Ausgabe 
6.6.1932
 
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Elisabeth

erobert sich das Glück Roman von Margarete Ankelmany Copyright by M. Feuchtwanger, Halle.

2. Fortsetzung. Nachdruck verboten!

Frau Kommerzienrat Lucie Heilmann sah in ihrem taubengrauen Salon. Sie schien sehr miß­gestimmt zu sein: nervös spielten ihre Finger an der goldenen Kette ihres Lorgnons.

Das war unglaublich, was sie gestern abend bei dem Teeabend gehört hatte! Ihr Neffe, Hubert Heilmann, auf den die ganze Familie stolz war, mit dessen großer Karriere man sicher rechnete und rechnen durfte, sollte eine heimliche Liebschaft haben: mit der Lehrerstochter vom Wassergraben!

Sie mochte es nicht glauben.

Wenn sie nur irgendwo die Wahrheit erfahren formte! Wie sollte man das aber anfangen?

Hubert war doch ein vernünftiger Mensch. Er mutzte selbst wissen, datz er durch eine solche Liaison seine ganze Zukunft verschüttete. Er mutzte selbst wissen, datz er eine Frau heiraten mutzte, die ihm als Sprungbrett für seine spätere Karriere dienen konnte. Zu solchen Liebeleien hatte er doch wahrhaftig in Leipzig Gelegenheit genug, da brauchte er nicht hierher zu kommen und seinen guten Namen und der der kleinen Lehrerstochter ins Gerede zu bringen.

Monatelang, seit der Larsenschen Hochzeit, sollte das Techtelmechtel schon dauern die Frau Bür­germeister schien es genau zu wissen. Durch eine Schwatzerei der Pfilippschen Bedienerin war das streng gehütete Geheimnis ans Tageslicht ge­kommen.

Es war empörend, was gestern alles erzählt worden war. Jeden Sonntag käme dieser Hubert aus Leipzig herüber, um Elisabeth Pfilipp zu besuchen.

Jeden Sonntag und immer brachte er Ge­schenke mit, sogar einen Berlobungsring hatte er seinerBraut" schon geschenkt. Es schien beinah, als ob der Junge hier ernsthafte Absichten hatte! Das war einfach nicht auszudenken.

Ob sein Baker in Dresden wohl eine Ahnung hatte von dieser Geschichte? Gewiß nicht, denn gestern erst hatte die Kommerzienrätin einen Dries ihres Schwagers bekommen, in dem nicht das Geringste darüber erwähnt war. Bielleicht, datz der Junge die Sache doch nicht so ernst nahm?

Aber was dachte er sich bei alledem? Hier, in dieser kleinen Stadt, einfach eine Liaison anzu­knüpfen, mit einer Dürgerstochter: hier, wo die

Spatzen gleich alles von den Dächern pfiffen! Das war ein Skandal, dem auf alle Fälle abge- holfen werden muhte. Unb zwar sofort!

Lucie Heilmann kannte Elisabeth Pfilipp. Sie wußte, daß dem Mädchen nichts Unehrenhaftes zuzutrauen war. Aber sie würde nicht nein sagen, wenn sie die Frau Hubert Heilmann wer­den konnte, und der Junge würde ihr schon alles mundgerecht gemacht haben.

Das könnte diesen Lehrersleuten so passen, in die Heilmannsche Familie zu kommen. Aber da hatte sie, Lucie Heilmann, ja auch noch ein Wörtchen mitzureden. Bisher war es bei den Heilmanns üblich gewesen, so zu heiraten, wie es dem Vermögen und der Karriere am zuträg­lichsten war. Und man war immer gut dabei ge­fahren. Hubert, dieser Querkopf, würde hier keine neue Moden einführen: er würde sich zu fügen haben wie andere vor ihm auch.

UnDeS, sie mußte vor allen Dingen Klarheit haben. Sie würde am nächsten Sonntag auf der Lauer fein, Gewißheit bekommen, was es mit diesen angeblichen Besuchen Huberts auf sich hatte.

Drittes Kapitel.

Es war also alles wahr. Es war Tatsache, datz Hubert Heilmann an den Sonntagen herüber­kam aus Leipzig, um Elisabeth Pfilipp zu be­suchen: datz er heimlich kam, ohne seine Tante Lucie zu sehen.

Die Kommerzinrätin Heilmann war doch ehr­lich betroffen, als sie die entsetzliche Gewihheit hatte. Sie kannte ihren Neffen: er war eigentlich kein Mädchenjäger, und wenn er eigens von Leipzig herüberkam, sich Mühe machte um ein Mädchen, wenn er sich so weit einließ, wie mit dieser Elisabeth Pfilipp, dann steckte hier mehr dahinter als eine kleine Liebelei.

Frau Pfilipp würde ihrer Tochter eine solche Liebelei auch nicht erlaubt haben. Und die Zu­sammenkünfte spielten sich in der Wohnung der Lehrerswitwe ab. Hubert schien also ernstliche Absichten zu haben.

Da hieß es schnell handeln, sofort einen Riegel vorschieben, ehe es wirklich zu spät war.

Frau Lucie Heilmann saß eine Weile ganz still, überlegte klar und gründlich. Dann war ihr Plan fertig.

Gleich darauf saß sie an ihrem Schreibtisch, schrieb einen langen, ausführlichen Brief nach Dresden, siegelte ihn und ließ ihn sofort zur Post bringen.

lieber zwei Menschenschicksale war so ent­schieden worden, ohne datz die beiden das ge­ringste von der Tragödie ahnten, die sich vor­bereitete.

Elisabeth Pfilipp war auf der Probe. In wenigen Tagen sollte das große öffentliche Kon­zert stattfinden, in dem sie auftreten würde:

ihrem alten Professor zuliebe. Hubert hatte es erlaubt: es sollte das einzige Mal sein, daß Elisa­beth in der Oeffentlichkeit fang.

Elisabeth fang mit ganzer Hingebung: sie fetzte ihr herrliches Können ein. Alle, die der Probe beiwohnten, lauschten verzückt dieser wundervollen Stimme. Siegreich brach sich die Stimme immer wieder Dahn, durch die Stimmen des Chores hindurch.

Professor Landar war zufrieden. Er würde Ehre einlegen mit seiner Schülerin. Er hatte den Direktor des Leipziger Konservatoriums einge­laden, den berühmten und gefürchteten Professor Walter. Er hoffte alles für feine Lieblingsschüle- rin. Elisabeth Pfilipp mußte dem Professor auf­fallen. Es wäre ein Verlust für die Kunst, wenn diese Stimme der Welt verborgen bliebe, darüber war sich Professor Landar klar.

Hier war nichts zu wollen für das Mädchen. Elisabeth Pfilipp wollte ja vorläufig nichts wissen von einer weiteren Ausbildung, von einer Künst­lerlaufbahn. Aber wenn erst der Leipziger Kon­servatoriumsdirektor da war, die Koryphäe, wenn er Elisabeth von ihrer künstlerischen Sendung überzeugen würde, dann würde sie schon wissen, was sie zu tun hatte.

Herrgott, wenn er noch jünger wäre, unterneh­mungslustiger! Dann würde er eine Sournee veranstalten, durch die ganze Welt, dann würde er Elisabeth Pfilipp berühmt machen.

So war er zu alt, zu verbraucht. Muhte ein anderer diese Mission übernehmen. Professor Walter würde sicher einen Mäzen wissen, der Elisabeth Pfilipps Weg regelte, sie hinaufführen konnte.

Der gute Professor wußte nichts von Elisa­beths Liebe zu Hubert Heilmann, von den wun­dervollen Gedanken, die immer wieder um den­selben Punkt gingen: wann endlich es so weit war, daß sie sich öffentlich Hubert Heilmanns Brant nennen durfte, wann sie feine Frau wer­den würde.

*

Es war wieder einmal Sonntag. Hubert war gerade gekommen, sah besorgt in Elisabeths etwas schmales Gesicht.

Was hast du, Liebling? Du siehst so blaß und so traurig aus? Ist etwas passiert?"

Ach, Hubert, es geht Mutter gar nicht gut. Die ganze Woche schon ist sie krank. Es will und will nicht besser werden. Ich hab' so große Angst..."

Elisabeth weinte leise und legte den Kopf an Huberts Brust.

.Aber, Kind, wer wird denn gleich so ver­zweifelt sein?! Du bist doch sonst so tapfer. Mutter ist nicht mehr die Jüngste, da erholt man sich nicht so schnell. Wir werden heute noch

den alten Doktor kommen lassen, ihn ins Ver­trauen ziehen. Und dann wollen wir alles daran» setzen, Mutter so gut zu pflegen wie möglich."

Du bist so gut, Hubert. Wenn ich dich nicht hätte! Und ich muh doch meinen Kopf und meine Nerven beisammen haben. Nächste Woche ist das Konzert. Du hältst doch dein Versprechen. Hubert? Kommst herüber?"

Hubert war ein wenig verlegen geworden. Er zögerte mit der Antwort.

Ja..., Kind.,., das wird nicht gehen. Ich muh dir etwas berichten. Es ist mir selbst ganz überraschend gekommen. Ich bin versetzt worden, ganz plötzlich, von heute auf morgen. Verseht nach Dresden. Din als Richter an das Berufungsge­richt ernannt worden. Ist das nicht ein riefen» grohes Glück, Kind?

Jetzt wird es schnell gehen mit uns. Jetzt bin ich so weit, eine Frau ernähren zu können, auch wenn meine Eltern mit unserer Heirat nicht ein­verstanden sein sollten. Aber ich glaube, sie wer­den sich schon mit dem- Gedanken vertraut machen, um so schneller, wenn sie dich erst kennen werden, Liebling.

Also nicht traurig sein. Liebes, wenn ich zum Konzert nicht da sein kann! Mit-meinen Gedanken bin ich immer bei dir. Und täglich werde ich dir schreiben und bald kommen, dich ganz zu mir zu holen."

Elisabeth hatte regungslos zugehört. Was war es, das sich plötzlich wie ein Alp auf ihre Seele gelegt hatte? war doch wirklich ein Glück, diese Stellung für Hubert. Und sie hätte Grund gehabt, sich zu freuen. Aber sie freute sich nicht, sie hätte am liebsten laut geweint.

Warum freust du dich nicht, Kind? Warum machst du so große, erschrockene Augen?" Leise fragte es Hubert Heilmann und zog Elisabeth näher zu sich heran.

Stockend fast kam es von ihren Lippen:

Ich hab' auf einmal solche Angst... ich weiß nicht, warum... aber... oh, Hubert, verlaß mich nicht..."

Aber, was redest du da für dumme Sachen, Elisabeth. Weißt du nicht, daß ich dich liebe? Wie farm ich dich da verlassen..."

Ja... aber deine Eltern, Hubert? Sie werden mich nicht haben wollen..."

Dich nicht haben wollen? Ich will dich haben, das ist die Hauptsache. Ich liebe dich, und du wirst meine Frau werden. Ich bin ein Mann, und ich weiß selbst, wie/ch mir mein Leben bauen will. Sei ruhig und zuversichtlich, Kind: alles wird sehr schön werden."

Am Abend brachte Elisabeth Hubert aur Bahn. Glücklich nahmen sie Abschied voneinander, glück­lich und voller Hoffnungen...

(Fortsetzung folgt)

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