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Nr. 124 Drittes Blatt
sietzenerAnzelger (General-Anzeiger für Oderhessen)
Samstag, 50. Mai 1951
Wandern und Reisen • Bäder und Sommerfrischen
Reise mii dem Fahrscheinheft!
Oie verschiedenen Vorteile, die es bietet.
In bcr Benutzung der MER-Fahrscheinhefte ist am 1. April eine bemerkenswerte Erleichterung in Kraft getreten. Auf dem LImschläg der Hefte fallen fortan der Vermerk „Vicht übertragbar" und die Unterschrift des Inhabers fort. Damit werden die Fahrscheinhefte allgemein übertragbar, solange die Reise noch nicht angetreten ist.
Daß die MER-Fahrscheinhefte infolge ihrer övtägigen Gültigkeitsdauer gegenüber den nur 4 Tage geltenden amtlichen Fahrkarten mancherlei Vorteile bieten, ist wohl allgemein bekannt. Daß man mit ihnen jedoch auch in bestimmten Fällen wesentlich billiger als mit der gewöhnlichen Fahrkarte reist, wird noch nicht genügend beachtet. Allerdings ist die Ausgabe der MER-Fahrscheinhefte an bestimmte Bedingungen gebunden. Sie werden nur ausgegeben für einfache Reisen über 600 Kilometer, für Rundreisen über 300 Kilometer und in Verbindung mtt einem Auslandfahrausweis ohne Einschränkung durch eine Mindestentfernung. Treffen diese Voraussetzungen zu, dann sollte man nicht zögern, auf alle Fälle ein Fahrscheinheft zu wählen; denn die Vorteile sind mannigfach. Innerhalb der 60tägigen Geltungsdauer kann die Fahrt beliebig oft und beliebiglange unterbrochen werden — mit der Fahrkarte nur ein
mal —, das Reisegepäck kann nach der Bestimmungsstation abgefertigt werden, auch wenn der Reisende selbst noch allerlei Umwege macht. Für diese Umwege mühte der Reisende ohne Fahrscheinheft jedesmal eine neue Fahrkarte lösen — im Heft sind alle gewünschten Kreuz- und Querfahrten enthalten.
Billiger als gewöhnliche Fahrkarten werden die MER-Fahrscheinhefte in den Fällen, in denen der Reisende seine Fahrt mehrmals unterbrechen will. Er braucht dann den Schnellzugzuschlag nur einmal für die gesamte Strecke, und zwar für je 650 Kilometer zu zahlen.
Ebenso vorteilhaft ist auch das Fahrscheinheft für Rundreisen. Beträgt z. D. die Gesamtstrccke 2129 Kilometer, und wird ein Fahrscheinheft gewählt, so ist für je 650 Kilometer ein Schnellzug-Zuschlag zu zahlen; er kostet für die 2. Klasse 36 Mark, für die 3. Klasse 18 Mark. Würde der Reisende von einem Orte zum nächsten jedesma!l eine neue Fahrkarte lösen, steigen die Zuschläge auf 64,— bzw. 32,— Mark. Die Reise würde dadurch in der 2. Klasse um 28,— Mark, in der 3. Klasse um 14,— Mark teurer. Die Vorteile, die die MER-Fahrscheinhefte besonders bei weiten Reisen bieten, sind ailso recht beträchtlich.
Leben der heutigen Zeit. Hier weicht auch der Wald weiter zurück von der Stadt, die viel weniger romantisch wirkt als Erbach, und hinter der, dem Norden und dem Westen zu, den Straßen anzumerken ist, daß sie einen stärkeren Verkehr zu bewältigen haben als die, deren Benutzung bis dahin so erstaunlich angenehm erschien. Das Tempo, das in einer landschaftlich reizvollen Gegend, wie sie sich im Odenwald findet, naturgemäß geruhig ist, verlangsamt sich unter diesen Umständen um einen weiteren Grad. Es geht an Ortschaften mit seltsamen Namen vorüber — Asselbrunn, Etzengesäß, Mäm- linagrumbach, Frau Näuses — und immer mehr ver. schwindet der Wald von der Bildfläche. Bei Lengfeld wird, zur linken Hand, auf einen Hügel hingetrotzt, die B e st e O tz b e r g sichtbar, aber sie fällt'ganz aus dem Rahmen eines Landstrichs, der nahezu ausschließlich aus gut gepflegtem Ackerland besteht und sich unaufhaltsam zur Ebene hinabsenkt. Ein letzter Gruß aus ritterlicher Zeit ...
Was nun kommt, fesselt nicht mehr sonderlich, obwohl die Straße über Reinheim, südlich an Darmstadt vorüber, nach Pfungstadt, wo ein hierzulande gern getrunkenes Bier gebraut wird, durch Ortschaften kommt, die, noch nicht durch die moderne Architektur verschandelt, den anständigen Geschmack
FD-güge mit dritter Klaffe.
Eine beachtenswerte Anregung.
Der Hessische Industrie- und Handelskamm erlag und der Hessische Verkehrsverband haben aus der Erwägung heraus, daß dem Schienenweg in seinem Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln nur durch größte Aktivität und Ausnützung aller sich bietender Dcrkchrsmöglichkeiten geholfen werden kann, hinsichtlich der weiteren Fahrplangestaltung einen Vorschlag gemacht, der in nachstehender Erklärung niedergelegt ist:
„Im Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln ist es geboten, daß die Reichsbahn innerhalb des Rahmens eines weiteren zeitgemäßen Ausbaus ihres Fahrplans die Zahl der Fl).Züge wesentlich vermehrt. In geeigneten Fällen empfiehlt sich die Führung der Fl).Züge in Gestalt leichter Kurzzüge, die nach Bedarf unter Zusammenfassung mehrerer Vcrkehrsbeziehungen zu schweren Zügen zu vereinigen wären.
Da im Iahre 1930 93,61 Prozent der Reisenden gegenüber 92.8 Prozent im Vorjahre, die auf eine zeitgemäße, besonders schnelle Beförderung ebenfalls Anspruch erheben können, die Holzklasse benützen, sollte die besonders bevorzugte Zug- gattung der FO-Züge ebenfalls mit der 3. Wagen- klasse ausgestattet werden. Auf diesem Wege soll ermöglicht werden, Reisen auf weitere Entfernungen in sämtlichen Wagenklassen unter wesentlicher Abkürzung der Reisezeiten zurückzulegen. Gegenüber den bestehenden öreiflaHipen Schnellzügen mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von rund 60 Kilometer sollte den neuen, als ineinandergreifendes FD-Zug-Reh auszugestaltenden Zugverbindungen 1.—3. Klasse eine Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 70 Kilometer gegeben werden, was eine Abkürzung der Reisezeiten um rund 15 Prozent ermöglicht.
Angesichts der namentlich durch die Tributlasten verursachten schwierigen Finanzlage der Reichsbahn ist nichts dagegen einzuwenden, daß für die höherwerttge Verkehrsleistung auch in der 3. Klasse der FO-Züge ein besonderer Zuschlag zu den SchneUzugsfahrpreisen erhoben wird, der nach oben durch den Satz des seitheriges Fl)-Zuschlags in der 1. und 2. Klasse - 4 Mk. - zu begrenzen wäre."
Wie wir erfahren, befindet sich eine diese Gedanken weiter vertiefende Denkschrift in der Ausarbeitung, um nach Fertigstellung den zuständigen Stellen und der Oeffentlichkeit zugeleitet zu werden.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
# Atzbach, 29. Mai. In der jüngsten Sitzung der hiesigen Gemeindevertretung standen die Festsetzung des Haushaltsplanes für 1931 und der Dau der Kleinkinderschule zur Beratung. Die Gemeindevertretung setzte den Etat in Einnahme und Ausgabe auf 77 000 Mark fest. An Gemeindeumlagen sollen erhoben werden: 325 Prozent der Grundvermögenssteuer und 375 Prozent der Gewerbesteuer. Außerdem wird die Bürgersteuer in einfachen Sähen erhoben. Einem Antrag der Besitzer von Hausneubauten auf allgemeine Ermäßigung ihrer Grundvermögenssteuer konnte nur bedingt entsprochen werden. Der Entwurf einer Kleinkinderschule soll in einer späteren Sitzung in Gegenwart eines Vertreters des Kreisbauamtes besprochen werden. Der Vertragsentwurf, der die gegenseitigen Rechte und Pflichten über die Kleinkinderschule zwischen Zivil- und Kirchengemeinde regeln soll, fand nicht die Zustimmung der Vertretung. Eine Kommission soll einen neuen Entwurf ausarbeiten. Für den Bau stehen 4581 Mark bereits zur Verfügung, 6000 Mark sollen dem Stromgeldfonds entnommen und der Rest durch eine Anleihe aufgebracht werden.
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr.39 vomoom 29. Mai enthält: Voraussichtliche Reichs- steueräberweisungen. — Die Umlagen und die Son- dergebäudesteuer der Provinz Oberhessen. — Die Wahlen zum Provinzialtag der Provinz Oberhessen. — Verlust eines Dienstausweises. — Jugendtag und Steinfeier. — Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaften. — Landwirtschaftskunde.
einer solideren Zeit sich bewahrt haben. Hier und dort erscheint es als wünschenswert, einzukehren und zu verweilen, aber die Lockung von Westen her ist schon zu stark. Ein großer Bogen über Wolfs- kehlen und Leeheirn nähert dem Ziel. Es liegt etwas in der Luft, am Horizont hängt ein Silberschimmer — die Rheinebene ist gewonnen. Dann, hinter dem Weiler Geinsheim, senkt sich die Straße. Die Zacken der Schwabsburg winken, schon von drüben her, vom Jenseits des „rebengrünen Stroms", wie ihn der große Dichter dieser Zeit genannt hat, der an ihm aufgewachsen ist. Der Odenw.ald ist dem Gesichtsfeld entglitten. Der Blick gehört dem Westen, dem gegenüber, das mit den nun schon sichtbar gewordenen Weinbergen Willkommen winkt. Indessen, eine Brücke gibt es nicht. Die Fähre nimmt drüben noch Menschen auf; Geduld, Geduld — sie landet bald auch hier. Kühl weht es vom Wasser herauf, dem murmelnden. Die Dächer von N i e r ft c i n liegen schon im ersten leichten Schatten. Die Sonne entgleitet dem Tag, dem schönen Tag zwischen Main und Rhein. Was für ein Abend tut sich auf* Er saugt den Menschen förmlich an, und es gibt keinen Wider, stand gegen ihn. Denn die Seele ist dem umständlicheren Leib fröhlich voraufgeflattert.
schönen alten Stuckarbeiten und wandern durch schönen Waldbestand an der Beilsteiner Ley, einem prächtigen Basaltsteinbruch, vorüber nach Beilstein. Der anmutig gelegene Ort, der von Bergen etnge- schlossen ist, wird überragt von einer Ruine, deren Betreten Vorsicht heischt (Wirtschaft von Stahl). Wir gehen nun weiter über den Rasenberg (512 m) und den Kreuzberg und kommen darauf in das Ulmbach, tat, dem wir bis Biskirchen folgen. Von Biskirchen bis Braunfels Fahrkarte nachlösen. Wanderzeit etwa 5 Stunden.
Reiseliteratur.
— JosefPonten:ZwiscstenRhoneund Wolga. Landschaftsbilder I. Mit einem Vorwort von Professor Dr. Erich von Drygalski. Reclarns Universal-Bibliothek. Nr. 7142. Geheftet 40 Pf. — (189) — Josef Ponten ist nicht nur berühmt als bedeutender Erzähler, sondern auch als hervorragender Geograph, in dessen „künstlerischen Erdbeschreibun- gen" europäischer und amerikanischer Landschaften sich Anschauungskraftz Schilderungsgabe, Nerven des Dichters mit dem Wissen, den Beobachtungen des weitgereisten Forschers zu einem einzigartigen Ganzen lebendig-anschaulicher Wissenschaft verbinden. Als erstes von drei Bändchen erscheinen hier europäische Landschaftsbilder aus Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und Rußland
Wanderfahrten.
Gießen — Gleiberg — Vetzberg — Rodheim.
Wir gehen von der Lahnbrücke den Weg, der uns am oberen Hardthof vorüber zum Gleiberg führt. Unterwegs kommen wir am Bismarckturm vorbei, von dem man einen schönen Blick über die Stadt und das Lahntal hat. Nach gebührender Besichtigung der Burgruine Gleiberg, wobei wir nicht versäumen wollen, uns die großartige Rundschau vom Turm zu befrachten, gehen wir durch das Dorf und schlagen die Richtung nach Rodheim ein. Kurz hinter einem Wegweiser, an dem wir vorüber kommen, führt ein Feldweg rechts ab, auf dem wir in kurzer Zeit den Vetzberg erreichen. Von dem Gemäuer der alten Burg bieten sich uns reizvolle Blicke, namentlich auf den Gleiberg, das Biebertal und das Dünsberggebiet. (Bei W. Becker gute Einkehr.) Vom Vetzberg führen uns blaue Dreiecke alsbald zum Endziel Rodheim. Wanderzeit höchstens 2% Stunden.
Katzenfurt — Greifenstein — Veilstein — Biskirchen.
Wir fahren mit Sonntagskarte (Katzenfurt— Braunfels zurück) nach Katzenfurt, überschreiten das Bahngeleise und folgen schwarzen Punkten durch Feld und Wald nach der Ruine Greifenstein (Einkehr bei Simon). Wir besichtigen gegen ein kleines Entgelt die interessante Burganlage sowie die Kirche mit
Vom Main zum Rhein.
Meine Reise im Frühjahr.
Don Will Scheller.
Eine Ankunft und ein Abend in Miltenberg bringen mit Nachdruck zum Bewußtsein, daß Reisen nichts anderes ist, als ein durch fortwährende Ortsveränderung potentiertes Erlebnis des eignen In- nern. Durch ein in feiner seltsamen, mitten aus der Straße ragenden Verlassenheit wie ein Denkmal wirkendes Tor fährt der Wagen in langsamem Tempo ein und folgt der Straße die sich zum Flusse senkt. Am Ufer, von dem fließenden Blau durch eine breite Promenade getrennt, stehen die Hotels, die zugleich Gastwirtschaften sind. Der Reisende aber hält sich dort nicht lange auf, sondern streunt nach eiliger Erfrischung durch die Gassen der - kleinen Stadt, deren bauliche Sehenswürdigkeiten, an eine Berglehne geschmiegt, er nicht lange zu suchen braucht. Wenn nun in der Dämmerung die Umriß- linien des Mains mit der gesegneten Landschaft ver- schwimmen und droben im Städtchen die gepflegten Fachwerkbauten aus dem Dunkel leuchten, so fühlt ich der Mensch, der zum erstenmal hier gelandet ist, n seiner Erwartung bestätigt: so ungefähr hatte er ich's gedacht. Die Ansichtskarten und Prospekte haben nicht gelogen. So trinkt er zufrieden im „Riesen" einen offenen Wein oder anderswo ein Glas (oder zwei) des guten einheimischen Bieres und schläft danach sanft bewegt dem andern Tag entgegen.
Der hat es in sich. Fräst schon ruft die Soyne zur Fahrt, und sie windet sich in sanften Krümmungen durch ein Gelände, das in Grän und Weiß zumal einen unbeschreiblichen Prunk des Blähens entfaltet. Das saftige Grän der Wälder, Wiesen und Getreidefelder ist bis an die Hänge, wo der Wald sich zusammenschließt, übersät mit Obstbäumen im Weiß der üppigsten Blüte. Sie sehen von weitem aus wie riesige Büschel von Wiesenschaumkraut. Rechts und links der Straße aber lagern sich kleine und große Grundstücke, auf denen fleißige Menschen, meist Frauen und Mädchen, mit weißen Kopftüchern gegen die Sonne sich schützend, fleißig der Gemüsepflanzung warten — ein Bild das an diesem Tag trotz allen Wechsels der Landschaft, immer wiederkehrt.
Am Eingang zu einem Gebirgstal, das in den Odenwald hinein sich verzweigt, kommt Amorbach in Sicht, ein heiter sich hinbuckelndes Stadtgebilde, das einen der innenarchitektonisch reichsten Kirchen- bauten des Barock besitzt, die Abteikirche, deren leben, bejahende das Gefühl zugleich über die Welt hinaus- tragende Prachtentfaltung zumal in der Deckenbemalung, im Hochaltar und in der Kanzel als eine Glanzleistung der Benediktiner zu betrachten ist, die hier einst geherrscht haben. Seit dem Reichsdeputationshauptschluß gehört der Bau mit» dem anschließenden Kloster den evangelischen, in Amorbach auch mit einem Schloß begüterten Fürsten von ßeiningen, zu deren Besitz auch die ausgedehnten Waldungen ringsum zu rechnen sind. Auf einem der Bergkegel träumen, von hohem Baumwuchs versteckt, die in • dauerndem Verfall begriffenen Reste der Wilden- b u r g von den Zeiten, da Wolfram von Eschenbach hier als Gast des Ritters von Durne, eines Gefolgsmannes Friedrichs I. von Hohenstaufen, des Barbarossa, den „Parzival" ersann. Wer hier länger ver- weilen will, findet in den reizvollen alten Gasthäusern Amorbachs alles, was er als Mensch von heute verlangen zu dürfen glaubt. Denn die Stadt betrachtet sich selbst als Luftkurort.
Freilich: die Luft ist hier auf den Hängen des Oden, waldes überall gut, und wie nun die Straße sich in vielen Kurven hinaufschraubt, strömt von allen Seiten der Segen der Einsamkeit herab, und es ist, als wäre der Wagen ganz allein da auf der Welt und als wäre sie eigens für ihn hierhin gezaubert mit ihrem beschwingenden Vergnügtsein in sich selbst. Die Straßen durchs Land sind hier wie Alleen, und es schneit Blütenblätter. Dann ist auf einmal Erbach da, der alte Fürstensitz mit einem Schloß, dessen Anspruch in einem eigentümlichen, ungemein reizvollen Gegensätze steht zu der Intimität des Ortes und seiner beschaulichen, kleinbürgerlichen Ruhe — ein Ort wie jenes Bild aus dem chinesischen Märchen, in dem der Maler selbst verschwindet. Denn es ist, als wäre der Mensch hier aus der Welt, als könne er hier in diesem Spitzweg.Frieden sich verloren gehen, sich und dem Leben, dem er in den Odenwald entfloh.
Das Leben aber fordert ihn zurück, und schon im nahen M i ch e l st a d t atmet es, mittelalterlicher Nachklänge umnachtet, ihm bewegter entgegen, das
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