Ausgabe 
30.11.1931
 
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85 Jahre Turnverein 1846 Gießen.

2lm Samstag und am gestrigen Sonntag beging der Turnverein 1846 in einfacher Form das Jubi­läum seines 85jährigen Bestehens. 2lm Samstag­abend fand ein Festkommers statt. Ansprachen hielten der erste Sprecher des Vereins, Llniversi- tätsdireltor Erle, der Rektor der Universität Prof. Dr. B a n s e l o w und der zweite Gau­vertreter Schneider, Buhbach, der verschiedene Mitglieder des Vereins mit dem Gau- bzw. dem Kreisehrenbrief auszeichnete. Der Vorsitzende des festgebenden Vereins erhielt den Chrenbrief der Deutschen Turnerschaft. Den langjährigen Mil- gliedern wurden besondere Ehrungen zuteil. Dar­bietungen der aktiven Turner und Turnerinnen und gesangliche Darbietungen des Bauerschen Gesangvereins gaben dem Abend das besondere Gepräge.

Am Sonntagnachmittag trüget) die besten Ge- rätcturner der Turnvereine Bieber (Offenbach), Herborn und 1845 Gießen einen Gerätewett­kampf aus, der mit einem sicheren Sieg der Gießener endete. Mit 695 Punkten blieben die Gießener vor Turnverein Bieber mit 647 und vor Turnverein Herborn mit 632 Punkten siegreich. Die besten Wertungen erzielte die Gießener Tur­nerin Elfriede Münnich mit insgesamt 861/2 Punk­ten. Der Gerätewettkampf, bei dem hervorragende Leistungen gezeigt wurden, nahm einen sehr schönen Verlauf. Die beiden Handballmann­schaften des Vereins trugen Werbespiele aus. Die erste Mannschaft gewann gegen die Uniöecfi« tät 11:4 und die zweite Mannschaft gegen die erste Mannschaft von Hörnsheim 3:1. Ein aus­führlicher Bericht folgt.

Kußball der Gießener Mannschaften.

Am gestrigen Sonntag herrschte nach der Zwangs« pause des Totensonntags regster Spielbctrieb. Die Spieloereinigung 1 9 0 0 hatte nicht weniger denn 10 Mannschaften im Feld. Der V f B. trat auch mit 5 Mannschaften an.

Die Liga der Spielvereinigung hatte die erste Mannschaft von Dillenburg auf dem Sportplatz am Trieb zu Gast und gewann nach ei"-m besonders in der zweiten Halbzeit überlegen geführten Spiel mit 5:0 (1:0). Die Ligareserve gewann erwartungs­gemäß gegen die zweite Mannschaft des Sportver­eins Wetzlar 3:2 (2:1). Die Dritte gewann in Bieber 3:1 (1:1). Die Vierte wartete vergebens auf den Gegner aus Daubringen (Zweite). Die fünfte Mann­schaft spielte mit nur 9 Mann in Leihgestern gegen die dortige zweite und verlor 3:5 (1:3) Die neu­gebildete sechste Mannschaft fertigte die erste Manr« schäft des DsB. Krofdorf mit 8:0 (4:0) ab. Die ers e Jugend mußte von der besseren ersten Jugend d.s Lo^algegners eine 1:2-(l:l-)Niederlage beziehen. De zweite Jugend gewann das Spiel gegen VfB. Ku'.« Hessen Marburg zweite mit 2:0 (1:0). Für das ar- gesetzte Spiel Dritte gegen VfB. Zweite blieb dir , Schiedsrichter aus. Das Spiel wurde abgesetzt. D e erste Schüler gewannen gegen Heuchelheim Schüler 5:2 und die zweite Schüler konnten auf dem grund­losen Platz von Garbenteich nicht in Aktion treten.

Die Ligamannschaft des VfB. trug bereits am Samstagnachmittag bei nicht sehr günstigem Wet­ter und schlechten Platzverhältnissen ein Spiel gegen die Universität-Mannschaft aus und mußte sich mit , 2:4 (0:2) geschlagen bekennen. Am Sonntagnachmi!- | tag war die erste Mannschaft des DfR. Butzbach auf dem Waldsportplatz zu Gast und wurde von der Liga des VfB. mit 2:1 (0:1) geschlagen. Vor diesem Spiel gewann die Ligareserve gegen Burgsolms I. 4:2 (2:0). Die III. spielte gegen Niederweisel 3:3. Die erste Jugend gewann, wie bereits erwähnt, auf Grund der besseren Leistung gegen die erste Jugend von 1900 mit 2:1.

*

Das Handballspiel der ersten Mann­schaft des Männer-Turnvereins gegen die erste Mannschaft des Polizeisportvereins Butzbach, das auf dem Platze am Schiffenberger Weg ausge­tragen wurde, endete mit einem Siege der Gäste. Das Ergebnis lautet 3:1 (0:0) für Butzbach.

Fußball in Hessen-Hannover.

Infolge Ansehung der Pokalspiele sind am Sonntag in Hessen-Hannover nur vier Punkte­kämpfe der ersten Klasse zum Austrag gebracht worden, die durchweg die erwarteten Siege der Favoriten brachten. Das einzige Spiel in der Südgruppe sah Borussia Fulda in Ockers­hausen mit 4:1 siegreich. Dadurch rücken die Fuldaer wieder an die Tabellenspitze; an zweiter Stelle folgt Germania Marburg mit 15:5 Punk­ten gegen 16:4 der Borussen, an dritter Stelle Hessen 09 Kassel mit 15:7 Punkten.

In der Rordgruppe gab es drei hohe Siege. Spielverein Kassel schlug Grone mit 7:0, Tura Kassel fertigte Rortheim 6: 0 ab und schließ­lich gab der Tabellenführer Göttingen 05 mit 4: 0 Groh-Almerode das Rachsehen. Mit 20:2 Punk­ten liegen die Göttinger klar in Führung vor Sport Kassel mit 15: 5 Punkten und Spielverein Kassel mit 15:7 Punkten.

Punktkämpfe in der Gruppe Main.

Das wichtigste Spiel des Sonntags war in der Gruppe Main die Begegnung zwischen den Offenbacher Kickers und dem FSV. Frankfurt. Das Treffen endete trotz einer klaren Hefter«« legenheit der Frankfurter unentschieden 1:1 (1:1). Die Bornheimer liegen jetzt nach Verlust­punkten gerechnet vier Punkte hinter der füh- renben Eintracht und drei hinter Rot-Weih. Ihre Hoffnungen, noch den ? »eiten Platz zu erreichen, haben sich verschlechtert, aber sie bestehen noch. Die beiden führenden Mannschaften kamen zu sicheren Siegen. Eintracht schlug, obwohl Stubb in der zweiten Halbzeit ausscheiden mußte, Hanau 93 4:0 (1:0) und Rot-Weih besiegte den VfL. Reu-Jsenburg 4:1 (2:0). Hanaus Ab- flieg scheint damit besiegelt zu fein, aber auch Isenburg befindet sich noch in Abstiegsgefahr. Diese Gefahr ist für Germania Bieber, das in Heusenstamm zu einem überraschenden, aber ver­dienten l:0°Sieg kam, überwunden. Germania 94 Frankfurt, dessen Abstieg nun feststeht, spielte gegen Riederrad nicht schlecht, wurde aber 4:6 (1:2) geschlagen.

Internationales Gchwimmfest in Heidelberg.

Das Internationale Schwimmfest desNikar" Heidelberg war ein voller Erfolg. Dor vollständig ausverlaustem Hause gab es durchweg knappste Entscheidungen. Die erzielten Zeiten haben infolge der anormalen Bahnlänge des Heidelberger Bades von nur 23,90 Metern leider nur relative Bedeu­tung. In ausgezeichneter Form zeigte sich die Mannschaft des SV.Neptun" Karlsruhe, die allein drei Staffeln gewinnen konnte. Die erstklassigen Einzelkämpfe brachten auf der ganzen Linie Siege der Favoriten. Schwarz-Göppingen gewann das Brustschwimmen gegen seinen alten Rivalen Wunsch- Karlsruhe. Dr. Frank - Heidelberg siegte im Rückenschwimmen gegen den Karlsruher Fuchs. Nur im Freistil gab es totes Rennen zwischen dem Frank­furter W i t t h a u e r und Diebold- Heidelberg. Auffallend gut schlugen sich neben Göppingen auch die anderen württembergischen Vereine von Heil­bronn und Ludwigsburg. Das Springen holte sich erwartungsgemäß Bosse- Mannheim. Bei den Damen blieben die Münchnerinnen auf der ganzen Linie siegreich. Im Wasserball schlug SNS. StraßburgNikar" Heidelberg sehr sicher 4:2 (2:1).

Eishockey-Kämpfe in Berlin.

Englands Rationalmannschaft geschlagen.

Dor fast ausverkauftem Hause sanden am Samstagabend im Berliner Sportpalast wieder Eishockeykämpfe statt. Das Hauptinteresse bean­spruchte das Spiel des Berliner Schlittschuh­klubs gegen das englische Rationalteam, das die Berliner mit 3:2 (2:1, 1:0, 0:1) verdient ge­wannen. Erstmalig spielte hier beim BSC. der Amerikaner Biggelow mit, der zweifelsohne eine große Verstärkung für die Mannschaft bedeutet; auch Jaenecke und Brück konnten gefallen, sie zeichneten auch für die Erfolge verantwortlich.

Handball der Hochschulen.

Universität Gießen Technische Hochschule Darmstadt 7:5 (3:2).

Zum ersten Male seit vielen Jahren ist es ge­lungen, den südwestdeutschen Meister und ehe­maligen Hochschulmeister im eigenen Kreise eine Riederlage beizubringen. Darmstadt erschien mit seinen Internationalen und Repräsentativen Faick, Werner, Leonhard, Mayer usw.

Das Spiel war ein spannender Kampf, der sich jedoch immer innerhalb der Grenzen des Er­laubten bewegte. Die Mannschaften lösten sich w'ch e nd in de.- Führung ab. Bei Halbzeit führte Gießen 3:2. Doch gleich nach der Pause muhte den Darmstädtern die Führung überlassen werden. Bis 10 Minuten vor Schluh führten die Techniker mit 5: 4. Dann kam Giehen schnell hintereinander zu drei Toren, die den Sieg sicherstellten. Der spieltechnischen Überlegenheit Darmstadts setzte Gießen seinen großen Eifer entgegen. Dennoch siegte Gießen mit reichlich Glück, denn die Darm­städter hatten viel Schußpech. Der schwächste Punkt der Hintermannschaft war die Verteidi­gung, die nicht mehr die Geschlossenheit früherer Jahre aufautoeifen hatte. Dieser Mannschafts­teil lieh allerdings auch bei Gießen die gewohnte Sicherheit vermissen. Schiedsrichter Geismar, Gießen, war ein gerechter Leiter.

Kurze Sporinotizen.

Im FußballkamPf Schweiz Oester­reich siegten die Oesterreicher in Basel vor 25 000 Zuschauern nach einem glänzenden Spiel mit nicht weniger als 8:1 (2:1) Treffern.

*

Beim Kölner Sechstagerennen lag nach 43 Stunden die Mannschaft Schön-Göbel mit einer Runde Vorsprung vor den drei Paaren Pijnenburg-Dulla, Schorn-Wühler und Rausch- Hürtgen in Front. Alle übrigen Mannschaften waren zwei bis sechs Runden zurückgefallen.

JmSchwimm-StädtekampfParis Köln, der in Paris vor sehr starkem Besuch ausgetragen wurde, siegten die Rheinländer knapp mit 37,5 zu 23,5 Punkten.

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Arn Markt für Jnlandbrotgetreide war das Angebot in Roggen weiterhin äußerst knapp, während es bei Weizen infolge der starken Zurück­haltung der Käufer im Hinblick auf den schwachen Weizenmehlabsatz etwas mehr in Erscheinung trat. Das geringe Angebot in Roggen fand älnterfunft, so daß bei Beginn der Woche ein um 2,50 Mark höherer Preis bewilligt werden muhte, der sich auch bis zum Wochenende erhielt.

Der G e r st e n m a r k t lag auch in dieser Woche vernachlässigt, doch blieb die Dotierung mit 185 Mark per Tonne unter der Einwirkung der Stützungsaktion unverändert. Am Hafer- markt war das Angebot klein, doch erlitt der Preis trotzdem eine Einbuße um 5 Mk. per Tonne. Jnlandhafer notierte per Tonne 160 bis 165 Mk.

Der Mehlmarkt hatte in dieser Woche für Weizenmehl eine weitere Schrumpfung erfahren, da die Rachfrage nur klein war. Die Preise gingen gegenüber der Vorwoche um 0,25 Mk. zurück und stellten sich wie folgt: Weizenmehl südd. Spezial 0 mit Austauschweizen 36,25 37,25, desgl. Sonder- mahlung 34,2535,25, Weizenmehl niederrhein. Spezial 0 mit Austauschweizen 36,2537,00, des­gleichen Sondermahlung 34,2535,00 Mk. per 100 Kilogramm. Roggenmehl mit 60prozentiger Aus­mahlung notierte per 100 Kilogramm in Mk.: 31,5033,00. Futtermittel hatten bei sehr ruhiger Tendenz etwas nachgebende Preise. Die Preise für Kleie gingen um 0,25 Mk. zurück, auch ölhaltige Futtermittel brodelten leicht ab. Man forderte für Weizenkleie 8,90 Mk., für Roggen­kleie 9,509,75 Mk. je 100 Kilogramm. Biertre­ber lagen mit 12,75 Mk. um eine halbe Mark schwächer. Rauhfuttermittel behaupteten den Vor­wochenpreis. Am Kartoffelmarkt hat die Situation eine merkliche Beruhigung erfahren. Die Votierung ging um 0,10 Mk. auf 2,75 Mk. für den Doppelzentner Jndustriekartoffeln hiesiger Gegend zurück.

Das pfuni» weiter abwärts.

An den internationalen Devisenmärkten eröffnete das englische Pfund am Samstagmorgen un­verändert zu seinem Freitag-Schluß in Neuyork mit 3,5450, um sich dann wieder auf 3,5275 a b 3 u = schwächen. Gegen den Gulden ging das Pfund auf 8,78 zurück, gegen Zürich auf 18,2050, gegen Paris auf 90,18 und gegen d i e Reichsmark auf 14,91. Der Dollar ist international unver­ändert, dieReichsmark hat sich gut behaup - t e t; in Amsterdam stellte sie sich auf 59 und in Zürich auf 122,25. Die Norddevisen waren ziemlich gehalten, ebenfalls die südamerikanischen Devisen. Für Devise Wien war nur in London ein Kurs zu hören, der aber unverändert lautete. Brüssel tendierte etwas leichter.

Das Geschäft war am Nachmittag außer­ordentlich ruhig, die Veränderungen nur ge­ring. Das Pfund hielt sich auf 3,5350 gegen den Dollar, die Reichsmark war in Neuyork mit 23,72 knapp behauptet, die Norddevifen tendierten eher leichter, während sich die südamerikanischen Devisen behaupteten.

Berlin ohne besondere Anregungen.

Berlin, 30.Vov. (WTB. Funkspruch.) Rach- dern schon der Samstagverkehr eine merkliche Be­ruhigung gebracht hatte, eröffnete die neue Woche ohne besondere Anregungen. Man hatte zwar in den Vormittagsstunden unter dem Eindruck der letzten Veuyorker Börse und der weiteren Ab­schwächung der deutschen Werte brühen mit eher rückgängigen Kursen gerechnet, sah sich bann aber

Wochenbericht vom Frankfurter Schlack tviebmarkt. Nachdem sich in der Vorwoche auf dem Frank­furter Schlachtviehmarkt eine etwas günstige Ent­wicklung der Preise durchgesetzt hatte, erlitt das Preisniveau in dieser Berichtswoche einen neuen Preiseinbruch. Das Geschäft verlief auf den meisten Märkten ziemlich ruhig bis schleppend, doch konnten die Auftriebe fast überall geräumt werden. Beein­trächtigt wurde die neue Preisminderung vor allem durch den teilweise wieder erheblichen Auftrieb, da- neben machte sich die Nähe des Ultimos ebenfalls in einer weiteren Schwächung Der Kaufkraft des Kon­sums bemerkbar. Die Zufuhren zum Rinder­markt betrugen 1691 Stück gegen 1456 in der Vorwoche. Nam äußerst ruhigem Handel gaben die Preise für Ochsen, Bullen, Kühe und Färsen um je 1 Mark nach. Der Kälbermarkt verzeichnete einen außerordentlich starken Zutrieb; er betrug 1869 gegen 1218 Stück. Bei schleppendem Geschäft ergaben sich schon anfangs der Woche Preisrück­gänge um etwa 2 Mark, doch trat am Nebenmarkt ein sehr empfindlicher Verlust infolge des starken Auftriebs für den einen Ma. kttag von 1167 Stück ein, so daß der Gesamtrückgang in dieser Woche 6 bis 7 Mark betrug. Etwas günstiger war bei verrin­gertem Auftrieb die Preislage an den Schafmärk- ten, wo sich die Preise um 2 Mark befestigten. Bei lebhaftem Geschäft wurde glatt geräumt. Wäh­rend sich in der Vorwoche die Preise am Schweinemarkt trotz erhöhter Beschickung be­festigen konnten, gaben sie jetzt, obwohl die Be­schickung immerhin um 229 Stück vermindert war, um 3 bis 5 Mark nach. Der Handel war schleppend, doch wurde ausverkauft. Im einzelnen notierten pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 33 bis 35, a2) 29 bis 32, bl) 25 bis 28; Bullen a) 27 bis 30, b) 22 bis 26; Kühe a) 23 bis 26, b) 20 bis 22, c) 14 bis 19; Färsen a) 32 bis 34, b) 28 bis 31, c) 23 bis 27; Kälber b) 38 bis 40, c) 34 bis 37, d) 25 bis 33; Schafe al) 25 bis 28, b) 21 bis 24, c) 15 bis 20; Schweine b) 43 bis 45, c) 42 bis 45, d) 41 bis 44, e) 35 bis 41, g) 33 bis 39.

in dieser Maßnahme getäuscht, da so gut wie kein neues Material herauskam. Verkäufe zum Zahl­tage können bekanntlich heute nicht mehr getätigt werden, so daß die technische Situation des Mark­tes für eine Aufwärtsbewegung günstig war. An­scheinend bemüht man sich auch, das Kursniveau in den nächsten Tagen etwas heraufzus hrn, um zur Liquidation höhere Kurse zu haben, da bekannt­lich diesmal die Liquidationskurse auf Basis der Freiverkehrskurse festgesetzt werden sollen.

Trotz aller Schwierigkeiten bei den Finanz­verhandlungen glaubt man doch an eine Ge­sa m t l ö f u n g der außenpolitischen Fragen, und auch die Erörterungen in der englischen Wirtschaftspresse lauten aus diesem Grunde etwas optimistischer. Sonst lagen aber keine besonderen Anregungen vor, es sei denn, daß man die Schwäche des Pfandbriefmarktes auf Tguschoperationen von festverzinslichen Wer­ten gegen Aktien zurückführen will. Während die festverzinslichen Papiere um etwa 1 bis 1,5 v. H. zurückgingen, zogen Aktienwerte im gleichen Aus­maße an, d. h. Montanpapiere und Bankaktien, mit Ausnahme der Handelsanteile, lagen rela­tiv vernachlässigt, dagegen zeigte sich für Farben und Elektrowerte etwas größeres Interesse. Ge­rüchte, daß die Reichsbahngesellschaft eine generelle Senkung der Tarife plane, trugen ebenfalls zu der besseren Stimmung bei, doch dürfte es sich nur um Tarifermäßigungen für einzelne Sondergebiete handeln, um die Win- ternotstandsmaßnahmen der Reichsregierung zu unterstützen.

Rumänische Vorkriegs -Staatsanleihen

Wie WTB.-Handelsdienst hort, läuft die Frist, bis zu der Nichtabgestempelte rumänische Vorkriegs-Staatsanleihen auf Grund des Berliner Abkommens vom 10. November 1928 in vereinheitlichte Renten getauscht wer­den können, endgültig am 10. Dezember ab. Stücke, die bis dahin nicht eingereicht worden sind, werden künftig nur noch in Lei bedient. Es kann daher allen denjenigen, die noch im Besitz von nicht abgestempelten rumänischen Vorkriegs-Staatsanleihen sind, dringend empfohlen werden, ihre Stücke bis zum obengenannten Termin einzureichen, um ihres Anrechtes nicht verlustig zu gehen.

Frankfurter Schlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 30. Rov. Auftrieb: 1619 Rinder, darunter 353 Ochsen, 171 Bullen. 580 Kühe, 471 Färsen, ferner 539 Kälber, 191 Schafe. 5318 Schweine (darunter 269 aus Litauen). Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 30 bis 33 Mk., (ältere) 26 bis 29, sonstige vollfleischige (jüngere) 22 bis 25; Bullen' jürge.e, voll lei,ch ge, höchsten Schlacht­werts 27 bis 30, sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 22 bis 26; Kühe: jüngere, vollflei­schige, höchsten Schlachtwerts 23 bis 26, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 20 bis 22, flei­schige 14 bis 19; Färsen (Kalbinnen, Jung­rinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 30 bis 33, vollfleischige 26 bis 29, fleischige 22 bis 25. Kälber: beste Mast­rind Saugkälber 39 bis 42, mittlere Mast- und Saugkälber 34 bis 38, geringe Kälber 28 bis 33. Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 24 bis 27, mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 23. Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 45 bis 47, von etwa 200 bis 240 Pfund 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund 41 bis 45, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 38 bis 44, Sauen 34 bis 38 Mk. Markt­verkauf: Rinder ruhig Lleberstand, Kälber und Schafe schleppend, geräumt, Schweine schlep­pend, Ueberstand.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 30.Rov. An der Getreide­börse herrschte hinsichtlich der Osthi fe-Rotoerord- nung immer noch stärkste Zurückhal ung, so daß das Geschäft nur sehr schleppend in Gang kam und auch während der ganzen Börsenzeit sich in den engsten Grenzen hielt. Das Angebot in Roggen war gering, während das Angebot in Weizen infolge der Zurückhaltung der Händlerschaft stärker in Erscheinung trat. Das Mehlgeschäft war in Weizenmehl wieder sehr schwach, während Rog­genmehl in prompter Ware immer noch etwas ge­fragt ist. Futterartikel lagen sehr ruhig. Die Preise gaben gegenüber der Vorwoche durchweg leicht nach. Jndustriekartoffeln, hiesiger Gegend, 2,75 Mark per 50 Kilogramm. Tendenz: ruhig. Es wurden notiert: Weizen 226,50 bis 22<f,50, Roggen 225, Braugerste 175 bis 180, inländischer Hafer 160 bis 165, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, mit Austauschware 35,75 bis 36,75, Sondermahlung 33,75 bis 34,75, Weizenmehl, niederrheinisches, mit Austauschware 35,75 bis ,36,50, Sondermahlung 33,75 bis 34,50, Roggen­mehl 31 bis 33, Weizenkleie 8,75 bis 8,90, Rog­genkleie 9,50, Erbsen 33 bis 38, Linsen 25 bis 56, Heu 5 bis 5,25, Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt 3,75 bis 4, gebündelt 3,75 bis 4, Treber, getrocknet 13 Mark. Tendenz: sehr ruhig.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a.M., 28. Rov. Obwohl die Zu­fuhren an frischen Eie. und jetzt auch in Kühl­hausware weiterhin seyc gering sind, konnte sich eine Belebung des Geschäftes auch in dieser Be­richtswoche nicht durchsetzen, wobei noch die Rähe des Ultimos stark mitgesprochen haben dürfte. Auch die Verbilligung des 'Fleisches hätte, wie von Händlerseite behauptet wird, dem Eierkonsum einen merklichen Abbruch getan, trotzdem die Preise zum Teil eine weitere leichte Ermäßigung erfahren haben. Cs notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Bulgaren lO'/s bis 11, Jugoslawen 10'/» bis 11, Rumänen 10 bis 10'/», Russen 10 bis 10Vs, Polen 9'/» bis 10, Holländer, große, 12'/z bis 14, Holländer, kleine, 9 bis 10'/», Flandern, große, 12'/» bis 13, Flan­dern, kleine, 10 bis 10'/», in- und ausländische Mittel- und Schmuheier 8 bis 8'/», Kühlhauseier: Holländer 10'/2 bis 11, Bulgaren 9'/s bis 10, Rumänen 8'/z bis 9.

Devisenmarkt Berlin Jranffurl a. 2H.

28 November

30 November

Amtliche

Notierung

Amiliche Noiierung

OW

Srlei

Geld

Brie-

$>el|lngfort .

7,59

7.61

7.393

7,407

Wien. . .

58,54

59.06

58.94

59,06

Prag . . .

12,468

12.488

12,468

12,488

Budapest . .

73,28

73,42

73,28

73,42

Sofia . . .

3,057

3.063

3,057

3,063

Holland . .

168.93

169.27

168,93

169,27

Lelo....

80,32

80.48

80,02

80,18

Kopenhagen.

82.17

82.33

81,17

81,33

Stodbolpi .

82 42

82.58

81,42

81,58

London. . . Buenos Aires

14,90

14,94

14,73

14,77

1,058

1,062

1,038

1,042

Neuyork . .

4,209

4,217

4,209

4,217

Brüste! . . .

58,49

58,61

58,49

53,61

Stollen . . .

21,68

21.72

21,68

21,72

Paris . . .

16,47

16.51

16,47

16,51

Schweiz . .

81,52

81.68

81,52

81,68

Spanien . .

35,46

35,54

35,56

35,64

Danzig. . .

81,97

82,13

81,97

82,13

Japan . . . Siro ve Jon..

2,058

2,062

2,058

2,062

0,244

0,246

0,244

0,246

Jugoslawien.

Lissabon . .

7,413

7,427

7,403

7,417

13,54

13,56

13,39

13,41

Banknoten.

Berlin, 28. November

Geld

Brief

Amerikanische Noten . . .

4,20

4,22

Belgische Noten.....

58,38

58,62

Dänische Noten.....

81,99

82,31

Englische Noten .....

14,86

14,92

gränzösische Noten....

16,46

16,52

Holländische Noten....

168,56

169,24

Italienische Noten ....

21,66

21,74

Norwegische Noten....

80,14

80,46

Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling

Rumänische Noten ....

2,48

2.50

Schwedische Noten....

82,24

82,56

Schweizer Noten.....

81,34

81,66

Spanische Noten. ....

35,23

35,37

Ungarische Noten . . .

Reichsbankdlskonk 8

v. h., Lombardjins

10 v. h.