Ausgabe 
2.11.1932 Erstes Blatt
 
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Nr. 258 Lrftes Blatt

182. Zahrgang

Mittwoch, 2. November (932

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General-Anzeiger für Oberhessen

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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil (Etnft Blumschein undfürdenAn- zeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich in Biegen.

Das Echo der Held-Rede in Berlin.

Oie Reichsregierung über die Rede des bayerischen Ministerpräsidenten verstimmt.

Berlin, 1. Rov. (CAD.) Die Rede, die der bayrische Ministerpräsident Dr. Held gestern in Stuttgart gehalten hat, findet in Berliner politischen Kreisen einen lebhaften Widerhall. Eine offizielle Antwort wird aber nicht erfolgen. Als Begründung dafür wird angegeben, dah man es vermeiden möchte, auf die ungewöhnliche Tonart zu erwidern, in der der bayrische Ministerpräsident die Reichs­regierung und ihre Maßnahmen angegriffen hat.

Ls erschein! nicht als ausgeschlossen, dah die Rede Dr. Helds gewisse Konsequenzen in dem Verhältnis zwischen der Reichsregierung und der bayerischen Staatsregierung haben wird.

Der Eindruck, den man von der Stuttgarter Rede in Berliner politischen Kreisen hat, ist um so bitterer, als die Reichsregerung immer wieder den größten Wert darauf gelegt hat, die Beziehung zu Bayern als dem zweit­größten deutschen Land so eng wie möglich zu knüpfen und den bayrischen Auffassungen und Wüi^chen tunlichst «ntgegenzukommen. Das ist besonders deutlich bei dem Staatsbesuch des Reichskanzlers in München zum Ausdruck gekom­men. Reichskanzler v. P a p e n hat auch von München aus vor den bayrischen Industriellen eine seiner wichtigsten Reden gehalten. Die gleiche Verbundenheit mit Bayern kam zum Aus­druck, als Reichsernährungsminister v. Braun vor den bayrischen Bauern, ebenfalls in Mün­chen, das große Agrarprogramm der Reichs­regierung entwickelte.

Schließlich wird noch darauf hingewiesen, daß auch der Reichsinnenminister Freiherr v. Gayl sein Verständnis gerade für die bayrischen In­teressen durch die Bereisung des bayrischen Oft» hilsegebietes bekundet hat. Die Ausnahme, die alle drei Mitglieder der Reichsregierung nicht nur bei den offiziellen Stellen, sondern beson­ders herzlich auch in der bayrischen Bevölkerung gefunden haben, hätte

nach Auffassung politischer kreise der Reichs­hauptstadt eigentlich eine andere Stellungnahme des bayerischen Ministerpräsidenten erwarten lassen.

Um so mehr wird es bedauert, wenn die überaus krasse Stellungnahme des Ministerpräsi­denten Held in der Zusammenarbeit zwischen Reich und Bayern naturnotwendig ihre Kon­sequenzen nach sich ziehen muh.

Eine Erklärung der Reichsregierung.

Berlin, 2. Rov. (ERD. Funkspruch.) 2m Anschluß an die gestern veröffentlichte Meldung über die Auffassung in Berliner amt­lichen Kreisen zu der Stuttgarter Rede des bayrischen Ministerpräsi­denten ist von maßgebender bayrischer Seite eine Erklärung veröffentlicht worden, in der u. a. der Satz enthalten ist, daß die Erbitterung über das Vorgehen der Reichsregierung in Preußen deswegen in Bayern am größten fei, weil es in schärfstem W i d e r s p r u ch zu dem Versprechen stünde, das der Reichs­kanzler bei seinem Besuch den bayrischen Re­gierungsmitgliedern gegeben habe.

Von amtlicher Seite wird dazu mit allem Rachdruck erklärt, daß weder Reichskanz­ler von Papen bei seinem Besuch in Bayern, noch Reichsinnenminister F r h r. von Gayl bei seiner Reise durch die bayrischen Ostgebiete irgendwelche Versprechungen hinsicht­lich ihres Verhaltens gegenüber Preußen ge­geben hätten. Es ist lediglich erklärt worden, daß sich an dem grundsätzliche ^Verhältnis zwischen Reich und Preußen nichts ändern wird. Die neuen Maßnahmen in Preußen halten sich durchaus eng im Rahmen des Leip­ziger Hr teils und ändern nichts an dem grundsätzlichen Verhältnis zwischen Reich und Preußen.

Vortrag des Reichskanzlers beim Reichspräsidenten.

B e r l i n, 2. Rov. (WTB. Funkspruch.) Reichs- Präs'dent v. Hindenburg empfing heute den Reichskanzler v. P a p e n zum Vortrag.

OasEchoinderBerlinerPreffe

Berlin, 2. Rov. (ERD.) Die Rede des baye­rischen Ministerpräsidenten Held in Stuttgart, die scharfe Angriffe gegen die Reichsregie­rung enthielt, und ihr Echo in den Ber­liner amtlichen Kreisen werden in einer ganzen Anzahl Morgenblätter erörtert.

DieD. 21. Z." begrüßt es, dah die Reichsregie­rung auf eine Antwort verzichtet, da weitere kriegerische Sonette sehr unzeitgemäß wären. Die sachlichen Meinungsverschiedenhei­ten über das tünftige Verhältnis zwischenR e i ch und Ländern mögen ausgetragen werden, so­bald die Zeit dafür gekommen sei. 2n Berlin sollte man nichts tun, was die Gegensätze verschlimmern könnte. 2lber Herrn Held müsse deutlich gesagt werden, daß er der Sache Bayerns nichts nutzen könne, indem er solche Reden halte.

DieVos fische Zeitung" fragt, ob die Reichsregierung wirklich geglaubt habe, daß sie mit ein paar Artigkeiten und freundlichen Wor­

ten die sachlichen Gegensätze über die wichtige Frage der Gliederung des Reiches werde über» tünchen können. Ihr Mißvergnügen über die ablehnende Haltung Dr. Helds und deren Form könne man begreifen, aber nicht ihre Hebet» raschung. Liebenswürdigkeit sei eine Tugend, aber noch keine staatsmännische Leistung.

DasB. T." meint ebenfalls, man hätte wieder einmal verkannt, daß äußere Freundlichkeiten das süddeutsche Mißtrauen wegen der An­passung der bundesstaatlichen Fundamente des Reiches nicht zu überwinden vermögen. Die beim Kanzlerbesuch in München angestrebte Ver­ständigung sei in der Hauptsache nicht er­reicht.

DerLokalanzeiger" bezeichnet es als besonders peinlich an den Reden Helds, daß er zunächst nicht richtig über die Absichten der Reichsregierung unterrichtet gewesen sei und dann nicht den Mut gefunden habe, den Fehler einzuge- steyen, den das bayerische Ministerium mit sei­nem gegenstandslosen Alarm in Berlin begangen habe.

DerT a g macht Held den Vorwurf, daß er in einer Zeit stärksten Druckes von außen die Rechtmäßigkeit der Reichspolitik leugne. Er mache Parteipolitik und mißbrauche den Reichsgedanken für seine Zwecke.

Die r s e n z e i t u n g" spricht von einer unverständlichen Zurückhaltung der Reichsregierung und meint, daß deruner­hörte Vorstoß" des bayerischen Ministerpräsiden­ten eine ganx unzweideutige, scharfe Zurückwei­sung durch die Reichsregierung in offiziel- l e r Form verdient hätte.

Ein bayerischer plan zur Reichsreform?

München, I.Rov. (TH.) 2n einer Wähler­versammlung der Bayerischen Dolkspartei in Bad Tölz wandte sich Staatsrat Schaeffer, der Parteivorsitzende der Bayerischen Volks­partei, gegen dendurch die Regierung Papen heraufbeschworenen Verfassungskampf" und er­kürte, bei einer Personal-Hnion Reich- Preußen kämen im Reichsrat unweigerlich die Länder ins Hintertreffen. 2n diesem Zusammenhang sprach Staatsrat Schaef­fer von einem

neuen Plan der Initiative Bayerns im Kampf der Länder um ihre Selbständigkeit.

Der Plan werde dem Landtag nach den Wahlen vorgelegt werden. 2m Kampfe Bayerns um seine Rechte müsse unbedingt Einigkeit

innerhalb des Landes erzielt werden. Dem neuen Reichstag komme fast die Bedeutung einer Rationalversammlung zu.

Oie Möglichkeiten nach dem 6. November.

Solingen, 1. Rov. (TH.) Vor einem Aus­schuß von Wirtschaftsführern des Wahlkreises Düsseldorf-Ost sprach am Dienstag der Volks» partellec Dingeldey. Der Redner untersuchte die Möglichkeiten nach dem 6. November. Er erwarte, daß man nach der Wahl noch­mals den ernsthaften Versuch machen werde, mit den Rationalsozialisten zu einer Verständigung unter erträglicher Ver­teilung der Verantwortung zu kommen. Er be­trachte diesen Versuch allerdings nicht optimistisch.

Sollte eine Einigung nicht zustandekommen, dann werde die DDP. ane kennen, daß die Regierung des Autoritären Auftrages allein der Träger der Macht sei. 3n diesem Falle müsse der Formalismus der Demo­kratie hinter dem Willen zur Reform zurück­treten. Für diese Zeit sei Hindenburg das Symbol, dessen Vorhandensein eine Politik der Abenteuerer und der politischen Restaura­tion vermeide.

Der Kernpunkt der künftigen Politik liege in der Erkenntnis, daß es keine einheitliche Staats­führung ohne Rückkehr zu Bismarck unter Heber­windung des Dualismus gebe.

Hugenberg über das Wahlziel der ORDp.

Breslau, 1. Nov. (CNB.) In einer deutsch- nationalen 23erfammfung sprach heute abend Ge­heimrat Hugenberg. Er kam zunächst auf die Gründung der Harzburger Front zu spre­chen und erklärte, auf der Grundlage jener ge­meinsamen Machtausübung, die nationale ß e i= denschaft und Vernunft miteinander ver­bunden hätte, wäre alles zu erreichen gewesen. Aber der Nationalsozialismus habe ver­gessen, daß er auch nur ein dienendes Glied sei, und er sei Selbstzweck und Partei geworden. So sei das ganze Jahr für die Nationalsozialisten eine große Kette verpaßter Gelegenhei- t c n geworden.Die NSDAP, verrate aus partei­politischer Verranntheit alles, wofür sie früher ge­meinsam mit den Deutschnationalen gekämpft habe." Der Redner wandte sich dann scharf gegen die Kampfesweise, die die Nationalsozialisten gegen die

Das kommissarische Preußen-Kabinett arbeitet.

Von links nach rechts: Staatssekretär a. D. Dr. P o p i tz leitet kommissarisch das preußische Finanz­ministerium: Staatssekretär Dr. Ern st übernimmt die kommissarische Leitung des neuen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft (früher Handelsministerium): Professor Dr. Koehler (Greifswald) wurde zum kommissarischen Kultusminister ernannt.

Maßnahmen zur Sicherung

-er Gemeindefinanzen.

Berlin, 2. Rov. (TH.) Die preußische Kommissariatsregierung hielt gestern eine K a b i n e 11 s s i h u n g ab, in der die finanzielle Rotlage der Gemeinden und die damit zusammenhängenden grundsätzlichen Fragen erörtert wurden. Cs wurde nach einer Meldung Berliner Blätter beschlossen, zwei Verordnungen zu erlassen, die am heutigen Mittwoch in Kraft gesetzt werden sollen. Es han­delt sich um eine Verordnung über die Haus­haltsführung der Gemeinden und Ge­meindeverbünde, sowie um eine Verordnung über die Ausstellung von Stellenplänen in den Gemeinden und Gemeindeverbänden. Vor allem ist eine Verschärfung der Aufsicht ge­plant, die zwar vom Grundsatz der Selbstverwal­tung ausgehen, aber den Gesichtspunkt verfolgen soll, daß überall sofort eingegriffen werden muß, wo Stadtverordnetenversammlungen durch Agi­tation s b e s ch 1 ü s s e die geregelte Finanzge­barung gefährden. Praktisch wird ferner eine

Stärkung der Stellung des Ma- gistrats gegenüber der Stadtverordnetenvev fiarnrnlung erstrebt.

Links: Reichsernährungsminister Frhr. o. Braun, leitet bas preußische Landwirtschaftsministerium. Rechts: Staatssekretär Dr. Hölscher, kommissa­rischer preußischer Justizminister.

DNVP. einschlagen. Er nahm ferner Stellung gegen den Vorwurf einer Sabotierung der K o n t i n g e n- tierungspolitif; denn niemand habe mehr für die Landwirtschaft getan als die DNVP. seit ihrem Bestehen, und sie habe auch den Schutz des Handwerks im Auge gehabt. Die Reinigung der deutschen Beamtenschaft von der Parteibuch- korruption befinde sich erst in ihren Anfän­gen, aber die DNVP. wolle auch nicht an die Stelle des s ch w a r z r o t en ein braunes Parteibuch­beamtentum treten lassen.

Hugenberg bezeichnete als Ziel der DRDP. die Reuformung eines Staates, der deutscher Eigenart entspreche, und erklärte:Rach deutscher Sitte lassen wir uns von einem K ö» n i g führen." Cs sei einstweilen ein unsichtbarer König, die Sache, die Pflicht, das Bild der deutschen Auferstehung. Derjenige sei am besten, der am wenigsten an sich selbst und am meisten an die Sache denke, der sich der Vorsehung unterordne, statt sich s e l b st als Vorsehung zu fühlen. Die Deutschnationalen seien an der Einsetzung des gegenwärtigen Kabinetts nicht be­teiligt gewesen und würden auch viele seiner Maßnahmen kritisch prüfen. 2lber dieses Kabinett bedeute, daß das schwarzrote System und der Kriegszustand zwischen Preußen und Reich be­seitigt sei.

Das Ziel dieser Wahl sei leider ein an­deres, als das der vorigen: Es gelte jetzt, zu v e rh i n d e r n, daß eine schwarzbraune Mehrheit in den Reichstag zurückkehre, und das müsse in erster Linie dadurch erreicht wer­den, daß die DRVP. stark gemacht werde. Wenn der bayerische Ministerpräsident jetzt das Bestreben zeige, alles rückgängig machen zu wollen, so müsse es eigentlich auch Ausgabe der Rationalsozialisten sein, sich jetzt hinter die Reichsregierung zu stellen.

Hitler über papens Wirtschastsprogramm.

Pirmasens, 1. Nov. (TU.) Hier sprach vor etwa 60 000 Menschen Adolf Hitler. Nachdem er sich in der gleichen Weise wie -in früheren Reden über die Ereignisse des 13. August in Ber­lin geäußert hatte, kam er auf das Wirt­schaftsprogramm Papens zu sprechen. Er erklärte hierzu u. a., dieses Programm habe auf den Gebieten, auf denen es in erster Linie Hilfe habe bringen sollen, bereits versagt. Das Pro­gramm sei unzulänglich, z. T. unbrauch­bar. Die 13,5 Millionen Deutsche, die hinter ihm (Hitler) ständen, erwarteten, daß die Bewegung erst dann eingesetzt werde, wenn Deutschlands große Stunde gekommen sei. Wohl könne man 13 2ahre brauchen, um sich das Vertrauen des Volkes zu erwerben. Tiber man könnte es in we­niger als sechs Monaten verlieren. Die Kluft, die ihn und seine Bewegung von den Männern der heutigen Regierung trenne, sei die, dah er sich von vornherein gesagt habe, man müsse eine neue Volksgemeinschaft aufbauen und dabei beginnen, ins praktische Leben j e - des einzelnen Menschen hineinzutreten und ihn herauszulösen aus Klassen, Ständen und Vorurteilen. Man müsse von unten beginnen und langsam aufbauen, auf daß das Reich erneut ein festes völkisches Fundament erhalte. Die an­deren hingegen glaubten, die Geistigkeit der obe­ren 10 000 genüge, um das Volk zu regieren. Hitler lobte die Treue der breiten Massen des Volkes ihm gegenüber und versprach, daß er diese Treue vergelten und das Volk niemals im Stich lassen werde. Er setze seinen Namen nicht als Bürgen unter ein schlechtes Geschäft.

Petersen fordert eine Ehance für Papen.

Kiel, I.Rov. (ERD.) 2n einer gut besuchten Wahlversammlung der Deutschen Staatspartei er­klärte der Hamburger Bürgermeister Dr. Pe­tersen, man müsse derRegierungPapen eine Chance geben, ihre Politik durchzuführen. Die letzten Auslassungen des bayrischen Ministerpräsidenten Held und des württembergischen Staatspräsidenten Volz be­zeichnete Dr. Petersen als ein nickt planvol­les Handeln. Eine Wiederherstellung der Monarchie sei unmöglich, und das Spiel mit die­sem Gedanken müsse aufhören, da es große Hn- ruhe in das Volk bringe.

Stützung des deutschenGetreidemarkteS

Berlin, l.Nov. (ENB.) Im Laufe des heu­tigen Tages haben, wie WTB.-Handelsdienft er­fährt, im Reichsfinanzministerium Chefbesprechun­gen über die Finanzierung der geplan­ten neuen Getreidemarkt - Stützung stattgefunden, deren Ergebnis die Grundlage für die morgigen Kabinettsberatungen über die­sen Gegenstand bilden wird.

Ueber die geplanten Stützungsmaßnah­men verlautet, daß eine zusätzliche Nach­frage geschaffen werden soll, da zu befürchten ist, daß bei einer zu erwartenden Verstärkung des erst- bändigen Angebotes die natürliche Nachfrage in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage nicht ausreicht, um ein angemessenes Getreide- preisnioeau aufrechtzuerhalten. Es wird zwar mit Bestimmtheit damit gerechnet, daß die Land­wirtschaft auch weiterhin die bisher beobachtete Ver- koufsdifziplin wahrt: die Stützungsaktion wird jedoch auf jeden Fall so gehandhabt werden, daß eine ähnliche Situation, wie sie sich 1929 30 ent­wickelt hat, nicht eintreten kann. Ob die Eingriffe am Effektiv-, ober am Lieferungsmarkte erfolgen, wird nach der jeweiligenMarktlage entschieden wer­den. Eine Verfügung über die Stützungsde-