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2.
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3.
4.
Der mandschurische Konflikt.
Chinesische (Acstcnwrdcrungcn in ttcnf
fßenf, 21. Oft. (CNB.) Die Bemühungen des Dölkerbundsrates um eine Losung des japanisch- chinesischen Konfliktes haben eine bedeutungsvolle Wendung genommen Briand. der dem Nate prä. fibiert, hat sich nämlich entschlossen, eine öffentliche Sitzung des Rates für morgen in 'Aussicht iu nehmen, in der der Rot einen Beschluß fassen soll. Japan ist bereit, den Rat Briands anzunehmen und darauf zu verzichten, vor der Eröffnung von Berhandlungen eine ausdrückliche '21 n orte n n u n g seiner Rechte auf bie mandschurischen Eisenbahnen durch China zu verlangen. Borausjetzung dafür ist. daß China bereit ist, allgemein und grundsätzlich die Lerpflich- tungen anzuerkennen, die sich aus den Verträgen ergeben. Gelingt es Briand, China dazu zil veranlassen, dies anzunehmen, so glaubt man, daß damit ein großer Fortschritt erreicht und der Weg zu den Verhandlungen frei gemacht wäre. Der Vertreter Chinas. S z e, hat heule abend Briand sol- gende vier Forderungen überreicht:
Bildung einer ständigen Schlichtunhs - und Schiedskommission für alle künftigen Streitigkeiten in der Mandschurei.
Tiit* diesen Forderungen wird sich morgen das
Erhöhung der rheinischen Provinzialumlage.
Vom Provinzialaudschuß abpclchnt, vom Cbcrpräfihcntcii dekretiert
Bildungsmaßnahmen für jugendliche Arbeitslose. Berlin, 21. Oft. (Sil.) Der ReichSarbeits- ininister hat an die obersten Sozialbehörden der Länder ein Schreiben gerichtet, das Richtlinien für die Bildungsmaßnahmen im Interesse jugendlicher Arbeitsloser enthält. Das Schwergewicht der Arbeit an den Jugendlichen wird danach bei den örtlichen Stellen liegen müssen, die In Zusammenarbeit mit den Gan- desarbeitsämtern einen möglichst großen Kreis von Jugendlichen ohne Zwang erfassen sollen. Berufliche Bildungs- mahnahmen werden im Mittelpunkt der Ber- anstaltungen stehen müssen. Bei den jugend- pslegnerischcn Maßnahmen wird es sich vor allem um solche der körperlichen Ertüchtigung und der allgemeinen Bildung handeln, wofür die unentgeltliche Bereitstellung von Surnhallen usw. und die freie Benutzung vorhandener Einrichtungen erforderlich erscheint. Die Finanzierung der Maßnahmen geschieht, soweit es sich um berufliche Bildungsmaßnahmen handelt, aus den Mitteln der Rcichsanstalt. Alm auch den Jugendlichen die Beteiligung zu ermöglichen, die nach den Bestimmungen an den Maßnahmen der Arbeitsämter nicht teilnchmen können, hat der Reichsarbeitsmintster dem Präsidenten der Reichsanstalt besondere Reichs- mittel in Höhe von zunächst 950 000 Mark zur Verfügung gestellt, weitere Reichsmittel hat der Reichsinnenminister angesorderl. Länder und Gemeinden werden aufgefordert, sich, wie im Borjahre, tunlichst an der Finanzierung zu bete i l i g e n.
Komitee ber Großmächte beschäftigen.
China erstrebt die Einigung.
Verhandlungen zwischen Nanking und Kanton.
London, 21.Olt. (Sil.) Marschall Dschi - angkaischek, der Präsident der Ranking-Re- gierung, hatte am Dienstag eine erste Be«
Sofortige Räumung ber besetzten Gebiete durch Japan.
Einsetzung einer neutralen Beobachter. f o m m i f f i o n.
Angemessene Entschädigung.
Pfarrer Eckert-Mannheim seines Amtes enthoben.
Karlsruhe, 20. Olt. (CRD.) Die evangelische Kirchenregierung hat. zu dem il e b e r t r i 11 des Pfarrers E ck e r t (Mannheim) zur KPD. Stellung genommen und sich grundsätzlich dahin ausgesprochen daß es mit dem Amt eines im aktiven Dienst der Evangelischen Landeskirche stehenden Geistlichen nicht vereinbar sei, als agitatorisch tätiges Mitglied einer politischen Partei anzugehören die jeglicher Art von Religiosität, vor allem aoer dem Christentum und den es vertretenden Kirchen dein schärfsten Kampf a n g e s a g t hat und diesen Kampf in Wort und Sat rücksichtslos führt. Auf Grund dieser Stellungnahme der Kirchenregierung hat der Evangelische Oberlirchenrat gegen Psarrer Eckert das dien st gerichtlich «Verfahren mit dem Ziel der Entlassung aus dem Kirchendienste eingeleitet, ihn mit Rücksicht auf die bei weiterer amtlicher Betätigung mit Sicherheit zu erwartende Beunruhigung der weitesten Kreise des evangelischen Kirchenvolkcs mit f o - sortiger Wirkung seines Amtes enthoben und Den ihm für eine Reise nach Rußland erteilten ilrlaub zurückgezogen.
barren im Werte von r u n d e i n e r h a l b e n M i l. liorde Franken gelöscht. Die „Aquitania wird mit 285 Goldbarren aus Amerika erwartet. Die beiden Paffagierbampfer „Presibent Roosevelt" und Deutschland" die nach Cherbourg unterwegs sind, haben in sge'samtöOO Goldbarren an Bord. Weitere Goldsendungen stehen in Aussicht.
Rom, 21. Oft. (TU.) Unter ber Ueberschrift.Zusammenarbeit" hebt Gayda im „G i o r n a l e d Italia", dem Sprachrohr des Außenministe- riums, bie politische Bedeutung der Grandireise nach Berlin hervor. Seit dem deutschen Ministerbesuch in Rom verzeichne die politische Chronik drei neue Tatsachen, erstens den italienischen Vorschlag des R ü st u n g s Waffenstillstandes, zweitens den Beginn einer neuen Reihe politischer Unterredungen mit Amerika, bie bie ftänbig wachsende Zusammenarbeit zwischen den europäischen Großmächten und Amerika beweise, drittens die Verschärfung ber Krise, bie eine engere Zusammenarbeit ber Großmächte immer notroenbiger mache. Italien habe stets ben Standpunkt vertreten, daß die Regierungen vor allem diejenigen Fragen angreifen sollten, auf bie fie selbst einen unmittelbaren Einfluß hätten, wie bie Fragen der R ü st u n g e n, der Schulden und ber Reparationen. Es sei zwecklos, in Genf auf Umwegen und mit unzureichenden Mitteln Rezepte gegen die Uebel ber Stunde zu suchen, wenn man an ben grunblegenbcn finanziellen und wirtschaftlichen Fragen vorübergehe. Italien habe sich stets für gemeinsames Han- beln ber europäischen Mächte mit Unterstützung Amerikas und gegen Einzelunternehmungen ausgesprochen, die nur Teillösungen ergeben könnten.
Grandis Berliner Besuch
Italien und der deutsche Weg der Selbsthilfe.
Italien habe Wert darauf gelegt, Deutschland in die Versammlung der Großmächte einzuschalten und Mussolini habe wiederholt festgestelll, daß Italien in Deutschland em wesentliches (Element der politischen und wirtschaftlichen Befriedung Europas sehe. Daher wünsche Italien ein gesundes, st arte s, aktives Deutschland, das in eine Lage versetzt wird, bie ihm bie volle und bauernde Ausübung seiner politischen Verantwortung gewährleistet.
.Wir stellen heute mit Genugtuung fest", erklärt Gahda, »daß Deutschland immer stärker seine inneren Kräfte zeigt. Die Heber- zeugung Mussolinis, daß Deutschland miteige- n e n Mitteln die Schwierigkeiten der Stunde überwinden könne, durch Anwendung eines harten, aber männlichen Gesetzes, das daS faschistische Italien für seinen Wiederaufbau befolgt hat, ist durch die Tatsache bestätigt. Das Verdienst daran haben die Vaterlandliebe weiter Kreise deS deutschen Volkes und die Regierungskunst deS Reichskanzlers Brüning, der mit umfassendem politischem Blick und klarer Erkenntnis der Ziele eine bewegliche politische Handlungsweise verbindet, die sich aller nationalen und internationalen Möglichkeiten und Schwierigkeiten bewußt ist."
Matuschkas politische Vergangenheit.
Ein Privatbeamter, Karl Matuschka, der in den gegenrevolutionären Zeiten Mitglied eines Ofsizierdetachements war. hat sich in Budapest gemeldet. Er war seinerzeit vor ein Militärgericht gestellt, jedoch freigesprochen worden. Die in einzelnen Blattern erschienene Mitteilung, daß der Dia Torbagyer Attentäter Silvester Matuschka einer geacn- revolutionären Offiziersorganisation angeyört hätte, beruht offenbar auf einer Verwechselung mit dem vorerwähnten Karl Matuschka. Silvester Matuschka hat sich niemals an einer gegenrevolutionären Bewegung beteiligt, dagegen werden immer mehr Daten überseineRolle während der kommunistischen Räte- Herrschaft bekannt. So war er als politischer Detektiv unter dem Terroristen Corvin Klein tätig und hatte fein Amtszimmer gemeinsam mit dem später gehenkten Terroristen Gabriel Schön im ParlamentSgebäude. Auch stand er in lebhaftem Verkehr mit dem Volkskommissar für Kriegswesen Bago, da er nicht nur als politischer, sondern auch als militärischer Rechercheur tätig war. Ss ist also einwandfrei festgestellt, daß Matuschka als Geheimagent der roten Polizei tätig war und daß er am Ende dieser Zeit sogar in Csantaver eine Räuberbande gegründet und geführt hatte. AIS die rote Herrschaft niedergeschlagen wurde, tauchte er plötzlich in VeSzprem auf, wo er fich zum Polizei st adthauptmann auf- schwingen wollte AlS man fich aber dort über fein Vorleben unterrichtete, verschwand er aus der Stadt Weiter wurde festgestellt, daß er sich auch bei einer Truppe der Gegenrevolutionäre gemeldet hatte, aber eben wegen feiner roten Umtriebe nicht ausgenommen wurde. Damit lcheinen die 5eHHeilungen, bafi Matuschka überhaupt nichts mit den Kommunisten \u tun gehabt habe, zusammenzubrechen.
.Düsse Ib o rf, 21. Okt. (WTB.) Der P r o v i n - z i a l a u s s ch u n hat Stellung genommen zu bem Ersuchen de» Ministers, bie P r o v i n z i a l u m - läge für bas Rechnungsjahr 1931 um einen Bc- irag zu erhöhen, ber im absoluten Ergebnis 5 0 v. ch. b e s Auskommens ber Bürgerfteuer nach bem Lanbessatz in allen Gemeinden ber Provinz cleirfifommt. Oiefer Betrag, ber schätzungsweise acht Millionen RM. aufs Jahr betragen würbe, soll a n ,' ? Landesbank abgeführt werben, um bas .Heid) unb den ctaat von ben Verpflichtungen, bie |k für bie Landesbank burch bie Bereitstellung von ^chatzanweisunoen übernommen haben, roieber zu befreien, ier Provinzialausschuß hat baju einst i mm l g solgenbes beschlossen: Der Provinzial- ausschuß teilt durchaus bie Auffassung ber Staats- regierung, baß bie Streife unb Gemeinden der Provinz alles ihnen Mögliche tun müssen, um ihren Verpflichtungen ber Lanbesdank gegenüber zu er- Men. Dagegen kann ber Provinzialauoichuß eo uirtH billigen, wenn, anstatt daß der Staatskom- inisiar sich unmittelbar an bie Schuld- ""kreise der Landesbank hält, jetzt der Versuch unternommen werden soll, auf dem Wege über eine Erhöhung der Provinzialumlage allgemein in allen Streifen und Gemeinden, auch b e n । e n i g .• n bie keine Verpflichtungen a - a < n u b r der Landesdank haben, neue Steuern aus-
• Die Vorgänge in Braunschweig.
Berlin, 21. Okt. (EMD.) Wie wir vom Reichsinnenministerium erfahren, ist jetzt der vom ReichSinnenminister angeforderte Bericht der braunschweigischen Regierung über bie Vorgänge anläßlich der nationalsozialistischen Tagung im Reichsinnenministerium eingetros- f e n. Der Bericht deckt sich im wesentlichen mit den bereits mündlich vom brauschweigischen G e- sandten gemachten Mitteilungen und auch mit der Darstellung, die der G a r n i s o n ä 11 e st e von Braunschweig, Oberst Geher, dem Reichsinnenminister gegeben hat. Der „Völkische Beobachter" nimmt den Bericht des Garnisonältesten zum Anlaß, die Aufforderung an den Reichswehrminister zu richten, die Schuldigen, die die Vorfälle in der Oesfentlichkeit ausge- bauscht haben, zu packen. Der Minister habe gezeigt, daß er den äleberfällen in Braunschweig große Bedeutung beimefse. „Wir nehmen nicht an", so schreibt das Blatt, „daß diese Bedeutung in Hern Augenblick geringer wird, wo es sich herausstellt, daß die Verwundeten zum größten Selle Rationalsozialisten sind und die Marxisten die Angreifer waren."
zuschreiben. Der Prooinzialausschuß bittet daher die Staatsregierung dringend, die Forderung einer Erhöhung der Proolnzurnlage nicht weiter 3u erheben, zumal schon die Zahlung ber heutigen Provln- zialurnlage bei ben Stabt- unb Landkreisen auf größte Schwierigkeiten stößt. Darauf erklärte der Vertreter des Oberpräsidenten, daß nun gemäß der Verordnung des Reichspräsidenten die Erhöhung ber Provinzialumlage vom Oberpräsiden- t e n f e ft gefegt wirb.
fprechung mit verschiedenen Vertretern der Kanton-Regierung in Schanghai. Die Verhandlungen zwischen Ranking und Kanton drehen sich um eine Umbildung der chine-
hcißt es, daß sich Dschiangkaischek ausschließlich den Heeresangelegenheiten widmen werde, während Huanmin die Präsidentschaft übernehmen solle, lieber die Besetzung des Außenministeriums durch Wu oder Eugen Sschen sei bisher noch keine Entscheidung gefallen. Jedenfalls würde eine derartige Umbildung der chinesischen Regierung bedeuten, daß die Kuomintang wieder alle Macht in sich vereinige. In Schanghai erwarteten etwa 20 000 Personen mit Fahnen und Musikkapellen in den Straßen die Vertreter von Kanton, die mit der Regierung von Ranking über die Einigung Chinas verhandeln wollen.
Aus aller Welt.
Die Beifefjung Edisons.
Die sterblichen Ueberreste Edisons wurden am Mittwochnachmittag in der Familiengruft auf dem Friedhof vpn Orange (Rew Jersey) in aller Stille beigcseht. An der schlichten Feierlichkeit nahm in Vertretung des amerikanischen Präsidenten Frau Hoover teil, außerdem bemerkte man Henry Ford und zahlreiche weitere Freunde des Verstorbenen. Zu Ehren des Verstorbenen wurden am Mittwochabend um 10 Uhr im ganzen Land die Lichter für eine Minute gelöscht. Selbst die Fackel der Freiheitsstatue war während dieser Zeit in Dunkel gehüllt.
Eine Büste Edisons im Deutschen Museum zu München.
Das Deutsche Museum, dessen Ausschuh- Mitglied Edison war. hat im Ehrensaal der Elektrotechnik neben der Marmorbüste von Werner von Siemens auch diejenige von Edison aufgestellt, das letzte Bildwerk, das noch nach dem Leben geschaffen werden konnte. Es ist dem Deutschen Museum von den größten elektrotechnischen Vereinigungen Amerikas gestiftet worden.
17 Todesopfer des herner Grubenunglücks.
Die Zahl der Todesopfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Mon t Cenis" hat fich aus 17 erhöht. Rachdem noch am Dienstagabend drei verletzte Bergknappen gestorben waren, find in der Rächt zum Mittwoch zwei weitere Bergleute ihren schweren Verletzungen erlegen. Zur älnterstühung der Hinterbliebenen hat der Vorsitzende des Grubenvorstandes persönlich 10000 Mark zur Verfügung gestellt. Die Stadt Herne hat für jeden Toten und Verletzten den Betrag von 100 Mark bewilligt. Außerdem hat die K n a ppschaft in Bochum das Sterbegeld in Höhe von 200 bis 250 Mark zur Auszahlung gebracht und die Knappschafts-Kreditaenossenschaft einen Vorschub auf d i e äl n f al l r e n t e für den Monat Oktober an die Hinterbliebenen gezahlt, so daß diese fürs erste vor materieller Rotlage geschützt sind. Die Kosten der B e i f e tz u n g der Todesopfer übernimmt die Zechenverwaltung.
Das neue DDE -HauS eingeweiht.
Rach einer Bauzeit von rund fünf Vierteljahren fand anläßlich der Fertigstellung deS Hauses des Verbandes Deutscher Elektrotechniker ein Festakt statt, dem Vertreter der Reichs- und Staatsregierung, der Technischen Hochschule, der Technisch - Physikalischen Reichsanstalt, sowie Vertreter der berufsverwandten Verbände beiwohnten. Der Vorsitzende des DDE. dankte allen Mitarbeitern und gab dem Wunsche Ausdruck, daß das Haus stets eine Stätte der treuen und pflichtbewußten Arbeit im Dienste des ganzen Volkes fein möge. Rachdem Staatssekretär a. D Feyerabend die Glückwünsche der ReichS- und StaatSregierung überbracht hatte, hielt der Erbauer des VDE.-Hauses, Regierungsbaurat Dr.-Ing. e. h. H e r 11 e i n, einenLichtbildervor- trag über fein Werk und feine Baugeschichte.
Eine Berliner Chirurgische Universitätsklinik wird geschlossen.
Die vom Geheimen Medizinalrat Prof. Dr. Bier geleitete Erste Chirurgische Klinik der Berliner HntDcrfität wird im Verfolg der Sparmaßnahmen am 1. April geschloffen werden. Dem Personal mit sechsmonatiger Kündigungsfrist ist bereits gekündigt worden. Das übrige Personal wird die Kündigung zu den festgesetzten Terminen erhalten, so daß zahlreiche Aerzte, Schwestern und Wärter mit dem 31. März aus ihrem Dienstverhältnis entlassen werden. Die Chirurgische Klinik soll nach dem 1. April als Poliklinik weitergesührt werden. Die stationäre Behandlung soll Wegfällen. Ob Geheimrat Bier die Leitung der Poliklinik übernehmen wird, steht noch nicht fest.
Lichtstreik in Andernach.
Eine stürmisch verlaufene Protestoersammlung der Andernacher Bürgerschaft beschättigte sich mit bem seit Wochen von ben Metzgern burchgesuhrten Schlachthofboykott, dem Licht- und Strompreis und mit der Steuerfrage. Die Versammlung forderte Ruckgängigmachuna des. mit bem neuen Schlachthofdirektor abgeschlagenen Vertrages und stellte sich rückhaltlos hinter bie Maßnahmen ber Metzger Weiter stellte die Der- sammlung fest, baß bie Ferngasversorgung M i 11 e l r h e i n (Thüringergas) die Forderung, ben hohen Gasoreis von 45 Pf. zu ermäßigen, völlig ignoriert. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, legt bie gesamte Bevölkerung alle ®e- schäfte unb Lokale des Stadtgebietes von Donnerstag, ben 15. Oktober bis einschließlich Samstag, den 17. Oktober, völlig b u n l e 1. Diese Maßnahme soll periodisch wiederholt werden. Bleibt bie Gasfernversorgung weiter auf ihrem Standpunkt, bann sollen Lichtmaschinen In bie Häuser eingebaut werden, um ben Strom selbst zu erzeugen. Die Stadtverwaltung
I wird beauftragt, zu versuchen, auf Grund ber Notverordnung ben mit der Thüringer Gasgesellschaft abgeschlossenen Vertrag zu annullieren.
Ottawa—Mexiko in knapp 13 Stunden.
Der amerikanische Flieger Major D o o 1 i 111 e startete früh 4.30 älhr in Ottawa (Äanaba) und traf nach einer Zwischenlandung in Washington um 1715 Mfcr in der Stadt Mexiko ein. Die zurnckgelegte Strecke beträgt 4000 Kilometer.
Schneesturm im Erzgebirge.
Seit Dienstagabend tobt im Erzgebirge ein schwerer. Schneesturm, der in der vergangenen Nacht von einem starken Gewitter begleitet war. Der Schnee liegt durchschnittlich 10 bis 14 cm hoch. Auf der Straße von Grumbach nach Joehstadt behindern starke Schnecocrwehungen den Kraftwagen- verkehr. In den höheren Regionen in Oberwiesenthal unb im Kammgebiet hält ber Schneesturm mit unverminderter Stärke an. Auch Chemnitz hatte in ber Nacht Schneetreiben, das von Gewittern begleitet war.
11 000 Mark bei einer Bank geraubt
In die Geschäftsstelle der Mecklenburgischen Genossenschaftsbank in Waren ^Mecklenburg) dran- gen Einbrecher ein, nachdem sie bie Türen mit einem Nachschlüssel geöffnet hatten. Sie brachen ben Geld- schrank kunstgerecht auf unb stahlen baraus ben Ge» famtinbalt in Höhe von 11 OOo Mark. Die Art be» Einbruches hat große Aehnlichkeit mit Einbrüchen in bie Lanbkrankenkasse Teterow, in bie Vanb- bunbhanbels-Gesellschaft Waren und in bie Spar- koste in C a a g c. Man vermutet, baß es sich in allen Fällen um die gleichen Täter handelt.
Jüt 50 000 RM. Kleider gestohlen.
Bei einer Berliner Konfektionsfirma wurde durch unerkannt entkommene Täter nachts ein großer Einbruchsbiebstahl verübt. Die Diebe stahlen etwa 600 Seiden- und Wollkleider sowie Selben- unb Wollstoffe im Gesamtwert von etwa 50 000 Mark. Höchstwahrscheinlich haben bie Einbrecher zum Fortschaffen ber gestohlenen Sachen ein Auto benutzt.
Schwere Zuchthausstrafen für ungetreue Beamte.
3n dem Prozeß wegen Veruntreuungen beim Reichsamt für Landesaufnahme wurden wegen schweren AmtSverbrechenS verurteilt: der Derwaltungsamtmann WladiSlaw Wolff zu viereinhalb Jahren Zuchthaus, der Regierungsinspektor Arthur Bluhm zu drei Jahren Zuchthaus, die RegierungSobersekretäre Richard Baer und Alfred Wendt zu je zwei Jahren Zuchthaus. Die Haftbefehle wurden aufrechterhalten. ES handelte sich um die Unterschlagung von rund 350 000 Ma rk AmtSgeldern aus der Kasse deS ReichSamtS für Landesaufnahme.
Autounglück einer Fußballmannschaft.
Die in einem Lastkraftwagen auf der Heimfahrt befindliche Fußballmannschaft deS »SV. Jugendpflege" aus Eickelborn bei Essen erlitt zwischen Delbrück und Doke einen verhängnisvollen Unfall. Das Auto geriet in einen Straßengraben und begrub die dreißig Insassen unter sich. Der Torwart und ein anderer Spieler konnten nur noch a (S Leichen geborgen werden, währen fünf weitere Verletzte in bewußtlosem Zustande dem Del- brucker Krankenhaus zugeführt werden muhten. Bei zweien, die dovpelte Schädelbrüche erlitten haben, ist bet Zustono besorgniserregend, während bie Verletzungen der übrigen leichter Ratur sind.
Tabakschmuggler.
Kriminalbeamten auS Gelsenkirchen gelang eS. ein Schmugglerauto zu stellen und sieben Zentner feinsten holländischen Rauchtabak zu beschlagnahmen. Die Wageninsassen konnten fich auf holländisches Gebiet in Sicherheit bringen. Die Beschlagnahme erfolgte hart an der holländischen Grenze bei Schloß Terporten in der Rähe von Hassum.
Die Wetterlage.
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Wettervoraussage.
Infolge ber klaren Nacht sind in unserem Bezirk unb in Süddeutschlanb bie Temperaturen bis zu 5 Grad unter Null zurückgegangen. Dagegen hat in Norbdeutschlanb ber Dorschub ozeanischer Lust bie Werte etwas über Null gehalten. Der Hochbruck- einfluß dürfte jetzt mehr unb mehr abbauen und Störungen über bem Norbmeer unb ber Biskaya langsam zur Geltung kommen. Dabei steigen bie Temperaturen an, unb ber Nachtfrost geht zurück. Der Witterungscharakter dürste sich mehr wechselhaft gestalten.
Aussichten für Freitag: Nebliges und wolkiges Wetter, nachts unb am Tage etwas milder, später auch einzelne Niederschlage.
Lufttemperaturen am 21. Oktober, mittag» 8,7 Grad Celsius, abends 1,1 Grab: am 22. Oktober: morgen» 0,5 Drob Maximum 9,1 Grad, Minimum — 2 4 Grab. — Grbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Oktober, abends 7 Grab: am 22 Oktober: morgen» 3,6 Grab Celsius — Ni-derschläge 0,2 mm. — «onnenschelndauer 5M Stunden.


