Anerkennung wurde dem Wißmarer Tormann zuteil, der die gefährlichsten Bälle abwehrte und so die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich lenkte.
Wißmar 11 trat gegen Bad Homburg II ersaß- aejchwächt an und war den technisch besseren und körperlich kräftigeren Gegnern nicht ganz gewachsen. Außerdem hatten die Gäste in ihren beiden Ersatzleuten aus der Liga die besten Kräfte. Trotzdem gelang es den Wißmarcrn, wenigstens das Ehrentor zu retten. 12:1 lautete das Ergebnis für die Gäste.
Albach I — wohnbach I 5:6 (3:0).
AlbaM hatte sich für den ersten Feiertag die spielstarke Mannschaft von Wohnbach verpflichtet. Albach führte in der ersten Halbzeit mit 3:0 Toren. Nach der Pause nahm das Spiel an Schärfe zu, Wohnbach ging energisch zum Angriff über und konnte, nach- dem der Albacher Torhüter den Platz verlassen hatte, mit 5:6 Toren das Spiel für sich entscheiden. Am 2. Feiertage war Albach mit einer kombinierten Mannschaft Gast des Tv. Grüningen und siegte dort mit 2:0 (1:0) Toren.
hausen I — Garbenheim I 6:1 (3:1).
Die Gäste aus Garbcnheim legten sofort mächtig los, bis sich die Platzbesitzcr besser fanden und eine leichte Ueberlegenheit herausarbeiteten. Nach kurzer Zeit erzielte Hausen das erste Tor. Vom Anstoß weg glichen die Gäste aus. Hausen spielte jetzt überlegener und errang einen verdienten Sieg. Der Kampf wurde sehr fair ausgetragen.
Burgsolms — Dorlar 2:3; im Rückspiel 2:7.
Eine kombinierte Mannschaft des Tv. Dorlar weilte am ersten Feiertag in Bursolms und hatte alle Hände voll zu tun, um sich gegen die Elf des Gastgebers zu
behaupten. Der Sieg fiel mit 2:3 für Dorlar recht knapp aus. Tags darauf trugen die beiden Mannschaften das Rückspiel in Dorlar aus. Die Gäste aus Burgsolms wurden hier sicher und doch mit 7:2 Toren geschlagen. Die aus der 2. und der Zugendmann- schäft kombinierte Elf von Dorlar schlug die 2. von Atzbach mit 7:3 Toren.
Rieder-Florstadt I — Kinzenbach I 4:4 (3:2).
In einem ungemein rasch durchgeführten Gesell- schaftsspiel errang die 1. Mannschaft von Kinzenbach gegen den mehrmaligen Meister des Gaues Wetterau, die Mannschaft von Nieder-Florstadt, mit dem Unentschieden von 4:4 einen schönen Achtungserfolg. Nieder-Florstadt lag zunächst im Angriffe und legte zwei Tore vor, denen Kinzenbach nur eins entgegensetzen konnte. Die Gastgeber erhöhten dann auf 3:1, ein Schräaschuß des Mittelstürmers brachte dann den zweiten Treffer für Kinzenbach. Mit 3:2 für Florstadt wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederanstoß übernahmen die Gäste das Kommando, stellten bald den Ausgleich her und errangen im Anschluß an einen Freistoß den Führungstreffer. Erst fünf Minuten vor Schluß gelang es den Platzbesitzern, das Unentschieden zu sichern.
•
In einem Handballspiel zwischen Tv. Staufenberg I und dem Olympischen Sportclub Gießen blieben die Staufenberger, die in diesem Kampf stets etwas im Vorteil waren, mit 5:0 Sieger.
Weitere Ergebnisse: Launsbach — Ruttershausen 1:3; Erda — Beuern 0:3; Erda — Rod- heirn 1:5 und Allendorf — FSV. Frankfurt (Son- dennannschaft) 3:7. Es spielten mit Ausnahme der Frankfurter Elf, jeweils die 1. Mannschaften.
Wirtschaft.
Oie Anmeldung von^usland'Zahlungsverpflichtungen.
Berlin, 31. März. (WTB.) Gemäß § 3 der 2. Verordnung zur Durchführung der Verordnung des Reichspräsidenten über die Anmeldung von Zahlungsverpflichtungen gegen- über dem Ausland vom 30. März 1932 fordert die Anmeldestelle für Auslandschulden im Benehmen mit dem Reichswirtschaftsminister die in § 1 der Verordnung genannten Personen, Firmen und Körperschaften auf, ihre am 29. Februar d. 3. bestehenden Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Ausland und dem Saargebiet nach den Vorschriften dieser Verordnung bis zum 14. April 1932 bei der Anmeldestelle für Aus- landschuld.n anzumeldcn. Von der Anmeldepflicht sind diejenigen Schuldner befreit, deren Gesamtverpflichtungen gegenüber dem Ausland und dem Saargebiet den Nennwert oder den Gegenwert von 5000 (Fünftausend) Reichsmark nicht erreichen. Die zur Anmeldung zu verwendenden Vordrucke sind bei der Anmeldestelle für Auslandschulden. Kurstraße 51 II, und bei sämtlichen Reichsbankanstalten kostenlos erhältlich.
•
* Metallgesellschaft-AG., Frankfurt a. Main. Die gestern abgehaltene Generalversammlung der Metallgesellschaft AG. Frankfurt a. Main genehmigte einstimmig den bekannten Sanierungsvorschlag einer Kapitalzu- fammenlegung von 5:3, sowie die schon unter Berücksichtigung dieser Zusammenlegung aufgestellte Bilanz per 30. September 1931.
• FordMotorCo. AG.. Köln. Wie von unterrichteter Seite verlautet, wird die Ford Mv- tor Co. AG.. Köln für das Geschäftsjahr 1931 keine Dividende verteilen (i. V. 10 Prozent). 3n der zu Anfang März abgehaltenen Aufsichtsrais- sihung konnte ein Beschluß über die Verwendung des Lleberschusses nicht erzielt werden. Nunmehr habe man sich entschlossen, den Gewinn zur Stärkung der Betriebsmittel zu verwenden, wie ja auch die übrigen europäischen Fordgesellschasten von der Verteilung einer Dividende absehen.
Frankfurt schwach.
Frankfurt a. M., 1. April. (WTB. Drahtmeldung.) Nachdem bereits im gestrigen Abendverkehr die Kurse leicht abgebröckelt waren, eröffnete auch die heutige Börse in überwiegend schwächerer Tendenz. Neben dem
schwächeren Verlauf der Neuhorker Börse verwies man auf die bevorstehenden Lohnkämpfe in der öffentlichen und privaten Wirtschaft, sowie auf die unsichere innen- und außenpolitische Situation. Hinzu kamen Abgaben an einigen Gebieten des Rentenmarktes, wobei man Auslandverläufe vermutete. Die Spekulation zeigte nur wenig Unternehmungslust, zumal die Kundschaft schon seit längerem der Börse fern- bleibt. Gegen die Abendbörse ergaben sich auf den meisten Marktgebieten Kursrückgänge bis zu 1 v. H. Stark rückläufig waren 3G.-Chemie Basel, die etwa 5 v. H. einbüßten, nachdem sie in den letzten Tagen starke Besserungen erzielt hatten. Die Farbenaktie blieb dagegen gut behauptet, ebenso Scheideanstalt. Am Elektromarkt stellten sich meist kleine Verluste ein, Schuckert und Licht & Kraft gaben je 1 v. H. nach. Montanaktien lagen durchweg 0.5 bis 1 v. H. niedriger, Kaliaktien hörte man kaum verändert. Von Bankaktien verloren Danat, Dresdner- und Commerzbank je 1 v. H., DD.-Bank blieben behauptet. Hypothekenbankaktien lagen ebenfalls schwächer, besonders Frankfurter Hypotheken-Bank mit minus 2 v. H. Schiffahrtsaktien waren auf dem ermäßigten Stande weiter angeboten, ebenso gingen Kunstseidepapiere erneut um 1 v. H. zurück. Die Nebenmärkte lagen vernachlässigt, aber gleichfalls etwas niedriger. Don internationalen Werten blieben Svenska unverändert. Am Renten- markt waren Reichsbahnvorzugsaktien und Reichsschuldbuchfvrderungen stark angeboten und bis zu 1,5 v. H. abgeschwächt. Reichsaltbesitz verloren 0,5 v. H. Von Auslandrenten blieben Anatolier nach Abgang des Kupons gut behauptet. Gold- und Liguidationspfandbriese verloren bei Keinem Geschäft 0.25 bis 0,5 v. H. 3m Verlaufe schwächten sich die Kurie bei sehr geringem Umsatz weiter leicht ab. Schiffahrtswerte gingen um 1 v. H. zurück. 3m übrigen betrugen die Veränderungen etwa 0,5 v. H. Am Geldmarkt stellte sich der Sah für Tagesgeld auf 6,25 v. H.
Berlin lustlos.
Berlin, 1. April. (WTB. Funkspruch.) Die Börse eröffnete auch heute in lustloser Haltung. Die niedrigeren Kurse des gestrigen Tages konnten sich allerdings im großen und ganzen behaupten, was hauptsächlich darauf zurückzuführen war, daß die Geschäftstätigkeit nahezu völlig eingeschlaten ist. Sowohl die Spekulation, als auch das Publikum verhält sich völlig abwartend. Reben den unmittelbar bevorstehenden
großen innerpvNtischen Entscheidungen zeigt die Börse 3nteresse für die in der Mitte der nächsten Woche in London stattfindende Donaukonferenz. Don rein markttechnischen Momenten fand der Geldmarkt heute stärkere Beachtung. An sich scheint der Ultimo glatt überwunden zu fein, doch spricht man davon, daß an die Reichsbank ziemlich starke Ansprüche gestellt worden sind. Cs wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen, ob dies, wie aus dem Lombardkonto hervorgehen wird, nicht nur mit den fälligen Kuponszahlungen zu erklären ist. Die Einführung einer Börsenumsahsteuer in Amerika hatte gestern abend zu einer mit Rücksicht auf das niedrige Kursniveau recht empfindlichen Ber- flauung geführt, die naturgemäß auch hier auf die Stimmung drückte. Trotzalledem hing die Kursentwicklung heute in der Hauptsache von Zufallorders ab, da lediglich in ganz wenigen Haupt- werten Angebot und Nachfrage stimmungsmäßig beeinflußt worden sind. Eine Ausnahme machten Schiffahrtsaktien, die weiterhin unter dem ungünstigen Eindruck des Konkurrenzaktes zwischen den deutschen und den amerikanischen Gesellschaften litten und erneut 1 Prozent einbüßten. Auch Reichsbahnvorzugsaktien litten unter dem Eindruck des schlechten Februarberichtes der Deutschen Reichsbahn. Farben und Farben-Bonds lagen leicht gedrückt. Chadeaktien konnten sich insgesamt um 2,50 Mk. erholen. Reichsbank hatten nach etwas schwächerer Eröffnung ebenfalls eine Erholung aufzuweifen. 3m übrigen ergaben sich auch im Verlaufe keine nennenswerten Veränderungen. Die in den letzten Tagen stark gestiegenen 3G.- Chemie Basel büßten heute zirka 5 bis 6 Prozent ein. Deutsche Anleihen lagen nicht ganz einheitlich, Altbesih verloren 0,50 Prozent, Neubesitz blieben gut behauptet. Auslandsrenten waren völlig vernachlässigt. Deutsche festverzinsliche Werte neigten zur Schwäche, hatten aber nur geringfügiges Geschäft. Reichsschuldbuchforderungen zeigten schwache Veranlagung und gingen um etwa 1,50 Prozent zurück. Geld eher leichter; der Pri- vatdiskontsah wurde auf 5,65 Prozent in der Mitte ermäßigt.
Deoifenmarft Berlin — Frankfurt a. 2H.
Banknoten.
ZI.Mckrz
1. April
Amtliche Jlofiemna
Amtliche Tlotfcrunq
»eld
Brief
Geld
Arie'
Helsingsor» . feien
7.243
7,257
7,243
7,257
49,95
50,05
49.95
50.05
Prag . . .
12,465
12.485
12.465
12,485
Budapest . .
56,94
57,06
56.94
57,06
Sofia . . .
3,057
3,063
3.057
3,063
Holland . .
170,08
170,42
170,23
170,57
OSIo . .
Kopenhagen.
84,17
84,33
84,32
84,48
87,81
87,99
87.96
88,14
Stockholm
85,51
85,69
85.81
85,99
London. . . vuenor Aires
15,94
15,98
16.01
16,05
1,068
1,072
1,068
1,072
9?eupod
4,209
4,217
4.209
4,217
©rüffel . . .
58,74
58,86
58,79
58,91
Italien. . .
21,84
21,88
21,82
21,86
Paris . . .
Schweiz . .
16,53
16,57
16,56
16.60
81,51
81,67
81,67
81,83
Spanien
32,02 82,47
32,08
32,02
82,47
32,08
Danzig. . .
82,63
82.63
Japan . . .
1.419
1.421
1,389 0,256
1,391
Rio de Ian..
0,259
0,261
7,427
0,258
Jugoslawien.
7,413
7,413
7.427
Viiiabon
14,49
14,51
14,59
14,61
Rcichsbankdiskont 6 Proz. — Lombardfah 7 Proz.
Norlin, 31. März
«eld
Brief
Amerikanische Noten.......
4,20
4.22
Belgische Noten.........
58.58
58,82
Dänische Noten.........
87.62
87.98
Lnglisckn Noten.........
15.90
15.96
iZränzosiscke Note»........
16,49
16,55
Holländische Noten........
169.71
170,39
Italienische Noten........
22,11
22,19
Norwegische Noten........
83.98
84.32
Deutsch. Oesterreich. • 100 Schilling
Rumänische Noten........
2,49
2,51
Schwedische Noten........
85,33
85,67
Schweizer Noten.........
81,33
81,65
Spanische Noten.........
31.99
32,11
Ungarische Roten ......
Oberheffeu.
Landkreis Gießen.
4= W i e s e ck, 31. Mörz. Unter sehr großer Beteiligung wurde hier der Ehrenvorsitzende des Turngaues Lahn-Dünsberg, Ludwig Daupert, zur letzten Ruhestätte geleitet. Außer den vielen Freunden und Bekannten des Entschlafenen, sowie dem Turnverein Wieseck mit seiner Gesangsabteilung und der „Sängervereinigung" von hier, nahmen alle Gauvereine mit umflorten Fahnen, sowie Vertreter des Gaues
Wetterau, des Main-Rodgaues und des Südmest- deutschen Turnverbandes, dessen Ehrenmitglied der Entschlafene war, an der Trauerfeier teil. Trauer» chöre der beiden Gesangvereine umrahmten dir- Grabrede des Ortsgeistlichen, der den Verstorbenen als Christ und Ortsbürger schilderte. Die vielen Kranzspenden und die eindrucksvollen Nachrufe der Turnvereine, der Gau- und Verbandsvertretcr legten Zeugnis davon ab, in weich' hohem Ansehen der Entschlafene stand und wie großer Beliebtheit er sich weithin, im besonderen bei seinen Turnfreun- den erfreute. Ludwig Dauperts uneigennützige Turnarbeit stand immer im Dienste von Volk und Vaterland, sie wird unvergessen bleiben.
is. Steinbach, 31. März. Das Wild hat den Winter anscheinend gut überstanden, denn man kann gerade in unserer Gemarkung so viele Hasen beobachten, wie selten in einem Frühjahr. Dieser Tage konnten die Besucher unseres Sportplatzes auch ein Rudel von 14 Rehen beisammen sehen, die zwischen zwei Wäldern über das Feld wechselten. Die Tiere sahen alle gut aus.
Kirche und Schule.
Landkreis Gießen.
T Leihgestern, 31. März. Ein seltenes 3 u b i l ä u m konnte Rektor i. R. Heinrich 3 ung von hier begehen. 3m 3atpiar d. 3. waren es 50 3ahre, daß er den Organistendienst in unserer Gemeinde versah. Mit dem 1. April hat er diesen Dienst niedergelegt. Am 2. Ofterfeiertag feierte die Gemeinde einen doppelten Abschied, den der Konfirmanden und mit der Konfirmation den ihres langjährigen Organisten. Nach einer kurzen Ansprache wurde dem 3ubi(ar ein Schreiben des Hess. Landeskirchenamtes überreicht, in dem der gewissenhaften, treuen Dienste gedacht wurde, ebenso ein Gesangbuch. Die Kirchengemeinde selbst stiftete ein Bild. Möge unser hochverehrter Herr Rektor, der sich um Schule und Kirche große Verdienste erworben hat, sich noch eines lichten Lebensabends erfreuen!
± Garbenteich, 30. März. Der letzte 3ahr- gang der hiesigen Mädchenfortbildungsschule veranstaltete eine Abschiedsfeier, zu der die Eltern der Schülerinnen und das Lehrerkollegium eingeladen waren. Der von den Mädchen festlich hergerichtete Tisch mit einfachstem und feinstem Gebäck legte Zeugnis ab von dem Können der Schülerinnen. Einige mundartliche Gedichtvorträge und von den Schülerinnen flott gespielte Szenen unterhielten die Gäste vorzüglich. Der Vorsitzende des Schulvorstandes, Lehrer M ö r s ch e l, dankte der Lehrerin, Frl. Gros (Gießen), für ihre aufopfernde Arbeit. Gleichzeitig fand in dem Saal der Oberklasse eine Ausstellung der Schülerinnenarbeiten der Volks- und Fortbildungsschule statt.
O Groh-Eichen, 31. März. Am 2. Öfter* feiertag fand hier die Konfirmation statt. Gingesegnet wurden 8 Kinder, unter denen sich nur ein Mädchen befand, das aber nicht aus Groß- Eichen stammte. 3m Filialort Klein-Eichen wurden nur 2 Kinder konfirmiert. Am 3. Ofterfeiertag machten die Konfirmanden den traditionellen Ausflug, der diesmal nach dem Gleiberg und nach Gießen führte.
Starkes Anwachsen
des freiwilligen Arbeitsdienstes.
WER. Frankfurt a. M., 31. März. Nachdem beim Landesarbeitsamt Hessen, das den Dolksstaat Hessen und die Provinz Hessen-Nassau umfaßt, bis zum 15. Februar 90 Anträge auf Maßnahmen des freiwilligen Arbeitsdienstes ein» gegangen waren, hat seitdem mit Beginn des Frühjahrs das 3ntereffe für den freiwilligen Arbeitsdienst ganz erheblich zugenommen. Es gehen zur Zeit beim Landesarbeitsamt Hessen Tag für Tag durch schni11 - lich etwa 25 Anträge aus allen Teilen des Bezirks ein. Sämtliche Anträge erfahren natürlich eine sehr gewissenhafte Prüfung, da ganz besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden muß, daß keine Arbeiten ausgeführt werden, durch die das heimische Handwerr oder Gewerbe geschädigt werden könnte. Vorwiegend handelt es sich bei diesen Anträgen um Meliorationen, Wegebauten und Regulierungen, sowie um Arbeiten an Sportplätzen. Die Anträge erfahren eine möglichst beschleunigte Behandlung und werden nach Möglichkeit postwendend genehmigt.
175Z U. 201 Z ZWEITAKT • 201 TS • 251 TS • 301 TS • 351 TS • 501 TS • 601 TS • VIERTAKT • 500 55 MIT KÖNIGSWELLE NSU VEREINIGTE FAHRZEUGWERKE A G NECKARSULM'WÜRTTBG.
Gehilfe dem Geschäftsmann
Offenlegung der WWW
für die Dahl des Reichspräsidenten am 10. April 1932 (II. Wahlgang).
Die Wählerliste für die zur Wahl des Reichspräsidenten (II. Wahlgang) in der Stadt Gießen mit Gemarkung Schiffen- berg und Herrnwald stimmberechtigten Personen liegt am Samstag, dem 2. April 1932, von 8 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, und am Sonntag, dem 3. April 1932, von 9 bis 13 Uhr, im Stadthaus, Bergstraße 20 Zimmer Nr. 13 (Wahlamt) zur Einsicht offen. 251 IC
Einsprüche gegen die Richtigkeit der Wählerliste sind innerhalb der Offen- legungssrist bei Meidung des Ausschlusses bei dem Wahlamt schriftlich oder mündlich zu erheben. Soweit die Richtigkeit einer Behauptung nicht offenkundig ist, sind Beweismittel beizubringen. Wird ein Einspruch nicht sofort für begründet erachtet, so entscheidet über ihn der Kreisausschuß endgültig.
Gießen, den 31. März 1932.
Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr. Seid.
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister, Abteilung A, wurde eingetragen: 255ID
Am 27. Februar 1932 die Firma Tapetenhaus Clise Nennstiel, Gießen. Inhaberin ist Elise Nennstiel geborene Enders Ehefrau des Ferdinand Nennstiel in Gießen. Dem Ferdinand Nennstiel, Kaufmann in Gießen, ist Prokura erteilt.
Am 4. März 1932 die Firma Ludwig Rühl, Kommanditgesellschaft, Gießen. Die- selb, hat am 1. Januar 1932 begonnen. Persönlich haftender Gesellschafter ist Ludwig Rühl, Bäckermeister in Gießen. Es sind 2 Kommanditisten vorhanden.
Am 22. INärz 1932 bei der Firma August Noll, üreuzdrogerie, Nähe Bahnhof, Gie- ßen: Kaufmann August Noll in Gießen ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese erloschen. Die Firma ist mit Wirkung vom 15. März 1932 auf den Kaufmann Hermann Noll in Gießen als Alleininhaber übergegangen.
Gießen, den 29. März 1932.
Hessisches Amtsgericht.
Ingenieur-Schule
Tofimausfria.
Verordnung
über die Neuregelung der örtlichen Zuständigkeit von Finanzämtern im Bezirke des Landesfinanzamts Darmstadt.
Vom 23. März 1932.
Auf Grund des § 24 Abf. 1 der Reichsabgabenordnung vom 22. Mai 1931 wird nach Anhörung der obersten Landesfinanzbehörde folgendes bestimmt:
§ 1.
Die bisher zum Bezirke des Finanzamts Grünberg (Hessen) gehörigen Gemeinden
Beuern und Grohen-Buseck werden dem Finanzamt Gießen zugeteilt.
Diese Verordnung tritt am 1. April 1932 in Kraft. 25420
O 2100 Da — 39 III.
Berlin, den 23. März 1932.
Der Reichsminister der Finanzen. ______Im Auftrage: gez. Z a r d e n._______
RMM SnnWiwt
Moll i empfiehlt billigst
Hch.Trechsler Steinstr. 73. Tel.3581. jllllllllllllllllllllllllllllllllli Empfehle diese Woche erstklassig, junges Kuhlleilch das Pfund 46 PI.
Gießener Fleischhalle
Walltorstr. 30. oiere llllllllllllllllllllllllllllllllllh
Ab 1. April 1932 befinden sich meine Jüroräume im Hause Zinsser, Siebener Str. 12,1 Treppe hoch
Heinrich Bünting, Rechtsanwalt Gladenbach
Gladenbach, den 1. April 1932
2528 D
Moderne LeihhiMotlieli
Niedrige Gebühren! Kein Pfand!
Annoncen-Expedition 25470
Germer & Wagner
Neuenweg Nr. 50 / Fernsprecher Nr. 2559
'Beliebt; weil sehr apart. begehrt, weil sehr billig...
SCHUH*jAUS


