Ausgabe 
3.8.1932 Erstes Blatt
 
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Wieder eine^Sttberne" fürOeuischland

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Enttäuschungen in Los Angeles.

Die am Dienstag ausgetragenen leichtathletischen Olympiaentscheidungen brachten den teilnehmenden Deutschen keine Olympia-Medaille. Im 800-Meter« Endlaus war Dr. Peltzer nur Letzter. Köcher-

Wölpe r t, der im Federgewichtsheben den 2. Platz und damit eine Silberne Medaille für Deutschland errang.

ohne Geräte). Zeitschriften: Hochland 1929/30 und 30/31; Kunst un-b Künstler 1930/31; Delhagen und Klasings Monatsheste 1930/31.

" Der Schlaf im Sommer. Zu den Un­annehmlichkeiten, die die starke sommerliche Wärme vielen Menschen schafft, gehört auch der schlechte Schlaf. Mangelnde Leistungsfähigkeit und Unlust zur Arbeit sind häufig die unausbleib­lichen Folgen. Wie kann man sich dagegen schützen? Dor allem sorge man im Schlafzimmer für ausreichende Lüftung. Morgens und abends muh durch Oeffnen der Fenster und der Türen für kräftigen Durchzug Sorge getragen werden. Des Nachts schlafe man, wenn irgend möglich, bei offenem Fenster, halte aber zur Vermeidung von Zugluft die Türen geschlossen. Wer des Nachts in Schweiß gerät, läuft leicht Gefahr, durch Zugluft sich Rheumatismus, eine Erkältung, Nerven-, Zahnschmerzen und dergleichen zuzu­ziehen. 3n den heißen Stunden des Tages, zumal wenn die Sonne hereinscheint, müssen die Fenster geschlossen bleiben und durch dunkle Vorhänge, Jalousien usw. abgeblendet werden- Sehr wichtig ist ferner eine sommerlich zweckmäßige Aus­stattung des Bettes selbst. Am besten entferne man alle Federbetten und schlafe auf hartem

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Oer Einmarsch der Nationen

Erstes Funkbild aus Los Angeles.

der tiefe Vaterlands- und Heimatliebe mit star­kem sozialem Geist vereinigt. Daß ihm wei­terhin ein gesegnetes Wirken zur Freude für ihn selbst und zum Besten der oberhessischen Heimat Geschieden sein möchte, wird der Wunsch aller sein. Die Franz Gros als Richter, als echten Ober- hetz, als Mensch und als heimatliebenden Schrift­steller kennen und schätzen.

Daten für Mittwoch, 3. August.

1492: Kolumbus tritt feine erste Entdeckungsfahrt an; 1770: Friedrich Wilhelm III. von Preußen in Potsdam geboren; 1811: Gründung der Universität Breslau; 1914: Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich.

PoruoNzcu.

TageskalenderfürMittwoch: Licht­spielhaus. Bahnhofstraße:Kreuzer Emden".

Wenn der August seinen Einzug hält singt in den Feldern die Sense und rattert die Mähmaschine. Immer unruhiger wird die Feldmark, und das Wild, das in den letzten ruhigen Wochen dort lei« neu Einstand nahm, wechselt zum Walde zuruck. Wenn allerdings der Hafer vorm Reifen schon mit- chjg wird, dann übt er auf Rot- und D a m w 11 ö eine fast unüberwindliche Anziehungskraft aus. Die Hirsche fegen oder sind damit zu Ende. Die Feistzelt des Rothirsches beginnt und damit die Jagd, die an Können und Ausdauer des Weidmannes die höch­sten Anforderungen zu stellen pflegt, die Krone der Jagd, das Weidwerk auf den Feisthirsch,das Nacht­gespenst, das du nur ahnst, das du nicht kennst Erfreulicherweise ist der zu nächtlicher Aesung aus­tretende Hirsch wenigstens jetzt auch in Hessen durch das Gesetz vor dem Postenschuß des Aasjagers ge­schützt, der vordem so manchen König unserer Wal­der elend verludern oder lange kümmern ließ.

Das Schwarzwild geht in den Hafer- und Kartoffelfeldern zu Schaden, in deren Nahe es sich auch untertags gern in Dickungen steckt, um oft schon bald nach Sonnenuntergang auszutreten.

In der ersten Hälfte des Monats springt der R e h b o ck am besten aufs Blatt. Die Brunft des Rehwildes hat ihren Höhepunkt erreicht. Auch der aute Bock, den der Weidmann aus hegerischen Örünben seither schonte, damit er sich vererbe, hat Gelegenheit dazu genug gehabt. Nun winkt dem <ieaer Weidmannslohn. Doch nicht nur zum Abschuß bient ihm die BinttzeU. Wer das Statt zu meiftern versteht, der hat letzt Gelegenheit, seinen Rehbestand kennenzulernen. Manch unbekannter ober heimlicher Bock wirb ihm zu Gesicht kommen auch mancher, ber erst jetztauf Freiersfüßen" m (em Revier kam unb von bem man auch sagen kann,man wußte nicht woher er kam". Die Blattzeit kann m einem Revier, bas sich in guter Jagerhand befindet, zu richtigem Wahlabschuß unter den Bocken benutzt werden, sie kann dem Sch.eßer aber auch d e Mog- ßchkeit b eten, jedes Revier nach Herzenslust auszu- Sen, wenn jeder Rehbockjüngling es mit der kugel büßen muß, daß er den verheißungsvollen T Der ^Äe'findet in Rüben und Kartoffeln überall Deckung ober schlägt auch im Grummetgras gern

Der D a ch s"hatte"seither immer gutbesetzten Tisch n?^a>n? feist zu werden. Besondere Vorliebe für

Obst teilt er mit den ihm verwandten Marderarten und wird durch sie oft bis in die Gärten der Dör­fer ober einzelner Gehöfte gelockt. Er ist m Hessen ^Ende^des Monats wirb bie Jagb auf bas Rev« h u b n eröffnet werben. Wenn die Felder einmal freier find, wird sich eher ein Ueberblid über bie gaqbausfid)ten gewinnen lassen. Die meisten Jager machen allerdings den Fehler und lassen sich durch den ersten Jagdtag überraschen oder enttäuschen. Denn dann müssen sie feststellen, daß weder sie noch ihr Hund für die Anstrengungen der Hühnerjagd an heißem Augusttag trainiert sind. Wer vorher schon gelegentlich einmal Vorsuche hält, wird seinen seither meist ziemlich arbeitslosen Hund wieder fester in die Hand bekommen, ihm mehr Aufmerksamkeit schen­ken, wenn es nichts zu schießen gibt und die Feh­ler ausmerzen können, die Herrn und Hund |o ojt den ersten Jagdtag zur Quelle des Aergers wachen. Schließlich wird er aber auch enffen, wo er schütz­bare Hühner zu suchen hat. wenn es einmal Ernst miDi'e Enten sind nun alle beflogen und streichen morgens und abends gern zu Stoppelfeldern. Der Ansitz an Fruchthaufen kann an solch bevorzugten Aesungsplätzen oft gute Strecke bringen. Sonst bringt der brave Hund, stöbernd im Schilf des Flus­ses oder Teiches, den Breitschnabel vor die Flinte. Diele Erpel sind noch in der Schwingenmauser und fluaunfäbig. Gewandt schwimmen sie vor dem Hund und tauchend suchen sie freie Stellen im Rohr zu überwinden. Deswegen erfordert der nchuß auf Öen Mausererpel raschen Entschluß und macht bei Erfolg besondere Freude.

Iungfasanen werden nun auch leichter zur Beobachtung kommen. Doch hat der Fasan noch bis zum Oktober Schonzeit, so daß es erfreulicherweise nicht mehr möglich ist, halbausgewachsene Fasanen mit den Hühnern zusammen zu schießen

Bis zum Inkrafttreten des Hessischen Naturschutz­gesetzes konnte die Wachtel zusammen mit dem Reb- I huhn gejagt werden. Angesichts ihres starken Rück­ganges ist sie nun das ganze Jahr hindurch ge­schützt, ihr Abschuß also strafbar

Die Schonzeit der Wildtauben ist vorüber. Ihr Abschuß insbesondere der Ringeltaube, an Stop- pelfeldern ober Tränkstellen bringt manch lederen Braten an den Galgen. Hubertus.

Aus aller Wett.

IHanöoerunglüd in England.

Bei einer militärischen ilebung in der Ebene von Salisbury geriet ein Kampfwagen, der eine Höhe hinausrollte, ins Schleudern, schlug um und geriet in Cbrant). Während der Führer sich in Sicherheit bringen konnte, erlitt ein Sergeant, der sich in dem offenen Turm des Tanks befand, einen schweren Schädelbruch, dem er bald danach erlag.

Eine verhängnisvolle Wette.

Aus der Kalvimstenftadt Debrezin (Ungarn) wird gemeldet, daß der 43jährige Landwirt A exander Cfizmadia in weinseliger Laune wettete, er könne sogar den B r u n n e n i m H a f a u s - t rin Een. Als ein allgemeines Gelachter die Ant­wort aus diese Großsprecherei war, sprang der Trunkene, bevor ihn noch jemand daran hatte hin­dern können, in den Ziehbrunnen und ertrank, obwohl man ihn sofort herauszog.

200 Mohammedaner ertrunken.

Nach einem Funkspruch aus Bombay sind bei Nosholly in Ost-Bengalen infolge des Ken­terns eines Fährbootes etwa 200 woham- med-nisch« Arbeiter er11unt = n. Sa8 Fährboot, das einen überschwemmten Fiuy kreuzte, schlag aus bisher noch unbekannter Ur­sache um. Die 250 Mohammedaner, die an Bord waren, fielen ins Wasser. Nur wenige konnten sich an das ilfet retten. Diele Leichen sind be­reits angespült worden.

Büchertisch.

vierung der Pilze. Don I. , meister. (Dresden, E. Pahl.) 1,20 R- -

Aus Grund langjähriger praktischer Erfahrung weist der Verfasser in diesem Büchlein darauf hin, daß Pilze nicht nur als Leckerbissen zu werten sind, son- dem daß sie auch ein hochwertiges Nahrungsmittel darstellen -und in heutiger Zeit bei geringem Geld­aufwand die so wünschenswerte Abwechslung m die Küchensührung bringen. Heber 100 bewährte Rezepte für schmackhafte Gerichte und Anweisungen zu sach- gemäßer Konservierung werden jedem Pilzfreunde und allen denen, die es werden möchten, von bleiben-

Hormel auf eine 25jährige Dienstzeit bei der Reichsbahn zurückblicken. 2Ius diesem Anlaß wurden den Jubilaren Glückwunschschreiben durch den Dienst­stellenleiter ausgehändigt.

** Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt- und Uederlandgebiet können für den Monat Juni noch bis zum 15. August ohne Kosten bezahlt werden. Näheres ist aus der heutigen Bekannt­machung ersichtlich.

** Sonderzüge zum Mittelrheini­schen Kreisturnfest. Aus Anlaß des Mittel- rheinischen Kreisturnfestes in Trier am Sonntag, 7. August, werden zwei Verwaltungssonderzüge nach Trier gefahren, und zwar einer von Frankfurt a. M. (Hauptbahnhof) über Wiesbaden nach Trier und einer von Gießen über WetzlarLimburg nach Trier. Der erste Zug fährt am 6. August in Frank­furt (Hauptbahnhof) um 8.28 Uhr ab und kommt um 13.05 Uhr in Trier an. Der zweite Zug fährt am 6. August um 6.42 Uhr in Gießen ab und kommt um 11.01 Uhr in Trier an. Rückfahrt am 7. August des Frankfurter Zuges ab Trier um 18.21 Uhr, des Gießener Zuges um 17.50 Uhr.

" Kinder fahren an die See. 3m Gie­ßener Bahnhof herrschte während der letzten Tage außerordentlich reger Berkehr. Zum Teil bestimmten noch die rückkehrenden Sänger, die im Anschluß an das Sängerfest in Frankfurt, Rhein- fährten unternommen hatten, das Bild, anderseits wurden in diesen Tagen sehr viele Kinder aus Süddeutschland über Gießen nach der Nord- und der Ostsee gebracht. Oft nahmen bis zu 150 Kinder im hiesigen Bahnhof Erfrischungs­aufenthalt und erfüllten mit ihrem Lachen die Bahnsteige. Mit erwartungsvollen Gesichtern setz­ten sie die Reise fort.

" Luft- und Seepostverbindung mit Nordamerika. Die nächsten Reichspostflüge von Köln nach Cherbourg, die den Dampfern Bremen",Columbus" undEuropa" Spätlings- Post für Amerika nachbringen, verkehren am 6., 13., 16. und 22. August. Letzte Absendung in Frankfurt an den genannten Tagen mit Flug­zeug nach Köln ab Flughafen 8.15 Ufjr. Doraus- flüge von den DampfernBremen" undEuropa nach Neuyork finden am 10/11., 20/21. und 26-/27. August statt. Befördert werden gewöhn­liche und eingeschriebene Briefsendungen jeder Art und Pakete beschränkten Ausmaßes. De- förderungsdauer von Frankfurt bis Neuyork etwa fünf Tage. Nähere Auskunft bei den Post-

anstalten. ~

** Oeffentlidje Bücherhalle. Im Juli wurden 1282 Bände a u s g e l i e f) en. Davon kamen auf: Erzählende Literatur 903, Literatur­geschichte 8, Zeitschriften 22, Gedichte und Dramen 5 Jugendschriften 97, Länder- und Völkerkunde 82, Kulturgeschichte 5, Geschichte und Biographien 90, Kunstgeschichte 1, Naturwissenschaft und Technolo­gie 40, Heer- und Seewesen 1, Haus- und Land­wirtschaft 1, Gesundheitslehre 1, Religion und Philosophie 9, Staatswissenschaft 15, Sport 2 Bände. Nach auswärts kam 1 Band. Auswahl aus dem Zu­gang neu erworbener (zum Teil gestifteter) Werke: Romane: Jo van Ammersküller: Frauenkreuzzug (Aus dem Holländischen); Rudolf Herzog: Horndoh Lützow; Mazo de la Roche: Die Bruder und ihre Frauen (Aus dem Englischen); Reinhold Konrad Muschler: Insel der Jugend; Hans Reisiger: Un­ruhiges Gestirn (Die Jugend Richard Wagners); Ludwig Wolff: Die vier letzten Dinge. Lander- und Dölk7r?unde: Rolf Brandt: Erlebtes Afrika Eine Fahrt von Tanga nach Kairo); kalter Gerber. Durch Australiens Wildnis; Hugo Grothe. Dura) Albanien und Montenegro; John George deck- Mit Indiens fahrendem Volk; Sven Hedm Jehol, die Kaiserstadt; Lajos Steiner: Unter Pal­men, Bohrtürmen und Wolkenkratzern (Eindrücke aus Nord- und Latein-Amerika); Wilhelm Walter. Das China von heute; Else Wegener: Alfred Wege­ners letzte Grönlandfahrt 1930/31; Paul Wiy. Im Lande des Schneckengeldes (Neu Guinea). Geschichte. Grigori Bessedowsky: Im D.enste der.Sowiets Bd II' Werner Seumelburg: Bismarck gründet das Reich;' Heinrich Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur von ihrem Anfang bis Zur Gegen­wart (4 Bände); Georg von Ompteda. Bergkrieg, A T Wassiljew: Ochrana (Aus dne Papieren des letzten russischen Polizeidirektors). Lebensbilder: Irma von Drygalski: öuhane DOnm^6 Rnrnanform)' Albert Schweitzer: Goeche-Gedenr- . ?ebe (Frantturt 1932);Meine Mutter 'Bekennt­nisse berühmter Männer und Frauen, * |

von A. Winter. Mathematik, Naturwissenschaft und Tecbnik' Felix Auerbach: Lebendige Mathematik (allgemeinverständlich); Raoul H. Francö: Lebender Braunkohlenwald; Alexander Stüler: Photographie- und Sdunrd

Engel: Selbstgedachtes; Anna Mana Roos. -Der R,,s her Zeit (Aus dem Schwedischen); Heinrich

fPhJjc.. KHrner (Zum Verständnis des Werkes:

SS:

Hand- und Kochbuch für die Ver­wertung, Zubereitung und Kons er- vierung der Pilze. Von I. Zschau, Kuchen- meisten (Dresden. E. Pahl.) 1,20 RM - (207) -

Der Einzug der Mannschaften in das dichtgefüllte Stadion von Los Angeles bei der feierlichen Eröffnung der 10. Olympiade. Dieses Bild aus dem 12 000 km entfernten Los Angeles wurde zum erstenmal ohne Kabelbenutzung von Amerika nach Europa funkentelegraphisch übertragen.

Lager, das nur aus der Matratze, einem Keil­kissen und einer leichten Decke, evtl, nur einem leichten Laken besteht. Dem Schlafen ganz ohne diese Decken ist dagegen wegen der bestehenden Erkältungsgefahr zu widerraten. Auch die Abend- mahheit hat auf Schlaf und Hitze einen nicht unerheblichen Einfluß. Man esse nicht zu spat, sondern zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen­gehen. Man vermeide dabei fette Kost und zu viel Flüssigkeit.

** Erleichterter Kr a f t f a h r z e u g v e r - kehr nach der Schweiz. Wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club, Sitz München, mitteilt, hat das Eidgenössische Justiz- und Polizei-Departe­ment der Schweiz beschlossen, ab 1. August 1932 deut­schen Kraftfahrern die Einreise ohne internationalen Führer- und Zulassungsschein zu gestatten. Diese Er­leichterung kommt jedoch nur in Anwendung bei Grenzüberschreitungen nach der Schweiz mit Per« sonenkraftfahrzeugen, das sind Motorräder mit oder ohne Beiwagen, Personen-Auwmobile und Auto­busse. Selbstverständlich müssen die benutzten Fahr­zeuge nach wie vor neben dem heimatlichen polizei­lichen Erkennungszeichen das deutsche Nationalitäts­abzeichenD" in vorschriftsmäßiger Weife führen.

** Goldene Hochzeit. Am 4. August be­gehen Konrad Wenzel und Frau Marie, geb. Luh, wohnhaft Kirchstraße 13, in bester Gesundheit ihre goldene Hochzeit. Der Jubilar steht im 73. Le- bensjahre und ist seit 56 Jahren in der Gießener Hirsch-Apotheke beschäftigt.

** Dienstjubiläum .bei der Reichs­bahn. Im Dienstbezirk des Bahnhofs Gießt len am 1. August die Schaffner Wilhelm M und Karl Kia um sowie der Weichenwärter Johs.

m n n war gar nicht erst in die Weitsprvngentfchei- düng gekommen. Auch die deutschen Leichtathletinnen konnten in den Entscheidungen des lOO-Meter-Laufes und des Diskuswerfens keinen ersten bis dritten Platz erkämpfen.

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dem Nutzen fein.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 53 vom 2. August enthält: Maul- und Klauen- seuche in Steinbach. - Revision der Dierdruck- apparate. - Schlachthausanlage des Richard Weller in Wieseck. Feldbereinigungen Trohe, Rödgen und Lauter. Dienstnachrichten.

Kircklicbe Aackricktten.

katholische Gemeinden.

Gießen. An den Werktagen sind die hl. Messen bis auf weiteres um 6 Uhr und 7.30 Uhr.

Freitag den 5. August, ist das Segensamt um 6 Uhr. '

Wettervoraussage.

Der Hochdruckrücken, der sich gestern über Deutschland erstreckte, ist durch die Störungs­tätigkeit im Norden wie auch im Sudosten wesentlich eingeengt worden. Besonders das Jslandtief schiebt einzelne Ausläufer südlich vor, die Staffeln feuchter Ozeanluft mit sich fuhren und auch bis in unseren Bezirk vordringen. Dabei kommt es zeitweise zum Auftreten stär­kerer Bewölkung sowie zu einzelnen Nieder­schlägen, die teilweise gewitterhaften Charakter haben. _

Aussichten für Donnerstag : Bewölkt, vorübergehend aufheiternd, vereinzelte zum Teil ge­wittrige Niederschläge, ziemlich warm.

Aussichten für Freitag: Bewölkt mit Aufheiterung, aber noch nicht vollkommen ftorungs- ^ßuht^peraturen am 2. August: mittags 17,6 Grad Celsius, abends 13 Grad; a m3. August: m orgens 14 Grad. Maximum 21 Grad, Minimum 10,5 ®rab. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. ^uauft. abends 20 Grad; am 3. August: morgens 16,8 Grad Celsius. Niederschläge 31,5 mm. Sonnenschein- dauer 2 Stunden __