SJLtfport
Städteachter Gießen-Wehlar.
Finale im Giehener Rudersport.
Der kommende Sonntag bringt das mit Spannung erwartete Rennen um den Städteachter. Der Städteachter sieht diesmal nur die Gießener Rudervereine unter sich im Wettbewerb. Wetzlar hat, toir_ berichteten bereits darüber, seine Meldung zurückgezogen.
Der Wanderpreis, der von den Städten Gießen und Wetzlar gestiftet wurde, sah im Fahre 1926 die Gieß ener Rudergese llschaft siegreich, 1927 errang der Wetzlarer Ruderklub den Preis, 1928 und 1929 blieb Verei n Rudersport 1913 Sieger und in den Fahren 1930 und 1931 konnte sich die Gießener Rudergesellschaft den Preis sichern.
Die Aussichten für das diesjährige Rennen liegen ziemlich klar, beim die Gießener Rudergesellschaft stellt ihren Achter in vorzüglicher Besetzung. Wenn sich auch die Boote des Ruderklubs „Has- sia" und des Vereins Rudersport nicht so ohne weiteres geschlagen bekennen werden, so wird doch die sichere Technik und die Routine, die der Mannschaft der Gießener Rudergesellschaft zu eigen sein muß, das Rennen entscheiden. Wer aber den zweiten Platz belegen wird, ist eine große Frage. (3m vorigen Fahre war es der Ruderklub „Hassia"
der sich zur allgemeinen Lleberraschung an zweiter Stelle behauptete.) Das Rennen findet um 17 älhr statt. Das Ziel liegt am Bootshaus des Ruderklubs „Hassia", der für dieses Fahr die Ausrichtung des Städteachters übernommen hat.
3. Gießener Bezirks-Tennisturnier.
Anläßlich seines zehnjährigen Bestehens veranstaltet der Gießener Tennisklub 1922 vom 2. bis 4. September ein Bezirksturnier, zu dem eine Reihe namhafter Spieler, die zum Teil auf der deutschen Rangliste auf den vorderen Plätzen stehen, gemeldet haben. Fm Herreneinzel stehen in der oberen Hälfte Henke-Frankfurt a. M.» Werner- Darmstadt und T ü s ch e r - Kassel, in der unteren Hälfte C l a ß - Darmstadt, Klein- logel- Darmstadt, G e s e w i ch - Frankfurt am Main und von Knoop - Wiesbaden. Fm Dameneinzel haben u. a. Frau Richter- Weihermann, Frau Zier, Frl. L e h f e l d t, Frl. Zink, alle Frankfurt a. M., und Frau Weckesser- Marburg, gemeldet. Sehr spannende Kämpfe sind im Herrendoppel zu erwarten, wo Werner und Kleinlogel in der oberen Hälfte sich durchspielen sollten, während in der unteren Hälfte die beiden starken Paare Tüscher-Clah und Gosewich-Henke um den Eintritt in die Endspiele $u kämpfen haben werden. Die Spiele beginnen bereits heute, Freitagnachmittag.
Das Tennisspiel im Wandel der Zeiten.
Klassische Vorläufer. — Das „Ballhaus" des Mittelalters. — Oer Volkssport der Zukunst?
Fm Zusammenhang mit dem in diesen Tagen stattfindenden Bezirkstennisturnier des Tennisklubs Gießen 1 92 2 dürften die nachstehenden Ausführungen über die Geschichte des Tennisspiels besonderer Aufmerksamkeit begegnen.
(D. Red.)
Weit über 600 000 Tennisspieler sind in deutschen Klubs gemeldet. Dabei sind die vielen nicht mitgerechnet, die nur hin und wieder auf öffentlichen Plätzen spielen, äleberall entstehen gedeckte Räume, die die Ausübung des Hallentennis ermöglichen. 3n Berlin sind schon ganze Häuserblocks mit Tennisplätzen statt Höfen entstanden, die großen Kaufhäuser, Konzerne, Großbanken haben Dachtennisgärten, Tennisplätze vor den Toren der Stadt: es gibt Tennisklubs, denen nur Angestellte desselben Hauses angehören. So ist das Tennis, vor nicht allzulanger Zeit noch das Spiel eines auserlesenen Kreises, heute ein Volkssport geworden. Die großen Tennisereignisse der letzten Fahre haben weiteste Kreise für den Sport auf den roten Courts gewonnen.
Dis ins klassische Hellas, ins antike Rom, in das frühe Mexiko hat man die Entwicklung des Tennis zurückverfolgt. Es gibt kaum ein Volk des Altertums, das nicht das Ballspiel gepflegt hätte. Homer spricht an einer Stelle von der schönen Rausikaa, der Tochter des Phäakenkönigs, die mit ihren Gefährtiirnen dem Ballspiel oblag. Fn Sparta durften sich auch die Mädchen im Ballspiel vervollkommnen, was ihnen im übrigen Griechenland untersagt war. Fn römischen Urkunden wird ein Ballspiel „pila“ erwähnt. Feine, vieltausendjährige persische Stickereien zeigen ein Ballspiel zu Pferde, das unserem „Pferdepolo" sehr ähnlich gewesen sein muß.
Der Jlame Tennis für Ballspiel lauchl zum erstenmal in englischen Berichten aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts auf.
3m Mittelalter kannte man in Frankreich das „Jeu de Paume“, von dem das heutige Tennis unmittelbar abstammen soll. Fast in ganz Europa trieb man es ursprünglich als Freiluftspiel, später in Ballhäusern. 3n England erhielt es den Ra- men Tennis. 3n zeitgenössischen Berichten ist die Rede von Geräten, die erfunden worden seien, um den Ball nicht mehr mit der bloßen Hand auffangen und weitergeben zu müssen. Hier liegen also die Anfänge des Tennisschlägers. Das „Tennis" oder „Paume", in Hallen gespielt, fand in allen großen Ländern beä Festlandes Anklang. Die heutigen Tennishallen sind also keine neue Errungenschaft. Die Ballhäuser waren Treffpunkt der vornehmen Welt. Daran erinnert noch heute der Wiener Dallhausplatz, auf dem vor etwa vierhundert 3ahren das erste Ballhaus für das von Ferdinand I. aus Spanien eingeführte Spiel erbaut wurde.
Das Tennis wanderte in England von weitläufigen, grünen Rasen- und Wiesenflächen in
die Ballhäuser und dann wieder auf den Rasen zurück. Allerdings fanden die Sportsleute jener Tage verschiedene Arten, mit Bällen umzugehen. Diese Spiele sind sicher als Vorläufer des heutigen Tennis, Polo, Hockey, Golf und Cricket anzusehen, die sich ja auch zum Teil ihre Bewegungsfreiheit auf weitläufigen Rasenflächen erhalten haben. Elemente des heutigen Tennis finden sich auch in dem italienischen „Pallone" und in den noch heute in Spanien gespielten „pelota“. So hat das Ballspiel die Menschheit von ihren Anfängen an bis in die Gegenwart begleitet.
Lawn Tennis, das Rasenspiel der Engländer, ist jenseits des Kanals frühzeitig in seiner Bedeutung für das Wohlbefinden des Körpers erkannt worden. Der Major W. C. Wingfield, der eigentliche Erfinder des Tennis der Reuzeit, trat Weihnachten 1873 mit seinem Spiel „Sphairistike" hervor, das er bald zum Patent amneldete. Fast zur gleichen Zeit hatten andere englische Sportsleute ähnliche Spiele unter verschiedenen Ramen vorgeschlagen. Die öffentlichen Auseinandersetzungen in den 3ahren 1873 bis 1875 lassen erkennen, wie nahe das Spiel daran war, an der großen Zahl seiner Väter und Regeln eines frühen Todes zu sterben.
In Deutschland ist das Tennis zwischen 1876 und 1877 heimisch geworden. Die ersten Plätze befanden sich in den damals tonangebenden Bädern Homburg, Baden-Baden und Pyrmont. Allerdings mißlangen die Versuche, auf dem Festland Rasenplätze anzulegen. Man konnte zwar englische Erde, englische Gärten, englische Samen, nicht aber die nötige feuchte Luft des 3nselreiches einführen, die zur Erhaltung der Weichplätze nun einmal erforderlich ist. So hat Homburg, von 1890 bis 1900 Mittelpunkt internationaler Eleganz, den Versuch gemacht, dem König von England einen Rasenplatz anzulegen. Dem Monarchen zuliebe, der in Homburg regelmäßig seine Kur gebrauchte, hat man ganze Schiffe voll englischer Erde herühergebracht, aber der Rasen wollte in der trockenen Luft Deutschlands nicht gedeihen.
Die gebräuchlichen „Hartplähe" haben den großen Vorzug, daß man nach dem Regen wieder rasch auf ihnen spielen kann. 3e nach der Unter» decke wird die Feuchtigkeit rasch aufgesogen. 3n den Oberdecken allerdings gibt es große Unterschiede. Die ersten neuzeitlichen Tennisregeln, auf die noch unsere heutige Spielordnung zurückgeht, stammen sicherlich von dem englischen Major Wingfield, der auch das Verdienst für sich in Anspruch nehmen darf, das Tennis in seiner heutigen Form nach dem Festland gebracht zu haben.
Förderer des jungen Sports in Deutschland waren Rob. v. F i ch a r d und Carl August von M e d e m, die überall den Gedanken der Tenniswettspiele und Klubs propagierten. Um die 3ahr-
hundertwenöe traten Männer wie Walter D o n e, Graf Voß und Otto von Müller hervor. B. K. S i m o n und Oskar Kreuzer folgten. Um diese Zeit trafen sich erstmalig auch bei den großen internationalen Turnieren an der Riviera und in Südfrankreich deutsche Ramen in den Rennungs- und Siegerlisten. Damals war Tennis noch der großen Gesellschaft Vorbehalten. Die ersten Ramen, die auf den Rennungslisten auftauchten, waren Gräfin von der Schulenburg, H. W. Schomburg und Graf von Voß- Schönau.
Allerdings gehörten die Deutschen damals noch nicht zu den Lndsiegern Der Turniere,
sondern mußten sich meist mit Siegen über Mittelklassen begnügen. Etwas später erschien Otto Froitzheim, heute Altmeister des Tennissports und Polizeipräsident in Wiesbaden, in der vordersten Reihe der Kämpfer, neben ihm die Gebrüder Kleinschroth. Weiter gehörte dazu der unverwüstliche Rostocker F. W. R a h e. Diese Ramen werden unauslöschlich mit dem Aufblühen des deutschen Tennissportes verbunden bleiben.
Australische Tennisspieler in Frankfurt.
Am Donnerstagnachmittag waren die australischen Davispokalspieler Hopman u. Sproule
Gäste des Frankfurter Tennis-Clubs v. 1914. Vot überraschend starkem Publikumsbesuch gab es auf den Plätzen im Palmengarten ein schönes und schnelles Tennis zu sehen. Die Frankfurter Spitzenspieler leisteten den Gästen einen tapferen Widerstand und Gosewich konnte den Australier Sproule sogar, in einem spannenden Kampf 6: 4, 0:6, 6:4 schlagen. Die übrigen Kämpfe brachten folgende Ergebnisse: Hopman — Crwen (Frankfurt) 6:0, 6:0; Frau Richter-Hopman — Frau Friedleben-Sproule 6:2, 6:2; Hopman-Sproule gegen Henke-Gosewich 6:2, 6:3.
Kurze Sportnotizen.
Mussolini hat als Anerkennung für die großen Erfolge der italienischen Olympiakämpfer eine allgemeine Amnestie für alle Sportoergehen von Einzelpersonen und Vereinen erlassen.
Beim Marathon-Schwimmen im Ontariosee gab Ernst Dierkötter auf. Sieger blieb überraschend der völlig unbekannte Bladgen aus Chikago in neuer Rekordzeit.
Die westdeutsche Meisterschaft im 50 - Kilometer - Gehen wird am 18. Sep- tember in Dortmund durchgeführt. Start und Ziel zum Einzel- und Mannschaftswettbewerb befinden sich auf dem Mendespielplatz in Dvrtmund- Fredenbaum.
Wirtschaft.
Bilanz der Leipziger Herbstmesse.
Die Leipziger Herb st messe 1 9 3 2, die vom 28. August bis 1. September stattfand, stand unter dem Einfluß der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die den 3nlandabsah und den Export behindern. Wenn sich tret’)em die Gesamtzahl der Aussteller auf 5422 belief/ so liegt darin wohl ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit der Rutzindustrien für den unbeugsamen Willen der Unternehmerschaft, trotz der Lln- gunst der Zeiten durch die Vermittlung der Leipziger Messe die Fühlungnahme mit dem Markt zu behalten. Bisher hielt der geschäftliche Teil sich in allen Branchen, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, ziemlich ruhig, da sich die Einkäufer angesichts der vielen noch ungeklärten Fragen unserer Wirtschaftspolitik zurückhielten. Trotzdem wurden zahlreiche Aufträge erteilt, wobei vor allem die Einkäufer aus landwirtschaftlichen Gebieten Deutschlands stärker als sonst in Erscheinung traten, da man angesichts der guten Ernte mit einer Belebung der Kaufkraft der ländlichen Bevölkerung rechnet.
Das Ausland — vertreten waren hauptsächlich Länder, die den Import noch nicht im größeren Umfange erschwerten — beschränkte sich auf die Deckung des notwendigen Bedarfs. Das 3ntereffe der inländischen und ausländischen Einkäufer wandte sich hauptsächlich dem Saisonbedarf der nächsten Monate zu, wobei billigere und mittlere Preislagen bevorzugt wurden. Gefragt waren vor allem Reuheiten.
Die Stimmung unter den Messebesuchern war weitaus besser, als man erwartet hatte, da das neue Wirtschaftsprogramm der Regierung im allgemeinen günstig beurteilt wird. Man erwartet von der Durchführung des Arbeitsbeschaffungsprogramms eine Verminderung der Zahl der Arbeitslosen und ein allmähliches Ansteigen der Kaufkraft iynerhalb der nächsten Monate.
Devisengenehmigungen fürZmporteure
Einer Anregung aus Kreisen der Wirtschaft folgend, hat der Reichswirtschaftsminister angeordnet, daß künftig ein Ausgleich zwischenden 3m Horthöchst betrügen zweier auf* einandersolgendenKalendermonate durch Aebertragung oder Vorgriff bis zu 25 Prozent des gekürzten Höchstbetrages ohne besondere Genehmigung der Devisenbewirtschaftungsstellen erfolgen kann. Er hat die Devisenbewirtschaftungsstellen gleichzeitig angewiesen, im 3nter- esse einer besseren Kontrolle und einer gerechteren Devisenzuteilung alle 3mportfirmen, bei denen die Voraussetzungen für die Erteilung einer allgemeinen Genehmigung gegeben sind, auf die Beschaffung einer solchen Genehmigung zu verweisen. Die Devisenbewirtschaftungsstellen sind ermächtigt worden, Firmen, welche bisher eine allgemeine Genehmigung besaßen und ohne gerechtfertigte Gründe auf diese verzichten, die Erteilung von Einzelgenehmigungen zu versagen. Die Industrie- und Handelskammern sind gebeten worden, diese Bestrebungen der Devisenbewirtschaftungsstellen zu unterstützen.
•
* Rückg ang der Konkurse und Vergleichsverfahren im 'August. Rach
Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im August durch den Deichsanzeiger 499 neue Konkurse — ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 386 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat Füll stellen sich auf 629 bzw. 461.
• Die steuer freie Reichsbahüan- leihe. Die Zeichnung auf die 4,5proz. steuerfreie Reichsbahnanleihe 1931 ist am 15. August endgültig geschlossen worden. Gezeichnet wurden insgesamt 262 687 000 Mark. Die Dareinzahlungen belaufen sich auf 256 899 835 Mark gleich 97,8 Prozent.
* Stillegung der Ilseder Hütte. Die Jlseder Hütte wird am 3. September stillgelegt, da alle Versuche, den Betrieb zur Zeit ausrechtzuerhal« ten, erschöpft sind. Von der Stillegung werden über 1000 Arbeitnehmer betroffen.
Frankfurter Abendbörse:
Aktien nachgebend, Renten weiter fest.
Frankfurt a. M., 1. Sept. Die schwache Eröffnung der Reuhorker Börse fand an der Abendbörse etwas mehr Beachtung und führte bei der Kulisse zu einigen Realisationen, zumal das Publikum heute abend mit Aufträgen fehlte. Bei mäßigen älmsätzen ergaben sich gegen den Berliner Schluß überwiegend Rückgänge bis zu 1 Prozent, Mannesmann verloren 1,5 Prozent. Schiffahrtsaktien gaben nach behaupteter Eröffnung ebenfalls leicht nach. 3m Verlaufe bröckelten die Kurse meist weiter leicht ab. Fest blieben andererseits Südd. Zucker, die erneut 3,5 Prozent anzogen.
Am Rentenmarkt machte die im Mittagsverkehr eingetretene Befestigung weitere Fortschritte, da seitens des Publikums 3n- teresse vorhanden war. Goldpfandbriefe, Kom- munal-Obligationen und Liquidationspfandbriefe zogen von 0,5 bis 1 Prozent an. Für die Werte der Frankfurter Institute erfolgten für Goldpfandbriefe infolge Materialmangels keine Rotierungen. Stark befestigt waren auch wieder einige Stadt-Anleihen. 6proz. Stadt Heidelberg kamen gegen die letzte Rotiz von 41,13 Prozent mit 45 Prozent zur Rotiz; im übrigen stellten sich Erhöhungen von 1 bis 1,5 Prozent ein. Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderun- gen blieben behauptet. Von fremden Werten zogen Mazedonier 0,30 Prozent an, ebenso waren Tehuantepeks, 4proz. Lemberger weiter befestigt. 3m freien Markt fanden wieder größere Umsätze in Russenwerten statt, von denen Guldenrussen mit 0,45 Prozent etwa 10 Pf. und 1920er Russen mit 0,42,5 Prozent etwa 5 bis 10 Pf. anzogen.
Reubesihanleihe 5,91, Altbesihanleihe 51,90, Schuhgebietsanleihe 4,10, Ungar. Goldrente 7,30, 4proz. Lemberg Czernowitz steuerfreie 4,33, 5proz. abgest. Tehuantepek 4,5, 4proz. do. 4,25, 6proz. Rhein. Hyp.-Bank Gold-Reihe 26 bis 30, 70, 5,50- prozentige Franks. Hyp.-Bank Liquidation 78. 6proz. Stadt Frankfurt 48, Reichsbank 131, Mannesmann 52, Phönix 21,75, Rheinstahl 60,25, Stahlverein 18,75, Aku 51 bis 50,75, AEG. 40,75, Licht & Kraft 87,50, 3.--G.°Farben 94,65 bis 94,50, Lahmeyer 96, Metallgesellschaft 37,25, Schuckert Kasse 76,50, Zellstoff Waldhof 41,50, Südd. Zucker 128,25, Hapag 16 bis 15,75.
Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben öft Höhe der zuletzt befchtossenen Dioidende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß». Abend« börse
Schluß« Iure
Gchlußk. Mittagbörse
Datum
31.8.
1-9.
31.8.
1.9.
6% Deutsche Reichsanleihe 6.192.
60,75
61
60,9
61
6% ehcm.7%Dt. Reichsanl. t>.!92S
68
—
68,5
70
t>Vi% Boung-Anleihe von 1930 .
62
63,5
63,25
63,5
Deutsche Anl^Ablüs.«Schuld mit AuSlol.«Rechten.......
51,25
51,9
51
52
DeSgl. ohne AuSlos^Rechte . .
5,65
5,9
5,5
5,75
6% ehem 8%$e|f. Bottsstaat 1929 «rückzahlb. 102%)......
56
57
57
58,5
Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten......
48,5
49
—
—
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1.......
47,9
49,25
48,25
48,75
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bant Gotvpse. 15 unkündbar bis 1935
67,75
68,75
—
—
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 16 unkündbar bis 1936
67
68,5
—
—
6%% ehem. 4%% Franks.Hyp.-
Bank ütau. Psandbricse . - -
77
78
—
—
6%% ehem. 4tz% Rheinilche Hyp.-Bant-Liqu.-Goldpse. . .
77,65
79
—
—
6% ehem. 8% Pr. Landcspsand- briefanftali Pfandbriefe R. 19
—
67
67
67,5
8% ehem. 7% Pr. Landespsand- briesanstalt Pfandbriefe R. 10
67
67,5
—
—
4% Oesterreich« che Goldrenie .
4,20% Oesterretchische SUberrente
10,4
10,4
10,4
10,6
—
—
—
—
4% Ungarische Goldrente .... i% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,9
7,3
6,6
7,1
6,5
6,5
6,55
6,55
4%% deSgl. von 1913.....
6% abgett. Goldmexikaner von 99
7,4
7,5
7,1
7,13
4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlcihe Serie I..........
3,4
4
3,5
4
3,8
4
3,7
4,1
4% desgl. Serie II......
3,7
3,9
6% Rumän. vercinh. Rente v. 1903
6,25
6,3
6,2
6,65
4k%>Rumän.veretnh.Rentcv.l913
11,5
11,75
11,75
12
4% Rumänische veretnh. Rente
5,4
5,75
5,3
5,7
2*% L Slnatoltet.......
17,25
17,25
17,25
17,25
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß« kurS
Gchlußk. Abend« börse
Schluß« kurS
Gchlußk. mittag« börle
Datum
31.8.
1.9.
31.8.
1.9.
vamvurg-Amerlia Pale. .
. u
16
15,75
15,5
16
Hamburg-Südam. Dampfschiff
. 0
31,25
Hansa Dampsschifj . .
Norddeutscher Lloyd ....
. (
. (
16,65
16,5
23,75
16,75
25
16,75
A.G. für Verkehrswesen Mi.
. 0
45
45,25
44,75
46
Berliner Handelsgesellschaft .
4
89,5
89
90
90
Commerz, und Privai-Bank .
O
53,5
53,5
53,5
53,5
Darmstädter und Nationalban'
O
18,5
18,5
Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschaft. . .
0
75
75
75
75
Dresdner Bant ......
0
18,5
18,5
61,75
61,75
Reichsbank ........
132
131
132
131,9
A.E.G...........
. v
41,75
40,75
41,25
41,5
Bergmann........
. 0
—
—
Elektr. LieserungsgeseNschast.
6
73,5
73,5
73
72,5
Licht und Kraft......
6
87
87,5
87,5
88
Felten & Guilleaume....
O
51
52,5
52,13
52,5
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
4
73,5
73.5
73,5
73,75
Rheinische Elektrizität . . .
bB
72
73,5
71
73,75
Schuckert & Co.......
0
75,5
76,5
76,25
76,5
Siemens & Halske.....
9
141,25
141
141,5
140
Lahmeyer L Co.......
10
96
96
95,5
95
Buderus.........
4
36,5
36
36,5
35,5
Deutsche Erdöl......
5
77
78
77
77
Gelsenkirchener......
8
39,5
39,25
39,4
38,75
Harpene:.........
O
71,13
71,75
70,75
71
Hoesch Eisen........
6
—
33,5
35,9
Ilse Bergbau.......
10
137
—
Ilse Bergbau Genüsse . . .
95,5
95
94
95
Rlödnerrocrtc.......
6
33,5
34,5
35
35
ManneSmcmn-Röhren . . .
e
54
52
53,25
55,5
Mansselder Bergbau ....
0
20,5
21,4
20,25
20,9
Oberschles. Kokswerke . . .
8
39,75
40,25
Phönix Bergbau......
i'/r
22,5
21,75
22,4
22
Rheinische Braunkohle» . . .
10
188
188
187,75
186,25
Rhein stahl ........
6
61
60,26
60
—
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Gchlußk. Abend« börse
Schluß« kurS
Echlußk. Mittag- börse.
Datum
31.8.
L9.
31.8.
1.9.
Rtebcck Montan.....
7,-
—
—
—
—
Bereinigte Stahlwerke . .
. O
19,75
18,75
19,65
19,25
Otavi Minen......
0
17,25
17,75
108
17,25
17,5
Kaliwerke Aschersleben . .
6
105,5
105,5
108,5
Kaliwerke Westeregeln . .
6
111
115
110,5
114,5
Kaliwerke Salzdetfurth . .
9
178,5
180
179,5
180,5
I. G. Farben-Industrie . .
7
94,75
94,5
94,5
95,5
Scheideanstalt......
10
133
139,25
—
—
Goldschmidt.......
. 0
31,5
31,5
30,75
31,75
RütgerSwerke......
■ °l
40,75
39,5
40,25
37,25
40,25
37
Metällgesellschast.....
. 0
37,4
37,25
Philipp Holz mann ....
Zementwerk Heidelberg. .
. 0
54,75
55,5
54,9
55,13
e
. 4
54,5
52,75
—
—
Cementwerk Karlstadt. . .
. O
39
40
■—
•—
Wayb & Freytag ....
•
. O
5,9
5,75
—
Schultheis Patzenhoser . .
0
—
—
60,25
61,5
Aku (Allgemeine Kunstseide)
0
52,5
50,75
52,5
51,5
Bcmberg........
0
55,5
54
55,75
54
Zellstoff Waldhof . . . .
0
42
41,5
41
42,5
Zellstoff Aschaffenburg . .
0
31
29,5
30
29,13
Dessauer Gas......
. 7
—
■ —
92,25
92,5
Daimler Motoren . . . .
. 0
19.5
19
19,5
19,5
Deutsche Linoleum . . .
. 0
46
46
46
46,5
Orenstein & Koppel . . .
. o
—
—
35,25
35,25
Leonhard Dietz.....
. 6
48
48
48
48,75
Svenska .......
. 0
—
——
—
- —
Chade.........
12
174
173,5
173
172
Frankfurter Maschinen . .
. O
—-
—
-
Gritzner.......
. 0
19,13
20
—
19,25
Mainkrastwerke Höchst a. M .
. 4
58,5
58
—
Süddeutscher Zucker . . .
. 8
124
128,25
124
129
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.211.
31-August
1. September
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
meid
Briet
Geld
1 Bries
Helslngsor» .
6,264
6,276
6,264
6,276
Wien. . . .
51,95
52,05
51,95
52,05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest . .
—
—
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . .
169,73
169,97
169,63
169,97
Oslo....
Kopenhagen.
73,13
73.27
73,13
73,27
75,17
75,33
75,22
75,38
Stockholm
74,92
75,08
74,92
75,08
London. . . Buenos Aires
14,595
0,908
14,635
0,912
14,59 0,913
14,63 0,917
Neuyork . .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,34
58,46
58,34
58,46
Italien. . .
21,60
21,64
21,60
21,64
Paris . . .
16,495
16,535
16,495
16,535
Schweiz . .
81,52
81,68
81,55
81,71
Spanien . .
33,87
33,93
33,87
33,93
Danzig. . .
82,07
82,23
82,07
82,23
Japan . . .
0,969
0,971
0,969
0,971
Rio de Jan..
0,322
0,324
0,321
0,323
Jugoslawien.
Lissabon . .
6,693
13,34
6,707
13,36
6,693
13,34
6,707
13,36
Banknoten.
«Berlin, 1 .September
Gelb
w
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten.........
58,18
58,42
Dänische Noten.........
75,05
75,35
Englische Noten.........
14,55
14,61
Französische Noten........
16,455
16,515
Holländische Noten........
169,26
169,94
Italienische Noten . ......
21.56
Norwegische Noten........
Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schwing
72,95
73^25
Rumänische Noten........
2,49
2,51
Schwedische Noten........
74,75
75,05
Schweizer Noten.........
81,37
81,69
Samische Noten.........
33,73
33.87
Ungarische Noten ........


