Ortsgruppe Gießen des Deutschnationalen Hand- lungsgehilfen-Decbandes in unserem heutigen An- zeigenteil auf morgen abend in das DHD.-Heim ein. Redner: Gauvorsteher A u e r b a ch (Frank­furt a. M.). Gleichzeitig wird auf das Kinder- und Sommerfest am nächsten Sonntag auf derKarls­ruhe" hingewiesen. (Siehe heutige Anzeige.)

Ein Lichtbildervortrag über Ra­dium findet am Donnerstag und Freitag im Saale desBayrischen Hof" statt. (Siehe heu­tige Anzeige.)

** D i e Gefallenen Gedächtnisfeier in der Universität am kommenden Sonntag beginnt pünktlich 11.15 Uhr in der Aula. Bei der Feier werden Se. Magnifizenz der Rektor Professor Dr. Va n s e l o w und der Vorsitzende der Gießener Studentenschaft stud. rer. pol. Edler von Graeve Ansorachcn halten. Am Sonntagvormittag von 9 bis 11 Uhr ist Gelegenheit zur Kranzniederlegung am Gefallenen-Ehrenmal im Vorraum der Aula ge­geben.

Oie Siegerinnen...

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Oben links: Frl. Heublein, Siegerin im Diskuswurf. Mitte: Die Siegerin Kümmel (Magde­burg) im Ziel des 800-Meter-Laufes. Rechts: Frl. Niederhoff, die Siegerin im Hochsprung. Unten von links nach rechts: Frau Thnmm siegte über 80-Meter-Hürden. Die Rekordstaffel der BerlinerNixen" (die Damen Mörschel, Halbsguth, Middendorf). Hilde S a l b e r t, die Siegerin über 100-Meter-Kraulen.

.... und die Sieger.

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Oben von links nach recht: Bornhöf ft, der mit 1,93 Meter einen neuen Rekord im Hochsprung aufstellte: Deiters, der Sieger im Kraulen über 200, 400 und 1500 Meter wurde; Jonath, der in Olympia-Form über 100 und 200 Meter lief und Syring, der im 10 000-Meter-Lauf seinen eigenen Rekord verbesserte. Unten von links nach rechts: Müller-Rottenburg, der Ueberraschungs- sieger im Stabhochsprung: Küppers, Meister im 100-Meter-Rückeyschwimmen: Esser, Sieger im Kunstspringen: Dr. Peltzer, der sich auf der 800-Meter-Strecke allen Rivalen weit überlegen zeigte.

Auch Eberle und Wegener fahren nach Amerika.

Die deutsche Olympia-Expedition wird nun 83 Köpfe zählen, da nun auch der neue deutsche Zebnkampfmeister Eberle (Berlin) und der Hürdenmeister Wegener (TSV. Schöneberg) die Reise nach Los Angeles mitmachen werden. Die Mittel für Eberle wurden durch einen Akt der Ka­meradschaft der Leichtathleten untereinander aufge­bracht. Als nämlich Eberle nach seinem Sieg von seiner Nichtaufstellung erfuhr und sehr gedrückt war, gaben Dr. Peltzer und die Frankfurter Metz- n e r und G e e r l i n g den Auftakt zu einer Samm­lung, indem sie selbst namhafte Beträge zeichneten. Dieser Sammlung traten zahlreiche Athleten bei. Den noch fehlenden Restbetrag stiftete dann ein Ber­liner Gönner. Auch die Mittel zur Reise Wegeners konnten durch Stiftungen bereitgeftellt werden, die von einigen Gönnern auf der Geschäftsstelle der DT eingegangen sind.

Großer preis von Deutschland.

Befriedigendes Nennungsergebnis.

Zu dem am 17. Juli auf dem Nürburgring statt­findenden Großen Preis von Deutschland für Auto­

mobile wurden 44 Meldungen abgegeben. In der Hauptklasse ist die gesamte Elite Der europäischen Rennfahrer vertreten. Hans Stuck, Carrac- ciola, Nuoolari, Chiron, Varzi, Hart­mann (Budapest), D r e y f u s und Straight (England) sind die hervorstechendsten Namen. In der kleinen Klasse gehen u. a. Earl Howe, Burggaller, Simons (Berlin), Graf Arco (Zinnberg), Steinweg (München) an den Ablauf, während die kleinste Klasse in Macher (Berlin), Kohlrausch (Eisenach) und Em- merkt) (Prag) ihre besten Fahrer hat.

Oaviö-pokalkampf Deutschland England.

Am 8. Juli nimmt der Davis-Pokal-Kampf zwi­schen der englischen und der deutschen Mannschaft seinen Anfang. Die Engländer, vor allem der Wimbledon-Sieger Austin, befinden sich in so ausgezeichneter Form, daß ihnen der Sieg kaum zu entreißen sein wird. Neben Austin ist der Engländer L e e ein sehr gefürchteter Gegner. Als stärkster deut­scher Spieler gilt noch P r e n n. Ihm zur Seite steht der hervorragende deutsche Nachwuchsspieler Gott­fried v. (Tramm, auf den man einige Hoffnungen setzt

** Der städtische Haushaltsvoran- schlag für 1932, einschließlich der Voranschläge der Nebenkassen, liegt seit gestern während einer Woche im Stadthaus, Bergstraße, zu jedermanns Einsichtnahme offen. Während dieser Frist können Einwendungen gegen die Voranschläge erhoben wer­den. Man beachte die heutige Bekanntmachung der Stadtverwaltung.

" Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club EV. (A. v. D.), Gießen: Wegen Einweihung des Kriegerehren­mals der Stadt Friedberg wird die Provin- zialstraße F r i e d b e r g - O b e r - W ö I l st a d t vom Homburger Abzweig ab am Sonntag, 10 3uli, von 10.30 bis 13 Ahr für ^glichen Ver­kehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Bruchen­brücken, Zlbenstädter Kreuz Rieder-Wöllstadt und umgekehrt. - Die Ortsdurchfahrt Ober» Schmitten im Zuge der Straße Ridda

Schotten wird ab 14. 3uli für jeglichen Ver­kehr gesperrt. Umleitung erfolgt von Unter* schmitten bzw. Eichelsdorf aus über Ulfa.

** Versendet kein Geld in gewöhn­lichen oder eingeschriebenen Brie­fen! Don der Oberpostdirektion Darmstadt wird mitgeteilt: Immer wieder läßt sich das Publi­kum dazu verleiten, bares Geld oder Wertsachen in gewöhnlichen oder eingeschriebenen Briefen zu versenden. Es bietet hierdurch ungetreuen Elemen­ten innerhalb und außerhalb der Postbeamtenschaft Anreiz und Gelegenheit, sich auf verhältnismäßig bequem« und leichte Weise Geld zu verschaffen. Den Schaden trägt in der Rege! der Absender; denn wird der Geldinhalt der Briefe entwendet, so er­hält er bei gewöhnlichen Briefen überhaupt keinen und bei eingeschriebenen Briefen nur dann Er­satz wenn der ganze Brief, also der Brief mitsamt dem Geldinhalt, in Verlust geraten ist. Wird der

Sprechstunden der Nevaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Einschreibebrief dagegen nur seiner Wertinhalts beraubt, so zahlt die Deutsche Reichspost nach den Bestimmungen des Postgesetzes keinen Ersatz. Dar­um versendet kein Geld in gewöhnlichen oder ein­geschriebenen Briefen!

Volkstümliche Rheinfahrt. Wie schon gemeldet, veranstaltet das Hapag-Reise- bureau Gießen am 17. 3uli eine volkstümliche Rheinfahrt. Das Reisebureau hat es sich wie­derum angelegen sein lassen, allen Teilnehmern diesen Tag so angenehm wie möglich zu ge­stalten. Einer der größten und modernsten Dampfer der Köln-Düsseldorfer Rheindampsschiff- fahrts-Gesellschaft ist für die Fahrt ab Mainz gemietet und zwei Musikkapellen spielen an Bord. Es ist reichlich Zeit zum Besuche des Riederwald- Denkmals, sowie von Rüdesheim und Ahmanns- hausen mit ihren Bauernschänken und Winzer­stuben. Auch in Koblenz stehen den Teilnehmern zwei Stunden zur Verfügung, um die Sehens­würdigkeiten dieser Stadt in Augenschein nehmen zu können. Zeder 30. Fahrtteilnehmer erhält einen Gutschein, gültig für ein Mittagessen, jeder 50. Teilnehmer einen Gutschein, gültig für eine Flasche Wein. Rähercs im heutigen Anzeigenteil.

** Deutsche Sänger besuchen d i e Gräber unserer Gefallenen. Im Anschluß an das vom 16. bis 25. Juli in Frankfurt a. M. stattfindende XI. Deutsche Sängerbundesfest fährt eine große Zahl deutscher Sänger nach Frankreich und Flandern, um dort die Ruhestätten unserer ge­fallenen Volksgenossen zu besuchen. Sänger aus dem Schwarzwald wollen bei dieser Gelegenheit einen großenSchwarzwald-Tannen-Kranz" auf einem der großen deutschen Sammelfriedhöfe in Frankreich niederlegen. Die Fahrten dauern 4 bis 6 Tage und werden geleitet von der Ortsgruppe Frankfurt a. M. des Dolksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge (Anschrift: Frankfurt a. TL, Münzgasse 3). An den Fahrten können auch Nicht-Sänger tellnehmen, ins­besondere sind die Angehörigen der Gefallenen ein- geloben.

* Di« Altersvereinigung 1879- 1 9 2 9 vereinigte am Dienstagnachmittag auf der Hardt-Terrasse ihre Damen zu einer gesel i en Un­terhaltung, die durch musikalische Darbietungen verschönt wurde. Von einer größeren Festlichkeit sah man in Anbetracht der Nöte der Gegenwart nb. Es hatte sich eine Anzahl Alterskameraden einge­funden, die sich noch lebhaft am Tanze beteiligtem Die Veranstaltung nahm einen sehr harmonischen Verlauf.

Große Strafkammer Gießen.

Gießen, 5. 3uli. 3m Sommer v. 3. kam eS im Anschluß an eine öffentliche Versammlung der RSDAP. zwischen Mitgliedern dieser Partei und Angehörigen der KPD. in verschiedenen Stadttei­len zu Schlägereien. Wie wir s. Zt. berichteten, kam es gegen 1 Uhr in der Rähe des Parteilokals als einige Rationalsoziallsten auf dem Rachhause- weg begriffen waren, zu einem heftigen Zusam­menstoß mit Kommunisten, in dessen Verlaus eS auf beiden Seiten einige Verletzte gab. Wegen ge­genseitiger, gemeinschaftlicher Körperverletzung patten sich vor einiger Zeit mehrere Mitglieder der RSDAP. und zwei Anhänger der KPD. vor dem Erweiterten Schöffengericht zu verantworten. Von den Angellagten wurden fünf Rationalso­zialisten zu empfindlichen Geldstrafen (bis zu 400 Mark- verurteilt, die übrigen Angellagten wur­den freigesprochen, da ihre Verteidigung, sie hätten in Rotwehr gehandelt, nicht zu widerlegen war. 3n der heutigen BerufungsLerhandlung nah­men die Angeklagten ihre Berufungen zurück, wo­rauf auch die Staatsanwaltschaft die ihrerseits eingelegte Berufung zurücknahm, womit das erst­instanzlich« Urteil bestätigt wurde.

50. Hoherodskopffest.

n. Schotten, 5. 3uli. Unter zahlreicher Be­teiligung von Mitgliedern des Vogelsber­ger Höhen-Clubs (DHC.) und der Be­völkerung des gesamten Vogelsbergs fand am Sonntag das seit nunmehr 50 3ahr«n eingeführte althergebrachte Hoherodskopffest statt. Der Vorsitzende des Gesamt-VHC., Dr. Bruch- Häuser- Ulrichstein, hielt die Festrede. Er be­tonte vor allem die landsmännische Heimat- verbundenheit zwischen dem DHC. und der Vogelsbergbevölkerung. Am gleichen Tage wurde di« Karl-Linck-Ruh« im Horst bei Ru­dingshain «ingeweiht zu Ehren des 70jährigen 2. Vorsitzenden des VHC. und Schriftleiters des Frischauf". Lehrer i. R. Karl L i nck, der ein Menschenalter in Rudingshain gewirkt und sich große Verdienste um die Hebung des Verkehrs im Vogelsberg erworben hat.

Paiernoster-Aufzug für Groß-Garagen

Die Raumnot in den amerikanischen Wolkenkratzer- Städten zwingt zu immer neuen Reformen des Auto- Parkwesens. So wurde jetzt in Chikago eine ganz neue Groß-Garage errichtet, die durch Paternoster- Aufzüge den sechsfachen Unterstellraum einer ge­wöhnlichen Garage bietet.

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