Ausgabe 
26.5.1931
 
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AF. in Wien startete am ersten Feiertag auch Dr. P e l k e r. Der Stettiner traf im 400-Meter-Lauf auf den österreichischen Meister Rinnet, der den Lauf sicher in 49,3 vor Peltzer in 50 Sekunden gewann.

Neue deutsche Schwimmrekorde.

Im Stadtbad zu Düsseldorf wurden am Donners­tag zwei neue deutsche Rekorde aufgestellt. Sparta Köln schwamm über 4X50-Meter-Crawl in 1:52,2 eine neue Bestzeit heraus. (Alter Rekord: 1:52,8, VfvS. München). Elfriede Sasserath. Rheydt stellte einen neuen Rekord über 200 Meter Rucken mit 3:14,5 auf. (Alter Rekord: 3:15,2, Frl. Wiede- mann-Charlottenburg.)

Um die deutsche Fuhball-Meisterschast.

Mit zwei Spielen wird am 31. Mai die Vorschluß­runde um die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Der Spielausschuß des DFB. hat letzt das Spiel zwischen Holstein Kiel und München 1860 unter Leitung des westdeutschen Schiedrichters S ch w e n t e für Sonntag nach Duisburg an- gefetzt. Die Begegnung Hertha BSC. mit dem HamburgerSportverein findet am gleichen Tage in Leipzig statt. Schiedsrichter ist Fuchs (Leipzig). Die siegreichen Mannschaften bestreiten am

14. Juni das Schlußspiel um die Deutsche Meister­schaft.

Kurze Sportnotizen.

Ein tragisches Geschick traf die Berliner Kickers, die sich auf Grund ihrer wirtschaftlichen Röte nach 30jährigem Bestehen auflosen mußten. Eine Fusion mit dem Reichsbahnsportverem schei- terte in letzter Minute. Die Reste der Kickers wer- den wahrscheinlich von der Fußballabteilung des BSC. übernommen. *

Der Große Autopreis von Italien brachte den Todessturz des Meisterfahrers Archan- geli. Sieger blieben Ruvolari-Campari auf Alfa Romeo. *

Süddeutscher Meden - Sieger wurde die badische Tennis-Repräsentative, die im Endspiel über Hessen mit 8:1 Punkten erfolgreich bheb. 3m Kampf um den dritten Platz schlug Bayern Würt­temberg mit 5:4. *

Das amerikanische Bundesgericht hat den Boxkampf Carnera gegen Sharkey, der ein Konkurrenzunternehmen zum Weltmeisterschafts­kampf Schmeling-Stribbling sein sollte, verboten.

Schwere deutsche Fuß-Äuiederlage.

Deutschland unterliegt im Länderkampf gegen Oesterreich 0:6 (0:3).

Das Berliner Grünewald - Stadion war am Pfingstsonntag der Schauplatz des Fußballänder­kampfes Deutschland - Österreich. 45 000 Zuschauer waren zwar nicht gerade in siegeszuversichtlicher Stimmung gekommen, erlebten aber dennoch eine große Enttäuschung durch die deutsche Elf, die nicht nur alle Befürchtungen bestätigte, sondern darüber hinaus noch weit hinter den an sich schon niedrig geschraubten Erwartungen zurückblieb. Die Oester- reicher dagegen stellten eine in allen Reigen ganz vorzügliche Elf, die den Deutschen nicht nur in tech­nischer Hinsicht, sondern auch in bezug auf Körper- beherrschung und auch sogar an Schnelligkeit klar überlegen war. In jeder Halbzeit kamen die Oester- reicher zu drei Toren. In der ersten Halbzeit sorg­ten Schall (2) und Vogl für einen 3:0-Dorsprung, noch dem Wechsel machten Zischek, Schall und Gjchweidl das halbe Dutzend voll.

Umsichtig und gut leitete der schwedische Unpartei­ische Ohlsen den an sich fairen Kampf.

Das Spiel.

Bald nach Beginn machte sich eine Ueberlegenheit der Oesterreicher bemerkbar. Rachdem die Deutschen eine ergebnislose Ecke erzwungen hatten, fiel schon in der 5. Minute durch einen Bombenschuß von Schall aus 20 Meter Entfernung der Führungs­treffer. Der deutsche Sturm konnte nichts ausrichten, nur die rechte Flanke wurde dem gegnerischen Tore hin und wieder gefährlich, aber der Mittelstürmer Hohmann schickte sie viel zu wenig ins Gefecht. In der 27. Minute erhöhte der Linksaußen Vogl nach Flanke von rechts auf 2:0 und schon vier Minuten später erzielte Schall mit schönem Kopfbatt das dritte Tor. Die Deutschen setzten nun zu energischen Ge­genvorstößen ein, konnten aber den glänzend weh­renden Hiden im Tor der Oesterreicher nicht schlagen. Auch war das deutsche Jnnentrio von Schubpech verfolgt. Rach dem Wechsel wurden die

Angriffe der deutschen Elf zügiger, das Treffen iiiteresfanter. Rach einer Drangperiode der Deut­schen von mehr als 10 Minuten übernahmen wieder die Oesterreicher das Kommando. In der 19. Minute erzielte Zischek Rr. 4. Schon drei Minuten später war es Schall, der dem deutschen Hüter zum fünften Male das Rachsehen gab. Zwischendurch hatten die Deutschen gute Chancen, die aber immer wieder von Hiden zunichte gemacht wurden. Kurz vor dem Ende ließ Gehlhaar einen scharf geschossenen Ball fallen, Gschweidl war zur Stelle und drückte das Leder ein. Damit war der Torreigen geschlossen, Deutschland hatte eine blamable Abfuhr erhalten.

Die Kritik.

Die Deutschen hatten nur in dem unermüdlichen Läufer Knöpfte, dem Halbrechten Sobeck und dem Rechtsaußen Berrmaier restlos befriedigende Leute, alle übrigen Spieler ließen mehr oder weniger Wünsche offen. Katastrophal war das Versagen des Berliners Müller in der Läuferreihe, aber auch die Leistung Münzenbergs war schwach. Das Schluh- dreieck litt unter bedenklichen Schwächen. Gehlhaar im Tor hätte zwei Treffer verhüten müssen. Beier war nicht ganz auf gewohnter Höhe und Weber hatte einen schwachen Tag. Der linke Sturmflugei Hofmann-Müller kam nicht zur Entfaltung, Hoh­mann in der Mitte besaß nicht die notwendigen Sturmführergualitäten. Die Oesterreicher waren in allen Teilen gleich gut besetzt, überragend Hiden im Tor, der sich einfach unüberwindlich zeigte. Vertei­digung und Läuferreihe spielten taktisch klug und technisch hervorragend. Im Sturm überragte Schall.

Das Rückspiel Deutschland Oesterreich ist bereits fest abgeschlossen. Der Deutsche Fußball- Bund und der Oesterreichische Verband sind uberein- getommen, das 9. Länderspiel mit ihren beiden Rationa'mannschaften am 13. September im neuen Wiener Stadion auszutragen.

Oberbeffen.

Oberhessischer Feuerwehrtag.

WSR. Lauterbach, 25. Mai. Am 20. Juni wird in unserer Stadt der 2 7. Obsrhessische Provinz-Feuerwehrtag der Freiwil­ligen Feuerwehren Oberhessens statt­finden. In Verbindung damit begeht die F r e > w i l - lige Feuerwehr Lauterbach am 20. und 21. Juni die Feier ihres 75jährigen Be­stehens. In der Abgeordnetenversammlung des Provinz-Feuerwehrtages stehen in der Hauptsache laufende geschäftliche Angelegenheiten auf der Tages­ordnung, daneben aber auch Beratungen über das Grundgesetz und die Satzungen der Provinzverbände.

Landkreis Gietzen.

* Holzheim, 25. Mai. Unser Beigeordneter Grieb hat sein Amt n i e b e r g e l e $ t. Da be­kanntlich die Bürgermeisterwahl für ungültig erklärt wurde, ist mit der Wahrnehmung der Bürger­meistereigeschäfte das Gemeinderatsmitglied Karl Zeiß beauftragt worden.

* Langd, 25. Mai. Bei der hiesigen Bürger- m e i st e r w a h l wurde der seitherige Bürgermeister Rudolf Fritz wiedergewählt.

Rundfunkprogramm.

Dienstag, 26.2ttai.

7 30: von Bad Kreuznach: Frühkonzert des Kur Orchesters. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Nachrntttag. 16.30: Nach­mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.15: Die Genfer Ratstagung", Bericht von WoF v. Dewall. 18.40:Der Dom zu St. Marien in Riga", Bortrag von Georg Geist. 19:Die Kul­turkrise der Gegenwart und der Katholizismus , Bortrag des Benediktinerabtes Graf Adalbert von Reipperg. 19.45: Rational-Hhmnen. 20.30: Lieder der Eskimos. 21: von Karlsruhe: Deutsche Bolkslieder. 21.45: Tanzmusik. 0.30 bis 1.30: Rachtkonzert des Rundfunk-Orchesters.

Mittwoch. 27. mal

7.30: von Bad Homburg: Frühkonzert des Kurorchesters. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18.15: Stunde der ArbeitKann es besser werden?" Gespräch zwischen Stadtrat Kahn und Hermann Heßler. 18.45:Gibt es Leben auf ben Sternen?", Bortrag von Pros. E. Beutel. 19.15: Kleine Prosa von Max Barth, gelesen vom Ber- fasser. 19.45 älhr: Mosaik-Programm.

Wirtschaft.

Oie Arbeitsmarkttage in Hessen und Hessen-Nassau.

Merkliches Nachlassen der Aufnahmefähigkeit.

WSN. Frankfurt a. M., 23. Mai. Heber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau berichtet das Landesarbetts- amt Hessen in Frankfurt a. M.: Die Auf­nahmefähigkeit des Arbeitsmarktes in der ersten Maihälfte lieh in fast allen Arbeitsamts­bezirken und Berufsgruppen merklich nach. Die Zahl der Arbeitsuchenden insgesamt ging nur um rund 6400 = 2,4 Prozent auf 261 655 zu­rück : im vorigen Berich tsabschnitt war sie um rund 12 000 oder 4,3 Prozent gefallen. Bon den großstädtischen Arbeitsamtsbezirken hatte einzig der stark landwirtschaftlich durchsetzte Bezirk Kassel größere 2lbnahme (um 705). Frank­furt und Wiesbadeir wurden nur um 39 bzw. 83 Arbeitsuchende entlastet, Mainz hatte sogar eine Zunahme um 134 Arbeitsuchende. Fer­ner ist deren Zahl im Bezirk Offenbach leicht gestiegen. Die Aufnahmefähigkeit des Arbeits­marktes lag nach wie vor hauptsächlich bei den Saisonaußenberufen, wobei aber die Landwirt­schaft nach Beendigung der Frühjahrsbestellung und wegen der üblichen Ruhepause bis zum Be­ginn der Hackfruchtbearbeitung keinen nennens­werten Bedarf an Arbeitskräften hat. Die Zahl der Hauptunterstützungsempsänger in der Ar­beitslosenversicherung fiel um 8278 auf 105295 (vor einem Jahr waren 106 690 Hauptunter- stühungsempsänger vorhanden): in der Krisen­fürsorge befanden sich 49 152 Hauptunterstühunas- empfänger, 47 weniger als zum Beginn der Be­richtszeit. e

* Der Großhandelsindex. Die oom Sta­tistischen Reichsamt für den 20. Mai berechnete In­dexziffer der Großhandelspreise, ist mit 113,1 gegen­über der Vorwoche um 0,4 v. H. gesunken. Die In­dexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 109 ( 0,5 v. H.), Kolonialwaren 95,2 ( 0,8 v. H), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 103,3 (0,2 v. H.), industrielle Fertigwaren 137 (0,2 v. H.).

* Die Lahnkraftwerke A G. in Lim­burg, an der die Preag, der Kommunalverband Wiesbaden und der Lahmeyer-Konzern beteiligt sind, schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr die Vertei­lung' von 4,5 v. H. (wie im Vorjahre) vor.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. SR., 26. Mai. Tendenz: schwach. Die heutige Börse eröffnete nach der Unterbrechung durch die Feiertage in sehr schwacher Hal­tung. Die wenig freundliche Stimmung fast des gesamten Auslandes gegenüber Deutschland, die man nach der Genfer Konferenz feftfteUen zu müssen glaubt, die schwierige Finanzlage Amerikas, in de­ren Zusammenhang auch ein Senator sich gegen lebe Herabsetzung der Reparationsschuld aussprach, haben die Börse sehr verstimmt. Hinzu kam die schwache Haltung in Wallstreet, die Zahlungseinstel­lung eines alten Wiener Bankhauses und die unge­klärte innenpolitische Lage. Da auch zum fauligen Liquidationstage wieder stärker Material heraus- kam, das zum großen Teil aus Selbstexekutionen herrührte, ergaben sich bei der schwachen Aufnahme­neigung der Börse gegenüber den Freitag-Schluß- kursen prägnante Kursrückgänge. Die Umsatz­tätigkeit hielt sich dabei in engen Grenzen. Stark betroffen wurden Elektrowerte, von denen AEG. 5 v.H., Licht und Kraft 6 v.H., Gesfürel 71 0.5)., Siemens 84 v.H. und Schlickert nach Berücksichti­gung des Dividendeabschlages 8 v. H. einbüßten. Stark abgeschwächt waren ferner Aku mit minus 7 v. H., während Salzdetfurth mit minus 74 oJ)., Lahmeyer nur gegen die Notierung vom 21. Mai mit minus 84 v. H. und Svenfka mit minus 9 Mark niedriger lagen. I.-G.-Farben lagen 5 v. H., Deut­sche Erdöl 34 v.H. und Rütgerswerke 3 v.H. schwa­cher. An den übrigen Marktgebieten waren die Kursrückgänge mehr oder minder stark, doch betrugen sie durchschnitt lich bi s 3 v. H., Bankaktien durchweg bis 1 v. H. Am An­leihemarkt blieben deutsche Anleihen relativ behaup­tet. Don fremden Werten verloren Ungarn und Rumänen je i v. H. Pfandbriefe lagen bei kleinem Angebot bis t v. H. schwächer. Reichsschuldbuchfor­derungen verloren 1 v. H. Im Verlaufe blieb die Tendenz weiter schwach, doch kam die Abwärtsbewe­gung zum Stillstand, da die Banken etwas intervenierten. Vereinzelt wurden auf dem ermäßigten Niveau kleine Deckungen vorgenommen, so daß sich bei ein paar Werten Besserungen um Bruchteile eines Prozents ergaben. Tagesgeld 5

o. H., Geld über Ultimo 54 bis 64 v. H. Am Devisen« markt lagen Devisen gegen Reichsmark sehr fest. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2040, aegen Pfunde 20,4550, London gegen Neuyork 4,8650, ge­gen Paris 124,38, gegen Mailand 92,93, gegen Madrid 50,20, gegen Schweiz 25,17.

Berliner Börse.

Berlin, 26. Mai. Die schlimmsten Er­wartungen des heutigen Vormittagsverkehrs wurden zu Beginn der Börse durch die Praxis bald überboten. Die dreitägige Börsenunter­brechung vor dem Liquidationstag, die sich als ge- chästshemmend herausstellte, da die ganze Börse nun heute zum Ultimo auf einmal herauskam, und die anhaltend schwachen Auslandbörsen und der neue Bankkrach in Wien (Auspitz, Sieben & Co.) ver- timmten. Die Aufnahmeneigung war naturgemäß ehr gering, und so war es unvermeidlich, daß das eilweise erhebliche Angebot st a r k e Kursab- ch l ä g e zur Folge hatte, so daß verschiedene Werte mit Minus-Minus-Zeichen erschienen und zunächst überhaupt nicht zur Notiz kommen konnten. Die Kursfestsetzung erfuhr starke Verzögerung und ge­faltete sich oft auch noch, trotz der Hilft der Börsen­kommissare, recht schwierig. Man konnte Vf Termin­papiere mit Minus-Minus-Zeichen zählen, von denen noch eine ganze Reihe bis zu 6 v. H. schwächer lag. Salzdetfurth notierten sogar 9,5 und Ilse 9,25 v. H. niedriger. Neben den bereits erwähnten Momenten des schwachen Auslandes und der Wiener Vorgänge machten auch die Aprilbilanz der Banken mit ihrem starken Rückgang der Kreditoren und die ungeklärte innen- und außenpolitische Lage einen wenig günstigen Eindruck. Ob das herauskommende Material auf Liquidationen für Wiener Rechnung zurückzuführen war, ob die Exekutionen, die an den letzten Börsentagen vorgenommen wurden, ebenfalls hiermit zusammenhingen, oder ob das Angebot nur eine Folge des anhaftenden schwachen Neuyork ist, läßt sich schwer beurteilen. Jedenfalls blieb die Stimmung im Verlaufe weiter schwach, und bei den Banken bestand nur geringe Interventionsneigung. Anleihen waren trotz des großen Angebots relativ gehalten. Von Ausländern erschienen 3-v. H.-Mexi- faner mit Minus-Minus-Zeichen. Pfandbriefe unge­beten und durchweg 1,5 v. H. gedrückt. Geld in sich etwas fester. Tagesgeld im Satz von 4 bis 6 v. H. und Monatsgeld mit 5,5 bis 6,75 v. H. unverändert. Warenwechsel etwa 4,90 v. H. Auch späterhin hielt der Abgabedruck immer noch an, zumal auch das europäische Ausland noch schwächere Kurse meldete.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 26. Mai. Auftrieb: 838 Rinder (235 Ochsen, 66 Bullen, 318 Kühe, 180 Färsen), 483 Kälber, 21 Schafe, 3895 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 45 bis 48 Mk., (ältere) 40 bis 44, sonstige voll- fleischige (jüngere) 35 bis 39: Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 40 bis 43, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 35 bis 39: Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 35 bis 38, sonstige vollfleischige oder aus­gemästete 29 bis 34, fleischige 22 bis 28; Färsen (Kalbinnen. Jungrinder): vollfleischige, ausge­mästete, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48, voll- fleischige 40 bis 44, fleischige 36 bis 39. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 58 bis 63, mittlere Mast- und Saugkälber 52 bis 57, ge­ringe Kälber 40 bis 51. Schweine: voll- fleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 47 bis 49, von etwa 20Ö bis 240 Psund, 43 bis 50, von etwa 160 biß 200 Pfund 47 bis 49, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 46 bis 48 Mk. Marktverlauf: Rinder ruhig, geräumt Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine schleppend, nahezu ausver­kauft; Fettschweine fast unverkäuflich.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Mittwoch, 27.Mai, 19 bis gegen 22.30 Uhr:Tannhäuser". Donnerstag, 28., 20 bis nach 22.30:Madame Butterfly". Freitag, 29., 20 bis nach 22:Wozzeck". - Sams­tag, 30., 20 bis 22.45:Fidelio". Sonntag, 31., 19 bis gegen 22.30:Tannhäuser".

Schauspielhaus. Mittwoch, 27. Mai, 20 bis gegen 22 Hhr:Margot und das Jugend­gericht" (Uraufführung). Donnerstag, 28., 20 bis gegen 23:Elisabeth von England". Frei­tag, 29., 20 bis gegen 22:Clavigo". Sams­tag, 30., 20 bis gegen 22:Margot und das Jugendgericht". Sonntag, 31., 20 bis nach 23: Der Hauptmann von Köpenick".

Bantnofen.

Berlin

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Berlin

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Philipp Hol, mann . . Zementwerk Heidelberg Gementroed Karlstadt. Waust & grevtaa .

4% Oesterretchische Goldrente . . 4,20% Ocsterrelchilche Stlberrente 4% Oesterreichische Einheitliche

Rente........

4% Ungarische Goldrente .

4% Ungarische SlaaHrente v 4ft% beBfll. con 1913

4% Ungarische Kronenrente

4% Illrlische Zollanleihe von 1911

4% Tödliche Bagdadbahn-Anl Serie l...........

4% desgl. Serie II 6% Rumänische veretnh. Rente

von 1903 ..........

Rumänische veretnh. Rente von 1918........4 .

1% Rumänische veretnh. Rente

I. ®. Yarben-Inbustrie . Dvnamil Nobel . . . . Scheideanstalt.....

Goldschmidt.....

ROtgerSwerte Metallgeiellichaft. . . .

3,5

3,65

Hamvurg-Ülmerika Batet ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

Hansa Tampflchisi.....10

Norddeutscher Lloyd Allgemeine Deutsche Ereditanst. Barnier Banlverein ....

frankfurter Maschinen . . Gritzner.......

äenstaedt

an«. .. e Lechwerke........

Mainkrastwerke Höchst a. M. Miag..........

Gebr. Roeder Voigt & Haesfner .... Estd^Mchc tzmter . . .

6% Deutsche ReichSanlethe von 1927

7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 ..........

Deulsche Anl.-Ablöi.-Schuld mit Auslos.-Rechten.......

DeSgl. ohne AuSIol.-Rechte . - 8% Hess. Bolirsiaat von 1929 «rückzahlb. 102%)......

Oberhessen Brodln» - Anleihe mH Auelos.-Rechten......

Deulsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

8% firanlf. Hyp.-Banl Goldpfe XIli unkündbar btt 1934 . . .

7% fttantf. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar btt 1939.....

4%% Rdelnische tzyp.-Bank Ltau. Goldpse.........

8% Br. Landeöpfandbriesanstalt, Psondbriese R. 1»......

8% Br. LondeSpIandbriesanstalt, Komm^Odl. N. 20 7% Pr. Landeüpiandbriefanstalt, Psondbriese M. »1 V.E.G. obg. LortriegS-Obiigatio- neu, rückzahlbar 1932

14,4

6,2

BVt

7.2|

14,25

6,3

21,5

2,1

54,8

4,5

Berliner Handelsgesellschaft .

Commerz- und Privat-Bank. Darmstädter und Nationalbank Deutsche Bank und

Dttconto-GeseUschaft, . . .

Dre-dner Bank......

Retchtbank........

A.E.G.. .

Bergmann (Sieht. LiefemngSgeleUschaft.

Licht und Kraft......

teilen & Guilleaume . . .

Gesellschaft für Eleklrtsche

Buderus..... <

Deutsche Erdöl . <

Essener Steinkohle . .

Gelsenkirchener . . .

Harpener.......

Hoesch Elsen .

Ude Bergbau .... Klöcknerwerke ... Köln-Neueste» - - - - Mannesmann-Röhre» ManSselber Bergbau . Oberschles. Eisenbedarf Obcrschles. NolLwerke. Phönix Bergbau . . . Rheinische Braunkohle« Rheinstahl.....

Riebeck Mont« . . .

Schiuß-I t-Uhr- Schluß-s Anfang- kur« I Kur« kur« | nur«

Unternehmungen .... 10

Hamburger ElehrizitätS-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische ElektrizitSl. ... 10

Schuckerl «Co, 11

Siemen« & Halske 16

TronSradio.........8

Lahmeyer&do 10

Schultheis Patzenhofer . Ostwerk« Aku.........

Bemberg. ... Zellstoff Waldhos . . . Zeststoss Aschaffenburg . Charlottenburger Waste« Dessauer GaS.....

Daimler Motoren . . . Deutsche Linoleum . . Maschinenbau A.-S. . . Rai. Automobil . . . . Orenstein & Koppel . . Leonhard Dietz . . . < Sventka.......

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Tte tjinter 6,n Spieren angeführten Siffern geben die qöhe der zuletzt besoffenen Dividende an, - Reich-bankdiskont 5 ».£>., Lomburdzin-suß 6 n.S).

Schluß- i-Uhr- Schluß-s Anfang- Kur« kur« \ Kur«

Frankfurt a. M. |

Berlin

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Anfang- Kur«

Dalum

22.5.

26.5.

22.5.

26.5.

Bereinigte Stahlwerke . - -

Otavi Minen......16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth . . . 1b

24,25

119,5

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121

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23,13

120

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117 120

178

Serlin, 22.Mal

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Amerikanische Noten......

4,184

4,204

Belgische Noten. ........

58,21

58,45

Dänische Noten.........

112,18

112,62

Englische Noten........

Französische Noten.......

20,384

20,464

16.383

16,443

Holländische Noten.......

168,38

169,06

Italienische Noten........

22,02

22,10

Norwegische Noten . . . _. . . .

112,03

112,47

Deutsch-Oesterreich, 100 Schilling

58,93

59,17

Rumänische Noten . ......

2,475

2,495

Schwedische Noten.......

112,18

112,62

Schweizer Noten........

80,74

81,06

Spanische Noten........

41,37

41,53

Tschechoslowakische Roten.....

12,41

12,47

Ungarische Noten........

73,02

73,32

Devifenmarkl Berlin Frankfurt o. M.

72,5

71,25

70

22.Mai

25.Mai

58

70,25^

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

24,5

-

Geld |

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Geld

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23

Amft.-Rott.

168,52

168,86

168,88

169,22

132,131

125

Buen.-AireS Brss.-Antw-

1,290

58,35

1,294

58,47

1,280

58,465

1,284

58.585

62,75

75

55,5

63

75,65

56,75

Christiania. Kopenhagen Stockholm .

112,32

112,30

112,43

112,54

112,52

112.65

112,49

112,53

112,64

112,71

112,75

112,86

74,5

67,5

73

Helstnafors.

10,557

10.577

10,573

10,593

65,5

68, /d

Italien. . .

21,96

22,00

21,98

22,02

London. t ,

20,403

20,443

20.44

20,48

-

114,25

110

Neuvork.

4,198

4,202

4,202

4,210

23

23

22

Paris. . » .

16,40

16,44

16,431

16,471

62,5

59,75

61,5

59,25

Schweiz ..

80,89

81,05

81,24

81,40

Spanien . .

42,16

42,24

40.24

40,32

SVapan . .

2,074

2,078

2,076

2,080

39,75

38

Mo de Jan-

0,289

0,291

0,281

0,283

99

97,9

92,25

Wien in D->

59,185

228

230

225

J?efl. abgest.

58,92

59,04

59,065

Prag . . .- Belirad .

12,426

12,446

12,451

12,471

_

_

_

7,386

7,400

7,413

7,427

30

30,13

_

Budapest.

73,105

73,245

73,25

73,39

_

Bulgarien

3,038

0,044

3,046

3,052

_

_

_

Lissabon .

18,86

18,90

18,90

18,94

_

_

_

Damig. .

81,60

81,76

81.70

81,86

62

62

_

Konstuuim.

1,784

1,739

1,784

1,789

_

__

Athen .

5,734

5,747

5,747

5,757

_

_

_

_

Canada .

4,190

4,198

4,199

4,207

_

_

_

Uruguay -

2.497

2,503

2,448

2,452

116

115

ilatro - >

20,92

20.96

20,96

21,00

- - .

17,5

.1910

15