in
Sjj.-tfpori
lX.FaustbattrundedesTv.lS46Gießen
auf dem Hniversitäts-Spvrtplah.
Zum neunten Male führt der Tv. 1846 Gießen als Abschluß der Sommerspielzeit sein weit über die Grenzen des Hessengaues bekanntes Faustballturnier durch. Das ausgezeichnete Meldeergebnis, das mit 27 Mannschaften das des Vorjahres noch übertrifft, beweist erneut die große Beliebtheit, die sich die Gießener Faustball-Großveranstaltung im Laufe der Jahre erworben hat. Namen aus der Faustballhochburg Frankfurt wie Tv. 1860 Ffm., IG.-Sportverein, Postsportverein bürgen dafür, daß guter Sport geboten werden wird. Die Oberleitung des Turniers liegt in den Händen von Spielwart Mohr: ein Stab von erfahrenen Mitarbeitern steht ihm zur Seite, der für die einwandfreie Abwicklung der rund 50 Spiele Sorge tragen wird. In sämtlichen Klassen werden Wanderpreise ausgespielt, die im Vorjahre mit einer Ausnahme nach Frankfurt gingen. Auch in diesem Jahre wird sich hieran in Anbetracht des hohen spielerischen Könnens der Frankfurter Mannschaften kaum etwas ändern.
In edr
Meisterklasfe, die acht Nennungen erfahren hat, wird der Tv. 1860 Ffm. den Wanderpreis erfolgreich verteidigen. Den 2. und 3. Platz dürften IG.-Sportverein und Postsportverein untereinander ausmachen. Doch sind gerade hier äleberraschungen nicht ausgeschlossen, zumal wenn ihre Gegener Vereine wie Tgs. Bieber, Herborn, Tgm. Friedberg sind, die sämtlich über eine große, in zahlreichen Verbandsspielen höherer DT.-Organisa- tionen erworbene Spielerfahrung besitzen. Heber die Aussichten der ersten Mannschaft des Tv. 1846 ist kaum etwas vorauszusagen, da die Mannschaft durch häufige Umstellungen in diesem Jahre eine zu schwankende Form gezeigt hat.
In der ^-Klasse — neun Mannschaften treten hier an — ist das Leistungsniveau ausgeglichener. Doch wird es der 2. Mannschaft des Tv. 1846, die im vergangenen Jahre den Sieger in der ^-Klasse stellte, ohne eine ganz besondere Anstrengung nicht gelingen, den Wanderpreis zu behalten. Wir nennen als gleichwertig, ohne über ihre Placierung etwas sagen zu können, Tv. 1860 Ffm. III, Tgs. Bieber II und Herborn II, Ballersbach, Holzheim. Daneben sind noch ver
treten Mtv. Gießen, Langsdorf und Weilmünster.
D.e Turnerinnenklasse sieht fünf Mannschaften im Wettkampf, von denen die des 2G.- Sportvereins die meisten Siegesaussichten hat. Doch sind Mtv. Gießen und Tv. 1860 Ffm. sehr ernst zu nehmende Gegner und ebenfalls Anwärter auf den 1. Platz.
In der Altersklasse, in der Postsportverein Frankfurt, Tgm. Friedberg und Tv. 1846 Gießen zusammentreffen, sind ausgeglichene Kämpfe zu erwarten, aus denen nicht unbedingt der vorjährige Sieger, Postsportverein Frankfurt, als Erster hervorzugehen braucht. Um alle Altersstufen in Aktion treten zu lassen, steigt am Nachmittag ein Spiel der Schüler des Mtv. gegen die des Tv. 1846. Das Turnier findet auf dem Universitäts-Sportplatz statt, die Vorkämpfe um 9 Uhr, die entscheidenden Spiele beginnen um 15 Uhr.
III. Bezirks-Tennisturnier.
Die ersten Ergebnisse.
Arn Donnerstagnachmittag begann das 3. Bezirks- Tennisturnier in Gießen, das der Gießener Tennis- Club anläßlich seines 10jährigen Bestehens auf den Tennisplätzen hinter dem Schützenhaus abhält. Das Meldeergebnis ist als ausgezeichnet zu betrachten, da eine große Anzahl von Spitzenspielern aus Frankfurt, Darmstadt, Mainz-Wiesbaden und Kassel vertreten sind, so daß man bereits bei den letzten 8 äußerst spannende Kämpfe erwarten darf. Die Turnierleitung liegt in den bewährten Händen von H. B o ck und E. L. von G r o l m a n. In der 6- Klasse konnten bereits folgende Ergebnisse erzielt werden:
Herren-Einzel: Meesmann — von Schenck 6:0, 6:3; Engisch — H. Hildebrandt 6:1, 7:5; Hofmann — Schußler 4:6, 6:0, 6:4; Köttgen — Pop- pert 6:1, 6:1; Meesmann — Szubinski 6:3, 6:0.
Damen-Einzel: Frl. Poppert — Frl. N. Szubinski 8:6, 6:3; Frl. Stückrath — Frau von Stockhausen 6:1, 6:4.
Herren - Doppel: Bock/Poppert — von Schenck/Gutermuth 6:0, 8:6.
Gemischt-Doppel: Frau v. Schenck/K. Hildebrandt — Frl. Poppert/Poppert 6:0, 8:6.
Da die Spiele am Freitag erst gegen Abend fortgesetzt werden konnten, wird am Samstag und am Sonntag von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit gespielt.
Kampf um die ersten Punkte...
Oie Verbandsspiele der I. Bezirksklaffe beginnen.
1900 — Frohnhausen.
Das erste Verbandsspiel bestreiten die 1900er auf eigenem Platz. Als erster Gegner ist die Mannschaft des FC. „Oranien" Frohnhausen ausersehen. Die Gäste waren erst vor kurzem in Gießen und verloren gegen die Liga des VfB. mit 4:2 Toren, nachdem das Vorspiel schon mit 4: 0 verloren gegangen war. Daraus kann man schließen wollen, daß der erste Verbandsspielgegner für die 1900er keine allzuschwere Aufgabe darstellen wird. Die Gäste spielen nicht jenen ausgefeilten Fußball, den die 1900er zeigen sollten und zeigen können, wenn sich die Mannschaft auf ihre Leistungsfähigkeit besinnt. Die Ueberlegenheit der Blauweihen muh auf dem Gebiete der Technik liegen, bei der besseren Ballbehandlung und der genauen Kombination. Die Frohnhausener werden sich auf Zerstörungsspiel beschränken müssen. Nur wenn sie den nötigen Eifer und Kampfgeist mitbringen, werden sie das Spiel offen halten können. Nach dem ausgezeichneten Kampf gegen Wetzlar sollte ein Sieg der Spielvereinigung 1900 keinen Augenblick fraglich sein. Die Blauweihen treten in folgender Aufstellung an: Schlarb; Luft, Zeilen Glitsch, Langsdorf, Henrich; Schmidt, Göbel, Lippert, Arnold, Heilmann. Diese Mannschaft stellt die stärkste Elf der Spielvereinigung dar. Das verpflichtet! ...
DfB. — Wetzlarer Sportverein.
Dor ungleich viel schwereren Aufgaben stehen die Leute vom Waldsportplah. Erstens: den schwersten Gegner der Verbandsspiele haben sie vor der Klinge; zweitens: auf des Gegners Platz müssen sie antreten, drittens: sind sie voraussichtlich ersatzgeschwächt und haben von vornherein keine allzu großen Chancen. Bei all der guten Meinung, die man von der Ligamannschaft des VfB. gegenwärtig haben kann, ist es doch sehr fraglich, ob sie sich gegen die Wetzlarer
durchsetzen können. Nicht etwa will damit gesagt sein, dah die Grünweihen den Wetzlarern in technischer Hinsicht nicht gewachsen wären (hier besteht kein wesentlicher Unterschied), viel schwerer wird es fein, sich gegen das wuchtige Spiel, das die Gastgeber schon von jeher pflegen, durchzusehen. Man wird sich dessen erinnern, daß besonders in der zweiten Halbzeit des Spieles der 1900er gegen Wetzlar von den Notweihen eine ganz ausgezeichnete Partie geliefert wurde. Auf eigenem Platze und vor lebhaft Anteil nehmendem eigenen Publikum, im ersten Verbandsspiel, im Kampf gegen den ehemaligen Vertreter der Oberliga werden die Gastgeber alles aufzubieten wissen, um sich den Sieg und damit die ersten Punkte in Wetzlar zu halten. Wenn die Giehener nicht von Anfang an auf Erfolg spielen, dann begeben sie sich von vornherein aller Chancen. Zu allem Heberfluh ist Dingel nicht intakt und wird, wenn er nicht ganz fehlt, kaum voll aktionsfähig sein. Fenster, der als Läufer doch immer sehr brauchbar ist, wird voraussichtlich auch nicht dabei sein, weil er für einen Sonntag Spielverbot hat. Die Aussichten sind also nicht sehr günstig. Ein Hnentschieden wäre schon ein sehr ehrenvolles Ergebnis und ein Sieg wäre eine ebenso große, wie angenehme Heberraschung.
Lokaltreffen der Jugend.
1900 1. Jugend — VfB. 1. Jugend.
Dor dem Spiel 1900 gegen Frohnhausen treffen sich die beiden 1. Jugendmannschaften der beiden Lokalvereine zu einem Verbandsspiel. Es dürfte ein spannender Kampf zu erwarten sein, denn die Mannschaften sind sich ziemlich gleichwertig. Allerdings haben die 1900er einige Chancen für sich, die nicht zu unterschätzen sind. VfB. mußte aus der 1. Jugend einige Kräfte zu den Aktiven überschreiben und ist dadurch sicherlich etwas benachteiligt. Der Zusammenhang in der Mann
schaft wird dadurch doch immer wieder etwas gestört. Dah das Spiel auf dem Platz des Gegners ausgetragen wird, ist auch kein Vorteil für die Grünweihen. Die Jugend wird nach dem ehrenvollen Ergebnis gegen die Jugend der Spielvereinigung Fürth eine tüchtige Portion Selbstvertrauen gewonnen haben, das sie etwas Oberwasser haben läßt. Da aber beide Mannschaften über ein sehr ansprechendes technisches Können verfügen, steht nicht nur ein spannendes, sondern auch ein schönes Spiel bevor.
Untere Mannschaften.
Nachdem die Ligareserve am vergangenen Sonntag gegen die 1. Mannschaft von Flensungen auf eigenem Platze mit 4:0 Toren gewinnen konnte, steht sie am morgigen Sonntag auf des Gegners Platz der gleichen Mannschaft gegenüber. Wenn auch den Gastgebern der Platzvorteil wichtig erscheinen dürfte, so sollten die Grün-Weihen doch einen Sieg, auch wenn er knapp ausfällt, mit nach Hause bringen. Die 3. Mannschaft betreibet bereits das Rückspiel gegen die 1. Mannschaft des Vereins „Sportfreunde" Wetzlar und wird sich auch diesmal anftrengen müssen, wenn sie einigermaßen gut abschneiden will. Zum Siege wird es nach dem verlorenen Vorspiel kaum reichen. Diel. Jugend tritt zum Verbandsspiel auf dem Platz der Spielvereinigung gegen die 1. Jugend des Lokalgegners an. Ein zweites Lokalspiel sieht die Schülermannschaften der beiden Vereine einander gegenüber.
Anerkennung für die Turnerinnen des Tv. 1846 Gießen.
Der Turnverein 1 8 46 Gießen erhielt vom Berkehrsoerein Bad-Nauheim folgendes Schreiben:
„Ein hier wohnender amerikanischer Kurgast, der sich die turnerischen Darbietungen (im Rahmen des
12. Gaufrauenturnens des Gaues Hessen der DT. D. Red.) am Samstagabend in der Turnhalle an« gesehen hat, bittet uns, ohne Namensnennung Ihnen für ine ausgezeichnete Leistung Ihrer Damen« „Mannschaft" seine Hochachtung auszudrücken. Bc« sondere Anerkennung wünscht er der Turnerin (Helma Schmieder) auszusprechen, die vom Saale aus gesehen in der vordersten Reihe als zweite von rechts gestanden hat, weil sie mit besonderer Grazie und Exaktheit der Hebungen geglänzt habe."
Deutschlands Olympiamannschaft wieder in der Heimat.
Arn Freitagvormittag traf die deutsche Olympiamannschaft aus Los Angeles wieder auf heimatlichem Boden ein. Gegen 13 Uhr kam der Hapag« dumpfer Deutschland in Sicht. Kurz vor 14 Uhr machte er dann an dem mit bunten Flaggen geschmückten Landungssteg in Cuxhaven fest. Die Bord« kapelle spielte das Deutschlandlied. Die Olympia« mannschaft war auf dem Promenadendeck versam, melt, wo die ersten Begrüßungsansprachen gehalten wurden. Als erster Redner wies Direktor W a r m « bald von der Hapag darauf hin, daß zwischen Sport und der Schiffahrt eine gewisse Parallele liege, da es hierbei nicht immer auf die Spitzenleistungen ankomme, sondern auf guten Durchschnitt. Wenn auch die deutschen Olympiateilnehmer nicht mit den Erfolgen heimkehrten, wie man es ursprünglich erwartet habe, so habe die deutsche Mannschaft doch ihren Zweck erfüllt, zwischen den Ländern und Völkern gute internationale friedliche Beziehungen zu schaffen. Sodann hielt noch eine Reihe anderer offizieller Vertreter Begrüßungsansprachen. Im Sonderzuge ging es dann nach Hamburg weiter. Auch auf dem Hamburger Bahnsteig hatte sich, wie schon in Cuxhaven, eine riesengroße Menschenmenge eingefunden, die die Sportler begeistert empfing.
Wirtschaft.
Oie Deutsche Reichsbahn im Juli.
Im Güterverkehr der Deutschen Reichsbahn hielt der Verkehrsrückgang im Juli weiter an. Die Zahl der für den Gesamtverkehr in arbeitstäg- lichem Durchschnitt gestellten Wagen betrug im Juli 96 940, gegen 99 337 im Juni und 111 511 im Juli 1931. Dec Expreß- und Eilgutverkehr gestaltete sich infolge des starken Versands von Obst und Gemüse lebhafter.
Im Personenverkehr wurden im Juli, dem Monat des stärksten Sommerurlaubs- und Ferienverkehrs, trotz verringerter Einkommensbasis breiterer Volksschichten im ganzen höhere Verkehrsziffern als im Vormonat erreicht, bei weitem aber nicht der Verkehrsumfang früherer Jahre. Insgesamt wurden 4984 überplanmäßige Züg'e gefahren, gegenüber 3418 im Juni und 6667 im Juli 1931.
Die Betriebseinnahmen beliefen sich im Juli auf insgesamt 253,12 Millionen Mark (Juni 245,42), wovon auf den Personen- und Gepäckverkehr 95,24 (79,93) Millionen Mark, auf den Güterverkehr 138,11 (144,72) Millionen Mark und auf sonstige Einnahmen 19,76 (20,76) Millionen Mark entfielen. Die Ausgaben der Betriebsrechnung stellten sich auf 250,85 (307,54) Millionen Mark. Einschließlich des Dienstes der Schuldverschreibungen und Anleihen und der festen Lasten ergaben sich Gesamtausgaben von 266,14 (322,67) Millionen Mark. Die Gesamteinnahmen waren um rund 8 Millionen Mark höher als im Vormonat, blieben aber um rund 106 Millionen Mark hinter Juli 1931 und um rund 247 Millionen Mark hinter Juli 1929 zurück. Die Einnahmeverbesserung im Personen- und Gepäckverkehr um rund 15 Millionen gegenüber Juni ergibt, sich aus regerem Urlaubs- und Ferienverkehr. Während der Einnahmerückgang von Januar bis Mai gegenüber 1929 durchschnittlich 30,2 Prozent betragen hatte, erhöhte er sich für Juni und Juli auf 41,1 Prozent. Daraus ergibt sich, daß der Personen- und Gepäckverkehr besonders in den Sommermonaten stärker als zuvor nachgelassen hat. Die Einnahmen waren im Juli 30,5 Prozent niedriger, als im Vorjahre und 54,3 Prozent geringer als im Jahre 1929.
Die Gesamteinnahmeausfälle in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres 1932 betragen gegenüber 1931 im Personen- und Gepäckverkehr 157,3, im Güterverkehr 428,1 und bei den Gesamteinnahmen 635,7 Millionen Mark.
Die Monatsrechnung schließt mit einer Mehrausgabe von 13 (Juni 77) Millionen Mark ab, womit sich für die ersten sieben Monate die durch Einnahmen nicht gedeckten Ausgaben auf rund 460 Millionen Mark erhöhen.
Der Personalbestand betrug im Juli 606 318 Köpfe gegenüber 609 988 im Juni. Der Minderoerbrauch ist hauptsächlich auf Verringerung der Belegschaft in den Ausbesserungswerken und auf erhöhte Feierschichten zurückzuführen.
* Die Maschinenfabrik Hartmann AG., Offenbach a. M., hat nach Abschreibung gen von 40 073 (56 235) Mark einschließlich eines Dorjahresverlustes von 42 788 Mark im Jahrs 1931 einen Verlust von 378 682 Mark erlitten. Dis am Jahresbeginn 1932 stark verminderte Belege schäft konnte bisher voll beschäftigt werden. Dig Gesellschaft glaubt, weitere Verluste vermeiden zu können.
* Phönix AG. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Düsseldorf. In deo gestrigen Aufsichtsratssihung der Phönix AD. für Bergbau und Hüttenbetrieb, der Holding-« gesellschaft der Vereinigten Stahlwerke,, wurdg der Abschluß für das am 31. März 1932 beendete Geschäftsjahr vorgelegt. Der Aufsichtsrat be* schloß, der auf den 29. September einzuberufen- den Generalversammlung vorzuschlagen, das Aktienkapital durch Einziehung von nom. 13 Mill. Mark Vorratsaktien von 205 auf 192 Mill. Mark zu verringern und die gesetzliche Rücklage von 30 auf 22 Mill. Mk. zu ermäßigen. Der sich ergebende Duchgewinn soll zu Abschreibungen auf Wertpapiere und die Anleihedisagio-Rechnung verwendet werden. (3m Vorjahre wurden aus 10,31 Mill. Mk. Reingewinn 4,5 v. H. Dividende verteilt und 0,97 Mill. Mk. vorgetragen.
Sronffurfer Aöendbörse weiter fest.
Frankfurt a. M., 2. Cept. An der Abendbörse konzentrierte sich das Interesse wieder hauptsächlich auf den Rentenmarkt, während am Aktienmarkt nur einige Spezialwerte bevorzugt waren, doch war die Haltung auch hier allgemein fest. Größeres Interesse erhielt sich vor allem für Dergwerksaktien, von denen Harpener mit plus 2 Proz. gegen den Berliner Schluß im Vordergründe standen; die übrigen Montanaktien zogen von 0,50 bis 1 Proz. an. Auch die übrigen Marktgebiete erzielten neue Besserungen von 0,25 bis 0,50 Proz., Betula gewannen 1,40 Prozent. Im Freiverkehr waren Ädlerwerke mit 26 Proz» nach 24 Proz. heute mittag gesucht.
Am Renten markt setzten deutsche Anleihen, Reichsschuldbuchforderungen, Stadt-Anleihen, Pfandbriefe und Jndustrieobligationen ihre Auf- wärtsbewegung fort. Die 7proz. Berliner Verkehrsanleihe gewann gegen gestern abend 4 Proz.
Im Verlaufe traten meist weitere Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 Proz. sowohl für Aktien als auch für Renten ein; später bestand für Aktienwerte verschiedentlich etwas Realisationsneigung, doch schloß die Börse in durchaus fester Haltung. Altbesih 53 bis 53,25, Harpener 74, Mannesmann 54,25 bis 54, Bekula 104,65, IG.-Farben 95,25 bis 95,50, Dt. Erdöl 77,50 bis 77,75, Zellstoff Waldhof 43 bis 43,75.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. S), Lombardzinsfuß 6 v. H.
Frankfurt a. 2J1.
Berlin
Schlußkurs
Echlußk. Abend- börsc
Schlußkurs
Echlußk. Mittag- börse
Ofllum
1.9.
2.9.
1.9.
2.9.
6% Deuyche Retchsanleihc v.192.
61
64,5
61
64,5
b% ehcm.7%Tt.ReichSanl.v.l929 5’/i% Dvung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl^Ablös.-Cchuld mii
—
71,75
70
70,9
63,5
64
63,5
64
Ausloj.-Rechten......
51,9
53,25
52
52,4
Desgl. ohne Auslos.-Rechte . .
6% ehem 8%Hesj. Volksstaat 1929
5,9
6,2
5,75
6,1
lrückzahlb. 102%)......
Obcrhejlen Provinz-Anleihe mit
57
58,5
58,5
—
Auslo,'.-Rechten......
Deutsche Komm. Sammelabl.
49
49
—
—
Anleihe Serie 1.......
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
49,25
50
48,75
49,25
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyv^Banl
Goldpie 16 unkündbar bis 1936 6'/,% ehem. 4%% Frankf.HyP^
68,75
70,5
—
68,5
—
—
Bank liiqu. Psauvbriese . . . b-4% ehem. 4'/,% Rheinische
78
78
—
—
Hyv.-Bank-Liqu.-Goldpsc. .
6% ehem. 8% Pr. Landcspsand-
79
79
—
—
brtesanslali Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand-
67
68
67,5
67,5
briefanstalt Pfandbriefe R. 10
67,5
68,5
—
—
4% Oesterretchische ©olörente . 4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/r% desgl. von 1913.....
5% abgest. Goldinexilaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlcihe
Serie I . . . • • •
4% desgl. Serie II......
6% Ruinän. vereinh. Rente 6.1903 4i4%Rumän.veretnh.Rentev.1913 4% Rumänische veretnh. Rente 214% Anatolier
10,4
11
10,6
11
——
1,25
—
—•
7,3
7,9
7,1
7,75
6,5
6,6
6,55
7,75
—
—
—
6,75
7,5
7,5
7,13
7,1
4
4,1
4
3,8
4
4
4,1
—
3,9
3,95
—
—
6,3
6,75
6,65
6,8
11,75
11,75
12
11,9
5,75
5,7
5,7
5,75
17.”5
17,25
17.25
17.3
Sranffurt a.M. Berlin
Schlußkurs
Echlußk. Abend« börsc
Schlußkurs
Schluß!. Dlitlag. börse
Datum
1.9.
2.9.
1.9. |
2.9.
Hamburg-Amerua Paie. . .
u
15,75
16,13
16
16
Hamburg-Südam. Dampfschiff
0
31,25
31,5
Hansa Dampsschiss . .
l
—
25
25
Norddeutscher Lloyd ....
<
16,5
16,9
16,75
16,65
A.G. für Verkehrswesen Mt.
0
45,25
46,75
46
46,4
Berliner Handelsgesclischast .
4
89
90,5
90
91
Commerz, und Privat-Bank .
0
53,5
53,5
53,5
53.5
Darmstädter und Nationalbani
0
18,5
18,5
Deutsche Bank und
Dtsconto-Gesellschast. . .
0
75
75
75
75
Dresdner Bant......
0
18,5
18,5
61,75
61,75
Reichsbank ......
1
131
132
131,9
131,5
A.C.G. . .....
. 0
40,75
41
41,5
40,65
Bergmann........
. 0
—
Elektr. Lieferungsgelellschaft.
5
73,5
72,5
72,5
72,25
Licht und Krasl......
6
87,5
88
88
87,75
Felten & Guilleaume....
C
52,5
52
52,5
53,5
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
4
73.5
74
73,75
73,75
Rheinische Elektrizität . . .
618
73,5
74
73,75
73,75
Schuckert L Co.......
0
76,5
76,5
76,5
76,5
Siemens & Halske.....
9
141
140,5
140
140
Lahmeyer LCo.......
10
96
95,5
95
93,5
öuoeiu.........
. 4
36
36
35,5
35
Deutsche Erdöl......
. 6
78
77,75
77
77,5
Gelsenkirchener......
. 8
39,25
41
38,75
40,5
Harpener.........
. 0
71775
74
71
72
Hoejch Eisen........
. 6
—
35,9
36,65
Ilse Bergbau.......
10
138
—
135
Ilse Bergbau Genüsse . . .
95
94,5
95
94
Klöcknerwcrie......
. 6
34,5
35
35
34,9
Mannesmann-Röhren . . .
. 6
52
54
55,5
53,75
Mansselder Bergbau ....
. 0
21,4
23
20,9
23,75
Oberschles. Kokswerke . . .
. 8
40,25
41,5
Phönix Bergbau......
<’/i
21,75
23,75
22
23,65
Rheinische Braunkohlen. . .
10
188
186,5
186,25
186
Rbeinftahl........
. e
60,25
61,5
61
Frankfurt a. 271.
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß- lurs
Schluß!. Mittag- börse
Dalum
1.9.
2.9.
1.9.
2.9.
Rlebeck Montan......
—
—
—
—
Bereinigte Stahlwerke . . . . 0
18,75
20
19,25
19,5
Otavi Minen....... 0
17,75
17,5
17,5
18,25
Kaliwerke Aschersleben ... 6
108
110
108,5
110
Kaliwerke Westeregeln ... 6
115
115,5
114,5
115,25
Kaliwerke Salzdetfurth ... 9
180
181
180,5
181,75
I. G. Farben-Jndustrie... 7
Scheideanstalt.......10
Goldschmidt.........0
RütgerSwerke........0
Metallgelellschaft.......0
Philipp Holzmann......0
Zementwerk Heidelberg. ... 4
Cementwerk Karlstadt.....0
Wayß & Freytag......0
Schultheis Patzenhoser ... 0
Mu lWlgemeine Kunstseide) 0
Bcmberg......... 0
Zellstoss Waldhos..... 0
Zellstoss Aschaffenburg ... 0
Dessauer Gaö........7
Daimler Motoren......0
Deutsche Linoleum.....0
Orenstein & Koppel.....o
Leonhard Tietz.......e
Svenöka......... o
Chade..........12
94,5
95,5
95,5
95
139,25
138,75
—
——
31,5
31
31,75
29,9
39,5
39,5
40,25
38,75
37,25
38,5
37
38
55,5
56
55,13
55,5
52,75
53,5
—
—
40
41
——
—
5,75
6
—
—
_
_
61,5
60,65
50,75
52
51,5
50,5
54
55
54
55,25
41,5
43,75
42,5
43,25
29,5
28,5
29,13
28,75
—
92,5
91,65
19
22,5
19,5
21,65
46
47,5
46,5
47,75
——
35,25
35,9
48
47,75
48,75
48,25
173,5
174
172
174
Frankfurter Maschinen . . . . 0
Gritzner..........y
Mainkrastwerlc Höchst a. M.. .4
Süddeutscher Zucker.....8
-
—
20
19,5
19,25
19
58
57
128,25
127,5
129
125,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M.
1 .September
2. September
Amtliche Notierung
Geld | Sriei
Amtliche Notierung
Geld | Briet
Helstngsors . Men. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oslo. . . Kopenhagen Stockholm London. . Buenos Airetz Neuyorl . Brüssel. .
Italien. . Paris . . Schweiz . Spanien . Danzig. . Japan . . Rio de Jan. Jugoslawien Listabon .
6,264 51,95
12,465
3,057 169,63
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Banknoten
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6,707
13,33
_______ötrlln, 2.September
Geld
Brief ‘
Amerikanische Noten ....
Belgische Noten.........
Dänische Noten.........
Englische Noten.........
Französische Noten........
Holländifche Noten........
Italienische Noten.......
Norwegische Noten........
Deuts ch-Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten........
Schwedische Noten........
Schweizer Noten.........
Spanische Noten.........
Ungarische Noten........
4,20 58,18 75,05 14,55
16,455 169,26
21,56 72,95
2,49 74,75 81,35 33,73
4,22 58,42 75,35 14,61
16,515 169,94
21,64 73,25
2,51 75,05 81,67 33,87


