Wetzlar II. Nach den bisher gezeigten Leistungen ist Tv. Münchholzhausen als recht aussichtsreich anzusehen. . , . ,
3m 2. Spielbezirk spielen: T.» u. Spv. Duhbach II, Pol.-Spv. Butzbach II.. Tv. Großen- Linden, Tv. Lützellinden, Tv. Nieder-Mörlen, Tv. Pohlgöns I. Hier gelten Tv. Grohen-Linden und der vom Südwestd. Turnverband neu in den Gau Hessen übergetretene Tv. Pohlgöns, der über eine sehr gute Handballelf verfügt, als Favoriten.
Der 3. Spielbezirk umfaßt die Vereine des Dogelsbergaebiets: Tv. Ortenberg, Tv. Merken- frih, Tv. Hirzenhain, Tv. Gedern, Tv. Dorheim. Voraussichtlich wird es in dieser Gruppe zu einem Zweikampf zwischen Gedern und Ortenberg kommen. .
Der vierte Spielbezirk sieht die Vereine der Marburger Gegend vereinigt: Tv. Nieder- Weimar, Tv. Rieder-Walgern, Tv. Ockershaufen. Tv. Wallau, Tv. Wetter!.
B-Klasse.
24 Mannschaften stehen in der B-Klasse. die man in fünf Spielbezirke eingeteilt hat und zwar in folgender Anordnung: . _
1. Bezirk: Tv. Ebersgöns, Tv. Griedel, Tv. Kirchgöns, Tv. Lich, Tv. Pohlgöns II. — 2. Bezirk: Tv Dutenhofen, Tv. Klein-Linden l, Tv. Krofdorf I, Tv. Münchholzhausen II. Tv. Nauborn, Tv. Wetzlar-Niedergirmes I I. — 3. Bezirk : Tv Angersbach. Tv. Grünberg, Tv. Maar, Tv. Romrod — 4. Bezirk: Tv. Buchenau. Turnv. Goßfelden II, T.- u. Spv. Marburg II. Tv. Oberrosphe, Tv. WetterII. — 5. Bezirk: Turnv. Fronhausen, Tv. Kirchhainil, Tv. Moischt, Turnverein Roth.
Neu ist die
C-fUaffe
die in einem Bezirk die folgenden Vereine umfaßt: Tv. Klein-Linden II, Tv. Krofdorf II, Turnv. Oberbiel, Tv. Groß-Rechlenbach Sn dieser Klasse wollten noch verschiedene neugegründete Handballabteilungen spielen; sie sind für eine ordnungsgemäß knirchzuführende Spielreihe aber noch nicht genügend durchorganisiert.
Jugendklasse.
Diese spielt mit 15 Mannschaften in drei Spielbezirken:
1. Bezirk: Tv. Heuchelheim, Sp.-Vgg. 1900 Gießen, Tv. Lich Tv. Wetzlar, VfL. Wetzlar, Tv. Wetzlar-Niedergirmes. — 2. Dezirk: T.- u. Spv. Butzbach. Tgm. Friedberg, Tv. Großen-Linden, Mtv. Gießen, Tv. Hochelheim. — 3. Bezirk: Tv. Cappel. Tv. Cölbe, Tv. Goßfelden, T.- u. Spv. Marburg.
Die äußerst starke Beteiligung an der diesjährigen Verbandsrunde wird an die Gauspielleitung die höchsten Anforderungen stellen. Die bewährte Tatkraft des Gauspielwarts Frih Seibert (Wetzlar), des Gau-Handballobmanns Wilhelm Mohr (Gießen) und des Gau-Schiedsrichterob- manns H. Weisel (Butzbach), die von sachverständigen Mitarbeitern gut unterstützt werden, läßt aber erwarten, daß es im Interesse der Spielsache gelingt, den g roßen Spielplan ordnungsgemäß zur Durchführung zu bringen.
1. Kreisoffene volkstümliche Wettkämpfe desMänner-Tum-Vereins
Wie schon berichtet, finden am kommenden Samstag und Sonntag die ersten kreisoffenen
Wettkämpfe des Männerturnvereins auf dem VfB.°Waldsportplah statt. Diese Veranstaltung verspricht ein großes sportliches Ereignis zu werden. Dis jetzt sind schon über 300 Wettkämpfer und Wettkämpferinnen der D. T. und der D. S. B. gemeldet. Don den über 30 Vereinen, ine bis jetzt ihre Teilnahme zugesagt haben, sind in erster Linie zu nennen: Polizei Frankfurt, Stadtsportverein Frankfurt, Turngesellschaft Koblenz, Turngesellschaft Offenbach, Turngesellschaft Darmstadt, Turnverein 1860 Dad-Nauheim usw., sowie die Turn- und Sportvereine unserer Stadt Gießen (Tv. 1846, MTV., A.Tv. Rheinfranken, SP. Vg. 1900, VfD., Deutsche Iugendkraft, Universität und Reichswehr. Von diesen Vereinen sind verschiedene Teilnehmer hervorzuheben: Frl. Becker vom Stadtsportverein Frankfurt als Kreis- sowie süddeutsche Landesmeisterin in Weitsprung und 100-Meter-Lauf, die auch süddeutsche Hochschulmeisterin im 100-Meter-Lauf ist und bei den vor 14 Tagen veranstalteten Deutschen Frauenmeisterschaften in Magdeburg sich bis in den Endlauf durchringen konnte. Ferner ist Jakobs vom Frankfurter Sportverein, als süddeutscher Meister im Sechskampf und 5. Sechskampfsieger von den deutschen Meisterschaften, sowie Acker, Frankfurt, der 10-Kampf-Kreis- meifter, gemeldet. Eine glänzende Besetzung zeigt der 3000-Me ter- Lauf, wo sich die alten Rivalen Fornoff, der Kreis- und süddeutsche Landesmeister, und Schaaf von der Sp. Vg. 1900 Gießen treffen werden. Von den übrigen Teilnehmern sind noch besonders hervorzuheben: die weit über die Grenzen des Kreises bekannte Hochspringerin und Mehrkämpferin E. Bickel- Haupt vom MTV. Gießen, der bekannte Mittelstreckler Mog, Bad-Nauheim (süddeutscher Meister im 800-Meter-Lauf), und sein Dereinskame- rad Wiener (Kreismeister im Speerwurf), ferner Gugel vom VfB. Gießen (in der 5-Besten- Liste der D. S.B. Dr.M ö ckelm a nn hat für Hochspringer gemeldet, Gerhard, Sp. Vg. 1900, der erst am vergangenen Sonntag beim ^-Kilometer-Lauf „Quer durch Dortmund" als überlegener 1. Sieger durchs Ziel gehen konnte, startet ebenfalls.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Rieder-Florstadt I — Gießen I 6:1.
Gießen war zum fälligen Serienspiel am vergangenen Sonntag in Nieder-Florstadt zu Gast. Von: Anstoß ab entwickelte sich ein flottes ausgeglichenes Spiel. Beide Hintermannschaften bekamen reichliche Arbeit. Nach dem Wechsel ließ Gießen merklich nach. Die Einheimischen fanden sich dabei mit den trostlosen Plahverhältnissen besser ab und errangen einen sicheren Sieg.
Schwalheim! — Wieseck l 8:2.
Das Spiel brachte eine ilcberrafdmng. Schwalheim erwies sich auf eigenem Platze als ein schwer zu schlagender Gegner. Die Wiesecker konnten sich mit den schlechten Plahverhältnissen nicht abfinden. Sm Verlaufe von zwanzig Minuten konnten die Einheimischen durch Fernschüsse den Hüter der Gäste siebenmal überwinden. Dann erst kam Wieseck auf, gestaltete das Spiel offener, aber erst nach dem Wechsel konnten (Halbzeit 7:0) zwei Tore aufgeholt werden, während die Plah- besitzer um ein weiteres Tor auf 8:1 erhöhten.
Wirtschaft.
Dorschußkrediie
auf Geireide-LieferungSveriräge.
Zur weiteren Erleichterung der Finanzierung der Getreideernte ist die Möglichteilt eröffnet worden, daß auf abgeschlossene Lieferungsverträge über Roggen, Weizen und Gerste inländischer Herkunft neuer Ernte Dorschuhkredite gewährt werden, und zwar, soweit Lieferungen und Vorschüsse über Warengenossenschaften in Frage kommen, durch die Getreide-Sndustrie und -Kommission AG-, Berlin, soweit Lieferungen und Vorschüsse über den Getreidehandel in Frage kommen, durch die Zentrale deutscher Getreidekreditbanken AG-, Berlin. Die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt gewährt für Wechselkredite, für derartige Bevorschussungen auf Lieferungsverträge eine Zinsrückvergütung von 6 Prozent der Wechselsumiüe, auf das Sayr berechnet, für die Dauer der Laufzeit der Wechselabrechnung, soweit sie nicht über sechs Wochen hinausgeht. Wird der derzeitige Reichsbankdiskontsatz von 10 Prozent herabgesetzt, erfährt der Rückver- gütungssah die gleiche Ermäßigung.
•
• Oeffentlich-rechtliche K redit- an ft alten für baldige Wiederaufnahme desDörsenhandels. Die im Verband Deutscher öffentlich-rechtlicher Kreditanstalten zusammengeschlossenen Cmissionsinstitute beschäftigten sich mit der Wiederaufnahme des Dörsenhandels. Die Auffassung ging dahin, daß nach erfolgter Senkung des Lombardsahes und noch Abschluß der Stillhalteverhandlungen die notwendigsten Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des Dörsenhandels erfüllt sind. Snzwischen haben die Snftitute auch Vorbereitungen getroffen, um denjenigen De- sitzern ihrer Emiffionswerte, die gezwungen sind, ihre Effekten flüssig zu machen, die Aufnahme von Lvmbardkrediten zu erleichtern. Es ist zu hoffen, daß es durch die Erleichterung des Lombardkredites gelingen wird, das Entlastungsbedürfnis der Effektenbesiher der Aufnahmefähigkeit des Marktes anzupassen und hierdurch einem Verfall der Rentenbörse vorzubeugen. Desondere Verhandlungen sind eingeleitet worden, um ein Effekten angebot auf dem Gebiet der sozialen Versicherungsträger zu vermeiden. Nachdem sich auch die Kurse der deutschen Auslandemissionen von ihrem Tiefstand erholt haben, sind die öffentlich-rechtlichen Cmissionsinstitute der Ansicht, daß die Wiederaufnahme des Dörsenhandels im Snteresse der Wirtschaft bald erfolgen sollte.
' Roggen-Ausfuhrregelung. Die Verordnung für die Regelung der Ausfuhr und des Reimportes von Roggen wird, wie WTB.- Handelsdienst erfährt, ebenso wie die entsprechende Verordnung für Weizen mit dem 24. August in Kraft gesetzt werden. Die Regelung erfolgt völlig parallel zu der für Weizen getroffenen. Die Ausfuhr bleibt auf die Zeit bis 31. Dezember 1931 beschränkt, während die Wiedereinfuhr ohne jede Einschränkung bis 31. Suli 1932 vorgenommen Werden kann. Dei der Wiedereinfuhr ist unter Nachweis des Exportes einer entsprechenden
Rvggenmenge ein Zoll von 1 Mk. je Doppelzentner zu entrichten.
* Die Einfuhrbewilligung für Stick st vfferzeugnisfe. Zu der Verordnung über die Einfuhrbewilligung für Stickstofferzeugnisse wird von unterrichteter Seite darauf hingewiesen, daß angesichts der großen Preis- verwüftungen auf dem internationalen Stickstoffmarkt einige Nachbarländer, so Frankreich und die Tschechoslowakei, bereits zu Einfuhrverboten für Stickstofferzeugnisse geschritten find. Wenn Deutschland jetzt feine Maßnahmen ergriffen hätte, würde die Gefahr eines derartigen Preissturzes beftanöen haben, daß die deutsche Stickstoffindustrie in die schwierigste Lage geraten wäre. Die Angebote lagen zum Teil schon 40 Prozent unter den bisherigen Preisen. Die Regierung war daher gezwungen, durch die Verordnung von Einfuhrbewilligungen die große wichtige Stick- stosfindustrie vor dem Erliegen zu bewahren.
* Antragsergebnisse der öffentlichen Lebensversicherungs-An st alten im Juli 19 31. Bei den im Verbände öffentlicher Lebensoersicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen öffentlichen Lebensversicherungs- anstalten sind im Monat Juli dieses Jahres 13 913 Versicherungen mit über 23,1 Millionen RM. Versicherungssumme in der Lebensversicherung einschließlich der Bausparversicherung beantragt worden.
* Das Kasseler Dankhaus Damms L-Streit insolvent. Das im Sahre 1863 gegründete angesehene Kasseler Dankhaus Damms & Streit hat seine Zahlungen eingestellt. Wie wir von der Bank erfahren, haben die Schalter infolge der Zuspitzung der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse geschlossen werden müssen. Lieber die zu ergreifenden Maßnahmen wird noch verhandelt.
* Der Arbeit geberverband der Holzindustrie zur Lage. Die in Leipzig versammelten Vertreter der Bezirks- und Landes- Verbünde des Arbeitgeberverbandes der Deutschen Holzindustrie und des Holzgewerbes nahmen zu der, insbesondere durch die Notverordnungen geschaffenen Lage eingehend Stellung. Das holzverarbeitende Gewerbe, das schon seit längerer Zeit mehr als andere Gruppen unter der Depression zu leiden hat steht vor dem Zusammenbruch zahlreicher Betriebe, der nicht aufzuhalten sein wird, wenn nicht ganz einschneidende Notmaßnahmen zur Entlastung der Wirtschaft unverzüglich ergriffen und durchgeführt werden. Allseitig wurde von den Vertretern zum Ausdruck gebracht, daß, wenn die gegenwärtigen Verhältnisse auch nur noch kurze Zeit andauern, in Holzindustrie und Holzgewerbe mit ihren mehreren 100 000 Klein- und Mittelbetrieben viele bisher s e l b - {laubige Existenzen der Vernichtung an» heimfallen und aus dem Wirtschaftsleben ausgeschaltet werden, das sie bisher mit erhalten und befruchtet haben. Dor allem wird gefordert: einschneidende Minderung aller sozialen Lasten, Herabminderung alter Ausgaben der öffentlichen Hand und Durchführung größtmöglichster Sparmaßnahmen, Minderung der zur Zeit unerträglichen Steuerlasten,
Bereitstellung von Mitteln für die Aufrechterhaltung der 'Betriebe zu erträglichem Zinssatz. Er- olge die schon so oft zugesagte Hilfe jetzt nicht, o werden umfangreiche Detriebsschließungen im )olzverarbeitenden Gewerbe die notwendige Folge ein.
• Neuer Kleinwa gen der Adam Opel AG. .Rüsselsheim. Die Adam-Opel- werke brachten einen neuen 1,2-Liter-Vierzylin- der-Wagen auf den Markt, bei dessen Konstruktion sie bemüht waren, ein Modell zu schaffen, das bei wirtschaftlichster Raumaufteilung und -ausnuhung einen Kleinwagen mit niedrigstem Anschaffungspreis und Llnterhaltungskosten bar- tellt. Die Gesellschaft erhofft, durch diesen neuen Wagen, der mit den billigen Auslandswagen durchaus konkurrieren könne, vor allem eine weitere (Steigerung ihres Exportabsatzes.
Schweinemarkt in Friedberg.
Der gestrige Schweinemarkt stand im Zeichen eines lebhaften Geschäftes. Der Auftrieb betrug 592 Stück und wurde bis auf einen kleinen Re'st abgeseht. Cs wurden bezahlt für sechs Wochen alte Tiere 10 bis 15 Mk., für sechs bis acht Wochen alte Tiere 15 bis 20 Mk. und für acht bis zwölf Wochen alte Tiere 20 bis 30 Mk.
Schweinemarkt in Wetzlar.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt waren 511 Ferkel und 16 Läufer auf getrieben. Trotz guten Desuchs war das Angebot größer als die Nachrage. Der Handel war zuerst schleppend und wurde dann lebhafter. Die Preise bewegten sich in den bisherigen Grenzen. Cs verblieb nur geringer Lieberstand. Bezahlt wurden für fünf Wochen alte Ferkel 11 bis 15 Mc., für sechs bis acht Wochen alte Ferkel 16 bis 22 Mk., für neun bis zwölf alte Ferkel 22 bis 24 Mk. je Stück. Läufer und Springer kosteten 35 bis 50 Mk. je Stück.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 19. Aug. Weizen ist eher etwas reichlicher offeriert, es besteht zwar weiterhin gute Nachfrage sowohl seitens der Mühlen als auch für Exportzwecke; höhere Preise als gestern sind jedoch nich-t zu erzielen und am Lieferungsmarkte ergaben sich sogar bei ziemlich geringen Llmsähen kleine Preisabschläge. Roggen ist auf Grund der nunmehr geschaffenen Ausfuhrmöglichkeit, das Angebot ist nach wie vor klein, und wenn auch das Exportgeschäft gegenwärtig keineswegs großen Umfang hat, so wirkt sich die Befestigung doch in Anbetracht des spärlichen Offertenmaterials ziemlich stark, nämlich in Preissteigerungen von 2 bis 3 Mark aus. Weizenmehl ist bei unveränderten Preisen weiter ziemlich vernachlässigt; Roggen- mehl, in den Mühlenforderungen um 0,25 Mark erhöht, in etwas lebhafterem Geschäft. Hafer ist weiter vom Konsum ziemlich gut gefragt, erhöhte Forderungen der Verkäufer find im allgemeinen schwer durchzufetzen. Die Lieferungspreife für Hafer stellten sich um 2 bis 3 Mark höher, da im allgemeinen mit der Schaffung von Exportmöglichkeit gerechnet wird. Gerste still. Es notierten (1000Kilo): Weizen, märk., 222 bis 224 (fest), September 232 bis 233. Oktober 231,50 bis 232; Roggen, märt, 169 bis 171 (sehr fest),
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. Aug. Auftrieb 158 Rinder, 1014 Kälber 165 Schafe, 859 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 54 bis 58 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 49 bis 53 Mark, geringe Kälber 42 bis 48 Mark; Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 42 bis 46 Mark, (Stallmast) 34 bis 41 Mark. Schweine: oollfleifchige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendaewicht 53 bis 57 Mark, von etwa 200 bis 240 Pfund 53 bis 57 Mark, von etwa 160 bis 200 Pfund 52 bis 57 Mark, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 50 bis 53 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft, Schweine ruhig, geringer Ueberstand.
Devifenmarkl Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
19. August
20. August
Amtliche Notierung
Amtliche Dotierung
Geld
»rief
Geld
»rief
Helsingsor» . Wien....
10.587
10,607
19.59
10,61
59,19
59,31
59.17
59,29
Prag . . .
12,47
12,49
12,47
12,49
Budapest . .
73.43
73,57
73,43
73,57
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3.063
Holland . .
169,78
170,12
169.78
170,12
ÖSIo....
112.49
112,71
112,49
112,71
Kopenhagen.
112.49
112,71
112,49
112,71
Stockholm .
112.54
112,76
112,54
112,76
London. . .
20,45
20.49
20,45
20,49
Buenos Aires
1,196
1.200
1,173
1,177
Neuyori . .
4,209
4,217
4.209
4.217
Brüslel. . .
58,62
58.74
58,73
58,85
Italien. . .
22,05
22.09
22,05
22,09
Paris . . .
16,495
16,535
16,495
16,535
Schweiz . .
81,82
81.98
81,86
82,02
Spanien . .
36,71
36,79
37,16
37,24
Danzig. . .
81.67
81,83
81,60
81,76
Japan . . .
2.078
2,082
2,078
2,082
Rio de Ian..
0,259
0,261
0,264
0,266
Jugoslawien. Lissabon . .
7,423
7.437
7.393
7.407
18,55
18.59
18,55
18,59
Berlin, 19Auaust
Geld
Brief
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgijche Noten.........
58.48
58.72
Dänische Noten.........
112.23
112.67
Englische Noten.........
20,395
20,475
Französische Noten........
16,465
16,525
Holländische Noten........
169,36
170,04
Italienische Noten........
21,96
22,04
Norwegische Noten........
112,23
112,67
Deutsch-Oesterreich, A 100 Schilling
59,09
59,33
Rumänische Noten........
2,47
2,49
Schwedische Noten........
112,28
112,72
Schweizer Noten.........
81,64
81,96
Spanische Noten.........
35.74
35,63
Ungarische Noten .......
72,85
73,15
Büchertisch.
— Hans Roger Madoll »Ferdinand von Bulgarien". Der Traum von Byzanz mit 16 Bildtafeln und einem fafimilierten Brief, Preis in Leinen 10 Mk. (Verlag Universitas, Deutsche Verlags AG.. Berlin W 50.) (269) — Ferdinand von Bulgarien gilt als einer der interessantesten Persönlichkeiten unter den gekrönten Häuptern der Vorkriegszeit. Er müßte nicht ein Koburger sein, um nicht auch in dem Rufe zu stehen, ein außerordentlich tüchtiger Geschäftsmann zu sein. Das hat ihm erst vor kurzem, als die Subventionen erneut zur Sprache tarnen, die das Deutsche Reich ihm nach Bulgariens Eintritt in den Krieg gewährt hat, manch harten Tadel eingetragen. Vielleicht doch nicht ganz mit Recht, denn der Exzar hat ein immerhin sehr beträchtliches Vermögen — das Haus Koburg-Kohary gehörte zu den reichsten Dynastien des alten Europa — durch die Beteiligung Bulgariens am Kriege auf Seiten der Mittelmächte verloren, weitere Vermögenswerte gingen durch den unglücklichen Ausgang des Krieges und den poli
tischen Umsturz in der Donaumonarchie ebenfalls verloren. Man begreift also, daß der Zar sich berechtigt fühlte. Entschädigungen zu verlange» und die verschiedenen republikanischen Regierungen des Reiches haben ja auch mindestens eine moralische Zahlungsverpflichtung anerkannt. Wenn dieser alles andere als erfreuliche Anlaß die Persönlichkeit Ferdinands wieder für einen Augenblick ins Helle Rampenlicht rückte, so verdient doch der Zar um seiner außerordentlichen, schon Geschichte gewordenen Leistungen für Land und Volk der Bulgaren die eingehende Würdigung. die ihm das Buch von Madoll zuteil werden läßt. Leider kommt dabei u. E. das Persönliche, das bei Ferdinand doch eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben dürfte, sehr zu kurz. Auch das innerpolitische Wirken des Zaren, dem Bulgarien seine Existenz als moderner Staat verdankt, tritt allzusehr zurück gegenüber der breiten Darstellung außenpolitischer Verwicklungen, wie sie namentlich um die Anerkennung Ferdinands als Fürsten von Bulgarien und um die Llnabhängigkeitserklärung des Landes entstanden waren. Das reiche Archivmaterial, das offenbar dem Verfasser zur Verfügung gestanden hat, mag ihn verleitet haben, jedem Fad^r dieses diplomatischen Knäuels nachzuspüren. während uns heute im Rückblick auf diese Epoche die Erkenntnis der großartigen Leistungen des Zaren beim Aufbau seines Landes wesentlicher erscheint. Mit dieser Einschränkung ist das Werk Madolls eine geradezu spannende Lektüre, zeigt es doch, wie ein Mann, der von seiner Umgebung anfangs weit unterschätzt wird, sobald er vor eine lohnende Aufgabe gestellt wird, zu einer bedeutenden Persönlichkeit ausreift, die — mag sie auch in vielen Farben schillern — doch, nehmt alles nur in allem, durchaus Züge großen Formats trägt, wie es unter den Häuptern der Dynastien des alten Europa immerhin selten war.
— Hindenburg. Von F. W. Schaafhau- s e n. (Verlag Eugen Diederichs, Sena. Geb. 2,80 Mark.) (112) — Der Verfasser gibt mit schlichten Worten ein Lebensbild des großen Soldaten und Staatsmannes, 'das Hindenburgs Werdegang vom jungen Offizier bis zum weltberühmten Heerführer des Weltkrieges und zum deutschen Reichspräsidenten zeigt. Dabei wird die Persönlichkeit Hindenburgs dem Leser in eindrucksvoller Weise nahegebracht. Möchte das Buch viele Leser und Freunde finden.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bi* 12.33 Uhr, 16 bi» 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen
Anzei^enaustrage sind lediglich an die Geschäfts stelle zu richten.
Gewinnauszug
Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
18. August 1931
8. Ziehungstag
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne
über 400 M. gezogen
89647
55097
14 ®etoinne zu 3000 M.
342819
130641
169831
289671
271086
182 OctD.nne ju 500 M.
164666
153322
175329 182727
280168 "287487
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne
über 400 M. gezogen
185633 239471
188120
248224
20212
55100 104600 160670
198582
253337
284021
305983
334973
361622
16602 39712
53372
93456
127241
166293 184304 212019
261126
296383
318255
346527
366775
389997
109045
163601
207779
260723
284245
306977
338802
363307
162739 184451
214819 265502 297021
319705 348535
368133 390476
101340
137073
169311
184990
220855
266562
299546
325737
348780
378189
393707
119279
167734
238433
263225
286814
319572
347619
383980
308174
326715
353563
384486
398003
193371
251850
268661
290941
328214
350041
396542
313687
328810
359054
386513
398264
195616
251893
277631
294305
334254
350417
182805 201815 256712 290800 314729 329079 36476Ü 388673 399237
112414
169374
223973
271039
392215
167943
245608
266716
287093
325162
347894
385776
5. Klasse 37. Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie
106014 108184 120248
------ ------ 154886
60302 78166 82762 86240 89852 96720
------ ------ 136481 138624 152724
139032 141665 148404 158940
174802 194096 139480 215582
233389 235365 255577 267888 270830
- ------ 321882 327267 349773
uvv 1922 3944 5722 16550 18398" 19747 23671 33062 35313 37912 45155 45328 47250 48809 50373 52078 54813 67117 76930 82410 84406 91190 96064 -**«««-
123105
Ans jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II _________
140061 251435 311689 342819
72 Gewinne,u 2000 M. 5221 20765 23421 26462 36374 46924 52131 57127 64854 75375 85999
6 Gewinn. ,u 10000 M. 258471 293736 314120
2 Gewinn, iu 5,000 M. 92780 • - - • ----41774
"130'Gewinn, 1000 M. 2789 8031 8248 11761 ---- 26113 28160 32754 43027 46516 54606
161367
160364
43631
125518
176746
221232
257510
274148
334181
355905
210006
250549
273175
311176
353030
382942
193887
241924 271111
306846
352918
379536
141433
178182
227405
263737
278401
334385
360914
183116
228410
266150
284647
336807
373789
231442
267040
295395
346558
374125
108 ®Ä7u° 1000 M- 27168 28707 36329 42927 51772 53125 65129 89272 108369 117801
142924 149021
----- 184184
2 Gewinne zu 100000 M. 277601
2 Gewinne zu 10000 Dl. 50603
4 Gewinne zu 5000 M. 42841 105298
4 Gewinn« zu 3000 W. 24357 83155 ... .
58 Gewinne zu 2000 W. 4044 6551 13418 58446 83599 8578I 125721 155788 167097 173389 202205 2209188B2553057276876 277199 286543 292819 OQARA7 998944 311483 316048 32dd3o JJdooo Ä SSt'28 . 362907 „363666 375640 378945
136292
126754 129550
125033
149646 188852 209979 240814 274508
292073 312838 337390 361706 392239
161736 189412
210523 242919
275590 301898 314601
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169083 192936 212567 255279 277644 306980 315346 346168 375418
397109
180626 195523 217104 257822 279250 310347 323053 348663
381141
124133
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188641
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266170
290174
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94369 ! 119592 148383 186369
206904
226263 263557
286885
310819 323700
352752 387396
Gewinne ,u 600 W. 15635 21509 22924 25293 qiARß 34189 38061 39463 40268 49794 61409 77376 77849 79023 82893 83592 89562 90345 ---* 95023 108430 111309 113455 113907 119285
Im Gewinnrade verblieben: 2 Drarnicn zu fe 600000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 2 zu je 100000, 6 zu je 75000, 6 zu je 50000, 26 zu je 25000, 140 zu je 10000, 356 zu je 5000, 718 zu je 8000, 2118 zu je 2000, 4250 zu je 1000, 6918 zu je 500, 21078 zu je 400 M.
GEGEN: KOPFSCHMERZ MIGRÄNE NEURALGIE ZAHNSCHMERZ
EINE GANZ ÜBERRASCHEN» SCHMERZSTILLENDE
— WIRKUNG
CITROVANILLE
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