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Wirtschaft

tragen, 27. Sept. (TU.) Am Montag Kopenhagen eine wichtige K a b i -

Kopen

S.J.4pori

tflen gegen- Weizen und

Banknoten.

1

brachte zum 2hi$brud, daß die Goldkrone der Ruin der dänischen Landwirt­schaft sein würde.

lungoonQualttätsabweichun über den amtlichen Notierungen von f

Letzte Nachrichten.

Oer zweite Tag des französischen MinisterbesucheS.

B c r II n, 28. SepL (CHS. Funkspruch.) va, heu­tige Programm de» französischen Besuche» begann mit dem Lmpsang der beiden französi­schen Minister durch den Reichspräsi­denten. rin dem Empfang nahmen auch der fran­zösische Botschafter Francol» Poncet und Staal»- sekretär Meißner teil, vor dem Palai» de» Reichs­präsidenten in der wilhelmslrahe hatte sich eine grobe Menschenmenge eingesunden, die bei der Stn- kunst und bei der Abfahrt der Minister Hochrufe ausbrachte. Der Besuch beim Reichspräsidenten dauerte etwa 20 Minuten. 3m Anschluß daran fuhren die Herren zum Pergamonmuseum, um dann gemeinsam mit dem Kanzler und dem Außenminister eIneFahrt in bleUmgcbung Berlin» zu unternehmen. Man hat einen der landschaftlich schönsten Punkte bei Lladom ausge­wählt. so dah die Gäste auch einen Eindruck von der Schönheit der haoelseen bekommen. Rach dem Jrüt)- slück fuhren die Herren nach Berlin zurück. 3n der Reichskanzlei wurden dann nachmittag» die gestrigen Verhandlungen forlgeführl. heule abend werden Laval und Brland die Presse empfan­gen. Den Abschluß des Besuche» bildet dann da» Essen in der französischen Botschaft. Die Rückreise der Minister nach Pari» erfolgt morgen früh.

3m Mittelpunkt der Besprechungen steht offenbar die Frage, ob sich eine grohzüglge deutsch-französische wirtschaftliche Zusammenarbeit In der Form herbei­führen läht, dah deutsche Sachlei ft ungen durch sranzäfifche» Kapital finanziert werden. Man spricht davon, dah in den franzö­sischen Kolonien noch grohe Möglichkeiten vorhanden seien. An der gemeinsamen Wirt­schaftskommission wird der frühere Relch»- wlrtfchaftsminifter o. Raumer führend beteiligt fein, man glaubt, dah sie bereit» Mitte Oktober zu arbeiten beginnen kann.

Fort vom Goldstandard

Skandinavien folgt dem Beispiel Englands.

Höhung bereit» angekündigt, cdjarf kritisiert wurde in der Sitzung die frühere Ausgabenwirtschaft der Stadt. Es wurde fcftgeftellt, dah man nach ober­flächlichem Einblick in noch nicht abgeschlossene Spezialbaukassen aus der Aera des Bürgermeisters Dr tt ü h n , der bekanntlich durch Selbstmord endete, zu der Schlußfolgerung berechtigt ist, Wetzlar würde rund 1 5 0 0 00 R M. weniger an Linsen zu zahlen haben, wenn sparsamer gewirtschaf - t e t worden wäre. Die hohen Zinssätze 10 bi» 12 Prozent belasteten die Anleihewirtschaft der vergangenen Periode der Stadt Wetzlar in katastro­phaler Weise.

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10 Lektionen Fußball.

Don Otto Nerz, vi*).

Angriff Schutz Tor!

Die Reihe der fünf Stürmer Linksaußen, Halblinks, Mittelstürmer, Halbrechts, Rechtsaußen hat die Aufgabe, den Ball über die gegnerische Feldhälfte ins Tor zu bugsieren. Das Zusammen­spiel muh klappen, der Ball muh ungehindert weit nach vorn gelangen, der Schuh schliehlich muh sitzen und das -alles soll so schnell ge­schehen. dah man nicht von einem Sturm, sondern eher von einem Orkan sprechen sollte! Dazu ge­hören allerhand Fähigkeiten und Kenntnisse.

Der Schiedsrichter pfeift zur Aufstellung die drei Innenstürmer stellen sich am besten ganz nahe bei dem Mittelstürmer auf. Aach dem Anstoß kommt alle- darauf an, irgendwie nach vorn zu dringen, und wie das geschieht, hängt von der Achtsamkeit, Verteilung und Stärke des Gegners ab: Schablonen kann und darf ich nicht aufstellen, weil ein einigermahen aufmerksamer Gegner cs bald weghaben wird, mit welchem Trick man regelmäßig arbeitet und für jeden Trick gibt es einen Gegentrick. Also der Mittel­stürmer dringt entweder zusammen mit den In­nenstürmern vor oder er paht den Dall nach außen in besonderen Fällen auch nach hinten. Der Angriff auf den Gegner kann nur durch einen plötzlichen, überraschenden Durchbruch er­folgen oder durch langsameres, abwartendes Dribbeln. Wenn man dribbeln, d. h. einen Gegner ohne Abgeben des Valles umspielen will, muh man den Dall immer dicht am Fuh Hullen und mit weihen, kurzen Stößen mit beiden Fühen, mit Innen- und Auhenfeite! vor sich her­treiben. Dribbeln ist nur gut, wenn man die Möglichkeit behält, den Dall seitlich abzugeben: zuviel Dribbeln ist immer ein grober Fehler, weil sich der Spieler mitsamt dem Dall sehr bald in einen Knäuel von Gegnern verfilzt hat. Hanne Eobeck zum Beispiel kann das Dribbling im richtigen Moment blendend anwendeu.

Das Dribbeln ist naturgemäß ziemlich langsam: die Stürmer müssen aber auch schnell, sehr schnell sein können. Ferner ist es gut, wenn der Mittel­stürmer körperlich groß ist G. O. Smith von den Corinthians ist über 1,83 Meter, Jäger und Tüll Harder sind auch ziemlich lange Latten. Der kleine Mittelstürmer z. D. Gallacher oder Pöttinger muß dafür bedeutende Gewandtheit und Spielverstand aufbringen, um mit den meist großen Mittelläufern und Verteidigern fertigzu­werden. Der Mittelstürmer hat den gegneri­schen Mittelläufer zum speziellen Feind: er muß ihn decken, d. h. sich ständig in seiner Aähe halten und feine Aktion, fein Vorrücken zu stören suchen auch der Mittelstürmer muß also Ab- Mehrarbeit leisten. Das gilt noch mehr für den Halbrechten und Halblinken, die Derbindungs- ftürmer, die überall und nirgends fein müssen. Im Aamen deS Verbinders liegt schon seine Auf­gabe: ihm kommt es zu, den Sturm zusammen­zuhalten und durch ständiges Laufen, Dallauf- nehmen und Passen nach vorn zu drücken: aber auch die Verbindung nach hinten ist seine Auf­gabe. Ist er selber Scharfschütze, so kann er manches Tor erzielen sonst muß er sofort nach dem Schuß eines anderen den Tormann an feiner

Jahre als Vorsteher des hiesigen DahnhofS. Durch feine große Pflichttreue und fein zuvorkommendes Wesen stand er allgemein in hohem Ansehen. De- sondere Verdienste erwarb er sich durch seine Mit- arbeit In der evangelischen K rchcngcmeindevertrc- tung und durch die Förderung, die er dem Po- saunenchor angebeiben ließ. Letzterer ernannte ihn deshalb schon vor Jahren zum Ehrenmitglied und stellte bei der Deerdigung die Trauermufik Stift«- dechant Kahn hob in feiner Grabrede die Ver­dienste des Entschlafenen in Familie Derus und Kirchengemcinde hervor, Ober-Dahnhoivvorsteher Derk legte im Aamen der Kollegen unter entsprc- chendem Rachruf einen prachtvollen Kranz nieder.

Preußen.

Wetzlars Zinanzsorgen.

WSN. Wetzlar, 26. Sept. Der Rechnung»- abfchluß de» Ja hres 1 930 schließt mit einem Fehlbetrag von 181 500 RM. ab. Heroorgerufen ift dieses Minus durch ein Mehr an Kreis- und Prooinzialumlage von 110 000 RM. und durch ein Mehr in der Erwerbslosenfürsorge von 54 000 RM. Reichssteuerüberweisungen sind 51000 RM. weniger, als im Etat vorgesehen, eingegangen. Der neuerbaute

gestrigen Sitzung jede weitere Steuer­er h o h u n azurn Ausgleich des auch den Etat 1931 belastenden Fehlbetrag» ab. Sie protestierten gegen eine Auslage der Regierung, die Bürger- ,_____ ____ 200 Prozent zu erhöhen.

Dieser Protest dürfte jedoch wirkungslos bleiben, denn die Regierung hat die zwangsweise Er- bereit» angekündigt. Schars kritisiert

Geheimrat Ouisberg 70 Jahre.

Mm 29. September begeht Geheimrat Professor Dr. h. c. Earl Dulsberg, der Begründer und Aussichtsratsvorsitzende der . JG.-Farbenlndustrie, seinen 7 0. (9 e b u r t 9 t a g. Carl Dulsberg, ein gebürtiger Westdeutscher (Barmen), studierte zunächst Chemie und spater auch Nationalökonomie, -cdjon in jungen Jahren gelang ihm die Entdeckung des Lenzo. purzurin und des Benzozurln. Mit 23 Jahren trat er bei der Elberfelder Farbenfabrik in ein kleines Laboratorium ein, aus dem später die gewaltigen Anlagen in Leverkusen entstanden. Weite Reisen führten Earl Dulsberg überall hin. vornehmlich nach Amerika und England, wo er gleichzeitig als Ge­lehrter und Kaufmann für die Produkte seines Un­ternehmens warb. Schon in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts propagierte er die Iruftibce, die er erst 1916 als leitender Direktor der Werke in Leverkusen in die Tat umsetzen konnte, als er die deutsche Farbenindustrie zunächst zu einer Interessen- gemeinschast zusammenschloß. Auf seine Initiative erfolgte bann im Dezember 1925 der endgültige Zu­sammenschluß Vieser Industrie, deren Sitz Franksurt am Main tfl, und die heute das größte kapitalistische Unternehmen Deutschlands ist. Sie umfaßt alle großen farbenchemischen Werke Deutschlands. Seit Anfang 1925 stand Duisberg, der der Vorsitzende des IG-Aufsichtsrates ist, auch an der Spitze des Reichs- verbände? der Deutschen Industrie trat aber nun- mehr in Anbetracht seines hohen Alters von dieser Führerstellung zurück. Duisberg, der 1904 Professor und 1909 Geheimer Regierungsrat wurde, ist Ehren- boftor an sieben Hochschulen Auch im Auslanb ist lein Name als Wirtschaftsführer auf Grund seiner Arbeiten auf dem Gebiete der Farbenchemie bekannt. Er ist Mitglieb bes Reichswirtschaftsrats, des Reichs, gesunbheitsbeirats, ber Deutschen Akademie für Na­turforscher, des Senats der Kaiscr-Wilhclm-Gescll- schäft Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Natur- forscher und Aerzte und besitzt die seltene Auszeich­nung der Goldenen Bunfen-Denkmünze und ber Sil­bernen A.W.-Hofmann-Denkmünze.

Oie Weizen- und Hoggennotierungen in Frankfurt.

Der Borstanb ber Frankfurter Getreibebörse hat unter Hinzuziehung von Vertretern des Getreide- Handels, der Müllerei, der Landwirtschaft, ber land­wirtschaftlichen Genossenschaften und ber ßanbmirt- schastskammern Wiesbaden, Staffel und Darmstadt beschlossen, für das Erntejahr 1 9 3 1/32 amtlich zu notieren:

Weizen (Hessen, Provinz Hessen- Nassau und Unterfranken) Hektoliter­gewicht von 74 kg, gut, gesund und trocken.

Roggen (Hessen^ Provinz Hessen- Nassau und Unterfranken) Hektoliter- gewicht von 72 kg, gut, gesund und trocken.

Die Preise verstehen sich ze Tonne, Frachtoerrech­nung (Parität) Frankfurt a. M. für alsbaldige Liefe- rung.

Unter Mitwirkung und Zustimmung dieser Streife wurden ferner Richtlinien zur Beurtei-

Roggen festgesetzt. Die Notierungen weichen gegen die des Erntejahres 1930'31 bei Roggen insofern ab, als bas Hektolitergewicht im Erntejahre 1930/31 mit 70 bis 71 kg, für das Erntejahr 1931/32 mit 72 kg festgesetzt wurde.

Mit Rücksicht auf die ungünstigen Witterungsver- ßältniffc während ber Ernte 1931 wurden die Ver­gütungen für Untergewichte und Aus- wuchs zugunsten der Lieferanten geändert. Bel Untergewichten waren für das Erntejahr 1930'31 für bas 2 Kilogramm 1,5 Prozent, für bas 3. Kilo­gramm 2 Prozent vom Verkäufer an ben Käufer zu vergüten, während für bas Erntejahr 1931/32 für ba» 2. Kilogramm nur 1,25 Prozent, für bas 3. Kilo­gramm nur 1,5 Prozent zu vergüten sinb. Für Aus- wuchs waren für bas Erntejahr 1930'31 für bas 2. Prozent eine Vergütung von 0,5 Prozent des Kaufpreises, für bas 3. unb 4. Prozent eine Ver­gütung von fe 1 Prozent bes Kaufpreises zu gc- wahren, wahrend für bas Erntejahr 1931/32 eine Vergütung erst bei dem 3. Prozent, unb zwar mit 0,5 Prozent, für bas 4. Prozent mit 0,75 Prozent, für bas 5. Prozent mit 1 Prozent unb für bas 6. Pro­zent mit 1,5 Prozent zu gewähren ist.

Diskonterhöhung in Italien.

Dom, 28. Sept. (WTB. Funkfpruch.) DaS Amtsblatt wird heute ein Dekret des Finanz­ministers veröffentlichen, durch das mit sofortiger Wirkung die Erhöhung bes Diskontsatzes der Dank von Italien von 5,5 auf 7 Prozent verfugt wird.

Heute keine Börse. Der Berliner Börsen- Vorstand gibt bekannt: Am Montag, 28. September, findet eine Notiz von Wertpapieren unb Devisen an der Berliner Börse nicht statt. Der freie Hanbel in diesen Werten ist nicht zulässig. Devisenkurse wer­ben in ber Reichsbank festgestellt.

D i e Indexziffer der Großhan­delspreise. Die vom 'Statistischen Reichsamt für den 23. September berechnete Indexziffer der Großhandelspreise ist mit 108,3 gegenüber der Vorwoche um 0,5 v. H. gesunken. An diesem Rückgang sind die Indexziffern für alle Haupt­gruppen beteiligt: Agrarstoffe 100,8 (minus 0,8 v. H.), Kolonialwaren 94,0 (minus 0,3 d. Sy), in­dustrielle Rohstoffe und HeUbwaren 99,9 (minus

Die Entscheidung in (Schweden.

s t o ck b o l m, 28. Sevt. (WTD.) Die Regierung hat am Sonntag auf Antrag der Reichsbank und im Einverständnis mit der Schuldenvcrwaltung der RcichSbank die Genehmigung erteilt, für Die Zeit vom 2 8. ScptemberbiS30. Rov ern­st e r den Goldstandard zu suspendie­ren. Wenn die Verhältnisse cs erlauben, kann die Dank schon früher zur Goldparität zurückkeh- ren. Gleichzeitig hat die Regierung eine Bcstim- mung erlassen, nach der nur dieReichSbank ober ausländische Zentralbanken Gold in Münzen ober Darren exportieren bürfen. Als Grunb ihres Antrages erklärt die Rcichsbank: Die Krise des internationalen Zah- lungsvcrkchrs, die besonders während der deut­schen Krise im Juli zum Vorschein kam, wurde durch die Suspendierung deS Gold­standards durch England sehr ver­schärft. Durch diele Verhältnisse sind Schwie­rigkeiten entstanden, daS schwedische, im Auslande placierte Kapital »urückzubckommen. Anläßlich der großen Unruhe, die die Maßnahmen England- innerhalb unb außerhalb Schwebens hervorgcrusen haben, stieg in ber letzten Woche die Rachfrage nach Gold unb ausländischen Zah­lungsmitteln sehr bedeutend. Die Nachfrage mußte größtenteils von der Reichsbank befriedigt wer­den. Der Destand der Reichsbank an Gold und ausländischen 'Devisen, der während deS Sommers u. a. infolge der Zurückziehung ausländischen Ka­pitals aus Schweden stark vermindert wurde, ist während der letzten Woche um weitere 100 Mil­lionen Kronen gesunken. Die Hoffnung der Rcichs- banklcitung, einen ausländischen Kredit zu erhal­ten, durch den den Abhebungen begegnet werden könnte, ist jedoch fehlgeschlagen.

Die parallele in Norwegen.

OSlo, 27. Sept. (WTD.) Die norwegische Regierung hat die vorübergehende Aufhebung des Goldstandards verfügt und die Ausfuhr von Gold verboten.

Um die dänische Goldkrone.

findet in , _

nettS Sitzung statt, da die Leitung der Ratio- nalbank sich an die Regierung gewandt hat mit dem Ersuchen, den Golddeckungsprozent-

atz hcruntersetzen zu können, um Mittel zur Stützung der Krone bzw. zur Wiederher- stellungoerParität zu erlangen. Die offi­zielle Leitung der dänischen Landwirtschaftsvcr- bände, ber sogenannte Lanbwirtschaftsrat, hielt am Sonntag eine Sitzung ab, in der er sich gegen die Wiederher st ellung der Goldkrone erklärte. Der Landwirtschaftsrat

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0,3 v. H.) und industrielle Fertigwaren 134,3 :mi- nuS 0,3 v. H.). Die Ziffer für Produktionsmittel stellte sich auf 130,3 (130,5) und für Konfumgüter auf 137,3 (137,9).

frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. OR., 28 Sept. Auftrieb: 1333 Stück Rinder, darunter 350 Ochsen, 152 Dullen, 431 Kühe, 362 Färsen, ferner 518 Kälber, 101 Schafe, 5078 Schweine. Es kosteten: Ochsen, voll- flcischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 38 biS 42, ältere 35 biS 37, sonstige voll- sleischige, jüngere 30 bis 34; Dullen, jüngere, vollslcischige, höchsten Schlachtwerts 30 bis 34, sonstige vollfleischige oder auSgemästete 26 bis 29; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht­werts 31 biS 34, sonstige vollfleischige ober aus- gemästete 27 bi- 30, fleischige 22 biS 26; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder), vollfleischige, auSgc- mästete, höchsten Schlachtwerts 38 bis 42. voll­fleischige 35 bis 37, fleischige 30 biS 34; Kälber, beste Mast, und Saugkälber 48 biS 51, mittlere Mast- und Saugkälber 43 bis 47, geringe Kälber 35 bis 42; Schafe, Mastlämmer und jüngere Masthämmcl, Weidemast 36 bis 40, Stallmast 32 bis 35; Schweine, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 55 bis 58, von etwa 200 biS 240 Pfund Lebendgewicht 54 bis 57, von etwa 160 biS 200 Pfund Lebend­gewicht 52 bis 56, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 45 biS 53, Sauen 42 bis 50 Mark. Marktverkauf: Rinder ruhig, nahezu auSverkauft, Kälber und Schafe ruhig, geräumt, Schweine rußig, geringer Heber- stand, Fettschweine über Rotiz.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Frankfurter Produktenbörse eröffnete die neue Woche in ruhi­ger Haltung. Die Grundstimmung war infolge ber Preisschwankungen an ben Weltmärkten, sowie am "Berliner Markt recht unsicher. Das Ang-'bot in Drotgetreibe unb Weizen war gro'i, r: d Rrg- gen nur knapp offeriert wurde unb gesucht war. Die Preise für Weizen sinb etwas rückgängig, wo­gegen Roggen sehr gesucht wurde. Don Futter- artikeln war Haser ungebeten unb nur schwer ab- zusetzcn, dagegen bestand nach Kraftfuttermitteln, wie Sojaschrot. Wcizenvollmehl, Kleie unb Erb- nußkuchen bei gehaltenen Preisen etwas Rachfrage. Am Gerstenmarkt war gute Draugualität leicht ge­fragt, auch Industrie- und Futtergerste hatten Umsätze zu verzeichnen. Das Mehlgeschäft ist sehr ruhig mit Ausnahme von Roggenmehl, bas be» sonberS in prompter Ware gesucht war unb erneut um 0,25 Mark für ben Sack anzog. Gelbfleischige Kartoffeln (Industrie) hiesiger Gegend wurden mit 2,10 Mk. per Zentner bezahlt. Tendenz: stetig. Cs wurden notiert. Weizen 230 bis 232 Mk., Roggen 217,50 bis 220, Sommergerste (für Drau- zweckc) 180, Hafer (inländischer) 160 bis 170 Mk. pro Tonne: Weizenmehl (süddeutsches, Spezia! 0) 37,25 biS 38, lSondermahlung) 34,75 bis 35,50, Roggenmehl 30,25 bis 31,75, Weizen- und Roggenkleie 8,90 bis 9,00, Erbsen (je nach Quali­tät für Speisezwecke) 33 bis 37, Linsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 25 bis 65, Heu (süd­deutsches, gut, gesund, trocken) 4 bis 4,75, Weizen- unb Roggenstroh (brahtgepreßt) 3,00, (gebündelt) 2,75 bis 3.00, Treber (getrocknet) 11 bis 11,50, Weizenmehl (nieberrheinisches) 37,25 bis 37,75, (Sonbermahlung) 34,75 biS 35,25 Mk. Tenben; ruhig.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M

Sch lachthos erweist sich immer mehr al» emp- findllche Belastung de» Etats. Er hat Im abgelaufe­nen Jahr 36000 R M Defizit verursacht. Da Wetzlar in den Steuerzuschlägen bereit» die oberste Stufe erreicht, lehnten die Stadtverordneten in ihrer

Arbeit zu hindern suchen. In der Regel deckt der Halbrechte den gegnerischen linken Läufer und' umgekehrt.

Die beiden Flügelstürmer Rechts- und Links­außen leisten dagegen fast keine Abwehr- arbeit, sie sollen nur schnell fein, ben ihnen ab­gegebenen Dall in schnellem Lauf möglichst bicht vors Tor bringen unb ihn bann, wenn sie selbst keine Torchancen haben, zu ben Innenstürmern zurückflanken. Wenn bu Flügelstürmer spielst, rase nicht bloß an ber Außenlinie entlang, sondern schlage möglichst nach kurzem geraden Lauf den direkten Weg zum Tor ein! Aber fix, fif, fix muß es gehen.

Für alle Stürmer gilt: Die Arbeit vor dem Tor ist hart unb rücksichtslos ein paar Knüffe muß man schon vertragen können. Unb vor allem muß zur rechten Zeit ein schöner Schuß wie eine Bombe angesetzt werben. Zwanzig Meter vor dem feinblichen Tor gibt's kein Kombinieren, kein Flanken und Abgeben mehr, da wird ge­schossen! Aber auch aus weiterer Entfernung lassen sich unhaltbare Schüsse einsenden, beson­ders bei nassem Wetter und bei unachtsamen Gegnern.

"Beim Schuß gilt es. den Tormann au über­rumpeln. Steht man dicht vor dem Tor, so schiebt man am besten ben Dall ein, weil man bann Den Torwart leichter täuschen kann, als wenn man zu einem wuchtigen Stoß ansetzt. Mit ber Körpergröße des Tormanns ist sehr zu rechnen: ist er klein, knallt man in die oberen Torecken ist er groß, schießt man ganz flach. Heberhaupt soll man eher flach schießen. Flache Bälle sind schwer zu halten, und es ist auch keine beson­dere Freude, wenn ein Schuß gegen die Latten haut ober gar über bas Tor hinauSfliegt. Selbst wenn ber Torhüter einen Schuß gehalten hat und vielleicht lang auf dem Boden liegt, kann man oft mit einem zweiten Stoß nachhelfen. Also nach dem Schuß nicht sich schmunzelnd die Hände reiben, sondern sofort zum Tor und eventuell nachsetzen!

Was ich vom Schuß gesagt habe, geht den Verteidiger und Läufer ebensogut an. Ünb Wa­ich von Verteidiger und Läufer sagen werde, soll und wird auch die Stürmer interessieren.

Zußball ber Gießener Mannschaften.

Aus dem Walbsportplatz trafen sich die Liga des VfB. und die Liga vonGermania" Mar­burg zum fälligen Derbandsspiel. Die Mar­burger entschieden das Treffen mit 4:1 für sich. Die VfB.er waren fast ständig leicht Überlegen, der Sturm vermochte jedoch nichts zählbare- zu erreichen, während die Stürmerreihe des Gegners stets sehr gefährlich war und schließlich auch den Sieg sicherstellte. Die Ligareserve gewann gegen die 2. Mannschaft von Aßlar mit 4:1. Die 3. Mannschaft verlor das Spiel gegen die gleiche Mannschast des Lokalgegners mit 2:1.

Die Ligamannschaft ber Spielvereinigung 1900 weilte in Frohnhausen unb mußte nach einem von feiten, ber Frohnhausener reichlich hart ge­führtem Spiel eine Rieberlage von 1:3 hinneh- men. Die 2. Mannschaft gewann gegen Burg­solms mit 2:1, die 3. gewann gegen VfB. 3. mit 2:1, die 4. Mannschaft errang gegen Daubrin-

Schweincmarkt in Lich.

J) Cid), 28. Sept. Auf dem heutigen Schwei­nemarkt waren 207 Ferkel zum Verkauf auf­getrieben. Bei flottem Handel wurden bezahlt für Ferkel bis zu 6 Wachen alt 14 RM, bis zu 8 Wo­chen alt 18 RM., bis 12 Wochen alt 21 RM. Es verblieb geringer Ueberftanb.

gens 2. einen 7:4-Sieg. Die 1. Jugend der Spielvereinigung war spielfrei. Die 2. gewann gegen Klein-Lindens 1. 5:0, die 3. Jugend ver­lor gegen die stark überlegene 1. Jugend von ) Vergleiche die Rummem 165, 170, 178, 185 Leihgestern nur knapp mit 12. Die Schüler unb 199 des .Gießener Anzeigers ". I unterlagen gegen Leihgestern Schuler mit 1:3.

25 September

28. September

«mtliAc mein

Dotierung Priel

emllitbe Seid

Notierung Seiet

(>el|ing|oti .

10.59

10,61

10,48

10.51

Bien . .

59.12

59,24

59.16

59.28

Prag . . .

12.475

12,495

12.477

12.497

Bukavest . .

73.28

73,42

73.28

73.42

Sofia . . .

3,054

3.060

3.054

3.060

Holland . .

170,03

170,37

169.83

170,17

C«lo ....

99,90

100.10

92.91

93.09

Poernbagee.

94,90

95.10

92.41

92.59

Stodbolm

111,99

112.21

99.90

100,10

London. . .

15,23

15.27

15.98

16.02

äurnof attti

0,083

0,987

0.998

1.002

RruDorf

4,209

4,217

4,209

4,217

tiruilfi . .

58,63

58,75

58.63

58.75

Italien. . .

21,68

21,72

21.73

21.77

Pari» . . .

16,63

16.67

16.68

16,72

Slbweij . .

82,17

82,33

82.17

82,33

Spanien

37.06

37,14

37.26

37.34

T«mg . .

81.92

82.08

81,92

82.08

Japan . . .

2,073

2,077

2.078

2.082

Rn> M Jan.-

0,204

0.206

0.219

0.221

nuaofla roten.

7,13

7,27

7.443

7,457

etflafcon

18,63

16,68

14.59

14,61

Serlin. 26. «September

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Smeritoniikde Roten .......

4,20

4,22

®eigt|d>e Roten ......

58,50

58,74

91,72

92.08

dngWd'e Soun . ........

15.94

16,00

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16,62

16.68

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169,56

170.24

Öiaiieniftbe Soicn........

21,86

21.94

Sorroegildie Roten........

94,71

95.09

Teulicb-Cefierret*, 8 100 S 4 UI tag

59,02

59.26

Rumüntlche Roten........

2.49

2,51

Schwedische Soren........

111 83

112,17

Schweqer Soren. . .......

81,99

82,31

GpanifcbeSelen. ........

37,03

37,17

Ungariiche Solen .......

72,75

73,15