Wirtschaft.
Steigende Reichsbahn-Einnahmen im Oktober.
Berlin, 1. Nov. (TU.) Die Reichsbahn kann im Oktober eine — wenn auch geringe — Steigerung der Einnahmen verzeichnen. Während im August und September ein Tagesdurchschnitt von rund 10,5 Millionen Reichsmark auf der Einnahmeseite erreicht werden konnte, stieg die Durchschnittszahl im Oktober auf rund 11 Millionen Reichsmark an. Bemerkenswert ist diese Steigerung insofern, als in den Vorjahren der Oktober gegenüber dem September stets einen geringeren Rückgang aufwies. Trotz der zu verzeichnenden geringen Besserung ist jedoch die Lage immer noch als trostlos zu bezeichnen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß noch im September 1929 der Tagesdurchschnitt 19,9 Millionen Reichsmark, im Oktober 19,2 Millionen Reichsmark und in den gleichen Monaten 1930 16,7 bzw. 16,3 Millionen Reichsmark, 1931 13,7 bzw. 13,6 Millionen Reichsmark betrug.
Oie Adam-Opel-AG. zur Wirtschaftslage.
Der Geschäftsbericht der Adam Opel 21G., Rüsselsheim, ist in nächster Zeit zu erwarten. Die Gesellschaft beurteilt die 2lussichten für die Zukunft g ü n st i g, wobei insbesondere darauf hingewiesen wird, daß infolge der in den letzten Jahren erfolgten Umstellung die Rentabilitätsgrenze, d. h. die Grenze, nach deren Heber-» schreiten eine steigende Produktion Gewinn abwirft, erheblich herabgesetzt werden konnte.
Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, hat im Herbst des laufenden Geschäftsjahres entgegen dem sonst allgemeinen saisonmäßigen Rückgang eine Absatz belebung eingesetzt, die speziell bei den Opelwerken auf den Erfolg der neuen Stromlinienmodelle zurückzuführen ist. War noch bis vor kurzem die Beschäftigung in den Opelwerken auf zwei bis drei Tage in der Woche beschränkt, so wird sie ab Rovember auf fünf Tage in der Woche ausgedehnt werden. Der günstige Beschäftigungsgrad zeigt sich auch darin, daß das Unternehmen seine Belegschaft im September um 6 v. 5). steigern konnte. Die jetzige Belebung des Jnlandgeschäfts, ergänzt durch die günstige Entwicklung im Hebersee-Export, dessen Berkaufssaison zeitlich nicht mit der europäischen zusammenfällt, läßt die Firma hoffen, ihre Belegschaft, wie durch die vergangenen 15 Monate, so auch durch den kommenden Winter durchzuhalten.
• Weiterer Rückg ang der Konkurse und Vergleichsverfahren im Oktober. Rach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im Monat Oktober durch den „Reichsanzeiger" 459 neue Konkurse — ohne die wegen Massemangels abgelehnten 2lnträge auf Konkurseröffnung — und 262 eröffnete Ver- gle chsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 480 bzw. 306.
Frankfurter Abendbörse geschästslos.
Frankfurt a. M., l.Rov. 2ln der heutigen 2lbendbörse herrschte vollkommene Stagnation. Infolge schwächerer 2lnfangskurse aus Reuyork, sowie des sehr ungünstigen Berichtes der DD.-Bank schritt die Spekulation zu tle nei Glat strllune.i. 2lm 211 tie nmarktnotierten Norddeutscher Lloyd 0,25 Prozent höher, Hap7g I gen unte ändert. Etwas n edriger setzten noch IG.-Farben ein, die im Verlaufe aber den anfangs erlittenen Verlust wieder voll aufholten.
2lm Rentenmarkt bewegte sich die Hmsah- tätigkeit ebenfalls in schr engen Grenzen, die Kurse bewegten sich auf Mittagsbasis. Von Staatsanleihen waren bprozentige Baden von 1927 0,25 Prozent fester. Reubesitz 6,40, Alt- besitz 50,50, Schutzgebiete 5,70, Reichsbank 127, Bayrische Hypotheken- und Wechselbank 57,50, Aschersleben 100, Mannesmann 50,25, Phönix 26,25, 2IEG. 33,25, 2lKH. 55,50, Bemberg 54.50, Daimler 19,50, Scheideanstalt 139,50, Deutsche Linoleum 44,50, Licht und Kraft 85,75, IG.-Farben 94,90 bis 95,50, Goldschmidt 26,50, Holzmann 54, Lahmeyer 106, Rütgerswerke 39,75, Aschaffenburger Zellstoff 29, Hapag 16, Rordd. Lloyd 17.
Braugerstenschau und Braugerstentag in Friedberg.
* Friedberg, 1. Rov. Die diesjährige, für Oberhessen vorgesehene Draugerstenschau, verbunden mit Draugerstentag wurde von der Hessischen Landesgerstenstelle bei der Landwirtschaftskammer für Hessen in Friedberg veranstaltet.
Der Vorsitzende' der Landwirtschaftskammer, Oekonomierat He-nsel, eröffnete die Veranstaltung. Rach der Begrüßung erstattete Dr. Finger, Leiter der Hessischen Landesgerstenstelle, das erste Referat über „Besprechung der Schauergebnisse und ihre Auswertung hinsichtlich der Sortenfrage". Rach kurzer Ausführung übet die Lage
S.Ji.-'fpoit
Gießener Turnerinnen 1892-1932.
Wenn die Turnerinnen-Abteilung des Turnvereins 1846 Gießen ihre Iubiläumsfreude sich in ernster turnerischer Arbeit auswirken ließ, so bekannte sie sich damit außer zu den Zeitverhältnissen ebenso nachdrücklich zu dem Geiste, der sie auch über die ersten vier Iahrzehnte hinaus groß erhalten soll. Ihr Bühnen-Schau- turnen, vor Iahren noch eine schmückende Einzelnummer im Rahmen turnerischer Veranstaltungen, füllte nunmehr in der Dereinsturnhälle am Samstag die Bühne, den Zuschauerraum und den Abend aus eigner Kraft aus. Rach einem gebundenen Vorspruch, in dem die Turnerin Ria Philipp die Zielstrebigkeit des Frauenturnens eindrucksvoll zusammenfahte, liehen die Jüngsten (am Reck) in Haltung und Bewegung deutlich erkennen, daß das Turnen ihr Selbstbewußtsein steigert und Mut, Gewandtheit und Körperbeherrschung ausweitet, zumal es bei einem allerliebsten, neckischen Tanz zu Paaren in Tirolertracht an ermunterndem Beifall nicht fehlte. Im unterhaltsamen Wechsel und bei allmählicher Steigerung von den Schülerinnen über die Jugend turnerinnen zu den Turnerinnen gab die Darbietungsfolge in 20 Rümmern einen Einblick in die Mannigfaltigkeit, die sich die 1846:nnen als lebendiges Glied der Entwicklung des Frauenturnens in der Deutschen Turnerschaft zu eigen machen. Dazu ließ der reiche Einschlag von Kürübungen an den Geräten die naturbedingte Wahlfreiheit gegen das Wännerturnen wohltuend zum Durchbruche kommen. Eine kleine Hauskapelle sorgte für Mitunterhaltung und gab in schrni.'/ i- gen Walzermelodien die musikalische Grundlage zu harmonischen Bewegungen zunächst im blauen Turnkleid, zu Frei-, Schwung- und Hüpfübungen, gesteigert durch ausladenden Keulenschwung und blitzendem Metallstab, bis hinauf zu dem rhythmischen Formenreichtum im weihen Tanzkleid. In turnschwesterlicher Verbundenheit beteiligten sich die Fechterinnen unter Leitung von Karl Hergenröther mit spannenden Schulvorführungen und temperamentvollen Zweikämpfen in Florett. Der dankbare Beifall des 2lbends galt neben den werbekräftigen Leistungen der Turnerinnen insbesondere ihrem unermüdlichen Leiter, dem bewährten Ober turnte art Karl Erb.
schoß 1900 das Siegestor und muhte sich dann auf eine verstärkte Verteidigung verlegen.
1900 IV — Krofdorf I 1:5 (1:3).
Den Gästen war zum 1. Stiftungsfest der Sieg zu gönnen. Krofdorf hat in der Spielstärke Fortschritte gemacht. 1900 spielte nur mit 8 bzw. 9 Mann und dazu noch recht schlecht.
1900 AI — 1900 All 2:1 (0:0).
Die beiden ersten Iugendmannschasten spielen in derselben Gruppe um die Punkte und müssen deshalb im Pflichtspiel gegeneinander antreten. Rach den bisher erzielten Erfolgen und gezeigten Leistungen der AI-Iugend erwartete man diese als sicheren Sieger. Sie trat aber nur mit 9 Mann an, so dah dadurch der Zusammenhalt in der Mannschaft fehlte. Trotzdem zeigte sie die bessere abgerundetere Spielweise, muhte sich aber sehr anstrengen, um die mit ungeheurem Eifer kämpfende All-Iugend in Schach halten zu können. Die erste Halbzeit zeigte ein ziemlich ausgeglichenes Feldspiel mit manchen recht guten Einzelleistungen. Der stark einsetzende Regen machte in der 2. Halbzeit den Spielern schwer zu schaffen, trotzdem wurde unermüdlich um den Sieg gekämpft, den die durchschlagskräftigere AI schließlich mit 2:1 an sich reihen konnte. Rach den bisher ausgetragenen Spielen ergibt sich für die A-Iugend jetzt folgende Tabelle:
Verein
Gew.
Verl.
Unentsch.
Tore
Pkte.
1900 AI
4
0
0
33:4
8:0
VfB. Gießen
3
1
0
23:7
6:2
1900 All
2
1
1
22:5
5:3
Steinberg
1
1
1
8:6
3:3
Lich
1
2
0
3:26
2:4
Leihgestern
0
3
0
2:20
0:6
Muschenheim
0
3
0
3:26
0:6
Kurze Sportnoiizen.
Am Aller heiligentage gab es einen recht regen Fußball-Spielbetrieb. In München kam vor 8000 Zuschauern ein Doppelspiel zum Austrag, das 'die nordbayerischen Tabellenführer als Gäste sah. 1860 verlor gegen Spvg. Fürth 1:3, während sich Wacker und 1. FC. Nürnberg mit einem überraschenden 0:0 trennten. Ein Verbandsspiel in der Gruppe Saar gewann Borussia Neunkirchen in Saarbrücken mit 1:0 über Saar 05, in Straßburg endete -der Städtekampf Straßburg — Stuttgart 0:0 und in Düsseldorf erlitt der deutsche Meister Bayern München vor 15 000 Zuschauern seine zweite Niederlage im Westen. Fortuna Düsseldorf schlug ihn mit 2:1 (2:0).
134 Kunstturner wurden aus 18 Turn- kreisen der DT. zu den Deutschen Meisterschaften am 12. und 13. November in Berlin gemeldet. Nur der Kreis Pommern ist an den Meisterschaften nicht beteiligt. ,
Das Meisterschaftsprogramm der deutschen Leichtathleten wird im Hinblick auf die Olympischen Spiele um zwei Konkurrenzen, einen Hindernislauf und ein 20-Km.-Gehen, bereichert.
*
Die Olympiasiegerin Ellen Preiß nahm am Montag in Dresden an einer Fechtgala teil und gefiel durch ihre guten Leistungen, die sie in verschiedenen Schaukämpfen zeigte.
*
D i e Schweizer Tennis-Rangliste wird bei den Herren von Ellmer vor Wuarin und Aeschlirnann und bei den Damen von Frl. Payot angeführt. *
Der Münchener Ringer Ehrl war bei den Ringkämpfen in Stockholm auch am z-weiten Tage erfolgreich. Er besiegte ben Polen Dwerog und den Finnen Hyrynkangas; beide durch Schultersiege.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Wehlar I — 1900 I 6:0 (3:0).
Die Heberraschung des Sonntags bedeutete das Ausscheiden der Spielvereinigung 1900 aus dem Polälwettbewerb, da die Gießener Vertretung dem Platzverein — Sportverein Wetzlar — mit 6:0 (Halbzeit 3:0) Treffern unterlag. Die Blau- wcißen hatten nur eine Derlegenheitself auf die Beine gebracht, die zudem fast restlos versagte. Grundloser Boden und strömender Regen taten das übrige. 1900 spielte ohne Iäckel, Göbel, Best und Glitsch und begann mit zehn Mann. Später trat der Reisebegleiter Muhl ein. Mit dem Anpfiff kam Wetzlar in Front. Der Linksaußen schoß aus glatter Abseitsstellung den ersten Treffer. Der Gastgeber legte mächtig los. Lull verschuldete ein Eigentor und um das Maß voll zu machen, mußte der Mittelläufer Heilmann für c:raumc Zeit ausscheiden. Gegen Mitte der ersten Spielhälfte kam Wetzlar durch einen Fernschuß zum 3:0. Die Gießener waren nicht müßig. Der Linksaußen schuf gefährliche Momente. Aber die anderen Stürmer versagten. Rach dem Seitenwechsel legte ein Teil der Gießener viel Inter- essenlosigkeit an den Tag. Rur die drei Schlußleute und der linke Läufer arbeiteten aufopfernd. Ein Schuß an die Latte wurde nach einem heftigen Geplänkel regelwidrig eingedrückt. Mit Ausnahme von Schlarb im Tor sahen alle Gießener tatenlos zu. Schlarb, der sonst Großes leistete, hatte dann das Pech, einen scharfen Flachschuß durch die Beine za lassen und aus einem Deckungsfehler fiel dann Tor 6. Die 1900er haben in dieser Verfassung einen schlechten Eindruck hinterlassen. Die Wetzlarer dagegen zeigten von Anbeginn an Eifer und Siegeswillen. Die Platzbeschasfenheit war ihrem System zum Vorteil. Ausgezeichnet spielte Diehl als Mittelläufer. Das Spiel war fair, der Schiedsrichter genügte.
1900 III — Lich I 2:1 (1:1).
1900s dritte Elf ist unberechenbar in ihren Leistungen. Einer 11D-Riederlage vom vorigen Sonntag setzte sie jetzt einen 2:1-Sieg über den Tabellenersten entgegen. Der Halbzeitstand entspricht auch dem Spielverlauf. Rach der Pause
des Vraugerstenmarktes und dessen Stützung durch die Maßnahmen der Reichsregierung besprach ec die zahlreichen Dersuchsergebnisse aus den letzten Iahren, aus denen hervorgeht, daß für Ober- Hessen zum Anbau als Braugerste besonders die Sorten „Strengs Franken" und „Ackermanns Isa- ria“ empfehlenswert sind.
Das zweite Referat über „Landwirtschaftlich- technische Maßnahmen im Traugerstenbau" erstattete Landwirtschaftsrat Dr. Schneider, Lich. Er erläuterte eingehend die Saat-, Dün- gungs-, Pflege- und Erntemaßnahmen und wies darauf hin, daß auch auf die Herrichtung hochwertiger Verkaufsware die nötige Sorgfalt verwendet werden muh.
Rach Beendigung der an die Vorträge anschließenden Aussprache wurden die Preisträger bekanntgegeben. Die Traugerstenschau war mit 35 Proben beschickt, von barten 19 mit Preisen bzw. Anerkennungen ausgezeichnet wurden. Es wurden u. a. folgende Auszeichnungen verliehen:
1. Preis und Staatsplakette: Oek.- Rat Heil Wwe., Wickstadt.
2. Preis: Henirich Brückmann, Reuhof; Muster- und Versuchsgut der Landwirtschaftskam- mer Selgenhof; Ernst Pein U., Rieder-Bessin- gen.
3. Preis: Ferdinand Bopp, Bellersheim; Iakob Schwarz, Dorf-Gill; Karl Müller, Bellersheim.
Anerkennung: Heinrich Walter, Obbornhofen; Karl Walter, Ettingshausen; Karl Mer t e, Ober-Breidenbach; August G ör lach, Eberstadt, und Hugo 27 e u s e l, Bellersheim.
Preise waren u. a. zur Verfügung gestellt vom Hessischen Staatsministerium, von der Provinzialdirektion Oberhessen, von den Kreisämtern Friedberg und Lauterbach, vom Landwirtschaftskammer-Ausschuh der Provinz Oberhessen in Gie- hen, von der Industrie- und Handelskammer Friedberg und von der Stadtverwaltung Friedberg.
Buntes Allerlei.
Italiens Kampf gegen die Malaria.
Die Ausstellung über die Hrbarmachung Italiens, die zu den Veranstaltungen zählt, mit denen der Faschismus seine zehnjährige Herrschaft feiert, beleuchtet auch den Kampf gegen einen den ärgsten Feinde der italienischen Gesundheit, gegen die Malaria. Cs gibt auf der Apenninen- Halbinsel nur drei Landschaften, die als malaria- frei gelten können; alle anderen Zonen sind mehr oder weniger malariagefährlich. Die größte Malariagefahr herrscht in Sardinien; dann folgen Apulien und Sizilien. Mit der allgemeinen Hrbarmachung ist zunächst mit einem Sieg über die Krankheit noch nicht zu rechnen; trotzdem sind die Fortschritte in der Bekämpfung der Malaria offensichtlich. Bis zum Iahre 1900 mußte Italien jährlich 15 000 Tote beklagen, die dieser Krankheit erlegen waren. Diese Zahl, die bis 1922 auf 4085 herabgedrückt war, ist 1930 bis auf 2781 zurückgegangen. Die Ziffern sind aber in dem besonders gefährdeten Süd-Italien natürlich sehr viel größer als in Rord- und Mittel-Italien. In Rord- und Mittel-Italien sind die Todesfälle auf die Million Einwohner von 124 auf 13 gesunken, in Süd-Italien von 1485 auf 156, also um 90 Prozent.
Ocr Hund und das Fahrrad.
23or einiger Zeit ist in London ein Mann aufgetreten, der die von gewissen ©entfernen bevorzugte „ Erwerbs quelle" des Hundediebstahls mit einer neuen Ruance versehen hat. Sein Trick wickelt sich, toertn alles gut geht, folgendermaßen ab:
Er „beschafft" sich zuerst so schnell wie möglich einen Hund, gleich welcher Rasse, gleich welcher Herkunft. Mit diesem Hund geht er in den Straßen der Dorstadt spazieren, bis er auf einen halbwüchsigen Iungen gestoßen ist, der stolz mit seinem augenscheinlich neu erworbenen Rad Kurven und Achten fährt. Ec ruft ihn an. Im Rn ist ein Gespräch über Fahrradmarken vom Zaun gebrochen. Hnd was ist natürlicher, als dah dieses Gespräch auf Seiten des fremden Herrn mit dem Hund in der Ditte gipfelt: „Bitte Iah mich drtch mal einen Augenblick auf deinem Rad fahren. Du kannst ja so lange meinen Hund halten."
Rad und Hund werden ausgetauscht, elastisch schwingt sich der fremde Herr auf das Stahlroh, flitzt um die nächste Ecke und wird nicht mehr gesehen. Hund und Iunge schauen sich fassungslos an — sie begreifen die Welt nicht mehr. Hnd zwischen ihnen herrscht die eine traurige! Hebereinstimmung, dah der Iunge den Verlust seines funkelnagelneuen Rades zu beklagen hat, während der Hund in diesem Augenblick seinen Herrn verlor, den er vor einer Stunde auch noch' nicht gekannt hatte...
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlofjenen Dioid.nde an. — Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. DI.
Serlin
Schluß« fürs
Schluß». Abend- börf
Schluß« lurs
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■Datum
31.10.
1-11.
31-10.
1.11.
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71,9
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Deutsche Aul. Ablös.-Schuld tnb Ausloi. llechten
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51
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—
53
—
—
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47,65
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—
—
6% ehern 7% Franks Hyp.-Banl Golor> 16 unkündbar bis 1936
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—
—
—
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—
—
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—
—
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—
1,05
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6,3
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6,2
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—
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——
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3,3
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3,4
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3,55
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3,5
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—
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Kaliwerke Westeregeln . . .
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Kaliwerke Salzdetfurth . . .
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Süddeutscher Zucker .
—
129,75
130,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZH.
31.0»(ober
1-November
Amlliche Dotierung
Amtliche -Notierung
Geld
Arie
Geld
Brie'
Helsingsors . Wien. . . .
6,024
51,95
6,036
52,05
6,024
51,95
6,036
52,05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest • .
——
—
—
—
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . -
169,43
169,77
169,38
169,72
Oslo....
70,48
70,62
70,48
70,62
Kopenhagen.
71,93
72,07
71,93
72,07
Stockholm -
72,23
72,37
72,28
72,42
London. . .
13,83
13,87
13,83
13,87
Buenos Aires
0,918
0,922
0,918
0,922
Reuyork . .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,54
58,64
58,52
58,64
Italien. . .
21,56
21,60
21,56
21,60
Paris . . .
16,525
16,565
16,52
16,56
Schweiz . .
81,15
81,31
81,10
81,26
Spanien . .
34,53
34,59
34,50
82,10
34,56
82,26
Danzig. . .
82,10
82,26
Japan . . .
0,919
0,921
0,879
0,881
Rio de Jan..
0,294
0,296
0,294
0,296
Jugoslawien.
5,614
5,626
5,624
5,636
Lisiaüon . .
12,76
12,78
12,76
12,78
Banknoten.
Berlin, 1. Rovember
Geld
Brief
Amerikanische Roten.......
4,20
4,22
Belgische Roten.........
58,36
58,60
Dänische Roten.........
71,56
71,84
Englische Roten.........
13,79
13,85
16,48
16,54
Holländische Roten........
169,01
169,69
Italienische Roten.......
21,50
21,58
Norwegische Roten........
70,31
70,59
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling
—
—
Rumänische Noten........
2,47
2,49
Schwedische Noten........
72,11
72,39
Schweizer Noten.........
80,92
81,24
34,36
34,50
Ungarische Noten........
—


