so durfte Thorn mit Danzig zusammen dem preußischen Könige huldigen.
Das 19. Iahrhuirdert brachte der Stadt Thorn neuen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Wie in früheren Jahrhunderten waren nur die untersten Schichten der Bevölkerung polnisch, das erwerbende und besitzende Bürgertum zu 96 Prozent deutsch. Bach wie vor hielt Thorn die Wacht als deutsches Bollwerk an der Weichsel.
Das deutsche Erbe der Brüder vom deutschen Hause ist durch die Ereignisse einer bewegten
Wochenbericht vom Frankfurter (Schlachtviehmarkt. Die Preisentwicklung am Frankfurter Schlachi- viehmarkt war in der laufenden Woche ziemlich unregelmäßig. Das Geschäft bewegte sich weiterhin in engen Grenzen, da die Kaufkraft des Konsums keineswegs zugenommen hat. Die Beschickung der Märkte war zum Teil wieder merklich größer, so vor allem für Schweine, die mit 6392 Stück über 600 mehr als in der Borwoche am Markte waren. Indessen konnte sich trotzdem eine Besserung der Preise um 4 Mk. ergeben. Inwieweit die vorgesehenen Zollerhöhungen für Schweine und Schweinefleisch einen Einfluß haben werden, läßt sich bisher noch nicht übersehen und wird auch wenig Zweck haben, solange die Beschickung der Märkte nicht wesentlich eingeschränkt wird, denn hiervon hängt in erster Linie die Preisgestaltung an den Märkten ab.
Am Rindermarkt war bet Auftrieb mit 1432 gegen die Dorwoche vollkommen unverändert. Rach ruhigem Handel verblieb wieder ^leberstand. Das angetriebene Dieh war von mittlerer Qualität. Etwa 50 Prozent wurden wieder in die umliegenden Dersorgungsgebiete ausgeführt. Die Preise für Ochsen, Kühe und Färsen blieben gut gehalten, dagegen büßten Bullen 2 Mk. ein. Am Kälbermarkt betrug der Auftrieb 1655 (gegen 1321 in der Vorwoche) Stück. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen, der Markt konnte geräumt werden. Die Preise gaben indessen um 3 Mk. per Zentner nach. Am S ch a f m a r k t war das Geschäft bei einem Auftrieb von 194 (186) Stück nur unbedeutend. Auch hier gingen die Preise um 3 Mk. zurück. Es notierten pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 45 bi* 49, a2) 40 bis 44. bl) 36 bis 39; Bullen a) 40 bis 43, b) 35 bis 39; Kühe a) 37 bis 40, b) 32 bis 36, c) 27 bis 31; d) 23 bis 26;
Färsen a) 45 bis 49, b) 40 bis 44, c) 36 bis 39;
Kälber b) 62 bis 65, c) 56 bis 61, d) 45 bis 55;
Schafe al) 43 bis 46, b) 34 bis 42; Schweine
b) 44 bis 47, c) 45 bis 48, d) 45 bis 48, e) 43 bis 46.
Wochenbericht
vom frankfurter Produktenmarkt.
Die Stimmung am Frankfurter Produktenmarkt war zu Beginn der neuen Woche durchaus fest. Das Heine Inlandangebot bewirkte anfangs der Woche ein erneutes Anziehen der Preise, wobei sich das Geschäft jedoch weiterhin in den engsten Grenzen hielt. 2m weiteren Verlauf ging von dem Wiederzusammentritt des Reichskabinetts, wo il a. vor allem neue Zollfragen und der Brotpreis geregelt werden sollen, starke Unsicherheit aus. Die Händlerschaft hielt sich auffällig vom Geschäft zurück.
Der Weizenmarlt lag fest, doch blieben die Umsätze sehr klein, weil die Mühlen, trotz fortgesetzter Steigerung der Berliner Kurse nur kleines Mehlgeschäft hatten und im Einkauf zurückhaltend waren. Der Konsum hofft aus eine Ermäßigung des Zolles für Auslandweizen und kaust in Mehl nur das allernotwendigste. Man förderte für hessen-nassauischen Weizen per Tonne 307,50 Mark.
Am Roggenmarkt hielt die Rachfrage bei weiter sehr knappem Angebot an, so daß die Preise ncuhmals um 3,50 Mark per Tonne heraufgesetzt tourten. Der Preis für Roggen, Durchschnittsqualität 70 bis 71 Kilogramm, stellte sich auf 217 bis 220 Mark per Tonne.
Am Futtermittelmarkt bestand stärkeres Interesse für Hafer, der im Zusammenhang mit dem knappen Angebot und dex gebesserten Weltmarktlage erneut um 7,50 Mark per Tonpe anzog. Auch für Kleie machte sich gute Rachfrage bemerkbar, so daß die Preise für Weizenkleie 0,25 Mk. und für Roggenkleie um 0,50 Mk. fester notierten. Hafer stellte sich auf 212,50 bis 215
und wechselvollen Geschichte treulich bewahrt worden. Und wenn von 1920 an im neuen Polen der schär, sie Wojewode, den die Regierung zur Derfügung hatte, alles deutsche Leben unterdrückte, so vernichtete er damit alle bodenständige eigene Kultur der Stadt. Unvergänglich zeugen jedoch die Steine für die deutsche Dergangenheit, und die vertriebenen Thorner Bürger halten die Erinnerung für das ganze deutsche Dolk am Leben.
Mark die Tonne. Weizenkleie auf 12,50 und Roggenkleie auf 13,25 bis 13,50 je 100 Kilo. Die Preise für Rauhfuttermittel lagen durchweg bis zu 1 Mark höher. Dan Hülsenfrüchten lagen Erbsen auf die geplanten Zollerhöhungen mit 30 bis 34 Mark je 100 Kilo um 5 Mark fester, ohne besonderes Geschäft. Kartoffeln erfuhren eine weitere Erhöhung der Preise. Es kostete der Zentner Induftriekartoffeln hiesiger Gegend 4,30 bis 4,40 Mark.
Am Gerstenmarkt war Brauware nur sehr wenig gefragt und notierte per Tonne 240 bis 250, Industriegerste je nach Qualität per Zentner 23 bis 24 Mark.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 25. April. Tendenz: still. Die Börse eröffnete zum Wochenschluß in stiller Haltung. Die Spekulation bekundete wegen des bevorstehenden Ultimos keine Unternehmungslust, zumal auch von außenstehender Seite keine Aufträge vorgelegen haben. Da es auf den Märkten an Anregungen fehlte, vollzogen sich die Umsätze in den denkbar engsten Grenzen, und gegenüber der gestrigen Abendbörse neigten die wenigen Kurse, die zunächst zur Rotiz gelangten, meist nach unten. Infolgedessen blieb die Börse sehr widerstandsfähig^ zumal auch kein besonderes Angebot Vorgelegen hat. Rach den ersten Kursen stagnierte das Geschäft fast vollkommen und die Kurse bröckelten überwiegend etwas weiter ab. Am Chemiemarkt setzten I.-G.-Farben 0,75 Proz. niedriger ein. Don Elektroaktien gaben AGG. ein Prozent nach, während Siemens behauptet blieben. Kunstseidepapiere begegneten anfänglich etwas regerem Interesse, doch blieben die Kurse nur knapp gehalten. Am Montanmarkt fielen Rheinische Braunkohlen mit einem 4prozentigen Derlust auf, auch Mannesmann lagen 1,13 Proz. schwächer. Bankwerte blieben behauptet. An den übrigen-Märkten herrschte Geschäftsstille. Anleihen stark vernachlässigt und anfangs ohne jede Umsätze. Pfandbriefe ruhig und fast ohne jede Deränderung. Auch im weiteren Verläufe neigten die Kurse, infolge der herrschenden Order- losigkeit, weiter zur Schwäche, doch gingen die Rückgänge nicht über 1 Proz. hinaus. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,75 Proz. unverändert, obwohl die Lage eine weitere Erleichterung erfahren hat. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1990, gegen Pfund 20,4125, Lon-. Don gegen Reuyork 4,8510, gegen Paris 124,3250, gegen Mailand 92,85, gegen Madrid 48,40, gegen Schweiz 25,2325, gegen Holland 12,0990.
Berliner Börse.
Berlin, 25. April. Die heutige Samstagsbörse litt zu Beginn wieder stark unter der herrschenden Orderlvsigkeit. Die Kursgestaltung war wieder stark vom Zufall abhängig, da von außen her so gut wie gar keine Orders Vorlagen, und die Kulisse unter dem Eindruck der gemeldeten Maklerinsolvenz in Reuyork, die aber für Deutschland direkt kaum Einfluß haben dürfte, starke Zurückhaltung übte. Die ersten Kurse zeigten eher Abschwächungen, doch hielten sich diese meist im Rahmen von -1 Proz. Darüber hinaus verloren die sog. Heinen Kaliwerke, Aschersleben und Westeregeln 2 bis 3,5 Proz., auch Svenska gaben in Reaktion auf die Dorangegangene Steigerung 3 Mark nach. Andererseits gewannen Conti Gummi auf günstige Dividendenfchätzungen (es soll nur eine Iproz. Reduktion zu erwarten sein), 2 Prvz. Schief Gas, unter Berücksichtigung des erneuten Dividendenabschlages, noch 2,5 Proz. schwächer. Am Farben- und Clektromarkt war das Geschäft sehr ruhig. Am Elektromarkt neigten die Kurse, mit Ausnahme von Siemens, eher zur Schwäche. Anleihen gingen leicht zurück. Ausländer waren im allgemeinen behauptet. Rur Mexikaner erschienen mit Minus-Minus-Zeichen, und die 4prozentigen büßten 0,5 Prozent ein.
Pfandbriefe ruhig. Reichsschuldbuchforderungen leicht befestigt. Am Geldmarkt trat vor dem Ultimo schon eine leichte Versteifung ein. Tagesgeld stellte sich auf 4,25 bis 6,25 Proz. und tourte vereinzelt nur noch mit 4 Proz. genannt, Monatsgeld mit 5,25 bis 6,75 Proz. und Warenwechsel mit etwa 5 Proz. unverändert. Der Verlauf war weiter sehr ruhig, aber nicht ganz einheitlich, trotzdem war eine innere Widerstandsfähigkeit unverkennbar. Svenska verloren im Verlaufe 2,25 Mark, wobei sicherlich die schwache argentinische Währung ausschlaggebend war. Verspätet kamen Rhein. Braunkohlen mit 3,75 Prozent zur Rotiz, überhaupt neigten die Kurse gegen 12.45 Uhr unter dem Druck der Geschäftslosigkeit eher etwas zur Schwäche.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 26. April, 15 bis 18 Uhr: Viktoria und ihr Husar. 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Dettelstudent. Montag, 27. April, 18.30 bis gegen 23 Uhr: Tristan und Isolde. Dienstag, 28. April, 19.30 bis gegen 22.30 Uhr: Hoffmanns Erzählungen. Mittwoch, 29. April, 20 bis 22.30 Uhr: Die Boheme. Donnerstag, 30. April, 20 bis 22.15 Uhr: Wozzeck. Freitag, 1. Mai, 20 bis 22.30 Uhr. Das Land des Lächelns. Samstag, 2. Mai, 20 bis 22.45 Uhr: Cavalleria rufticana. Hierauf: Der Bajazzo.
, Schauspielhaus. Sonntag, 26. April, 20 bis gegen 23 Uhr: Wie werde ich reich und glücklich. Montag, 27. April, 20 bis gegen 22.30 Uhr: Alt-Frankfurt. Dienstag, 28. April, 20 bis gegen 22.30 Uhr: Alt-Frankfurt. Mittwoch, 29. April, 20 bis gegen 22 Uhr: Ernst (Dun- burh). Donnerstag, 30. April, 20.30 bis gegen 23 Uhr: Rotation. Freitag, 1. Mai, 20 bis gegen 23 Uhr: Elisabeth von Erg and. Samstag, 2. Mai, 20 bis gegen 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick.
— Roland Tenschert: Mozart. (Musiker-Biographien 1. Band.) Reclams Universal- Bibliothek Rr. 1120/21. Geheftet 80 Pf., gebunden 1,20 Mk. (30) — Auf Grund der neuesten Forschungsergebnisse entwirft Dr. Roland Tenschert, Archivar am Mozarteum in Salzburg, das Bild vom Leben und Schaffen Mozarts, wie es der Auffassung unserer Zeit entspricht. Die Darstellung ist konzentriert und leicht faßlich; historisch nicht einwandfreier Anekdotenkram wird ferngehalten. Der Künstler und sein Werk werden, soweit sie in ihrer Zeit wurzeln, aus dieser erklärt, darüber hinaus wird ihre überzeitliche Bedeutung zu erfassen gesucht.
— Panropa, Roman von Georg Güntsche (Gilde-Verlag G. m. b. $)., Köln. Gebunden 5,50 Mk.). — (621) — Der Roman im Tempo mit 2000 PS. Die Maßstäbe dieses Zukunftsromans sind fast verwirrend-unheimlich. Panropa, ein Wort, das soviel bedeutet wie Mittelmeersenkung, Saharabewässerung, Absperrung von Gibraltar, Suez, Dardanellen. Rollen der Züge zum Mittelmeer. Heere der Arbeit marschieren auf. Die große Schlacht der Industrie. Arbeitslose, Bettler und andere Alltagserscheinungen sind verschwunden. Aufgeschluckt alles von dem Riesenprojekt, das sich hinter dem Wörtchen Panropa verbirgt. Und dennoch: die Menschen sind dieselben geblieben mit ihren Wünschen und Gefühlen, in ihrem Haß und ihrer Liebe. Aber gerade das gibt dem Roman seinen besonderen Reiz. Man lieft diesen Roman mit ungeheurer Spannung.
- Autokraten und Demokraten von Friedrich Märker. Charakterologische Bildnisse. Mit 65 Abbildungen. Leinen 6,80 Mark. Eugen Rentsch Verlag, Erlenbach-Zürich. (58) — Mehr' als fünf Dutzend Bildnisse sind in diesem Band zusammengestellt. Mit einer Studie' über Goethe und Schilker führt Märker zunächst , an die Probleme der Charakterlefekunde h?ran. Dann gibt er Bildnisse von Kleist, Goya, Eichendorff, Ma- rees, Andersen, Tolstoi und Dostojewski; er arbeitet hier besonders den Gegensatz heraus zwischen dem sonderlingshaften, in die Welt seiner eigenen Brust gefangenen Menschen und dem der Außenwelt zugewandten. Der Leitgedanke des folgenden (Studien über Rapoleon, Friedrich den Großen, Bismarck, von Stein, Ebert, Hindenburg und Ludendorff umfassenden) Teiles ist, festzustellen, welche Kopfformen und Eigenschaften für den Menschen, der sich gewaltsam durchsetzt, für den Eroberer, und welche für den Menschen, der fein Leben sichert, indem er sich anpaht, charakteristisch sind. In den folgenden Aufsätzen
Gießener Wochenmarktprcise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Kochbutter von 1,10 Mark an; Butter 130 bis 140; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 20 bis 35; Weißkraut 15 bis 20; Rotkraut 25 bis 30; gelbe Rüben 12 bis 15; rote Rüben 12 bis 15; Spinat 25 bis 30; Unter-Kohlrabi 5 bis 6; Feldsalat 100 bis 120; Tomaten 70 bis 80; Zwiebeln 10 bis 15; Meerrettich 30 bis 60; Schwarzwurzeln 35 bis 40; Rhabarber 30 bis 35; Kartoffeln 5 bis 6; Aepfel 40 bis 50; Dörrobst 30 bis 35; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 bis 110; Suppenhühner 90 bis 110; Rüsfe 60 bis 70; das Stück Tauben 70 bis 80; Eier 7 bis 8; Blumenkohl 40 bis 70; Salat 20 bis 30; Salatgurken 50 bis 80; neue Ober- Kohlrabi 25 bis 30; Lauch 5 bis 15; Sellerie 10 bis 50; das Bund: neue Rettich 25 bis 30; Radieschen 15 bis 20 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 4 bis 5; Weißkraut 10 bis 12.
Letzte Nachrichten.
Seiber verläßt die demokratische Zrattion.
Darmstadt, 25. April. (WTB. Drahtmeldung.) Der Landtagsabgeordnete Reiber, der seitherige F r a k t i o n s v o r f i h en d-e^ d e r demokratisch - staatsparteilichen Fraktion hat mit Rücksicht auf die Vorgänge bei Beratung und Abstimmung über die pädagogischen Institute soeben seinen Austritt aus der Fraktion vollzogen. Er hat nicht die Absicht, einer anderen Mitgliedervercinigung des Hessischen Landtags beizutreten. Da die Fraktion, die Reiber verläßt, durch das Ausscheiden ihres Fraktionsvorsihenden die Fraktionsstärke verliert, büßt sie durch diesen Schritt ihre Sitze im Aeltestenrat und in den Ausschüssen ein.
wird das Thema variiert bei den Unternehmern Rockefeller, Ford und Dallin, und bei den Diplomaten Machiavelli, Metternich, Richelieu und Stresemann.
— Typen von Friedrich Märker. Grundlagen der Charakterkunde. Mit 95 Abbildungen. Steif broschiert 5,40 Mark. Eugen Rentsch Verlag, Erlenbach-Zürich. (59) — Alle Materie ist Symbol geistiger Kräfte, das war der Grupd- gedanke in Märkers früheren Büchern, auf dieser Erkenntnis beruht auch seine neue Arbeit. Man bringt der Charakterlesekunde viel Mißtrauen entgegen wie einem Menschen, der oft versagt hat; Märker unterscheidet scharf zwischen Grundkräften und abgeleiteten, bzw. zusammengesetzten Eigenschaften und Begabungen. Von diei Grundkräften (Lebenserhaltungstrieb, Ahnung, Bewußtsein) ausgehend, baut er den Charakter, Stufe um Stufe, auf. Sein Buch bringt anregende Gedanken über mannigfaltige Probleme, — über’ den Gegensatz von Mann und Frau,, über den Charakter der Deutschen, das Wesen dös Helden und des Vorsichtigen, über Witz und Ironie, den Gefühls- und den Verstandesmenschen, den Ahnungs-, Willens- und den Emp- findungsmenschen...
— Ärringer -Rasch -Karlin: Der weibliche Körper und seine’ Beeinflussung durch Mode u'nd Sport. 190 Seiten 8° mit 192 Illustrationen auf Kunstdrucktafeln. Geb. 6 Mk. Verlag für Kultur und Menschenkunde G. m. b H, Berlin-Le’pzig. (63.) — Das Buch hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Schönheitsnorm aufzustellen, die mancher falschen Anschauung, aber ganz besonders den Schönheitskonkurrenzen den Garaus machen dürfte. Der erste Teil beantwortet die Frage: Wann ist ein Körper unbedingt schön zu nennen? Das Auge kann hier allein nicht bestimmen. Die Formen des Körpers unterliegen gewissen einheitlichen Maßen, die beim normalgebauten, schönen Menschen immer zutreffen. Der zweite Teil zeigt an vielen Bildern die Körperkultur, die das junge Mädchen Pflegen fall, damit es bis in die reiferen Jahre feine Schönheit bewahrt. Der dritte Teil zeigte uns die weiblichen Schönheitsideale sämtlicher Völker der Erde. Welch gewaltige Gegensätze in den Anschauungen der Völker liegen, zeigt uns der Zug der Mädchen und Frauen, Der uns in etwa 200 Illustrationen begegnet. Das Buch erschien in 7., wesentlich veränderter und verbesserter Auflage.
Wirtschaft.
Neues für den Büchertisch.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H.. Lombardzinsfuß 6 o. H.
Banknoten.
Berlin, 24.April Geld | grlef
5rannurt a. 2)1.
Berlin
Schluß« l hir4 |
t-Uhr- K»r-
Schluß« furt
Anfang- Nur-
Datum
24.4
25.4
24.4
25.4.
8% Deutsche ReichSanieche non 1927 .......
84,75
_
84,75
—-
7% Deutsche Reichkanleihe • von 1929 .........
100,1
100,65
_
teutlrfie SIn^Ablö,.-Schuld mit Sluoloi.-Rechien .....
58,1
—
58,5
58,3
Seefll. ohne Au-loi.-Rechte . .
6,35
—
6,3
6,25
8% Hell. Solleiiaat von 1929 (rüdtahlb. 102%)......
96,25
—
96,5
—
Oberhrslcn Provinz • Anleihe mH eiutioL-fo'f’diien......
57
_
Kcutidif Komm. SammelabL
Anleihe Serie 1 ....
57
—
57,4
—
8% .fitanff. Hnv.-Bant Soldvle XJII unfünobar bis 1934 . . .
101,25
_
—
7% fiiflnlf Huv-Bank Soldvle unfünobat bis 1932
95,75
—
_
_
*Yt% tKbcinlidie Hvv.-Banl 2iqu. Solbpse.......
87* Pr. Lande-Vfandbriesanval».
Vlandbriese St. >8
67o Pr eanbcei’fcmobrlefanftalt, Komm^Ldi. R. 20......
92,4
100,5
—
100 5
_
_
__
?% l’t. (!anbfv0anbbtitfcmftalt, Pfanbbrtcle R N ....
96,5
_
96,5
O.(i.® obg. Aonriegr-Obttgatto- neu. tüttiablbar 1932 ...
-
—
4% Oesterreich Ische ®olbrente . .
_
—
23,4
4,20% Oclterreichtiche Silberrente
2,4
—
_
47o Oelterrelchliche Einheitliche Rente
_
_
47o Ungarische Soldrente . . . .
18,9
—
19,5
.—
47° Ungarische Staat-rente v. 1910
16,4
—
16,5
16,75
4’/i7o deegl. von 1913
—
——
16,6
t% Ungarische Kronenrente
—
—
—
47O TOrllicke Zottanleibe von 1911
4,25
——
4,25
—
4% Dürkiiche Bagvadbahn-Anl Serie I
4,25
_
4,3
_
<70 beefll. Serie II
4,25
—
—
4,3
5% Rumänische vereint,. Rente von 1903
—
8,4
_
ty,7o Rumänische vereint, Rente von 1913 .........
15,15
_
15,4
4% Rumänische vereint,. Rente
6,85
—
6,85
6,8
Frankfurt a. )M.
Berlin
Schluß»
l-ilhr«
Schluß-s
Anfang-
lur-
Kur-
lur- |
Kur-
Dalum
24.4
25.4.
24.4
25 4.
Hamburg-Amerika Palet ... 7
64,75
—
63,65
63,13
Hamburg-Südam. Dampfschiff - 8
—
—
116
—
Hama Dampfschiff .... 10
—
—
88,5
—
Norddeutscher Llovd.....8
64,5
68,5
64,75
64,13
Allgemeine Deutsche Ereditansi. 10
—
—
Barmer Bankverein ... 10
—
—
—
—
Berliner Handelsgesellschaft 12
123,5
—
123
123
Commerz- und Privat-Banl . 11
118
118,25
118,25
118.4
Darmstädter und Nakionalbanl 12 Deutsche Boni und
137,5
—
137,25
137
DiSconto-GeseUschaft, ... 10
107,13
106,65
107,25
107
Dresdner Bank......10
107,25
—
107
107
Reichebanl........12
166,5
166
167,5
—
AEG . .........8
110
109,25
110
109,5
Bergmann.........9
—
—
90,4
—
Elektr. Lieferungrgefellschast. 10
125
—
123,5
——
Licht und Kraft ...... 10
126.5
—
126,75
125
Reiten & Guilleaume . . . ?y, Gesellichast für Elektrische
88
—
88,5
87,25
Unternehmungen .... 10
Hamburger ElektrizitätS-Werke 10
Rbeinische Elektrizität .... 9
128
——
128,9
127
—
—
—
—
121
—
121
—
Sckleiiiche Elektrizität. ... 10
—
—
—
—
Schütten « Co. .....11
144
—
144,4
143,5
Siemens & Halske.....16
177,5
177,5
177,13
177,5
Iianetaolo..... 8
—
—
•—
—
131
55
__
130,5
55,25
—
Buderus . . . ..»•••• J
_
—
Deutiche Erdkl ....... 8
-6,5
75,75
75,5
75,65
Eiiener Steinkohle......8
——
—
—
—
Gelsenkirchener ....... 8
81
--
81
80,75
Harpener - .••••• • ®
72
—
70,5
——
öoeich Eilen. . ..«••• 6%
—
—
67,5
—
Ilse Bergbau . ...... 10
186
—
186,4
—
ttlödnctroetle ’ - .•••••
'0,5
—
70,75
70,25
Küln-Neuessen . ..... 7
—
—
73,5
—
ManneSmunn-RSbreN .... 7
79
78,13
79,4
78,13
Dlansfelder Bergbau .... 7
37
—
.7,75
—
Obcrlcltlci Ghenbebarf . • . .
—
—
—
1 Oberschlei Kotswerke . • . .
—
79,5
79,13
| Phönix Bergbau . . . . 8%
■2,5
—
62,5
62,75
| Rheinische Braunkohle» . . IC
179
176,5
180,75
—
I Rheinstahl ........
84
—
83,5
83,25
I ttlebed SRontaa ...... 7,5
—
—
—
Franlturt a. Dl.
Berlin
Schluß« lur-
1-Uhr- Kur-
Schluß- kurs
Anfang- Kur-
Dalum
24.4
25 4
24.4
25.4
Bereinigte Stahlwerke .
e,
. .
57,5
——
57,5
57,5
Otavl Minen ...
. 1
6*1.
31,5
—
—
31,25
Kaliwerke Aschersleben .
■ .
10
157
—
157,75
155,5
Kaliwerke Westeregeln .
. .
10
161
—
161,5
158
Kaliwerke Salzdetfurth .
• •
15
240,5
—
242
241,75
I. G. fiarben-Industrie.
* •
12
151
150,25
150,5
150,25
Dynamit Nobel ....
e e
. 6
——
—
—-
—
. 9
136,5
—
—
—
. 6
50.5
—
50,25
—
RütgerSwerke .....
* e
. 6
56,25
—
56,25
56,25
Metallgeiellichaft. . . .
. 8
73
73
73,25
—
Philivv Holz mann . . .
. 7
102,5
102
101,75
Zementwerk Heidelberg
• •
10
81
38,7sj
•—
Cementwerk Karlstadt. .
• e
10
——
—1 "
Waoß & fiieotao • . •
. 8
38
37,25
—
Schultheis Patzenhofer .
• e
15
—
—
173,13
173,13
Ostwerie ......
12
—
—
——
—
vlku .......
- .
18
89,75
89,25
89.5
89,25
Bemberg.......
14
102
101,75
102,75
101,75
Zellstoss Wflldhos . . .
. 18'/,
103,75
——
100,25
102,25
Zellltoll Aschaffenburg .
• .
12
83,25
—
84
—
Charlottenburger Walser
e •
. 8
—
—
—-
—
. 9
—
—
136,9
136,5
Daimler Motoren . . .
e c
. 0
32,75
—
32,65
32,5
Deutsche Linoleum . .
e •
• .
9?, 5
—
91,75
92
. 0
—
—
—
—
Rat. Automobil . . •
e ■
. 0
—
—
—
—
Oienftcin & Koppel . .
« *
. 6
—
—
51,5
—
10
118
—
117,4
—
Svenska . . . •
250
—
253
250
firankfuner Malchin« .
M *
. 4
16,25
—
17
—
Gritzner .....
e e
. f
39,5
—
39,5
——
. O
—
—
—
—
fiunflban» .....
. 6
—
—
—
—
Leckwerke.......
. t
—
—
—
—
Mainkraftwerke Höchst a. M..
. 8
71
—
—
——
Mtag .....
10
•—
—
—
Gebt. Roeder.....
e •
10
—
—
—
—
Voigt L Haesfner . . .
. l
—
—
——
—
Süddeutsche Zucker . .
• •
10
128,5
—
128,5
—
ilmerikaniiche Noten......
4,179
4,199
Belgische Noten
58,08
58,32
Danttcke Noten .......
111.88
112.32
Lttgliiche Noten ......
20,352
20,432
zranzülticke Noten .......
16,38
16.44
Holländische Noten .......
168,16
168,34
Italienische Noten........
21,99
22,01
Norwegische Noten.......
111.85
112,29
Deutlch-Oelterreich, i 100 Schilling
58,83
59,07
Rumäntldie Noten.......
2,477
2,497
schwedische Noten.......
112,08
112,52
Schweizer Noten........
80,66
80,9!
Spanische Noten........
42,00
42,16
Ttchechoilowaklsche Noten.....
2,385
12.445
llngarilcke Noten ....
72,95
73.25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Bl.
24 April
25.April
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
CWb
Äriel
Gelb
Briei
Am».-Rott.
168.53
168.87
168,59
168,93
Buen.-Airei
1.364
1,368
1,343
1,347
Brss.'Antw
58,32
58,44
58,325
58,445
Kbriftiania
112,25
112,47
112,25
112,47
Kopenhagen
112,25
112,47
112,25
112,47
Stockholm .
112,37
112,59
112,37
112,59
Helsingfors.
10,554
10,574
10,556
10,578
Italien. .
21,97
22,01
20,423
21.97
22,01
London. .
20,393
20,391
20,431
Reuvork .
4,1945
4,2025
4,195
4,203
Paris. . .
16,393
16,433
16,397
16,437
Schweiz •
80,795
80,955
80,80
80,96
Svanterl •
42,36
42,44
42,11
42.19
Japan . .
2,073
2,077
2,073
2,077
Rio de Jan
0,311
0,313
0,311
0,313
Wien In D- £?eft. abgest
58,975
58,995
59,00
59,12
Prag . •
12,421
12,441
12,422
12,442
Beiirad .
7,379
7,393
7,379
7,393
Buoup.'» •
73,13
73,27
73,13
3,040
73,27
Bui arien
3,040
3,046
3.046
Lissabon
18,84
18,83
18,83
18,87
Danzig. .
81,54
81.70
81,53
81.69
Konst ntm
1,784
1,789
1,784
5.44
1,799
Athen
5,437
5,447
5,45
Lanaoa
4,192
4,200
4,192
4,200
Uru uav ■
2,767
2,773
2,737
2,743
Tatro • .
20,91
20,95
20,91
20,95


