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Gießen, den 27. April 1931.

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(Zs laden ein: Hauekfrauen-Beraiung / Gas-Vereinigung / Gießener Zischhandel

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der Gas-Vereinigung:

Lollar, den 27. April 1931.

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Unterfertigter CC betrauert aufs tiefste das Ableben seines lieben AH I. d. C.

die junge Generation", Vortrag von Bernhard Blume.

Reichs-Se fifch-Woche vom 26. April bis 2. Mai 1931

Donnerstag. 30.4. BootobauS

8l/Jtttbaro.88/4Ubt General-Versammlung Anschließend: (»mD Mai-Kneipe

Kochen Backen

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E. Hensel, WaNtorstraße 10

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buhe von 50 Mart an die Staatskasse zu zahlen hat.

Ein auswärtiger Mehgeomeister übergab einem Hm näher bekannten Bankbeamten einer auswär­tigen Bank mehrere tausend Mark, die er auf seiner Bank verzinslich anlegen sollte. Dieser legte aber den größeren Teil des Geldes nicht auf der Bank an, sondern verbrauchte das Geld für seinen Bedarf. Seinem Auftraggeber händigte er, um ihn im Glauben zu erhalten, das ganze Geld ordnungsgemäß angelegt zu haben, ein wei­teres Sparkassenbuch über den veruntreuten Be­trag aus. Sn diesem Buch hatte er den Namen des Dankkassierers gefälscht. Nach Entdeckung ist die Bank für den Schaden ausgekommen und hat den Angeklagten fristlos entlassen. Wegen schwe­rer Urkundenfälschung und Untreue wurde erzu2iMonatenGefängnis verur­teilt. Da er noch nicht vorbestraft ist, wurde ihm ebenfalls bedingter Slrafausschub bewilligt und die Probezeit zum Nachweis einwandfreier Füh­rung auf 5 Sahre festgesetzt. Weiter wurde ihm die Verpflichtung auferlegt, innerhalb 3 Monaten eine .Geldbuße von 100 Mark zu zahlen.

Klassen getrennt, bis zum Donnerstag, 30. April, nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Bedingungen bekanntgeaeben werden.

Staufenberg, den 24. April 1931.

Hess. Bürgermeisterei Staufenberg: Meyer.

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H. Schaffstaedt, Schanzenstr. 12

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3.ThörnerNchf.,Ludwigstr.40 eröcrf, Gartenstraße 3

beitsordnung". Vortrag von Amtsgerichtsdirektor Dr. Kallee. 19.15: Volkstümlicher Opernabend.

in den Fischgeschäften: Fischhaus Cuxhaven,Marnstr^rz Grünewald, Sahnhofstr. 21 Kalbfleisch, Lieblgstraße 71 Kleinhenn, Sahnhosfiraße 59 Koch, Mäusburg 15 (emp, Seltersweg 89 Maternus, Klinikstraße 22 Derhey, Frankfurter Str. 83 Wallenfels, Marktplatz 17

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Die Prokuristen, Angestellten und die Arbeiterschaft der Firma Poppe & Co.

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Taten für Montag, 27. April.

Sonnenaufgang 5.08 Uhr, Sonnenuntergang 19.38 Uhr. Mondaufgang 13.21 Uhr, Monduntergang 3.25 Uhr.

1521: Fernao de Magalhaes, erster Weltumfegler, auf den Philippinen gestorben.

Daten für Dienstag, 28. April.

1758: der amerikanische Staatsmann James Mon­roe in Westmoreland geboren; 1896: der Ge­schichtsschreiber Heinrich von Treitfchke in Berlin gestorben.

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Allen, die uns bei dem Heimgange meines lieben Mannes, unseres guten Vaters so viele Beweise ihrer Liebe und Teilnahme gegeben haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank.

Frau M. Fuchs Witwe

Familie Karl Schwabe.

Der CC der Starkenburgia

I. A.: Knecht

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Für die wohltuenden Beweise herzlicherTeilnahme und die zahlreichen Kranz- und Biumehspenden bei dem unerwarteten Heimgange meines innig­geliebten Mannes, unseres guten, unvergeßlichen Sohnes und Bruders, sagen wir allen, besonders der Firma Georg Appel. Angestellten und Arbei­tern derselben, dem Metallarbeiterverband, allen lieben Freunden und Bekannten aus Großen Buseck, sowie der Krankenschwester für ihre Bemühungen und dem Herrn Pfarrer für seine tröstenden Worte hiermit unseren Innigsten Dank.

In tiefem Schmerz:

Lina Gabriel, geb. Zäher Adolf Gabriel und Frau Berta Gabriel.

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Dr. Julius Hampe rec. 1908, gest. am 23. April 1931 in Braunschweig.

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Sonntag früh 7 Uhr entschlief sanft nach schwe­rem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Rosa Weil Witwe

geb. Neu.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, Nürnberg, den 26. April 1931.

Die Beeidigung findet Dienstag, 28. April, nachm.

3 Uhr. auf dem Neuen Israelitisch Friedhof statt.

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Die Gemeinde Staufenberg verkauft auf bem Wege schriftlichen Angebots ^lg^ndcs

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Samstag­früh 5% Uhr unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Wilhelm Schmidt, SchnliiDaiiiennstr.

nach mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 74 Jahren in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Asterweg 5), den 27. April 1931.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 28. April, nach­mittags 3% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Buntes Allerlei.

115 Stunden ohne Schlaf.

Wenn wir behaupten, wir hättendie ganze Nacht nicht geschlafen", so ist das eine höchst subjektive Angabe die fast niemals auf Wahrheit beruht denn nach raschem Einschlafen und raschem Wieder- erwachen besteht meist ein Zustand völligen Ver­gessens. Auf solche Angaben kann daher nicht die wissenschaftliche Erörterung der Frage, wie lange der Mensch wach zu bleiben vermag, gegründet werden. Dazu sind genaue Beobachtungen anderer notwendig, lieber die Ergebnisse dieser Versuche berichtet Pro­fessor Pütter in der LeipzigerIlustrirten Zeitung". Wenn wir uns mal eine Nachtum

Schöffengericht Gießen.

Gießen, 22. April. Zwei Arbeiter von hier, die schon wiederholt vorbestraft sind, Hatton sich wegen Fälschung einer öffentlichen Urkunde in einheitlichem Zusammentreffen mit Betrug zu verantworten. Dem einen von ihnen war vom hiesigen Wohlfahrtsamt eine Bescheiin- gung über ilebernahme der Kosten für eine Schuh- reparatur ausgestellt worden, die der andere da­durch verfälschte, daß er sie auf seinen Namen abänderte und den Betrag auf die dreifache Höhe mnänderte. Mit diesem gefälschten Schein gingen beide Angeklagte zu dem von dein Wohl­fahrtsamt bestimmten Schuhmacher. Dort gelang es ihnen durch Vorspiegelung falscher Tatsachen, den den übernommenen Betrag übersteigenden, durch Fälschung erhöhten Mehrbetrag in bar herauszuschwindeln. Während der eine Angeklagte im wesentlichen geständig war, wollte der andere von der ganzen Sache nichts wissen. Das Gericht hält beide Angeklagte für überführt und verur­teilte jeden zu 3 Monate Gefängnis.

Ein auswärts wohnender Handwerksmeister, der in Geldverlegenheit war. hatte Wechsel gefälscht. Er hatte mit Namen von Kunden, die ihm noch Geld schuldig waren, ohne deren Wissen und Willen von ihm ausgestellte Wechsel akzeptiert, die er bei einer Dank diskontieren ließ. Wegen schwerer und in zwei Fällen wegen einfacher Urkundenfälschung wurde er zu 3 Wo­chen Gefängnis verurteilt. Da er noch nicht vorbestraft ist und durch sein Verhalten niemand Schaden cirlitten hat, machte das Gericht von der ihm durch die vor einigen Tagen in Kraft getre­tenen Hess. Verordnung über den bedingten Straf­aufschub erteilten Befugnis Gebrauch und ge­währte dem Angeklagten unter Setzung einer dreijährigen Bewährungsfrist bedingten Straf­aufschub. Außerdem ordnete es an, daß der An­geklagte innerhalb eines Monats eine Geld-

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die Ohren schlagen" so hält das der gesunde Mensch ganz gut aus und bringt es so auf 40 bis 42 Stun­den des Wachseins. Aber bann wird die Sache schwierig. Ein gut belegtes Beispiel einer sehr langen Ueberwindung des Schlafes ist der Bericht eines fran­zösischen Offiziers, der beim Rückzug seines Heeres von Orleans im Dezember 1870 84 Stunden ohne Schlaf blieb. Dieser Rekord wurde 1896 durch einen wissenschaftlichen Versuch gebrochen, bei dem drei Personen 90 Stunden lang kein Auge schlossen. Dieser Rekord ist erst 1923 verbessert worden, und zwar war es wieder eine wissenschaftliche Beobachtung, bei der eine Anzahl Personen sich drei Nächte des Schlafes enthielten. Aber nur der Leiter der Unter­suchungen, N. Kleitmann, brachte es fertig, auch noch die vierte Nacht und den folgenden Tag wach zu bleiben und damit einen neuen Rekord von 115 Stunden aufzustellen. Die erste Nacht trat nur ein­mal starke Müdigkeit zwischen 4 und 5 Uhr auf, in der zweiten waren die Anfälle schon häufiger. Das Brennen der Augenlider, das Gefühl der Leere im ganzen Körper waren recht lästig. Noch größer war das Schlafbedürfnis in der dritten Nacht. Doch am Tage darauf war Kleitmann wieder frischer, konnte noch mechanische Arbeiten ausführen, aber die Aufmerksamkeit versagte, und er war nicht im­stande, den eignen Puls auch nur eine halbe Minute lang zu zählen. In der vierten Nacht traten Träume auf, auch wenn er stand und ging. Sitzen ist bei diesen Versuchen in der Nacht nur ganz kurze Zeit möglich, da einen sonst sofort der Schlaf überfällt. Auch am 5. Tag traten momentane Träume auf. Doch das subjektive Gefühl der Müdigkeit war nach 115 Stunden nicht stärker als nad) 60. Daß die gewaltsame Entziehung des Schlafes den Tod des Menschen herbeiführt, weiß man aus Berichten über orientalische Martern. Selbstmord kann man durch Schlafenthaltuna ebensowenig begehen wie durch Anhalten des Atems. Selbst nach sehr langem Wachen erholt man sich schon nach einem oerhältnis- nismäßig kurzen Schlaf.

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Veranstaltungsfolge:

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^Literarisch-Humoristische llnterhallung" in Dor- trag und Gesang

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Lustiger und frit. Beobachter Herr Kurt Richter

Am Samstag, dem 25. April 1931, verschied plötzlich und unerwartet die Mit­inhaberin unserer Firma

Frau Emma Poppe.

Wir bedauern den Tod der Heimgegangenen aufs tiefste. Ihre hervorragenden Charaktereigenschaften und ihr Verständnis für die soziale Lage der Werks­angehörigen hat ihr die Liebe und Achtung jedes einzelnen erworben. Sie wird auch über das Grab hinaus in unserem Gedenken weiterleben.

Mittwoch, den 29. April 1931, nach­mittags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28,Aum Löwen", zwangs­weise gegen Barzahlung: 2945D

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Funker

Nundfunkprogramm.

Dienstag, 28. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 11.50: Schallplatten­konzert. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Nachmittag. 16 (Baden-Baden): Konzert des Städtischen Or­chesters. 18: »Dante Deutsch", Vorlesungen von älniversitätslektor Prof. Karl Roedemeyer, Frank­furt. 18.25:Deutsche Nomantik. Ihr Lebens­gefühl und ihre Weltanschauung. IL, Vortrag tron Dr. Kurt Borries, Tübingen. 18.55:Vom Geheimnis des Ducherfolges". 19.30 (Trier): Abendbesuch im Konvikt in Trier. 20.15: Unter­haltungskonzert. 21.45: Hörmodew Hr 22.35 bis 23.30: Tanzmusik.

Mittwoch, 29. April.

7.15 bis 8.15: Fruhkonzert. 10.20 bis 10.50: Mit dem Mikrophon im In- und Auslande. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.15:ilniversitäts- und Berufsbildung", Vor­trag von Ministerialdirektor Dr. Dr. h. c. Richter. Berlin. 18.45: Detriebsvereinb crrung und Ar-

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