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Wirtschaft.

HessischerGparkaffenr und Giroverband

Die diesjährige Hauptversammlung des Hessischen Sparkassen- und Giroverbandes fand in Alzey statt. Zu einem Degrüßungsabend hatten am Vortage die Stadt Alzey und die Kreissparkasse Alzey ein­geladen. Auf die Begrüßungsansprache des Bür­germeisters Dr. Hill (Alzey) erwiderte mit Dankesworten der Verbandsvorsrtzende Iustiz- rat Dr. h. c. Reh.

Zu der Hauptversammlung waren vc>m Deut­schen Sparkassen- und Giroverband Präsident Dr. Kleiner und Direktor Cremer erschienen. Ferner waren die Rachbarverbände durch Präsi­dent Re uff er (Stuttgart), Direktor Müller (Stuttgart), Präsident Dr. Gugelmeier (Mannheim), Direktor Walter (Mannheim), Direktor S t ä h l e r (Kaiserslautern), Direktor Hartmann (Wiesbaden) vertreten. Für die Kommunale Landesbank waren Oberbürgermeister Granzin (Offenbach), Direktor Loy (Darm­stadt), für den Hessischen Landgemeindetag Bür­germeister Alexander (Gonsenheim) an­wesend. Iustizrat Dr .Reh begrüßte vor Eintritt in die Tagesordnung noch die Regicrungsvertre- ter, Oberregierungsrat Kuhn vom Ministerium des Innern in Darmstadt und Kreisdirektor Draudt (Alzey). Für den Minister des Innern überbrachte Oberregierungsrat Kuhn Grüße und wünschte den Verhandlungen einen gedeihlichen Verlauf. Auf der Tagesordnung stand in erster Linie der Geschäftsbericht, den der Ver- bandsvorsihende erstattete. Die Verbandsrech­nung für 1930 wurde debattelos genehmigt. Den Bericht über das Geschäftsergebnis der Gemein­schaftsbank (Landeskommunalbank-Girozentrale für Hessen) erstattete in einem ausführlichen Re­ferat Direktor Henkel. Dann hielt Präsident Dr. Kleiner einen Vortrag überDie Ge­schichte und Entwickelung des Deutschen Spar­kassen- und Giroverbandes", dem sich ein ergän­zender Vortrag des Iustizrats Dr. Reh über Die Geschichte und Entwickelung des^ Hessischen Sparkassen- und Giroverbandes" anschloß.

Wochenbericht

vom Frankfurter Vroduktenmarkt.

Der Frankfurter Produktenmarkt zeigte auch in dieser Woche eine weiter zur Schwäche neigende Tendenz. Durch die Ungewißheit über die künf­tigen politischen Maßnahmen zum Zwecke der Brotpreissenkung erachtete man es als ganz na­türlich, daß jedermann nur die allernotwendigsten Käufe vornimmt.

Das Geschäft am Drotgetreidemarkt kam fast völlig zum Stillstand. In Weizen war das Angebot in alter Ware relativ klein, Umsätze kamen nur sehr spärlich zustande/ Der Preis zeigte eine abermalige Ermäßigung um 2,50 Mk. pro Tonne. Reuweizen wurde etwas mehr offe­riert, die Preise sind weiter zurückgegangcn. Man bot mecklenburgischen Weizen 76 Kilogramm schwer, per prompte Lieferung zu 30.50 Mk. per Zentner an. Am R o g g e n m a r k t ist die Ten­denz etwas stetiger und die Preise konnten sich bei kleinem Angebot gut behaupten. Die Um­sätze beschränkten sich aber auch hier nur auf Käufe des notwendigsten Bedarfs.

G e r st e lag sowohl in Brau-, als auch in In­dustriegerste geschäftslos. Futtergerste war ebenfalls nur wenig gefragt und blieb zu 22 bis 23 Mk. erhältlich. Hafer lag sehr ruhig und weiter rückgängig. Es notierte die Tonne In- ^landhaser 210 bis 215 Mk.

Das Geschäft am Mehlmarkt war auch ;in dieser Woche lustlos, die Preise weiter ge­drückt. Für süddeutsches Weizenmehl Spe­cial 0 stellte sich die Rotiz auf 41 bis 42 Mg., für Niederrhein. Spezial 0 auf 40,75 bis 41,25 Mark pro 100 Kilogramm. Die zweite Hand war mit etwa einer 0,50 Mk. billigeren Offerte im Markt, erzielte ledoch ebenfalls keine nennenswer­ten Arnsätze. Am Roggenmehlmarkt war 60prozentigcs Roggenmehl besser gefragt, als 70- prozentiges. Die Preise blieben gegen die Vor­woche unverändert.

Futtermittel lagen infolge der günstigen Witterung weiter gedrückt und verzeichneten trotz des schwachen Angebots ebenfalls nur geringen Absatz. Der Preis für Weizenkleie war mit 12,75 Mark etwas mehr rückläufig, während Roggen- kleie einen relativ lleinen Abschlag aufzuweisen hat. Die Rotiz lautete für 100 Kilogramm 13.50 Mark.

Am Kartoffelmarkt ist die Rachfrage we­

sentlich 'geringer geworden, so daß bei ruhiger Tendenz die Preise etwas nachgaben. Man ver­langte pro Zentner Industriekartoffeln hiesiger Gegend bei Waggonbezug 4.10 bis 4.15 Mk.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Die Depression an der Effektenbörse hielt auch in dieser Woche an. Infolge der Unterbrechung durch die Pfingstfeiertage kam zum Liquidations­tage starkes Material an die Märkte, was einen erneuten Kurseinbruch zur Folge hatte. Die Mehrzahl der Kurse ist im Laufe dieser Woche wieder unter das Riveau von Mitte Ianuar ge­gangen. Das Vertrauen zur Börse ist bei dem Publikum stark gesunken. Die wenig freundliche Stimmung des Auslandes gegenüber Deutschland nach der Genfer Konferenz hinterlieh einen nach­teiligen Eindruck. Richt weniger bedrückt fühlt sich die Börse durch die bevorstehende Rotver­ordnung und durch die plötzlich eingetretene Ab­schwächung der Reichsmark. Die Kulisse und das Publikum, ja selbst die Banken, schritten im Hin­blick darauf zu verstärkten Abgaben, die vornehm­lich zu Geldbcschaffungszwecken vorgenommen wurden. Am Schluß der Derichtswochc machte sich dann, nach vorhcrgegangcner erneuter Ab­schwächung, eine kräftige Erholung bemerkbar, da die Kontermine auf dem niedrigen Kursniveau wieder Rückdeckungen vornahm, wobei die Ver­sion von einer politisch gebesserten Lage an­regte. Die Besserungen betrugen dabei von 3 bis 5 Prozent. Besonders matt lagen wieder die in­ternational gehandelten Werte des Elektro-, Kali- und Kunstseidemarktes, aber auch in solchen Wer­ten, die bisher noch einigermaßen gestützt wur­den, wie I.-G.-Farben, einige Montanpapiere, Leonh. Tietz, Zellstoff Waldhof und alle Bank­aktien, besonders aber Danatbank, erfolgten nach Aufhören der Interventionen empfindliche Ein­bußen. Den weitaus größten Verlust hatten Chadeaktien, die auf die schwache Haltung der Peseta 26 Mk. verloren. Ilse Bergbau, Rhein. Braunkohlen und Svenska gaben bis zu 15 Pro­zent bzw. Mark nach. Am Rentenmarkt bestand ebenfalls nicht unerhebliches Angebot, so daß für Anleihen, Pfandbriefe, Industrieobligationen, Städte-Anleihen und Reichsschuldbuchforderun­gen Einbußen bis zu 2,5 Prozent zu verzeich­nen waren. Sehr schwach war besonders die Poung-Anleihe. Der Geldmarkt hat sich im Hin­blick auf den Altirno etwas versteift. Am De­visenmarkt lag die Mark schwach.

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviehmarkt.

Wie in der Regel unmittelbar nach hohen Feier­tagen die Märkte schwach beschickt waren und auch ein Rachlassen des Geschäftes aufzuweisen hatten, so war es auch diesmal. Die Rachfrage konnte jedoch voll befriedigt werden, z. T. ergab sich noch Lieberstand. Auffallend ist jedoch das starke Interesse, das sich am S ch w e i n e m a r f t zeigte. Allerdings zeigte auch die Beschickung mit 4523 Stück (gegen 7453 in Vorwoche) eine ziemlich Ab­nahme. Infolge der niedrigen Preise für Schweinefleisch hat der Verbrauch etwas zuge­nommen. Besondere Rachfrage bestand nach leich­ten Fleischschweinen, während Fettschweine nahe­zu unverkäuflich sind. Rach schleppendem Han­del wurde der Markt ausverkauft. Die Preise zogen gegenüber der Vorwoche von 4 bis 6 Mk. an. Auf dem Rindermarkt entsprach der Auf­trieb (890 gegen 1612) der an den Märkten nach Feiertagen üblichen Beschickung. Bei ruhigem Geschäft und unveränderten Preisen wurde der Markt geräumt. Am Kälbermarkt konnte sich trotz des geringen Auftriebs (950 gegen 2644) keine Preisbesserung durchsetzen. Der Handel war ruhig, später schleppend, doch wurde ausverkauft. Die Preise blieben für die besseren Qualitäten be­hauptet, dagegen trat für geringe Kälber eine Abschwächung von 6 Mk. pro Zentner ein. Am Schafmarkt wurde der Auftrieb von 91 Stück glatt geräumt. Es notierte pro Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen al) 4548, a2) 4044, bl) 35-39. Bullen a) 40-43, b) 35-39. Kühe a) 3538, b) 2934, c) 2228, d) nicht notiert. Färsen a) 4548, b) 4044, c) 3639. Kälber a) -, b) 59-64, c) 5358, d) 40-52. Schafe nicht notiert. Schweine a), b) 4749, c) 48 bis 50, d) 4749, e) 4648.

*

* Hessen-Nassauische Gas AG., Frank­furt a. M. -Höchst. Die Generalversammlung der

Hessen-Nassauischen Gas AG., Frankfurt a. M.-Höchst beschloß die Verteilung einer Dividende von 6 v. H., gegen 7 v. H. im Vorjahre, aus dem erzielten Rein­gewinn von 390 469 NM. Zum Vortrag auf neue Rechnung gelangen 11079 Mark.

* Main-Kraftwerke AG., Frankfurt a. M.-Höchst. Im Geschäftsbericht der Main- Kraftwerke AG. wird darauf hingewiesen, daß das abgelaufene Jahr ganz im Zeichen des wirtschaft­lichen Niederganges stand. Die Stromabgabe ist von 105,26 Millionen kwh auf 91,04 kwh zurückgegan­gen. Trotz des erheblichen Rückganges des Strom­absatzes ist es möglich, die vorjährige Dividende von 6 vH. bei genügenden Abschreibungen aufrecht zu erhalten. Aus dem Bruttogewinn von (in Mill. Mark) 5,03 (5,31) verbleibt nach Abzug der Hand­lungsunkosten von 0,77 (0,86), der Steuern von 0,89 (0,93) und der Abschreibungen von 69 478 Mk. (34 049) ein Reingewinn von 1 404 528 Mark (1 406 502). Zum Vortrag auf neue Rechnung sollen 11 862 Mk. (12 874) gelangen.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 30. Mai. Tendenz: schwächer. Die Wochenschlußbörse stand unter dem Eindruck der bekanntgewordenen generellen Einstellung der Not­verordnung, die in Verbindung mit dem flauen gestrigen Schluß der Neuyorker Börse eine erneut schwächere Tendenz zur Folge hatte. Auch die weitere Zunahme der Wohlfahrtserwerbslosen und der be­stehende Auftragsmangel wirkten störend. Das wei­tere Anwachsen "der Spareinlagen und die gebesserte Lage der Oesterreichischen Kreditanstalt blieben anderseits unbeachtet. Die Spekulation nahm nach den gestrigen Deckungen heute wieder Abgaben vor, die jedoch kein größeres Ausmaß annahmen, zumal die Banken etwas Aufnahmeneigung bekundeten. Bei kleiner Umsatztätigkeit ergaben sich gegen die gestrige Abendbörse meist Kursrückgänge bis zu 1 v. H. Spe­zialwerte, wie IG.-Farben, AEG., Siemens, Aku und Karstadt gaben um je 2 v. H. nach. Stärker rückläufig waren Salzdetfurth und besonders Schiff- fahrts-. Montan-, Bau- und Zellstoffaktien, die bis 1,5 o. H. verloren. Von Bankaktien waren Reichs­bank mit 2 v. H. mehr abgeschwächt, während die übrigeft Papiere dieses Marktes bis 1 v. H. nach­gaben. Am Anleihemarkt zogen Auslosungsanleihe weiter leicht an. Von fremden Werten Ungarn Gold 0,25 v. H. höher. Im Verlaufe bröckelten die Kurse weiter ab, wobei der Verlustabschluß bei Karstadt verstimmte. Spezialwerte erlitten erneut Rückgänge bis 1,5 v. H. Am Geldmarkt hielt die Nachfrage für Tagesgeld an, so daß der Satz auf 5,5 v. H. erhöht wurde. Am Devisenmarkt setzte sich die scharfe Ent­wertung der spanischen Valuta fort. Das Pfund lag etwas rückläufig. Man nannte Mark gegen Dollar 4,21, gegen Pfunde 20,48, London gegen Neuyork 4.8648, gegen Paris 124,15, gegen Mailand 92,96, gegen Madrid 57,25, gegen Schweiz 25,1450, gegen Holland. 12,0925.

Berliner Börse.

Berlin, 30. Mai. Schon im heutigen Vormittags­verkehr konnte man eine stärkere Zurückhaltung bei der Spekulation bemerken, die ihre Begründung einmal in der erneuten Kursabschwächung des Neu­yorker Platzes, ,3um andern aber auch in den mög­lich innerpolitischen Folgen der Notverordnung suchte. Der Beginn der heutigen Börse verzeichnete erneut Kursrückgänge der Salzdetfurthaktien um 4,5 v. f)., wobei anscheinend die gestern gemeldete not­wendig gewordene Arbeitskürzung in der Kaliindu- strie seitens der Kundschaft nachwirkte. Die Kurs­gestaltung war ziemlich uneinheitlich, neigte aber im übrigen zur Schwäche, IG.-Farben eröffneten auf eine Intervention^,75 o. H. höher, Jlse-Bergbau ge­wann 2 v. H., Rheinische Braunkohle 1,5 v. H., Schu­bert & Salzer 2 v. H., Berger 4,5 v. H., anderseits waren aber heute Kaliwerte bis zu 4,5 v. H., Svenska um 3 Mark, Karstadt um 2,25 v. H. und Chadeaktien um 6,50 Mark gedrückt. Bei letzteren verstimmte na­türlich die neue katastrophale Entwertyng der Peseta. Anleihen waren gut behauptet. Von Ausländern er­schienen Oesterreichisd)e Kreditanstalt wieder mit Plus-Plus-Zeichen, dagegen waren Türken auf die ergebnislosen Verhandlungen hin schwächer. Uni­fizierte Türken erschienen mit Minus-Minus-Zeichen. Am Geldmarkt zog der Satz für Tagesgeld auf 6 v. H. an, Geld über Ultimo entsprechend auf 6 bis 8 v. H. Die übrigen Sätze unverändert. Im Verlaufe ging das Kursnioeau bei kleinem Geschäft weiter zurück. Spezialwerte verloren im Verlaufe bis 3 v. H. Er­wähnenswert ist noch die feste Haltung der Schlesi­schen Zementaktien, die auf den relativ günstigen Abschluß und die 8-v. H.-Dividende mit Plus-Plus- Zeichen erschienen und um 4,5 v. H. über gestern ein- setzten. Auch Thüringer Gas wurden verspätet mit 136 v. H., Laurahütte mit 32,65 o. H. und Oester- reichische Kreditanstalt mit einem Kurs von 9,75 Mark genannt.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 29. Mai. Rach den gestrigen scharfen Preisrückgängen machte sich bereits im heutigen Vormittagsverkehr eine Erholung bemerkbar, und die Produktenbörse eröffnete in festerer Haltung. Die für heute vorgesehenen beträchtlichen Weizen- andienungen wurden gestern abend zurückgezogen, so daß der Druck am Weizenmarkte nachgelassen, hat, für spätere Lieferung lagen auf dem ermäßig­ten gestrigen Preisniveau größere Kaufaufträge aus der Provinz« vor, so daß die Rnfangsnotie- rungen 3 bis 4 Mark höher lagen. Rm Effektiv­markte blieb das Geschäft schleppend, das Angebot von Reuweizen hat sich etwas verringert, und die Forderungen lauteten 2 bis 3 Mark höher. Rog­gen zur prompten Verladung wird, namentlich in Kahnmaterial, vermehrt offeriert, die Mühlen kau­fen infolge Qualitätsbefürchtungen nur vorsichtig. Ain Lieferungsmarkt kam es zu Preisbesserungen um 1 bis 2,25 Mark. Weizen- und Roggenmehle haben bei unveränderten Preisen ruhiges Geschäft. Hafer in prompter Ware bei ausreichendem An­gebot stetig, der Lieferungsmarkt war erholt. Gerste in unveränderter Marktlage. Ab 1. Iuni wird im handelsrechtlichen LieserruiMgeschäft Oktobergerste notiert werden. Es notierten (1000 Kilo): Weizen, märkischer 272 bis 274 (stetig).Mai 280,50 bis 281,50, Iuli 287 bis 286,50. Sept. 242 (Brief): Roggen, märkischer 200 bis 202 (stetig), Mai 215 bis 216, Iuli 196, Sept. 186,25; Futter- und Industriegerste 222 bis 236 (ruhig); Hafer, märkischer 191 bis 193 (ruhig), Iuli 201 bis 200,50 (Brief), Sept. 172 bis 170,50.

Gießener Wochenmarktpreise.

Cs kosteten auf dem heutigen Wochen markt: Butter Pfund 1,40 bis 1,50; Matte 30 bis 35: Wirsing (neuer) 30 bis 35; Weißkraut 15 bis 25; Rotkraut 25 bis 40; rote Ruben 15 bis 20; Spinat 15 bis 20; Römischkohl 20 bis 25; Spargel 30 bis 60; Tomaten 60 bis 90; Zwiebeln 15 bis 20; Meerrettich 30 bis 60; Schwarzwurzeln 35 bis 40; Rhabarber 10 bis 15; Kartoffeln 5 bis 6; Aevfel (ausländische) 50 bis 60; Kirschen (aus­ländische) 70 bis 80; Erdbeeren 2,00 bis 2,40; Aprikosen 90 bis 1,00; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 bis 1,00; Suppenhühner 90 bis 1,00; Rüsse 60 bis 70; Käse (10 Stück) 60 bis 1,40; Tauben Stück 50 bis 70; Eier 8 bis 9; Blumen­kohl 40 bis 70; Salat 10 bis 15; Salatgurken 40 bis 70; Ober-Kohlrabi 20 bis 25; Lauch 5 bis 15; Rettich 20 bis 25; Sellerie 10 bis 50; Radies­chen Bund 10 bis 15; gelbe Rüben (neue) 20 bis 25; Kartoffeln Zentner 4,00 bis 5,00 Mark.

Daten für Samstag, 30. Mai.

Sonnenaufgang: 4.18 Ahr, Sonnenuntergang: 20.27 Ahr. Mondaufgang: 19.49 Ahr, Mond- untergang: 2.59 Ahr.

1265: der italienische Dichter Dante Alighieri in Florenz geboren. 1431: DieIungfrau von Orleans", Ieanne d'Arc, wird in Rouen ver­brannt. 1640: der Maler Peter Paul Rubens in Antwerpen gestorben. 1853: der Maler Vinzent van Gogh in Groot Zundert in Brabant geboren.

Daten für Sonntag, 31. Mai.

1750: der preußische Staatsmann Karl August Frhr. v. Hardenberg in Essenroda geboren. 1773: der Dichter Ludwick Tieck in Berlin geboren. 1809: der Komponist Ioseph Haydn in Wien gestorben. Ferdinand Schill fällt bei der Ver­teidigung Stralsunds. 1857 : Papst Pius XI. zu Desto geboren. 1916: Seeschlacht vor dem Skagerrak.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Montag, 1. Iuni, 20 bis nach 22.30 Ahr:Die Boheme". Dienstag, 2., 20 bis gegen 23:Andine". Mittwoch, 3., 19.30 bis nach 22.30:Die Macht »des Schicksals". - Donnerstag, 4., 20 bis 22.45:Der fliegende Holländer". Freitag, 5., 20 bis nach 22: Wozzeck". Samstag, 6., 20 bis 22.30:Der lustige Krieg" (zum erstenmal). Sonntag, 7., 15.30 bis nach 18:Der Barbier von Sevilla" (geschlossene Vorstellung für Erwerbslose). 20 bis gegen 22.30:Das Land des Lächelns".

Schauspielhaus. Montag, 1. Iuni, 20 bis gegen 23 Ahr:Elisabeth von England". Dienstag, 2., 20 bis gegen 22: Fenster". Mitt­woch, 3., 20 bis gegen 22:Margot und das Iugendgericht". Donnerstag, 4.. 20 bis gegen 23:Elisabeth von England". Freitag, 5.. und Samstag, 6., jeweils von 20 bis gegen 22: Margot und das Iugendgericht". Sonntag, 7^ 20 bis nach 23:Der Hauptmann von Köpenick".

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H.» Lombardzinsfuß 6 v. H.

$ranffurl a. 3)1.

Berlin

Frankfurt a. .01.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Banknoten.

Schluß-s l-Uhr- furd Kurs

Schluß« fürs

Anfang« Kurs

Schluß« lurs

1-Uhr« Kurs

Schluß-s lurs |

Anfang- Kurs

Schluß« lurs

1-Uhr- Kurs

Schluß« kurs

Anfang- Kurs

Berlin, 29..wai

Geld

»rief

Dänische Roten .......

4,198

58,39

112,32

20,43

16,43

168,76

22,00

112,33

59,03

2,485

112,43

81,09

37,42

12,44

73,22

Frankfurt

4,216

58,63

112,76

20,51

16,49

169.44

22.08

112,77

59,27

2,505

112,87

81,41

37,58

12,50

73,52

a. 7N.

Dalum

29.5.

30.5.

29.5.

30.5.

Datum

29.5.

30.5.

29.5.

30.5.

Dalum

29.5.

30.5.

29.5.

30.5.

0% Deutlche Retcheauleihe von 1927 ..........

7% Deutsche RelchSanlekhe von 1929 ..... .....

Deutsche Snl.-M>lS1^Schuld ml! AuLlos.-Rechlen.......

DeSgl. ohne Auilos.-Rechte . . . 6% Hess. BotliNaal von 1929 (rüdjQÖlb. 102%)......

Oberteilen Provinz - Anleihe mit AuSlos..Rechten.......

Deutsche Komm. Sammeiabl.

Anlclhe Serie 1.......

8% Qtanlf. Hyp.-Bank Goldpfe. XIII unfünbbar bis 1934 . . .

7% firantf. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....

l¥i% Rheinische Hyp.-Bank Liqu. Goldpse.........

8% Pr. Londerpsandbriesanstalt, $|anbbrte|e R. 11......

8% Pr. CanbeSpfantbriefonfiali, Komm^Obl. R. 20......

7% Pr. CanbeSpIanbbrtefanßalt, Psandbriese R.»......

- K.®.®. obg. B ortrtegr-Obligatio- neu. rückzahlbar 1932 .....

4% Oesterreich«che Goldrente . . 4,20% Ocsterrcichische Silberrente 1% Oesterreichtsche Einheitliche Rente...........

4% Ungarische Goldrente . . . .

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 KV*% beSfll. von 1913.....

4% Ungarische Kronenrente . . . 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türlische Bagdadbahn-Anl.

Serie 1...........

4% brtfiL Serie U.......

5% Rumänisch, vereinte Rente

Bon 1903 ..........

4J4% Rumänische vereinh. Rente von 1918 ..........

4% Rumänische vereinh. Rente .

84,25

99

93,5

51,6

95,25

91

100,5

96,5

19

16,5

14,75

3

3

3

7,13

13,4

5,4

I | | I | | I 1 I 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

84,9

99,4

93,5

51,6

100,5

1,8

16,4

15

15,5

3,05

3,15

3,1

7,25

13,65

5,5

54,2

4,6

16,9

15,25

2,9

2,95

3,05

13,75

5,4

Hamburg-Amerika Paket ... 7 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

Hama Dampfschiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine TeutscheCreditanst. 10

Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12

Commerz- und Prioat-Bank . 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und

DiLconw-GeleUschast, ... 10

Dresdner Bank ...... 10

RetchSbanl........12

AE.G............8

Bergmann.........9

dellt. LieserungSgesellschaft. 10

Licht und Kraft......10

Fellen & Guilleaume . . . 7yt Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger EteltrizttätS-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schubert L Co.......11

Siemens L HatSke ..... 16

Tronsradto...... 8

Lahmeyer & Go...... . 10

Subetui..... . . . 5

Gelsenkirchener ....... 1

Hoesch Eisen........

KSln-Ncuessen. . ...< Mannesmann-Rvhre» ' Manssclder Bergbau . .... 7 Obcrschles. Eiienbedars .... 6 Lterschles. Kaliwerk«. .... 7 Phönix Bergbau......8¥i

Rheinische Braunkohlen . . 10 Rheinstahl..... 6

Riebeck Montan......7.2

51,25

51,9

107,5

102,25

120

101,5

101,75

136,5

89,5

99,75

99,75

72,5

95,5

95

112,75

144,5

103

38

60,5

64,5

56

148

50

65,25

31,5

46

143,5

66.8

50

51

102

101

101 . 134,5

88,25

50.25

90,5

73,25

51,5

107.5 102

120

101,65

101,75

136

89,5

69,25

101

100,75 72,5

95,25

95

112,13

143

102

38,13 61,75

64,65

55

48,5

148

49,5

53 64,75 31,25

65

46,75

142

67

49,25

90,5

106,75

102

120

101,4

101,25

135

88,9

100,5

71

95,75

96,5

111,75

=

38

61

64,65

55

47,75

150

50

53

64

65,25

143,5

67

Bereinigte Stahlwerke.....

Olavi Minen......16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

I. G. Farben-Jndustri« . . . 12

Tanami! Nobel.......6

Scheideanstalt....... .9

Goldschmidt ....... .6

RütgerSwerke ........ 6

Metallgesellschaft.......8

Dhillon Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cementwerk Karlstadt. ... 10

Walch & Freytaa......8

Schultheis Patzenhofer ... 15

Aku...........18

Bemberg........."

Zellstoff Waldhos .... 18'/,

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Dessauer (fla=..... 9

Daimler Motoren . ..... V

Rat. AuwmobU.......0

Orenstem & Koppel ..... 6

Svenska...........

frankfurter Maschinen .... 4

Geigner....... 6

Heyligenstaedt ....... O

Jungten«....... 6

Lechwerke..........8

Matnkraftwerke Höchst a.M>. . 8

Miag...........10

Gebt. Roeder.......10

Boigt & Haesfner..... S

Süddeutsche Zucker .... 10

46

21,5

122

127,5

183,5

133

116,5

38,25

47

58,5

71

53

23

-

64,5

75,5

72,5

23,5

65,75

94

223

9,5

28,5

109,75

179,5

131

116,5

46,25

59

70,25

52

63

72

24

66,5

109,75

46

21,4

122,5

128,25

182,5

131,75

38,9

47

59

72

23,25

131,5

62,75

74,65

73,5

65,25

112,75

24,75

67

40

94

225

10

30,5

110

46

21,5

127 .

178

132,5

47

59

70

132

64

75

72

112

23,75

66,5

39,25

93,5

225

tzranzüsische Roten .......

Holländische Noten ....... Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten ....... Schweizer Noten ........ Spanische Roten........

Tschechoslowakische Noten.....

Ungarische Noten........

Devisenmarkt Berlin

29. Mol

30. W

131111131111111=8 £l111111 Hll

Amtliche Notierung

Geld | Ariel

Amtliche Notierung

Geld | »riet

Amst.-Rott. Buen.-AtreS Brsf.-Antw. Christiania. Kopenhagen Stockholm . HelsingforS. Italien. . . London. . . Neun ort . - Paris. . .. Schwei, .. Spanien. . Japan . . . ft-tto de Jan. Wien in D-- Oett- abgeft Prag . . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Liffabon . Danzig.

Sonftautin- Athen. . Lanada . Uruguay.

169,15 1,275 58,57

112,62 .

112,65

112,75

10,584

22,01

20,416

4,2065

16,456

81,335

37,86 2,079 0,291

59,11

12,461

7,422

73,30

3,045

18,91

81,80

1,784

5,242

4,204

2,298

20,98

169,49 1,279 50,69

112,87 112,87 10,604

112,97

22,05 20,501 4,2145 16,496 81,495

37,94 2,083 0,293

59,23

12,481

7,436 73,44

3,051

18,95

81,96 1,789 5,262

4,212

2,302 21,02

169,16 1,278

58,555 112,62 112,66 112,75 10,584 22,015 20,461 4,2065 16,475

81,39 34,07

2,079 0,297

59,12 12,66

7,424 73,41

3,045 18,91

80.80 1,784 5,456 4,203

2.348

20,98

169,50 1,282

58,675 112,84 112,88 112,97 10,604 22,055 20,501 4,2145 16,515

81,55 34,13

2,083 0,299

59,24 12,86

7,438 73.45

3.051 18,95

80,9« 1,789

5,466 4,211

2,352 21,02