für ihre Anschlüsse aufzukommen hatten, soll nun zum ersten Male diese Reuregelung ein» treten. Hierüber war man verschiedener Meinung, ein Teil der Gemeinderäte wünschte Teilung der Kosten, während ein anderer Teil für di« Anlieger der neuen Straßen die gleiche Behandlung wie bei alten Straßen forderte. Die Sache wurde nochmals vertagt.
Landkreis Gichen.
£ Wieseck, 27. April. Am Samstagabend hielt der Landwirtschaftliche Konsum- v e r e i n e. G. m. b. H. seine Frühjahrsgeneralversammlung ab. Geschäftsführer Hildebrand erstattete den Geschäftsbericht, aus dem zu entnehmen war, daß der Verein auch mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 1930 zufrieden sein kann. Derbandsrevisor Iolk gab Bericht über feine Rcvisionstätigkeit und die Bilanz. Der Warenumsatz im Geschäftsjahr 1930 betrug Mark 277 677,98, gegenüber 296 462,36 Mk. in 1929. Der Gewinn aus dem Warenumsatz betrug 36 455,17 Mark, wovon für Derwaltungskosten 8166 Mart und für Steuern 3739,47 Mark in Abzug zu bringen sind. Rechnet man die notwendigen Abschreibungen noch ab, so verbleibt ein Reingewinn von 24 113,12 Mark gegenüber 25703,14 Mk. in 1929. Die Rückvergütung wurde der Generalversammlung mit 7,5 Prozent vorgeschlagen und von dieser entsprechend dem Vorschlag beschlossen. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. In der Aussprache wurden noch verschiedene Dereinsan- gelegenheiten erörtert.
• Alten-Buseck. 26. April. Der Sparund Vorschuftverein Alten-Buseck hielt in der Wirtschaft Döpp seine diesjährige Generalversammlung ab. Aufsichtsratsmitglied Einhäuser leitete die Versammlung. Direktor Schwalb erstattete den Iahresbericht. Seinen Darlegungen war zu entnehmen, daft der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahre etwas zurückgeblieben ist; die Rentabilität und Liquidität sich aber bedeutend gehoben hat. Die Spareinlagen sind trotz der gegenwärtigen wirtschaftlichen Rot noch befriedigend zu nennen. Direktor Schwalb empfahl, die Spargelder restlos der Dorfkasse zuzuführcn. Die Zahl der Mitglieder beträgt 141. Die Bilanz weist folgende Zahlen aus: In Aktiva Kassenbestand 2157,12 Mark, diskontierte Wechsel 240, Geschästsguthaben bei Genossenschaften 3000, Geschäftsmobiliar 1, Bankguthaben in lausender Rechnung 3959 65. Termingeld 17 1 50,65. Guthaben in lausender Rechnung bei Genossen 51 127.82, Darlehen auf Schuldscheine 25 757,81, Kaufschillinge 422,33, Ausstand für Gerichtskosten 181,55, Zinsen 1058.22 Mark. In Passiva: Reservefonds 2100 Mark, Betriebsrücklage 1033,14, Geschästsguthaben der Genossen 7361,11, Spareinlagen 83 214,88, Schuld in laufender Rechnung an Genossen 1038,91, Zessionen 688,50, Rückständige Kosten 200, Aufwertungs- gläubiger 7759,14 Mark. Der Reingewinn betrug 1670,77 Mark: die Bilanzsumme 105066,45 Mark. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Es wurde beschlossen, 10 Prozent Dividende auf die Geschäftsanteile zu gewähren, der Rest soll je zur Hälfte dem Reservefonds und der Detriebs- rücklage zugeführt werden. Die Auszahlung der aufgewerteten Spareinlagen soll ab 1. Ianuar 1932 in dem Mähe erfolgen, wie die Rückzahlung der aufgewerteten Schulden erfolgt. Ferner wurde den Aufwertungsschuldnern dringend ans Herz gelegt, für Abdeckung, wenn auch nur für einen Teil, ihrer Schuld Sorge zu tragen, um Härten zu vermeiden
* Trohe, 25. April. Dieser Tage feierten die Eheleute Polizeidiener i. R. Heinrich Rau und dessen Ehefrau Katharine geb. Engelhardt das Fest der goldenen Hochzeit. — Am 1. Mai tritt Bürgermeister Schmidt, der nahezu 40 Jahre der Gemeinde vorstand, in den Ruhestand. Bei der Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Beigeordnete Heinrich Rau mit nahezu drei Viertel aller abgegebenen Stimmen (105) zum neuen Bürgermeister gewählt. Dem Landwirt Seipp fielen 21 und dem Arbeiter M o r i tz 25 Stimmen zu.
Kreis Büdingen.
F Büdingen, 25. April. Bekanntlich hatte Bürgermeister H i l d n e r gegen den Gemeinde- ratsbeschluh, möglichst bald hier einen D e - rufsbür ge rmei ster anzustellen, beim Kreisamt Einspruch erhoben. Der Gemeinderat erklärte sich mm in seiner gestrigen Sitzung mit dem zwischen dem Bürgermeister und den Vertretern des Gemeinderats in der Verhandlung vor dem Kreisausschuh geschlossenen Vergleich einverstanden, nach welchem die Amtszeit des zu wählenden Berufsbürger- meisters am 1. April 1932 beginnen soll.
Wirtschaft.
* Die Inderziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den Stichtag des 22. April berechnete Indexziffer der Grobhandelspreise ist mit 113,7 gegenüber der Vorwoche (113,8) leicht zurückgegangen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 108,5 (plus 0,1 v. H.), Kolonialwaren 96,2 (minus 0,6 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 104,9 (minus 0.1 v. H.), und in» fruftrielle Fertigwaren 137,6 (minus 0,1 v. H.).
* Die preußischen Sparkassen im März. Ende März betrug der Bestand an Spareinlagen bei den preußischen Sparkassen 6704,4 Millionen RM. gegen 6661,7 Millionen RM. Ende Februar 1931. Der Berichtsmonat weist mithin bei 390,7 Millionen RM. Einzahlungen, darunter 8,5 Millionen RM. Zinsgutschriften, und 348 Millionen RM. Auszahlungen einen Zuwachs von 42,7 Millionen RM. auf. Die Giro-, Scheck-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen beliefen sich Ende März auf 914,2 Millionen RM. gegen 931,3 Millionen RM. Ende Februar 1931.
• „Concordia", Lebensversicherung sb an k - AG., Köln. Der Aufsichtsrat schlägt der am 29. Mai stattfindenden Generalversammlung vor, von dem Reingewinn von 3 668 847,97 Mark (im Vorjahre 2 940 125,16 Mk.) der Gewinnrücklage der Ver i '—r!en 3 4'8 847,97 Mark) <r. szuschütten. Die Getr innri'cklage der Dcr- reserve der Vermögensverwaltung 50 003 Mk. (im Vorjahre 50 000 Mk.), der Dersorgungskasse der Angestellten 25000 Mark (im Vorjahre 25000 Mk.), zu überweisen und an die Aktionäre wieder wie im Vorjahr 14 Prozent des bar ein* gezahlten Teils des Aktienkapitals (gleich 70 000 Mark auszuschütten. Die Gewinnrücklage der Versicherten erhöht sich auf 15 722 415,63 Mark. Für die aufgewerteten Versicherungen kann eine Gewinnquote von 33Vs Prozent der beitragsfreien Versicherungssummen und Renten für die Iahre 1930/31 und 1931/32 festgesetzt werden. Die Prämieneinnahmen betrugen 17 051 257.91 Mark (im Vorjahre 15 037 551,44 Mk.), die Zinseinnahme (ausschließlich derjenigen des aufgewerteten Vermögens) 2 893 624,85 Mk. (im Vorj. 2 127 183,96 Mark). Der gesamte Versicherungsbestand belief sich Ende 1930 einschl. der aufgewerteten Versicherungen auf 92 015 Versicherungen über 355 020 178 Mark Kapital.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 27. April. Tendenz: schwächer. — Die Börse eröffnete auch zu Beginn der neuen Woche in schwächerer Haltung. Besonders verstimmend wirkte die erneut schwächere Haltung der Reuhorker Börse im Zusammenhang mit der dortigen Maklerinsolvenz. Dabei ging von der unklaren innenpolitischen Lage eine stärkere Zurückhaltung aus, so daß sich die Geschäftstätigkeit in engsten Grenzen bewegte. Im Zusammenhang mit dem heutgen Liquidations.'age kam auf den meisten Marktgebieten einige Prämienware heraus, der andererseits keine Käufe des Publikums gegen* überstanden; im Gegenteil, man wollte verschiedentlich vor allem Abgaben aus amerikanischen Kreisen beobachtet haben. Auch neigte die Spekulation eher zu Glattstellungen, zumal man die innen* und außenpolitische Lage fernerhin recht ungünstig beurteilte. Schon das kleinste Angebot konnte die Kurse bis zu 2 Prozent herabdrücken. So eröffneten am Chemiemarkt I.-G.-Farben 2,5 Prozent, Rütgerswerke 2 Prozent und Goldschmidt 1,5 Prozent niedriger. Am Markt der Elektrowerte verloren Siemens 3,5 Prozent, AEG. und Gesfürel je 1,5 Prozent. Etwas mehr angeboten war am Kunstseidemarkt, an dem AKäl,. 3 Prozent und Demberg 2 Prozent einbüßten. Am Montanmarkt stellte sich namentlich Mannesmann (minus 3,5 Prozent) im Kurse niedriger. Ferner verloren Rheinstahl 2,5 Prozent und die übrigen Papiere bis zu 2 Prozent. Stark rückläufig lagen am Zellstoffmarkt Aschersleben, die 4 Prozent schwächer einsetzten. Bis zu 1,5 Prozent abgeschwächt waren noch AG. für Verkehrswesen, Deutsche Linoleum und am Bankenmarkt Commerzbaick, während Reichsbank und Dedibank relativ behauptet blieben. Durch Widerstandfähigkeit zeichneten sich von Bauwerten Holzmann und Zement He^'lberg aus. Am Anleihemarkt bröckelten Deu:sche Anleihen bis 0,5 Prozent ab. Pfandbriefe ruhig, von Liquidationspfandbriefen Frankfurter Hypothekenpfandbriefe etwas gesucht und leicht befestigt. Reichsschuldbuchforderungen etwa 0,5 Prozent schwächer. Im Verlaufe herrschte große Ge
schäft s st i 11 e und die Kurse blieben meist unverändert, nur I.-G.-Farben zogen um Bruchteile eines Prozentes an, während anderseits Schiffahrtsaktien (minus 2,5 Prozent) stärker rückgängig waren, was man auf amerikanische Abgaben zurück führte. Merklich schwächer kamen noch Kaliwerte (minus 5 Prozent) unb Dedi und Dresdner Bank mit je 2 Prozent zur Rokiz. Arn Geldmarkt machte sich im Hinblick auf den Ultimo etwas mehr Rachfrage bemerkbar, so daß eine Erhöhung um 0,25 Prozent auf 4 Prozent für Tagesgeld vorgenommen wurde. Geld über den Ultimo 5,5 bis 6,5 Prozent. Am Devisenmarkt zog das Pfund gegen den Dollar (4,8623) erneut an. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,1985, gegen Pfund 20,4150, London gegen Paris 124,35, gegen Mailand 92,86, gegen Madrid 48,25, gegen Schweiz 25,23, gegen Amsterdam 12,0975.
Berliner Börse.
Berlin, 27. April. Wie zu erwarten war, blieb der Orbereiengang schon zum Liquidationstage sehr klein, da bei der Kundschaft vor dem Termin immer wenig Reigung zu Reuengagements besteht. Cs kam überraschenderweise doch noch Prämienware an die Märkte, der gegenüber die Kulisse infolge sehr ungünstiger Momente wenig Reigung zur Ausnahme bekundete. So gingen die ersten Rotierungen trotz verhältnismäßig kleiner Umsätze bis zu 3 v. H. zurück, bei Spezial- werten betrugen die Verluste bis 5,5 v. H. Man verwies auf den schwachen Schluß der Reuhorker Samstagbörse, auf die bekanntgewordenen Milli o n e n s chw i e r i g ke i t e n im Konzern von Adolf Kahn in Berlin, und auf die ungeklärte politische Situation. So glaubt man besonders in der Zollfrage noch mit ziemlich heftigen Auseinandersetzungen rechnen zu müssen. Während am Samstag Schiffahrtsaktien unter Druck standen, wird die Schwäche der Bankaktien auf amerikanische Abgaben zurückgeführt. Sonst sind noch die Kaliwerke (letztere im Zu- menhang mit den gemeldeten Detriebseinschrän- fungen bei der Preussag), Chade, Siemens, Dessauer Gas, Schubert & Salzer, Schultheiß, Polyphon und Svenska als stärker rückgängig zu nennen. Auch der Montanmarkt lag, anscheinend unter den Lohnkämpfen an der Ruhr leidend, schwächer. Durch feste Haltung fielen einigeReben- teerte, wie Drown & Doveri und Elektro Schlesien auf, doch handelt es sich bekanntlich bei beiden Papieren nicht um Sennintoerte. Anleihen nach- gebenb. Ausländer geschäftslos, Anatolier ab- bröckelnd. Pfandbriefe sehr still, aber ebenfalls jur Schwäche neigend. Reichsschuldbuchforderungen 0,25 v. H. niedriger. Am Geldmarkt nannte man Tagesgeld mit 4,5 bis 6,5 v. H., Monatsgeld 5,5 bis 6,75 v. H., Dlankvabgaben 5 v. H., Warenwechsel 45/8 bis 5 v. H. Auch im Verlause bröckelten die Kurse weiter leicht ab, zumal auch aus London schwächere Ansangsmeldungen Vorlagen. Thüringer Gas gingen auf 2,5 v. H. Aurü<t Harburger Gummi erschienen mit Minus-Mimrs-Zeichen. Später traten dann auf dem ermäßigten Riveau kleine Erholungen ein.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 27. April. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte zum Wochenbeginn fast geschäftslos. Die ungeklärten agrarpolitifchen Verhandlungen losten bei der Händlerfchaft starke Zurückhaltung aus. Das Angebot war weiterhin recht gering. Die Preise blieben gut behauptet. Das Mehlgeschäft stagnierte fast vollkommen. Von Futtermitteln Mühlenabfälle fest, Hafer und Gerste stetig. Es wurden notiert: Weizen 305 bis 306 Mark, Roggen 217 bis 220, Hafer (inländischer) 212,50 bis 215, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 43,50 bis 44,50, Roggenmehl 30 bis 32 Weizenkleie 12,75, Roggenkleie 13,75 bis 14, Erbsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 30 bis 34, Linsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 27 bis 65, Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 6,25, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 3,60, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 3,50, Treber (getrocknet) 10,20 dis 10,75, Industriekartoffeln hiesiger Gegend per 50 kg 4,20 Mark. — Tendenz: stetig, Kleie sehr fest.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 27. April. Auftrieb: Rinder 1398 Stück; darunter 269 Ochsen, 149 Dullen, 492 Kühe, 410 Färsen; Kälber 608, Schafe 32; Schweine 6138. Es wurden bezahlt für 50 Kilo Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgenrästete, höchsten Schlachwerts, jüngere 45 bis 49, ältere 40 bis 44, sonstige vollfleischige. jüngere 36 bis 39; Dullen: jüngere.
vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 39 bis 42, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 33 bis 38; Kühe: jüngere, vollsleischige. höchsten Schlacht- Werts 35 bis 38. sonstige vollsleischige oder aus- gemästete 30 bis 34, fleischige 25 bis 29; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausge- mästete, höchsten Schlachtwerts 45 bis 49, voll- fleischige 40 bis 44, fleischige 36 bis 39. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 62 bis 65, mittlere Mast- und Saugkälber 55 bis 61, geringe Kälber 46 bis 55. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 42 bis 45, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 43 bis 46, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Le^ndgewicht 40 bis 43 Mark. Marktverkauf: Rinder ruhig, geringer Uebcrftanb; Schweine ruhig, später abflauendes Geschäft, geräumt Kälber und Schafe mittelmäßig, ausver-
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. HX.. 25. April. Die Preise am Frankfurter Markt blieben auch in dieser Woche behauptet. Der Absatz hingegen war weiterhin sch epp.'nd. In deutschen Frischeiern konnte sich das Geschä t etwas lebhafter gestalten. Die allgemeine ^en des Marktes ist trotzdem ziemlich ruhig. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Franc.urt a. QU.: italienische 8,5 bis 9, bulgarische 7,5 bis 7,75, jugoslawische 7,75 bis 8. rumänische 7,25 bis 7.5, holländische 7.5 bis 10,5, dänische 7,5 bis 11, belgisch-flandrische 8,25 bis 8,5. schlesische 7,5 bis 8,5, bayerische 7,75 bis 8. deutsche Frischeier 6,5 bis 10.
Büchertisch.
— H. Fromm: Heraus aus der Krise, eine wirtschaftspolitische Betrachtung (Verlag G. Hirth AG. München). (54) — Eine kurze klare Darstellung der Llrsachen und Wirkung der Krise und beachtenswerte Anregungen zu ihrer Bekämpfung, wie sie vom Kabinett Brüning bereits in großem Maßstab, wenn auch noch nicht mit durchschlagender Wirkung, eingeleitet sind.
— Zwei neue Funkbücher. Im Verlag Dr. Trenkler & Co. AG., Leipzig O 27, sind zwei neue Bastlerbücher erschienen, die zweifellos eine Bereicherung der einschlägigen Literatur bedeuten: „Netzanschluß" von Henry und „Nieder- frequenzoerstärkung" von Henry. Die beiden Bücher geben in konzentrierter Form einen Ueberblick über den modernsten Stand der Technik auf den genannten Spezialgebieten, für die heute besonderes Interesse besteht. Sie sind in erster Linie für den Funk-Bastler bestimmt, jedoch wird auch der Radio-Händler und der wissenschaftlich Interessierte gern danach greifen, um sich die gegebenen wertvollen Aufschlüsse zunutze zu machen. Die reiche Illustration trägt zur Veranschaulichung des Gesagten wesentlich bei. (44/45.)
— D ie Kraftfahrerprüfung in Frage und Antw o rt mit der neuesten Verordnung über Kraftzeugverkehr und 38 Verkehrszeichen. Zufammengestellt von K. Fr. Witten, Ingenieur, 4. Ausl. mit 35 Abbildungen, Preis 1,50 Mark. Verlag Martin Salzmann, Dessau. (28) — Das kleine handliche Buch bespricht in knappster Form in dem üblichen Frage- und Antwortspiel alle Momente, die bei einer Kraftfahrerprüfung durch die Behörde in Erscheinung treten können. Reben rein technischen Fragen haben auch die behördlichen Vorschriften und Verordnungen eingehende Behandlung gefunden.
— Dr. jur. Rolf Schiebold „Die mangelnde Wissenschaftlichkeit der allgemeinen Teile (Paragraphen 1 bis 75, 375 bis 398) des Strafgesetzbuchentwurf s". Verlag Theodor Körner, Altenburg (Thür.). Preis geheftet 1 Mark. (29)
— D. H. Lawrence: „Apropos ,ß a b t)‘ Chatterley ..." Deutsch von Herberth E. Her- litschka. 115 Seiten 8°. Pappband 3,80 Mark. E. P. Tal & Co., Verlag, Leipzig, Wien, 1931. (22)
— Hermann Linden: DerTodunddie Grazien. Kurzgeschichten. 192 Seiten. Brosch. 3 Mark. Verlag Heitz & Co., Leipzig, Straßburg, Zürich. (6.)
Aus dem Amtsverkündigungsblati.
* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 30 vom 24. April enthält: Gemeindefinai^- ftatiftif; Straßensperre-Aufhebung; Die Durchführung der Racheichung im Kreise Gießen im Iahre 1931; Reichsher bergsverzeichnis 1931; Dienstnachrichten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Retchsbankdtskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.
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10
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Gementwerk Kartsiadt. ... 10
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Zellstoss Waldhol .... 18*/,
Zellswsf Aschaffenburg ... 12
Charlottenburger Wasser ... 8
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Matnkraftwecke Höchft a. M.. . 8
Miag..........10
Gebt. Roeder.......10
Boigt & Haesfner ...... 9
Süddeutsche Zuck« .... 10
57,5
31,25
155
159,75
241
150,5
135,75
50,5
56,5
73
101,75
86
38,5
89,25
102
101
83
32
93
116
250
16,25
39,5
71,5
128,25
31 150
148
135
49
54,75
72
101,5 81
37,5
86,5 100
79
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31
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56
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89
102
101
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17
39
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56
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55
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99
99,9
133,75
32,5
91,5
50,25
115
243,5
Banknoten.
Aerlin, 25.April
Geld
Ärss
Amerikanische Rote» ......
Belgische Noten .......
Dänische Noten .......
Englische Roten........
Französische Noten .......
Holländische Noten.......
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oeslerreich, * 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten........
Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Roten.....
Ungarische Roten .....
Devisenmarkt Berlin
4,18
58,08
111,90
20,355
16,377
168,23
21,99
111,93
58,83
2,477
112,08
80,64
41,87
12,385
72,95
— Frankfurt
4,20 58,32
112,34 20,435
16,437 168,91
22,07 112,37
59,07 2,494
112,52 80,96 42,03
12,445 73,25
a. rn.
25-April
27 April
Amtliche Notierung
Geld | Aries
Amtliche Jloticrung
Geld ! Brief
Arnft--Rott. Barn.-Aires Brft.-Antw. Cbrtftianta. ÄODenbaaen Stockholm • fetlftngforS. Italien. . . London. . . Wen t) ort .. Paris.... Schweiz •« Spanten. . Japan . . . 'Mio de Fan. Wien in D- Ceft adgest.
Padapeli. . Bulgarien. Lissabon Danjtg. . Äonfamtie. Alden. . jf/rwnWQ .
Uruonatz. ■
168,59 1,343
58,325 112,25 112,25
112,37 10,556
21,97 20,391
4,195 16,397
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2,073 0,311
59,00 12,422
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81,53 1,784
5,44 4,192 2,737 20,91
168,93 1,347
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112,47 112,59
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22,01 20,431
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1,799
5,45
4,200 2,743
20,95
168,59 1,318
58,355 112,26 112,22 112,39 10,556 21,965 20,392 4,1945
16,395 80,80 42,14 2,073 0,310
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3,040 18,83 81,54 1,784 5,437 4,192 2,697 20,91
168,93 1,322
58,475
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112,44
112,61
10,576
22,005
20,432
4,2025
16,435
80,96 42,22 2,077
0,312
59,14
12,444
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3,046 18,87
81,70
1,789
5,447
4,200 2,703 20,95


