9Jt.-$pont
Wirtschast
Hendrix (A a ch e n), der gut veranlagte westdeutsche Sprinter, ist nach Krefeld übergesiedelt uno den „Preußen" beigetreten.
Dekula um Bruchteile eines Prozentes freund» licher, während anderseits 2T-Farben, Metallgesellschaft und Rütgerswerke etwas nachgaben. Bon lokalen Werten lagen PH. Holzmann gegen den niedrigen Berliner Schlußkurs um 1.5 Prozent fester An den übrigen Marktgebieten blieben die letzten Kurse ottue behauptet. 3m Verlaufe blieb die Haltung sehr st i l l, und die Kurse erfuhren keine nennenswerte Veränderung. Später kamen noch Schuckert mit plus 1,75 Prozent höher zur Rotiz. während IG.-Farben um weitere 0,25 Prozent zurückgingcn.
21m Rentenmark t war ebenfalls nur wenig Geschäft. Deutsche Anleihen lagen eher etwas freundlicher, späte Aeichsschuldbuchforderungen blieben auf dem ermäßigten Stand von 63,5 Prozent unverändert. Festverzinsliche Werte und Auslandrenten hatten kaum Geschäft. Reubesih 6,50, Altbefitz 53,25, Schutzgebietsanleihe 5,25. 4prozentige Türken Bagdad Serie I 4,20, Bu- derus 39,75. Gelsenkirchen 38, Harpcner 73. Stahlen 20. Rheinstahl 64,50. Mannesmann 52,25, oa,2% 31 • Sekula 112,25, Licht und
o?« Kemberg 52. 3G.-Farben 95.50 bis 95,25, Gesfurel 71, Holzmann 59, Lahmeyer 11625
Bayern München trägt demnächst zwei Spiele im Westen aus. Die „Bayern" spielen am 30. Oktober gegen Schalke und am 1. November (Allerheiligen) gegen Fortuna Düsseldorf.
Die Corinthians die bekannte englische Amateur-Fußballmannschaft, bestehen am 26. Oktober 50 Fahre.
Kurze Sporinotizen.
Süddeutschlands Elf für das Pokalspiel gegen Mitteldeutschland am kommenden Sonntag in Leipzig spielt in folgender Aufstellung: Jakob; Eichhammer, Eckl; Hildebrandt, Tiefel, Gras; Fischer, Strauß, Dollweiler, Münstermann, Merz.
brachten in etwa 30 000 Mannschaften rund 700 000 Spiele zur Durchführung, ein Beweis dafür, daß der Fußballsport nicht allein durch einige Spitzen- mannschafken getragen wird.
Süddeutschland ist immer noch der größte Unteroerband des DFB. Mit 2635 (2451) Vereinen und 321 490 (307 766) Mitgliedern steht es an der Spitze vor dem Westdeutschen Spielverband.
OSB.-Wahlversammlung in Köln.
Anläßlich der Wahlversammlung in Köln hatte die DSD. am Sainstng die Presse geladen, wobei der Vorsitzende der DSD. einige Ausführungen zu den wichtigsten Tagungspunkten machte. Ritter von Halt ging zuerst auf die Olympischen Spiele ein. Mit dem Abschneiden unserer Athleten könnte man eigentlich zufrieden sein, denn von den 77 Teilnehmern wären schließlich 66 unter den ersten Sechs plaziert gewesen. Zum „Fall R u r m i" erklärte von Halt, daß man nicht anders habe handeln können und daß auch andere Länder mit einem Start Rurmis nicht einverstanden gewesen seien. Mit einer Verlegung der Geschäftsstelle des DSD. nach Derlin sei nicht zu rechnen. Rach von Halt sprach Reichstrainer Waitzer einige Worte und erklärte, daß Deutschland in seinen Hoffnungen auf Los Arweles zu optimistisch gewesen sei.
Rach Erledigung der üblichen Präliminarien und Absendung eines Glückwunschtelegramms an den Reichspräsidenten v. Hindenburg wurde in die Tagesordnung der 80. Wahlversammlung der Deutschen Sportbehörde eingetreten. 2lls wichtigste Ergebnisse der Diskussionen sind zu erwähnen: Jahresberichte und Kassenbericht wurden einstimmig angenommen und Vorstand und Ausschüssen 'Entlastung erteilt. Dei den Reuwahlen wurde Dr. v. H a l t per Akklamation »um 1. Vorsitzenden gewählt. Eine längere Diskussion entstand um die Besetzung des Sportwarts. Dusch (Köln) lehnte die Annahme des Postens ab, worauf sich Ritter von Halt bereiterklärte,
Der deutsche Flicgermeister Engel und sein Landsmann Steffes nahmen in Nantes zusammen mit dem Engländer Cozens an einem Radrennen teil, wobei Engel im Gesamtergebnis Sieger blieb.
das Amt wieder zu übernehmen. Stellvertretende Vorsitzende sind Dusch (Köln) unZ> Hellwig (Weimar). Beisitzer Krause (Berlin), Stein- hoff (Rorddeutschland) und Flierl (Süd- deutschland), Spielwart ist Burmeister (Rorddeutschland) und 3ugend-Ausfchuh-Dorsitze7i-er Prof. Steffen (Lübeck)- Als Frauen-Ausschuß- Vorsitzender wurde Dr.Bergmann (Berlin)
Siefeier siegt über Or. Gullmann.
Auf der H e r b st f l u g s ch a u im Hamburger Flughafen kam es zu einem erneuten Zusammentreffen der Kunstflieger F i e s e l e r und Dr. G u l l - mann (Leipzig). Dr. Gullmann hatte im Inter- nationalen Züricher Turnier den Kasseler schlagen können. Diesmal siegte durch das bessere Kürprogramm F i e s e l e r und holle sich damit den Kyriazi- Pokal, der für den neuerlichen Wettkampf ausgesetzt war.
Oer Mord
an dem Offenbacher Brotkutscher.
WSR. Frankfurt a. M., 3. Oh. 3n der Mordsache Wagner hat die Polizei jetzt einwandfrei ermittelt, daß die Tat zwischen 19 20 unö 19.30 ilfjr verübt wurde. Die Sektion hat ergeben. daß noch ein fünfter Schuß in den Rücken des Wagner abgefeuert wurde. Es hat sich jetzt herausgestellt, daß Höch st wahrscheinlich ein einzelner Täter, der einen Sportanzug und Sportmütze trug, in Frage kommt. Dieser Tater ist nämlich auch von einem neuen Zeugen gesehen worden, und zwar in dem Moment, als er von dem Wagen absprang, die.Pferde antrieb und dann querfeldein in Rich- tung Offenbach lief. Unter dem geraubten Geld befindet sich auch ein 100-Rentenmark- s ch e in . Da diese Scheine heute selten sind, bittet die Polizei darauf zu achten, wer einen solchen Schein wechseln läßt. Die geraubte Tasche ist noch nicht gefunden worden.
Oer llebergang des Kreises Wehlar zu Hessen-Nassau.
Wetzlar, 3. Oft. (WSN.) Am Samstagmittag weilten der Vizepräsident des Oberpräsidiums in Gaffel Dr. Schunk, sowie Vizepräsident C o m - m e r von der Regierung in Wiesbaden nebst einigen Vertretern ihrer Behörden in Wetzlar, um den formellen Uebergang des Kreises Wetzlar zur Pro- oinz Hessen-Nassau zu vollziehen. Es wurden im Kreishaus, bei der Kreisverwoltung und auch im Dienstzimmer des Bürgermeisters von Wetzlar freundliche Roden gewechselt, in denen von feiten des Kreises und der Stadt Wetzlar bedauert wurde, daß man nach 117jähriger Zugehörigkeit von der Rheinprovinz scheiden müsse; anderseits wurde die Hoffnung ausgesprochen, daß die Sorgen und Wünsche Wetzlars in Wiesbaden und Kassel die gleiche Berücksichtigung finden möchten, wie in Koblenz und Düsseldorf. Don der neuen Regierung wurde dies gerne zugesagt und versichert, daß man sich freue, eine Stadt, deren Namen in der Welt einen so guten Klang habe, nunmehr im Verband der Provinz Hessen-Nassau willkommen M heißen. Die Anwesenheit der Regie- ruimsoertreter brachte zugleich eine große lieber- raschung. Vizepräsident Dr. Schunk teilte als Be- fchluß des Oberpräsidiums mit, daß die bisherigen nassauischen Gemeinden sich künftighin der Aemter- Verfassung zu unterwerfen haben. Bisher bestand dort die nassauische Gemeindeverfassung. Für die neuen Gemeinden werden in Verfolg dieses Beschlusses
zwei neue Aemter ins Leben gerufen mit dem Sitj in Rodheim a. d. Lieber
für die ehemaligen Gemeinden des Kreises Biedenkopf und mit dem Sitz in Brandoberndorf für die ehemaligen Gemeinden des Kreises Usingen. Beide Aemter werden von den bereits bestehenden Nachbarämtern in Ehringshausen und in Schwabach in Personalunion mitoerwaltet, Eine Personal- Vermehrung bei den betreffenden Aemtern wird nicht erfolgen. Diese Regelung gibt den nassauischen Bürgermeistern erhebliche Befugnlsie und erregte demzufolge bereits am ersten Tag scharfe Kritik. Wie Dr. Schunk noch mitteilte, ist die endgültige Entscheidung über die künftige Verwaltungsform in die Hände des neu zu wählenden Kreistags gelegt — ein besonderes Entgegenkommen; denn die Regierung unterstellt damit die Möglichkeit, in einem Regierungsbezirk mit nassauischer Gemeindeoerfassung unter Umständen einen Kreis zu haben, der nach rheinischen Verwaltungsgrundsätzen verwaltet wird, ein Novum in der modernen Verwaltungsgeschichte.
von der Frage abhängig zu machen, ob wir mit diesem oder jenem Lande freundschaftlich stehen. Für Deutschland ist nur einheitliche Regelung allen Staaten gegenüber denkbar. Ein Kompromiß mit einem einzelnen Staat würde dadurch sofort illusorisch gemacht werden, daß dann alle anderen Länder die gleichen Bedingungen für sich in Anspruch nehmen würden. Don unterrichteter Seite wird in diesem Zusammenhänge erllärt, daß die Frage der Devisenregelung mit den augenblicklich im Gange befindlichen Kontingentsverhandlungen Deuftchlands nichts zu tun habe. Die deutsche Kommission, die zur Zeit im Haag weilt, wird morgen zu weiteren Derhandlungen nach Rom abreisen.
*
* Arbeiterein st ellungen. In der letzten Zeit haben u. a. folgende Werke Neueinstellungen von Arbeitern vorgenommen: Die Spinnerei, Weberei und Ausrüstung der Webstoff AG., M.-Gladbach, hat die Belegschaft um etwa die Hälfte erhöht. In einzelnen Abteilungen wird mit zwei bzw drei Schichten gearbeitet. Weitere Einstellungen sind in den nächsten Tagen zu erwarten. Die Vereinigte Rumpus-Wevke AG., M.-Gladbach, stellte 160 Kräfte neu ein, die alle vollbeschäftigt werden. Das Eisen- und Stahlwerk Hoesch hat in verschiedenen Dort- murober Betrieben 250 Arbeiter wieder eingestellt. Ferner werden dis Vereinigten Stahlwerke auf dem Werk Huesten am 10.10. 170 Arbeiter neu einstellen.
* Vereinbarung über S tärkekar- toffelp reise. 3n einer Verhandlung im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft am 1. Oktober über Stärkekartoffel- Preise haben führende Vertreter der Kartoffelstärkeindustrie zugesagt, daß die Kartoffelstärkefabriken für Lieferungen von Fabrikkartoffeln in den Monaten Rovember und Dezember 1932 und Januar 1933 je Stärkepfundprozent 9 Pf. frei Fabrik ab 3. Oktober zahlen werden, sofern den Fabriken Angebote bis zum 20. Oktober zugehen.
Frankfurter Abendbörse still.
Frankfurt a. M., 3. Oft. An der Abend- börse herrschte auf Grund der eher schwächeren Auslandbörsen Zurückhaltung. Das Geschäft hielt sich wieder in sehr engen Grenzen, da Orders fehlten. Gegen den Berliner Schluß war die Kursgestaltung nicht ganz einheitlich. Clektro- werte waren unter Führung von Siemens und
Der Relchsbankslatus Ultimo September.
Berlin, 3. Oft. (WTD. Funkspruch.) Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 3 0. September hat sich in der Illttmo-Woche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 479,7 Millionen auf 3634,2 Millionen Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 312,7 Millionen auf 2991,4 Millionen Mark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 27,5 Millionen auf 38,5 Millionen Mark und die Lombardbestände um 139,5 Millionen auf 242 Millionen Mark zugenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen Zusammen sind 265,8 Millionen Mark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 250 Millionen auf 3754,6 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 15,8 Millionen auf 411,8 Millionen Mark erhöht. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 15,3 Millionen ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 450,6 Millionen Mark eine Zunahme um 92,7 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 1,4 Millionen auf 929,2 Millionen Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 14,7 Millionen auf 796,3 Millionen Mark zugenommen und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 13,3 Millionen auf 132,9 Millionen Mark abgenommen.
Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am Ultima 24,7 v. H., gegen 26,5 v. H. am 23. September.
Abwehrmaßnahmen gegen die italienische Oevisenneuregelung. Die italienische Regierung hat am Samstag eine neue Devisenregelung in Kraft gesetzt, die als gegen Deutschland gerichtet angesehen werden muß. Die Bestimmungen der neuen italienischen Devifenverordnung sind bedeutend ungünstiger für Deutschland als die, die Deutsch- land für feinen Devifenverke.hr mit anderen Cän- öern getroffen hat. Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, werden deutscherfeits Gegenmaßnahmen erfolgen. Rach der ganzen devifen- und wirtschaftspolitischen Situation ist es für Deutschland nicht möglich, die Devisenregelung
Oie Sport-Wettkämpfe des Grenadiertages.
Mit dem 1. Hessischen Grenadiertag waren der- schiedene reit- und wehrsportliche Wettbewerbe verknüpft, die im einzelnen folgende Ergebnisse zeitigten:
Patrouillen - Springen: 1. Sieger Patt. Oberfeldwebel Bax 4 15; 2. Sieger: Patt. Unterfeldwebel Wenzel 4 15.
Rachri chten-Stasette: 1. Sieger: Stafette Unteroffizier Engel, Rachrichtenzug 1/15.
Reiten der ländlichen Reiterver- eine: 1. Preis: Herr Dietz, Reiterverein Butzbach; 2. Herr Rumpf, Reiterverein Butzbach; 3. Herr Schutt, Reiterverein Londorf.
50 / 100 - Meter - Staffel;,!. Sieger: 2. Kompanie.
Hindernislauf. 1. Sieger: 2. Kompanie.
Preisschießen des Bataillons: 1.
Preis. Obergrenadier Betz, 3 15, 67 Ringe; 2. Gefreiter Leyendecker, 1 15, 64; 3. Oberschühe Wendel, 4 15, 62; 4. Feldwebel Bohn, 1/15, 62; 5. Unterfeldwebel Klöppel, 3/15, 61; 6. Obergefreiter Bender, 3/15, 60 Ringe.
Preisschieß en de r G r e n a d ie r-Vereinigung. 1. Preis: Feldwebel Bohn, 1/15; 2. Herr ©g. Gümblein (Gießen), 3. Herr Hch. Reuter (Gießen); 4. Herr Speckhardt (Gießen); 5. Obergefreiter Tietz, 1/15; 6. Herr Zorn (Gießens.
Preisschießen der Gäste: 1. Preis: Herr Hanke; 2. Herr Wehling, Schühen- gesellfchaft; 3. Herr Hofmeister, Büdingen; 4. Herr Bamberg, 3agdclub; 5. Herr Strack jun., Gießen; 6. Herr Klaus.
Handball im Gau Hessen (O.T.)
Io. von 1846 I — Turn und Sport Vuhbach I 1:7 (0:4).
3nfolge ungünstiger Umstände — die Soldaten waren in letzter Minute verhindert mitzu- spielen mußte das Spiel von 1846 mit- 10 Mann und mit Ersah durchgeführt werden. Dazu kam die Eigensinnigkeit verschiedener Spieler. Em Verteidiger spielte im Sturm, wo er vollkommen aussiel, und ein Stürmer in der Hintermann- schäft. Daß so keine Einheitlichkeit zustande kam und die Butzbacher, die noch nicht einmal ein gutes Spiel zeigten, zu einem billigen 7:1-Ersolg kamen, ist nicht weiter verwunderlich. Obwohl der Gießener Sturm viele Torgelegenheiten hatte, wurde außer einem Treffer nichts zählbares erreicht. Butzbach konnte durch zum großen Seit haltbare Würfe, die der Ersatzmann der 1846er passieren ließ, siebenmal erfolgreich fein.
Oie Punfffämpfe der Gruppe Hessen.
Auch in der Gruppe Hessen wurde am Sonntag die erste Serie der Meisterschaftsspiele abgeschlossen. Der letzte Spieltag der Serie brachte insofern noch eine kleine Klärung, als Alemannia- Olympia Worms durch das 2: 2-Unentschieden in Mombach um einen Punkt hinter Wormatia und Wainz 05 zurücksiel. Wormatia gewann gegen Dürstadt erst nach hartem Kampf 6:3 (3:2) und auch Mainz hatte cs in Lorsch nicht leicht, um 11 dem knappen l:0-Sieg zu kommen. Der SV. üesbaden gewann aus eigenem Platze gegen Urberach zwar 2:0, aber sein Sturm zeigte auch diesmal ein schwaches Spiel. Langen brachte Kastel eine 2:0-Riederlage bei.
OJB.-Bilanz.
Alljährlich um diese Zeit gibt der Deutsche Fuß- bull Bund ein Büchlein heraus: den DFB.-Iahres- bcr'cht. Es ist wie bei jeder Aktiengesellschaft: am Schluß eines Geschäftsjahres wird die Bilanz gezogen, die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt und em allgemeiner Bericht über den Verlauf des . patres gegeben. Und wenn auch beim Geschäftsbericht des DFB. in diesem Jahre — wie überall — • ber stereotype Passus: „Unter Berücksichtigung der ! flechten wirtschaftlichen Verhältnisse.. / nicht fehlt, 0 er doch im großen und ganzen als sehr er-' reulich anzusprechen. Nicht nur in finanzieller Beziehung, denn daß der DFB. in dieser Hinsicht sehr gut gestellt ist, dürfte allgemein bekannt sein, auch der Bericht über den Entwicklungsgang dieses größten Sportverbandes Deutschlands weiß viel Gutes zu melden. ;
Die Mitgliederzahl hat sich weiter auswärts be» mögt: Die Million wurde überschritten, der DFB. . «Rno Ä(£n?Co>nU 1 025 326 Angehörige, die sich auf 8602 (79.19) Vereine verteilen. Den Endspielen um die deutsche Fußball Meisterschaft wohnten 255 000 i Zuschauer bei gegen 240 000 im Vorjahre, aller- dings sind die Einnahmen aus diesen Spielen um etroa 30 000 Mark zurückgegangen. 450 000 Aktive ■
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- &Cn ^nplcrcn angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
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—
30
—
—
29
17,5
17,25
17,65
42
—
41,25
91
90
91
53,5
53,5
53,5
—
-
—
75
75
75
61,75
61,75
61,75
126,5
124,75
127
32,75
31
32,4
—
—
20,75
69
—
69,5
89
88
89,25
58
55
57
72
71
72,5
74,5
—
76
74,5
72,13
74,25
11/
115
118
118
116,85
118,5
40
39
40,5
75
—
75.25
39,25
38
39.4
/4
73
74.25
—
—
37,75
—
136
97
——
98,75
34
•—
35,13
54
52,25
54,25
21,5
—
20.13
——
—
37,75
26,5
26
26.5
172
—
172
67
64,5
66.9
Berlin, Z.Oktober
«eid
Äriel -
Amerikanische Noten.....
4,20
4.22
Belgische Noten........
53,20
58 44
Dänische Noten.........
75,00
75^30
Englische Noten.........
14,50
14,56
Französische Noten........
16,44
16,50
Holländische Noten........
168,81
169,49
Iialienncl'e Noten.......
21.52
Korwegischc Noten........
73,00
73^30
Deutsch-Lesterreich, 4 100 Schilling
Rumänische Noten........
2,46
2,48
Schwedische Noten........
74,40
74,70
Schweizer Noten.........
80,92
81,24
Spaniich? Noten. ........
Ungarische Noten........


