sich oft. Andere wieder gaben ihrer Meinung klar darüber Ausdruck, daß sie das Empfinden gehabt hätten, sie sollten für einen bestimmten Kandidaten, nämlich B., gewonnen werden, eben durch Spenden von Freibier und freiem Wein, die durch einen der Anwesenden geschlossen befahlt, oder auf dessen Rechnung angekreidet wurden. Die Zeugen, die an diesen kleinen Gelagen beteiligt waren, äußerten sich in vielen Fällen sehr vorsichtig, oder entsannen sich der immerhin schon sechs Monate zurückliegenden Einzelheiten nicht mehr, so daß der Tatbestand nicht in allen Fällen klar zutage trat.
Rach der Beweisaufnahme sprach zunächst Rechtsanwalt Dr. Schneider (Gießen) der Rechtsvertreter des gewählten Bürgermeisters, zu dessen Gunsten die Deeinflussungsversuche gemacht worden sein sollten. Er wies darauf hin, daß sein Mandant von all diesen Vorgängen nichts gewußt noch sie angeregt oder finanziert habe. Vielmehr sei alles gegen seinen Willen geschehen und man habe ihm, wie auch der Gemeinde einen sehr schlechten Dienst erwiesen. 3m übrigen, so führte er u. a. auS, sei das Ergebnis der Wahl durch jene Versuche, soferne sie wirklich unternommen wurden, nicht beeinflußt worden, da sein Mandant mit einem großen Unterschied von Stimmen gegenüber den anderen Kandidaten aus der Wahl als Bürgermeister hervorgegangen sei. Vieles sei aufgebauscht worden, und auf der Seite der anderen Kandidaten seien ähnliche Dinge vorgekommen. 3m übrigen habe man vieles herangezogen, was mit der Dürgermei st erwähl gar nicht in Verbindung zu bringen sei. Der Rechtsvertreter des gewählten Bürgermeisters ging schließlich auf die einzelnen Fälle ein und schloß mit der Forderung der Aufrechterhaltung der Gültigkeit der Dürgermei st erwähl.
Rach ihm sprach Rechtsanwalt Dr. Aaron (Gießen) als Rechtsvertreter des zugelassenen dritten Kandidaten G. Er führte u. a. aus, daß das Gesetz ein Versprechen von Vorteilen verhindern wolle, um die Kandidaten vor oft großen wirtschaftlichen Verlusten zu bewahren. Das Wahlergebnis sei durch Spenden beeinflußt worden, und das Forme nicht als fair kx^eichnet werden. Der Redner ging schließlich ebenfalls kurz auf die einzelnen Fälle ein, in denen er eine Beeinflussung als erwiesen bezeichnete. Zum Schluß rege er die Ungültigkeitserklärung a.L
Der K reisausschuß zog sich darauf zur Beratung zurück und verkündete nach einer Stunde folgendes Urteil: die Bürgermeisterwahl von Holzheim wird für ungültig erklärt, die Kosten des Verfahrens fallen zum Teil der Gemeinde, zum anderen dem gewählten Bürgermeister zur Last. Der Streitwert wurde auf 5000 Mark festgesetzt.
Schwurgericht Gießen.
* Gießen, 22. April. Unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Cramer wurde heute vom Oberhessischen Schwurgericht gegen 7 Personen aus Gießen und Umgegend wegen Abtreibung und Beihilfe hierzu verhandelt. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Fischer: die Verteidigung führten die Rechtsanwälte Peters, Kochs, Luley, Dr. Schneider, Dr. M e u s e r und Dr. Kotz. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffent- lichkeit statt. Rach etwa Zstündiger Beratung wurde gegen 22.30 Uhr das Urteil verkündet. Der Hauptangeklagte erhielt wegen gewerbsmäßiger Abtreibung 2 Jahre Zuchthaus abzüglich 5 Monate Untersuchungshaft, und 5 Jahre Ehrverlust. Seine Frau wurde wegen versuchter gewerbsmäßiger Abtreibung unter Zubilligung mildernder Umstände zü 8 Monaten Gefängnis abzüglich 5 Mo- .nate Untersuchungshaft verurteilt. Gegen einen anderen Angeklagten wurde wegen Beihilfe zur Abtreibung auf 4 Wochen Gefängnis und gegen eine weitere Angeklagte wegen desselben Delikts auf 50 Mark Geldstrafe, anstelle von zwei Wochen Gefängnis erkannt. In diesen Fällen lagen ganz besondere Milderungsgründe vor. Drei Angeklagte wurden mangels ausreichenden Beweises freigesprochen.
Aus Dem Amtsverkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 29 vom 21. April enthält: Gemeindefinanzstatistik. — Oeffentliche Mittel zur Förderung der Wohnungsbautätigkeit im 3ahre 1931. — Aenderung des Ausmahlungssahes für Roggenmehl. — Fleischbeschau und Trichinenschau. — Gebührenordnung für die Benutzung der städtischen Kanäle in Gießen. — Der Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen. — Dienstnachrichten.
Wirtschaft.
Oie Arbeiismarlilage im Reich.
Berlin, 22. April. (WTD.) Rach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 1. bis 15. April ist die Entwicklung der Arbeitslosenversicherung in der ersten Aprilhälfte durch einen Rückgang der Zahl der Hauptunterstühungs- empfänger um runl> 212000 und die Entwicklung der Krisenfürforge durch einen Rückgang um rund 34000 Personen gekennzeiHnet, wodurch die Entlastung einen größeren Umfang angenommen hat, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der HauptunterstützungS- empfänger in der Arbeitslosenversicherung beträgt demnach nach den vorläufigen Meldungen der Arbeitsämter Mitte April rund 2 105 000 und in der Krisenfürsorge rund 890 000.
Richt im gleichen Umfang wie die Entlastung der Versicherung und der Krisenfürsorge hat sich die Entspannung des Arbeitsmarktes fest- stellen lassen. Rach der Zählung der Arbeitsämter ist die Zahl der Arbeitslosen innerhalb der ersten Aprilhälfte um etwa 120000 zurück- gegangen. Da die Bewegung in der Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen der Gemeinden für den neuesten Berichtszeitraum (Mitte April) in Zu- und Abgang nicht bekannt ist, so muh von der Zahl von rund 4 6 2 8 0 0 0 Arbeitslosen im Zeitpunkt von Mitte April ausgegangen werden.
Tiur langsamer Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Ueber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Rassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen in Frankfurt a. OH.' Die Zahl der Arbeitsuchenden fiel in der ersten Aprilhälfe um 12 487 gleich 4,3 Prozent auf 280 071, vom 15. bis 31. März war sie um 16 217 gleich 5,2 Prozent gesunken: in den gleichen Zeitabschnitten des Vorjahres dagegen um 20 293 gleich 9 Prozent und 14 997 gleich 7,3 Prozent. Die Arbeitslosigkeit geht also merklich langsamer zurück, als im Vorjahre. Dis jetzt wurden fast nur die Saisonberufe entlastet, nämlich um 10 040, und zwar nahmen die Arbeitsuchenden in der Landwirtschaft um 1079, in der 3ndustrie der Steine und Erden um 2278, im Baugewerbe um 4698 und in der Lohnarbeit wechselnder Art um 1985 ab. Hierzu kommt vornehmlich der Rückgang in der Tabakindustrie (937), in der Holzbearbeitung (830) und im Bekleidungsgewerbe (Schneiderei und Putzmacherei 872). Die übrigen Konjunkturberu^e folgen nur äußerst zögernd. 3n den meisten Derussgruppen mögen dabei allerdings die zahlreichen Entlassungen von Lehrlingen mitgewirkt haben, die Ende März ihre Lehrzeit beendet hatten. Zu einem Teil beruht darauf wohl auch die große Zunahme der arbeitslosen Angestellten um rund 1600. Die Hauptunterstühungs- emp'anger gingen durch Arbeitsaufnahme und Aussteuerung um insgesamt 19 388 auf 164136 zurück, davon erhielten 116 163 Arbeitslosen- und 47 673 Krisenunterstühung. 3n der letzten Märzwoche wurden 6238 Kurzarbeiter unterstützt, gegen 7671 zu Ende Februar.
* Der Akti enindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindef (1924/26 = 100) stellt sich für die Woche vom 13. bis 18. April auf 93,2 gegenüber 94,7 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 89,2 (91,6), Gruppe verarbeitende 3ndustrie auf 82,7 (84,0) und Gruppe Handel und Verkehr auf 114,9 (116,1).
* GroßkraftwerkFrankenAG., Nürnberg. Infolge des günstigen Arbeitens der Wasserwerke und der hierdurch möglichen größeren Ersparnisse des Dampfkraftwerkes ist der Aufsichtsrat des Großkraftwerks AG. in der Lage, wiederum, wie im Vorjahre, eine Dividende von 9 o. H. in Vor schlag zu bringen.
* Harpener Bergbau-AG. Der Auf- fichtsrat der Harpener Dergbau-AG., Dortmund, beschloß, der auf den 30. Mai einzuberufenden Generalversammlung rorzuschlagen, von dem Aeberschuh des Geschäftsiahres 1930 in Höhe von 7 342 769 Mart 7 159 479 Mark zu Abschreibungen zu verwenden und den Rest von 183 290 Mark vorzutragen (im Vorjahre 6 Prozent Dividende).
* Kunstseide-Verhandlungen. Wie WTD. -H andelsdi en st von gut unterrichteter Seite hört, haben hx ‘Berlin Verhandlungen zwi
schen deutschen und ausländischen Kunstseide- produzenlen zwecks Schaffung eines gemeinsamen Verkaussburcaus für Deutschland begonnen. Dei der Schwierigkeit der zur Diskussion stehenden Fragen ist alxzunehmen, daß die Verhandlungen noch längere Zeit in Anspruch nehmen werden, ehe die einzelnen Kommissionen, denen die 'Bearbeitung der verschiedenen Probleme zufallen würde, den beteiligten Firmen endgültige Vorschläge unterbreiten können.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 23. April. Tendenz: widerstandsfähig. — Im heutigen Vormittagsverkehr machte sich im Zusammenhang mit der erneut flauen Neuyorker Börse eine stärkere Unsicherheit und Zu rückhaltung bemerkbar. Zum offiziellen Beginn des Verkehrs ergaben sich auf kleine Abgaben der Spekulation wieder einige' Abschwä- chunaen. Das Geschäft bewegte sich nur innerhalb der Kulisse. Das Publikum hat anscheinend keine Verkäufe Dorgenommen, denn das Angebot hielt sich in sehr engen Grenzen, und das wenig herauskommende Material fand glatt Aufnahme. Die Börse zeigte starke Widerstandskraft, zumal die Meldung über eine evtl. Senkung der Neuyorker Diskontrate auch die Ermäßigung des Reichsbankdiskonts wieder wahrscheinlicher werden läßt. Die Umsatztätigkeit war zu den ersten Kursen sehr gering, so daß nur wenig Papiere zur amtlichen Notiz gelangten. Niedriger eröffneten JG.-Farben, Salzdetfurth Deutsche Linoleum und Bankaktien, doch gingen die Abschwächungen nicht über 1 v. H. hinaus. Schon anfangs fester lagen Aku mit plus 1 v. H., Wayß & Freytag mit plus 2 v. H. An den übrigen Marktgebieten herrschte Geschäftslosigkeit. Anleihen ruhig. Nach den ersten Kursen setzte sich eine Befestigung durch, die vom Elektromarkt ausging, an dem besonders Schuckert und Siemens stark gesucht waren. Anregend wirkte, daß die Siemens AG. größere Fernsprechaufträge nach dem Saargebiete, trotz stärkster französischer Konkurrenz, erhalten hat. Die Spekulation schritt zu Deckungen, so daß gegen den Anfang Besserungen bis 1,5 v. H. eintraten. Schuckert gewannen 3,5 Siemens 2,5 v. H. Auch im weiteren Verlaufe schritt die Spekulation, die anfangs auf die schwachen Auslandmeldungen kleine Leerabgaben vorgenommen hatte, zu weiteren Deckungen, so daß bei zunehmender Geschäftstätigkeit erneut Besserungen zu verzeichnen waren. Am Pfandbriefmarkt war das Geschäft sehr ruhig, und die Kurse kaum verändert. Reichsschuldbuchforderungen behauptet. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld mit 3,5 o. H. unverändert. Am Devisenmarkt lag der Dollar gegen London mit 4,8610 auf die Ermäßigung der Neuyorker Banksätze fest. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,1985, gegen Pfund 20,4050, London gegen Neuyork 4,8610, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 49, gegen die Schweiz 25,23, gegen Holland 12,1013.
Berliner Börse.
23 c r I i n 23. April. Nachdem die gestrige Frankfurter Abendbörse weitere kleine Kursrückgänge gebracht hatte, nahm die Spekulation heute vormittag zunächst abwartende Hallung ein, da dem wieder sehr schwachen Schluß in Neuyork keine Besserung des 'Arbeitsmarktes gegenüberstand. Auch machte die Befestigung der Reichsbank einen guten Eindruck, und die alten Diskonthoffnungen tauchten im Zusammenhang mit den Erwartungen für die Neuyorker Diskontraten wieder auf. Zu den ersten Kursen war das Geschäft sehr ruhig, Eingang und Nachfrage waren ziemlich ausgeglichen. Während die Kundschaft eher realisierte, nahm die Kulisse zum Ultimo einige Deckungen vor. Stimmungsmäßig war die Börse gut behauptet, während Kursverluste bis 15 o. H. im Durchschnitt und ganz vereinzelt bis 4,5 v. H. eintraten. Einige Montanwerte, Kaliaktien, Konti- Gummi, Chade, Maschinen Buckau lagen etwas stärker abgeschwächt, während Hackethal, Holzmann und Hirsch Kupfer kleine Erhöhungen aufwiesen. An- leihen bröckelten bis 0,13 o. H. ab. Ausländer geschäftslos und wenig verändert. Pfandbriefe weiter still. Reichsschuldbuchforderungen in späteren Fälligkeiten bis 0,5 v. H. niedriger. Am Geldmarkt trat eine Veränderung der Sätze nicht ein. Auch im Verlaufe war das Geschäft ruhig, die Kurse konnten sich aber auf Deckungen der Spekulation bis 1 v. H. erholen. Svenskaaktien konnten im Zusammenhang mit dem zur Veröffentlichung gekommenen, günstig beurteilten Jahresabschluß bei Materialmangel 8,5 v H. gewinnen. Später beteiligte sich die Auslandarbitrage etwas mehr am Geschäft, zumal auch die Auslandbörsen im Verlaufe eine Befestigung erfuhren, und die Erholungen bei einzelnen Papieren bis 3 v. H. betrugen. Gegen 12.45 Uhr entwickelte
sich in Schuckert auf Dividendenhoffnungen größeres Geschäft, und der Kurs zog um 4,25 v. H. an.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 23. April. Auftrieb 60 Rin- der, 1100 Kälber, 166 Schafe, 1477 Schweine (93 Litauer). Es wurden notiert: Kälber: beste Maft- und Saugkälber 62 bis 65 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 56 bis 61 Mark, geringe Kälber 45 bis 55 Mark: Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- Hümmel (Weidemast) 43 bis 46 Mark, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 34 bis 42 Mark. — Marktverlauf: Kälber, Schafe und Schweine ruhig, ausoerkauft.
R'unft unD Wissenschaft.
Ausstellung prähistorischer Höhlenkunst in Frankfurt.
Sn Frankfurt a. M. fand dieser Tag? im Hause der Moden die Eröffnung der R u s st e l l u n g ..M a i> f i m u 5>f a n g a t q“ (Dilderga'eri: Prähistorischer Höhlenkunst und Afrikanischer Kultur) statt, bei der die Ergebnisse der großen For- schungsexpedi klonen von Leo Frobenius und das Material des Frankfurter städtischen Afrtta- Archivs gezeigt werden. Die Ausstellung wurde eröffnet mit einer Ansprache von Stadtrat Dr. Michel, der auf die Bedeutung—des Werkes von Leo Frobenius hinwies und einer" Festrede des Geheimrats Leo Frobenius selbst über den Sinn und die Bedeutung feines Werkes.
Sricffaften der Keöaffion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
W. H.» Leihgestern. Wir können Ihyen nur raten, eine vergleichsweise Erledigung der Angelegenheiten mit Ihrem Gegner anzustreben. Vorentscheidungen in einer gleich gelagerten Sache sind uns nicht bekannt. Da jedoch schon eine Anlage der geschilderten Art vorhanden war, so besteht die Möglichkeit, daß im Falle eines. Rechtsstreites, der mit hohen Kosten verbunden ist, auch eine Ihnen ungünstige Entscheidung getroffen wird. Vielleicht erreichen Sie doch einen Kostenbeitragsnachlah, weil doch zum mindesten teilweise eine Reuanlage geschaffen wurde.
909. Eine Polizeivorschrift, wonach Musizieren und die Jnbetriebhaltung des Radios von einer bestimmten Stunde an verboten sind, besteht hier nicht. Wird durch das Radio oder das Musizieren innerhalb eines Hauses Ruhe und Schlaf der Hausbewohner oder nur einer Mietpartei zur Nachtzeit gestört — als Beginn dieser darf 22 Uhr angesehen werden —, so ist der Hausbesitzer auf Ansuchen eines belästigten. Mieters unbedingt verpflichtet, von dem Störer die Unterlassung zu verlangen und erforderlichenfalls im Wege der Klage zu erzwingen.
Gewinnauszug
1. Klaffe 37. ‘Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den deiben Abteilungen I und II
2. Ziehungstag 21. April 1931
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
-6 ©«»Inn« ju 5000 ®L 2367 119976 313377
4 Gewinn« ju 3000 M. 104988 237383 -
8 Gewinn« ju 2000 W. 106291 197948 346069 394527
20 Gewinne «u 1000 M. 43682 115785 123896 173774 176249 227259 243631 248294 300259 303278
40 Oetotnne »u 800 QU. 2086 44666 78568 93018 96628 119704 129758 198403 222682 255951
306362 328051 336139 338190 346914 352471
357891 359861 369224 337897
50 Gewinn« ju 500 W. 155 519 31695 42354 60034 71888 83441 121709 122921 129205 139958
153525 164151 204653 213732 245739 285278 294638 296641 317899 318458 318482 354890 368154 379540
3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
2 Gewinne ju 50000 M. 23490
4 Gewinne zu 10000 QU. 67281 309234
2 Gewinn« ju 5000 M. 276021
4 Gewinn« ju 3000 M. 110745 399220
8 Gewinn« ju 2000 M. 140105 274287 337135 347984
30 Gewinne ju 1000 M. 16291 18848 27717 46321 160779 213117 226061 239379 247379 275782 343101 359057 365562 380759 390909
32 Gewinne ju 800 M. 1931 21662 31664 110480 117436 156287 163063 208620 234039 238376
256631 305235 319451 333060 364477 383054
58 Gewinn« ju 500 W. 19894 22843 28531 62154 77847 118830 126502 149425 159071 170787
172350 180194 187859 202767 216575 219961
225427 251587 256111 275035 277966 295106
309040 320842 322573 337933 340609 383160
399320
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.
Jrantfun a. Dl.
____________________________________________________________________1
; trän nun a. 1
Berlin
Schluß- fur< 1
1-Ubr- R"ti
Schluß^ tu rd |
Anfang, flure
Schluß-s
1-Uhr- |
Kurs |
Schluß-1
Anfang- flurd
Datum
22.4.
23.4.
22.4.
23.4.
Datum
22.4.
23.4.
224
23 4.
6% Deutsche Reichlanlethe von 1927 .........
7% Deutsche Reich «anleihe
84,75
—
84,75
—
Hamburg-Amerika Datei ... 7
Hamburg-SÜbamDampsschsts. 8
Hama Dampfschiff .... 10
63,75
1 1 1
64
114,25
86
63,5
113,5
85,75
Deutsche ein1.-en>l5f.-$<f)ulb Nil
100
58,1
6,2
95,25
I
100,13
58,13
6,3
96,2
58
6,25
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheCrebitankt. 10
65,5
75,25
65,5
64,75
DeSgl. ohne Bullos.-Rechte . .
8% Heg. yoUiflaal von 1929 (rüthablb 102%)......
I I I
Barmer Bankverein ... 10
Berliner Handelsgesellschaft . 19
Commerz, und Pnvat-Bank. 11
Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und
123,5
118,5
118
123,5
118,5
123
118,5
Oberteilen Provinz • Anleihe mit
137,75
137,25
137
137
vu«loI.-Rechtcn......
Deutsche Komm. Gammelabl.
Anleihe Gerte 1 ....
6% fitanll. Htip.-Bank Goldpfe
57,15
I I
57
1 1
DiSconto-GeseUschaft, ... 10
Drerbner Bank......10
Reichsbant........12
107,75
107,25
168
107,25
107,25
107,75
107,5
169
107,5
165
XIII untünbbar bU 1984 . . . 7% flranls. Hyv -Banl Golbvse
101,5
—
—
—
■d.e.®...........6
108,5
108,25
109,25
108,5
Bergmann.........9
90
nnlünobar bll 1932 .....
4K% iKbciniicb* Hov.-Bank
95,9
—
—
—
itiettr. Lteferung-gelelllchaft. 10
133,5
—
135
92,45
Licht und Uralt......10
124,5_
—
125
88,75
124,25
Selten & Guilleaume . . . IVi Äesellschas, für Elektrische
8% Pr. Lanberpkanbbrtesanstall,
87
Slanbbrtcle9i.it . .
100,5
—
100,5
—
Unternehmungen .... 10
127
127
127,9
125,75
8% Pr LandeSptancbrtesanstall,
Hamburger Elettrtjttätr-Werke 10
Komm^Lbl.N. 20......
7% Pr. Sanbecufanbbrtefairflalt,
—
—
—
—
dtbciniidie Elektrizität .... 9
Schlesische Elektrizität. ... 10
120
—
120
—
Blanbbrtele R. RI......
R.E.G. abg. orategfc Obligationen. rüdAoblbar 1938 ...
96,2
I I
96,5
I I
Schuckert & (lo.......11
Siemens & Halske.....16
Iranitablo.........6
141
176
1 1 I
141,5
176,5
140
175
Vabmener LEo.......10
130,5
—
291,5
—
4% OeftenetditlAe Goldrente . . 4,20% Oeiterreichische ©ilberreute 4% Oekierreich«che Einheitliche
2,4
—
23,6
2,45
—
Buderus ........ 6
Deutsche Erb dl ....... 6
Essener Steinkohle ...... 8
55
76
74
54,75
73,9
73,25
4% Ungarische Esoldrente .... 4% Ungarische Staat«tente v. 1910 4y,% oeW- von 1913
4% Ungarische «ronenrente . . <% Dürttlche ZoUanleibe von 1911 4% Dü etliche Vagdabbahn-Anl.
19 16,4
4,3
111111
19,13
16,6
16,8
4,35
19 J
4,3
Gelsenkirchener ....... 8
Harpener . ....... 0
Hoesch Eilen.
Öde Bergbau ....... IC
Rlöttncrroerle . ....... 7
Köln-Neucssen........ 7
Mannctmann-Röhren .... 7
81,5
71
68,5
76,75
1 1 1 1 1 1 1
81,5
70
67,75
183
69,5
74,75
76,75
80,5
70
65,5
183
72
75,13
4% beW. Gerte N.......
6% Rumänische vereinte Rente
4,4
4,4
—
4,4
4,35
—
Mansselder Bergbau . .... 7
Obcrschles. (Httnbebarl .... 5
Oberschles. ftotöreerte.....7
37
1 i 1
37,25
79,65
37
79
von 1903 ... . . .
Rumänische vereinte Rente von 1913..........
2% RmnLrtyche vereinte Rente .
1 1 1
I 11
8,5
15,4
6,95
15,1
6,8
1 PhönE Bergbau ....«% Rheinische Braunkohlen . . 10 Rheinstahl . ....... S Rieteck Mauten......7.8
62
179
83
61,5
62,25
176,5
82,5
61,25
175,5
81,25
^ranftun 0. M.
Berlin
Banknoten.
Schluß, l 1-Ubr- lur< | Kurs
Schluß. Iura
Anfa. g« Kur4
___________gerlln, 22 April__________ Amerikanische Roten......
Belgisch^ Roten .......
Dänische Roten .......
Englische Roten ........ srranzösilche Roten . ......
Holländische Roten.......
Italienische Roten........
Norwegische Noten.......
Deutich-OeNerreich, k 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten........
Spanische Noten........
Tschechoslowakische Roten.....
Ungarische Noten ....
Devisenmarkt Berlin
Gelb
4,179 58,10
111,95 20,345
16,37 168,11
22,04 111,93
58,83 2,482
112,08 80,61 41,47
12,39 72,95
- Frankfurt
Brief
4,199
58,34
112,39
20,425
16,43
168,79
22,12
112,37
59,07 2,502
112,52
80,93
41,63
12,45
73,25
a. M.
Datum
22.4
23 4.
22.4.
23.4.
Bereinigte Stahlwerke . ...
Otavi Minen .....16*/,
Kaliwerke Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 16
H. ,rarben-3nBu|tete ... 12 Dynamit Nobel.......6
Scheideanstall........9
Goldschmidt ........6
ROtgcrSwerke........6
Metallgelellschakt.......8
Philipp Hoymann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10 Lemeniwert Karlstabt. ... 10 fßanfc & ftreutoa......8
Schultheis Patzenhoser ... 15 Cftroede . ........12
Aku .........18
Bemterg.........14
Zellsloss Walbbal .... 18'/.
Zellstoss Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Waller ... 8 Dessauer Gas ..... 9
Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......
Maschinenbau A.-B. ..... 0 Rat. Automobil . ..... 0 Ctenftein 8 Koppel ..... 6 Leonhard Tietz ...... 10 Svcnska ..........
frankfurter Maschinen .... 4 Geißner .........6
Heyltgenliaebt ....... 0 Iunghan». ....... . 6
Lechwerke..........8
Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8 ®tiag. .........10
Gebt. Roeder.......10
Boigt & Haesfner ...... 9 Süd deutsche Zucker .... 10
57,5
165,5
169,25
252
148,25
133,5
49,5
55,5
74
101,5
81
34,75
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32
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116
236
17,75
39
68
128
11 1 1 1 1 1 1 1 1 1111i£11111I3i1 a 1 1 1 21 lLs2 21,11
57,5 31,25 166,5 168,5
252
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50
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35
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55
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98,5
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134,75
32,5
93,25
49,5
115
234,5
22 April
23. April
Amtliche Notierung
<*ejb | Artet
Amtliche Notierung
Geld | Bries
SlmfL- Rott- Bu n.-AircS Brff-Antw Cbristiania. Kop.-iibagen Stockholm . HelsingforS- Italien . . . London. . . Neunork .. Parts.... Schweiz .. Spanien • • Japan . . . Rio de Jan. Wien in D-. Ceft. abgeft. Prag • • . Beiirad . . Budapest - - tbui.iariea . Lissabon . Danzig. . . Äonft.otüt. Athen. Leutaoa Uru uay. . Latrv . . .
168,47 1,376
58,32
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112,21
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4,202 2,763 20,to


