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Trostrunde Südost.

Die Spiele des Sonntags brachten wichtige Tref­fen. In München konnte 1860 durch einen 3:l°Sieg über den FC. Pforzheim seine führende Position befestigen und dürfte nach menschlichem Ermessen den Abteilungssieg in der Tasche haben. Sein stärkster Widersacher, der 1. FC. Nürnberg, fertigte die Augsburger Schwaben mit 5:1 ab, während die Stuttgarter Kickers über den stark zurückgegqnge- nen Karlsruher Phönix mit 4:1 die Oberhand be­hielten. In Rastatt trennten sich der FV. und die Fürther Rasenspieler unentschieden 1:1.

Trostrunde Aordwest.

Mit Rücksicht auf das Mannheimer Reprä­sentativspielBadenElsaß" gab es in der Trost­runde Rordwest diesmal nur verkürztes Pro­gramm mit zwei Spielen, in denen die beiden Spitzenreiter, Isenburg und Ludwigshafen, nicht beschäftigt waren. Die beiden nächsten, Saar­brücken und Rot-Weiß Frankfurt, trennten sich im Saarbrücker Ludwigskarp unentschieden 3:3 und Idar konnte seit langer Zeit wieder einmal einen Erfolg verzeichnen, indem es auf eigenem Platze den SD. Wiesbaden 3:1 besiegen konnte.

Fußballklub 1926 Großen-Buseck.

Vor einer gut besuchten Versammlung des Fuß­ballklubs 1926 GroßemBuseck hielt der Obmann der Schiedsrichter-Vereinigung Gießen-Wetzlar, Herr Karl Grünewald-Gießen einen Vortrag. Der Redner legte die Ziele des Deutschen Fußballbundes dar, erklärte die Zusammensetzung des Westdeutschen Spicloerbändes, gab Zeugnis von den Leistungen des großen Deutschen Fußballbundes und bemerkte ausdrücklich, daß der Verband vollkommen politisch und konfessionell neutral sei. Die Ziele des Fußball- bundes gelten in erster Linie der Jugend. An Hand eines Fußballspielbelehrungsbrettes erläuterte Herr Grünewald die Fußballspielregeln. Die Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Für die nächste Zeit sind weitere Vorträge und Be­lehrungsabende vorgesehen.

Kurze Sporinotizen.

H e r t h a/D S C. qualifizierte sich durch einen 2:1-Eieg über Viktoria 89 für die Endspiele um die brandenburgische Fußballmeisterschaft.

*

Mitteldeutscher Fußballmeister wurde wieder der Dresdner SC., der in Dresden vor 25 000 Zuschauern das Endspiel gegen Preu­ßen Langensalza mit 6:0 (3:0) gewann.

Die süddeutsche Handballmeister- schaft der Damen fiel wieder an Eintracht Frankfurt, die im Endspiel Mannheim 08 1:0 schlug.

Das Endspiel um die süddeutsche Handball­meisterschaft wird zwischen SV. 98 Darmstadt und Sp. Vg. Fürth ausgetragen.

DiesüddeutschenDezirksliga-Der- eine lehnten auf einer sehr gut besuchten Ta­gung in Stuttgart den neuen Spielshstem-Vor- schlag ab und beschlossen, eine Verlängerung des gegenwärtigen Mainzer Spielshstems auf mehrere Iahre zu fordern. <

Die Schweizer Fußball-Rational- e l f erstritt einen großen Erfolg, sie spielte in Vern gegen Italien unentschieden 1:1 (0:0).

Der Fuhballkampf Holland Bel­gien endete im Olympischen Stadion zu Amster­dam mit einem verdienten 3:2-(2:0)-Sieg der Holländer.

Racing-Club Paris ist Ostern in West­deutschland zu Gast. Am ersten Feiertag spielen die Franzosen in Münster gegen eine kombinierte Mannschaft von Preußen und SC. 08 Münster, am zweiten Tage treten sie gegen den Südwest­falenmeister Hüsten 09 an.

FC. Hanau 93 unternimmt zu Ostern eine Reise nach Südfrankreich und spielt in Rizza, Montpellier und Rimes. Die Offenbacher Kickers besuchen an den Feiertagen VfB. Braunschweig, Arminia Bielefeld und Werder Bremen.

Der spanische Rationalheros Za- m o r r a wird im Laufe des Sommers mit seinem Club, Real Madrid, in Deutschland spielen. Re­ben verschiedenen Spielen in Süddeutschland, vor­nehmlich in München und Frankfurt, werden die Spanier auch in Berlin und Köln Gastspiele geben.

Wirtschaft.

Stillegung des Hefrag Betriebs in Wölfersheim?

F r i e d b e r g, 28. März. (WB.) Die H e f r a g in Wölfersheim, ein Unternehmen der Preag, beabsichtigt, den Tagebau in Wöl­fersheim einzustellen. Diese Maß­nahme ist auf den Preissturz für Teerprodukte, die die Hefrag durch das Schwelverfahren aus der Braunkohle in großen Mengen gewinnt, zu­rückzuführen. Durch den zunächst vorsorglich ge­faßten Beschluß, den Tagebau einzustellen, wer­den einige hundert Arbeiter brotlos. Reuerdings trägt die Verwaltung sich noch mit dem Gedanken, den Betrieb der Hefrag am 1. I ul i d. I. eventuell ganz ein- zu st eilen. Don einer solchen Maßnahme wür­den etwa 1300 Arbeiter und Angestellte be­troffen. Zur Zeit sind Versuche im Gange, das Werk auch über den angegebenen Termin hinaus in Betrieb zu halten. Die Verwaltung hält dies jedoch nur dann für möglich, wenn es gelingt, bestimmte von ihr vorgeschlagene Pläne, über die gegenwärtig noch keine Mitteilung gemacht werden kann, durchzuführen.

Buderussche Eisenwerke.

Die Buderusschen Eisenwerke AG. in Wetzlar legen jetzt ihren Geschäfts­bericht für 1930 vor. Rach dem Bericht des Vorstandes beziffert sich der Rohgewinn im Iahre 1930 auf 2 331 111,52 Mk., die Abschreibun­gen belaufen sich auf 1 550 720,51 Mk., so daß sich ein Reingewinn von 780391,01 Mk. er­gibt, zu dem noch der Vortrag aus 1929 mit 166 940,69 Mk. hinzutritt, so daß insgesamt 947 331,70 Mk. zur Verfügung der am 28. April stattfindenden Generalversammlung stehen. Der Vorstand schlägt vor, den Reingewinn aus 1930 in Höhe von 780 391,01 wie folgt zu verwenden: 5 Prozent Dividende auf die Vorzugsaktien, 4 Prozent Dividende auf die voll dividenden- bcrechtigten Stammaktien, 4 Prozent Dividende auf die gemäß des Goldbilanzierungsgesetzes vom 28 März 1924 behandelten Stammaktien in Gold­markwert. Die Dividendensumme beläuft sich auf 741 604,39 Mk., so daß ein Rest von 23 786,62 Mk. verbleibt, der zusammen mit dem Vortrag aus 1929 in Hohe von 166 940,69 Mk., insgesamt also 190 727,31 Mk., auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Die vom Vorstand vorgeschlagene Dividendenverteilung bedeutet für die Stamm­aktien eine Kürzung um ein Drittel der Vor­jahrsdividende und entspricht dem verminderten Geschäftserträgnis. Der gesamte Umsatz des Unternehmens mit fremden Abnehmern stellte sich 1930 auf 33 069 800 Mk., im Iahre 1929 auf 49 417 700 Mk., verringerte sich mithin um 33 Prozent gleich 16 347 900 Mk. Demgegenüber liehen sich die festen Kosten trotz aller Ein­sparungsmaßnahmen nicht oder nur unwesentlich verringern. Beispielsweise erhöhten sich die Ab­gaben und Steuern um 283 772 Mk. auf 1 658 748 Mark; auf je 1000 Mk. Umsatz entfielen an Ab­gaben und Steuern im Iahre 1929 27,82 Mk., dagegen 1930 50,16 Mk. Der Vorstand erklärt in seinem Bericht u. a., einen raschen Aufstieg der Konjunktur werde niemand erwarten können, wohl aber dürfe man eine allmähliche Ueber- windung der jetzigen Krisis und eine Besserung unserer Wirtschaftslage erhoffen, wenn durch eine vernünftige und zielsichere Politik das allgemeine Vertrauen wiederzukehren beginne.

Norddeutscher Lloyd.

Rach dem Geschäftsbericht des Rorddeut- schen Lloyd. Bremen, für das Jahr 1930 beträgt das Gesamterträgnis für 1930 einschließ­lich eines Betrages von 16,73 Mill. Mark aus der ersten Rate der amerikanischen Freigabe und nach Vornahme des vertraglichen Ausgleiches mit der Hamburg-Amerika-Linie 56,08 (im Vor­jahre 51,84) Millionen Mark. Der Gewinnvor- trog aus 1929 in Höhe von QJ2 Mill. Mark ist vorab zu inneren Rückstellungen verwandt wor­den, um mit der Hamburg-Amerika-Linie auf eine gleiche Grundlage zu gelangen. Allgemeine Verwalttmgskosten und Steuern beanspruchten 10,49, soziale Aufwendungen 7,11 (im Vorjahre zusammen 12,84) Mill. Mk., Anleihezinsen und 6 Prozent Dividende auf voll gezahlte Vorzugs- aktten 5,13 (im Vorjahre Anleihe- und sonstige Zinsen abzüglich Haben-Zinsen 5,32) Mill. Mk.» Abschreibungen 23,56 (20,04), davon auf See­dampfer und Hilfsfahrzeuge 22,44 (19,18) Mill. Mark. Von dem verbleibenden Ueberschuh von

9 792 000 (14 193 124) Mark wird eine Divi­dende von 6 Prozent (im Vorjahre 8Proz. plus 6 Prozent Vorzugsaktien-Dividende und 4 Prozent an Genußrechts-Inhaber) vorgeschlagen.

Der Flottenbestand des Rorddeutschen Lloyd betrug am l.Ianuar 1931 gleich 489 Fahr­zeuge mit 955 087 Bruttoregistertonnen (im Vor­jahre 511 Fahrzeuge mit 942 162 Druttoregister- tonnen). Am 31. Dezember 1930 beschäftigte der Norddeutsche Lloyd insgesamt 18 426 Personen, davon Landpersonal 5037 und Bordpersonal 13 389 (im Vorjahre 17 563, davon Landpersonal 4996 und Bordpersonal 12 567).

Hamburg-Amerika-Linie.

Das Gesamterträgnis der Hamburg-Ame­rika-Linie für 1 930 einschließlich des Be­trages au5 der amerikanischen Freigabe stellt sich nach Vornahme des vertraglichen Ausgleichs mit dem Rorddeutschen Lloyd auf 55,15 (59,59) Mill. Mk. Handlungsunlosten und Steuern er­forderten 11,31 (16,41), soziale Aufwendungen 8,16 (8,47) Mill. Mk. Rach Abzug der Anleihe­zinsen von 2,32 (2,59) Mill. Mk. ergibt sich ein Betriebsertrag von 33 356 821 (32 122 743) Mk. Es wird vor geschlagen, hiervon 23,54 (20,56) Mill. Mk. zu Abschreibungen zu verwenden und 6 (7) Prozent Dividende auf das Stamm­aktienkapital von 160 000 200 Mk. zu verteilen.

Die Zahl der Angestellten verminderte sich von 18 358 im Iahre 1929 auf 17125 am Ende des Berichtsjahres. Das Dauprogramm ist im ver­gangenen Iahre durchgeführt worden: die letzten Werftverpflichtungen wurden im Ianuar 1931 getilgt. Der Flottenbestand der Gesellschaft war Ende 1930: 178 Seeschiffe, 4 Seebäder- Dampfer, 23 See- und Fluß-Fahrzeuge, 247 sonstige Fahrzeuge mit insgesamt 1 097 978 Drt.

* Di e Hessische Landesbank Staatsbank in Darmstadt empfiehlt im heutigen Anzeigenteil ihre 7prozentigen Gold- Hypothekenpfandbriefe zur Kapitalanlage. Die Pfandbriefe sind reichsmündelsicher und können vor l.Ianuar 1936 nicht zur Rückzahlung gekün­digt werden.

* D ie Erhöhung der Ausmahlungs­quote für Roggen. DerReichsanzeiyer" ver­öffentlicht eine Berordnung des Reichsernährungs­ministers, wonach der Ausmahlungssatz für Roggen­mehl von höchstens 60 v. H. auf höchstens 70 o. H. erhöht wird. Die Verordnung tritt drei Wochen nach ihrer Verkündung in Kraft.

Frankfurter Börse.

. Frankfurt a. M., 30. März. Tendenz: schwächer. Zu Beginn der neuen Woche tarn das Geschäft am Effektenmarkt nur langsam in Gang. Die allgemeine Zurückhaltung und Lustlosigkeit, die schon zum Schluß der Samstagbörse in Erscheinung trat, hat sich noch verstärkt, zumal die Rede B r i a n d s hin­sichtlich der Zollunion und der erneut schwächere Kurs der Reuhorker Börse hinzukamen. Bei minimalen Umsätzen überwog die Abgabe- neigung, und die ersten Rotierungen lagen überwiegend schwächer. Da das Angebot später sich nicht fortsetzte, konnten sich die Kurse im Verlaufe wieder um Bruchteile eines Prozents erholen. Elektrowerte waren etwas stärker an­geboten. Schuckert büßten 4 Prozent, Siemens 3 Prozent, AEG. 2,75 Prozent und Licht und Kraft 1 Prozent ein. I.-G.-Farben eröffneten 2,5 Prozent, Rütgerswerke 1 Prozent niedriger. Ebenfalls niedriger setzten außerdem noch Deutiche Linoleum (minus 1 Prozent), Aku (minus 2,25 Prozent), Holzmann (minus 1,5 Prozent), Nord­deutscher Lloyd (minus 1,25 Prozent) ein. Mehr angeboten waren ferner noch am Montanmarkt Stahlverein, die 3,75 Prozent, und Rheinstahl, die 2 Prozent verloren. Der Bankenmarkt hatte kaum Geschäft bei behaupteten Kursen. An den übrigen Märkten herrschte G e s ch ä f t s st i l l e. Am Anleihemaickt lagen Schutzgebiete 0,12 Pro­zent und von fremden Werten Anatolier 0,2 Pro­zent niedriger. Der Pfandbriefmarkt lag ruhig und kaum verändert. 3m Verlaufe übte die Spekulatton infolge der unklaren Situation wei­ter starke Zurückhaltung. Am Geldmarkt zog der Sah für Tagesgeld auf 5 Prozent an. Am Devisenmarkt erfuhr die Mark einen leichten Rückschlag. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1965, gegen Pfund 20,3890, London gegen Neu- York 4,8586, gegen Paris 124,22, gegen Mailand 92,72, gegen Madrid 44,52, gegen Schweiz 25,2525, gegen Amsterdam 12,1190.

Berliner Börse.

Berlin, 30.März. Im Gegensatz zu der festen Wochenschlußbörse eröffnete die heutige Montagbörse in schwach er Haltung. Schon vormittags hatte man starke Zurückhaltung geübt, da die innen» und außenpolitische Situation durch die Notverordnung und die Rede B r i » ands vom Samstag etwas unklar geworden ist. Hinzu kamen die schwachen Auslandbörsen, die alle unter dem Einfluß von Neuyor? stan­den, steiferes Geld vor dem Ultimo und die börsentechnische Situation vor der Feiertags­unterbrechung. In- und Ausland bekundeten eher Abgabeneigung, und die ersten Kurse lagen bei ruhigem Geschäft 2 bis 4 Prozent schwächer. Als besonders schwach sind hierbei NeueReichs- bank, Kali-Werte, Bergmann, Gesfürel, Schuckert, Siemens, Dessauer Gas, BMW., Waldhof, Po­lyphon und Montanwerte zu nennen. Bei letz­teren wirkt sich anscheinend die Vermeidung des französischen Dergarbeiterstreiks im Kurs stärker aus. Interesse zeigte sich zu Beginn für Brau­bank, Vogel-Telegraph und Feldmühle. Bemer­kenswert ist noch, daß sich die Spanne zwischen dem Hapag- und Lloyd-Kurs zugunsten des letz­teren gebessert hat, da man den Abschluß des Norddeutschen Lloyd angeblich günstiger beur­teilt. Anleihen uneinheitlich. Altbesitz fchwach. Von Ausländern Lissaboner Stadtanlerye 1,13 Prozent rückgängig. Pfandbriefe nicht unfreund­lich. Geld weiter anziehend. Tagesgeld 5,5 bis 7,5, Monatsgeld 5,5 bis 7 Prozent, Geld über Ultimo resp. über die Feiertage 6 bis 8 Proz., Warenwechsel ohne Umsatz. Im Verlause trafen bei den Banken wieder einige Kauforders ein, besonders Kassaware soll verlangt worden sein, und die zu Anfang gedrückten Werte konnten sich 1 bis 2,5 Prozent erholen. Feldmühle setzten ihre Aufwärtsbewegung fort. Ilse holten int Verlaufe 1,5 Prozent ihres Dividendenabschlages ein. Dt. Linoleum erholten sich auf 95 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 30. März. Der Franks ur- ter Produktenmarkt lag zum Wochenbeginn ste­tig, Geschäft konnte sich aber feind entwickeln, da allgemein schon Feiertagsstimmung herrschte. Das Angebot für Brotgetreide war nicht groß. Wei­zen lag um 5 Mk. per Tonne höher, auch Hafer konnte weitere 2,50 Mk. anziehen. Am Mehlmarkt wurden die hohen Mühlenforderungen von der Kundschaft kaum bewilligt. Roggenmehl war et­was stärker offeriert, bei jedoch fast unveränder- ten Preisen. Der Futtermittelmarkt lag im gan­zen recht fest, doch war die Umsahtätigkeit auch hier gering. Es wurden notiert: Weizen 300 bis 302,50, Roggen 207,50 bis 210, Sommergerste für Brauzwecke 235, Hafer 187,50 bis 190, Weizen­mehl 43,25 bis 44,75, Roggenmehl 28,75 bis 30,75, Weizenkleie 11,10 bis 11,25, Roggenkleis 12,50, Erbsen 28 bis 31, Linsen 28 bis 65, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 6,00, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 2,90, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 2,75 bis 2,80, Treber, getrocknet, 2,25. Tendenz: stetig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 30. März. Auftrieb: 1194 Rinder, darunter 224 Ochsen, 112 Bullen, 494 Kühe, 340 Färsen: ferner 975 Kälber, 95 Schafe, 5706 Schweine, 8 Littauer. Es wurden notiert; Rinder: Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 46 bis 50, ältere 42 bis 45, sonstige vollfleischige, jüngere 37 bis 41; Bullen, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht­werts 40 bis 45, sonstige vollfleischige oder aus- femästete 36 bis 39: Kühe, jüngere, vollfleischige, öchsten Schlachtwerts 37 bis 40, sonstige voll­fleischige oder ausgemästete 32 bis 36, fleischige 27 bis 31, gering genährte 22 bis 26; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder), vollfleischige, ausge- mästete, höchsten Schlachtwerts 47 bis 51, voll­fleischige 42 bis 46, fleischige 37 bis 41. Kälber: beste Mast» und Saugkälber 63 bis 68, mittlere Mast- und Saugkälber 58 bis 62, geringe Kälber 48 bis 57. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 45 bis 48, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 46 bis 49, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 46 bis 50, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 46 bis 49, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 44 bis 47 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig, ge­ringer Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine mittelmäßig, ausverkauft.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden. Dienstag, den 31. März.

Gießen. 18.30 Uhr: Fastenandacht.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Neichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

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1-Uhr« Kurs

Schluß-1 Anfang»

turt ,

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Datum

28.3.

30.3.

28.3

30.3.

6% Deutsche NeichSauleihe von 1927 ......

7% Deutsche Reicheanleihe von 1929 ........

84,75

84,9

_

99,75

_

100

__

Deutsche NnI..Ablöi^Schutd mit

Aurlos.-Rechlen .....

58,25

57,7

57,8

57,5

Deegl. ohne Auklos.-Rechte . .

6,6

6,45

6,25

6% Hett. Bolttslaat von 1929 (rüdxablb. 102%)......

93,5

93,4

Oberhcllcn Brovlnz Anleihe mit Au-lol^Rechlen.....

55

_

__

Deutsche Komm. Sarnmelabl.

Anleihe Serie 1 ...

56,5

56,2

- -

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfc XIII unkündbar bls 1034 . . .

100,75

_

_

7% Franks. Hhp.-Bonk Goldpse unkündbar bis 1983

95,5

-

_

<y,% Rheinische Hhp>Bank Liqu. Goldpse.. .

93

_

8% Pr. LandcSplandbriefansialt, Psandbriese R. l»

8% Pr LandeSpianvbriesanslalt,

91. 20. .

100,5

_

100,5

7% Pr. Landevviandbriefanskalt, Psandbriese R N - -

96,5

96,5

DES- abg. BormegS-Obligatio' ven, rückzahlbar 1932

4% OeslerreichNche Golvrrnle . .

24

24,1

_

4,20% Oefterreichische Silberrcnie

2,5

_

4% OcNeaeichiiche Einheitliche Rente

_

_

4% Ungarische Goldrente ....

19,5

19,4

19,9

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

16,8

16,9

16,4

4H% bergt, von 1913

16,9

l% Ungarische Kronenrentc

-

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4,2

4,3

4,3

4% Türkische Bogdadbahn-Aol Serie l

4,3

4% dcrgl. Serie II

4,225

4,35

6% Rumänische veceinh. Rente von 1903

-

9,75

9,4

<y,% Rumänische veretnh. Rente von 1913 ..........

15,75

15,8

i% Rumänische vereinh. Rente .

7,85

7,8

7,75

Frankfurt a. 271.

Berlin

Schluß» furd

1-Uhr- Kurs

Schluß-s Anfa.g»

für»

Kurs

Dalum

28.3.

30.3

28.3.

30.3

Hamburg-Amerika Paket . .

7

74,25

73

73,75

72,25

Hamburg-Südom. Dampsschiss

8

125

124

Hanta Dampsschiss .

10

99

Norddeutscher Lloyd ....

8

76,5

75,25

75,75

75

Allgemeine DeutscheCreditanst. 10

Barmer Bankverein . .

10

Berliner Handelsgesellschaft

12

127

126,5

126,75

Commerz- und Privat-Bank.

11

114,75

114,25

114,5

115,25

Darmstädt-r und Narionalbank

12

147,5

148,5

148

Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellschast, . .

10

111,75

111,65

111,4

111,4

DreÄdner Ban! ......

IC

111 75

111 5

111 4

111 23

ReickSbanl .......

12

ll.E.G.........

. 8

111,5

108,75

110,65

109

Bergmann......

. 9

103,25

99.25

Elektr. LieserungSgclcllschast.

10

135

136

134,5

Licht und Kratz ... gelten & Guilleaume

10

127

126

128

125,5

l'/i

93,5

90,75

93,5

91,25

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen . .

10

131

130,75

128,75

Hamburger EleklrizitätS-Werls

10

-

.

Rheinische Elektrizität .

.

. 9

122

120,5

121

Schlesische Elektrizität. .

10

Schuckert & Go. . .

11

139,5

135

138,5

135

Siemens« Halile . . .

e M

16

188

185

188

183,75

Traneravio .....

. 8

-abm-nerLCo.....

10

127

128,5

127,25

Buderus .....

- Ä

. 6

58

57,75

58

57,25

Deutsche Erdöl .

e e

. 6

74.5

72,5

73,65

73

Lilener Steinkohle .

. 8

Gelsenkirchener . . .

e e

. 8

86

-

86,25

84

Harpcnci .

. 0

76,5

76,5

73,5

Hoesch Eisen. . . .

6V,

75,5

73,5

Ilse Bergbau ....

10

186

192,5

183

Llöckncrwcrke . . . .

. 7

74

75,25

72

Söln-Neuesseu. . . . .

. 7

82,75

80,25

Manncimann-Rdhre« .

. 1

04,75

81,5

84,5

81

VianSselder Bergbau . .

. 7

38

37,5

Oberschles. Eiienbedars .

M -

. 5

Oberschles. Kokewerke . .

ä e

. 7

-

82,4

65,4

191

80,25

Phönix Bergbau . . Rheinische Braunkohlen Rheinstahi . . . »

6V, 10

65

190,5

187,5

63,4

188,5

. 6

87,5

85.5

87,25

85,13

Rlebeck Montau . . . .

7.2

tfrantiun a. Di.

Berlin

Schmß» turei

t-uhs- St re

Schluß, i fürs j

Anfang- Kurs

Daium

28.3.

30.3

28.3.

30 3.

Bereinigte Stahlwerke .

e

63,75

60

62,5

60,75

Ctaol Minen . .

16V.

32

32,25

32

Kaliwerke Aschersleben .

10

159,5

160,5

158,5

Kaliwerke Westeregeln .

e

10

167,5

168

162,5

Kaliwerke Salzdetfurth .

15

251

250,5

246

I. G. ftarben-Industrie.

-

-

12

147,75

145,25

147,13

145,5

Dynamit Nobel ....

. 6

Echeideanstalt.....

. 9

134,5

-

Goldschmidt .....

Q

e

. 5

48,5

49

47

Rütgerswerke.....

. 6

57,5

56,25

57,25

55.75

75

76

Philipp Holzmann . . . Zementwerk Hcide'berg

. 7

94,5

93

93,5

93

e

10

78,5

Cementwerk Karlstadt. .

e

10

.

Watch & Nreytag . .

. 8

40

39,75

Schultheis Patzenhoser .

-

15

180

178

Lstwerke .....

12

.

Aku .......

,18

84

81,75

83,75

82

Bemberg.......

14

92

90,25

91,5

89

Zellstoff Waldhof

e

8'/,

102,5

104

100,5

HellstoU Aschassenbmg .

12

82

83,5

82,75

Ebarlotienburger Waise»

e

e

. 8

Dessauer GaS . .

. 9

143,25

139,5

Daimler Motoren . .

e

e

. Ü

33

33,5

34,5

Deutsche Linoleum . .

e

e

92,75

93,5

92,65

Maschinenbau A.«G. . .

. 0

Rat. Auwmobil . . .

. 0

OrenNein & Koppel . .

e

e

. 6

56,25

55,5

Leonhard Tietz ....

10

123

122,5

124,25

122,5

SvenSka . .

279

277,5

276,25

frankfurter Maschinen .

. 4

14,5

15

Griyner . . . .

Heyligenslaedt . . . .

. 6

42

42

. 0

Iungbanr .....

. C

Lechwerke.......

. 8

-

Mainkrastwerke Höchst a. Dt..

. 8

yjttao ......

10

-

Gcbr. Roeder . .

-

-

1(

..

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Loigt S Haesfner . . .

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-

.

Süddeutsche Zulker . .

ID

-

123

Banknoten.

Berlin. 28 .vlärz

Geld

»rief

Amcrikanilche Noten.....

4.179

4.199

Belgische Noten ......

58,15

58,39

Dänische Noten .......

111,78

112,22

Englische Noten ........

20,32

20,40

grnnzöiilche Noten.......

16,41

16,47

Holländische Noten.......

167,73

168,41

Italienische Noten........

22,05

22,13

Norwegische Noten.......

111,78

112,22

Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling

58,78

59,03

Rumänische Noten.......

2.475

2,495

Schwedische Noten.......

111,93

112,37

Schweizer Noten........

80,53

80,85

Spanische Noten........

45,71

54,89

Tschechoslowakische Roten....

12,38

12,44

Ungarische Noten

72,91

73,21

DevifenmarkI Berlin Frankfurt a. IN.

28.Marz

30.März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

<»eld

Aries

Geld

Aries

Am«.. Rott.

168,04

168,38

168,07

168,41

Buen.Aires

1,457

1,461

1,457

1,461

Brss.Antw.

58,29

58,41

58,26

58,40

Christiania.

112,11

112,33

112,15

112,37

Kopenhagen

112,10

112,32

112,16

112,38

Stockholm .

112,22

112,44

112,24

112,46

HeistngforS.

10,546

10,566

10.549

10,569

Malten. . .

21,96

22,00

21.96

22,00

London. . .

20,361

20,401

20,371

20,411

Vkunoct ..

4,1915

4,1995

4,1930

4,2010

Paris....

16,39

16,43

16,397

16,437

Schweiz .. Sva iea . .

80,625

80,785

80,665

80,815

45,60

45,70

45,70

45,80

Japan . . . Nio de ftnit.

2,070

2,074

2.070

2,074

0,317

0,319

0.317

0,319

Wien in D-- Ctft. abgeit.

58,92

59,04

58,945

59,065 12,442

Prag . - -

12,422

12,442

12.422

Belgrad -

7,365

7,379

7.365

7,379

Lndapeq. .

73,05

73,19

73,08

.73,22

vui, arten .

3,036

3,042

3,036

3,042

Lissabon

18,82

18,86

18,82

81,47

18,86

Danzig

81,47

81,63

81,63

Konst aitm.

Athen

1,784

1,789

1.784

1,789

5,432

5,442

5,435

5,445

Lanaoa

4,188

4.196

4.190

4,198

Uru nay -

3,967

3.973

2,982

2,988

Lairo .. .

20,89

20,93

20,895

20,935