Issue 
05/11/1932 Frühausgabe
 
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Wirtschaft

Gießen.

Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.

Berlin

4-Rovemker

Z.Rovcmber

Dalum | 3-11-

4.11.

16,25

15,9

Hamvulg-Ämerua Paie. . . l Hamburg-Sudam. Dampfichisj. 0 Santa Dampsichiss . . . '

Santa Dampstchisi Norddeutscher Lloyd . .

48,5

73,75

73,75

27

131,5 I 130,75

Süddeutscher Zucker

8

1,05

6,25

26

53

27,65

130

17,25

39,5

89,5

53,5

95

32

51

19

25,5

161

65,5

Die den von

'I 4 n

0

0 u

31,65

20,75

65

85

26 52,75 131.5

75 61,75 126,75

32,25

67,25 87,25

52

67

73

69,25 116

106

39 71,75 37,25 70,13

66

67,25

113,75

106

37

70

36,25

70

34

126

95

31,75

49,9

38,65

25,25

159,5

63,5

4,20 58,38 71,71 13,79

16,50

169,26 21,50

70,16

2,47 72,55 81,01 34,31

85 71,9

50,9 6,13

66,5

6,3

6,3

3,4

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6

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160

64.25

16,5

39

89

53,5

71,75

85,5

71,5

51

6,15

66,5

54,5

48

n

75 61,75 126

32,13

65 85,25 52,5

66,5

66,5

114

106

37

70

36,5

70,5

82,65

82,5

73,75

74

11

1

6,15

6,15

6,13

3,4

3,5

3,3

5.25

7,9

4,25

20,25

85,5

71

51

6,2

66

72,25

86

71,25

51,13

6,2

66,5

54,75

48,5

78

Als noch ausstehendes Derbandsspiel der Vor­runde steigt am kommenden Sonntag die Be­gegnung VfL. Wetzlar I. Spielvgg. 1900 1. Das Tressen findet in Wetzlar statt und sieht zwei Mannschaften im Kampf, die sich in Spielstarke und Spielweise am stärksten von den Derbands- bzw. Pflichtspielteilnehmern einander nähern dürf­ten. Man kann daher ein ausgeglichenes Spiel er­warten. Der Wetzlarer Mannschaft ist jedoch em kleines Plus einzuräumen. Sie kämpft auf hei­mischem Toden und hat einen

Besetzung antretenden Gießener Sturm gegen sich.

Gauturniag im Lahn-Oünsberg-Gau.

Am kommenden Sonntag findet der 25. ordent­liche Gauturntag des Lahn-Dünsberg-Gaues in Wieseck statt. Die Tagung wird sich insbeson­dere mit den Berichten der Gaufunktionäre, mit der Rechnungsablage, mit der Wahl der Orte für die Gauveranstaltungen 1933, ferner mit der Wahl des Gauvorstandes und den Anträgen der Gauvereine zu beschäftigen haben.

§ bis 29, bl) 22 bis 24. Bullen a) 27 bis 29, b) 22 bis 26. Kühe a) 24 bis 26, b) 20 bis A c) 17 bis 19, d) 14 bis 16. Färsen a) 30 bis 32, b) 26 bis 29, c) 23 bis 25.

Am Kälbermarkt standen 1375 Tiere zum Verkauf, gegen 1400 Stück in der vergangenen Woche. Das Geschäft war lustlos, und bei rück­gängigen Preisen wurde der Markt geräumt. Die Woche schloß zu folgenden Preisen: Kalber b) 40 bis 43, c) 36 bis 39, d) 30 bis 35.

Die Absatzmöglichkeiten für Schafe gingen gleichfalls zurück, der Handel hielt sich m mittel­mäßigen Grenzen. Zu entgegenkommenden For­derungen wurde ausverkauft. Der Auftrieb war mit 634 Stück gegen 735 Tiere in der Vorwoche beschickt. Es notierten zum Wochenende: Schafe al) Weidemast 22 bis 25, b) 18 bis 21, c) 14

A.G. für Verkehrswegen AN. Berliner Handelsgesellschaft . Commerz, unö Privat-Bcmk . Darmstadter und Nattonalbcml Deutsche Bcmk und

Disconto-GescUfchast. . .

Dresdner Bank......

Reichsbank .......

...............

Bergmann........

Eleltr. LiefcrungSgefellschast. Licht und Kraft......

3. G. Färben-Industrie . . SchetdcanstaU......

Goldschmidt Rütgerswerke Metallgefellschaft

bis 42.

* D i e Wirt-schaftslage im Frankfur­ter Bezirk im Oktober. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M. -Hanau berichtet für Oktober von einer Belebung in einzelnen Wirt-

96,9

32

49,5

3,5 5,25 7.75

4,2

20,4

Jugendspiel.

Die 1. Iugendelf des VfB. empfängt auf eige­nem Platze die 2. Fugend des Lokalgegners. Die VfB.-Fugend dürfte die technisch bessere und die körperlich stärkere Mannschaft sein. Die 1900er werden voraussichtlich einen schweren Stand haben. Die Grünweihen sollten sich auf eigenem Platze den Sieg kaum nehmen lassen. Auf den Ausgang des Kampfes darf man ge­spannt sein. Die Schüler des VfB. sind spielfrei.

Sandball her Sp.-Dg.tS0v.

werden.

Frankfurter Abendbörse geschästslos.

Frankfurt a.M., 4.Rov. DwLage der heutigen Mittagsbörse setzte sich inil Abendverkehr fort. Da man gegenüber den Aussichten der Wahl und der innerpolitischen Entwicklung weiter op­timistisch eingestellt war, dauerte die freund­liche Stimmung an. Das Geschäft hielt sich in denkbar engsten Grenzen; die Kurse lagen gegen- Wer dem Berliner Schluß zumeist behauptet, nur für Rordd. Lloyd und FG.-Farben ergaben sich geringfügige Besserungen. Fm weiteren Ver­laufe blieb die Geschäftsstille bestehen, nur in FG.-Farben trat etwas Interesse hervor, und der Kurs zog um 0,5 v. H. an.

Der Rentenmarkt lag ebenfalls gc- s ch ä f t s l v s, die Stimmung war hier behauptet. Aeubesih 6,20, Altbesitz 51,13, Schutzgebiete 5,90, Lissaboner Stadtanleihe von 1886 245,

I Bank 75, Reichsbank 126,40, Duderus 39, Gelsen­kirchen 37,25, Mannesmann 51, Phom? 25,5, Rheinstahl 65,5, Aku 54, AEG. 32,13, Demberg 55 5 FG.-Chemie volle 134,5, dito 50prozentige l 125,5, Conti Gummi 102, Daimler 19,5, Dt. Lino­leum 43,25, Dt.Gold und T^rscheiteanstalt 140,75, Licht & Kraft 87,25, ?G -Farbm 95,75 bis 96 25 Felten 52, Gesfurel 67, Goldschmwt 26b. Lahmeyer 106, Metallgesellschaft 33,5 L. Tietz 42, Reichsbahn-Vorzuge 88, Hapag 16,23.

32,25

20,75

87 25

52,75

66,5

72,5

68.5

115,75

105,5

38,5

70,75

36,75

71.4

34,13

95,5

32

50.75

39,5 25,75 161,5

65

Wochenbericht vom Frankfurter produktenmarkt.

Heisings ort . Wien. . . . Prag . . . Budapest . . Sofia . . .

Holland . . Oslo.... Kopenhagen.

Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuyort . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Mo de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .

4,22 58,62 71,99 13,85

16,58

169,94 21,58 70,44

2,49

72,85 81,33 34,45

nr.:

Erich' boimfi Beilag W Heima ffioi

Wit 4 Ohne 3^' Auch von in folg

uniert Mn richten

Felten & Guilleaume . . .

Gefellfchafl für Elektrische

Unternehmungen . . . Rheinische Elekttt-itLI . . Schuckert S Co......

Siemens & Halsle . . . .

Üohmeyer & Go.....

Buvcnw........

Deutsche Erdöl.....

Gelsenkirchener Harpencr........

Hoesch Eisen.......

Ilse Bergbau......

Ilse Bergbau Genüsse . . stlodnerroetie......

Mannes mann-Röhren . . ManSseldcr Bergbau . . . Oberschles. Kokswerle . . Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen. . Rheinstahl......

81,65

82,13

73,75

74

11 I

1,05

6,3'

6,2

,25

3,4

3,5

3,5

5,25

7.9

4,15

20.25

bis 17.

tampu um yKi- . Der Geschäftsgang des S chwememarktes nicht in stärkster war in dieser Woche schleppend, die Preise. te- ' ' \ wegten sich aus vorwochentlicher Basis. Es stan­den insgesamt 4852 Stück zum Verkauf (gegen 5626 in der Vorwoche) der Markt wurde schlep­pend ausverkaust. Es wurden folgende Preise erzielt: Schweine b) 40 bis 43, c) 39 bis 43, d) 38

Wer Schalst wohnst ken, bii ringen Volkes dunkler politisch allem ') erste An sind und zer Kral Wagen sohle der Der Wc schastlich Instinkt, folgreich günstige Anlauf

Auch lausige ®irt|d)i schlecht schastsd Wahlvi obsektii könnte Wahlk wirtsä zeicher alle daß e los K lebum sind, i reden wirtsch selber Einflug wcksfert unter a hätte b. hoffen, i

6% Trunche Reicheanleche u. 192. u% ehcm.7%Dt.ReichSanl.v.1S29 5y,% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Aul.-Ablos.-Schuld mtl Auöloi.-Rechten......

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . - 6% ehem 8%Sefi- Bolksstaai 1929 trüclzahld. 102%) .....

Oberhessen Provlnz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1..... ,

6% ehem. 8% Franks. Hyp -Banl

Golvple. 15 unkündbar bis 193a

6% ehem. 7% Sranlf. SOP.-Banl Golvvi^ 16 unkündbar bis 193b

5/,% ehem. 4 yt% Franks.HhP.- Bank Liau Brandbriefe .

6'/2% ehem. «^Rheinische Hno-Banl-Liqu-Goldp^e. .

6% ehem 8% Pr. Landespfand.

brlefanftai Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- briefanstal! Pfandbriefe R. 1^

4% Oesterrelchhche Golvrenie . 4,20% Oesterreichische Sllberrenlc 4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische SlaatSrente v. 1910 «'/,% desgl. von 1913 .

5% abzest. Goldmexstaner von 99 4% Türkische »oNanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie I . . - - -

4% desgl. Serie 11

6% Rumän. ver.lnh. Rente v. 1903 4%%RumLnwereinh.Rentev.l9l3 4% Rumänische vereinh. Rente

Anatolier

Spieivereimgung 1900 Gießen.

Verbandsspiel: 1900 I Ockershausen.

Tie Blauweißen treten am Sonntag zum letz­ten Derbandsspiel der Vorrunde an. Die ^Mann­schaft von Oüershausen, das ehemalige Mitglied der Ober-Liga im Bezirk Hessen-Hannover ist der Gegner, der sich auch in der 1. Bezirrsklasse nicht in der Spitzengruppe behaupten tonnte. Ockers­hausen steht in der Tabelle an fünfter Stelle, hat aber Gelegenheit, sich am Sonntag etwas in den Vordergrund zu drängen und sogar, svsern die Gästemannschaft das Spiel gewinnt^ der Spiel- vereinigung den Rang abzulaufen. Ein Sieg der Gäste ist aber doch mehr als zweifelhaft, denn oie 1900er dürften sich auf ihrem eigenen Platz kaum schlaeen lassen. Wenn allerdings die Gießener nicht mehr zeigen als in Wetzlar, wenn nicht mit mehr Energie gekämpft wird, als sie es in ihrem ersten und letzten Pokalspiel dieser Runde getan haben, dann stehen selbst gegen Ockershausen die Chancen nicht auf Sieg. Diese Enttäu chung aber dürfte die Elf nicht bereiten, wenn sie in den ferneren Verbandsspielen im Vordergrund blei­ben will. Man erwartet von der Mannschaft der Spielvereinigung eine geschlossene Leistung.

Tie 2. Mannschaft begibt sich nach Daubringen um gegen die dortige erste Elf ein Veroandspiel zu bestreiten. Tie Gastgeber sind gefährlich, auf eigenem Platze schlecht zu schlagen technisch aoer kaum besser als die Gäste. Ter Ausgang des Kampfes ist offen. Die dritte Elf wird in Heuchel­heim erwartet. Ob sie mit einem Siege zurudcehrt, ist mehr als fraglich. Die Heuchelheimer haben sich in letzter Zeit gut entwickelt. Die 4. Mannschaft spielt auf eigenem Platze am Vormittag gegen Lollars Dritte und sollte den Sieger stellen.

Jugendspiele.

1900s -Fugend tritt gegen die erste Fugend von FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg an. Beide Gegner treffen zum ersten Male aufeinan­der. Der Gast verfügt über eine eifrige und schnelle Elf, die der technisch besseren Mannschaft der Blöuweißen energischen Widerstand entgegensetzen muß, wenn sie günstig abschneiden will. Die A II- Fugend bestreitet gegen die erste Fugend des VfB. auf des Gegners Platz ein Pflichtspiel. Die ersten Schüler spielen gegen ihre Vereinskameraden, die 2. Schülermannschaft. Beide Mannschaften kann man als gleichwertig bezeichnen, so daß hart um die Punkte gerungen werden wird.

schaftszweigen, -die teils saisonbedingt, teils nur dir Ankurbelungsmaßnahmen zurückzufuhren ist. Die Regierungsmaßnahmen haben auch den fasfonmatzi- aen Rückgang in andern Branchen gebremst.

* Arbeiter-Reuein ft ellungen. Rach den am 3. November bei der Bereinigung der Ar­beitgeberverbände am Mittelrhein, Mainz vorlie­genden Meldungen sind im Bezirk Mainz-Wiesba­den auf Grund der letzten Notverordnungen bei 2b Firmen 594 Neueinsteliungen vorgenommen worden. Im Kreuznacher Bezirk wurden von 11 Firmen 543 Arbeitnehmer, im Durener Bezirk von 9 Fir­men 211 Arbeitnehmer, in der chemischen Industrie Rheinland von 23 Firmen 1147 Arbeitnehmer neu eingestellt. Es ist crls sicher anzunchmen, daß darüber hinaus noch weitere Mehreinsteillungen er­folgt sind, von denen bis jetzt noch keine Meldungen

die xeir sie wl

Aiikt malt mit 2 dem a ten, ( Mszut Beglk, eilisich Partei, Aerfasi Äender auch fi können. Preuße nis dies eine ftai Meldung fein soll gegeben, sigen $i in scharf ledoch Q Unsres, Kanzler, wünscht, mclen, d hat sche!

Arleier G'nigun DorQetDo politische °es Vers vsnvilkei Ä' ba Ntn n

Nageln . der als Qfi binetts den F, W\ ^aben Held t reizte/ s Z- mit de Nita öas Kq ®,r den ^te gliche tzN hq "h. ftrai Uiche ^e/prech ?dert 7, 4? A tio if»

^ch°n

5rant[urt a. 271. I Berlin

geschah folgendes: erstens erklärten Ford und Gene­ral Motors sowie die AEG., überhaupt nie ein An­gebot abgegeben zu haben, die Geschichte von den 50 000 oder gar zehnmal 50 000 Kronen fei -Schwin­del, zweitens erklärte die hiesige Technische Hoch­schule, in deren Rääumen die Wundermaschine untersucht werden solle, von gar nichts zu wissen, drittens aber erklärte ein hiesiger Anwalt und em bissiger Fabrikant, daß sie tatsächlich einJnter- essen-Konsortium" gestartet und dem Erfinder ein paar taufend Kronen angeboten hatten unter der Bedingung, daß er ihnen seine Erfindung einmal umführen wolle. Dies würde tags darauf geschehen. Die Wundermaschine fei tatsächlich in Kopenhagen einqetroffen. Nun hielt die Hauptstadt den Atem an ... Aber dieser pneumatische Vorgang warum- sunst" gewesen, denn jetzt heißt es plötzlich, der neue Edison" habe gestern im Nörresee bei Viborg seine Wundermaschine versenkt, aus Angst darüber, daß dasInteressen-Konfortium" ihn ubers Ohr hauen würde ... Jetzt aber sei er dabei, eine neue Wundermaschine" zu erfinden. Na, abwarten ...

Ein Fasan fliegt in den Speisewagen.

(k) Edinburgh.

Man braucht nicht gerade ein Faulpelz du fein! Es genügte, zumindest vorige Woche, den Fahr- schein für den Expreßzug zischen London und Edinburgh, den sogenanntenFliegenden Schotten , zu lösen und die märchenhafte, gebratene Taube flog einem fast direkt in den Mund.

Die Taube war sogar ein ausgewachsener Fasan. Er flog zunächst wahrhaftig in den Speisewagen durch dessen offenes Fenster, der arme, ahnungslose Vogel.

Ja, ausgerechnet in den Speisewagen. Der Steward fing denSchwarzflieger". Der Küchen­chef setzte ihn in den Schmortopf. Dann auf die Speisekarte.

Es gab zum Lunch in der Tat einen ausgezeich­neten Fasanenbraten, MarkeFastindenmundFe- slogen" ...

Verdacht kam, es könnte etwas an den Kabeln und Zuleitungen nicht stimmen. Richtig! Bei der Unter­suchung stellte es sich heraus, daß die Anschlüsse eines ganzen Bezirks böswillig verwechselt waren, alle Drähte waren falsch miteinander verbunden worden. Das ließ sich allerdings wieder richtigstellen. Dann aber begann die Suche nach dem Schuldigen. Auch der konnte ermittelt werden; es war ein ehemaliger Angestellter der Fernsprechgesellschaft, den man ent­lassen hatte. Seine Rachegelüste tobte er nun W aus, daß er sich in äußerst mühseliger Arbeit daran mallste, die Kabel und Drähte falsch miteinander zu verbinden drei Nächte war er sehr fleißig daran tätig. Und ebenfooiele Monate soll er nun darüber -Nachdenken, ob er sich wirklich mit der Verhexung des Telefons genützt hat.

Der dänischeEdison".

(N. H.) Kopenhagen.

Dor einigen Wochen wußte die hiesige Presse von einer umwälzenden Erfindung zu meldendem 'Schu- sterqefelle namens Andersen in Viborg habe einen Apparat hergestellt, mit dem er Elektrizität aus dem Luftraum zapfen könne. Diese Erfindung habe aus .dem Schustergesellen über Nacht einen Kap.taliften gemacht, 50 000 Kronen seien ihm sofort von Ford und General Motors als bescheidene Anzahlung am geboten worden, die AEG. sei auch unter 'ben Inter­essenten zu finden, ein dänisches Konsortium habe sich aber gebildet, um denneuen Edifon seinem Vaterlande zu erhalten. Dor etwa zwei Wochen .fand die ersteSachverständigen-Sitzung" in Biborg statt, die Erfindung fei unerhört, nicht nur Glüh­lampen seien zum Leuchten gebracht, nein, sogar ein 2-P -K.-Motor sei durch denAndersen-Apparat angetrieben worden, worauf Ford und General Motors ihr Angebot sogleich verzehnfacht hatten. Dor einer Woche wurde dann gemeldet, Andersen habe das amerikanische Angebot abgelehnt, sei aoer in Kopenhagen eingetroffen, wo er seine Wundcr- maschine in einem diebes- und br^idsicheren ^>tayi- gewölbe einer Großbank hinterlegt habe und in den nächsten Tagen solle es nun losgehen ... Da aber

Philipp Holz mann . . . . Zemenlweri Seidelberg. . Cemeniwerk Karlstadt. . . Wahtz & Frevtag . . . .

Schultheis Patzenhofer . . . Alu <'Allgemeine Kuastfeide) Bcmberg.........

Zellstoff Waldhof Zellstoff Afchassenburg . . . Deffauer Gao.......

Daimler Motoren Deutsche Linoleum . . . . Orenstetn & Koppel . . . . Leonhard Tietz......

Svenska.........

Thade

"^Vereinigte @Ian5ftoff.3abriten A G., Elberfeld. Wie WTB.-Handelsdienst hort, hat die Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG., Wup­pertal-Elberfeld, eit Anfang September eine erheb­liche Steigerung der Nachfrage, verbunden mit einer gewissen Entlastung der Lagervorräte, zu ver- zeichnen. Diese Verminderung der Lagerhaltung genüge bei den reichen Vorräten jedoch nicht, auch weiterhin eine wesentliche Erhöhung des Beschäfti­gungsgrades der Gesellschaft zu erreichen. Ob die beobachtete Geschäftsbelebung anhalten werde, lalle sich im Augenblick noch nicht sagen und hange völlig von der zukünftigen wirtschaftspolitischen Entwick-

. . 5 . . 8

. . 0 . . 6 . 10

1 6 . . 6 . . 0 . . 8 . 4/2 . 10 . . 6

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Tapkr.n nngesührten Aisfern geben die höh- der 8ule6t beichl°!,-n-n Dinid.nde an. - R-ich-b°nkdi«,°n. 4 o.5) Lombnrdzin-futz^y.

Die 1. Mannschaft ist diesmal spielfrei. Reserve hat einen Gegner vor sich, gegen sie kaum Lorbeeren ernten wird. Der 1. Els Teutonia" Watzenborn-Steinberg haben ,ie näm­lich aegenüberzutreten, und damit den gefähr­lichsten Gegenspieler vor sich. Die Grunweißen haben sich zwar vorgenommen, energifchften Widerstand zu leisten, wie das Spiel aber nus- gehen wird, das ist noch sehr fraglich. Die besfe- ren Aussichten haben unzweifelhaft die Gaste. Die Reserve hat bei den Verbandsspielen Dieser Saison noch keinen Pluspunkt auf ihr Konto gebracht. Das Spiel findet auf dem Wald,port- plah statt. Der 3. Mannschaft wird es in ihrer gegenwärtigen Verfassung sehr schwer fallen, gegen die eifrige 2. Elf des Sportvereins Garben­teich siegreich zu sein.

2lm Drotgetreidemarkt stand Weizen im Vordergründe des Fnteresses. Das fast völlig fehlende Angebot, die lebhafte Rachfrage der Mühlen und des Handels sowie die älnterstühung der GFC. führten zu emer merklichen Befestigung. Hinzu kam der gebes­serte Mehlabsotz, der für die Geschnftsbelebung ein weiteres anregendes Moment war. Die Preis­erhöhung betrug für Weizen 7,50 Mark wahrend Roggen diese Besestigung nur im ilmjan^ von 2 50 Mark mitmachte. Das Angebot halt sich awch hier zurück, anderseits ist auch wieder die Rach- frage durch den geringen Konsum eingeengt Die DGH. nahm einiges Material aus dem Markte. Es notierten: Weizen, 76,5 Kilo (Hektoliter- aewicht) gut, gesund und trocken, 211 bis 212,50, Roggen, 70,5 Kilo (Hektolitergewicht), gut, ge­sund und trocken 165,00 Mark pro Tonne.

Für Hafer und G e r st e war die feste Hal­tung von Brotgetreide ohne Einfluß. Das Offer- tenmaterial ist zwar gleichfalls gering, und die Forderungen bewegen sich auf ber öer Vor­woche. der Konsum legt jedoch ebenfalls starke Zurückhaltung an den Tag. Sommergerste für Drauzwecke 185,00 bis 187,50; Hafer (inländisch) 140,00 bis 145,00 Mark Pro Tonne.

Am Futtermittelmarkt ist gleichfalls eine festere Tendenz zu verzeichnen. Wahrend sich Kleie und ölhaltige Artikel befestigten, lagen Tre­ber und Rachmehle stark vernachlässigt. Die Ein- , führung der amtlichen Rotierung für Soiabohnen, f 9 Ü J

Amerllcmtfche Sloten Belgische Noten.........

Dänische Noten Englische Noten.........

Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten

Rumänische Noten Schwedische Noten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarische Noten

IU*9 Maschinenfabrik A u g s b u r g - N ü r n- ucly FF., Augsburg. Die Mafchinenfabrlk Palmkuchen und Erdnußkuchen wurde zum amge> I ^naj Abzug ter Abschreibun»

kündigten Termin nicht vvrgenommen. ^m^eien 1,36 Millionen Reichsmark) einschließlich

Markt hörte man leicht erhohtePrei^. Die Woche gen £ 1,20 Millionen Reichsmark

schloß zu folgendeni Preisen:^^kleie 7..50 bis tes wewi^ 24734 ^M. ab (i. B.

7£0, Roggenkleie ^>60 bis ^,75 Heu 4 50 bis 4,75 Millionen Reichsmark Reingewinn), der vor- Weizen- und Roggenstroh, drahtg^reßt, 2^ bis roerten soll. Es kommt also wieder keine

2,50, dasselbe, Pbundelt, 2,25 bis 2,50, Trete Bertcilung. Der Beschäftigungsstand

10,75 Mark pro 50 Kilo. w hpr Gesellschaft ist in den Monaten nach dem Iah-

Tas Mehlgeschaft war in dieser Woche r ,,[ur 30.Juni 1932 gleich geblieben, hält

recht lebhaft; anregend wirkte die feste ^^mg I B jn einem |ef)r mäßigen Umfang. Zwar des Brotgetreidemarktes. Cs notierten, ^k^en» > & letzten Zeit die Kundenanfragen

mehl, südd., Spez.0 mit 2lustaZchweizen29 50 bis h°be^ sich n ter letzi n F beträchtlich

30,50, dasselbe, niederrhein. Spezial 0^mit Aus- schon mit Abschlüssenu

u.a. °uch'Zrb--t°n für

Ä ORartU 50 KU° « Äraff unb El4t a.,

-L-entenö. ruhig. Berlin. Die Generalversammlung ter Berliner

rvocyenvency! Äraft unj> Licht AG., Berlin, genehmigte den

ÖOtn Frankfurter Schlachtvlebmarkt. Abschluß für das erste volle Geschäftsjahr 1931/32 Am Frankfurter Schlachtviehmartt hatten G- und'setzte

schäft und Preistendenz in dem abgelaufenen I IZ->friebsaesellschast der DKL., in den von Sct;i)t6abf<f>nitt hin« s°nd°rUch°n Okranfrerun. ^e'bene5naftMrten 532 (i. S. 680,4) OltitL gen zu verzeichnen. i/wh und von fremden Werken, vor-

Am Rin der markt machte sichdas An- ^vn «:zeugr^ ^^werke AG., 376,5 (353,6) gebot von Weitefettvieh stark bemerkbar. Wah- g ß a?n @ aenc Er eugu g und Ström­end gute Qualitäten keine Preisver uste erlckten, K^h ab-^ufa^men um 12,1 ü. zurück,

fanden nicht schlachtreife Tiere zu billigeren Pr - ''Ergebnisse des Geschäftsjahres 1932 der

sen Unterkunft. Der Auftrieb war mit 1462 ©Urf Z^r tee^rgeonme ve» j^en noch keine gegen die Vorwoche um 9 Tie^ geringer. Bei Ute® g Voraussagen gemacht werden. Wenn ruhigem ^schäftsgang wurte ter Markt zum ^.dg Ereignisse eintreten, könne

geraum OJlen al) 29 bi| 32 2) einem normalen Ergebnis gerechnet

Frcmlfurter Mafchiueu . . . . O|

Gritzner..........0

Mainkraftwerke Höchst a.M.. . 4

Datum

3ttebcct Monfan......7.

Vereinigte Stahlwerke ....

Otavi Minen.......

Kaliwerke Afcheräleben . . .

Kaliwerke Westeregeln . . .

Kaliwerke Salzdetfurth . . .

Frankfurt a.M.

Sch'' Lnd.'' kurs börse

Frankfurt a. M.

Lerlm

Schluß- furt

Schlußl. Abend- bors-

Echluß- lurs

Echlußk. Mittag- börse

Datum

3-11

4.11.

3-11.

4.1b

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Miltog- börfe_

3-11.

4.11.

3.11«

4-11.

-

-

0

22

22,5

21,65

22,25

0

15,5

15,5

15,25

15,5

6

97

100

6

00

99

102,75

9

161

161

160

160

7

_

96,25

93,75

95,5

10

140

140,75

0

26,75

26,5

26,9

26,75

0

38,75

39,5

38,65

39

0

33,5

33,5

33

0

52,65

53

52,5

53,75

4

39,5

c

18,1

50

0

4,8

4,8

4,5

54,13

54,5

s

53

54

52,75

53,75

c

54

55,5

52,25

55,25

t

42

42,5

41,75

42

27

26,75

-

87,65

88,5

. 1

18,5

19,5

18,25

19,9

43

43,25

42,75

42,5

31,75

25,75

42

42

42,75

42

1

157

156

154,5

156

Schluß- kurs

Echlußk. Miitag- börie

3.11.

4-11.

15,65

16,25

-

16,25

16,9

39

39

89

89,5

53,5

53,5

75

75

61,75

61,75

124,75

126

Amtliche Rotierung

Amtliche Rotierung

weid | 3r1e'

Geld

Brie"

6,044

6,056

6,044

6,056

51,95

52,05

51,95

52,05

12,465

12,485

12,465

12,485

3,057

3,063

3,057

3,063

169,63

169,97

169,63

169,97

70,28

70,42

70,33

70,47

72,18

72,32

72,08

72,22

72,73

72,87

72,73

72,87

13,85

13,89

13,83

13,87

0,918

0,922

0,918

0,922

4,209

4,217

4.209

4,217

58,52

58,64

58,54

58,66

21,56

21,60

21,56

21,60

16,54

16,58

16,54

16,58

81,19

81,35

81,19

81,35

34,52

34,58

34,45

34,51

82,04

82,20

82,04

82,20

0,889

0,891

0.889

0,891

0,294

0,296

0,294

0,296

5,634

5,646

5,634

5,646

12,76

12,78

12,74

12,76