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oom Frankfurter Effektenmarkt.
Gleich zu Beginn der Bevichtstooch« trat nach der anhaltenden Festigkeit der letzten Zeit ein merklicher Lendenzumschwung ein. Als Hauptmomente für die eintreten.br Schwäche sind Ermüdungserscheinungen der Spekulation und des Publikums, Unklarheiten hinsichtlich der Finanz- läge des Reiches und die anhaltende Schwäche der Auslandbörsen zu verzeichnen. Ebenfalls ver- stimmten der ungünstige Stahlvereinsausweis, die Rede des französischen Präsidenten Doumer- gue und Gerüchte über eine angebliche Verschiebung der deutsch-russischen Wirtschaftsverhanb- lungen. Die Zurückhaltung der Privatkundschaft veranlaßte die Kulisse, die Engagements in ruhigem Tempo weiter abzubauen, zumal sie das bisherige Ausmaß der Dörsentetoegung als zu optimistisch empfand. Die Hoffnungen» auf eine Diskontermähigung werden sich nicht so schnell erfüllen, da sich ter Medio weit schwieriger als erwartet gestaltete.
Don dieser Schwäche wurden besonders die in letzter Zeit stärker avancierten Papiere vetrdffen. So vor ckllem Elektro- und Montanaktien. Die Kurse lagen durchweg bis zu 7 v. H. niedriger. Eine Ausnahme machten Schuckert in Erwartung ter Dorjahrsdividende, die nur wenig schwächer notierteft. Am Montanmarkt verstimmten u. a. die um 2 v. H. herabgesetzte Phönixdivitende. Ilse Bergbau verloren 24 v. H. Stärkere Kurs- einbußen hatten ferner Kaliaktien, von denen Salzdetfurth 16 v. H., Westeregeln 14 v. H. und Aschersleben 10 v. H nachgaben. Kunstseiteaktien lagen auf Abgaben ter holländischen Arbitrage bis zu 6 v. H. niedriger. I.-G.-Farben konnten sich im großen und ganzen zunächst behaupten und erst in den letzten Tagen setzte etwas stärkeres Angebot ein, so daß ein Derlust von 5 v. H. zu verzeichnen war. Dis zu 8 v. H. schwächer lagen ferner: Deutsche Erdöl, Zellstoff Waldhof, Südd. Zucker und am Dankenmarkt Danatbank, während die übrigen Dankwerte nur unwesentliche Veränderungen zeigten. Don Internationalen Werten büßten Chateaktien auf die Dorgänge in Spanien und der Pesetenschwäche 12 Mark und Svenska 11 Mark ein. Schiffahrts- und die übrigen Terminwerte lagen bis 4 v. H. abgeschwächt.
Am Rentenmarkt hat das Interesse des anlagesuchenden Publikums ebenfalls m.ncklich nachgelassen. Don Ablösungsanleihen verloren Altbesihanleihe 1,25 v. H. und Schutzgebiete etwa 0,5 v. H. Liquidationspfandbriefe his 1 v. H. niedriger, dagegen Goldpapiere kaum verändert.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 20. April. Tendenz: freunb« lief). Etwas günstigere Betrachtungen in der Sonn- tagspresse hinsichtlich der inner, und außenpolitischen Lage, ferner Meinungen, daß zu Beunruhigungen kein Anlaß sei, bewirkten, daß die Börse zu Beginn der Woche fester eröffnete. Die Spekulation schritt nach den starken Abgaben am Samstag zu einigen Rückdeckungen. zumal auch von der Kundschaft einige kleine Kauforders eingegangen waren. Das Geschäft bewegte sich in sehr engen Grenzen, da die Unternehmungslust naturgemäß nach starken Rückschlägen immer recht klein ist. Gegenüber den Schlußkursen vom Samstag ergaben sich zu Beginn Kursbesse- rungen von 2 v. H. Besonders rege war das Geschäft am Elektromarkt, an dem Schuckert 3,5 und Siemens 2,5 v. H., ferner AEG. und andere bis 2 v. Sy höher eröffneten. Am Chemiemarkt lagen I.-G.-Farben und Rütgerswerke bei kleinen Umsätzen je 1,75 v. Sy fester. Weitere Kurserhöhungen hatten Zellstoff Waldhof mit plus 4,5 v. Sy und Holzmann mit plus 4 v. Sy Bon Montanwerten ge- mannen Mannesmann und Rheinstahl je 1 v. Sy, Phönix 2 v. Sy Am Kalimarkt ergaben sich Erhöhungen bis zu 2,5 v. Sy Fester eröffneten außerdem Deutsche Linoleum (plus 2,5 v. Sy), Aku und Konti Gummi mit je plus 1,5 v. Sy Bank-, Schiffahrts- und Derkehrsaktien lagen gut behauptet. Am Anleihemarkt setzten Schutzgebiete 0,13 v. Sy höher ein. Neubesitz kaum verändert. Vom Ausländern lagen Türken etwas freundlicher. Pfandbriefe ruhig und unverändert. Im Verlaufe herrschte infolge der Drberlofigteit Geschäftsstille, unb Die Kurse bröckelten leicht ab. Später konnten sich bie Kurse auf eingetroffene Orders wieder leicht erholen, doch verhielt sich die Kulisse weiterhin sehr reserviert, bie Börse bewahrte aber wiberstanbsfähige Haltung. Am Gelbmarkt wurde der Satz für Tagesgelb um 0,5 v. Sy auf 3,5 v. H. ermäßigt. Am Devisenmarkt
lag bie Mark schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2015, gegen Pfund 20,41, London gegen Kabel 4,8583, gegen Paris 124,25, gegen Mai- land 92,80, gegen Madrid 48,25, gegen Holland 20,2250, gegen Schweiz 12,0950.
Berliner Börse.
"Berlin, 20. April. Auch für die neue Woche fehlte es an besonderen Anregungen. Trotz ter Erklärung ter DDP., sich weiterhin für den bisherigen Regierungskurs einzusetzen, ist die innenpolitische Situation noch ungeklärt. Im Anschluß an den festen Wochenschluh der Reuyorkrr Börse bekundete die Spekulation eher Deckungsund Rückkaufsneigung, zumal noch kaum Ber - taufdmaterial an die Märkte tarn und die Kundschaft, besonders das Ausland, sich auch für einige Spczialwerte interessierte. Das Geschäft war zu "Beginn der Börse etwas lebhafter, als an den Vortagen, und die ersten Kurse zeigten ziemlich mehrprvzentige Besserungen. Meter den Durchschnittsrahmen von 1 bis 2 Proz. hinaus lagen Kaliwerte, Siemens, Schuckert, Schubert & Salzer, Berger, Holzmann, Brown Boveri, Zellstoff Waldhof und besonders Bemberg bis 5,25 Prozent fester. Letztere waren mit Plus- Plus-Zeichen erschienen und anscheinend im Zusammenhang mit den heute beginnenden Verhandlungen, an denen sich auch die Italiener beteiligen wollen, von ter Schweiz her stärker gefragt. Einige Papiere, wie Bergmann, Rordsee-, Deutsche-Hochseesischerei, Thüringer Gas. Schan- tung°Handels-AG., eröffneten etwas schwächer. Anleihen freundlich. Alttesitz etwa 20 Pf. höher. Ausländer ruhig. Pfandbriefe noch unentwickelt, ater kaum schwächer. Reichsschuldbuchforderungen bis 0,25 Proz. höher. Der Geldmarkt konnte sich weiter etwas erleichtern. Tagesgeld stellte sich auf 4,5 bis 6,5 Proz., Monatsgeld auf 5,5 bis 7 Proz., Warenwechsel auf etwa 5 Proz. Im Verlause wurde das Geschäft bei nicht ganz einheitlicher Kursentwicklung wieder ruhiger. Rur Thüringer Gas verloren im Verlause weitere 1,5 Prozent.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. April. Auftrieb 1372 Rinder (356 Ochsen, 152 Bullen, 451 Kühe, 370 Färsen), 555 Kälber, 28 Schafe, 4915 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgc- mästete höchsten Schlachtwerts: jüngere 45 bis 49 Mark, ältere 40 bis 44, sonstige vollfleischige 36 bis 39; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 40 bis 43, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 35 bis 39; Kühe: jüngere, oollfleischige, höchsten Schlachtwerts 37 bis 40, sonstige voll- fleischige ober ausgemästete 32 bis 36, fleischige 27 bis 31, gering genährte 23 bis 26; Färsen (Kalbinnen, Iungrintzer): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 45 bis 49, oollfleischige 40 bis 44, fleischige 36 bis 39. — Kälber: beste Mast- unb Saugkälber 65 bis 69, mittlere Mast- unb Saugkälber 60 bis 64, geringe Kälber 52 bis 59. — Schweine: vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 44 bis 47, von etwa 200 bis 240 Pfund 45 bis*48, von etwa 160 bis 200 Pfund 45 bis 48, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 43 bis 68 Mark. — Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberftanb; Kälber unb Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweins mäßig rege, zum Schluß stark abflauenb.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. QU., 20. April. Der Frankfurter Produktenmarkt eröffnete im Zusammenhang mit den festen Auslandmeldungen auch zu Beginn der neuen Woche in fester Haltung. Das Angebot von inländischem Brotgetreide war mäßig klein, das Geschäft im ganzen nicht lebhaft. Verstärktes Intereise bestand für Drcmgerste, ferner für Roggen. Die Preise zeigten Besserungen von 2 bis 5 Mark. Das Mehlgeschäft erfuhr bei unver- änderten Preisen keine wesentlichen QJeränte- rungen. Am Futtermittelmarkt erhielt sich die feste Tendenz. Auch für Rauhfuttermittel machte sich mehr Interesse bemerkbar. Recht feste Haltung hatte auch weiterhin der Kartoffelmarkt. Es 'konnte für das Zentner Industriekartoffeln hiesiger Gegend je 50 Kilogramm bei Waggvnte^ug 4,30 bis 4,40 Mark erzielt werden. Es wurden notiert: Weizen 307,50; Roggen 217,50 bis 220; Braugerste 240 bis 250; inländischer Hafer 210; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 43,50 bis 44,50; Roggen mehl 30 bis 32; Weizenkleie 12,25 bis 12,50; Roggenkleie 13,25 bis 13,50; Erbsen 30 bis 34; Linsen 27 bis 65; Heu 6,25; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht, 3,25 bis 3,50; Weizen-
unb Rockenstroh gebündelt, 3,25 bis 3,50; Treter getrocknet, 10 bis 10,50 Mark. Tendenz: fest.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M, 18. April. Bei vollkommen unveränderten Preisen war das Geschäft weiterhin sehr ruhig. Die wenigen Abschlüsse, die zu- standekamen, beschränkten sich nur auf den notwendigsten Bedarf unb auf die billigsten Sorten. Es notierten in Pfennig per Stück ab Frankfurt: italienische 8,5 bis 9, bulgarische 7,5 bis 7.75, jugoslawische 7,75 bis 8, rumänische 7,25 bis 7,5, holländische 7,5 bis 10,5, dänische 7,5 bis 11, belgisch-flandrische 8,5 bis 8,75, schlesische 7,5 bis 8, bayerische 7,75 bis 8, norddeutsche 7,5 bis 10,25.
Ende der litauischen Lchwcinetrantzporte nach Frankfurt a. M.
WSN. Frankfurt a. TI., 17. April. Die Zu- fuhr von litauischen Schweinen nach Frankfurt, die im Herbst o. I. wöchentlich bis 2500 Stück betrug unb einen wesentlichen Einfluß auf bie Preise ausybte, ist jetzt e i n g e ft e 111 worden, da sich der Transport bei dem Tiefstand der Preise auf Dem Frankfurter Schweinemarkt als unrentabel erweist.
Eingesandt.
(Für Form unb Inhalt aller unter biefer Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Rebaktion Dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung)
Einige IDorte Dem Vereinsleben!
Wir befinden uns wieder an einem Quartals- beginn. Mancher sorgende Familienvater nimmt fein Ausgabenbuch zur Hand und stellt fest, daß noch immer mehr gespart werden muß. Die Zeiten sind schwer, Sieuern und A gaben ufto. enorm, die Kinder koste, viel Geld, und demnach müssen die persönlichen Ansprüche immer noch mehr reduziert werden. Da kommt zum Meberfluß gerate noch ein Dereinsdiener an und will schüchtern den Beitrag für einen Gesang- oder Turn-, Ruder-, Kaufmännischer ufto. Berein erheben. Schon ist das neue Sparobjekt gefunden, nämlich: „Die D e r e i n S b e i t r ä g e“. Hier lassen sich auf die bequemste Art Ersparnisse machen. Es ist *ja leicht, seinen Austritt aus diesem oder jenem Verehr zu erklären, man schreibt
Buntes
Beim Tier-Schonheilsdoklor.
Die künstliche Verschönerung, ber sich jetzt so viele Menschen unterwerfen, ist nun auch in bas Tierreich eingezogen. Es gibt in Lonbon einen bekannten Theaterfriseur, Willie Clarkson, ber sich vielfach als Tierschönheitsdoktor versucht hat. Wie er in einer englischen Wochenschrift erzählt, nimmt man feine Dienste häufig in Anspruch. Da war z. B. von einem großen Zirkus ber „stolzeste Löwe Der Welt" in mächtigen Plakaten angetünbigt worben. Als aber biefer hochberühmte König ber Tiere bann eintraf, ber auf ben Plakaten mit einer fabelhaften Mähne bargeftellt war, entpuppte er sich als eine schwach behaarte Löwin, bie nichts weniger als majestätisch aussah. Der Zirkusbirektor war verzweifelt unb wandte sich in feiner Not an Clarkson, der sofort ans Werk ging, bie Löwin mit einer herrlichen Mähne auszustatten. Ihr würbe eine wundervolle Zierde angeklebt, bie sie mit Stolz unb anscheinenb ohne jebe Unbequemlichkeit trug. „Während meiner 40jäh° rigen Tätigkeit als Theaterfrifeur" fährt ber Verfasser fort, „habe ich Tiere aller Art mit Perücken, Masken unb sogar Kostümen versorgt. Da mußte z. B. in bem Stück „Der Garten Allahs" eine Reihe von Kameln bie Bühne betreten. Als biefe Tiere nach Lonbon kamen, waren es armselige Geschöpfe, aber in meinem Schönheitssalon hatte ich sie bald so ausstaffiert, baß sie als malerische „Wüsten- Schiffe^ allgemeine Begeisterung erweckten. Stolze feurige Rosse spielen bei ben Londoner Straßen- aufzügen eine wichtige Rolle, aber niemanb ahnt, daß die glänzenden Mähnen unb Schweife biefer Tiere künstlich hergestellt sind. Durch bie Verwen- bung von Ersatzteilen aus Pferbehaar erhalten sie das gleichmäßige unb prächtige Aussehen, unb ebenso verbauten viele Zirkuspferbe ihre Schönheit ber Kunst des Perückenmachers. Mit Geschicklichkeit kann man oft Fehler wieder gutmachen, die ben Wettbewerbern bei Tierausstellungen hinderlich sind. Hähne erhalten auf diese Weise großartige Kämme und ein dichtes, buntes Gefieder, unb selbst beim Rinbvieh kann man ber Natur nachhelfen. So hatte sich kürzlich ein prachtvoller Ochse, der an einer Rindvieh- schau teilnehmen sollte, ein großes Stück Haut aus einem seiner Beine gerissen. Es gelang mir, bie Wunbe so vortrefflich zu verbergen, baß bas Tier
sine Zeile an den Vorstand und im Handumdrehen sind 5,—, 10,—, 20,— und evtl, noch mehr Mark pro Jahr gespart. Leichten Herzens kehrt man Vereinen den Rücken, die hervorragende Verdienste um unser« Kultur, unser Geistes- und Familienleben haben, und nur zu schnell werden die Zeiten vergessen, die uns in diesem oder jenem Qkcein herrliche ©tunten ter Erbauung und der Freude gebracht haben. "Vergessen sind z. D. die schönen ©tunten, die wir in unserem Gesangverein verlebten. Als junge Menschen, aktive Sänger oder Sängerinnen, lernten wir im gemischten Chor herrliche Werke unserer großen Meister kennen, und in gesellschaftlichen Veranstaltungen erfreuten wir uns an Musik und Tanz. Aus allen diesen Gründen sollte man nicht so schnell mit dem Austritt aus Qtereinen, die uns in guten Zeiten lieb und wert waren, bei der Hand sein. Fast alle Qterein« leiden heute unter Mitgliederverlust; trotz aller Mühe und Opfer an Zeit und Geld, die sich die Vorsitzenden und Vorstandsmitglieder geben, schmilzt ter Mitgliederbestand zusammen. Mancher Verein wird in absehbarer Zeit nicht mehr in ter Lage fein, weiter zu bestehen. QkreinS- tätigkeit ist ohne Zweifel Kulturarbeit, und die Männer und Frauen, die sich dieser Arbeit hingeben, vollbringen uneigennützig ein großes und gutes Werk für die Allgemeinheit. Darum kehrt den Vereinen nicht ohne zwingen- denGrunddenRücken. F.
Jtunbfunfprogramm.
Montag, 20. April.
7.15 bis 8.15: Früh.onzert. 11.50: Schallplattenkonzert. 16.30 (Karlsruhe): Rachmittagskonzert. 18.15: „Zehn Jahre Frankfurter Künstlertheater. Von der Idee und Praxis des Wandertheaters", Vortrag von Intendant Fritz Richard Werkhäuser, Frankfurt a. M. 18.40: „Leib und Seele", Vortrag von Dr. Hermann v. Müller, München. 19.10: Englischer Sprachunterricht. 19.35: Aus Dem Großen Saal des Saalbaues in Frankfurt a. OH.: 12. Montagskonzert des Frankfurter Orchestervereins. 21.15: Kleine Erzählungen von Bert Schiff, vorgetragen von Wolfgang Koehler. 21.25: Schallplattenkonzert. 22 (nach Berlin und Köln): Zeitbericht, französische Heeresdebatte.
Allerlei.
ben ersten Preis gewann. Zum Spaß färbte ich eines Tages meinen weißen Pudel in allen Farben des Regenbogens, und bas Tier war halb bekannt unb bewundert wie ein „bunter Hund". Eines Tages wurde er mir gestohlen, und nachdem ich noch zwei weitere gefärbte Hunde auf bie gleiche Weise verloren hatte, gab ich diese Verschönerung auf, weil dadurch augenscheinlich die Begier der Diebe zu stark geweckt wurde. Allerdings weiß ich nicht, was sie mit so auffälligen Tieren angefangen haben. Seitdem es Mode geworden ist, daß die Dame allen „Zubehör "zu ihrer Toilette in harmonischen Farben trägt, ist man oft an mich mit der Bitte herangetreten, ein Schoßtier auf die Kleidung seiner Besitzerin „abzustimmen". So kam z. B. eine Dame, bie einen Pelz auf Leopardenfell trug, zu mir und wünschte, baß ich ihrem Hündchen dieselben bunten Flecken aufmalte. (Erstaunlich, was manche Leute für Sorgen haben!)
Das Eisenbahn-Esperanto.
Die Gepäckträger unb bie Transportarbeiter auf den Bahnhöfen können meist bie Aufschriften in frember Sprache auf ben Frachtgütern nicht lesen, und doch ist es notwendig, daß bei den vielen Tausenden von Gepäckstücken aus ben verschlebensten Länbern, bie täglich auf ben großen Bahnhöfen um- geloben werben, bie Angaben gehörig beachtet wer- den.Es ist baher zwischen verschiebenen Eisenbahnverwaltungen europäischer ßänber eine Art Esperanto oerabrebet worden, eine internationale Zeichensprache, die allgemein verständlich ist. Drei solcher „Hieroglyphen", bie in ber internationalen Bildersprache gehalten sind, wurden festgesetzt. Die erste Hieroglyphe besteht in einem Kuhkopf, einem Haus- hahn und einem Hund unb zeigt an, baß der Inhalt des betreffenden Frachtgutes in lebender Ware besteht. Das Gepäckstück muß daher mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Das zweite Zeichen besteht in einem scharlachroten Weinglas und wird auf Kosten angebracht, die Weine, Liköre, Biere und Mineralwasser enthalten. Das dritte Zeichen besteht in einem Fisch, einer Blume unb einer Weintraube unb kllnbet an, baß sich in dem Gepäckstück Sachen befinden, die sich nicht lange halten unb baher be- sonders schnell beförbert werben müßen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt beschlossenen Divibenbe an. — Reichsbankbiskont 5 o Sy, Lombarbzinsfuß 6 o Sy
Srantruri a. Dl.
Berlin
Schluß-1 tarn
1-Uhr- Kur»
Schluß-:
Iure ;
itinfo g- fiurd
Datum
18.4.
20 4.
18 4
20 4
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7% veutiche «tidrfanleöe von 1929 . .......
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_
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_
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57,8
58,1
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6,13
6,15
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6% Heil. Soltiftaat von 1929 (rMiablb. 102%) •••••■
95,25
_
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Den licke Komm. Sammelaoi.
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57
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100,5
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96,5
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—
—
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_
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—
—
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——
—
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—
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4,3
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7
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10
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18
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124
123,9
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11
118
118,25
118,13
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—
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10
112,25
108
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Dresdner Bank......
10
107,5
107,5
107
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167
167
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—
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Licht unb Statt......
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gelten 8 Guilleaume .
GeiellickaU für Elektriiche
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87
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Hamburger Elektrizitäti-Werte Abeinilche Elektrizität . . .
10
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—
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Kaliwerke AickerSIeben .
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10
157
—w
157
160
Kaliwerke Dekteregeln .
10
162
164
161
166
Kaliwerke SaUbetfurtb .
•
•
16
247,5
—
248
250,5
I. G. Karben-Invuftrte .
-
12
145,5
147,25
145,75
148
Dvnamit Nobel ....
. 6
—
—
—
Sckeibeanstalt.....
. 9
130,5
—
—
Koldickmibt .....
. 6
50,25
—
49
—
ROigerSwerke.....
. 6
54,75
56.5
54,75
56
Metallgeiellickali. . . .
. 8
74,5
—
75
—
Philivv Hol;mann . . .
. 7
96
99,65
96,75
99,75
Zementwerk Hetbelderg
•
10
80
—
—
—
Cementwerl Rarlftabt. .
•
e
10
——
—
•—
®ao6 & Rtentaa . .
. 8
33
—
32
—
Sckultheis Payenhoier .
-
16
, —
173,25
175,4
Cftroede ......
12
—
•—
—
—
Aku .......
18
83,25
84,75
83,25
84,5
94,25
Bemberg.......
14
91
—
89
ZellNoii Walbbok . . .
e
8'/.
98,5
103
99
102,13
Zellkloli Alchalienburg .
•
e
12
80,5
—
80,13
80
Charlottenburger Waiier
e
■
. 8
—
—
—
—
Deiiauer Mas . .
. 9
—
—
132,5
134,75
Daimler Motoren . . .
. O
31
—
31
30,75
Deuticke Linoleum . .
e
e
e .
94
96,5
95
96,5
Maickinenbau A <9. . •
e
e
. 0
—
—
—-
Rat. Automobil . . .
•
-
. 0
—
—
—
—
Orenltetn & Kopvel . •
. 6
—-
—
51,5
51,25
Leonbarb Dietz . . . •
10
118
—
116,5
117
Svenlka ......
289
—
290
252
rttanttuttet Malchine, .
. 4
—
18
—
chnpner .....
. 6
38,5
—
39
—
Hevligenkiaebi . . . .
. O
—
—
—•
—
äunghane......
. 6
—
—
—
—
Leckwerke.......
. 8
—
—
—
—
Mainkrastwerke Höchst <l TL .
. 8
66
—
*—
—
Mtag .......
10
—
——
■■
Gebt. Roeber.....
1(
—
—
Boigt & Haesfner . . .
. v
—
—
—
Ehdbeuii'ck« Lucker . .
•
•
10
128,25
—
128,75
—
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 18. April
Selb
Brief
Amerikanilche Roten......
4,18
4,20
Belgiicke Roten .......
58,17
58,41
Tänliche Roten .......
111,88
112,32
6ng1|die Roten ........
20,337
20,417
flranzöiilcke Roten.......
16,375
16,435
Hollanbiicke Roten.......
168,11
163,79
Italien ticke Roten........•
22,03
22,11
Rorwegiiche Roten.......
Deunck-Oesterreich. 4 100 Echilling
111,93
112,37
58,00
59,00
Rumünilche Noten.......
2,475
2,495
Sckwebiicke Noten.......
111,08
112,52
Schwerer Noten........
80,64
80,96
Spanilche Noten ........
42,22
42,36
Llchechotloivalliche Noten.....
12,39
12,45
llngarilcke Roten ....
72,95
73,25
18 April
20«pril
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
<*etö
Brie,
Gelb
Brie!
Amst.-Rott.
168,51
168,85
168,61
168,95
ivurn.-Lire-
1,382
1,386
58,445
1,388
1,392
Brsi.Ankw.
58,325
58,34
58,46
GbrifHanta.
112,21
112,43
112,25
112,47
Rovendagrn
112,19
112,41
112,24
112,46
Stockholm .
112,38
112,60
112,39
112,61
HelttnaforS. Htalten. . . London. . .
10,559
21,975
10,579
22,015
10,559
21,99
10,579
22,03
20,387
20,427
20,394
20.434
Weunort . .
4,1965
4,2045
4,1980
4,2060
Parts. . . .
16,404
16,444
16,409
16,449
Schweiz ..
81,815
81,975
80,815
80,975
Spanien .
43,69
43,77
42,21
42,29
yapan - . . wo de Inn.
2,073
2,077
2,073
2,077
0,296
0,298
0,298
0,300
Wien in D-- Ceft. abaeß.
58,905
58,125
58,995
59,115
Prag . . .
12,43
12,45
12,43
12,45
Beiirad • .
7,378
7,392
7,378
7,392
Buouvest. .
73,14
73,28
73,15
73,29
ibuiiarien
3,042
3,048
3,042
3,048
Lissabon
18,85
18,89
18,85
18,89
Danüg • • Konst nnu.
81,52
81,68
81,52
81,68
1,784
1,799
1,784
1,789
Athen
5,44
5,45
5,44
5,45
tatiaoa
4,193
4,201
4,195
4,203
Utu uao -
2.697
2,703
2,747
2,753
Kairo - •
1 20,915
20,955
20,915
20,955


