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Hugenberg auf dem Stettiner Parteitag der Oeutschnationalen.

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jcppeiin" in pernambuco.

Das Cuftid?iff(Brot Zeppelin" bat Sonntag um 12 Uhr MEZ. den Aequotor bei 31,6 Grad West passiert und ist 22.30 Uhr (Greenwicher Zeit) in Pernambuco gelandet.

& gibt nur eine Stimme

Deo '&wjdier umKH ctas (Beste uzicL ninvnt^ Eckstein./fe 5. Sie kostet bei gleicher "

werden. __ ,

Die die weiteren 2,5 MM. NM. am Schul. tat eingebracht werden sollen, was voraussichtlich durch eine zweite Notverordnung geschieht, steht in wesentlichen Punkten noch offen. (Es wird davon gesprochen, die sogenannten M e h r st e l l e n , die über die Meß-issern hinausgehen, fort sollen zu lassen. Diese Mehrstellen belasten heute vor allem die Gemeinden. Da der Staat ihre Ueberwe.fungen verkürzen will, scheint auf diesem Gebiet eine Ent- laftung geplant zu fein. Das wurde in der Praxis eine Heraufsetzung ber Rl aff en j If fern und der Stundenzahl bedeuten. Um bei den Volksschulen eine Verringerung zu erzielen, denkt man an die Herabsetzung der wöchent- lichen Unterrichtsstunden der Schuler, vielleicht auch an die Erhöhung der Pflicht- stunden der Lehrer.

Parteitag her hessischen Sozialdemokratie.

Die Kandidaten für die Landlaqtzwahl

Dor ms 20. Sept. (DSN.) Der Canbespartel- tag der hessischen Sozialdemokratie war der Lor-

Regierung erlitten. .Schlecht vorbereitet, schicht eingcleitet, schlecht burchgeführt und schlecht be­graben", wird die Geschichte als Urteil über diese diplomatische Totenstätte sehen. 2U>er daS I schlimmste ist, daß dieser Verlaus typisch für die auswärtige Politik deS schwarz-roten Dun» de- ist, dessen überzeugter Vertreter ja der volks- partciliche Minister EurtiuS ist. Verantwort- lich ist der Reichskanzler und das ganze Kabi­nett. Die einzige würdige Antwort wäre sein Rücktritt und die Auflösung von Reichstag und Landtag, um nach den Gesetzen politischen Anstandes daS Urteil deS Volkes cntgcgenzuneh- men. Auch in sonstigen handelspolitischen Din­gen fährt diese Regierung mit der Stange im Rebel herum. Dis weit in die Kreise der In­dustrie hinein versteht man es nicht, wie zuLasten der gesamten Landwirtschaft, deS ganzen Mittel­standes, des Hauptteils der Industrie sowie der gesamten Arbeiterschaft unsere Handelspo - I I i t i t in der Hauptsache aus die AuSsuhr - I Interessen von ein paar groben Wer- ken eingestellt sein kann.

Gegen hie

Politik her Notverordnungen.

Den drängenden Problemen eine- gefahrvollen Winters steht die Regierung hilflos gegenüber. | Das sogenannte Winterprogramm, an dem ; das Kabinett jetzt herumdoktert, geht dem Uebcl nicht an die Wurzel. Um die sichere Riederlage bei der preußischen Landtagswahl zu vermeiden, erörtert man Verfassungsänderungen. Zu dem Zwecke soll Preußen zerstört werden. Und das alles soll verfassungswidrig durch Rowerord- nungen gemacht werden. Wir legen fcierliQ Ver­wahrung gegen bai ein, waS die sozialistisch be­einflußte jetzige Reichsregierung, was die Regie­rungen in Preußen und anderen Ländern aus den Rotverordnungen des Herrn Reichspräsidenten hinter seinem Rücken gemacht haben. Was die DRVP. will, liegt für jeden, der es sehen totll, klar zutage. Ich nenne die Grundzüge einer vor­läufigen Verfassungsreform, den Plan einer Re­parationsabgabe, unsere Vorschläge einer ver­änderten Handelspolitik und Landwirtschaftspoli­tik, ferner den ausgearbeiteten Gesetzentwurf für die Entschuldung der Landwirtschaft ufw. An den fruchtlosen Verhandlungen des Reichstags be­teiligen wir uns nur noch insoweit, als wir da­mit der Grund- und Hauptaufgabe der unerläß­lichen Vorbedingungen neuen Aufschwungs dienen können: nämlich der Bildung einer neuen nationalen Regierung. Mit vaterlän­dischen Verbänden, Stahlhelm und Rationalsozia­listen, stehen wir in der nationalen Opposition fest zusammen. Roch vor Reichstagsbeginn, denke ich, wird aus gemeinsamer Tagung ein neuer Weckruf erschallen. Dei Wiedereröffnung des Reichstags wollen wir verabredungsgemäß zur Wahrung unserer Rechte solange erscheinen, wie eS uns gut dünkt. Wir sind bereit, mitzu- arbeiten, aber nicht als Diener einer Rich­tung, die erwiesenermaßen falsch ist. Wenn die Katastrophe da ist: keine Hand soll sich zum Schutze dieser Regierung und dieses marxistischen Systems erheben. Person und Eigentum derjeni­gen die sich zu uns bekannt haben, das ist der einzige Wert, den es zu schützen gilt, biS zu dem Augenblick, in dem die Macht in die Hand der nationalen Opposition übergeht.

| Oie Ursachen hes Kvnstttts.

London, 19. Sept. (XU.) Die bisherigen Rachrichten auS Ostasien über den chinesisch-japa-

I Nischen Konflikt gaben bisher kein klares D i l d über die Ursache und den Zweck der japa- Nischen Aktion. DaS chineslsch-japanische Verhält­nis war bekanntlich feit einiger Zeit stark ge­trübt Iapan glaubte Anlaß zu begründeten Klagen wegen der Behandlung seiner Staatsbürger und seiner Waren in Shina zu haben, während Shina seinerseits in der Beibehaltung gewisser fremder

I Vorrechte in Ehina durch Iapaner eine I Gefährdung seiner nationalen Freiheit sah. Die Tatsache, daß Iapan auf dem chinesischen Fest­land besonder- in der Mandschurei Eisen­bahnen und andere große Unter neh­men besitzt sühxte zu weiteren Reibungen.

I Diese allgemeine Stimmung ist durch einen 1 Zwischenfall verschärft worden, der fich vor elni- 1 gen Wochen zugetragen bat. Ein japanischer Generalslabchaup'.mann namenS Rakamura.

, I wurde in der Mandschurei ermordet und ' zwar nach japanischen Berichten von ch i n e - 1 fischen Solda ten der Mukdener 2tr - mcc. Auf japanische Vorstellungen hin, haben die chinesischen Behörden die Angelegenheit unter-

I sucht, jedoch die Mörder Rakamura- nicht t c ft- stellen können. Dies hat in Iapan große Sr-

I Witterung erregt und zu energischen Protesten , in der japanischen Arm»e Anlaß gegeben.

Zu diesem ersten Zwischenfall ist nun am Frei­tag ein zweiter hinzugckommen, der sich in der Rahe von Mukden ereignet hat. Rach japanischen

I Berichten sollen chinesische Truppen eine Gisenbahnbrücke nördlich von Mul­den in die Lust gesprengt haben. (Die Chinesen bestreiten daS und behaupten, die 3a- paner hätten die Brücke selbst gesprengt.) DieS haben die Iapaner zum Anlaß genommen, um zunächst die Garnison einer kleinen chinesischen Stadt gefangen zu setzen, und hierauf M u k d e n, die Hauptstadt der Mandschurei, m i - litärisch zubesehen. Die japanische Ak- tion erfolgte nach japanischen Angaben, um China zu veranlassen, eine ausreichende Genugtuung zu leisten. Ob etwa weitere Absichten der Iapaner hinter der Aktion zu suchen sind, bleibt abzuwarten. ES muß berück­sichtigt werden, daß die japanischen Kapitalanlagen in der Mandschurei auf mehrere Milliarden Gold-

Selten» des Zentrums ober Irgendeiner anderen Stelle ist während der Zeit meines Vorsitzes der DNDP. niemals irgendein Angebot zu irgendwelcher positiver Mitarbeit" gemacht worden. Nur wir hoben unsererseits vor der Reichstagsauflosung dem Reichskanzler Brüning den offiziellen Vorschlag einer Zusammenarbeit ge­macht. Wir stoßen in dieser kritischen Stunde keine fianb zurück, die sich uns zu wirklich ehrlicher Zu­sammenarbeit anbietet. Wir kennen in der Poliirk feine grundsätzlichen Feindschaften. Wir könnten uns sogar in die Rolle hineinversetzen, daß wir mit dem vom Reichspräsidenten gestützten Reichskanzler ein Spiel mit verteilten Rollen gespielt hätten. Em Spiel das zugleich nach und nach alle Macht in die Hand des Reichspräsidenten legt. Will das Zentrum es darauf ankommen lassen, daß Deutschland i n d ... Bolschewismus hineinrennt? Dient sein heu­tige» Verhallen nur der Aufgabe, den Reichspräsi- denten bis zum Ablauf feiner Amtszeit über die wirkliche Lage hinwegzutäuschen und alsdann offen bie angesammelte Macht mit der So-

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Wettervoraussage.

Das kräftige britische Hochdruckgebiet entfaltet sich mehr nach Dkandinavlen hin, während über Deutschland die Polenstörung Platz greift. Dabei ist es wieder zu stärkerer Haufenwolkenbildung und auch vielerorts zu schauerartigen Riederfchlä- gcn gekommen. Entsprechend der Druckverteilung erhalten wir Lustzusuhr auS Rorden, die neben weiterer Abkühlung vorerst noch wcchselhastcS Wetter bedingt. Die dabei auftretenden Regen­schauer dürsten jedoch leichterer Art sein.

Vorhersage für Dienstag: Wechselnd wolkig mit Aufheiterung, kühler, vereinzelt leicht» Regenschauer. r

Vorhersage für Mittwoch: Wechselhaft und kühl nachts Temperaturen in Gefrierpunkt­nähe, meist trocken.

Lufttemperaturen am 20. September: mittags 14,2 Grad Celsius, abends 10,8 Grad: am 21. September: morgens 8 Grad. Maximum 14,7 Grad, Minimum 6,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 20. September: abends 14,6 Grad-, am 21. Septem­ber: morgens 12,2 Grad Celsius. Niederschlag» 0,7 mm. Sonnen,djeinbauer 454 Stunden.

fystems* sand eine Entschließung Mierendorss» einstimmige Annahme, in der gefordert wirb, fchärsste Distanzierung von der Regierung Brüning, wenn die Regierung nicht die Mindestvorausfetzungen für eine aktive Bekämpfung der Dirtfchaftskrife schafft.

Die Kandidatenliste enthält folgende 'Ha­men: Adelung (Mainz), Leufchner (Darmstadt), Lux (Niederslorstadt), Kaul (Offenbach), Zinnkann (Worms), £r. Gumbel (Gießen), Frau Prings- heim (Darmstadt), Delp (Darmstadt), «ntbes (Sprend­lingen), Stefsan (Oppenheim), Lorenz (Erzhausen), Widmann (Offenbach), Maurer (Lauterbach), Harth (Rüstelsheim), Rink (Urberach), Thomas (Mainz), Storck'(Darmstadt), Glenz (Büdingen), Arnoul (Neu-Isenburg). Roh (Bensheim), Stabt- müller (Offenbach), Ledert (Hetdesheim), M 0 ß b 0 r s (Vilbel), Ness (Michelstadt). Aus der neuen Kandi­datenliste find die bisherigen ßanbtagsobgcorbncten der SPD. Mann (Gießen), Frau Noll (Gießen), Rechthien (Friedberg), Schaub (Büdesheim), Sturmfels (Darmstadt) und Weber (Offen­bach) nicht verzeichnet. Diese Abgeordneten werden also mit dem Schluß der gegenwärtigen Legislatur- periode aus dem Landtag ausschetden.

z l a l d e m 0 k r a ti e zu teilen?

Scharfe Kritik

an Außen- unh Handelspolitik.

3n welch unüberbietbar schlechter Weife un­sere auswärtigen Geschäste geleitet werden, hat besonders deutlich der Verlauf der ZollunionSverhandlungen mit Oesterreich gezeigt. Eine schimpflichere Riederlage als die Zurück­ziehung deS Zollplancs in Dens hat kaum je eine

mark geschätzt werden.

Oer Dölkerbnnhsrat nimmt Kenntnis.

Genf, 19. Sept. (WTD.) Der VölkerbundSrat wurde am SamStag mit dem Konflikt zwischen China und Iapan besaßt. Der Vertreter Japans, V 0 s h i s a w a, gab eine kurze Erklärung ab, worin er mitteilte, er könne schon heute die Versicherung abgeben, daß die japanische Regierung alles tun werde. umweitereVer- wicklungen zu vermeiden. Der Vertreter Chinas, Sze, gab daraufhin seinerseits die Erklärung ab, daß die chinesische Delegation mit Bewegung von den Vorgängen gehört habe, die aus der Mandschurei gemeldet worden seien. Der Präsident des Völkerbundsra s, L e r r 0 u x, gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Angelegenheit einen frriedlichen Verlauf nehmen werd«.

Oie Detterlage

Sonntag,

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Stettin, 20. Sept. (WIB.) Auf dem deutsch- nationalen Paneitag hiell der Führer der Partet, Geheimrat Hugenberg, eine Rebe, in der er u. a. ausführte:

3n Deutschland ist ein innerlicher Umschwung der Machtocrhältnisse eingetreten, der künstlich und ver­fassungswidrig niedergehalten wird sonst hätten wir langst in Preußen und im Reich eine Regierung der nationalen Opposition. Heute haben wir bie Diktatur de » Zentrums. Ihr Zweck ist die Verhinderung einer Rechtsregierung. Ihre Machtgrunblagen sind der Reichspräsident, die Reichswehr und Preußen, d. h. bas Bünbnis des Zentrums mit der preußischen Sozialdemokratie und damit bie preußische Schutzpolizei. Einige W l r t - fchastsfuhrer stützen sie in ber bei ihnen be­kannten Kurzsichtigkeit Die Mi11elp arte le n geben ber Zentrumsblktatur durch ihre Hilfe den Mantel ber Legalität. Unter solcher Deckung voll- Steht sich bie Knebeluna ber Opposition. Auf dem loungplan hat sich bie Zentrumsblktatur ausgcbaut. Jom Herbst 1929 ab war es für den gesunden Menschenverstand Har, daß die Sozialdemokratie fich nach der Annahme des ^oungplanes aus der Verantwortung drücken wollte. 2m Frühjahr 1932 sollte bann ein marxistischer Reichspräsident und ein in ber Mehrheit marristischer Reichstag gewählt werben. Durch Herbeiführung ber Rcichstagswahl vom 14. September 1930 haben wir den letzten kramp haften Versuch ber SPD., bie Verantwortung abzuschutteln, glücklich vereitelt. Das nationale Deutschland hat feiner Pflicht und historischen Auf­gabe gemäß nicht ein Quäntchen Mitverantwortung für bas Geschehene übernommen

Wie steht bie Opposition zum Kabinett Brüning?

80 Prozent des Gehaltes auf 75 Prozent ist fa schon I berettung btt Landtagswahl am 15. November burA die Reichsregierung bekanntgeworben und I geroibmet Nach einer Rede des Reichstagsadgeord- wird auch für bie ?e,sisch?n Beamten durchgeführt | neten Ritzel über bie ..Aufgaben der «ozial^mo.

1 kratie Im verfall bes kapitalistischen Wirtschaft--

Die Zesehiiiig Mldens dunh japanische Truppen

Tokio, 19.Sept. (TU.) Die militärifche Aktion ber japanischen Truppen wird in Mukden weiter fortgesetzt. Gestern hat bie japanische Infanterie

mehrere Truppenteile ber chinesischen Regimenter entwaffnet unb die Offiziere in Hast behalten. Nach russischen Berichten ist das ganze Leben Mukdens vollkommen stillgelegt. Die Stadt

wird von javanischen Truppen bewacht, bie nicht nur die militärischen Verwaltungen, fpnbern auch bie Banken unb die Behörden besetzt Hal- t c n. Die Zahl der Toten ist noch nicht genau fest- gestellt. Während die Japaner sehr geringe Zahlen melden, schätzt man in Mukden selbst die Toten auf über 120. Die chinesische Presse meldet über weitere starke japanische Truppentransporte in Rich- tung Mukden.

Marschall Tschanghsueliang, ber sich zur Zeit in Peking aufhalt, hat seine Regierung in Mukden davon unterrichten lasten, daß die gesamte Verantwortung für bie militärische Aktion die japa­nische Regieruna und chre Besatzungstruppen tragen. Tschanghsueliang hat ein Telegramm der chinesischen Regierung in Mukden erhalten, wonach alle Maßnahmen getroffen seien, das Vorgehen ber Japaner zum Stillftanb zu bringen.

Zuspitzung her Lage.

Tokio, 21. Sepl. (IDTB. Funkspruch.) Das ja­panische Kriegsministerium gibt bekannt, baß bie chinesische Kirinbioision gegen Tschientau an der Grenze Koreas vorgerückt ist. Man erwartet, bahweiterejapanlscheTruppen aus koreanachder Mandschurei abgeheu werden. Ein Teil der japanischen Division, bie in Kanam in Nordoslkorea liegt, ist bereits verladen worden.

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