Wenn Menschen auseinandergehn
Vornan von I Schneiden Zoerstl.
Urheberrechtsschutz Verlag O. Meister, Serba a.
16. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Lieber ihnen schwamm die blaue Glocke des Himmels. Rur die Ränder der Eteppe waren in leichtes rauchiges Grau gehüllt. Der Roden brannte. Die Atmosphäre war zur Glut überhitzt. Verstaubt, welk biS an die Wurzeln, kauerten die Gräser auf der schwarzkrustigen Erde. Risse und Spalte klafften und schrien nach dem Labsal des Regens. Die Stunde Sturmgewitters vom Vortage hatte kaum die Oberfläche genetzt. Zu lange hatte die Eteppe darnach dürsten müssen.
Horvaths Rerven vertrugen diese Liebertemperaturen schlecht. Seine Wangen standen fahl und die Backenknochen meißelten sich scharf aus seinem Gesicht.
Rosmarie sah es und litt mit ihm. „Guido."
Er schrak zusammen und muhte seinem Vlick erst eine Richtung geben. Sein Körper sank halb nach vorn über. Die Augen schlossen sich. „Rosmarie", stöhnte er.
Ihr Blick hing weit offen an seinem Wunde. „Wenn ich wühte, wie ich dir helfen könnte!"
Horvaths Lippen schwiegen, bi- die Pferde im Hof der Tanja standen.
Die Tage schleppten sich. Roch nie waren sie RoSmarie so endlos lang erschienen.
Sie suchte nach Hoiwath und fand ihn nicht. Bela Szengeryi aber wurde ihr mit jeder Stunde ein gröberes Rätsel.
„Wenn das Liebe ist!" dachte sie verzweifelt, „bann besser nichts. Eher noch eine alte Jungfer werden, wie die Aga, dann ist man wenigstens an niemand gebunden."
Sie wuchs rascher zum reifen Weibe heran, als in den letzten Monaten zuvor. Szengeryt hatte kaum einen Blick für sie, noch weniger Zeit, sich mit ihr zu befassen. Er half dem Professor beim Auspackcn seiner Sammlungen, machte Rachtragungen in feine Tagebücher, präparierte Felle und konnte mit scheu liebkosenden Fingern über schillernde Schlangenhäute streicheln, dah Rosmarie darüber zornig wurde.
Gegen abend zu machte er meilenweite Spaziergänge in die Steppe hinein, blieb auch wohl eine Rächt weg und kam am anderen Morgen mit eingefallenen Augen und schleppendem Schritt nach der Tanja zurück.
Einmal stand sie am Gartenzaun und sah ihn
kommen. „Guten Morgen", war alles, was er sagte, als er durch die Türe trat.
Sie vermochte sich nicht mehr zu beherrschen. „Weshalb bleibst du Rächte lang weg?" stieb sie hervor.
Er mah sie erstaunt. „Soll das ein Vorwurf sein?"
Sie geriet immer mehr in Erregung. „3a, ein Vorwurf. Du bist das wohl so gewöhnt. Aber man lebt hier nicht wie unten im Busch."
„Wie meinst du das?"
Sie sah plötzlich sein verbranntes Gesicht vor sich, drohend, mit Augen, vor denen sie Furcht enchfand. Mit einem Achselzucken wollte sie an ihm vorüber. Er hielt sie am Gelenk der Rechten, spürte, wie sie zusammenzuckte, und verstärkte den Griff. „Ich hoffe, dab du dir nichts weiter dabei gedacht hast, Rosmarie."
„Rein, nichts weiter." Ihr Mund verschob sich zu hilflosem Weinern „Lab mich jetzt!"
Er trat zur Seite und blickte ihr nach, bis ihr Weihes Kleid nur noch als schneeiger Flecken weit drauhen in der Steppe erschien.
Török kam zufällig den belieft en Weg vom Hause herab, hakte Szengeryi unter und ging mit ihm nach den Feldern. „Hast du mit ihr gesprochen?"
„Rein."
„Ihr habt doch zusammen geredet, Dela", erinnerte Török.
Ein Kopfschütteln.
„Könnt ihr euch nicht mehr verstehen?"
„Rein - wir verstehen uns nicht mehr. Ich werde demnächst packen und mich einer Forschungsreise nach dem Pol anschliehen."
„Bedenke, mein Junge, sie ist erst achtzehn Jahre"
„Lind ich bin neunundvierzig. Zwanzig Jahre bin ich älter geworden da unten, zwanzig Jahre. Sie vergleicht mich mit Horvath, das macht es. Er bleibt immer und ewig jung."
„Bela, du sprichst wie ein Llnzurechnungs- fähiger."
„Vielleicht bin ich es. Herr Professor."
„Ich muh ihm helfen", dachte Török, „der arme Mensch zermürbt sich sonst." Während sie nebeneinander dahin schritten, schwebte ihm nicht nur Delas Gesicht, sondern auch das des Geigers Horvath vor Augen. Rein, ein Horvath war Szengeryi nicht! Dazu war er zu schlank, hatte zu viel ausgeprägte Rasse in den Zügen. Rur der Mund war weich geschwungen. Dieser und die groben dunklen Augen in dem schmalen Gesicht berührten ungemein sympathisch, so dah selbst das etwas trotzige Kinn diesen Eindruck nicht zu stören vermochte.
Töröks Blick suchte über die Ebene. Ein flatterndes weihes Etwas tanzte wie eine Wolke darüber hin. Das war Rosmarie auf dem Rücken ihres Pferdes. Man konnte sehr deutlich die Lim-
risse der beiden Gestalten erkennen und tote sie plötzlich zu Boden stürzten und sich nicht wieder erbeben.
Török wollte zu Dela sprechen, aber der begann schon zu laufen. Der Professor rief chm ein „Warte!" nach, aber Szengeryi hörte es nicht mehr. In langen Sähen rannte er nach der Richtung, nahm im Sprung eine Hecke, die sich ihm in den Weg stellte, verhing sich mit dem Absatz in einem Spalt der klaffenden Erde, riß ein Stück Boden mit sich und rannte weiter.
„Rosmarie!"
Don den beiden Gestalten, die noch etwa zehn Meter von ihm ablagen, regte sich keine. Dann hatte er die Stelle erreicht. Die Arme um den Hals des Hengstes geschlungen, kauerte daS Mädchen auf der Erde und prehte ihren Kopf gegen den des Tieres, dessen glasige Augen bereits brachen. „Bela! Ach Dela, das wollte ich ja nicht!" „Rosmarie!" Der junge Mann beugte sich über die Weinende.
Sie schrak auf und starrte ihn an. „Er hat sich das Genick gebrochen — und ich lebe."
Szengeryi wurde bläh. „Sv sehr liebst du ihn, Rosmarie?"
„Ich möchte so gerne tot fein mit chm."
„Lind ich?"
Sie erwiderte nichts, neigte nur abermals den Kopf gegen den des Hengstes und klammerte die Finger in dessen seidenglänzende Mähne.
„Wäre es dir lieber, wenn ich an seiner Stelle läge?" Er sah, wie sie zusammenzuckte. Der Schweih rann ihm über die Stirne und seine Brust keuchte noch vom Lauf. „Ich würde glücklich sein, wenn es so wäre, Rosmarie. Vielleicht würdest du dann auch ein solches Weinen für mich finden, wie für das Pferd hier."
Sie richtete sich etwas auf, fah ihn an und barg das Gesicht aufschluchzend in die Hände. Er zog sie behutsam hoch und legte ihren Kopf an seine Schulter. Lind als sie ihm nicht wehrte, wagte er es, seinen Mund erst auf ihren Scheitel und dann auf ihre Lippen zu drücken.
„Bela!"
„Wen rufst du, Kind? Mich oder daS Pferd hier?"
„Dich!"
Er hielt sie mit beiden Armen an sich gedreht, streichelte die todblassen Wangen, die an seiner Brust ruhten, fühlte, wie fie erschauerte und hörte sein Blut vom Herzen nach den Schläfen rasen.
„Rosmarie!" Als keine Antwort erfolgte, hob er ihr Kinn mit zartem Griffe hoch. „Lind Horvath?"
Sie schüttelte den Kopf und wollte sich von ihm frei machen. Aber er hielt fie so fest, dah es kein Entrinnen gab. Erst als Török dicht vor ihnen stand, lockerte er die Arme und liebkoste Rosmaries Finger, während feine Rechte nach
dem verendeten Tier am Boden zeigte. ..Er muhte fein Leben lassen, damit wir beide uns finden konnten. Rosmarie hat mich lieb, HerL Professor."
Er nahm den Arm des Mädchen- in den feinen und suchte nach ihren Augen. Aufmerksam wandte er den Blick nach der Richtung, in der der ihre ging. Horvath kam quer über einen der Sturzäcker. stand einen Moment reglos und beschlcu- nigte dann sein Tempo. Er begriff fofort. Ein Lächeln trat in fein Gesicht. Lein Glückwunsch war so ehrlichen Herzens gesprochen, dah Lzen- geryi vollständig irre wurde.
„Du erlaubst doch. Bela, dah unsere Freundschaft weiter bestehen bleibt?" bat Horvath.
.Wieso?" Szengeryi begriff nicht sogleich.
„Er ist mein Freund, wie er auch der deine ist", erklärte Rosmarie und lieh die Augen bittend auf ihm ruhen.
Szengeryi- Rechte hob sich langsam und streckte sich Horvath entgegen, lag eine Sekunde ohne Druck in der des andern und fiel dann mit der Schwere, eines Steines an seinen» hellen Beinkleid herab.
Er sah, wie ein Schatten über den Weg glitt Es war der Schatten, der in sein Glück fiel Rosmaries und Dela- Drautzeit barg Him- mel-seligkeiten in sich.
Eie war nicht mehr sie selbst. Losgelöst vom eigenen Ich war sie nun ganz liebespendendes, geheimnisvoll verheihendes Weib, das einen Mann wie Szengeryi um alle Vernunft brachte.
Er konnte vor ihr im Grase knien und lerne Lippen auf ihren Händen ruhen lassen, ohne sich zu regen. Ihr Gesicht zwischen seine Finger gebettet. sog er jeden ihrer Züge in sich ein. Hatte er fie eine Stunde nicht gesehen, rannte er nach der Richtung, in der fie gegangen war und trug sie dann auf den Armen zurück.
Selbst in den Rächten lieh die Sehnsucht ihn nicht ruhen. Er sah in den Kissen auf und horchte durch das Fenster, das immer offen stand, ob nicht aus dem ihren, das nur angelernt blieb, ein Ton kam, der ihm tagte, dah sie wach sei und seiner gedenke.
„Er zerbricht mich", dachte Rosmarie, wenn seine Küsse eine Wildheit kündeten, die fcinei sonstigen Ruhe ganz zuwider lief.
Török schüttelte den Kops. Dab man liebte, toaw in der Ordnung. Aber dab Dela so lieben würde, war aufocr aller Berechnung. Szengeryt kannte sich selbst nicht mehr. Wenn er allein war oder nur von Rosmarie gesehen, wühlle et die Finger in die steinige Erde und ritz Stück« davon heraus.
„Was tust du?" whhrte sie und hielt sein« Hände fest.
„Lab mich", bat er. „Ich mub einen Schmerz verspüren, damit ich nicht sterbe vor Glück."
kFortsetzung folgt.)
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Richard Grünewald
AernforecherMSl BadnbofstrabeS? __
Beschluß
in dem Bergleichsverfahren über das Der mögen des Kaufmanns Louis genannt Ludwig Stern in Gießen, umfassend auch die Firma Kaufhaus Ludwig Siern in Gießen, Bahnhofstraße 2—4.
1. Der in dem Bergleichstermin vom 1. Oktober 1931 angenommene Vergleich wird hierdurch bestätigt.
2. Infolge der Bestätigung des Vergleichs wird das Verfahren ausgehoben.
Gießen, den 8. Oktober 1931. 7018D
Hessisches Amtsgericht.
Zwangsversteigerung 50<J 1
Am Donnerstag, dem 5. November 1931, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts- gebäude, Zimmer 112, das im Grundbuche von Gießen dem Schlossermeister Karl Wilke in Gießen zugeschriebene Anwesen Diesecker Weg 28 5535D
Flur 21, Nr. 33 -- 472 qm hosrelle
Flur 21, Nr. 32",., = 1732 qm Grabgarten, geschätzt 16 731 Reichsmark, versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20 (Stadthaus), zur Einsicht ausgchängt.
Gießen, den 24. August 1931.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: L e o, Ortsgerichtsoorsteher.
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Der Antrag auf Eröffnung des Berfah- rens nebst seinen Anlagen ist auf der Geschäftsstelle zur Einsicht der Beteiligten nie. dergelegt.
Gießen, den 19. Oktober 1931.
Geschäftsstelle des Hessischen Amtsgerichts.
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