Das Schicksal
speicht das letzte LVovt
Roman von I.Schneider-Foerstll
Arheber-Dechtschuh durch Verlag Oskar Meister, Werdau t Sa.
5. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Hedwig hatte sich aus dem Stuhl gehoben und stand mit blaßem Gesicht und zuckendem Munde vor ihrem Aeltesten.
„Hast du mit Cvelin gesprochen?"
„Rein! Ich denke, das ist deine Sache, Mama." „Bist du der Ansicht, daß es ihr Glück ist?" Lutz zuckte die Achseln: „Ich weih es nicht. Es fragt sich nur, ob du gewillt bist, deine Tochter dem Sohne des Mannes zur Frau zu geben, der ..
Ihre bittend erhobenen Hände liehen ihn den Sah nicht vollenden. Sie hatte alle Farbe verloren und suchte an der Lehne eines Stuhles Halt. „Es liegen dreihig Iahre dazwischen — dreißig Iahre, Lutz!"
„Es gibt Dinge, die nicht verjähren."
„Lutz, ich bitte dich!" Sie hob hilflos wie ein Kind die Arme nach ihm und legte das Gesicht gegen seine zurückgebogene Schulter.
Er hielt die -Zähne aufeinandergedrückt und schwieg.
„Du weiht, wie sich alles verhielt, rang sie sich ab. „Dah es ein Irrtum deines Raters war! Dah Lippstadt ..." Gott, wie schwer war es, Totgeglaubtes immer wieder ans Licht des Tages reihen zu müssen! Unö der Sohn kam ihr mit keinem Wort entgegen. „Wir haben uns geliebt! Es war aussichtslos! Ach, Lutz, kannst du denn wollen, dah deine Mutter sich dir zu Füßen wirft, damit du endlich glaubst ..."
„Wozu quälst du uns immer wieder?" unterbrach er sie. „Ich nehme an und habe immer angenommen, dah es so ist, wie du mir gesagt hast. Sonst mühte ich mich der Frau schämen, die mich geboren hat!"
Ein völlig entstelltes Airtlitz sah zu ihm auf. Die Arme, die ihn umklammert hielten, wurden schlaff und fielen an feinem Körper herab. „Ich liebe dich, wie nur eine Mutter ihren Erstgeborenen lieben kann, und du erniedrigst mich in deinem Herzen!"
„Weder in meinem Herzen, noch in meinen Gedanken, Mutter!" Ihre Erregtheit erschreckte ihn. „Du muß4 doch begreifen", lenkte er ein, „dah sich alles in mir sträubt, mit den Lippstädts in irgendwelche verwandtschaftliche Beziehungen zu kommen. Du muht Evelin sagen, wie sich die Sache verhält."
„Rie!" Sie stieh es so schroff heraus, dah Lutz einige Schritte vor chr zurückwich. „Rie!" kam es
noch einmal. Ihre ganze Schlankheit stand jetzt vor ihm aufgerichtet. „Wenn du glaubst, dah es nötig ist, dann übernimm du es, sie in Kenntnis zu sehen. Bon mir kannst du nicht verlangen, dah ich mich auch noch vor meiner Tochter so erniedrige, wie ich es vor dir getan habe!"
Er fing sie mit den Armen auf und trocknete ihr die schweihbedeckte Stirn. Ihr Schluchzen hämmerte in sein Gewissen. „Ich bitte ich, Mama, beruhige dich jetzt! Evelin soll nichts davon erfahren. Und ich — ich schwöre dir, dah ich nie wieder daran rühren will. Genügt dir das?"
Sie machte sich langsam von ihm frei. „Laß mich jeht allein, Lutz!"
Sofort kam wieder der kühle, überlegende Ausdruck in seine Augen. „Du sagst Evelin, dah du es nicht billigst und dah auch ich Widerstand leisten werde. Sie ist noch biegsam. Heute oder morgen kommt ein anderer und Lippstädt ist vergessen."
Hedwig nickte.
„Ich bezweifle übrigens", sprach er weiter, „dah er den Mut aufbringt, zu kommen und um dein Ia zu bitten. Wenn aber, dann kannst du ihm ja zu verstehen geben, dah es eine Anver- frorenhert ist, in ein Haus zu kommen, von dem man von vornherein weih, dah man darin nicht willkommen ist."
Hedwig überlegte: „Ich werde Evelin fragen, ob es sich wirklich um Liebe zwischen ihnen handelt. Vielleicht ist es nur ein Flirt. Dann ist das Ganze ohnedies nur eine Sache der Zeit."
„Dann allerdings, ja. — Auf Wiedersehen, Mama."
Hedwigs Lippen zuckten noch. Und als mühte er ihr etwas Liebes tun, etwas, das alles Bittere, das zwischen ihnen lag, auslöschte, sagte er gütig: „Für Thom habe ich in jeder Hinsicht gesorgt. Du kannst vollkommen beruhigt sein. Thornson wird nicht von seiner Seite weichen. Fiebergebiete werden nicht berührt. Bei der geringsten Unregel- mähigkeit wird Thornson depeschieren."
„Ich danke dir, Lutz!" Sie wollte des Sohnes Hand an die Lippen ziehen, aber er hatte sie hastig herabgerissen. Sie hielt die Hand fest und sagte mit einem Unterton von Verwirrung: „Ich möchte einmal etwas für dich tun können, was sonst kein Mensch für dich tut. Aber du wirst mich niemals brauchen."
„Ich hoffe nicht, Mama." Ihr Zusammen- schauern gewahrend, sagte er gütig: „Du muht es so auffassen, wie es gemeint war: Ich hoffe, dir niemals Ungelegenheiten zu machen. Ich fürchte, dah ich es ohnedies schon über Gebühr getan habe. Uebrigens", er zeigte nach den verstreut umherliegenden Reiseutensillen, „machst du dir zu viel Mühe. Thom wird nicht den dritten Teil davon benötigen. Ich komme heute abend rod) einmal. Auf Wiedersehen!"
Er war schon eine Weile gegangen, als sie roch immer auf dem Stuhle sah, in den sie vor über
großer Schwäche gesunken war. Dreihig Iahre lagen zwischen dem Einst und dem Heute. Und das Schicksal hatte über all diese lange Zeit hinweg einen Faden gesponnen, daran nun das Glück ihres Kindes hing.
Sie hörte Thoms Lachen vom Garten herauf. Das der Tochter mengte sich darein. So hatte ihr Aeltester nie gelacht. Immer war er ein stiller, nachdenklicher, verschlossener Iunge gewesen. Das lag so in der Art der Setterholms. So war auch sein Vater gewesen: Ernst, still, vornehm, aber gütiger als Lutz, viel gütiger. Iedes Wort, das sie heute mit ihm gewechselt hatte, schob sich wieder in ihr Erinnern.
Immer stand sie wie eine Bettlerin vor dem Tore feines Herzens. Zuweilen sah er über sie hinweg, wie über eine Fremde. Sie zitterte vor dem Tag, da eine Frau kommen würde, um ihn ganz für sich in Anspruch zu nehmen, die ihm Kamerad, Weib und der Inbegriff alles dessen war, was eine Frau einem Manne sein konnte. Von dieser Stunde ab würde er ihr endgültig verloren sein.
Mit kaum achtzehn Iahren hatte sie ihn geboren. Sie hatte ihr Muttersein nicht im entferntesten begriffen und ihn willig einer Amme übergeben. Zu blühender Schönheit gereift, bildete sie den Mittelpunkt der Gesellschaft. Kaum, dah sie eine Stunde Zeit für den Kleinen fand. Immer war er allein gewesen, Donnen und Kinderfrauen überlassen. Dann kam das Siechtum ihres Gatten. Während sie mit ihm von Capri nach Aegypten und von dort nach Davos und Funchal und roch einem Dutzend anderer Orte zog, wuchs zu Hause der Anabe heran, vow-einem Erzieher betreut, der selbst ein Grübler war wie er.
Als Rolf Setterholm dann endlich die Augen schloß und sie in ihr Heim zurückkehrte, stand ein Iunge vor ihr, der mit kühl überlegenden Augen und einem scheuen Verwirrtsein in ihr nach der Mutter suchte.
Wenn sie damals, statt auf Eduard Bloems Werbung zu hören, nur ihrem Kind gelebt hätte — vielleicht wäre alles wieder gut geworden. Aber dann wären Thom und Cvelin nicht, und sie wollte keines ihrer Kinder missen.
Langsam erhob sie sich und begann die Wäschestücke in Ordnung zu bringen. Vielleicht hatte Lutz recht: Lippstädt würde nicht den Mut haben, um Eve anzuhalten, And- das Kind war rod) so fung, siebzehn Iahre erst — da vergißt man noch. Cs würde alles wieder gut werden. Ach ja, alles wieder gut werden!
Sie seufzte und beugte sich über den halbferllg- gepackten Koffer. „Wie grausam doch das Leben ist. Morgen oder übermorgen wird Thom gehen und eine Lücke lassen. Eines Tages geht auch Evelin. Lutz ist schon halb gegangen. Was trägt man nicht alles an Hoffnung mit sich und muh sehen, wie eine nach der anderen entblättert.
Zuletzt steht man allein. Iede Mutter steht zuletzt allein! ilnb wenn sie ein Dutzend und mehr an Kindern geboren hat, nicht eines von allen bleibt ihr."
Sie horchte wieder nach dem Garten hinab.
Die Stimmen ihrer beiden Iüngsten schwiegen. Eine gräßliche Angst durchflutete sie. Mit hasllgen Fingern setzte sie die Klingel in Bewegung.
Das Mädchen kam und meldete, daß die jungen Herrschaften mit Herrn Setterholm weggefahren feien.
Sie deckte die Hände über die Augen und fing die Tränen mit den Lippen auf.
Am Ende jeden Glückes steht das Verlassensein.
* * *
Viktor Lippstädt stülpte den Helm über das zurückgebürstete Haar und besah sich im Spiegel. Erschrocken trat er einen Schritt zurück. Hohl, eingefallen, mit zwei scharfen Linien gegen die Mundwinkel herab, blickte ihm sein Eigenbild entgegen. Die Schatten unter den Augen machten diese übergroß und fiebrig. Kein Wunder, da er doch seit Wochen kaum noch ruhigen Schlaf fand.
Gestern hatte er nach der Endlosigkeit von vierzehn Tagen Eve wieder einmal im Arm gehalten. Wie schnell ein Mädchen reifte. Mit jedem Male erschien sie ihm fraulicher. —
Rur er — er blieb sich immer gleich. Immer derselbe feige, zurückschreckendr Mensch, wenn es auf die Entscheidung ankam. Was sie wohl von ihm dachte? Er wagte sie gar nicht darum zu fragen. Gestern hatte sie ihm sogar versprochen, die Mutter vorzubereiten. „Ich wüßte nicht, weshalb du auf Widerstand stoßen solltest", hatte sie gesagt.
And er in seiner Feigheit getraute sich nicht, ihr von der Vergangenheit zu sprechen.
Einmal muhte sie wohl darum erfahren Aber nicht jetzt! Rein, nicht jetzt!
Der Spiegel zeigte das Gesicht des Bedienten, der hinter ihn getreten war. Die Hand an der Raht des Beinkleides, meldete dieser: „Das Auto ist für zwölf Ahr bestellt. Am ein Ahr sind Herr Hauptmann zu Exzellenz Grode befohlen."
Er winkte ab und hörte, wie die Türe ein- sprang. „Wenn es nur erst schon ein Ahr wäre! Dann ist alles vorüber." dachte er. Es war gräßlich, vergebens gegen etwas anzukämpfen, das man nur mit Feigheit bezeichnen konnte. Was nützte das bißchen körperliche Schneid? „Ich bin feige, feige, feige", höhnte er sich selbst. Ein jämmerliches Gefühl der Minderwertigkeit beschlich ihn. Man mußte ihm ansehen, welche Angst er in sich trug. Was Ede sagen würde, wenn sie ihn so sähe? Als von unten das Surren eines Kraftwagens kam, fuhr er zusammen. Kommerzienrälln Dloem würde wenig Freude an einem Schwiegersohn haben, der einem Llsketen ähnlich sah.
(Fortsetzung folgt.)
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