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5. Wird Christas wiederkommen?
6. Gehen wir einem Weltgericht entgegen?
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erst die untere lockere Grenze der Wolken. Im entscheidenden Augenblick bei einem in der Höhe ziemlich starken Wind gab ihr der Führer das Zeichen, sie kletterte aus dem Sitz heraus, saß noch einige Zeit auf der Tragfläche auf dem vorderen Rande und sprang weg. Run zählte sie langsam die Sekunden. Sie kam von 1 bis '7. Dann sah sie nach oben, es dauerte ihr mit dem Aufgehen zu lange. Die Leinen waren noch zusammen und sausten in Schlaugenform hinter ihr her. So sauste sie etwa 300 Meter hinab. Dann ging der Schirm auf. Der Ruck war gewaltig, ihr Körper erhielt einen starken Stoß. Run kam etwas Merkwürdiges, durch Windströmungen waren die Leinen nach links herumgedreht und drehten sich nach rechts herum wieder auf. Sie wurde wie ein Kreisel herumgcwirbelt; bis etwa 3000 Meter pendelte der Schirm gewaltig hin und her, dann wurde die Luft ruhiger. Während der ersten 1000 Meter des Gleitens war sie durch die Beobachtungen sehr abgelenkt, von da an interessierte sie die Erdorientierung wieder. Bei jeder Drehung sah sie die Stadt klar im Sonnenschein hinter ihrer Fallrichtung liegen. Dicht vor Delitzsch kam fre glatt am Rande eines Saatfeldes auf. Sie hatte 4400 Meter Gesamthöhe erreicht. Der Fall hatte 18 Minuten gedauert.
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Man hat kürzlich wieder dringend gefordert, daß der handschriftliche Nachlaß hervorragender Personen der Willkür entzogen werde, der er durch die Erbfolge anheim fällt. Kostbare Manuskripte geraten bisweilen in den Besitz von Personen, die sich der Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber, die sie damit übernehmen, nicht bewußt sind: so sind schon wertvollste Geistesschätze auf diese Weise der Ver-
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mußte, vergrub er einen Teil seiner Schriften in die Erde, um möglichst viel von seiner 40jährigen Arbeit zu retten, und er erhielt diese vergrabenen Papiere später von Freunden zugestellt. Sogar verspeist wurden manche Manuskripte. Ein skandinavischer Schriftsteller, der ein ketzerisches Werk verfaßt hatte, wurde vor die Wahl gestellt, entweder seinen Nacken unter das Beil des Henkers zu beugen oder seine Schrift zu verzehren, und er wählte das Letztere. Aehnliche Fälle werden auch sonst berichtet. Auch von Tieren sind manchmal wichtige Manuskripte aufgefressen worden.
Amerikas Freiheiisstaiue Hai ein Doppelkinn.
Wer die Fahrt über den Ozean nach Neuyork gemacht hat, entsinnt sich des denkwürdigen Augenblicks, da die Freiheitsstatue Amerikas langsam an der Küste aus den Fluten auftaucht. Fünfundoierzig Jahre alt ist inzwischen die auf luftigem Gemäuer stehende Dame geworden, und daher darf es nicht wundernehmen, wenn sie nachgerade einige Schönheitspflege nötig hat. Im Tageslicht bemerkt man das kaum. Aber wenn nachts die Scheinwerfer ihr grelles Licht auf die Statue werfen, dann sieht es ganz so aus, als zeige das Gesicht die gefürchteten Krähenfüße und sogar ein Doppelkinn. Wie das gekommen ist, erklären die Architekten Neuyorks sehr genau. Im Laufe der Zeit hat sich viel Staub und Ruß im Gesicht der Statue festgesetzt, der bei starker Beleuchtung bereits Schatten wirft. Mit Recht fordern die Amerikaner eine jugendliche Freiheitsgöttin, und so hat man neuerdings die Mittel dazu bewilligt, um eine umfassende „Schönheitsoperation" durchzuführen, mit der in Kürze begonnen werden
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Lffentlichung entzogen worden oder sogar verloren gegangen. Doch auch bei Lebzeiten hat schon so mancher Schriftsteller das Verschwinden von Handschriften beklagen müssen. Dabei sollen die Manuskripte, die in den Papierkörben von Redaktionen ihr Ende finden, weil kein Rückporto beigelegt ist oder der Einsender seine Adresse nicht angegeben hat, nicht berücksichtigt werden. Auch sonst verschwindet so manches Schriftstück auf Nimmerwiedersehen. Der Dichter Klabund schreibt einmal, daß er auf seinen vielen Wanderfahrten einen großen Teil von dem, was er gedichtet, verloren habe. Von anderen derartigen schmerzlichen Verlusten erzählt Felix Burkhardt in der Leipziger „I l tust r i r t en Zeitun g". Ein Manuskript Nietz- sches, das der Dichterphilosoph vor seinem geistigen Zusammenbruch in Turin beendet haben soll, ist später nicht mehr aufgefunden worden, als man eingehende Nachforschungen nach den Papieren anstellte, die von ihm an verschiedenen Stellen zurückgelassen worden waren. Die wertvolle Marisfelder Chronik des Humanisten Cyriakus Span- genberg kam als Torso auf die Nachwelt. Erst im Jahre 1911 wurden Handschriften dieses Werkes im Wiener Staatsarchiv aufgefunden, die eine Vervollständigung gestatteten. Ein seltsames Schicksal hatte das Epos „Eneid" des mittelalterlichen Dichters Heinrich v. V e l d e k e. Wie er selbst in einer Nachschrift erzählt, hatte er die Handschrift der Gräfin von Kleve geliehen: diese gab sie einer Hofdame, der sie gestohlen wurde, und erst 9 Jahre später erhielt der Dichter sein Manuskript durch den Landgrafen von Thüringen zurück. Friedrich Ludwig Jahn hat sein Werk „Das deutsche Volkstum", dessen Handschrift er in den Wirren der Kriegsjahre verlor, aus dem Gedächtnis noch einmal niedergeschrieben. Als Comenius 1656 aus Lissa fliehen
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Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 26., und Sonntag, 27. September: Laubhüttenfest. Samstag: Vorabend 6 Uhr, morgens 8.30; Predigt: nachmittags 4. — Sonntag, Vorabend 7; morgens 8.30; abends 6.20 und 7 Uhr.
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Ein Expeditions-Tonfilm der Ufa Kultur-Abteilung von Colin Roß
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Achtung Australien! Achtung Asien! bringt für jeden etwas. — Der Sensationshungrige, der Wissens- durstige. der Naturfreund, der Weltpolitiker, der Filmfreund, selbst das Kind, jeder kommt auf seine Kosten, der mit Colin Roß die abenteuerliche Forschungsfahrt durch Australien, China, Indien, die Südsee und Neuseeland reist.
In überreicher Fülle entrollt der Film die fremde, ferne Welt der anderen Erdhälfte in ihren uralten Gesichten und überraschend neuen Formen. Australiens vorsintflutliche Tiere und Pflanzen, Steinzeitmenschen in Neu-Guinea u. vom Bismarck-Archipel, der indische Freiheitsaoostel Gandhi und die Probleme des modernen China erstehen in Bild und Ton, in herrlichen, unerhört interessanten Aufnahmen.
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