Ausgabe 
30.11.1931
 
Einzelbild herunterladen

Neffen Md bin ich?

Roman von Jr. Mne.

(Urheberschutz durch L. Äckermann. 'Kornenzentrale Stuttgart.)

16. Fortsetzung. Nachdruck verboten.

.Christel. wie das geschrieben ist. ist so häßlich wir sind heimlich verlobt, der Hanno und ich! Gr will aber nicht, daß ich schon darüber spreche! Ls ioll noch niemand erfahren! Deine Eltern müssen erst langsam vorbereitet werden?" stieb sie unter Tränen hervor: sie war gaiu außer sich.

e3ft das wahr, Kleines?" fragte Christel liebe­voll: schonend mußte er ja mit der unerfahrenen Schwester umgehen: wer weiß, was Hanno ihr vorgeredet, und sie in ihrer Unschuld hatte ihm geglaubtI ,

3a. Lhristel. wa- denkst du sonst?" Groß und ehrlich sah Ebba ihn an. Gleich glänzenden Tau­tropfen hingen noch die Tränen an ihren langen, seidigen Wimpern.

Er kannte die Schwester: sie sprach die Wahr­heit, rein und lauter war sie. die Unschuld selbst, und darum durfte er ihr keine Dorwürfe machen, durfte sie nur warnen! Denn was wußte sie vom Leben, die, streng behütet von den Eltern, kaum aus ihrem Dörfchen herausgekommen war!

Und in schonenden Worten, ihre Hand haltend und streichelnd, setzte er ihr auseinander, daß, so gut und großzügig die Herrschaften auch seien, sie dennoch unmöglich in eine Derlobung des einzigen Sohnes mit ihr willigen würden! Sie wünschen nur standesgemäße Verbindungen ihrer Kinder! Seine Stimme klang bei diesen Worten besonders traurig.

Ach. Christel!" schluchzte sie. ,Hanno denkt anders als seine Eltern auch 3ngaI 3nga liebt d i ch doch

Der junge Geistliche wurde rot.

..Ebba, wie kommst du darauf?"

C-o etwas merkt man doch. Christel! Wie hat sie mich immer nach dir ausgefragt! Und warum ist sie so ungern in Dresden und sehnt sich zurück nach Reinshagen? Dur weil du hier bist

Mit einer müden, gequälten Bewegung wehrte er ab

3hr jungen Mädchen dichtet euch Romane zusammen und gefallt euch darin, sie zu erleben -! Ihr fühlt euch glücklich in einer unglücklichen Liebe! Und gib acht, in nächster Zeit vielleicht schon wirst du die Nachricht ihrer Verlobung mit einem Standesgenossen bekommen!"

Heftig schüttelte Ebba den Kopf.

DaS ist ausgeschlossen: dazu kenne ich 3nga zu genau!"

Er ging nicht auf ihre Worte ein; nur ein wehe- Zucken flog um seinen ausdrucksvollen Mund, er faßte Eobas Hand.

und du, kleine Ebba, versprichst mir, daß du dich fernhältst von Hanno Reinshagen! Gehe ihm aud dem Wege! Bringe dich nicht in der Leute Mund. Es gibt nichts Zerbrechlicheres, Kostbarerers als eines Mädchens Ehre: wahre

auch den Schein! Glaube keinen Versprechungen nicht! Wenn er auch in dich verliebt ist. so kann es ihm mit einer Heirat unmöglich ernst sein, und zu einer Liebhaberei bist du zu schade! Seine Geliebte willst du doch nicht werden? Kind, du kennst die Welt und die Männer noch nicht ?"

Ach so viel sagte er noch, und schwer, wie Hammerschläge, fielen des Bruders Worte auf ihr Herz. Christels Worte waren sonst Svange- [tum für sie gewesen, und sie gab soviel darauf, was er sagte doch in diesem Falle nein, er kannte Hanno nicht! Hanno liebte sie er meinte es ehrlich! Sie würde ihm von dem Briefe erzählen; dann würde sie sehen, wie er sich dazu stellte. Bang wurde es ihr mit einem Male: Wenn Christel doch recht hätte? Doch sie ver­warf den Gedanken sofort wieder - das konnte. daS durfte nicht sein sie vertraute ihrem Hanno!

Christel streichelte Ebbas Wangen wie sie ihm leid tat! Von Hanno Reinshagen war es allerdings unverantwortlich, sich in sbbas Her­zensfrieden gedrängt zu haben, und er zürnte ihm sehr Vielleicht war es gut. wenn Ebba jetzt für eine Weile fortkam; die vielen bunten Eindrücke, die in Dresden auf ihre so empfängliche Seele einstürmen würden, könnten sicher die Gedanken an Hanno zurückdrängen! 3hre Liebe zu ihm war sicher nichts weiter als romantische Schwärmerei, genährt durch die Einförmigkeit ihres dörflichen Lebens.

Es bleibt unter uns. Ebba! Den Eltern sagen wir nichts von dem Briefe! Und du wirst ver­nünftig fein, nicht wahr? Es schmerzt mich, daß ich dir habe wehe tun müssen, kleine Schwester! Wer aber mag den Brief geschrieben haben?

..Sicher stammt er von Lotte Mähler" warf Ebba hastig hin.

..Man kann ihr jedoch gar nichts anhaben; eS steht nichts Beleidigendes darin"

..Lasse es auf sich beruhen, Christel! Sie ist so boshaft und würde sich nur freuen, wenn du ihr deshalb Vorwürfe machtest. Zugeben würde sie es nie, daß sie die Täterin ist oder Anstifte­rin! Sie hat sicher manche Freunde in der Stadt, die so etwas für sie besorgen! Es wird Klarheit geschafft werden, Christel! Vorläufig danke ich dir, daß du mir nichts Schlechtes zugetraut hast und mich nicht für leichtfertig hältst

Kleine, liebe Ebba, du weißt doch, daß du mir das Teuerste bist, und meine heiligste Pflicht ist es, dich vor Schaden zu behüten! Ich hätte auch noch mit Hanno Reinshagen gesprochen"

Rein, nein, um Himmels willen, nein, Christel!" wehrte sie schamerglühend.

Das war so zart, das vertrug keine Berüh­rung. Leise weinend legte sie ihren Kopf gegen des Bruders Brust, und zärtlich strich er über ihr schimmerndes Haar. Seine Augen aber blickten traurig zum Fenster hinaus über das schnee­bedeckte Feld, als sähen sie in der Ferne etwas Schönes, doch Unerreichbares- Ein kaum ver­nehmbarer Seufzer entrang sich seinen wie im Krampf zusammengepreßten Lippen.

io-

Für Frau Lenz war es weiter nicht ausfallend, als an einem der nächsten Tage von Schloß

Reinshagen ein Diener mit einem Briefchen von der Mamsell kam, in dem diese um Ebbas Besuch bat, da sie wegen ihres Rheumas nicht ins Dorf kommen könne, aber gern einiges mit Fräulein Ebba besprechen möchte.

natürlich. Ebbachen. gehst du!" sagte Frau Lenz, ..du machst dich gleich nach Tisch auf den Weg und bist dann zum Kaffee wieder da. ehe es dämmert. Vielleicht wird dir Christel ent­gegenkommen."

Ebba war ganz blaß geworden; sie wollte heftig widersprechen, denn sofort wußte sie. daß Hanno der Mamsell diesen Wunsch geschickt in den Mund gelegt aber dann überlegte sie schnell jetzt hatte sie Gelegenheit, ihm von dem anonymen Brief an Christel zu sagen, von dem er unbedingt wissen mußte.

Dieser Brief verfolgte sie Tag und Rächt, und es bedurfte größter Selbstbeherrschung, nicht merken zu lassen, wie unglücklich und gebemütigt sie sich innerlich fühlte.

Je näher Ebba dem Schlosse kam. desto zögern­der wurden ihre Schritte; eS war, als bängten sich Bleigewichte an ihre Füße.

Breit und wuchtig lag der große Bau da. weithin sichtbar in dem Park, da die stattlichen Bäume, ihres Blätterschmuckes beraubt, jetzt den Durchblick gestatteten.

Und was sie auf dem Wege gefürschtet und zugleich ersehnt hatte: als sie den Park betrat, kam ihr Hanno schon entgegen: die Augen leuchtend vor Freude bei ihrem Anblick. Er trug die pelzgefütterte Iagdjoppe, und auf seiner Brust hing das FemglaS.

Ich habe dich schon gesehen, mein Schah, wie du aus dem Dorfe kamst jeden Schritt von dir habe ich verfolgt" er deutete auf das Zeißglas,das hat dich mir so nahegebracht, und in Vorfreude auf dich stand ich hier! Aber wie langsam du gingst, bliebst sogar stehen, als ob du wieder umkehren wolltest! Du hattest wohl Angst vor deinem Hanno T

Ihre Antwort wartete er gar nicht erst ab; er nahm sie einfach in die Arme und küßte sie auf die Winterfrischen Wangen und den kühlen, wider­strebenden Mädchenmund.

Wie entzückend sie aussah in der pastellblauen Wolljacke und der dazu passenden Mühe, unter der sich widerspenstige goldige Löckchen hervor­ringelten!

Ach. Mädel, du, wenn du wüßtest, wie die Sehnsucht nach dir in mir brennt, du wärest öfter gekommen, Mah zu besuchen eigentlich ist eS rücksichtslos, daß du deine alte Freundin so vernachlässigst!"

Hanno lachte spitzbübischgelt, das habe ich fein gemacht?"

E*>ba wollte sich l^smachen doch fest drückte er ihren Arm an sich ..und In zehn Tagen unsere -Zve.ie -uujcl, freuit üu Dicy nicht.' Mit heißem Blick sah er in ihre Augen, daß ihr das Rot in die Wangen stieg.

Wie schwer wurde es ihr doch, einen Anfang zu finden! Aber was sie sagtzn wollte, mußte jetzt sein! Stockend, mit bebender Stimme, be­

richtete sie ihm von dem Briefe, den Christel bekommen hatte. Es war ihr unsagbar peinlich: doch ihre Ehre erforderte es.

Verflucht!" er klemmte tue Unterlippe zwischen hie Zähne, und auf feiner Stirn stand steil eine FalteAuf anonnmc Wische gibt es doch nut eine Antwort: Papierkorb!"

..Gewiß. Hanno, das gleiche meint auch Christel! Aber ich habe ihm dennoch sagen müssen, daß ich daß wir heimlich verlobt sind" kam es leise, fast unhörbar von ihren Lippen.

Er pfiff durch die Zähne ..da« hast du gclagt, Mädel?"

Aengftlich sah sie chn an

Ich muhte doch beichten! Es ist doch wahr. Hanno!"

Ihre offenbare Angst rührte ihn

Sieh mal. Kind Himmel, es war schwer, angesichts dieser flaren, vertrauenden Mädchen­augen nach Ausflüchten zu suchen.

Sie betrachtete sich als seine Braut? Beinahe hätte er lachen müssen wie war sie naiv. Eine andere wäre gar nicht auf diesen Gedanken gekommen eine andere hatte allerdings auch mehr Weltersabrung als dieses scheue, süße, keusche Lehrerstöchterlein! Die hätte die An­gelegenheit von der praktischen Seite betrachtet, hätte ihre Vorteile gesucht und wahrgenommen und sich sonst keinen weiteren Illusionen hin- gegeben.

Komm, gib mir erst noch einen Kuß? So. mein Süßling, noch einen und noch einen er preßte die Widerstrebende an sich Die Worte wollten ihm gar nicht über die Lippen. Ss war doch schwer.

Hast du Verdacht auf jemand, der den Brief geschrieben haben könnte?" fragte et, wie um noch eine Frist zu getoinnen.

Sie schüttelte den Kopf und seufzte tief auf. Deshalb war er so verlegen? Ja. gewiß, das war das rechte Wort verlegen! Mit ihrem feinen Gefühl empfand sie das Ausweichende an ihm. Warum hatte er nicht gleich gejagt ganz einfach, ganz selbstverständlichja, du bist meine Braut!"

Sollte Christel doch recht haben, daß Hanno eS gar nicht ernstlich gemeint? So bang wurde ihr zumute Sie konnte chren Tränen nicht länger gebieten.

Du weinst, mein Liebling? Richt weinen? Wenn wir den Briefschreiber ausfindig machen könnten es sollte ihm nicht gut bekommen?"

Das ist jetzt nicht die Hauptsache für mich! Rur was was ich Christel sagen soll! Ich habe mich ja so vor ihm geschämt er wollte selbst mit dir sprechen"

Hochmütig zuckte es über Hannos Gesicht

Wollte der junge Pfarrer ihn gar zu einer bindenden Erklärung zwingen? Vielleicht gar aus Berechnung? Doch nein, die« wäre bei Christel Lenz der allerletzte Grund gewesen nur sorgende Liebe um die Schwester ohne jeden Rebengedanken, würde ihn zu diesem Schritt sicherlich wohl getrieben haben!

(Fortsetzung folgt.)

Gute erprobte Qualitäten zu äußersten Preisen!

Damenstrümpfe

Mako und welch wie Wolle

1.50 0.65

Damenstrümpfe

Wolle gewebt, schwarz u. farbig. .2.35,1.95

0.95

Damenstrümpfe

Wolle mit Seide. la Qualität. .3.00. 2.25

1.75

Damenstrümpfe

Seide plattiert, mod.Farben....1.80,1.65

0.95

Unterziehstrümpfe

reine Wolle und Merino

...........1.35 0.85

Kinder-Strümpfe Wolle plattiert.Gr.

1 und 15 Pf. Steigerung...............

0.65

Kinder-Strümpfe Wolle.kr&ftigeQua- lit&t. Grüße 1 und 15 Pf. Steigerung...

0.80

Kind er-Strümpfe reine Wolle, sehr haltbar. Grüße 1 und 15 Pf. Steigerung

1.15

Spezialhaus

Frdr.Teipel

Bahnhofstr. 45 Markt 16 Hillebrandstr. 2

£

Geschäfts-Drucksachen Rechnungen o'.onner BriefumechiMge

bei Brühl, SchulstraBe 7

CafeAmend

Ab Dienstag, 1. Dezember:

8146 D

Die neue Hauskapelle

Paul Busco

Konzert-Tango-Jazz-Kapelle

8153 D

Dienstag

1. Dezember

Metzeksuvve

Ab Uhr: Wellfleisch mit Kraut.

Zwangsversteigerung der kinbroirtfd)üfthd)en Grundstücke des Land- und Gastwirtes Tu tauig Gerlach IV. In Bieder auf dem Gerichtstag in Rob- beim a. b. B. am 10 Dezember 1931, 12 Uhr. Die Grundstücke sind nach der Zusammenlegung zusammen 2 ha 37 ar 36 qm groß 8147V

Amtsgericht Gladenbach.

Dienstag, den 1. Dezember 1931, nachmittags 2 Uhr, sollen imLö­wen", Jleuenroeg 28, dahier, bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Derfteigerungslofat, JTeuenroeg) zwangsweise gegen sofortige Barzah­lung versteigert werden:

1.1 Schärfmaschine. 1 goldene Uhr mit Kette, 1 Marmoruhr, 1 Vertiko, 1 Kleidcrschrank, Tapetenkleber, Schreib­maschinen, Oelbehälter, 1 Klebepresse, 1 Heftmaschine, 1 Büfett 1 Diwan, 1 Kredenz, 1 Marklin Modell m. elektr. Bel., 1 Dampfmaschine, Schreibtische, 1 Warenschrank, 1 Korbsessel, 1 Klubsessel, 1 Chaiselongue, 1 Ausziehtisch, Stühle, 1 Bücherschrank, 1 Spiegelschrank, Kas­sen, 1 Glasaufsatz, diverse Flaschen Likör, 1 Nivellierinstrument, 1 Ladentheke, Damenstrümpfe, 1 Schrankgrammophon, Hemden, Stosse, 1 Schreibsekretär, Kia viere, Bettwäsche, 1 Tischdecke, 1 Stock- Motorrad, 2 Ztr Noggenmehl, 1 Per­sonenwagen, 1 Radioapparat, 1 Boh- nermaschtne. 8142D

2 voraussichtlich bestimmt:

1 Standuhr.

Hebbel

Gerichtsvollzieher in Gießen Wilhelmstraße 611 Tel. 4039

Zur Stadt staffel

Bes. Hch. König

Reiflicher ßol

morgen Dienstag: 8i<3d

Sdiladitfeif

Auslieferungslager!

verbunden mit Generaloertrieb unserer selbsttätig. Waschmaschine D.R.P., welche jedes Quantum Wüsche in allen vorhan­denen Waschkesseln von 40200 Liter In­halt ohne elektrischenLtrom wäscht, »u ver- geben.Erfindung ersten Ranges.Berkaufs- vreiS RM. 29.50. Betriebsmittel not- wendia. Angebote unter H.P. 25H an die Ann.-Ervedlt. Dr. Schttrminn, DSuelderf.

Konkursverfahren.

Der Antrag der offenen Handelsgefell- schäft Hermann Stern, Gießen, über ihr Vermögen das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses zu eröffnen, wird abgelehnt, weil die erforderlichen Mehrheiten nicht vorhanden find.

Zugleich wird gemäß § 24 der Der- gleichsordnung heute am 26. November 1931, 10.50 Uhr, das Konkursverfahren über das Vermögen der Antragsteller er­öffnet. 8151D

Der Rechtsanwalt Dr. Aaron in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen find bis zum 15. De­zember 1931 bei dem Gericht anzumelden.

Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters sowie über die Bestellung eines (Bläubigeraus- schusses und eintretendenfalls über die im $ 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange- meldeten Forderungen auf ITlontag, den 21. Dezember 1931. 930 Uhr. vor dem oben bezeichneten Gericht, Zimmer 201, Termin anberaumt.

Allen Personen, die eine zur Konkurs­masse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein­schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz der --ache und von den Forderun- gen, für die sie aus der Sache abgeson­derte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 15. De­zember 1931 Anzeige zu machen.

Gießen, den 26. November 1931.

__________Hessisches Amtsgericht.___________

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 26. November 1931 bei der Firma Emil Roth. Verlagsbuchhandlung und Hessischer Schulbuchoerlag, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen, sol- gendes eingetragen: Durch Beschluß der Geicllschaster vom 10. November 1931 sind unter Aenderung von § 14 Ziffer 2 und § 18 des Gejellschaftsoertrags Bestimmun­gen getroffen worden über die Bestellung künftiger Geschäftsführer 814#D

Gießen, den 27. November 1931.

Hessisches Amtsgericht.

hochinteressante nnö wichtige

WIM-WM-NIM

Blüte, Reife und vorzeitiges Altern des weiblichen Körpers! Am Scheidemegeoon Glück u.t»ld!

Durch Interessant« tXaturflUf'nahi mm und Demonstrationen am Kirrer rvtrd gereift, wie der Ter» fall der Jugendlichkeit aufrubaltrn oder zu vert,Intern Ist. Hür alle Damm äußerst roid>n< und tevr: reich, selbst für lene, deren Kiryer noch «ul er batten Ist: für ältere Damen geradezu eine Frage der Ledensverlangerung.

Die von Dr. med. Sarm» Im ausgebill

deke Rednerin beantwortet auch einschlägige Sragen. llnabk-mmllch« 5reuen bitten mir, de» PrachtbestVie Ge­sunde und gepflegt« Frau" postfrei grgm f b pfg. oder da» Hefc gebertzeft überVerlust der Körperschönheit" gegm RM. | M $ »erlangen. wirb »erschlossen »ersandt durch »la CNettfle Paul ©arm« ©. m. b. D-, Süd 1.6 Seginn: Nachmittag, */«4- «denög */»* llhr. tletritt frei.

Vlen-iag, 1.Dezember 1931, im Last Leib

Lichtspielhaus Gießen

Montag, SO.November, u.

Dienstag, 1. Dezember: der schönste und herrlichste Film dieser Saison:

Ein Riesenerfolg deshalb noch 2 Tage

Der Kongreß tanzt

mit Mac I

Lilian Harvey Willy Fritsch Ul Dagover und Conrad Veldt

I Im Beiprogramm:

I Der I. Ufa-Kabarett-Ton-Film I u. Ufa -Tonwoche I