Ausgabe 
25.9.1931
 
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S.jl.-tfpori

der Wihmarer für sie selbst zum Verhängnis, indem Mainzlar mit leichter Muhe den Dali

I der IDibmarcr für sie selbst indem Mainzlar mit leichter ArKiofl itnh bfli

die

Banknoten.

Wirtschaft

Oie deutschen Börsen noch geschloffen

Buntes Allerlei

derartige Leistung bereits den 125.

10.61

59.26

12.495

73.43

3.060

170,32

112.11

112.11

112,21

17.62

0,982

4,217

58.75

22.52

16.62

82,28

36,84

82,08

2,080 0.251

7.467

18.22

10.59

59.12 12.475

73.29 3.054

170.08 99.10

99.00

111,99

16.68 0.973 4.209

58.63 21.48 16.58 82.17 37.21

81,92 2,073 0,229 7,453 16,48

10.61

59.24

12.495

73.43 3.060

170.42 100.10 100.10

112.21

16.72 0,977

4.217

58.75 21.52 16.62 82.33 37,29 82,08 2,077 0.231

7.467 16,52

ErleichierungenderOevisenverordnung

Berlin, 23. L«pt. (ERD.) Der Reichswirt- schastsminister hat angeordnet, daß eine Genehmi­gung nach der Devisenverordnung nicht ersorder- lich ist zur Ausführung laufender Rentenzahlun­gen an Berechtigte im Auslande, die von den Drägern der deutschen Unfall-, Invaliden- und Angestelltenversicherung, sowie der knappschast- lichen Pensionsversicherung auf Grund derBer- sicherungsge'etze oder besonderer Staatsverträge zu leisten sind.

Eine $rau spnngi aus 4 400 Meter Höhe ab. Bon den außerordentlichen Leistungen der deut­schen Fliegerin und Fallschirmpilotin Frau Dr. Lola Schröter-Dorescou, die die Welthöchstleistung

Das Ernte - Ergebnis in Hessen- Nassau und Hessen. Infolge des schlechten

Der Frankfurter Skuller Paul- Oberrad wurde vom Mailänder RE. zu einem Eincrrenncn im Rahmen der Mailänder Regatta am 11. Oktober eingcladen.

erhielt und kurz vor Schluß das verdiente Sieges­tor erzielte. 3m allgemeinen spielte Watnzlar etwas überlegen, konnte jedoch infolge der guten Derteidigung der Wihmarer ein höhere« Resultat

nicht erreichen.

Arbeiter Tuni- und Sportbund. Handball.

Gießen 1 Krofdorf 1 6:5.

10.59 59.14

12.475

73.29 3.054

169.98

111.89

111.89

111,99 17.58 0.978 4.209

58.63

22.48 16.58 82.12

36.76 81,92 2.076 0,249 7,453

18,18

Die Mannschaften übernahmen abwechselnd Führung Gegen Schluß wurde das Spiel schärfer. Ein Dreizehnmeterball brachte den Platzbesitzern einen glücklichen Sieg.

-lort . titrn.... lrafl . . . Budapest . . fcofU . . . Holland . . Lola.... flüDenbaace. elodboltn . London. . . Buenos SllreS Neuyokt . - Brülle! . . . Stallen . . . -Carl« . . . Gdirotij . . Spanien . . Tanjig. . . Japan . . . Wtv de (ton.. Jugoslawien. Llllabon . .

gen 1 bis 2 Mark höhere Preise als gestern be­willigt! die Umsatztätigkeit blieb aber gering. Am Lieferungsmarkte waren die Septcmbersichten auf Deckungen um eine Mark le estigt, während spätere Lieferung lediglich gut behauptet blieb. Weizen­mehl war etwas besser gefragt, ohne daß sich aber höhere Forderungen durchsetzen ließen! Roggen­mehl ist in Provinzfabrikaten knapp offeriert und 0,25 Mark teurer, der Absatz bleibt befriedigend.

frankfurter Lchlachtvichmarkt.

F r a n l f u r t, a M , 24. Sept. Austrieb: 22 Rinder, 704 Kälber 300 Schafe, 704 Schweine. Es wurden notiert Kälber beste Mast- und Saugkälber 48 bis 52 Mk. mittlere Mast- und Saugkälber 43 bis 47, geringe Kälber 35 bi- 42. Schafe- Mastlämmcr und jüngere Mast- hämmcl (Weidemast) 34 bis 38. (Stallmaft) 25 bis 33- Schweine Fcttschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 52 bis 56. vollsleischtge Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund 52 bis 56, von etwa 160 bis 200 Pfund 50 bi« 55, fleischige Schweine von etwa 120 bi« 160 Pfund 45 bi« 51 Mk Marktverlauf Kälber und Schafe schleppend, geräumt Schweine schleppend. Ucbcr-

wechsel und 51 Zwischenlandungen dte größte Punktzahl.

Rurmi in (Stuttgart

Die Stuttgarter Kicker« haben für ihr inter­nationale« Sportfest am kommenden Sonntags die endgültige Zulage von Paavo Rurmi zur Teil­nahme erhalten. Rurmi bestreitet ein 5000-Meter- Laufen und fein Hauptgegner wird wieder der Turner Syring (Dittenberg) fein, zu dem kich noch der Darmstädter S ch i l g e n und die Stutt­garter Langstreckenläufer Gebrüder Helder, Bertsch, Rath und K e 11 n c r gesellen wer­den. lieber 400 Meter treffen der deutsche Meister Mehner (Frankfurt a. M ), und der Rastatter R e hh zusammen.

Kurze (Sportnotizen.

Zum DFB. -DorbereitungSkur« in Hannover zum Länderspiel gegen Dänemark wa­ren bis zum Mittwoch nur acht Spieler ein- getroffen.

Paovo Rurmi, der finnische Weltrekordler, gewann am Mittwoch in Breslau ein 5003-Meter- Borgabelaufen überlegen in 15:08.8 Min.

wleseck I Bruchenbrücken I 10:1.

Bereits bei Halbzeit lautete das Ergebnis 5:1. Den Wicseckern war der Sieg nicht zu nehmen.

Deutscher Zuverlässigkeitsflug 1931.

Der Deutsche Zuverlässigkeitsflug 1931 würbe nach drei Tagesetappen von 44 von 50 gestarteten Teilnehmern beendet. Die durch Startverbot der Luftpolizei zurückliegenden 20 Flieger konnten auf einer neuen Etappe ihre fehlenden Bedingungen nachholen, so daß nunmehr insgesamt 16 Maschi­nen mit lOOprozentiger Regelmäßigkeit auf allen Etappen für die Verteilung der vom DLD. aus­gesetzten Entschädigungen über insgesamt 40 000 Mark in Frage kommen. Die endgültige Verteilung erfolgt erst nach Uebervrüiung der Unterlagen Ende der Woche. Den Sonderpreis des Reichs- verkehrSministers. ein dreisitziges Sportflugzeug, erhielt eine Klemm-Maschine de« Badisch-Pfäl­zischen Dereins für Luftfahrt in Mannheim unter Führung des bekannten Sportklieaers Dcb'eep Die Mannheimer erre'chten m t 17ma igem D satzu gS-

Rundfunkproqramm.

Samstag. 26. September.

7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05t Schallplattenkonzert. 15.15 bis 16.00: Stunde der Jugend. 17.05: Rachmittagskonzert. 18 40: »Der akademische Rachwuchs", Gespräch zwischen Dr. Fritz Reumark, Dr. Alexander Rohmann und Dr. Paul Laven. 19.15: Spanischer Sprachunterricht. 19.45: Rürnberger Kammerquartett für Zither- mufiL 20.30: Don Köln: Lustiger Abend.

Zur gemeinsamenZusammenarbeit bildeten der Deutsche Fechter-Bund und die Deutsche Turnerschaft einen ..Deutschen Fechter- Ausschuß'. dem je drei Mitglieder der beiden Verbände angehören.

Die Thüringer Bobfahrer forderten auf ihrer Jahresversammlung, in Anbetracht der deutschen Rollage von der Entsendung einerWann- schäft zu den Olympischen Winterspielen abzu­sehen.

Wetters haben sich die Ernte-Ergebnisse gegenüber den ersten Schätzungen im August erheb.ich ver­ringert. In Hessen - Rassau ist nach den Septemberschäyungen mit folgenden Erträgen zu rechnen: Winterroggen 232 000 Tonnen (Hektar­ertrag 16/7 Doppelzentnerl. Winterw izen 152 003 (20 3), Wintergerste 17 000 (19), Sommergerste 30 000 (17,2), Hafer 289 000 (19,2). Für Hessen lauten die entsprechenden Ziffern: Roggen 76 000 Tonnen (15,2 Doppelzentner), Weizen 69 000 (21,5), Sommergerste 107 000 (22 5). und Hafer 96 000 (19 6). Sommerroggen und Sommerweizen werden bei uns nur in ganz geringem Umfang angebaut und sind deshalb nicht berücksichtigt worden.

Verlassenheit hat, als ob man sich in einem Nichts befände, wenn man auch noch so sehr auf seinen zuverlässigen Fallschirm bauen kann. In den ent­scheidenden Sekunden vom Absprung bis zum Aui- gchen des Schirmes bangt man doch um fein Leben. Unvergeßlich ist ihr, wie sie erzählte, der erste Ab­sprung, den sie bei ihrem ersten Fluge ausführte. Sie hatte zwei Tage auf Flugwetter warten muffen und war reichlich nervös geworden. Auf ihren da- maligen Begleiter ist sie heute noch nicht gut zu sprechen, weil er sie wegstieß, statt sie aus eignem Entschluß wegspringen zu lassen: sie kam daher auch zu zeitig vom Flugzeuge weg und landete in einer Kalkgrube, mehr als einen Kilometer vom Flug­platz entfernt. In der 20 Meter tiefen Grube stellten die Arbeiter schleunigst die laufenden Maschinen ab, um sie aufzufangen. Sie rutschte ziemlich rasch den Eteilhang herunter, nacktem sie sich noch Sekunden

Kunst und Wissenschaft,

wertvolle Römerfunde im Taunuskastell Zugmantel.

In dem zum Arbeitsgebiet der Saalburg gehören­den Römerkastell Zugmantel konnten dank der Unterstützung eines reichen Deutschamerikaners um­fangreiche Grabungen, speziell aus dem süd­lichen Abschnitt der bürgerlichen Niederlassen, vorge- nommen werden. Es war eine Eigentümlichkeit der alten Bewohner, daß sie ihre Häuser fast alle unter- kellerten. Gerade in diesen unterirdischen Anlagen haben sich die Funde besonders gut und zahlreich er­halten. Biele der ganz aus Holzfachwerk oder Bohlen konstruierten Häuser sind bei einer Belagerung im Brand zusammengcsturzt und haben den ganzen In­halt unter den verbrannten Trümmern begraben und dadurch konserviert. Andere sind rechtzeitig ge­räumt worden und enthalten nur spärliche Reste. Besonders inhaltreich waren auch die Brunnen, deren einer ein ganzes Kettenhemd enthielt. Auf der Sohle eines anderen Brunnens fand man sehr gut erhaltene Geräte und Werkzeuge. Nebenbei wurden im Schutt massenhaft Gefäße aller Art und Mun- zen gefunden. Im Lause der letzten Jahre wurden 485 Kellergruben und Brunnen freigelegt, die das Bild eines römischen ßagerborfes an der Reichs- grenze veranschaulichen.

Die Börsen in Skandinavien und den O st st a a t e n bleiben mit Ausnahme der Prager Börse vorläufig weiter gesperrt, in der Schweiz wurde der Derkehr. wenn auch mit verschiedenen Einschränkungen, wieder aus­genommen.

Berliner Börse.

Berlin, 24. Sept. (WTB. Funkspruch ) Ziem­lich überraschend hat man sich in der gestrigen Dörsenvorstandssitzung nach langen Besprechungen nun doch dahingcyend geeinigt, den Effekten- hanbei an den deutschen Börsen in dieser Woche nicht mehr aufzunehmen. Man beurteilt diese Maßnahme heute vormittag in den Bankbureaus sehr unterschiedlich, muß sich mit ihr aber schließlich abfinden, und tut dies etwas leich­ter, da ein Fr ei verkehr als solcher von Bureau zu Bureau nicht v e r b o t e n ist. In diesem Freiverkehr kamen zwar heute Geschäfte noch nicht zustande, die Tendenz wurde aber im Einklang mit den Auslandbörsen fester taxiert. Am Devisenmarkt hörte man London gegen Pari« 104,25; London gegen Mailand 79; London gegen Spanien 45.75; London gegen Schweiz 21; London gegen Kabel 4,0850.

Berliner Produttcnmarkt.

Berlin, 23. Sept. Obgleich eine gewisse Un­sicherheit weiterhin unverkennbar blieb, zeigte der Produktenmarkt heute im allgemeinen eine gut stetige Veranlagung. Das Inlandangebot von Brotgetreide war keineswegs reichlich, bei einiger Rachfroge der Mühlen und Händler wurden im Promptgeschäft für Weizen etwa eine, für Rog-

lang an einer Wurzel hatte festhalten können. Hin­ter ihr schleifte das Ungeheuer von Schirm, aber Schirm und Pilotin blieben unverletzt. Bei den Arbeitern entstand nach dem ersten Schreck ein großes Hallo: ,/Das ist ja gar kein Junge, das ist ja ein Mädchen, das da vom Himmel tommt". rie­fen sie und schleppten sie im Triumph auf den Schultern aus der Grube. Don ihren weiteren Flü­gen erzählt sie manche heitere Erlebnisse. In einer sächsischen Stadt landete sie mitten in der Zu­schauerschar; ihr Schirm fiel zusammen, und als sie ihn langsam, vorsichtig wegzog, brachen die Um­stehenden in ein schallendes Gelächter aus der Schirm hatte ein Liebespaar zugedeckt, das die Situation zu einem herzhaften Kuß ausnützte, aber doch nicht schnell aenug, um nicht noch entdeckt zu werden. Es gab aber auch genug kritische Zwischen­fälle. Einmal endete die Landung mit einer wüsten Schleiffahrt, aus der sie ein beherzter Polizeiofsizier rettete, ein anderes Mal an einer nicht ausgeschalte- ten Hochspannungsleitung, ein drittes Mal zwischen drei Flugzeuge, an denen sie leicht die Knochen zer­schlagen konnte, einmal sauste sie zwischen Stachel­drahtzäune in die Schrebergärten. Ihre Hohen« absprünge mit dem Fallschirm, von denen sie nun schon verschiedene ausgeführt hat, macht sie nicht aus Sensationslust, sondern aus wirklichem Interesse. Bereits im Herbst 1929 war sie aus 2600 Meter Höhe abgesprungen und hatte damit die Welthöchst­leistung für Frauen auf diesem Gebiet. In plan­mäßiger Steigerung ihrer Leistungen hatte sie sich bereits seit etwa Jahresfrist angenommen, aus etwa 4000 Meter Höhe abzuspringen. Nach sorg­fältiger Vorbereitung führte sie den Absprung aus ihrem eigenen Flugzeug, das von dem Chefpiloten Paul Rothe geführt wurde, bei Leipzig aus. Das Wetter war günstig, bei 4000 Meter erreichten sie

$aU6oofregoffa in Limburg

Dlehener Paddler erfolgreich.

Die Paddlergilde Gießen beteiligte sich am Sonntag an der ersten Faltbootregatta der Lim­burger Paddlervereinigung 1928. Die Regatta war ein voller Erfolg für Den veranstaltenden Verein. Schon die Meldungen waren wider Erwarten äußerst zahlreich eingegangen: Vereine au« Lim­burg, Diez, Gießen, F.ank.urt a. M., Marburg und Wetzlar batten 71 Meldungen mit 108 Paddlern bei acht Rennen abgegeben. Wenn auch einige Meldungen in letzter Stunde wieder zurückgezogen wurden, mußten doch am Sonntagvormittag 14 Borrennen auSgesahren werden. Die Organisation der Regatta klappte, besonders dank der Mitwir­kung der Limburger Ruderer, auf da« Beste. Zwi­schen den eiiueln.n Rennen w' r.en Kente.Übungen und Wasfcrschilausen vorgeführt.

Am erfolgreichsten war der Postsportv Frank­furt a. M., der vier Rennen gewinnen konnte; einen Sieg brachte der gastgebende Verein an sich, wäh­rend die Siege in den drei übrigen Rennen an die Paddlergtlde Gießen fielen. Gießen gewann den Herren-Siner durch Joachim Kaphingst. den Alter-Herren-Einer (1. Erich Lohr, 2. Wil­helm Rir) und die 4x4C0-Meter-Stafsel gegen Dietz und Limburg. Der gemischte Zweier (Elle LohrMax Lehmann) fuhren nach den Frank­furter Kanonen die beste Zeit des Tage-, trafen aber schon im Borrennen mit diesen zusammen und wurden um eine halbe BootSlänge über­holt. so daß sie für da« Hauptrennen ausschieden.

Fechten im Turngau Hessen (OT ).

In Butzbach fand am Sonntag eine Anfän­gerprüfung statt, der sich sechs Fechterinnen und sieben Fechter mit im Durchschnitt giekn Leistungen unterzogen. Sämtliche Prüflinge be­standen und konnten in die Iungmannenklasse eingereiht werden. E« sind:

Fechterinnen, Florett: Emmy Herling, Tv. 1846 Gießen; Margrit Gerendasi. Tv. 1846 Gießen; Christel Gröninger, Tv. 1860 Dad-Rau- heim, Liesel Moser, Tv. Wetzlar; Ilse Munch, Tv. Wetzlar; Helene Herget, To. Wetzlar.

Fechter, Florett: Friedel Henning, Mtv.Die- ßen; Hermann Arzbächcr, Tv. 1846 Gießen; Hein­rich Keutticr, T. u. Epv. Marburg, Walter Rumpf, T. u. Vpv. Butzbach. Kurt Kimpel, T. u. Spv. Butz­bach; Säbel: Theo Baubcl, Tv. 1846 Gießen; Georg Matt, Tv. Wetzlar.

Der Prüfung schloß sich ein Lehrgang an, an dem außer den Prüflingen weitere 20 Fechter und Fechterinnen teilnahmen. Die Leitung der Veranstaltung lag in Händen von Gaufechtwart Kühn (Friedberg). Als Kampfrichter war u. a. tätig Walter Gerhardt, Tv. 1846 Gießen.

Dollsturnen im Gau Hessen (OT )

Ein Canbgemclnbc-lBelltampf.

Hm da« Volksturncn auf dem flachen Lande mehr zu fördern, haben vier Landvereine de« Gaue« Helfen (Rieder-Mörlen, Steinfurth, Grie­del und Rieder-Weisel) vereinbart, einen volks­tümlichen Vereinskampf auszutragen. Dazu wurde von den teilnehmenden Vereinen ein Wimpel beschafft, der dem jeweiligen Sieger bi« zur näch­sten Austragung des Kampfes überlassen bleibt. Die Austragung erfolgt zweimal im Jahre, und Atoar im Frühjahr beim Anturnen und im Herbst beim Abturnen.

Der Wettkampf, der die Genehmigung der Gau- leitung erhalten hat, fand erstmals am vergange­nen Sonntag in Rieder-Mörlen statt. Sieger wurde der Platzverein vor T. u. Spv. Griedel, Tv. Rieder-Weisel und Tv Steinfurth. Der Siebenkampf bestand aus 100-Meter-Lauf, Kugel- stoßen. Lpeerwurs, Stabhochsprung, Weitsprung, 4xl00-Meter-Stassel und 3000-Meter-Lauf. Von Einzelleistungen seien erwähnt: Stabhoch: Som- merlad, Tv. Rieder-Mörlen. 3.20 Meter; Loder, T. u. Spv. Griedel. 3,10 Meter; Kugelstoßen: Mül­ler. T. u. Spv. Griedel, 10,85 Meter; 100 Meter: Reuter, Tv. Rieder-Weisel; Bender, T. u. Spv. Griedel, 12 Sek.; Speerwurf: Dender, T. u. Spv. Griedel, 44,65 Meter.

Handball im Gau Hessen (O T.)

Io. Großen-tinden I I. u. Sp Vuhbach II 10:4.

Die Drohen-Lindener befchlosfen die Vorrunde mjt einem hohen Sieg. Bei der Pause führten sie bereits mit 5:2. Rach der Halbzeit gingen die Einheimischen nicht mehr recht au« sich heraus, das Spiel wurde dadurch ausgeglichener und beide Mannschaften erzielten noch je 2 Tore. Die 2 Mannschaft hatte nicht weniger als acht Iugendspieler in ihren Reihen, trotzdem gelang es ihr, die 1. Mannschaft von Hörnsheim mit 10:3 zu schlagen

To. Allendorf (Lahn) 1 Tv. Metzlar II 2:0 (1:0).

Zwei wertvolle Punkte konnten die Allendörfer am Sonntag in Wetzlar erringen, die ihnen jetzt den zweiten Tabellenplatz Im 1. Spielbezirk ein­gebracht haben. Es gelang, die als besonders spielstark bekannten Wetzlarer Turner mit dem obiges Ergebnis sicher zu schlagen. Die Iugend- mannschaf ten von Allendors und Münchholzhausen lieferten sich ein gleichwertiges Treffen, das die glücklichere Mannschaft von Münchholzhausen mit 2:3 Toren als Sieger sah.

To. Lang-Göns 1 Io. Dornholzhausen I 3:2 (0:1).

Die beiden Mannschaften standen sich am Sonn­tag in Dornholzhausen in einem Freundschafts­spiel gegenüber Die Mannschaft des Platzbe­sitzers fand sich zuerst und konnte die Führung an sich reißen. Erst gegen Ende der Halbzeit kam Lang-Göns auf, konnte jedoch den Ausgleich nicht erzielen. Durch einen schnellen Angriff kam dagegen Dornholzhausen zum zweiten Tor. Run ging Lang-Göns mächtig aus.sich heraus. Bald war der Ausgleich hergestellt' und kurz daraus fiel der Führungs- und Siegestresfer.

Tv. Lang-Göns 11 To. Dornholzhausen II 3:2 (1:1).

Aus einem gleichwertigen Kamps gingen die Lang-Gönser als knapper Sieger hervor. Tv. Lang-Göns (Schüler) Tv. Dornholzhausen (Schüler) 0:2 (0:1).

Handball im Latin-Oünsberg-Gau

Mainzlar II Wißmar II Ick) (0.-0).

Am Sonntagnachmittag trafen sich beide Mann­schaften zu einem Freundschaftsspiel in Mainzlar. Die erste Halbzeit verlief torlos. Rach der Halb­zeit entspann sich jedoch ein äußerst scharfer Kampf. Ein am Mainzlarer Tor für Wißmar gegebener Freiwurf wurde durch falsche Vorgabe

für Frauen auf ihrem Gebiete vollbracht hat, er­zählt Curt Döring inScherls Magazin". Er ha! sie in ihrem Heim in Chemnitz besucht, wo sie im Hauptberuf als deutsche Hausfrau ihres Amtes wal­tet. Die kühne Frau, deren zierliche Erscheinung man igen gar nicht zu trauen würde, hat ______ .... ___ Fallschirmabsprung hinter sich; sie besitzt heute ein eigenes Flugzeug und ist die erste Privatfliegerin Deutschlands, die ihre Maschine auch eigenhändig wäscht und pflegt Sie gibt ganz offen zu, daß man beim Fallschirmabsprung, wenn man an den paar Stückchen Stoff und den wenigen Leinen im Luftmeer baumelt, doch ein Gefühl großer

3n der gestrigen berliner Besprechung der deut­schen Börsenvorstände wurde beschlossen, den B ö r - senverkeh* in dieser Woche noch nicht wieder aufzunehmen. 3n der Zusammen­kunft der Börsenvorstände wurden die für und gegen die baldige Wiederherstellung der amtlichen IDerl- papiernotizcn sprechenden Gründe eingehend gewür­digt. Lin bestimmter Tag konnte hierfür noch nicht festgelegt werden. Ls ergab sich aber Ein­mütigkeit darüber, daß nach Klärung der jetzigen Lage wenn möglich in der näch sten Woche - die Wiedereröffnung alsbald erfolgen soll. Ls wurde dem Berliner Börsenvorstand übertragen, hierüber nach Fühlungnahme mit den übrigen Bör- senvorständen zu beschließen.

Die Kotierungen an der Metallbörse werden Donnerstag, 24. September, wieder aufgenommen.

Frankfurter Börsenstimmungsbild.

Franksurt a. M., 23. Sept. Aus den Unter- Haltungen in den Kreisen der Dörsenbesucher konnte man heute den Eindruck gewinnen, daß die Kurse am Aktienmarkt eine weiter steigende Tendenz aufweisen. Man glaubt nunmehr damit rechnen zu dürfen, daß kein Grund dafür vorliege, die Börse weiter ge­schlossen zu haben und daß der Derkehr morgen wieder eröffnet werden dürfte. Die Kurse, die man schätzungsweise zu hören bekam, lagen gegen­über dem gestrigen bereits erhöhten Riveau 3 bis 5 Prozent hoher. Das Pfandbrief­angebot soll dagegen anhalten, da man an­scheinend diese Werte abzustoßen beabsichtigt, um sie gegen gute Aktien einzutauschen. Richt ohne Wirkung blieb die feste Tendenz der heutigen Londoner Wiedereröffnungsbörse; aud)_ die zu­versichtliche Stimmung der Pariser Börse ver­fehlte ihren Eindruck nicht- Am Geldmarkt wurde TageSgeld auf 7,5 Prozent gegen gestern 7 Pro­zent festgesetzt.

Oie internationalen Börsen.

Die Eröffnung der Londoner Börse, der man mit größter Spannung entgegengeß hen hatte, brachte keinerlei unerwartete Ereignisse. Wie vorauszusehen war, mußten sich die britischen Staatspapiere Kursabschläge gefallen lassen, doch konnte man bereits im Verlaufe des ersten Dörfentages bei diesen Werten verschiedentlich Erholungen beobachten. Der Aktienmarkt setzte sofort mit festeren Kurien ein, vor allem die Aktien der Schwerindustrie-Unternehmungen. Ein Umtausch von festverzinslichen Papieren in solche mit variablem Ertrage konnte in größerem Um­fange nirgends beobachtet werden. Durch den glatten Verlauf der Börse wurde die Zuversicht allgemein weiter gestärkt.

An den Börsen in Paris und in Reuyork waren gleichfalls keine außergewöhnlichen Er­scheinungen zu bemerken. Es erwies sich als taktisch richtig, den Börsenverkehr an diesen bei­den Plätzen ohne Unterbrechung aufrechtzuhalten. Eine Schließung Wallstreets oder der Pariser Borke hätte ohne Frage die Situation nur ver­schärf und zu größerer Beunruhigung Anlaß gegeben. Wie verlautet, sollen zwischen Paris und Reuyork Verhandlungen gepflogen worden fein, um das Börsengeschäft streng zu über­wachen. Rach der vorgestrigen Unregelmäßigkeit wurden gestern aus Reuyork unter dem Eindruck des reibungslosen Londoner Börfenbeginnes kehr feste Eröffnungsnotierungen gemeldet, auch Paris zeigte bei lebhaftem Geschäft ein weiteres An­steigen der Kurse.

23. September

ümihd't Jlotierung i 8ritl

24 September

timilltf't Xotitrung

Selb rMe«

I'frlln 23 Scvirmber

Seid

Seles

4.20

4.22

58.50

58.74

111.6;

112,12

-ngMMe Ncl.'n . ........

17.53

17.61

16,56

16.62

t'ollänbildrt Role»........

I69.fi

170.29

Otalicnild'r Roien...... .

20.51

20.59

Rorwegffche Roien........

111.68

112.12

trurldi-Lcflfnrld), 4 1OO 6d}(lll»o

59.00

59.24

SiumanilLr Nolcn........

2.48

2.50

Lckwebffcke Roien........

iH.73

112.17

81 .94

82.26

36,33

36.47

ÜnganlLe Roien ........

72.85

73.15

Devisenmarkt Berlin

- Frankfurt a. 2H.