ttr. 167 Erster Blatt
181. Jahrgang
Montag, 20. Juli 1951
Erich«»»» tügUch.cwhei Sonntags und Vertag» BcOmcw:
Die 3Quftnert<
Viehener Qcmilienblätlei Heimat an Dill»
Die Scholle Monat» Stjugrpretr.
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Chefredakteur.
Dr. Friedt. Wich. Lange. Detantworllich für Politik Dr. Fr. Wich. Lange: für Feuilleton l)t H.Thyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und für den AnzeigenteU Max Filler^ fämUich in Gießen.
Das Ergebnis der pariser Kanzlerreise.
3n offener Aussprache die Lage geklärt. - Oie Atmosphäre entspannt, anscheinend aber noch große sachliche Schwierigkeiten.
Oie Ankunft in Paris.
Sie französische Regierung begrübt den Reichskanzler am Nordbahnhof.
Pari». 18.3uli. (WTB.) Reichskanzler Dr 'Brüning, Außenminister Dr. Turtiu» und Staatssekretär v. Bülow. begleitet vom deutschen Botschafter d. Hoesch. der der deutschen Delegation bis an die französische Grenze ent- gegengesahren war, sind heute. 14.05 ilfcr. mit dem Dordexpreh in Paris eingetroffen. Sie wurden auf dem Pariser Bordbahnhof von Mmifterpräsident Laval, von Außenminister Bei and, von LlnterstaatSsekretär Fran^ois- Poncet, sowie von den Herren der deutschen Botschaft empfangen. Der Reichskanzler und seine Begleitung haben sich sofort im Kraftwagen in die deutsche Botschaft begeben. Die Pariser Polizei hatte einen außerordentlich umfangreichen Ordnungsdienst organisiert, der vom Pariser Polizeipräsidenten selbst geleitet wurde. 3m Bahnhofsgebäude selbst und in der Hingebung de» Bahnhof» hatte sich eine ungeheuere Menschenmenge angesammelt. Die Begrüßung zwischen Ministerpräsident Laval und Reichskanzler Brüning gestaltete sich herzlich. AlS die deutsche Delegation in Begleitung der offiziellen Persönlichkeiten da» Bahnhofsgebäude verließ, um die bereitstehenden Magen zu besteigen. wurde ihr von der Pariser Bevölkerung ein warmer Empfang zuteil. Rufe wie „ES lebe Deutschland" wechselten ab mit den Rufen „GS lebe Frankreich, eS lebe Briand, e» lebe der Friede".
Was Brüning in Paris will.
Klärung dcr Atmosphäre.
Pari-, 18. 3ulL (WTB) Reichskanzler Dr. Trunina hat bei feiner Ankunft in Paris der französischen Presse folgende Erklärung gegeben: Der Plan unserer Pariser Reise, der bereits seit einigen Wochen gefaßt worden war, hat heute noch an Bedeutung gewonnen. Es handelt sich heute nicht mehr allein um Desprechun- rn. die dazu dienen sollen, die allgemeine
a g e zu klären, sondern im Gegenteil um b e - sondere Wirtschafts - und Finanzprobleme. die nicht nur Deutschland, sondern auch ganz Europa berühren. Bielleicht hat dieser neue Aspekt der Dinge auch feine "Borte i^e, denn bei der gegenwärtigen Lage, die die enge 3nteressenverpflichtung sämtlicher Böller deutlich zutage treten läßt, find wir alle gezwungen. uns gemeinsam anzu strenge n . um in einer loyalen und vertrauensvollen Zusammenarbeit die Mittel zu finden, durch die eine Krise überwunden werden kann, die u n S alle ersaßt, und so den Böllern zu beweisen, daß man auS den schwierigsten Situationen herauskommen kann, wenn man auf allen Geilen guten Willen beweist. Deshalb beglückwünsche ich mich zu der Gelegenheit, die Dem Herrn Reichsaußenminister und mir geboten worden ist, mit der französischen Regierung die Fragen zu erörtern, die unsere beiden Länder interessieren, und namentlich die Fragen, die in letzter Zeit so viel Beunruhigung geschaffen haben. Ich habe die feste Hoffnung, daß eS uns gelingen wird, diese Fragen zu lösen und das französische Bolk von unserem aufrichtigen und loyalen Willen, an der Organisation des Friedens mitzuarbeiten, zu überzeugen. Wir wollen dahin gelangen, mit Frankreich i n vollem "Vertrauen zusammenzurrbei- te n, weil wir durchaus wissen, daß ohne diese Zusammenarbeit daS Wohlergehen Europas und daS Gedeihen der Welt nicht gesichert werden können. Wir hoffen, daß beide Böller, wenn sie von gegenseitiger Achtung, von gegenseitigem Dertrauen beseelt, ihre besten Kräfte vereinen, um die sie bewegenden Probleme zu regeln, befriedigende Lösungen werden finden können.
Oer erste Besuch.
Vertrauliche Besprechung unter vier Augen zwischen Brüning und Laval.
Berlin, 18. Juli. (WIB.) Der Reichskanzler stattete Laval um 1530 Ahr einen Besuch im THi- nisterpräfidium ab. Der Besuch dauerte bis gegen 17 Uhr. Die beiden Staatsmänner haben ohne jeden Dolmetscher unter vier Augen allein verhandelt. Rach Beendigung dieser Unterredung hat die deutsch -französische Konferenz begonnen, nachdem die übrigen Teilnehmer an dieser Konferenz schon vorher in einen Meinungsaustausch eingetreten waren. Ueber den Meinungsaustausch, der bis 19.20 Uhr dauerte, wurde von Unter- staalssekretär Jrantois-Doncef ein «Kommunique ausgegeben, nach dem Reichskanzler Dr. Brüning den französischen Ministern eine eingehende Dar
stellung über bie Jinan), und Wirtschaftslage Deutschlands sowie über die verwickelten Aspekte der durch sie ausgeworfenen Probleme gegeben hat. Jlnaniminifler J l a n b i n hat daraus die Anregungen der französischen Regierung über d i e Heilmittel, die ins Auge gesaht werden könnten, um die gegenwärtige Krise zu mildern, wenn nicht zu lösen, entwickelt. Lin weitgehender Meinungsaustausch schloß sich an. Lr trug den
Charakter größter Offenheit und Herzlichkeit und bezog sich nicht nur auf die Maßnahmen, die geeignet sind, die Flnanzkrife zu überwinden, sondern auch auf den Gesamtkomplex der deutsch-französischen Beziehungen, und zwar, auf den gegenseitigen Wunsch, eine bauerfrafte Zusammenarbeit zwischen beiben Völkern herzustellen.
Die Londoner Konferenz bleibt auf das deutsche Nnanz- undMrtschafisprvblem beschränkt
DaS Ergebnis der ersten internationalen Aussprache in Paris.
Paris, 19. Juli. (WTB.) Ueber bie der deutschfranzösischen Besprechung folgenden Konferenz der in Paris weilenden Vertreter der an den aktuellen Problemen intereffierten Mächte, die um 10 Uhr begann und 12.30 Uhr zu Lude ging, wurde vorn sranzösifchen Ministerpräsidium ein Kommunique ausgegeben, das besagt:
Ministerpräsident Laval, umgeben von Außenminister Briand, Finanzminister Flandln, Budgetminister p i 4 t r y, Unterstaatssekretär Francois-Poncet und dem Generalsekretär des Quai d'Orsay Philippe B e r t f) e l o t hatte in seinem Kabinett die ausländischen Staatsmänner empfangen. Ls waren anwesend: Staatssekretär Henderson, Botschafter Lord Tyrrell, Staatssekretär 5 t i m f o n , Schahsekretär Mellon, Botschafter L d g e , Reichskanzler Dr. Brüning, Reichsaußenminister Dr. Lurtius, Staatssekretär v. B ü l o w , Botschafter v. h o e s ch , Ministerialdirektor Gras v. Schwerin-Krosigk, der japanische Botschafter p o f h i f a w a , Außenminister Grands, der italienische Botschas- ter Graf Manzvni, der belgische Außenminister Hymans, der belgische Finanzminister Franc- q u i, der Generalsekretär des belgischen Außenministerium» van Langenhoven und der belgische Botschafter.
Ministerpräsident Laval dankte den Ministern und auswärtigen Delegierten, daß sie feinem Ausrufe gefolgt sind, um gemeinfam die Bedingungen sestzulegen, unter denen d le Londoner Konferenz anheben soll. Lr unlerrldtfete sie über die Unterhandlungen, die in den letzten Tagen mit Staatssekretär Henderson und Staatssekretär Stimson ftattgefunben haben und namentlich über
die gestrigen Besprechungen mit Reichskanzler Brüning und Reichsaußenminister Dr. Lurtius.
Reichskanzler Dr. Brüning erstattete ein kurzes Expose über den gegenwärtigen Stand der deutschen Wirtschaft»- und Finanzkrise und legte die Maßnahmen Internationaler Art dar, die wünschenswert erscheinen, um diese Krisis zu lösen. Nacheinander haben hieraus Staatssekretär Stimson, Staatssekretär Henderson, Außenminister G r a n d l, der japanische Botschafter und Außenminister Hymans zum Ausdruck gebracht, wie fehr sie sich dazu beglückwünschten, dieser so wichtigen Vorbesprechung beiwohnen zu können. Sie haben sämtlich die Versicherung gegeben, daß ihre Regierungen mit größter Sorgfalt und größter Sympathie prüfen würden, was zu tun möglich wäre, um Deutschland, dessen Schwierigkeit die Stabilität der europäischen Wirtschaft angehe, zu Hilfe zu kommen. Sie haben gleichfalls einmütig Ihre Genugtuung und Hoffnung zum Ausdruck gebracht, die ihnen die Anwefenheit der deutschen Minister in Paris und ihre Unterteilungen mit den französischen Ministern einflohen.
Auf Ersuchen von Ministerpräsident Laval wurde in gemeinsamem Einvernehmen feftgelegt, daß die Londoner Konferenz auf die Prüfung der deutschen Finanz- und wirtschasts- krise strikt begrenzt sein würde. Minister- Präsident Laval gab zum Schluß dem Wunsche Ausdruck, daß die Unterredung, die die sranzöslschen Minister heute nachmittag mit den deutschen Mini- ftern haben, den Erfolg der Londoner Konferenz erleichtern möge.
Das Ergebnis der deutsch-französischen Aussprache. Die Bedingungen für eine politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit erörtert
pari», 19. Juli. (WTB.) Die deutsch-französische Konferenz wurde programmäfjig um 16 Uhr im Finanzministerium fortgesetzt. An ihr nahmen von deutscher Seite dieselben Persönlichkeiten teil, die an der gestrigen Nachmittagssihung teilgenommen haben. Die Aussprache wurde um 19.20 Uhr unterbrochen und nach dem Diner, das Außenminister Briand den ausländischen Staatsmännern zu Ehren gab, wieder ausgenommen. Die beiden Delegationen haben eine gemeinsame Erklärung über die Beziehungen zwischen den beiden Ländern redigiert, die folgenden Wortlaut hat:
Jn einer kürzlichen Botschaft hat der Reichskanzler Dr. Brüning den wunfch zum Ausdruck gebracht, mit der sranzösifchen Regierung in direkte Fühlung zu treten, um die Mittel für eine gemeinsame Bemühung zur Besserung der Beziehungen beider Länder zu suchen. Der Lhes der französischen Regierung hat spontan erwidert, daß er mit Genugtuung einer Begegnung entgegensehe, deren Verwirklichung durch die Ereignisse, die die Wirtschaft»- und Finanzlage Deutschlands und rückwirkend diejenige der übrigen Länder betroffen haben, opportuner gemacht wurde. Jnfolge- dessen sind die Vertreter beider Regierungen am 18. und 19. Juli 1931 in Paris zusammengekommen. Sie haben übereinstimmend die Bedeutung dieser Begegnung anerkannt und betont, daß sie den Beginn einer vertrauensvollen Z u - fammenarbelt darstellen soll.
Der Reichskanzler hat die verschiedenen Aspekte der Krise, unter der fein Land leidet, beleuchtet. Die französischen Vertreter, die den Ernst dieser Krise anerkennen, haben erklärt, daß vorbehaltlich gewisser finanzieller Garantien und Maßnahmen für eine politische B e - schwlchtigung sie bereit sein würden, später die Bedingungen für eine finanzielle
Zusammenarbeit Im Internationalen Rahmen zu erörtern.
Bereit» jetzt haben die Vertreter der beiden Regierungen wert daraus gelegt, ihren willen zu betonen, soweit wie möglich untereinander die für eine wirksame Zusammenarbeit auf politischem und wirtschaft- lichen Gebiet günstigen Bedingungen zu schaffen, und sie sind überein gekommen, sich gemeinsam darum zu bemühen, daß der Kredit und das vertrauen in einer Atmosphäre der Ruhe und Sicherheit wiederhergestellt werden können. OiepoliiischenSchwierigkeiten
Brünings Widerstand gegen die Bedingungen der Franzosen Paris, 20. Juli. (WTB. Funkspruch.) Einige Morgenblätter wollen Einzelheiten über die gestrige deutsch-französische Aussprache berichten können. So spricht .Oeuvre" von „finanziellen und politischen Schwierigkeiten, die nicht behoben werden konnten. Dr. Brüning habe den kurzfristigen Kredit der Zentralbanken ohne irgendeine Garantie und Kontrolle erhalten wollen, während Ministerpräsident Laval den Standpunkt vertreten habe, daß auch ein kurzfristiger Kredit genau wie eine Anleihe verbürgt werden müsfe, und daß beide Operationen miteinander eng verbunden seien. Dr. Brüning habe ferner betont, daß die Stimmung der öffentlichen Meinung in Deutschland e» ihm nicht gestatte, eine Vertagung der Verhandlungen vor dem Haager Gerichtshof über die deutsch- österreichische Zollunion anzunehmen, und daß außerdem ein politischer Waffenstillstand ihm ungerechterweise ein Zugeständnis beseitigen würde, das er ans Artikel 19 des Völkerbundsstatut» herleite, nämlich ein friedliches Revisionsverfahren für die Verträge in Angrift zu nehmen.
Auch „La Republiquc* hebt hervor, daß der Reichskanzler sämtliche Rechte, die ihm der Versailler Vertrag gegeben, wahren zu wollen erklärte. Aus die Frage eines sranzösischen Delegierten, ob sie auch für öle O st grenzen gelte, habe Dr. Brüning zu verstehen gegeben, daß seine Erklärung keiner Einschränkung unterliege. Finanzminister Flandln habe nunmehr erklärt, daß, da die Angelegenheit auf eine Anleihe hinau»- laufe, seiner Ansicht nach eine wesentliche Bedingung für den Erfolg einer derartigen Emission nicht erfüllt fei. wie solle man eine für den Kredit günstige Atmosphäre ohne Entspannung In den Beziehungen unter den Nationen schassen, und wie könne man diese Entspannung herbeisühren, wenn Deutschland da» Recht behalten würde, die Grundlagen de» kontinentalen Status quo in Frage zu stellen. Man sei also auseinanbergegangen, ohne den Berliner Delegierten etwa» andere» al» höfliche Worte abringen zu können.
Pertinax meldet dem „Daily Telegraph", die französische und die deutsche These seien voneinander so weit entfernt roie je. Dr. Brüning und Dr. Lurtiu» widersetzten s i ch mit größter Entschiedenheit besonderen Bedingungen für die in Aussicht genommene Anleihe. Sie wollten in praxi nichts mit dem Gedanken eine» politischen Moratorium» zu tun haben, behielten sich ihre Rechte auf Grund de» Artikel» 19 der völ- kerbundvsahung, wie RevisionderFrieden»- v er träge, vor, und schienen auch In der Frage der Zollunion nicht nachgeben zu wollen, pertinax fügt hinzu, Laval werde entsprechend den wünschen der britischen Regierung, wenn auch Im Widerspruch mit seiner eigenen früheren Aeußerung, zur Londoner Konferenz gehen. Aber man betone, daß er Deutschland einen finanziellen Beistand nur z u den Bedingungen, die er bereite mifgeteilt habe, und die er al» Minimum bezeichnet, leisten werde. Darüber hinaus werde er feiner Ausdehnung der Aussprache in Richtung auf Revision bestehender Verträge und internationaler Verpflichtungen zustimmen, und sein Aufenthalt in London werde voraussichtlich nur von kurzer Dauer fein.
Was wurde erreicht?
Keine Präzisen Abmachungen, Wohl aber ein Wechsel auf die Zukunft.
Paris, 20. Juli. (OB. Funkspruch. Eigene Meldung.) Die 36ftünbige Anwesenheit des Reichskanzlers und des Reichsauhenministers in Pari» gab beiden Staatsmännern Gelegenheit, mit den führenden französischen Ministern nicht nur die konkreten Finanzfragen, sondern auch das deutsch- französische Problem gewissermaßen aphoristisch zu besprechen. Niemand konnte erwarten, daß im verlause eines so plötzlich gekommenen Meinungsaustausches mit Deutschland präzise Abmachungen erzielt werden würden. Aber jeder, der realpolitisch denkt, dürfe erwarten, daß ein psychologisch nicht zu unterschätzende» Ergebnis errungen werde, daß nämlich die Atmosphäre für eine vertrauensvolle Aussprache über das gesamte deutsch-sranzösische Problem mit seinen politischen und wirtschastlichen Seiten vorbereitet würde. Diese» Ergebnis ist auch erzielt worden. Prüft man die gemeinsame Kundgebung, die in der gesamten Welt mit Befriedigung ausgenommen werden wird, so erweist sie sich al» ein wechsel auf die Zukunft, und man darf annehmen, daß bei Öen Staaten, die ihn unterzeichnet haben, sich die größte Mühe geben werden, ihn auch einzulöfen. Man muh auch erwarten, daß niemand Im Verlauf der Londoner Besprechungen den versuch machen wird, diese gesonderten finanziellen und politischen Diskussionen wieder miteinander zu vermengen. Geschieht es, dann allerdings würde man wiederum an einem kritischen Punkt angelangt sein, und die eben erst erzielte deutsch-französische Annäherung würde einer starken Belastungsprobe ausgesetzt, die sie vielleicht nicht bestehen könnte. Aber wie man die Dinge auch sehen mag, e i n erster wesentlicher Schritt ist getan, der recht bald zu einem zweiten führen wird, nämlich zu dem Besuch des französischen Mini st erpräsidenten Laval und des ftanzö- sischen Außenministers Briand in Berlin, der, wie versichert roerben kann, bereit» für den kommenden herbst in Aussicht genommen ist. Brünings persönlicher Erfolg. Ein Verhältnis gegenseitigen Vertrauens.
London, 20. 3ulL ("ID27B. Funkspruch.) Der Pariser Korrespondent der .Times" meldet: Man spricht in Pari» davon, Dr. Brüning habe auf jeder Konferenz an der er tei(genommen, einen ausgezeichneten Gindruck auf seine Hörer gemacht. Sein« persönliche Haltung


