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für ihre Anschlüsse aufzukommen hatten, soll nun zum ersten Male diese Reuregelung ein» treten. Hierüber war man verschiedener Mei­nung, ein Teil der Gemeinderäte wünschte Tei­lung der Kosten, während ein anderer Teil für di« Anlieger der neuen Straßen die gleiche Be­handlung wie bei alten Straßen forderte. Die Sache wurde nochmals vertagt.

Landkreis Gichen.

£ Wieseck, 27. April. Am Samstagabend hielt der Landwirtschaftliche Konsum- v e r e i n e. G. m. b. H. seine Frühjahrsgeneralver­sammlung ab. Geschäftsführer Hildebrand er­stattete den Geschäftsbericht, aus dem zu ent­nehmen war, daß der Verein auch mit dem Ab­schluss des Geschäftsjahres 1930 zufrieden sein kann. Derbandsrevisor Iolk gab Bericht über feine Rcvisionstätigkeit und die Bilanz. Der Warenumsatz im Geschäftsjahr 1930 betrug Mark 277 677,98, gegenüber 296 462,36 Mk. in 1929. Der Gewinn aus dem Warenumsatz betrug 36 455,17 Mark, wovon für Derwaltungskosten 8166 Mart und für Steuern 3739,47 Mark in Abzug zu brin­gen sind. Rechnet man die notwendigen Ab­schreibungen noch ab, so verbleibt ein Reingewinn von 24 113,12 Mark gegenüber 25703,14 Mk. in 1929. Die Rückvergütung wurde der General­versammlung mit 7,5 Prozent vorgeschlagen und von dieser entsprechend dem Vorschlag beschlossen. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. In der Aussprache wurden noch verschiedene Dereinsan- gelegenheiten erörtert.

Alten-Buseck. 26. April. Der Spar­und Vorschuftverein Alten-Buseck hielt in der Wirtschaft Döpp seine diesjährige Generalversammlung ab. Aufsichtsratsmitglied Einhäuser leitete die Versammlung. Direk­tor Schwalb erstattete den Iahresbericht. Sei­nen Darlegungen war zu entnehmen, daft der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahre etwas zurückgeblieben ist; die Rentabilität und Liquidi­tät sich aber bedeutend gehoben hat. Die Spar­einlagen sind trotz der gegenwärtigen wirtschaft­lichen Rot noch befriedigend zu nennen. Direktor Schwalb empfahl, die Spargelder restlos der Dorfkasse zuzuführcn. Die Zahl der Mitglieder beträgt 141. Die Bilanz weist folgende Zahlen aus: In Aktiva Kassenbestand 2157,12 Mark, diskontierte Wechsel 240, Geschästsguthaben bei Genossenschaften 3000, Geschäftsmobiliar 1, Bank­guthaben in lausender Rechnung 3959 65. Termin­geld 17 1 50,65. Guthaben in lausender Rechnung bei Genossen 51 127.82, Darlehen auf Schuldscheine 25 757,81, Kaufschillinge 422,33, Ausstand für Ge­richtskosten 181,55, Zinsen 1058.22 Mark. In Passiva: Reservefonds 2100 Mark, Betriebs­rücklage 1033,14, Geschästsguthaben der Genossen 7361,11, Spareinlagen 83 214,88, Schuld in lau­fender Rechnung an Genossen 1038,91, Zessionen 688,50, Rückständige Kosten 200, Aufwertungs- gläubiger 7759,14 Mark. Der Reingewinn betrug 1670,77 Mark: die Bilanzsumme 105066,45 Mark. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Es wurde beschlossen, 10 Prozent Dividende auf die Geschäftsanteile zu gewähren, der Rest soll je zur Hälfte dem Reservefonds und der Detriebs- rücklage zugeführt werden. Die Auszahlung der aufgewerteten Spareinlagen soll ab 1. Ianuar 1932 in dem Mähe erfolgen, wie die Rückzahlung der aufgewerteten Schulden erfolgt. Ferner wurde den Aufwertungsschuldnern dringend ans Herz gelegt, für Abdeckung, wenn auch nur für einen Teil, ihrer Schuld Sorge zu tragen, um Härten zu vermeiden

* Trohe, 25. April. Dieser Tage feierten die Eheleute Polizeidiener i. R. Heinrich Rau und dessen Ehefrau Katharine geb. Engelhardt das Fest der goldenen Hochzeit. Am 1. Mai tritt Bür­germeister Schmidt, der nahezu 40 Jahre der Ge­meinde vorstand, in den Ruhestand. Bei der Bür­germeisterwahl wurde der seitherige Bei­geordnete Heinrich Rau mit nahezu drei Viertel aller abgegebenen Stimmen (105) zum neuen Bür­germeister gewählt. Dem Landwirt Seipp fielen 21 und dem Arbeiter M o r i tz 25 Stimmen zu.

Kreis Büdingen.

F Büdingen, 25. April. Bekanntlich hatte Bürgermeister H i l d n e r gegen den Gemeinde- ratsbeschluh, möglichst bald hier einen D e - rufsbür ge rmei ster anzustellen, beim Kreis­amt Einspruch erhoben. Der Gemeinde­rat erklärte sich mm in seiner gestrigen Sitzung mit dem zwischen dem Bürgermeister und den Vertretern des Gemeinderats in der Verhand­lung vor dem Kreisausschuh geschlossenen Vergleich einverstanden, nach welchem die Amtszeit des zu wählenden Berufsbürger- meisters am 1. April 1932 beginnen soll.

Wirtschaft.

* Die Inderziffer der Großhan­delspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den Stichtag des 22. April berechnete Index­ziffer der Grobhandelspreise ist mit 113,7 gegen­über der Vorwoche (113,8) leicht zurückgegangen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 108,5 (plus 0,1 v. H.), Kolonialwaren 96,2 (minus 0,6 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 104,9 (minus 0.1 v. H.), und in» fruftrielle Fertigwaren 137,6 (minus 0,1 v. H.).

* Die preußischen Sparkassen im März. Ende März betrug der Bestand an Spar­einlagen bei den preußischen Sparkassen 6704,4 Mil­lionen RM. gegen 6661,7 Millionen RM. Ende Februar 1931. Der Berichtsmonat weist mithin bei 390,7 Millionen RM. Einzahlungen, darunter 8,5 Millionen RM. Zinsgutschriften, und 348 Mil­lionen RM. Auszahlungen einen Zuwachs von 42,7 Millionen RM. auf. Die Giro-, Scheck-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen beliefen sich Ende März auf 914,2 Millionen RM. gegen 931,3 Millionen RM. Ende Februar 1931.

Concordia", Lebensversiche­rung sb an k - AG., Köln. Der Aufsichtsrat schlägt der am 29. Mai stattfindenden General­versammlung vor, von dem Reingewinn von 3 668 847,97 Mark (im Vorjahre 2 940 125,16 Mk.) der Gewinnrücklage der Ver i 'r!en 3 4'8 847,97 Mark) <r. szuschütten. Die Getr innri'cklage der Dcr- reserve der Vermögensverwaltung 50 003 Mk. (im Vorjahre 50 000 Mk.), der Dersorgungskasse der Angestellten 25000 Mark (im Vorjahre 25000 Mk.), zu überweisen und an die Aktionäre wieder wie im Vorjahr 14 Prozent des bar ein* gezahlten Teils des Aktienkapitals (gleich 70 000 Mark auszuschütten. Die Gewinnrücklage der Ver­sicherten erhöht sich auf 15 722 415,63 Mark. Für die aufgewerteten Versicherungen kann eine Ge­winnquote von 33Vs Prozent der beitragsfreien Versicherungssummen und Renten für die Iahre 1930/31 und 1931/32 festgesetzt werden. Die Prä­mieneinnahmen betrugen 17 051 257.91 Mark (im Vorjahre 15 037 551,44 Mk.), die Zinseinnahme (ausschließlich derjenigen des aufgewerteten Ver­mögens) 2 893 624,85 Mk. (im Vorj. 2 127 183,96 Mark). Der gesamte Versicherungsbestand belief sich Ende 1930 einschl. der aufgewerteten Ver­sicherungen auf 92 015 Versicherungen über 355 020 178 Mark Kapital.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 27. April. Tendenz: schwächer. Die Börse eröffnete auch zu Be­ginn der neuen Woche in schwächerer Haltung. Besonders verstimmend wirkte die erneut schwä­chere Haltung der Reuhorker Börse im Zu­sammenhang mit der dortigen Maklerinsolvenz. Dabei ging von der unklaren innenpolitischen Lage eine stärkere Zurückhaltung aus, so daß sich die Geschäftstätigkeit in engsten Grenzen bewegte. Im Zusammenhang mit dem heutgen Liquidations.'age kam auf den meisten Marktgebieten einige Prämienware heraus, der andererseits keine Käufe des Publikums gegen* überstanden; im Gegenteil, man wollte ver­schiedentlich vor allem Abgaben aus ameri­kanischen Kreisen beobachtet haben. Auch neigte die Spekulation eher zu Glattstellungen, zumal man die innen* und außenpolitische Lage fernerhin recht ungünstig beurteilte. Schon das kleinste Angebot konnte die Kurse bis zu 2 Pro­zent herabdrücken. So eröffneten am Chemie­markt I.-G.-Farben 2,5 Prozent, Rütgerswerke 2 Prozent und Goldschmidt 1,5 Prozent niedriger. Am Markt der Elektrowerte verloren Siemens 3,5 Prozent, AEG. und Gesfürel je 1,5 Prozent. Etwas mehr angeboten war am Kunstseidemarkt, an dem AKäl,. 3 Prozent und Demberg 2 Prozent einbüßten. Am Montanmarkt stellte sich nament­lich Mannesmann (minus 3,5 Prozent) im Kurse niedriger. Ferner verloren Rheinstahl 2,5 Pro­zent und die übrigen Papiere bis zu 2 Prozent. Stark rückläufig lagen am Zellstoffmarkt Aschers­leben, die 4 Prozent schwächer einsetzten. Bis zu 1,5 Prozent abgeschwächt waren noch AG. für Verkehrswesen, Deutsche Linoleum und am Bankenmarkt Commerzbaick, während Reichsbank und Dedibank relativ behauptet blieben. Durch Widerstandfähigkeit zeichneten sich von Bau­werten Holzmann und Zement He^'lberg aus. Am Anleihemarkt bröckelten Deu:sche Anleihen bis 0,5 Prozent ab. Pfandbriefe ruhig, von Liquidationspfandbriefen Frankfurter Hypotheken­pfandbriefe etwas gesucht und leicht befestigt. Reichsschuldbuchforderungen etwa 0,5 Prozent schwächer. Im Verlaufe herrschte große Ge­

schäft s st i 11 e und die Kurse blieben meist un­verändert, nur I.-G.-Farben zogen um Bruch­teile eines Prozentes an, während anderseits Schiffahrtsaktien (minus 2,5 Prozent) stärker rück­gängig waren, was man auf amerikanische Ab­gaben zurück führte. Merklich schwächer kamen noch Kaliwerte (minus 5 Prozent) unb Dedi und Dresdner Bank mit je 2 Prozent zur Rokiz. Arn Geldmarkt machte sich im Hinblick auf den Ultimo etwas mehr Rachfrage bemerkbar, so daß eine Erhöhung um 0,25 Prozent auf 4 Prozent für Tagesgeld vorgenommen wurde. Geld über den Ultimo 5,5 bis 6,5 Prozent. Am Devisenmarkt zog das Pfund gegen den Dollar (4,8623) erneut an. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,1985, gegen Pfund 20,4150, London gegen Paris 124,35, gegen Mailand 92,86, gegen Madrid 48,25, gegen Schweiz 25,23, gegen Amsterdam 12,0975.

Berliner Börse.

Berlin, 27. April. Wie zu erwarten war, blieb der Orbereiengang schon zum Liquidations­tage sehr klein, da bei der Kundschaft vor dem Termin immer wenig Reigung zu Reuengage­ments besteht. Cs kam überraschenderweise doch noch Prämienware an die Märkte, der gegenüber die Kulisse infolge sehr ungünstiger Momente wenig Reigung zur Ausnahme bekundete. So gin­gen die ersten Rotierungen trotz verhältnismäßig kleiner Umsätze bis zu 3 v. H. zurück, bei Spezial- werten betrugen die Verluste bis 5,5 v. H. Man verwies auf den schwachen Schluß der Reuhorker Samstagbörse, auf die bekanntgewordenen Mil­li o n e n s chw i e r i g ke i t e n im Konzern von Adolf Kahn in Berlin, und auf die ungeklärte politische Situation. So glaubt man besonders in der Zollfrage noch mit ziemlich hef­tigen Auseinandersetzungen rechnen zu müssen. Während am Samstag Schiffahrtsaktien unter Druck standen, wird die Schwäche der Bankaktien auf amerikanische Abgaben zurückgeführt. Sonst sind noch die Kaliwerke (letztere im Zu- menhang mit den gemeldeten Detriebseinschrän- fungen bei der Preussag), Chade, Siemens, Des­sauer Gas, Schubert & Salzer, Schultheiß, Poly­phon und Svenska als stärker rückgängig zu nennen. Auch der Montanmarkt lag, anscheinend unter den Lohnkämpfen an der Ruhr leidend, schwächer. Durch feste Haltung fielen einigeReben- teerte, wie Drown & Doveri und Elektro Schlesien auf, doch handelt es sich bekanntlich bei beiden Papieren nicht um Sennintoerte. Anleihen nach- gebenb. Ausländer geschäftslos, Anatolier ab- bröckelnd. Pfandbriefe sehr still, aber ebenfalls jur Schwäche neigend. Reichsschuldbuchforderun­gen 0,25 v. H. niedriger. Am Geldmarkt nannte man Tagesgeld mit 4,5 bis 6,5 v. H., Monatsgeld 5,5 bis 6,75 v. H., Dlankvabgaben 5 v. H., Waren­wechsel 45/8 bis 5 v. H. Auch im Verlause bröckel­ten die Kurse weiter leicht ab, zumal auch aus London schwächere Ansangsmeldungen Vorlagen. Thüringer Gas gingen auf 2,5 v. H. Aurü<t Har­burger Gummi erschienen mit Minus-Mimrs-Zei­chen. Später traten dann auf dem ermäßigten Riveau kleine Erholungen ein.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 27. April. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte zum Wochenbeginn fast geschäftslos. Die ungeklärten agrarpolitifchen Ver­handlungen losten bei der Händlerfchaft starke Zu­rückhaltung aus. Das Angebot war weiterhin recht gering. Die Preise blieben gut behauptet. Das Mehl­geschäft stagnierte fast vollkommen. Von Futter­mitteln Mühlenabfälle fest, Hafer und Gerste stetig. Es wurden notiert: Weizen 305 bis 306 Mark, Roggen 217 bis 220, Hafer (inländischer) 212,50 bis 215, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 43,50 bis 44,50, Roggenmehl 30 bis 32 Weizenkleie 12,75, Roggenkleie 13,75 bis 14, Erbsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 30 bis 34, Linsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 27 bis 65, Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 6,25, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 3,60, Weizen- und Roggenstroh (ge­bündelt) 3,50, Treber (getrocknet) 10,20 dis 10,75, Industriekartoffeln hiesiger Gegend per 50 kg 4,20 Mark. Tendenz: stetig, Kleie sehr fest.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. April. Auftrieb: Rinder 1398 Stück; darunter 269 Ochsen, 149 Dullen, 492 Kühe, 410 Färsen; Kälber 608, Schafe 32; Schweine 6138. Es wurden bezahlt für 50 Kilo Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgenrästete, höchsten Schlachwerts, jüngere 45 bis 49, ältere 40 bis 44, sonstige voll­fleischige. jüngere 36 bis 39; Dullen: jüngere.

vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 39 bis 42, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 33 bis 38; Kühe: jüngere, vollsleischige. höchsten Schlacht- Werts 35 bis 38. sonstige vollsleischige oder aus- gemästete 30 bis 34, fleischige 25 bis 29; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausge- mästete, höchsten Schlachtwerts 45 bis 49, voll- fleischige 40 bis 44, fleischige 36 bis 39. Käl­ber. Beste Mast- und Saugkälber 62 bis 65, mittlere Mast- und Saugkälber 55 bis 61, ge­ringe Kälber 46 bis 55. Schweine. Vollflei­schige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 42 bis 45, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 43 bis 46, flei­schige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Le^ndgewicht 40 bis 43 Mark. Marktver­kauf: Rinder ruhig, geringer Uebcrftanb; Schweine ruhig, später abflauendes Geschäft, ge­räumt Kälber und Schafe mittelmäßig, ausver-

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. HX.. 25. April. Die Preise am Frankfurter Markt blieben auch in dieser Woche behauptet. Der Absatz hingegen war weiterhin sch epp.'nd. In deutschen Frischeiern konnte sich das Geschä t etwas lebhafter gestalten. Die all­gemeine ^en des Marktes ist trotzdem ziem­lich ruhig. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Franc.urt a. QU.: italienische 8,5 bis 9, bulgarische 7,5 bis 7,75, jugoslawische 7,75 bis 8. rumänische 7,25 bis 7.5, holländische 7.5 bis 10,5, dänische 7,5 bis 11, belgisch-flandrische 8,25 bis 8,5. schlesische 7,5 bis 8,5, bayerische 7,75 bis 8. deutsche Frischeier 6,5 bis 10.

Büchertisch.

H. Fromm: Heraus aus der Krise, eine wirtschaftspolitische Betrachtung (Verlag G. Hirth AG. München). (54) Eine kurze klare Darstellung der Llrsachen und Wirkung der Krise und beachtenswerte Anregungen zu ihrer Be­kämpfung, wie sie vom Kabinett Brüning bereits in großem Maßstab, wenn auch noch nicht mit durchschlagender Wirkung, eingeleitet sind.

Zwei neue Funkbücher. Im Verlag Dr. Trenkler & Co. AG., Leipzig O 27, sind zwei neue Bastlerbücher erschienen, die zweifellos eine Bereicherung der einschlägigen Literatur bedeuten: Netzanschluß" von Henry undNieder- frequenzoerstärkung" von Henry. Die bei­den Bücher geben in konzentrierter Form einen Ueberblick über den modernsten Stand der Technik auf den genannten Spezialgebieten, für die heute besonderes Interesse besteht. Sie sind in erster Linie für den Funk-Bastler bestimmt, jedoch wird auch der Radio-Händler und der wissenschaftlich Interessierte gern danach greifen, um sich die gegebenen wert­vollen Aufschlüsse zunutze zu machen. Die reiche Illustration trägt zur Veranschaulichung des Ge­sagten wesentlich bei. (44/45.)

D ie Kraftfahrerprüfung in Frage und Antw o rt mit der neuesten Ver­ordnung über Kraftzeugverkehr und 38 Ver­kehrszeichen. Zufammengestellt von K. Fr. Wit­ten, Ingenieur, 4. Ausl. mit 35 Abbildungen, Preis 1,50 Mark. Verlag Martin Salzmann, Dessau. (28) Das kleine handliche Buch be­spricht in knappster Form in dem üblichen Frage- und Antwortspiel alle Momente, die bei einer Kraftfahrerprüfung durch die Behörde in Er­scheinung treten können. Reben rein technischen Fragen haben auch die behördlichen Vorschriften und Verordnungen eingehende Behandlung ge­funden.

Dr. jur. Rolf SchieboldDie man­gelnde Wissenschaftlichkeit der allge­meinen Teile (Paragraphen 1 bis 75, 375 bis 398) des Strafgesetzbuchentwurf s". Verlag Theodor Körner, Altenburg (Thür.). Preis geheftet 1 Mark. (29)

D. H. Lawrence:Apropos ,ß a b t) Chatterley ..." Deutsch von Herberth E. Her- litschka. 115 Seiten 8°. Pappband 3,80 Mark. E. P. Tal & Co., Verlag, Leipzig, Wien, 1931. (22)

Hermann Linden: DerTodunddie Grazien. Kurzgeschichten. 192 Seiten. Brosch. 3 Mark. Verlag Heitz & Co., Leipzig, Straßburg, Zürich. (6.)

Aus dem Amtsverkündigungsblati.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 30 vom 24. April enthält: Gemeindefinai^- ftatiftif; Straßensperre-Aufhebung; Die Durch­führung der Racheichung im Kreise Gießen im Iahre 1931; Reichsher bergsverzeichnis 1931; Dienstnachrichten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Retchsbankdtskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

firanfruri a. M. |

Aerlin

Schluß« (uns

1-Uhr- Ku re

Schluß« hin»

Stinfang- Kur«

Datum

25.4

27.4.

25.4.

27.4

6% Deutsche «et<WUeti»e

oon 1927 ........

7% Deutsche Reichsanleihe

84,75

84,75

100,5

100,8

Deutldie Anl.-Ablöl.-Gchuld mh

1

58,1

6,2

58,25

6,3

58,4

6,3

DeSgl. ohne VluSlof.-Rechte . . 6% Helt. BoUrsloal von 1929

6,1

96

-

96,4

(iiiafiaqiö. ivc/o/

CbethcHcn Provinz, «nlelhe mit

tz>u«loi..Rechten......

Deutsche Äurnm. Eammelabt.

57

Anleihe Gerte 1 ...

8% Rronll. Hnv.-Bank Goldpse

57,5

57,5

XIII unlünbbar bis 1934 . . .

101,5

7% ftremll- Hvp.-Bank Goldpse

unlÜnDbar bis 1932 .....

97,5

4%% -Jibelnlidie Hvv.-Bant

Piqu (MolDDfe.........

92,5

8% Pr. LandeSpsandbrtesankaU,

100,5

_

100,5

_

8% Pr (.'anbeipianobrielanflaU,

Komm.-Ldi. N.20......

7% Pr. ßanbeoi-lanbbrtefanftalt,

96,5

96,5

Ü.E.B. abfl. yonnegfrCHlgatiO

nen, rüd*ablbar 1932 - - -

*% Cefienttd)t|d)e «olbrente . .

23

4,20% ecftcrrctrfiildje Gilbertente 4% Oclleneichiicke Einheitliche

2,4

Rente

4% Ungortlche Goldrente . . . .

18,9

-

19

19

4% Ungarische Gtaatitenle v. 1910

16,4

16,4

V/i% bMfll. von 1913

16,6

4% UnparW Kronen een te . . .

4% Türlische ZoUanletde von 1911

4% Türkische Vaodadbabn-Anl

4,15

4,25

Gerte 1

4% bergt. Gerte N

5% Rumänische oereinh. Rente

4,25

8,35

8,25

von 1903 . - -

iyt% Rumänische verein!). Rente

15,15

6,85

15,25

6,8

1% Rumänische vereüch. ttoüe -

6,8

»

Frankfurt a. |

Berlin

Schluß« turd

1-Uhr- Sure

Schluß-s

Iure

Anfang« Kure

Datum

25.4

27-4

25.4.

274

Hamvurg-AmerttaSafet . .

7

63

60,75

61,9

61,5

Homburg-Güdam. Dampfschiff

8

115,25

113,5

Hansa Dampfschiff ....

10

86

Norbbeuticher Lloyd ....

8

62,75

62,9

62,5

Allgemeine Deutsche Creditanll.

10

Barmer Bankverein . . .

10

Berliner Handelsgesellschaft .

12

123,5

123,5

122,5

Commers- und Privat-Ban! .

11

118,25

117

118,4

117

Darmstädter unb Nationalbanl Deutsche Bank unb

12

136,75

136,25

136

DiSconto-GeseUschast, . . .

10

106,65

105,25

106,75

106

Dresdner Ban!......

10

107

105,25

106,5

105,5

»teichSbanl........

12

167

166,5

167

166

A.SG...........

8

109

107,75

109,65

107,25

Bergmann........

. 9

92

öleltt. LleserungSgesellschaft.

10

124

124

122

Licht unb Kraft......

10

125,5

125,5

124

Kelten & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische

88

87,5

86,25

Unternehmungen ....

10

127

125,5

128,75

126,5

Hamburger (jleftryitätMBetle

10

Rheinische Gicltrijität . . .

. 9

121

121

120

Gchlcitiche (Siefttijltät. . . .

10

Sdiudert & Go.......

11

143

143

141,75

Siemens & Halste.....

16

177,5

174

177,5

174

Zraneraoio........

. 8

Vabmener & Go.......

10

130,5

130

vubetus.........

. 5

53,5

53,75

53

Deutsche ErbSI......

. 6

75,75

75

74

EUener Gtetnlohle .....

. 8

Geisenfirchener......

. 8

81

80,75

79,75

Harpener. .......

. 0

71

70

Hoetch Eilen........

6K

-

66,25

65

Ilse Bergbau..... .

10

184,25

ßlödnerroetfe ......

. 7

69,5

70

67,5

SSin-Reuellen. . ....

. 7

72,13

78,9

70,5

MannL)munn>Nöbre» .

. 7

79

75,65

76,25

Manefelder Bergbau ....

Oberschlei. Glicnbebart . . .

. 7

37

37,5

36,5

.

Oberschlef. fioieroerte....

. 7

79,5

78,25

Phönix Bergbau......

Rheinifche Braunlohten . .

62,75

62,5

61

10

176,5

176

Rhetnstahl .......

. k

83,25

80,75

83,25

81,75

Rtebed Montan ......

7,2

Frankfun a. 2)1.

Aerlin

Schluß«! 1-Uhr- htrit | Kur«

Schluß« furd

Anfang« Kurs

Datum

254

27.4

25.4

27.4

Bereinigte Stahlwerke.....

Otavt Minen .... IS'/»

Kaliwerke AscherSIebe« . . 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

g. ®. Farben-JnbustNe... 12

Dvnamit Nobel.......6

GtfieibeanfiaU........9

Golbschmidt ........ 6

RütgerSwerle........ 6

Metallgeiellschafl.......6

Pbtlwv Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . 10

Gementwerk Kartsiadt. ... 10

Wauß & Frevtag......8

Schultheis Patzenhof« ... 15

Cftroerie.........12

Aku....... 18

Bemberg...... 14

Zellstoss Waldhol .... 18*/,

Zellswsf Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Dessauer Gas ...... 9

Daimler Motoren ...... 0

Deutsche Linoleum ......

Maschinenbau A.-B. . . 0

Crenftetn & Koppel . .... 6

Leonharb Tietz .. 10 EvenSka ...... . . .

Frankfurter Maschine» .... 4

Grttzner ...... 6

Hevliaenftaedt ....... 0

Fung Hans. . ....... t

Lechwerke..........8

Matnkraftwecke Höchft a. M.. . 8

Miag..........10

Gebt. Roeder.......10

Boigt & Haesfner ...... 9

Süddeutsche Zuck« .... 10

57,5

31,25

155

159,75

241

150,5

135,75

50,5

56,5

73

101,75

86

38,5

89,25

102

101

83

32

93

116

250

16,25

39,5

71,5

128,25

31 150

148

135

49

54,75

72

101,5 81

37,5

86,5 100

79

32

91,5

57,5

31

155,5

158,5

241,5

150,65

49,75

56

72,5

102,5

37,9

172,5

89

102

101

82,75

137,5

32,25

92,5

50,5

117

247

17

39

128,5

56

30,5

151

154,5

237,5

148,5

48,25

55

72,5

101,5

169,25

87,75

99

99,9

133,75

32,5

91,5

50,25

115

243,5

Banknoten.

Aerlin, 25.April

Geld

Ärss

Amerikanische Rote» ......

Belgische Noten .......

Dänische Noten .......

Englische Roten........

Französische Noten .......

Holländische Noten.......

Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

Deutsch-Oeslerreich, * 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten........

Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Roten.....

Ungarische Roten .....

Devisenmarkt Berlin

4,18

58,08

111,90

20,355

16,377

168,23

21,99

111,93

58,83

2,477

112,08

80,64

41,87

12,385

72,95

Frankfurt

4,20 58,32

112,34 20,435

16,437 168,91

22,07 112,37

59,07 2,494

112,52 80,96 42,03

12,445 73,25

a. rn.

25-April

27 April

Amtliche Notierung

Geld | Aries

Amtliche Jloticrung

Geld ! Brief

Arnft--Rott. Barn.-Aires Brft.-Antw. Cbrtftianta. ÄODenbaaen Stockholm fetlftngforS. Italien. . . London. . . Wen t) ort .. Paris.... Schweiz« Spanten. . Japan . . . 'Mio de Fan. Wien in D- Ceft adgest.

Padapeli. . Bulgarien. Lissabon Danjtg. . Äonfamtie. Alden. . jf/rwnWQ .

Uruonatz.

168,59 1,343

58,325 112,25 112,25

112,37 10,556

21,97 20,391

4,195 16,397

80,80 42,11

2,073 0,311

59,00 12,422

7,379 73,13

3,040 18,83

81,53 1,784

5,44 4,192 2,737 20,91

168,93 1,347

58,445 112,47

112,47 112,59

10,578

22,01 20,431

4,203 16,437

80,96 42,19

2,077 0,313

59,12 12,442

7,393 73,27

3,046 18,87

81,69

1,799

5,45

4,200 2,743

20,95

168,59 1,318

58,355 112,26 112,22 112,39 10,556 21,965 20,392 4,1945

16,395 80,80 42,14 2,073 0,310

59,02 12,424

7,378 73,105

3,040 18,83 81,54 1,784 5,437 4,192 2,697 20,91

168,93 1,322

58,475

112,48

112,44

112,61

10,576

22,005

20,432

4,2025

16,435

80,96 42,22 2,077

0,312

59,14

12,444

7,393

73,245

3,046 18,87

81,70

1,789

5,447

4,200 2,703 20,95