SJL-tfpott
setzen, um
Akademische Turnverbindung ^Rheinfranken^ am erfolgreichsten.
A:
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H. Lombardzinsfuß 6 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
87,75
89
89
88
28,5
3,25
3
Banknoten.
W
4,95
2,75
48
100 | 100,75
Viktor Schlavb (Freistu- R. Wagner (Freistudent)
3,13
15,5
Willy Fay (Darmstadtia) Muller (Freistudent) 6,06
14.5
48
Am Abend wurde dann im Rahmen der Veranstaltung in der Volkshalle vor der versammelten Studentenschaft die Siegerverkündigung vorgenommen und den Siegern die Diplome ausgehändigt.
manin) 6,21 Meter; 2. 6,17 Meter; 3. Willy Meter.
Hochsprung: 1. dent) 1,64,5 Meter; 2.
16,5
32.5
24
1,05
4,75
5,75
131 16,25 31,75 24,13
2.75
3,05
6,75
3,05
15,5
8
7
7
0
33,75
27
24,75
16,13
32,25
24,25
133
16,25
32
24
32
25
11
27,5
53.5
173
4,20 58,33 81,99 15.04
16.495 169,76
21,54 74,25
2,49
77,14 81,74 34,53
49.75
34,25 29,75 24,65
83,25
10,9
27 22.25 53,5
173,5
28,5
37,5
3
11
28
51
168,5
15,65
100
1. ATV. Rheinfranken 47,4; 2. Landsmannschaft Chattia 48,8. Reben den genannten beiden Mannschaften liefen noch die Freistudenten außer Konkurrenz mit und konnten sich überlegen den 1. Sieg sichern, der aber formal an Rheinfranken gehen mußte.
4X100-Meter-Staffel, Klasse B: 1. ATV. Rheinfranken 47,8; 2. Frankonia 50 Sek.;
3. Adelphia 50,2 Sek. Die Rheinfranken gewannen nicht nur durch ihr vorzügliches Laufen, sondern auch durch sehr geschickten Stabwechsel. 3m Ziel lagen sie 8 Meter vor dem Zweiten.
Olympische Staffel (800, 200, 200, 400
Amerikanische Note».......
Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten Französische Noten . .
Holländische Noten........
Italienische Noten Norwegische Noten Deutsci). Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten........
Schwedische Noten .....
Schweizer Noten. ........
Spanische Noten.........
Ungarische Noten ••••••••
Meter): 1. ATV. Rheinfranken 4:4,8 Min.; 2. Alemannia 4:8,0 Min. Auch hier war den Rheinfranken der Sieg nicht zu nehmen. Vaubel lief die 800 Meter ausgezeichnet.
100 Me ter: 1. Willy Müller (Freistudent) 10,9 Sek.; 2. Erich Ploch (Rheinfranken) 11,5 Sek.; 3. Willy Fay (Darmstadtia) 11,7 Sek. Auf dieses Rennen war man besonders gespannt. Müller lief zum ersten Male unter 11 Sekunden. 3m Ziel lag er etwa 5 Meter vor dem Zweiten. Er führte schon nach zehn Meter und vergrößerte systematisch seinen Vorsprung. Ploch gefiel ebenfalls sehr gut.
800 Meter: 1. Erich Ploch (Rheinfranken) 2:11,0 Min.; 2. Willy Hartmann (Freistudent) 2:12,0 Min.; 3. Gesser (Darmstadtia) (Hasso- Rhenania) 2:17,2 Min. Ploch, der über diese Strecke viel Erfahrung hat, lief das Rennen unangefochten und ohne sich sehr auszugeben nach Hause.
3 0 0 0 Meter: 1. Theo Vaubel (Rheinfranken) 10:24,4 Min.; 2. Willy Roth (Alemannia) 10:25,6 Min.; 3. Fritz Müller (Wingolf) 10'27,4 Min. Eine Spitzengruppe lief nahezu das ganze Rennen zusammen und erst gegen Schluß holte sich Vaubel mit einem viel bewunderten Endspurt den Sieg. 3n Roth hatte er einen ernsten Konkurrenten, dessen Kräfte aber anscheinend für den Endkampf nicht mehr ausreichten.
Weitsprung: 1. Günther Schäfer (Ger-
Philtpp Holzmann . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.
Wahb & Freytag . .
',75
3,9
3,05
15,5
48,4
32,5
27
24,5
16
82,65
12
28,5
22,25
52
8,5
168.7:
8,25
1,05
4,75
5,75
4,5 5
2,5
2,65
2,65
8,2 I 5 5,95
4,9 4,25 2,75
Olympischer Sport-Club Gießen.
Der Ballspielclub 1 8 9 9 Offenbach veranstaltet am morgigen Sonntag seine leichtathletischen „Rationalen Wettkämpfe". Der OSC. entsendet fünf seiner besten Aktiven nach Offenbach. M o h l hofft das Kugelstoßen zu gewinnen. Er hat allerdings schwere Konkurrenz zu erwarten. Auch sein Clubkamerad L u h wird allmählich ein gefährlicher Gegner. L u h und M o h l bestreiten auch noch den Dreikampf. Schäfer legt besonderen Wert auf den Weitsprung. Siegmund sollte im 50-Meter-Lau- fen bei seiner guten Starttechnik etwas ausrichten können. G r ö l z läuft die 5000 Meter und man hofft, daß er sich zumindesten einen ehrenvollen Platz sichert.
Monats- und Halbjahresbilanz der Flieger.
Reger Spvrtbetrieb im Gießener Flughafen.
3m vergangenen Monat 3uni, der viele schöne Tage brachte, konnte sich auf dem Gießener Flughafen ein lebhafter Sportbetrieb entwickeln. Die Flieger haben insgesamt und nicht weniger denn 615 Flüge der verschiedensten Art hinter sich gebracht. 26 Verkehrsflüge, 16 Lieberlandflüge, 156 Schulflüge, 344 Llebungsflüge, 23 Platzflüge, 30 Rundflüge, 4 Probeflüge, 2 Werbeflüge, 12 Prüfungsflüge und 2 Schleppflüge wurden ausgeführt. 3n der Zusammenfassung des ersten halben 3ahres 1932 ergibt sich die achtbare Zahl von 2121 Flügen. Gegenüber dem Vorjahre hat der Flugbetrieb eine erfreuliche Zunahme zu verzeichnen. 3m Monat 3uni wurden außerdem verschiedene Prüfungen, und zwar zwei Prüfungen für den Zwischenschein, eine Prüfung zum Flugzeugführerschein A2 und eine Prüfung zum Kunstflugschein KI abgelegt.
Die Südwe st deutsche Sportfliegervereinigung veranstaltete außerdem wieder
15 tO
170-44 21.62 74,55
2,51
77.46
82.06
34,67
1,59,5 Meter; 3. Dr. Cschenröder (Rheinfranken) 1,58,5 Meter.
Stabhochsprung: 1. W. Loh (Rheinfranken) 3 Meter; 2. L. Müller (Freistudent) 2,85 Meter. Loh gefiel mit seinen Sprüngen sehr gut.
K u g e l st o ß e n: 1. Sy Müller (Germania) 12,48 Meter; 2. Otto Luh (Freistudent) 12,26 Meter; 3. W. Franz (Freistudent) 11,47 Meter.
Diskus: 1. Otto Luh (Freistudent) 35.13 Meter; 2. W. Franz (Freistudent) 32,49 Meter; 3. W. Wenzel (Hasso-Rassovia) 32.02 Meter.
Speerwerfen: 1. F. Frey (Rheinfranken) 56,70 Meter; W. Frey (Rassovia) 45,28 Meter; 3. W. Wenzel (Hasso-Rassovia) 43,64 Meter. F. Frey zeigte mit seinen Würfen die beste Leistung des Tages. Er lieh seine Konkurrenten weit hinter sich.
Wehrsport-Dreikampf (Hindernislauf 200 Meter, 50°Meter-Kleiderschwimmen, Kleinkaliberschießen. 10 Schuß, liegend-freihändig auf 50 Meter): 1. Reinhard (Rheinfranken) 27572
4% Oeflerrelchtsche Golvrenre 4,20% Österreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4>/r% desgi. von 1913
6% abgelt Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie I . . . .
4% de?gl. Serie II
6%Rumän.vereinh.Rente v. 190?, t%%Rumän.vereinh.Meniev.lvig 4% Rumänisllie vercinh. Rente . e)6% i. (anotoiict......
Oie Ergebnisse der Wettkämpfe.
Studenten.
4xl00-Meter-Stasfel, Klasse
29
37
3,25
15 o 0
12
6 . 9 . 0 . 5 . o . 8
15
2.9
3 2,95
7,05
3
Arn heutigen Samstagabend stehen sich nun durch Losentscheid Wieseck I und Gießen I auf dem Platz von Wieseck gegenüber. Beide Gegner werden zu diesem Spiele in stärkster Aufstellung an- treten. Obgleich Wieseck den Vorteil des eigenen Platzes hat, werden die Gegner doch alles daran- , als Sieger den Platz zu verlassen uiüt so als Endspielgegner gegen den Sieger des Spieles Raunheim I gegen Heuchelheim I in Gro- Heu-Linden anzutreten.
nische Sturm besser und der deutsche Sturm schlechter war, als man annahm. Den deutschen Stürmern ist vor allem der Vorwurf zu machen, daß sie nie zurückgingen, sondern auch in den kritischen Situationen" seelenruhig darauf warteten, bis der Ball wieder einmal den Weg zu ihnen fand. 3m Angriff selbst war Rutz außerordentlich schwach. Rur zuweilen sah man, daß der Stuttgarter tatsächlich hohe Qualitäten für einen Angriffsführer mitbringt. Mäßig spielte auch Kuzorra, der vor allem den Schuh vermissen lieh. Er tändelte viel zu viel mit dem Ball und wollte sich auch mit Rutz nicht verstehen. Die beiden Außenstürmer Fischer und Kobierski spielten nicht überragend. So blieb als einziger Lichtblick und bester Mann im Sturm RichardHof- mann. Der Dresdener wartete mit Schüssen auf, die sonst keiner von den Stürmern beider Parteien zeigen konnte. Drei Bomben Richard Hofmanns fanden auch den Weg in das finnische Tor, während Rutz den vierten Treffer schoß.
Die finnische Mannschaft
war recht gut. Reben ihrer Schnelligkeit und Ausdauer zeigte sie auch viel Verständnis zwischen den einzelnen Mannschaftsreihen und lediglich die technischen Fertigkeiten der Einzclspieler liehen noch etwas zu wünschen übrig. Ein überragend guter Spieler, der sich mit jedem Mann in der deutschen Elf messen konnte, war vor allem der Rechtsaußen, aber auch die beiden Verteidiger waren ausgezeichnet.
io . o . b . 6
I. @. Farben-Industrie. . .
Verein, dient. Industrie Frankfurt a. M.........
Scheideanstalt
Goidschmidt . . .
Rütgcrswerke.......
Metallgelcllschaft
Der LIniversitätssportplatz bot am gestrigen Rachmittag ein buntes Bild. Die leichtathletischen Meisterschaften der Studentinnen und Studenten gelangten zum Austrag. Die Fahnen der Verbindungen belebten das Aussehen des prächtigen Sportplatzes ungemein, die Farben hoben sich klar vom Dunkel des Waldes ab, die Flaggen flatterten im Winde; die Studenten waren in Couleur erschienen, zwei Segelflugzeuge standen zur Schau, eine Musikkapelle (Leitung: Musikmeister Topp) unterhielt mit schneidiger Musik. Das Wetter war für die Leichtathleten geradezu ideal, für die Zuschauer aber weniger, denn ein leiser Regen setzte bald ein, ohne indessen die Stimmung ernsthaft stören zu können. Die Wettkämpfe wickelten sich flott ab, das Programm war für die Zuschauer sehr unterhaltsam.
Besonders eindrucksvoll gestattete sich die Vorführung des Segelflugzeuges, Type Zögling", das man zu einem „Rutscher" und zu einem kurzen Flug von dem etwas erhöhten Teil des Sportplatzes aus, starten ließ. Beide Male landete das Flugzeug wohlbehalten und mit ruhiger Sicherheit an der Grenze des Spielfeldes. Segelslug auf dem Sportplatz dürfte wohl nur sehr selten zu sehen fein. Jedenfalls gewannen die Zuschauer den besten Eindruck von Segelfliegerei. Die leichtathletischen Wettkämpfe brachten fast durchweg gute Leistungen, verschiedentlich sogar Leistungen, die als ausgezeichnet betrachtet werden durften. Die gesamte Veranstaltung nahm einen sehr harmonischen Verlauf. Staatspräsident Dr. h. c. Adelung, Se. Magnifizenz der Rektor der Llniversität Prof. Dr. V a n s e l o w und viele Dozenten mit ihren Damen liehen es sich nicht nehmen, den Wettkämpfen beizuwohnen. Viel beachtet wurde das vorzügliche Abschneiden der Akademischen Turnverbindung „Rheinfranken", die die meisten ersten Preise an sich rih.
Punkte; 2. Weih (Frankonia) 2732/3; 3. 3üngst (Hasso-Rassovia) 2557s; 4. Hirzel W. (Hasso- Rassovia) 2547s; 5. Hirzel E. (Hasso-Rassovia) 226 Punkte. Der Mannschaftssieg fiel an Hasso- Rassovia, den zweiten Platz belegten die Rhein- franken. Der Hindernislauf, der auf dem Llni- versitätssportplatz durchgeführt wurde, gestaltete sich besonders für die Zuschauer sehr unterhaltsam. Die Läufer muhten vor allem Proben ihrer Geschicklichkeit ablegen.
Dreikampf für Anfänger (75 Teilnehmer): 1. Rein (Frankonia) 1617,65 Punkte; 2. Braun (Alemannia) 1540,9 P.; 3. Kühling (Chattia) 1497,35 P.; '4. Lehmann (Rassovia) 1486,55 P.; 5. Kratz (Germania); 6. Erich Specht (Freistudent); 7. Sickin- gcr (Alemannia); 8. Runge W. (Rheinfranken); 9. Schäfer (Alemannia); 10. Krämer (Adelphia); 11. Schäfer (Frankonia); 12. Renker (Alemannia); 13. Cordes (Chattia); 14. Schmidt (Adelphia); 15. W. Bechtler (Wingolf); 16. König (Arminia); 17. Lahme W. (Rbeinfranken); 18. Bretsch W. (Hasso-Rassovia); 19. Scywarz (Darmstadtia); 20. Fay (Darmstadtia).
Fünfkampf (40 Teilnehmer): 1. Lindenstruth (Chattia) 2794,37 Punkte; 2. Erich Ploch (Rhein- franken) 2780,97 P.; 3. Schäfer (Germania) 2739,03 P.; 4. Schott (Adelphia) 2607,85; 5. W. Frey (Rasso- via); 6. W. Fay (Darmstadtia); 7. Vaubel Th. (Rheinfranken); 8. Rheinhard (Rheinfranken); 9. Loh (Rheinfranken); 10. Baie (Freistudent); 11. H. Hofmann (Germania); 12. Scheidt (Rheinfranken); 13. Jüngst (Hasso-Rassovia); 14. Dr. Eschen- rober (Rheinfranken); 15. Guttandin (Wingolf). Die Besten aus diesem Wettkampf werden voraussichtlich zu den Deutschen Kampfspielen (Deutsche Hochschul- meisterschaften), die am 31. Juli in Freiburg i. Br. stattsinden, entsandt werden.
Studentinnen:
10 0 Meter: 1. Trudel Lehnhard 13,9 Sek.; 2. Käthe Sohnemann 14,0 Sek.; 3. E. Latz 14,4 Sek. Sechs Läuferinnen beteiligten sich an diesem Wettbewerb. Bis zu fünfzig Meter lief die Gruppe ziemlich aufgeschlossen, schließlich aber löste sich die Siegerin los und ging mit 114 Meter Vorsprung durch das Ziel.
Weitsprung: 1. Käthe Sohnemann 4,49 Meter; 2. Trudel Lehnhardt 4,40 Meter; 3. Bernarda Glaab 4,25 Meter.
Hochsprung: 1. Ruth Heid 1,25 Meter; 2. Käthe Sohnemann 1,22 Meter; 3. Gretel Dieterich 1,21 Meter.
Kugel st oßen: 1. Käthe Sohnemann 8,54 Meter; 2. Trudel Lehnhardt 7,77 Meter; 3. Ruth Heid 7,33 Meter.
Schlagballweitwurf: 1. Irmgard Luft 56,84 Meter; 2. Käthe Sohnemann 51,80 Meter; 3. Rosel Page 50,47 Meter.
einige Fluglage, die einen befriedigenden- Verlauf nahmen. Flugtage wurden abgehaltert in Laar und Donaueschingen (B<iden). sowie in Trostberg und Freising (S/'oem'.. Besonders erwähnenswert ist dabei, das» ein Schleppflug über 82 Kilometer (München-Ober- wresenfeld—Trostberg) von Flugzeugführer M o o g im Segelfluzeug und von. Flugzeugführer Diedrichs im Motorflugzeug ausgeführt wurde. Ein zweiter Schleppflug führte über eine Strecke von 60 Kilometer. Flugzeugführer Die- drichs im Motorflugzeug brachte das Segelflugzeug mit stud. med. Schmidt von Baden- Baden nach Laar.
Arbeiter-Turn- unv Sporibund.
Der heutige Samstag und der Sonntag bringt die Vorentscheidungsspiele der Kreisklassenmannschaften und 1. Dezirksklasse zur Dezirksmeistei> schäft, die anläßlich des am 16. und 17.3uli stattfindenden Dezirksfestes zum erstenmal zum Austrag kommt. Das Entscheidungsspiel der Kreisllassenmannschaften findet dann am Festfamstag in Grohen-Linden, das der 1. Dezirks- klaffe am Samstag, 9. 3uli, statt.
4:1 Sieg im Kußballkampf gegen Finnland.
Es hätte nicht viel gefehlt und das dritte Gastspiel einer deutschen Mannschaft in der finnischen Hauptstadt hätte mit einer Heberraschung geendet. Obwohl die deutsche Rationalmannschaft in starker Aufstellung antrat, zeigte sie nicht das erwartete gute Spiel. Die Finnländer boten unserer Mannschaft einen unerwartet starken Widerstand. Sie waren über nicht nur enorm fleißig und ausdauernd, auch ihr Können überraschte. Nachdem mit einem 1:1 die Seiten gewechselt werden muhten, ergab sich erst in der letzten halben Stunde eine Aeberlegenheit der technisch besseren deutschen Elf, und erst in den letzten 13 Minuten fielen die entscheidenden Treffer.
Deutschlands Elf etwas matt.
Die deutsche Elf verdankt ihren Sieg in erster Linie dem Tormann 3akob, der vor allem in der ersten Viertelstunde nach der Pause, als die Finnen mit wilden Attacken das deutsche Tor Gerannten, glänzende Paraden zeigte und nie die Rerven verlor. Auch die beiden Frankfurter Verteidiger machten sich stark um den Sieg verdient. Schütz und Stubb waren zwar vor dem Wechsel zuweilen etwas unsicher, nach der Pause aber beherrschten sie den Strafraum souverän. Die Läuferreihe Gramlich-Leinberger-Knopfle arbeitete unermüdlich. Sie stand insofern vor einer doppelt schweren Aufgabe, als einmal der fin-
ffrankfurter Maschinen . . . . o
Gritzner .......0
Mainkraftwerke Höchst a. M.. . 6
Süddeutscher Zucker • . . . 10
Um die Leichiathlettk-Meifierschasten der Universität.
Schultheis Payenhofer . . . Mu ('Allgemeine Kunstseide) Bemberg.........
Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer Gas.......
Daimler Motoren.....
Deutfche Linoleum . » . . Orenstein & Koppel . . . . Leonhard Äctz . . . .
Svenska ........ Chade...... . . .
Wirtschaft.
• Weiterer Rückgang der Konkurse und Vergleichsverfahren im 3unL Rach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im Monat 3uni durch den .Reichs- anzeiger" 704 neue Konkurse — ohne die wegen Mangels an Masse abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 627 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 739 bzw. 627.
* Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG., Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AD., Berlin, veröffentlicht ihren Geschäftsbericht für das 3ahr 1931/32. Der gesamte Darlehensbestand belief sich am 31. März 1932 auf etwa 416 (337) Mill. Mk_, davon gemischtwirtschaftliche Unternehmungen etwa 54 (37,1) Mill. Mk. gleich 12,9 (10) 6. Sy, und an Kommunalverbände 46,1 (36,8) Mill. Alk. gleich 11,1 (9,9) D. Sy, an Reedereien 7,5 (10,4) v. H., an Genossenschaften und Zweckverbände 8,5 (9,2) v. Sy Bis zum Ende des Berichtsjahres waren insgesamt 769 (530) Darlehen von insgesamt 74,7 (50,3) Mill. Mk. bewilligt. Der Eingang der Zins- und Tilgungsraten war im allgemeinen befriedigend. Der Abschluß weist einen lleberschuß von 13,38 (8,85) Mill. Mk. aus, woraus wieder 5 v. H- Dividende verteilt werden. 5 (3) Mill. Mk. werden der Sonderreserve zugeführt, 0,88 Mill. Mk. werden vorgetragen. Aus der Bilanz (in Mitt. Mk.): Langfristige Darlehen 4,93 (3,18), dagegen Darlehensforderungen und Vorschüsse 265,97 (260,88), Bankguthaben 3 71 (1,56). Reu erscheinen ausstehende Zinsen, die nach 1,58 Abschreibungen mit 1,70 ausgewiesen werden. Am DilanzstiHtag stand der Gesellschaft ein nicht beanspruchter Bankkredit von 10 Mill. Mark zur Verfügung. 2m nächsten Frühjahr sind, wie bekannt, zunächst 50 Mill. Mk. für Rotstandsarbeiten verfügbar.
Frankfurter Abendbörse gut behauptet.
Frankfurt a. M., 1.3utt Da aus Lausanne keine Rachrichten über einen weiteren Fortschritt der Verhandlungen Vorlagen und auch D:e, Auslandbörsen nur wenig verändert waren, verkehrte die Abendbörse in recht stiller Haltung. Cs entwickelte sich nur innerhalb der Spekulation einiges Geschäft, und bei fester Grundtendenz blieben die Berliner Schluhkurfe gut behauptet. Auch im Verlaufe trat keine. wesentliche Veränderung der Marktlage ein.
Der Rentenmarkt zeigte weiterhin feste Veranlagung, wobei deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen bevorzugt blieben. Am Pfandbriefmarkt waren Liquidationspfandbriefe höher gesucht. Goldpfandbriefe lagen gut gehalten. Altbesitzanleihe 39 'bis 38,90, Reubesitz 3,70, Zolltürken 2,75, DD.-Bank 30, Reichsbank 126, Mannesmann 38,25, Rheinische Braunkohlen 168,50, Stahlverein 14,10 bis 14,25, AKLl. 33,75, AEG. 21, Deutsche Erdöl 64, 2G.-Farben 89. Gesfürel 56,50 bis 56,75, Reag 64. Schuckert 58,75. Siemens 118, Hapag 10,90.
Franktun a. Ml.
Serlln
Gchluß- kurs
(Schluß!. Abend« b6rfc
Schluß« kurs
Echlußk. Mittag- böne
Dalum
30.6
17
30 6.
1.7.
Hamburg-Amerika Pake. . .
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10,5
10.9
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11
Hamburg-Südam. Dampf! chisf
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—
—
—
—
Hansa Dampfschiff ....
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—
18,25
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Norddeutscher Lloyd ....
. 6
11,13
11,13
11,25
11,25
A.G. für Berkehrswefen Ml.
. .
27
25,75
27
Berliner Handelsgesellschaft .
8
89
88,5
89
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Commerz, und Prival-Bank .
7
16
16
16
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Darmstädter und Nationalban
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Deutfche Bank und
Disconto-Gefellfchatt. . .
6
30
30
30
30
Dresdner Bank......
6
18,5
18,25
18,5
18,5
Reichsbank........
12
123
126
122,9
125.75
A.E.G...........
. 7
20,5
21
20,75
21
Bergmann........
. 9
—
17
16,25
Elektr. Lieferungsgclellfchast.
10
58
—
57
——
Licht und .Nrast . .
10
67
68
66,5
67,25
Felten & Gullleaume.... Gesellschaft für Elektrische
6¥i
36
36
38
Unternehmungen .... Rheinische Elektrizität . . .
9
52,5
56,5
52,4
55.75
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61,25
61
64,5
Schuckert L Co.......
11
57,25
58,75
56,75
58.75
Siemens & Halske.....
14
117,5
118
117,25
118,5
Lahmeyer L Co.......
12
73,5
74
74
74,5
Buderus . ......
. 4
24
24.5
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Deutsche Erdöl ......
. 6
61,4
64
61,4
63,25
Gelsenkirchener......
. 8
31
31,5
30
31.65
Harpener .......
. 0
48,5
51
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50,9
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. 6
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26.25
Ilse Bergbau.......
10
—
—-
127
Hlöcknerwcrie ......
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22,25
22,75
Köln-Neuessen..... .
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—
ManneSmann-Röhren . . .
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38.25
16,75
38
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15
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12,5
12,5
c-berschles. KvkSwerke . . .
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29,4
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16.13
17
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Rheinische Braunkohlen. . .
10
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Trant ui . jji.
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Gchluß- kurs
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Datum
30 6
1.7.
30.6
1.7.
15% Deutiche Reichsanteihe d.192,
50,5
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—
51
7% Deutsche Retchsanleihe v. 1929
58
58,5
58
58.75
5’/,% Doung-Anleihe von 1930 : Deutsche Anl.-Ablof^Schuld mit
60,75
60.75
60,4
60.9
AuSlo«.«Rechten . . . .
38
38,9
37,8
38,75
Desgl. ohne Auslos.-Rechte . 8% Hell. BolkSstaa, von 1929
3,55
3.7
3,65
3.75
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Oberhefsen Provinz-Anleihe mi!
44,5
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Auslos.-Rechten
Deutsche Komm. Sammelabl.
35
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—
Anleihe Serie 1 ....
8% Frankl. Hyp.-Bank Goldpfe
33
35,13
33,5
34,75
15 unkündbar bis 1935
7% Franks. Hyp.«Bank Goldpfe
62,75
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—
—
unkündbar bis 1936 Serie 16 iVi% Frankl. Hyp^Ban« Ltgu^
Pfandbriefe. .
*y2% Rheinische Hyp^Banl-Liou.
62
62.5
—
—
76
76,5
—
—
Goldpfe.
6% Pr. Landerpsandbriesanstall,
75
75 4
—
—
Pfandbriefe 91.19 . • ■
7% Pr. Landespjandbriefanstalt.
63,5
63,5
—
63
Pfandbriefe R. 10
—
—
—
—
Srannur. a. M.
Äertm
Schluß« kurü
Schlußl. Abendbörse
Schluß- lurö
Schluß!. Mittag- börse
Datum
30.6
1.7.
30.6.
4.7.
Ricbeck Biontan......7,2
—
—
—
—
Vereinigte Stahlwerke .... 4
14
14,25
14,25
14,4
Olavi Minen......16'/,
10,5
10.9
10.75
—
Kaliwerke Aschersleben ... 10
86
90
86,75
91
Kaliwerke Westeregeln ... 10
96
98
96
98,5
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
—
—
155,5
159.75
30 Juni
I.Jult
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
| Srlel
Geld
»rief
Helsingsor» .
6,843
6.857
6.813
6,827
Wien. . .
51.95
52,05
51,95
52.05
Prag . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest .
—
—
—
—
Sofia . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland .
170,43
170,57
170,13
170,47
Oslo. . .
74,78
74.92
74.43
74.57
Kopenhagen
82,62
82,78
82.17
82,33
Stockholm
77,82
77,98
77,32
77.48
London. .
15,16
15,20
15.08
15,12
Buenos Aire
0,948
0,952
0,948
0,952
Neuyorl .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. .
58,54
58,66
58,49
58 61
Italien. .
21,44
21,48
21.45
21.49
Paris . .
16,54
16,58
16.535
16.575
Schweiz .
81,92
82,08
81.92
82.08
Spanien .
34,47
34,73
34,67
34,73
Danzig. .
82,22
82,38
82,22
32.38
Japan . .
1.149
1,151
1,149
1 .151
Rio de Ian.
0,325
0,327
0,325
0,327
Jugoslawien
6,693
6,707
6 693
6,707
Lissabon .
13,84
13,86
13,79
13,8!
Berlin, 1. Füll
Gel'b
Uionats fllit 4 ohne 311»
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Liege»"
Auch b« von ein? infolge 0
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Ob die (1 es für deiü war, wen 1 sagen. QMl bomMschii Die beu mit denen dj die neue Anscheinen sichten gegni sitzende W tauchte in bi den Deutsse danke aus, fj hüte den A Abschlags;» deutsche Tel zurückgewies lers in Fo Manntgcgc ob die Fra' zu einer S im Falle de wollten. Ai deutsche Der mangelhafte nung in $eU jn Lausanne lremden Bei fcerte doch ni ^lsltigu Dersaillc trauen der Q
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