Ausgabe 
4.10.1932 Frühausgabe
 
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9Jt.-$pont

Wirtschast

Hendrix (A a ch e n), der gut veranlagte west­deutsche Sprinter, ist nach Krefeld übergesiedelt uno denPreußen" beigetreten.

Dekula um Bruchteile eines Prozentes freund» licher, während anderseits 2T-Farben, Metall­gesellschaft und Rütgerswerke etwas nachgaben. Bon lokalen Werten lagen PH. Holzmann gegen den niedrigen Berliner Schlußkurs um 1.5 Pro­zent fester An den übrigen Marktgebieten blie­ben die letzten Kurse ottue behauptet. 3m Ver­laufe blieb die Haltung sehr st i l l, und die Kurse erfuhren keine nennenswerte Veränderung. Später kamen noch Schuckert mit plus 1,75 Pro­zent höher zur Rotiz. während IG.-Farben um weitere 0,25 Prozent zurückgingcn.

21m Rentenmark t war ebenfalls nur wenig Geschäft. Deutsche Anleihen lagen eher etwas freundlicher, späte Aeichsschuldbuchforderungen blieben auf dem ermäßigten Stand von 63,5 Pro­zent unverändert. Festverzinsliche Werte und Auslandrenten hatten kaum Geschäft. Reubesih 6,50, Altbefitz 53,25, Schutzgebietsanleihe 5,25. 4prozentige Türken Bagdad Serie I 4,20, Bu- derus 39,75. Gelsenkirchen 38, Harpcner 73. Stahl­en 20. Rheinstahl 64,50. Mannesmann 52,25, oa,2% 31 Sekula 112,25, Licht und

o?« Kemberg 52. 3G.-Farben 95.50 bis 95,25, Gesfurel 71, Holzmann 59, Lahmeyer 11625

Bayern München trägt demnächst zwei Spiele im Westen aus. DieBayern" spielen am 30. Oktober gegen Schalke und am 1. November (Allerheiligen) gegen Fortuna Düsseldorf.

Die Corinthians die bekannte englische Amateur-Fußballmannschaft, bestehen am 26. Oktober 50 Fahre.

Kurze Sporinotizen.

Süddeutschlands Elf für das Pokalspiel gegen Mitteldeutschland am kommenden Sonntag in Leipzig spielt in folgender Aufstellung: Jakob; Eich­hammer, Eckl; Hildebrandt, Tiefel, Gras; Fischer, Strauß, Dollweiler, Münstermann, Merz.

brachten in etwa 30 000 Mannschaften rund 700 000 Spiele zur Durchführung, ein Beweis dafür, daß der Fußballsport nicht allein durch einige Spitzen- mannschafken getragen wird.

Süddeutschland ist immer noch der größte Unter­oerband des DFB. Mit 2635 (2451) Vereinen und 321 490 (307 766) Mitgliedern steht es an der Spitze vor dem Westdeutschen Spielverband.

OSB.-Wahlversammlung in Köln.

Anläßlich der Wahlversammlung in Köln hatte die DSD. am Sainstng die Presse geladen, wobei der Vorsitzende der DSD. einige Ausführungen zu den wichtigsten Tagungspunkten machte. Ritter von Halt ging zuerst auf die Olympischen Spiele ein. Mit dem Abschneiden unserer Ath­leten könnte man eigentlich zufrieden sein, denn von den 77 Teilnehmern wären schließlich 66 unter den ersten Sechs plaziert gewesen. Zum Fall R u r m i" erklärte von Halt, daß man nicht anders habe handeln können und daß auch andere Länder mit einem Start Rurmis nicht einverstanden gewesen seien. Mit einer Ver­legung der Geschäftsstelle des DSD. nach Derlin sei nicht zu rechnen. Rach von Halt sprach Reichs­trainer Waitzer einige Worte und erklärte, daß Deutschland in seinen Hoffnungen auf Los Arweles zu optimistisch gewesen sei.

Rach Erledigung der üblichen Präliminarien und Absendung eines Glückwunschtelegramms an den Reichspräsidenten v. Hindenburg wurde in die Tagesordnung der 80. Wahlversammlung der Deutschen Sportbehörde eingetreten. 2lls wich­tigste Ergebnisse der Diskussionen sind zu er­wähnen: Jahresberichte und Kassenbericht wur­den einstimmig angenommen und Vorstand und Ausschüssen 'Entlastung erteilt. Dei den Reu­wahlen wurde Dr. v. H a l t per Akklamation »um 1. Vorsitzenden gewählt. Eine längere Diskussion entstand um die Besetzung des Sportwarts. Dusch (Köln) lehnte die Annahme des Postens ab, worauf sich Ritter von Halt bereiterklärte,

Der deutsche Flicgermeister Engel und sein Landsmann Steffes nahmen in Nantes zusammen mit dem Engländer Cozens an einem Radrennen teil, wobei Engel im Gesamtergebnis Sieger blieb.

das Amt wieder zu übernehmen. Stellvertretende Vorsitzende sind Dusch (Köln) unZ> Hellwig (Weimar). Beisitzer Krause (Berlin), Stein- hoff (Rorddeutschland) und Flierl (Süd- deutschland), Spielwart ist Burmeister (Rord­deutschland) und 3ugend-Ausfchuh-Dorsitze7i-er Prof. Steffen (Lübeck)- Als Frauen-Ausschuß- Vorsitzender wurde Dr.Bergmann (Berlin)

Siefeier siegt über Or. Gullmann.

Auf der H e r b st f l u g s ch a u im Hamburger Flughafen kam es zu einem erneuten Zusammen­treffen der Kunstflieger F i e s e l e r und Dr. G u l l - mann (Leipzig). Dr. Gullmann hatte im Inter- nationalen Züricher Turnier den Kasseler schlagen können. Diesmal siegte durch das bessere Kürpro­gramm F i e s e l e r und holle sich damit den Kyriazi- Pokal, der für den neuerlichen Wettkampf ausgesetzt war.

Oer Mord

an dem Offenbacher Brotkutscher.

WSR. Frankfurt a. M., 3. Oh. 3n der Mordsache Wagner hat die Polizei jetzt ein­wandfrei ermittelt, daß die Tat zwischen 19 20 unö 19.30 ilfjr verübt wurde. Die Sektion hat er­geben. daß noch ein fünfter Schuß in den Rücken des Wagner abgefeuert wurde. Es hat sich jetzt herausgestellt, daß Höch st wahrscheinlich ein einzelner Täter, der einen Sportanzug und Sportmütze trug, in Frage kommt. Dieser Tater ist nämlich auch von einem neuen Zeugen gesehen worden, und zwar in dem Moment, als er von dem Wagen absprang, die.Pferde antrieb und dann querfeldein in Rich- tung Offenbach lief. Unter dem geraubten Geld befindet sich auch ein 100-Rentenmark- s ch e in . Da diese Scheine heute selten sind, bittet die Polizei darauf zu achten, wer einen solchen Schein wechseln läßt. Die geraubte Tasche ist noch nicht gefunden worden.

Oer llebergang des Kreises Wehlar zu Hessen-Nassau.

Wetzlar, 3. Oft. (WSN.) Am Samstagmittag weilten der Vizepräsident des Oberpräsidiums in Gaffel Dr. Schunk, sowie Vizepräsident C o m - m e r von der Regierung in Wiesbaden nebst eini­gen Vertretern ihrer Behörden in Wetzlar, um den formellen Uebergang des Kreises Wetzlar zur Pro- oinz Hessen-Nassau zu vollziehen. Es wurden im Kreishaus, bei der Kreisverwoltung und auch im Dienstzimmer des Bürgermeisters von Wetzlar freundliche Roden gewechselt, in denen von feiten des Kreises und der Stadt Wetzlar bedauert wurde, daß man nach 117jähriger Zugehörigkeit von der Rheinprovinz scheiden müsse; anderseits wurde die Hoffnung ausgesprochen, daß die Sor­gen und Wünsche Wetzlars in Wiesbaden und Kassel die gleiche Berücksichtigung finden möchten, wie in Koblenz und Düsseldorf. Don der neuen Regierung wurde dies gerne zugesagt und versichert, daß man sich freue, eine Stadt, deren Namen in der Welt einen so guten Klang habe, nunmehr im Verband der Provinz Hessen-Nassau willkommen M heißen. Die Anwesenheit der Regie- ruimsoertreter brachte zugleich eine große lieber- raschung. Vizepräsident Dr. Schunk teilte als Be- fchluß des Oberpräsidiums mit, daß die bisherigen nassauischen Gemeinden sich künftighin der Aemter- Verfassung zu unterwerfen haben. Bisher bestand dort die nassauische Gemeindeverfassung. Für die neuen Gemeinden werden in Verfolg dieses Be­schlusses

zwei neue Aemter ins Leben gerufen mit dem Sitj in Rodheim a. d. Lieber

für die ehemaligen Gemeinden des Kreises Bieden­kopf und mit dem Sitz in Brandoberndorf für die ehemaligen Gemeinden des Kreises Usingen. Beide Aemter werden von den bereits bestehenden Nach­barämtern in Ehringshausen und in Schwabach in Personalunion mitoerwaltet, Eine Personal- Vermehrung bei den betreffenden Aemtern wird nicht erfolgen. Diese Regelung gibt den nassauischen Bürgermeistern erhebliche Befugnlsie und erregte demzufolge bereits am ersten Tag scharfe Kritik. Wie Dr. Schunk noch mitteilte, ist die endgültige Entscheidung über die künftige Verwal­tungsform in die Hände des neu zu wählenden Kreistags gelegt ein besonderes Entgegenkommen; denn die Regierung unterstellt damit die Möglichkeit, in einem Regierungsbezirk mit nassauischer Ge­meindeoerfassung unter Umständen einen Kreis zu haben, der nach rheinischen Verwaltungsgrundsätzen verwaltet wird, ein Novum in der modernen Ver­waltungsgeschichte.

von der Frage abhängig zu machen, ob wir mit diesem oder jenem Lande freundschaftlich stehen. Für Deutschland ist nur einheitliche Regelung allen Staaten gegenüber denkbar. Ein Kompro­miß mit einem einzelnen Staat würde dadurch so­fort illusorisch gemacht werden, daß dann alle anderen Länder die gleichen Bedingungen für sich in Anspruch nehmen würden. Don unterrichteter Seite wird in diesem Zusammenhänge erllärt, daß die Frage der Devisenregelung mit den augen­blicklich im Gange befindlichen Kontingentsver­handlungen Deuftchlands nichts zu tun habe. Die deutsche Kommission, die zur Zeit im Haag weilt, wird morgen zu weiteren Derhandlungen nach Rom abreisen.

*

* Arbeiterein st ellungen. In der letzten Zeit haben u. a. folgende Werke Neueinstellungen von Arbeitern vorgenommen: Die Spinnerei, We­berei und Ausrüstung der Webstoff AG., M.-Glad­bach, hat die Belegschaft um etwa die Hälfte erhöht. In einzelnen Abteilungen wird mit zwei bzw drei Schichten gearbeitet. Weitere Einstellungen sind in den nächsten Tagen zu erwarten. Die Vereinigte Rumpus-Wevke AG., M.-Gladbach, stellte 160 Kräfte neu ein, die alle vollbeschäftigt werden. Das Eisen- und Stahlwerk Hoesch hat in verschiedenen Dort- murober Betrieben 250 Arbeiter wieder eingestellt. Ferner werden dis Vereinigten Stahlwerke auf dem Werk Huesten am 10.10. 170 Arbeiter neu ein­stellen.

* Vereinbarung über S tärkekar- toffelp reise. 3n einer Verhandlung im Reichsministerium für Ernährung und Land­wirtschaft am 1. Oktober über Stärkekartoffel- Preise haben führende Vertreter der Kartoffel­stärkeindustrie zugesagt, daß die Kartoffelstärke­fabriken für Lieferungen von Fabrikkartoffeln in den Monaten Rovember und Dezember 1932 und Januar 1933 je Stärkepfundprozent 9 Pf. frei Fabrik ab 3. Oktober zahlen werden, so­fern den Fabriken Angebote bis zum 20. Oktober zugehen.

Frankfurter Abendbörse still.

Frankfurt a. M., 3. Oft. An der Abend- börse herrschte auf Grund der eher schwächeren Auslandbörsen Zurückhaltung. Das Ge­schäft hielt sich wieder in sehr engen Grenzen, da Orders fehlten. Gegen den Berliner Schluß war die Kursgestaltung nicht ganz einheitlich. Clektro- werte waren unter Führung von Siemens und

Der Relchsbankslatus Ultimo September.

Berlin, 3. Oft. (WTD. Funkspruch.) Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 3 0. September hat sich in der Illttmo-Woche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 479,7 Millionen auf 3634,2 Millionen Mark er­höht. 3m einzelnen haben die Bestände an Han­delswechseln und -schecks um 312,7 Millionen auf 2991,4 Millionen Mark, die Bestände an Reichs­schatzwechseln um 27,5 Millionen auf 38,5 Millio­nen Mark und die Lombardbestände um 139,5 Millionen auf 242 Millionen Mark zugenommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen Zusammen sind 265,8 Millionen Mark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 250 Mil­lionen auf 3754,6 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 15,8 Millionen auf 411,8 Millionen Mark erhöht. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbank­scheinen auf 15,3 Millionen ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 450,6 Millionen Mark eine Zunahme um 92,7 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 1,4 Millio­nen auf 929,2 Millionen Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 14,7 Mil­lionen auf 796,3 Millionen Mark zugenommen und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 13,3 Millionen auf 132,9 Millionen Mark abge­nommen.

Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am Ultima 24,7 v. H., gegen 26,5 v. H. am 23. September.

Abwehrmaßnahmen gegen die italienische Oevisenneuregelung. Die italienische Regierung hat am Samstag eine neue Devisenregelung in Kraft gesetzt, die als gegen Deutschland gerichtet angesehen werden muß. Die Bestimmungen der neuen italienischen Devifenverordnung sind bedeutend un­günstiger für Deutschland als die, die Deutsch- land für feinen Devifenverke.hr mit anderen Cän- öern getroffen hat. Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, werden deutscherfeits Gegen­maßnahmen erfolgen. Rach der ganzen devifen- und wirtschaftspolitischen Situation ist es für Deutschland nicht möglich, die Devisenregelung

Oie Sport-Wettkämpfe des Grenadiertages.

Mit dem 1. Hessischen Grenadiertag waren der- schiedene reit- und wehrsportliche Wettbewerbe verknüpft, die im einzelnen folgende Ergeb­nisse zeitigten:

Patrouillen - Springen: 1. Sieger Patt. Oberfeldwebel Bax 4 15; 2. Sieger: Patt. Unterfeldwebel Wenzel 4 15.

Rachri chten-Stasette: 1. Sieger: Sta­fette Unteroffizier Engel, Rachrichtenzug 1/15.

Reiten der ländlichen Reiterver- eine: 1. Preis: Herr Dietz, Reiterverein Butz­bach; 2. Herr Rumpf, Reiterverein Butzbach; 3. Herr Schutt, Reiterverein Londorf.

50 / 100 - Meter - Staffel;,!. Sieger: 2. Kompanie.

Hindernislauf. 1. Sieger: 2. Kompanie.

Preisschießen des Bataillons: 1.

Preis. Obergrenadier Betz, 3 15, 67 Ringe; 2. Gefreiter Leyendecker, 1 15, 64; 3. Oberschühe Wendel, 4 15, 62; 4. Feldwebel Bohn, 1/15, 62; 5. Unterfeldwebel Klöppel, 3/15, 61; 6. Obergefreiter Bender, 3/15, 60 Ringe.

Preisschieß en de r G r e n a d ie r-Ver­einigung. 1. Preis: Feldwebel Bohn, 1/15; 2. Herr ©g. Gümblein (Gießen), 3. Herr Hch. Reuter (Gießen); 4. Herr Speckhardt (Gie­ßen); 5. Obergefreiter Tietz, 1/15; 6. Herr Zorn (Gießens.

Preisschießen der Gäste: 1. Preis: Herr Hanke; 2. Herr Wehling, Schühen- gesellfchaft; 3. Herr Hofmeister, Büdingen; 4. Herr Bamberg, 3agdclub; 5. Herr Strack jun., Gießen; 6. Herr Klaus.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Io. von 1846 I Turn und Sport Vuhbach I 1:7 (0:4).

3nfolge ungünstiger Umstände die Sol­daten waren in letzter Minute verhindert mitzu- spielen mußte das Spiel von 1846 mit- 10 Mann und mit Ersah durchgeführt werden. Dazu kam die Eigensinnigkeit verschiedener Spieler. Em Verteidiger spielte im Sturm, wo er vollkommen aussiel, und ein Stürmer in der Hintermann- schäft. Daß so keine Einheitlichkeit zustande kam und die Butzbacher, die noch nicht einmal ein gu­tes Spiel zeigten, zu einem billigen 7:1-Ersolg kamen, ist nicht weiter verwunderlich. Obwohl der Gießener Sturm viele Torgelegenheiten hatte, wurde außer einem Treffer nichts zählbares er­reicht. Butzbach konnte durch zum großen Seit haltbare Würfe, die der Ersatzmann der 1846er passieren ließ, siebenmal erfolgreich fein.

Oie Punfffämpfe der Gruppe Hessen.

Auch in der Gruppe Hessen wurde am Sonntag die erste Serie der Meisterschaftsspiele abge­schlossen. Der letzte Spieltag der Serie brachte insofern noch eine kleine Klärung, als Alemannia- Olympia Worms durch das 2: 2-Unentschieden in Mombach um einen Punkt hinter Wormatia und Wainz 05 zurücksiel. Wormatia gewann gegen Dürstadt erst nach hartem Kampf 6:3 (3:2) und auch Mainz hatte cs in Lorsch nicht leicht, um 11 dem knappen l:0-Sieg zu kommen. Der SV. üesbaden gewann aus eigenem Platze gegen Urberach zwar 2:0, aber sein Sturm zeigte auch diesmal ein schwaches Spiel. Langen brachte Kastel eine 2:0-Riederlage bei.

OJB.-Bilanz.

Alljährlich um diese Zeit gibt der Deutsche Fuß- bull Bund ein Büchlein heraus: den DFB.-Iahres- bcr'cht. Es ist wie bei jeder Aktiengesellschaft: am Schluß eines Geschäftsjahres wird die Bilanz ge­zogen, die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt und em allgemeiner Bericht über den Verlauf des . patres gegeben. Und wenn auch beim Geschäfts­bericht des DFB. in diesem Jahre wie überall ber stereotype Passus:Unter Berücksichtigung der ! flechten wirtschaftlichen Verhältnisse.. / nicht fehlt, 0 er doch im großen und ganzen als sehr er-' reulich anzusprechen. Nicht nur in finanzieller Be­ziehung, denn daß der DFB. in dieser Hinsicht sehr gut gestellt ist, dürfte allgemein bekannt sein, auch der Bericht über den Entwicklungsgang dieses größten Sportverbandes Deutschlands weiß viel Gutes zu melden. ;

Die Mitgliederzahl hat sich weiter auswärts be» mögt: Die Million wurde überschritten, der DFB. . «Rno Ä(£n?Co>nU 1 025 326 Angehörige, die sich auf 8602 (79.19) Vereine verteilen. Den Endspielen um die deutsche Fußball Meisterschaft wohnten 255 000 i Zuschauer bei gegen 240 000 im Vorjahre, aller- dings sind die Einnahmen aus diesen Spielen um etroa 30 000 Mark zurückgegangen. 450 000 Aktive

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Kurszettel der Berliner und Kranksurter Börse.

- &Cn ^nplcrcn angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Deutsche Erdöl . . . Gelsenkirchener . . . Harpener......

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Schultheis Batzenhofer . . fflu (Mllflemcine Kunstseide, Bemberg. . .

Zellstoss Waldhos . ' ' ' ' Zellstoff Aschaffenburg . . ' Dessauer <Sa» Daimler Motoren . . .

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Budapest. .

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12,485

12,465

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Holland . .

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169,18

169,52

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Kopenhagen.

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Stockholm

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74,58

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London. . .

14,58

14,54

14.58

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0.893

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Nenyork . .

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4,209

4.217

Brussel. . .

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58,46

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Italien. . .

21,58

21,62

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21.62

Paris . . .

16,48

16,52

16,48

16.52

Schwei, . .

81,10

81,26

81,10

81.26

Spanien . .

34,45

34,51

34,42

34,48

Danzig. . .

81,82

81,98

81,82

81,98

Japan . . .

1,019

1,021

1,019

1,021

Rio de Ian..

0,299

0,301

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Jugoslawien.

Lissabon . .

6,194

13,23

6,206

13,25

6,194

13,23

6,206

13.25

16,5

16,75

17

30

29

17,5

17,25

17,65

42

41,25

91

90

91

53,5

53,5

53,5

-

75

75

75

61,75

61,75

61,75

126,5

124,75

127

32,75

31

32,4

20,75

69

69,5

89

88

89,25

58

55

57

72

71

72,5

74,5

76

74,5

72,13

74,25

11/

115

118

118

116,85

118,5

40

39

40,5

75

75.25

39,25

38

39.4

/4

73

74.25

37,75

136

97

98,75

34

35,13

54

52,25

54,25

21,5

20.13

37,75

26,5

26

26.5

172

172

67

64,5

66.9

Berlin, Z.Oktober

«eid

Äriel -

Amerikanische Noten.....

4,20

4.22

Belgische Noten........

53,20

58 44

Dänische Noten.........

75,00

75^30

Englische Noten.........

14,50

14,56

Französische Noten........

16,44

16,50

Holländische Noten........

168,81

169,49

Iialienncl'e Noten.......

21.52

Korwegischc Noten........

73,00

73^30

Deutsch-Lesterreich, 4 100 Schilling

Rumänische Noten........

2,46

2,48

Schwedische Noten........

74,40

74,70

Schweizer Noten.........

80,92

81,24

Spaniich? Noten. ........

Ungarische Noten........