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Geschichten aus aller Welt.

Zopf oder Patz.

(H. H.) W ie n.

In China ist der Zopf abgeschafft, in den europäischen Varietes aber ist der Zopf noch immer die große Attraktion. ilnö in Wien brach der offene Konflikt zwischen den bezopften und unbezopften Chinesen aus. Das kam so: in einem Wiener Variete gastiert gegenwärtig eine chinesische Truppe, deren Mitglieder die soge­nannte Schleifenfahrt vorführen, jene /gruselige Glanznummer, in der der Artist, mit dem Popfe an einer kleinen Rolle hängend, an einem Draht­seil von der Zikuswppel in die Arena herunter- fährt. Das Unglück wollte es, daß der chinesische Gesandte dieses Varietö besuchte und zu seiner größten Entrüstung feststellen muhte, das; seine Landsleute vom Zirkus nicht nur den verpönten Zopf noch immer tragen, sondern überdies Kunst­stückchen damit aufführen. Der Gesandte, der in dieser Zopfakrobatik eine Entweihung der chine­sischen Ration erblickte, forderte sofort von seiner Regierung Geaenmahnaymen. Die unbezopfte Re­gierung in China geriet ebenfalls in Erregung und verfügte postwendend, daß keinem bezopften Chinesen im Auslande der Reisepaß erneuert werden darf. And als zwei der chinesischen 'Ar­tisten bald darauf in ihrer Gesandtschaft ihrer Pässe wegen erschienen, setzte man ihnen die Pistole an die Brust: Geld oder Leben! Zopf oder Paß! Die beiden verblüfften Chinaleute suchten bei der Internationalen Artistenorgani­sation Hilfe. Darauf erwiderte der chinesische Ge­sandte, daß er entschlossen sei, nötigenfalls die Hilfe der österreichischen Polizei in Anspruch zu nehmen, um die Zopfkunststücke seiner Landsleute zu verhindern.

Die Zukunft der gelben Artisten hängt nun buchstäblich an einem Haar. Schneidet man ihnen den Zopf ab, so schneidet man ihnen ihren Le­bensfaden durch. Wie soll cjn unbezopfter Chi­nese die Schleifenbahn fahren? And wenn sie erst keinen Zopf mehr haben, was nützt ihnen dann ihr Pah? Schwer, furchtbar schwer ist es, Chi­nese zu sein und an keinem Zopf hängen zu können.

Ein Kntz kostet 25 Heller.

(v) Buda p e st.

Marischka Kovacs, rassiges kleines Ungarmädchen in Fünfkirchen, lernte eines denkwürdigen Tages auf dem Heimwege vom Bureau, in dem sie als Schreibmaschinenfräulein ihr karges Brot verdiente, einen Soldaten kennen. Der Krieger war zwar weder Hauptmann, noch sonst ein großes Tier", dafür aber wenigstens kein ganz einfacher Honväd- musketier, sondern ein wackerer Feldwebel. Ma­rischka und derHerr Kompaniemutter" verstanden sich schnell und hatten sich nach einigen Wochen In «-Her Form verlobt. Nach der bevorstehenden Be- Rjrberung zum Stabsfeldwebel sollte die Hochzeit J\igen. Es kam anders. Die Beförderung stieg wohl *1 wgrammäßig, die Eheschließung blieb jedoch aus. ' .'ach dreijähriger Brautzeit konnte die schwer ent­täuschte Marischka resigniert das Liedchen anftim- men:Verlassen, verlassen, verlassen bin ich" Als resolute Magyarin dachte sie aber nicht daran, sich in ihr Schicksal zu fügen, sondern strengte kurz entschlossen einen ulkigen Prozeß gegen ihren ver­flossenen Bräutigam an. Er soll Schadenersatz zah­len für die während der Verlobunggetätigten" Küsse. Man muß schon sagen, daß Marischka einen Kuß nicht allzu teuer berechnet. Fünfundzwanzig Heller sind dafür wirklich eine Kleinigkeit! Immer­hin standen die Brautleute begreiflicherweise auf dem Standpunkt, daß Stüffen keine Sünd', sondern vielmehr eine oft zu übende Angelegenheit fei, und so hat sich die Chose gewissermaßen zusammen­geläppert. Marischka gibt an, mit ihrem Feldwebel in den drei Jahren schätzungsweise 400 000 Mal in Lippenberührung" geraten zu sein. 400 000 X 25 = 10 000 000 Heller gleich hunderttausend Pengö! Der­artige Summen bekommen die Unteroffiziere der Nationalarmee noch nicht einmal im Traume zu sehen, geschweige denn in Wirklichkeit. Marischka besteht aber auf ihre Forderung und meint, noch preiswerter könne sie den Kußhandel nicht machen: eine Preissenkung/ würde eine allgemeine Kuß- baisse im Magyarenlande Hervorrufen und ihren persönlichen Wert herabfetzen. Der Stabsfeldwebel wird demnach daran glauben müssen, daß Küsse auch im Dutzend nicht billiger seien als imKlein­handel". Es dürfte ihm nichts anderes übrig blei­ben, als den Wechsel der im Stich gelassenen Braut doch noch vor dem Standesbeamten einzulösen..

Banditen in Bulgarien.

(web) Sofia.

Der bulgarischen Polizei ist es nach einer lan­gen Reihe von Mißerfolgen wieder einmal ge­lungen, einer der gefährlichsten Räuberbanden unschädlich zu machen, die seit Jahren die weitere Umgebung Sofias unsicher machen. Es handelt sich vornehmlich um den gebirgigen Bezirk von Orchanie, 40 Kilometer nordöstlich von Sofia gelegen, der den organisierten Räuberbanden stets Schlupfwinkel bietet. Ein Bandenchef war auch Kamen Diloff, der mit seinen Mannen ent­legene Gehöfte ausplünderte und mit Vorliebe an Markttagen die Gefährte der Dauern um den Markterlös erleichterte. In vielen Dutzend Fällen wurden auch die Automobile der regelmäßigen Postlinien angehalten' und den Reisenden Geld, Schmucksachen und Kleider abgenommen, so daß es in der letzten Zeit zur Regel wurde, bei der­artigen Autofahrten außer Bankschecks nur ein paar Lewa Kleingeld mit sich zu führen. Es ist auch nur selten vorgekommen, daß die Reisenden sich zur Wehr setzten, und wenn schon ein Be­herzter, anstatt seine Börse zu ziehen, nach der Pistole greifen wollte, so wurde er bestimmt von den Mitreisenden daran gehindert ... lieber ein paar Stunden halbausgezogen am Straßen­rand sitzen, als eine Kugel durch den Kopf be­kommen, denn die Straßenräuber des Balkans verstehen keinen Spatz!

Run hat Diloff mit seiner Bande nach einem Feuergefecht mit der Polizei die Waffen strecken

müssen. Der Bandit hatte, wie es hier üblich ist, ein weitverzweigtes Retz von Helfershelfern, die chm Quartier und Verpflegung gaben und ihn auch über die Streifzüge der Polizei unterrich­teten. Ohne diese Helfer kann keine Balkanbande bestehen: ein kleiner Beuteanteil ist der Lohn für die geleisteten Dienste. Im Weigerungsfälle oder bei Verrat fliegt der rote Hahn aufs Dach. Diloffs Verhängnis war übrigens ein Weib. Vor einem Jahr verbrachte er mehrere Wochen in einem einsamen Bauernhof, und anstatt feinem Helfer, dem Dauern Gergofs. dankbar zu sein, begann er ein Liebesverhältnis mit der Bäuerin. Diese lieh sich es wohl gefallen, mißtraute aber ihrem Manne, der, von Eifersucht geplagt, mehr­fach drohte, den Danditen Diloff der Polizei zu verraten. Diloff. der ohnedies schon ein paar Morde auf dem Gewissen hatte, beschloß, sich des Dauern Gergofs zu entledigen. Zusammen mit der ungetreuen Ehefrau und zwei Banden- mitgliebcrn überfiel Diloff den Dauern, tötete ihn und ließ ihn vor dein Hause vergraben. Dar­auf zog die Dande, der sich die Däuerin als Räuberbraut" angeschlossen hatte, ins Gebirge, wo sie vor allen Rachstelllungen sicher war uM in unablässigen Streifzügen die Ortschaften und Straßen unsicher machte. Es tut aber nicht gut, wenn sich unter einer Handvoll wilder Männer ein Wckb befindet. Dald brach Eifersucht aus: Diloff mußte seineBraut" gegen seine Unter­gebenen verteidigen und einer von denen fand Gelegenheit, auszurücken und Verrat zu üben. Diloffs Lager wurde von Polizei und Miliz ein­gekeilt und der Räuberhäuptling samt der Braut und den Genossen werden demnächst die An­klagebank schmücken.,

FußballanderkampsDeutschland-Holland

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Links: Kreß, der deutsche Tormann. Rechts: R. Hofmann, der deutsche Spielführer.

Kreß spielt In Frankfurt und Amsterdam.

Die Frage, ob der Frankfurter Kreßim Fußball- tampf yegen Holland das deutsche Tor hüten wird, ohne seinen Verein, der ein wichtiges Trostrunden- spiel am Sonntag auszutragen hat, zu schädigen, wurde dadurch gelöst, daß dieses Treffen zwischen Rot-Weiß Frankfurt und Phönix Ludwigshafen auf den Samstag vorverlegt wurde. Kreß wird nach diesem Spiel im Schlafwagen nach Amsterdam fahren und so auch der deutschen Nationalmannschaft rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Spog. 1900 (Liga) Sportverein 06 Alsfeld.

In Alsfeld verloren die Blauweißen >$nit 4:0. Das Spiel, das seinerzeit, Mitte März, auf dem Platz der morgigen Gäste stattfand, stand unter einem ungünstigen Stern. Die 1900er traten mH nur neun Mann an, hielten sich aber tapfer, ohne jedoch die Aiederlage verhindern zu können. Für das Gastspiel der Alsfelder auf dem Platz an der Liebigshöhe liegen ? ie Verhältnisse grund­sätzlich anders. Es wird nicyt schwierig sein, eine Mannschaft auf die Deine zu bringen, die im­stande ist, Revanche zu üben für die Riederlage vor sechs Wochen. Wenn die Gießener seiner­zeit mit Ersah und nur neun Mann ein ehren­volles Ergebnis zu erzielen vermochten, sollte eine komplette Aufstellung einen sicheren Sieg unter allen Umständen erringen. Die Alsfelder stellen eine körperlich sehr widerstandsfähige, sta­bile Mannschaft, die durch vermehrten Eifer das mangelnde Kombinationsvermögen zu ersetzen be­müht sein werden. §ie Verteidigung der Gäste ist ein starkes Bollwerk, die beiden Außenläufer sind flink, der Mittelstürmer Stern ein gefähr­licher Gegner. Die 1900 werden also gut tun, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die Mannschaft tritt voraussichtlich in _ fol­gender Aufstellung an: Sack: Seiler, Jäckel: Henrich, Lippert, Glitsch, Schlarp, Günther, Heil­mann, Schmidt, Best. Die drei Innenstürmer sind aus der ersten IrHendmannschaft und wer­den zu beweisen haben, ob sie ligareif sind.

Die Ligareserve spielt in Leihgestern und hat dort einen energischen Gegner. Äe dritte Mann­schaft hat die erste Mannschaft des noch jungen

Infektion durch Hajen

(-s-r) Oslo.

Vor ungefähr einem Jahr stellte der nor­wegische Arzt Dr. Thjötta eine Seuche fest, die unter dem Rainen Tularemi seitdem bekannt geworden ist. Man nahm damals an, daß diese Deuche nicht stark verbreitet sei. Inzwischen hat man sich jedoch vom Gegenteil überzeugen müs­sen. Dr. Thjötta hat nämlich inzwischen fünfzig Fälle einwandfrei sestgestellt und behauptet, daß diese Zahl ständig im Wachsen sei. Die meisten Fälle sind durch Ansteckung von Hasen verur­sacht. und die Kranken sind Jäger, Hausmädchen, Köchinnen und Wildbrethändler. Besonders be­merkenswert sei, daß diese neue Krankheit einen völlig epidemischen Umfang annehmen kann. Unter anderem hat man dies bei mehreren neu- errichteten Polarfuchsfarmen festgestellt. Auf einer einzigen Farm erkrankten nicht weniger als fünf­undzwanzig Wärter. Sie hatten die Füchse mit Hasen gefüttert, die abgewogen worden waren, nachdem man die Eingeweide entfernt hatte. Wie ansteckend diese Krankheit ist. zeigen zwei Fälle. Gin Mann im Hallingtal fand einen toten Hasen, nahm ihn auf und warf ihn boom wieder fort. Dieser Mann bekam nach Verlauf von fünf Tagen die ersten Krankheitsshmptome. Ein anderer Mann trug einen abgezogenen Hasen nur 200 Meter lang. Der tote Hase war in Papier verpackt. Tags darauf erkrankte der Mann. Seine Drüsen unter den Armhöhlen und Ellbogen waren an­geschwollen. An der linken Hand sah man pri­märe Wunden. Die Infektion wirkt sogar durch heile und unbeschädigte Haut, was übrigens für die Aerzte kein neues Phänomen ist, da man sowohl durch willkürliche wie unwillkürliche Ex­perimente dies in Verbindung mit Tularemi bei Menschen.festgestellt hat.

Vereins von Hassenhausen zum. Gegner. Die dritte Mannschaft verlor, ersatzgeschwächt im Vor­spiel, auf des Gegners Platz mit 4:2. Auf dem Sportplatz auf der Liebigshöhe dürften die Gäste gegen die komplette dritte Mannschaft um eine Riederlage nicht herumkommcn.

Die Spielvereinigung 1900 stellt außerdem ihre vier Iugendmannschaften ins Feld. Die erste Jugend spielt auf eigenem Platz gegen Alsfelds erste Jugend, hat mit den Gästen eine spielstarke Mannschaft vor sich und darf den Gegner keines­wegs unterschätzen, wenn nicht die erste Nieder­lage fällig fein soll. Die dritte Jugend tritt gegen Garbenteichs neu ausgestellte erste Jugend an. Der Kampf ist offen. Die komplette Mannschaft sollte gewinnen können. Die zweite Jugend und die Schülermannschaft spielen gegen die DIK. Lollar I bzw. Schüler.

v. f. D

VfB. Cigarcferoe FC. Daubringcn.

Rach den Ergebnissen, die die Sonderrunde um die Meisterschaft der ersten Gauklasse zeitigte, sollte man annehmen dürfen, daß die Hiesigen den Gegner aus Saulnringen nicht allzuviel zu Wort kommen lassen werden. Wenn auch die 1900er im Spiel gegen Daubringen eine wesentlich bessere Form zeigten als gegen den Qofalrioalen, und dabei das Spiel gegen Daubringen mit 2:1 gewinnen konnten, so dürften die Leute vom Waldsportplatz noch immer die weitaus bessere Mannschaft stellen. Der Sieg müßte um so mehr im Bereich der Selbstverständlichkeit liegen, als doch die VfBer über eine technische Fertigkeit ver­fügen, an der selbst ein sehr körperliches Spiel ziemlich wirkungslos abprallen dürfte. Mit einem Sieg der Daubringer wäre der Erfolg und der Zweck der Sonderrunde illusorisch gemacht, an­derseits ist der Ausgang der Sonderrunde prak­tisch von nicht allzu hoher Bedeutung, da ja die Reservemannschaften nicht aufsteigen können, den Daubringem aber der Aufstieg in die zweite Dezirksklasse sicher ist. Trotz allem dürfte ein interessantes Spiel zustande kommen, das auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 zum Austrag gelangen wird.

Die erste und zweite Iugendmannschaft des VfB. fahren nach Lich und sollten als Sieger zurückkehren. Die übrigen Mannschaften sind spielfrei.

Fußballklub 1926 Großen-Buseck

Die 1. Mannschaft des FC. 1926 Großen-Buseck steht morgen der gleichen Mannschaft des FC. Teutonia Watzenborn-Steinberg gegenüber. Die Teutonen konnten in der letzten Verbandsrunde sehr gut gefallen; denn sie bewiesen einen ge­sunden Kern und viel Hingabe. Die letzten Siege über Spielvereinigung Leihgestern und über die als besonders tatkräftig bekannte Mannschaft des Sportvereins Hermannstein lassen die Els als ge­fährlichen Gegner erkennen. Allerdings verfügt auch die Mannschaft des FC. 26 Großen-Buseck über viel Durchschlagskraft, die um so höher zu werten ist, als damit Geschlossenheit der Mann­schaft, einheitliche Durchbildung und eminente Schnelligkeit verbunden ist. Dem Ausgang des Spieles sieht man allenthalben mit großem Inter­esse entgegen.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Am Sonntag empfängt die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Leihgestern die Ligareserve der Spielvereinigung 1900 Gießen zu einem Freund­schaftsspiel. Die Gäste, die einer höheren Spielklasse angehören, sind als eine nicht zu unterschätzende Mannschaft bekannt und spielen einen technisch guten Fußball. Leihgestern wird alles aufbieten müssen, wenn ein ehrenvolls Resultat erzielt werden soll.

Vorher werden sich Leihgestern 1. Jugend und 1900 Gießen 2. Jugend ein Gesellschaftsspiel liefern.

$. Sp. V. 1026 Steinbach.

Am Sonntag hat Steinbachs 1. Mannschaft die gleiche vom Spv. Ettingshausen zu Gast. Das Vor-

S.jf.Jporl

Ipicl in Ettingshausen konnte Steinbach mit 8:1 für sich entscheiden. Trotzdem ist der Ausgang des Treffens offen, da Steinbach nicht in kompletter Aufstellung antreten wird.

Die 2. Mannschaft hat Ettingshausens 2. Mann­schaft zu Gast und wird sich sehr anftrengen müssen, um ein zufriedenstellendes Resultat zu erzielen.

Oandba» her Sp.-Vg. 1900.

Arn Sonntag weilen die beiden aktiven Mann­schaften der Spielvereinigung 1900 auswärts. Die 1. Elf tritt in Heuchelheim gegen den dortigen Turnverein an, die zweite Mannschaft wird von der ersten des Tv. Treis (Lumda) empfangen. Der Spielausgang in Heuchelheim wird von der Mannschaftsaufstellung abhängen, bzw. wie sich der reichlich notwendige Ersah einfügt. In Treis steht zu erwarten, daß die zweite Garnitur auch diesmal die Farben gut vertritt.

Handball im Sau Hessen (O.T )

Tb. 1846 Tv. Steinbach.

Die 2. Mannschaft trägt am kommenden Sonn­tag auf dem Universitätsplatz ein Freundschafts­spiel gegen die 1. Mannschaft des Tv. Steinbach aus. Die Spielstärke der Gäste ist zu wenig be­kannt, um eine Voraussage treten zu können.

Zechten im Turngau Heffen (OT.).

Für die im Juli inBadHomburg ftattfinben- den Kreismeisterschaften des Mittelrheinkreises im Fechten hält die 3. Gaugruppe (Gau Hessen) am kommenden Sonntag in Bad-Nauheim ihr Ausscheidungsfechten ab. Es gilt aus etwa 40 Bewerbern, die sich zusammen für Florett und Säbel gemeldet haben, die sechs Besten jeder Waffe für die Teilnahme an den Kreismeisterschaften feftzuftellen.

Arbeiter-Turn- und Sportbund

In den Serienspielen des Sonntags wird das in­teressanteste Treffen die Begegnung von Naunheim I und Gießen I in Naunheim fein. Der Ausgang des Kampfes ist offen.

Heuchelheim I ist in Lollar zu Gast. Den Gästen ist eil, Plus zuzuschreiben. Auch im Spiel Watzen­born I und Wetzlar I in Watzenborn dürsten die Gäste die besseren fein.

In der 2. Klasse stehen sich Hachborn I und Daubringen 1 in Hachborn gegenüber. Gießen II und Burkhardsfelden I spielen auf dem Trieb. Die Einheimischen dürften einen schweren Stand haben. Kinzenbach I hat Naunheim II zu Gast und Großen» Linden I Leuns I. Allertshausen I weilt in Rüd- dingshausen, Grünbertzs I. in Londorf. Odenhau­fens I. empfängt Treis I. und Marburgs II. hat Sichertshausen I. zu Galt.

Außerdem spielen: Nieder-Ohmen I Grim­berg II, Hausen I Beuern I, Watzenborn II gegen Annerod I, Saasen I Lich I, Allendors I gegen Gleiberg I, Klein-Linden I Launsbach I, Wald­girmes I Wetzlar II, jeweils auf dem Platz des zuerst genannten Vereins.

In der Jugendklasse stehen sich Wieseck II Gie­ßen I, Fellingshausen Wißmar, Rodheim gegen Großen-Linden, Rödgen Hachborn, Hausen gegen Wieseck I, Staufenberg Fronhaufen, ebenfalls auf dem Platze des zuerst genannten Vereins gegenüber.

*

Der Freie Turn- und Sportverein Wieseck unternimmt mit feiner 1. und 2. Fuß­ballelf, seiner Handballmannschaft, den Turnern und Turnerinnen eine Werbefahrt nach Nieder- Florstadt.

Kurze Sportnotizen.

Matti Järoinen, der finnische Speerwurf- Weltrekordmann, wurde von seinem Verband wegen angeblichen Verstoßes gegen die 2lmateurbeftimmun- gen vom 15. Mai bis 15. Juli disqualifiziert.

Der Aachener SV. 06 veranstaltet am 3. Mai ein verbandsoffenes Iubiläums-Schwimm- fest, zu dem neben der westdeutschen Spitzenklasse auch Hellas Magdeburg mit seiner großen Staffel gemeldet hat. Zwei Wasserballspiele zwischen Aachen 06 und Krefeld 09, sowie zwischen Po­seidon Köln und Rheydt 03 bilden den Abschluß der Veranstaltung.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 26. April.

7 (Don Hamburg): Hafenkonzert. 8.15: Morgen­feier der Fdeireligiösen Gemeinde Frankfurt a. M. 9.30: Stunde des Chorgescrngs. 10 (Festhalle): Internationale Hundeausstellung. 10.30: Die junge Generation. 11: Einführung in Richard WagnersRheingold", Vortrag von Hans Ros­baud. 12: Schallplattenkonzert. 14: Stunde des Landes. 15.10 (Olympia-Stadion, Amsterdam): Fußball-Länderspiel DeutschlandHolland, Spre­cher: Dr. D. Ernst. 16.50 (Donaueschingen): Dlas- konzert. 17.40: dlnterhaltungskonzert des Rund­funkorchesters. 18.20:Der Deutsche im Aus­land". 19.30: Das Rheingold, Vorabend des BühnenfestsvielsDer Ring des Ribelungen" von Richard Wagner. 22.20 bis 24: Tanzmusik.

Montag. 27. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 11.50: Schallplatten­konzert. 15.20 bis 15.50:Mutige Schulanfänger, eine Herzensfreude der Mutter'^ Vortrag von Dr. Erika Meder-Schmidt, Münster i. T. 16.30: Äachmittagskonzert. 18.15:Ich packe meine Bibliothek aus, Vortrag von Dr. Walter Ben­jamin. 18.40:Fremder Besuch in Frankfurt", Dreigespräche zwischen Hans Tasiemka, Pem und Dr. Paul Laven.' 19.10: Englischer Sprachunter­richt. 19.35: Stunde der Kammermusik, Veranstal­tung des Frankfurter Orchestervereins. 20.20: Edmund-Gysler-Abend. 21.35: Im Fluge um die Welt, Asien, 1. Abend. 22.40 bis 24: Tanz­musik.

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