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Der Volksentscheid

soll gelten! - Das Volk soll urteilen ob unsere diesjährige

Weiße Woche

eine Glanzleistung allerersten Ranges darstellt

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bis einschl. Mittwoch, den 2. September

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Jetzt geht unser Bestreben darauf hinaus, immer weiter zu werben und durch strengste Reellität das Ansehen unseres Hauses, das heute mehr als 80 Jahre besteht, zu stärken.

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für kleinste Preise hochwertige Qualitätswaren zu liefern soll erneut zur Geltung kommen.

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Wenn wir übermorgen die Tore öffnen und alles bisher Gebotene in den Schatten stellen, dann werden Sie SO urteilen, wie wir es erwarten.

Wir können ruhigen Herzens behaupten, daß uns all unsere Extraveranstaltungen neue Kunden und Freunde gebracht haben.

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Areitag, den S8.Aua. 1931, von 8 Uhr ab ImtoD Ileischverkaus.

10 Lektionen Fußball.

Don Otto Nerz, v.

Oer Seitenstoß. - Stöße für Feinschmecker. OaüKöpfen".

Vieles, was eigentlich noch zur Technik der Stöße gehört, können wir uns für später auf­sparen: so Wird der Schuh im Zusammenhang mit der Arbeit des Stürmers beschrieben, das Tau­schen beim Läufer und der Doppelstoh beim Ver­teidiger. Aber der Stoh mit Innen- und Auhen- seite des Fußes ist noch von grundlegender Be- deutung. ... ,

Stötze mit der Innenseite sind gut für kurzen Pah und zum Einschieben des Valls in das> Tor, wenn kein Gegner mehr stören kann. Gestehen wird mit der ganzen inneren Flache des üutzes bis zum Knöchel, mit Ausnahme der Zehen. Das stoßende Dein macht nur eine kurze seitliche Be­wegung zum Ausholen und zuckt dann kurz und wuchtig vor oder wird, wenn Zelt ist, weich und langsam herangeführt. Bloh keine Kreisbewegung gen mit dem Swhbein! Die Bewegung muh in ganz gerader Linie durchgeführt werden.

Der Swh mit der Fuhauhenseite wird mtt einwärts gedrehtem Fuh gespielt und eignet sich zum flachen Stoh während eines schnellen Laufes. Das Standbein steht nicht neben dem Ball, son­dern etwas seitlich, weil sonst der einwärts ge­drehte stoßende Fuß daran hangen bl^bt und der Spieler über den Ball stolpert... "Wuchtige Stöhe lassen sich mit Ler Auhenseite auch machen, besonders schön ist das nicht, aber brauchbar.

Der Ball ist meist in Bewegung: bei allen Stöhen muh man also besonders darauf achten, dah das Standbein im Moment des Stotzes richtig steht. Wenn der Ball von hinten heranrollt, muh das Standbein etwas vor ihm aufgesetzt werden, und umgekehrt.

Die anderen Stöhe sind nichts für das gewöhn­liche Training, eher so eine Art Kuchen für die Hebungen am Sonntag. Wer sie beherrscht, kann immerhin manchen Gegner verblüffen und manchem Freund imponieren. Der Spihenstoh wurde schon erwähnt: er hat den Vorteil größter Reichweite. Das Standbein steht etwa eine Fußlange vor dem Ball: um wirllich weit zu stoßen muh man das Leder schräg unten so treffen, dah es in einem Winkel von 40 Grad ansteigt. Der Fersenstoß ist eine besonders unsichere Sache: der Ball kommt von hinten, der Spieler muh ihn mit gewendetem Kopf und schielendem Blick mög­lichst scharf beobachten und im richtigen Augenblick den DaN mit der Ferse nach hinten treiben. Zu hopsen braucht man nicht dabei. Der Sohlen- stoß hat schon mehr Wert, man muh sich nur vor unfairem Spiel hüten. -Unfair ist es die Sohle über den heranfliegenden Dall zu halten, well der Gegner von unten, oft gar mit dem Kopf, daaeaen schlägt. Aber mit senkrecht gestellter Sohle darf man halbhohe oder hohe Dalle aus der Luft nehmen und am heranstürmenden Geg-

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das Absingen lustiger Lieder gingen bem eigentlichen turnerischen Teil voraus, der in seistvm ganzen Verlauf zeigte, wie Kinderturnen zu einer Quelle der Freude werden kann, wenn es kindergerechte Gestaltung findet. Selten sah die Friedberger See­wiese so frohes Kindertreiben bei Spiel und Sang.

Stolz nahmen die kleinen Turnersleute als Er­innerung an das Treffen ein Turnerliederheft in Empfang, in das ihre Leistungen im Weitsprung, Ballwurf und Hindernislauf eingetragen waren. Die Führer und Leiter der Schülerabteilungen, denen der. Tag mannigfache Anregung für ihre Lehrarbeit bot, einigten sich in einer kurzen Be­sprechung dahin, daß solche Treffen auch für die Zukunft eine Notwendigkeit sind und bestimmten als Ort des nächstjährigen .Kinderfestes" des Gaues Marburg. Verschiedene Mitglieder der Gau­leitung, vor allem Gauoberturnwart W. Will (Gießen), schenkten der Veranstaltung ihr lebhaftes Interesse und nahmen Gelegenheit, dem Gaujugend- wart den Dank des Gaues für das Gelingen des 1. Kindertreffens zu übermitteln.

Deutsche Iugeudkrast.

(Bezirk wetterau).

Am vergangenen Sonntag begannen die Ver­bandsspiele in den Klassen A und B.

In der A-Klasse endete das Spiel Heldenbergen gegen Dbermörlen nach schönem und fairem Kampfe mit 1:1 unentschieden. Friedberg gegen Ilbenstadt konnte Ilbenstadt trotz größter Anstrengungen nicht gewinnen, sondern verlor mit 2:1 gegen den Neu­ling. Ober-Wöllstadt war spielfrei und benutzte die Gelegenheit, gegen die Mainzer Studenten ein Freundschaftsspiel auszutragen, das die Mainzer für sich entscheiden konnten.

In der Klasse B hatte Friedberg Niedermörlen als Gast und verlor mit geschwächter Mannschaft gegen die eifrig spielenden Niedermörler mit 1:3 Toren. Dbermörlen weilte in Rockenberg und ver­lor mit 2:3 nach schönem Spiel.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

To. Allendorf a.d.L. I - VfL. Wetzlar II 1:6 (1:2).

Tv. Allendorf a. d. L. trat zu seinem 2. Spiel in der Derbandsrunde in Wetzlar an und mußte leider eine unverdient hohe Niederlage hinnehmen. Der Gegner stellte eine fast ausschließlich aus Spielern der 1. Mannschaft bestehende 2. Mannschaft, der natürlich die junge Allendorfer Elf nicht gewachsen war, obwohl bis kurz vor Schluß das Treffen noch 2:1 stand.

Handball im Lahn - Oünöberg - Gau.

Tv. Garbenteich I Tv. Burkhardsfelden I 5:2 (2:0).

Die beiden Mannschaften trafen sich in Garbenteich zu ihrem ersten Spiel. Obwohl Burkhardsfelden eine in allen Teilen gleich gute Mannschaft ins Feld stellte, konnte der Gastgeber seine alte Form noch nicht erreichen, mit Ausnahme seines Torhüters^ der roohl der beste Mann auf dem Felde war. Das Spiel wurde aber sehr fair ausgetragen.

Turn Verein Holzheim.

Am Sonntag fand das A b t u r n e n des hiesigen Turnvereins (DT.) statt. Es errangen von den Schülern (im Fünfkampf): Otto Reitz den ersten Dreis, O. Klee 2., O. Keller und K. Grieb 3., Ja­nisch und H. Grieb 4., Denhardt 5., W. Denhardt 6 Sander 7., E. Reitz 8. In der T u r n e r - U n -

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ner vorbeitreiben. Manche Holzerei und Rempelei läßt sich dadurch vermeiden.

Auch mit dem Knie kann man stoßen, wenn der Dall für einen anständigen Stoß zu dicht am Körper ist. Technisch ist die Sache leicht: das Knie wird stark gebeugt und schnell empor­geschleudert. .

Auch ein Notbehelf, aber einer von großem praktischen Wert ist der Kopfstoß. Oft sind ja die Herren Gegner genau so schnell am Dall wie man selbst, und mit einem guten Köpfer hat sich schon mancher aus der Bedrängnis gerettet. Stoße nicht mit dem Scheitel, sondern mit der Stirn, es tut nicht so weh, und du behältst einen besseren Lleberblick! Immer mutz der ganze Körper Mit­wirken, die nötige Wucht muh von den Zehen­spitzen über das Hüftgelenk bis zu den Racken - muskeln gesammelt werden. Zuerst wird das Köpfen im Stehen geübt, dann springt man aus dem Stand und schlietzlich mit Anlauf. Möglichst hoch springen! Es ist für die Zielsicherheit des Stoßes wichtig, dah man nicht beim Hochspringen den Ball trifft, sondern nachdem der höchste Punkt schon erreicht ist. Zu Hebungen läßt sich gut ein besonders konstruiertes Kopfpendel ver­wenden, aber es geht auch ohne.

In der nächsten Stunde werden wir uns nut der Arbeit des Stürmers beschäftigen und dabei lernen, was Dribbling ist und wie man schießt.

Städte Achter am 6. September.

Gestern abend fand im Bootshaus des Vereins Rudersport die S t ar t a u s l o s un g für den Städte-Achter statt, der am Sonntag, 6. Septem­ber, ausgefahren werden soll. Die drei hiesigen Rudervereine stellen zu diesem Wettbewerb je ein Boot, so daß am Städte-Achter insgesamt vier Boote beteiligt sein werden. Das Vorrennen, das dadurch notwendig wird, soll am Vormittag aus­gefahren werden und der Sieger aus diesem Ren­nen tritt zum Endkampf gegen Wetzlar an. Das Hauptrennen findet um 17 illjr statt. Bei der guten Form, in der sich die Giehener Mann­schaften befinden, dürfte ein spannender Kampf zu erwarten sein.

Gau-Kinderireffen.

Turngau Hessen (DT.).

Das erste Kindertreffen des Gaues Hessen, das am Sonntag stattfand, war ein Versuch, der als gelungen bezeichnet werden kann. 400 Kna­ben und Mädchen, zumeist aus den Schülerabteilun­gen des südlichen Gaugebiets, fanden mit ihren Führern und Führerinnen in der alten Turner­stadt Friedberg freundliche Aufnahme, und der rührige Gaujugend-Ausschuß mit Mittelschullehrer Erich Wagner (Kirchhain) an der Spitze bot ihnen einen frohen Tag. Die Veranstaltungsfolge war sehr abwechslungsreich und auf das Kind abgestimmt, daß auch der Erwachsene seine helle Freude an den Darbietungen haben konnte. Kindertümlich war schon die einleitende Morgenandacht, bei der Pfarrer Lic. Sengnagel (Friedberg) zur stattlichen Turnerschar der Kleinen sprach. Die Mittagsver- pflegung aus der Feldküche, das Kasperltheater und

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terftufe (Zwölfkampf) wurde Pfannkuchen (Dor« turner der Schülerriege) 1., H. Klee 2., W. Klee 3., K Diehl 4., K. Jung 5., Sann 6., Görlach 7. Sieger. In der Turner-Oberstufe (Zwölfkampf) be- kam Bingel den 1., Fr. Röhrig 2., L. Reitz 3., Schneider 4., W. Zeiß 5 W. Röhrig 6. Preis. - Beim 1500-Meter-Lauf (Sonderwettkampf) blieb K Buß mit 4,38 Min. und beim Stabhoch, springen H. Jung mit 3,28 Meter Sieger. Die 2. FaustbaUmannschaft des Vereins wurde Be­zirk s m e i ft e r.

Verteilung der Geld- und Ehrenpreise für den Oeutschlandflug.

Das Preisgericht für den Deutschlandflug hat den Gesamtwert der zur Verfügung stehenden: Preise in Höhe von 72 000 Mark verteilt. Auch die Geldpreise, die nicht mehr ausgeflogen: wurden, sind zur Verteilung gelangt. Den ersten Preis von 15 000 Mk. erhielt die M. Klemm G. m. b. H., den zweiten Preis von 10 000 Mk. W. Hirth, den dritten Preis von 5000 Mk. Kneip. Liefet Bach erhielt den vierten Preis von zu­sammen 3000 Mk. Der fünfte Preis mit 2500 Mark fiel an die Luftfahrvereinigung Münster. Die weiteren Teilnehmer erhielten an Stelle einer vorgesehenen Beteiligungsprämie Dtm 1000 Mk. eine solche von 2000 Mk. Der Trostpreis für Wettbewerber, die die technische Prüfung ein­wandfrei erfüllt, aber nicht über die Gesamt­strecke geflogen sind, fiel in Höhe von 1200 Mk. P o st zu. Ie 800 Mk. erhielten S rebel, C r o n e i h, Reichsverband der Deutschen Luft­fahrtindustrie, Erprobungsstelle Travemünde, Deutsche Luftfahrt G. m. b. H. Berlin. Als Son­derpreis der Betriebsstollirmen wurden unter der Kategorie Führerpreise Dinort 5000 Mark, Hirth 3000 Mk. und Kneip 1000 Mk. zuge­sprochen. Don den zahlreichen Ehren- und Son­derpreisen erhielt Dinort u. a. den Aeroklub-Po­kal und einen silbernen Zigarettenkasten der Deut-, scheu Lufthansa.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Ovomaltine aufDo. X". Vom Kapitän des Dornier FlugschiffsDo. X ging der Firma Dr. A. Wander ein Brief zu. Cs heißt darin: Sie waren so freundlich, während unseres Aufenthaltes in Praica eine KisteOvomaltine" an Bord zu geben. Das Präparat hat uns wäh­rend des Ozeanfluges PraieaRatal ausgezeich­nete Dienste getan und zur Frischhaltung der Besatzung sehr beigetragen. Dafür unseren auf­richtigen Dank." Ovomaltine. die bekannte Kraftnahrung aus Malz-Milch-Eiern und Kakao hat auch hier mitgeholfen, besondere Leistungen zu vollbringen. 601V

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