Ausgabe 
20.4.1931
 
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l EMcheidlmgskaiMen Drdrkiud (Forst) 192, ^Hermann (Ulm) 181, W (Machen) 176, Urfeld) 176, Plahel Wer diese Aussch:!. x Voraussage nicht iltniHc bei dm ein« ill d^schieden gelocsen, )ie sind ganz bestimmt sondere Tatsachen ge« x überhaupt eine eini* rsage treffen toiH, so pn, doh manche Turner Mchmen. die an dm gmdeinem Grunde nicht r DrrüMtigung aller itik man erwartm Last Piste höchstwahrscheinlich nd (Forst), Krötzsch ), Winter (Dupver- el (Dsrbmmö) liefern > ihnen nicht allznvrit 1 tirilier (Hamburg), norm (Ulm). Und wenn e Auswahl treffen soll, ich unter Kröh'ch, Din- >1 zu wählen haben. Zu ilch.-i als Westfale den an nächsten ist, 'o doh dieses kleinen Vorteils Dontragei^nnte^E Ehe Sie wollte nicht m scheiternde fcoffw te ihre Seele dem mcht te sie sich denn gelobt: j Lieber misagen, der- ib im ernsten Arbellen raschen einen Ersatz da

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oom Frankfurter Effektenmarkt.

Gleich zu Beginn der Bevichtstooch« trat nach der anhaltenden Festigkeit der letzten Zeit ein merklicher Lendenzumschwung ein. Als Haupt­momente für die eintreten.br Schwäche sind Er­müdungserscheinungen der Spekulation und des Publikums, Unklarheiten hinsichtlich der Finanz- läge des Reiches und die anhaltende Schwäche der Auslandbörsen zu verzeichnen. Ebenfalls ver- stimmten der ungünstige Stahlvereinsausweis, die Rede des französischen Präsidenten Doumer- gue und Gerüchte über eine angebliche Verschie­bung der deutsch-russischen Wirtschaftsverhanb- lungen. Die Zurückhaltung der Privatkundschaft veranlaßte die Kulisse, die Engagements in ruhigem Tempo weiter abzubauen, zumal sie das bisherige Ausmaß der Dörsentetoegung als zu optimistisch empfand. Die Hoffnungen» auf eine Diskontermähigung werden sich nicht so schnell erfüllen, da sich ter Medio weit schwieriger als erwartet gestaltete.

Don dieser Schwäche wurden besonders die in letzter Zeit stärker avancierten Papiere vetrdffen. So vor ckllem Elektro- und Montanaktien. Die Kurse lagen durchweg bis zu 7 v. H. niedriger. Eine Ausnahme machten Schuckert in Erwartung ter Dorjahrsdividende, die nur wenig schwächer notierteft. Am Montanmarkt verstimmten u. a. die um 2 v. H. herabgesetzte Phönixdivitende. Ilse Bergbau verloren 24 v. H. Stärkere Kurs- einbußen hatten ferner Kaliaktien, von denen Salzdetfurth 16 v. H., Westeregeln 14 v. H. und Aschersleben 10 v. H nachgaben. Kunstseiteaktien lagen auf Abgaben ter holländischen Arbitrage bis zu 6 v. H. niedriger. I.-G.-Farben konnten sich im großen und ganzen zunächst behaupten und erst in den letzten Tagen setzte etwas stärkeres Angebot ein, so daß ein Derlust von 5 v. H. zu verzeichnen war. Dis zu 8 v. H. schwächer lagen ferner: Deutsche Erdöl, Zellstoff Waldhof, Südd. Zucker und am Dankenmarkt Danatbank, während die übrigen Dankwerte nur unwesentliche Ver­änderungen zeigten. Don Internationalen Werten büßten Chateaktien auf die Dorgänge in Spanien und der Pesetenschwäche 12 Mark und Svenska 11 Mark ein. Schiffahrts- und die übrigen Ter­minwerte lagen bis 4 v. H. abgeschwächt.

Am Rentenmarkt hat das Interesse des anlagesuchenden Publikums ebenfalls m.ncklich nachgelassen. Don Ablösungsanleihen verloren Altbesihanleihe 1,25 v. H. und Schutzgebiete etwa 0,5 v. H. Liquidationspfandbriefe his 1 v. H. nied­riger, dagegen Goldpapiere kaum verändert.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 20. April. Tendenz: freunb« lief). Etwas günstigere Betrachtungen in der Sonn- tagspresse hinsichtlich der inner, und außenpolitischen Lage, ferner Meinungen, daß zu Beunruhigungen kein Anlaß sei, bewirkten, daß die Börse zu Beginn der Woche fester eröffnete. Die Spekulation schritt nach den starken Abgaben am Samstag zu einigen Rückdeckungen. zumal auch von der Kundschaft einige kleine Kauforders eingegangen waren. Das Geschäft bewegte sich in sehr engen Grenzen, da die Unter­nehmungslust naturgemäß nach starken Rückschlägen immer recht klein ist. Gegenüber den Schlußkursen vom Samstag ergaben sich zu Beginn Kursbesse- rungen von 2 v. H. Besonders rege war das Ge­schäft am Elektromarkt, an dem Schuckert 3,5 und Siemens 2,5 v. H., ferner AEG. und andere bis 2 v. Sy höher eröffneten. Am Chemiemarkt lagen I.-G.-Farben und Rütgerswerke bei kleinen Um­sätzen je 1,75 v. Sy fester. Weitere Kurserhöhungen hatten Zellstoff Waldhof mit plus 4,5 v. Sy und Holzmann mit plus 4 v. Sy Bon Montanwerten ge- mannen Mannesmann und Rheinstahl je 1 v. Sy, Phönix 2 v. Sy Am Kalimarkt ergaben sich Er­höhungen bis zu 2,5 v. Sy Fester eröffneten außerdem Deutsche Linoleum (plus 2,5 v. Sy), Aku und Konti Gummi mit je plus 1,5 v. Sy Bank-, Schiffahrts- und Derkehrsaktien lagen gut behauptet. Am Anleihemarkt setzten Schutzgebiete 0,13 v. Sy höher ein. Neubesitz kaum verändert. Vom Aus­ländern lagen Türken etwas freundlicher. Pfand­briefe ruhig und unverändert. Im Verlaufe herrschte infolge der Drberlofigteit Geschäftsstille, unb Die Kurse bröckelten leicht ab. Später konnten sich bie Kurse auf eingetroffene Orders wieder leicht erholen, doch verhielt sich die Kulisse weiterhin sehr reserviert, bie Börse bewahrte aber wiberstanbsfähige Haltung. Am Gelbmarkt wurde der Satz für Tagesgelb um 0,5 v. Sy auf 3,5 v. H. ermäßigt. Am Devisenmarkt

lag bie Mark schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2015, gegen Pfund 20,41, London gegen Kabel 4,8583, gegen Paris 124,25, gegen Mai- land 92,80, gegen Madrid 48,25, gegen Holland 20,2250, gegen Schweiz 12,0950.

Berliner Börse.

"Berlin, 20. April. Auch für die neue Woche fehlte es an besonderen Anregungen. Trotz ter Erklärung ter DDP., sich weiterhin für den bisherigen Regierungskurs einzusetzen, ist die innenpolitische Situation noch ungeklärt. Im An­schluß an den festen Wochenschluh der Reuyorkrr Börse bekundete die Spekulation eher Deckungs­und Rückkaufsneigung, zumal noch kaum Ber - taufdmaterial an die Märkte tarn und die Kundschaft, besonders das Ausland, sich auch für einige Spczialwerte interessierte. Das Geschäft war zu "Beginn der Börse etwas lebhafter, als an den Vortagen, und die ersten Kurse zeigten ziemlich mehrprvzentige Besserungen. Meter den Durchschnittsrahmen von 1 bis 2 Proz. hinaus lagen Kaliwerte, Siemens, Schuckert, Schubert & Salzer, Berger, Holzmann, Brown Boveri, Zellstoff Waldhof und besonders Bemberg bis 5,25 Prozent fester. Letztere waren mit Plus- Plus-Zeichen erschienen und anscheinend im Zu­sammenhang mit den heute beginnenden Verhand­lungen, an denen sich auch die Italiener beteiligen wollen, von ter Schweiz her stärker gefragt. Einige Papiere, wie Bergmann, Rordsee-, Deutsche-Hochseesischerei, Thüringer Gas. Schan- tung°Handels-AG., eröffneten etwas schwächer. Anleihen freundlich. Alttesitz etwa 20 Pf. höher. Ausländer ruhig. Pfandbriefe noch unentwickelt, ater kaum schwächer. Reichsschuldbuchforderungen bis 0,25 Proz. höher. Der Geldmarkt konnte sich weiter etwas erleichtern. Tagesgeld stellte sich auf 4,5 bis 6,5 Proz., Monatsgeld auf 5,5 bis 7 Proz., Warenwechsel auf etwa 5 Proz. Im Verlause wurde das Geschäft bei nicht ganz einheitlicher Kursentwicklung wieder ruhiger. Rur Thüringer Gas verloren im Verlause weitere 1,5 Prozent.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 20. April. Auftrieb 1372 Rinder (356 Ochsen, 152 Bullen, 451 Kühe, 370 Färsen), 555 Kälber, 28 Schafe, 4915 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgc- mästete höchsten Schlachtwerts: jüngere 45 bis 49 Mark, ältere 40 bis 44, sonstige vollfleischige 36 bis 39; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht­werts 40 bis 43, sonstige vollfleischige ober aus­gemästete 35 bis 39; Kühe: jüngere, oollfleischige, höchsten Schlachtwerts 37 bis 40, sonstige voll- fleischige ober ausgemästete 32 bis 36, fleischige 27 bis 31, gering genährte 23 bis 26; Färsen (Kalbin­nen, Iungrintzer): vollfleischige, ausgemästete, höch­sten Schlachtwerts 45 bis 49, oollfleischige 40 bis 44, fleischige 36 bis 39. Kälber: beste Mast- unb Saugkälber 65 bis 69, mittlere Mast- unb Saug­kälber 60 bis 64, geringe Kälber 52 bis 59. Schweine: vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 44 bis 47, von etwa 200 bis 240 Pfund 45 bis*48, von etwa 160 bis 200 Pfund 45 bis 48, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 43 bis 68 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberftanb; Kälber unb Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweins mäßig rege, zum Schluß stark abflauenb.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. QU., 20. April. Der Frankfurter Produktenmarkt eröffnete im Zusammenhang mit den festen Auslandmeldungen auch zu Beginn der neuen Woche in fester Haltung. Das Angebot von inländischem Brotgetreide war mäßig klein, das Geschäft im ganzen nicht lebhaft. Verstärktes Intereise bestand für Drcmgerste, ferner für Rog­gen. Die Preise zeigten Besserungen von 2 bis 5 Mark. Das Mehlgeschäft erfuhr bei unver- änderten Preisen keine wesentlichen QJeränte- rungen. Am Futtermittelmarkt erhielt sich die feste Tendenz. Auch für Rauhfuttermittel machte sich mehr Interesse bemerkbar. Recht feste Hal­tung hatte auch weiterhin der Kartoffelmarkt. Es 'konnte für das Zentner Industriekartoffeln hie­siger Gegend je 50 Kilogramm bei Waggvnte^ug 4,30 bis 4,40 Mark erzielt werden. Es wurden notiert: Weizen 307,50; Roggen 217,50 bis 220; Braugerste 240 bis 250; inländischer Hafer 210; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 43,50 bis 44,50; Roggen mehl 30 bis 32; Weizenkleie 12,25 bis 12,50; Roggenkleie 13,25 bis 13,50; Erbsen 30 bis 34; Linsen 27 bis 65; Heu 6,25; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht, 3,25 bis 3,50; Weizen-

unb Rockenstroh gebündelt, 3,25 bis 3,50; Treter getrocknet, 10 bis 10,50 Mark. Tendenz: fest.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M, 18. April. Bei vollkommen unveränderten Preisen war das Geschäft weiter­hin sehr ruhig. Die wenigen Abschlüsse, die zu- standekamen, beschränkten sich nur auf den not­wendigsten Bedarf unb auf die billigsten Sorten. Es notierten in Pfennig per Stück ab Frankfurt: italienische 8,5 bis 9, bulgarische 7,5 bis 7.75, jugoslawische 7,75 bis 8, rumänische 7,25 bis 7,5, holländische 7,5 bis 10,5, dänische 7,5 bis 11, belgisch-flandrische 8,5 bis 8,75, schlesische 7,5 bis 8, bayerische 7,75 bis 8, norddeutsche 7,5 bis 10,25.

Ende der litauischen Lchwcinetrantzporte nach Frankfurt a. M.

WSN. Frankfurt a. TI., 17. April. Die Zu- fuhr von litauischen Schweinen nach Frankfurt, die im Herbst o. I. wöchentlich bis 2500 Stück betrug unb einen wesentlichen Einfluß auf bie Preise ausybte, ist jetzt e i n g e ft e 111 worden, da sich der Transport bei dem Tiefstand der Preise auf Dem Frankfurter Schweinemarkt als unrentabel er­weist.

Eingesandt.

(Für Form unb Inhalt aller unter biefer Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Rebaktion Dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung)

Einige IDorte Dem Vereinsleben!

Wir befinden uns wieder an einem Quartals- beginn. Mancher sorgende Familienvater nimmt fein Ausgabenbuch zur Hand und stellt fest, daß noch immer mehr gespart werden muß. Die Zei­ten sind schwer, Sieuern und A gaben ufto. enorm, die Kinder koste, viel Geld, und demnach müssen die persönlichen Ansprüche immer noch mehr redu­ziert werden. Da kommt zum Meberfluß gerate noch ein Dereinsdiener an und will schüchtern den Beitrag für einen Gesang- oder Turn-, Ruder-, Kaufmännischer ufto. Berein erheben. Schon ist das neue Sparobjekt gefunden, näm­lich:Die D e r e i n S b e i t r ä g e. Hier lassen sich auf die bequemste Art Ersparnisse machen. Es ist *ja leicht, seinen Austritt aus diesem oder jenem Verehr zu erklären, man schreibt

Buntes

Beim Tier-Schonheilsdoklor.

Die künstliche Verschönerung, ber sich jetzt so viele Menschen unterwerfen, ist nun auch in bas Tier­reich eingezogen. Es gibt in Lonbon einen bekannten Theaterfriseur, Willie Clarkson, ber sich vielfach als Tierschönheitsdoktor versucht hat. Wie er in einer englischen Wochenschrift erzählt, nimmt man feine Dienste häufig in Anspruch. Da war z. B. von einem großen Zirkus berstolzeste Löwe Der Welt" in mächtigen Plakaten angetünbigt worben. Als aber biefer hochberühmte König ber Tiere bann eintraf, ber auf ben Plakaten mit einer fabelhaften Mähne bargeftellt war, entpuppte er sich als eine schwach behaarte Löwin, bie nichts weniger als majestätisch aussah. Der Zirkusbirektor war verzweifelt unb wandte sich in feiner Not an Clarkson, der sofort ans Werk ging, bie Löwin mit einer herrlichen Mähne auszustatten. Ihr würbe eine wundervolle Zierde angeklebt, bie sie mit Stolz unb anscheinenb ohne jebe Unbequemlichkeit trug.Während meiner 40jäh° rigen Tätigkeit als Theaterfrifeur" fährt ber Ver­fasser fort,habe ich Tiere aller Art mit Perücken, Masken unb sogar Kostümen versorgt. Da mußte z. B. in bem StückDer Garten Allahs" eine Reihe von Kameln bie Bühne betreten. Als biefe Tiere nach Lonbon kamen, waren es armselige Geschöpfe, aber in meinem Schönheitssalon hatte ich sie bald so ausstaffiert, baß sie als malerischeWüsten- Schiffe^ allgemeine Begeisterung erweckten. Stolze feurige Rosse spielen bei ben Londoner Straßen- aufzügen eine wichtige Rolle, aber niemanb ahnt, daß die glänzenden Mähnen unb Schweife biefer Tiere künstlich hergestellt sind. Durch bie Verwen- bung von Ersatzteilen aus Pferbehaar erhalten sie das gleichmäßige unb prächtige Aussehen, unb eben­so verbauten viele Zirkuspferbe ihre Schönheit ber Kunst des Perückenmachers. Mit Geschicklichkeit kann man oft Fehler wieder gutmachen, die ben Wettbe­werbern bei Tierausstellungen hinderlich sind. Hähne erhalten auf diese Weise großartige Kämme und ein dichtes, buntes Gefieder, unb selbst beim Rinbvieh kann man ber Natur nachhelfen. So hatte sich kürz­lich ein prachtvoller Ochse, der an einer Rindvieh- schau teilnehmen sollte, ein großes Stück Haut aus einem seiner Beine gerissen. Es gelang mir, bie Wunbe so vortrefflich zu verbergen, baß bas Tier

sine Zeile an den Vorstand und im Hand­umdrehen sind 5,, 10,, 20, und evtl, noch mehr Mark pro Jahr gespart. Leichten Herzens kehrt man Vereinen den Rücken, die hervor­ragende Verdienste um unser« Kultur, unser Geistes- und Familienleben haben, und nur zu schnell werden die Zeiten vergessen, die uns in diesem oder jenem Qkcein herrliche ©tunten ter Erbauung und der Freude gebracht haben. "Vergessen sind z. D. die schönen ©tunten, die wir in unserem Gesangverein verlebten. Als junge Menschen, aktive Sänger oder Sängerinnen, lernten wir im gemischten Chor herrliche Werke unserer großen Meister kennen, und in gesell­schaftlichen Veranstaltungen erfreuten wir uns an Musik und Tanz. Aus allen diesen Gründen sollte man nicht so schnell mit dem Austritt aus Qtereinen, die uns in guten Zeiten lieb und wert waren, bei der Hand sein. Fast alle Qterein« leiden heute unter Mitgliederverlust; trotz aller Mühe und Opfer an Zeit und Geld, die sich die Vorsitzenden und Vorstandsmitglieder geben, schmilzt ter Mitgliederbestand zusammen. Man­cher Verein wird in absehbarer Zeit nicht mehr in ter Lage fein, weiter zu bestehen. QkreinS- tätigkeit ist ohne Zweifel Kulturarbeit, und die Männer und Frauen, die sich dieser Arbeit hin­geben, vollbringen uneigennützig ein großes und gutes Werk für die Allgemeinheit. Darum kehrt den Vereinen nicht ohne zwingen- denGrunddenRücken. F.

Jtunbfunfprogramm.

Montag, 20. April.

7.15 bis 8.15: Früh.onzert. 11.50: Schallplatten­konzert. 16.30 (Karlsruhe): Rachmittagskonzert. 18.15:Zehn Jahre Frankfurter Künstlertheater. Von der Idee und Praxis des Wandertheaters", Vortrag von Intendant Fritz Richard Werk­häuser, Frankfurt a. M. 18.40:Leib und Seele", Vortrag von Dr. Hermann v. Müller, München. 19.10: Englischer Sprachunterricht. 19.35: Aus Dem Großen Saal des Saalbaues in Frank­furt a. OH.: 12. Montagskonzert des Frankfurter Orchestervereins. 21.15: Kleine Erzählungen von Bert Schiff, vorgetragen von Wolfgang Koehler. 21.25: Schallplattenkonzert. 22 (nach Berlin und Köln): Zeitbericht, französische Heeresdebatte.

Allerlei.

ben ersten Preis gewann. Zum Spaß färbte ich eines Tages meinen weißen Pudel in allen Farben des Regenbogens, und bas Tier war halb bekannt unb bewundert wie einbunter Hund". Eines Tages wurde er mir gestohlen, und nachdem ich noch zwei weitere gefärbte Hunde auf bie gleiche Weise verloren hatte, gab ich diese Verschönerung auf, weil dadurch augenscheinlich die Begier der Diebe zu stark geweckt wurde. Allerdings weiß ich nicht, was sie mit so auffälligen Tieren angefangen haben. Seit­dem es Mode geworden ist, daß die Dame allen Zubehör "zu ihrer Toilette in harmonischen Far­ben trägt, ist man oft an mich mit der Bitte heran­getreten, ein Schoßtier auf die Kleidung seiner Be­sitzerinabzustimmen". So kam z. B. eine Dame, bie einen Pelz auf Leopardenfell trug, zu mir und wünschte, baß ich ihrem Hündchen dieselben bunten Flecken aufmalte. (Erstaunlich, was manche Leute für Sorgen haben!)

Das Eisenbahn-Esperanto.

Die Gepäckträger unb bie Transportarbeiter auf den Bahnhöfen können meist bie Aufschriften in frember Sprache auf ben Frachtgütern nicht lesen, und doch ist es notwendig, daß bei den vielen Tau­senden von Gepäckstücken aus ben verschlebensten Länbern, bie täglich auf ben großen Bahnhöfen um- geloben werben, bie Angaben gehörig beachtet wer- den.Es ist baher zwischen verschiebenen Eisenbahn­verwaltungen europäischer ßänber eine Art Espe­ranto oerabrebet worden, eine internationale Zei­chensprache, die allgemein verständlich ist. Drei solcher Hieroglyphen", bie in ber internationalen Bilder­sprache gehalten sind, wurden festgesetzt. Die erste Hieroglyphe besteht in einem Kuhkopf, einem Haus- hahn und einem Hund unb zeigt an, baß der In­halt des betreffenden Frachtgutes in lebender Ware besteht. Das Gepäckstück muß daher mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Das zweite Zeichen be­steht in einem scharlachroten Weinglas und wird auf Kosten angebracht, die Weine, Liköre, Biere und Mineralwasser enthalten. Das dritte Zeichen besteht in einem Fisch, einer Blume unb einer Weintraube unb kllnbet an, baß sich in dem Gepäckstück Sachen befinden, die sich nicht lange halten unb baher be- sonders schnell beförbert werben müßen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt beschlossenen Divibenbe an. Reichsbankbiskont 5 o Sy, Lombarbzinsfuß 6 o Sy

Srantruri a. Dl.

Berlin

Schluß-1 tarn

1-Uhr- Kur»

Schluß-:

Iure ;

itinfo g- fiurd

Datum

18.4.

20 4.

18 4

20 4

6% Den ticke RetckSameihe eou 1027 ......

7% veutiche «tidrfanleöe von 1929 . .......

84,75

_

84,9

_

100,25

_

100,4

_

veuticke Anl..«bIöl..TcknN> mit «u«lo|.-Wed)ten .....

57,75

_

57,8

58,1

ttetgl. ohne »lueiol.-Sedtte . .

6,13

6,15

6,2

6,2

6% Heil. Soltiftaat von 1929 (rMiablb. 102%)

95,25

_

94,75

_

Obetbeffcn Provinz . Anleihe mit

Auelol.-Rrcktrn.....

56,5

_

_

Den licke Komm. Sammelaoi.

Anleihe Serie 1 .

6% stronN. fnD.-eant «oidvse

XIII unlünntx» bll 1934

57

_

57

_

101,5

_

_

7% ffrontl. Ovv »Bank Voldvle vniönvbar bll 1932

97,5

_

_

_

<H% Adelnl.che Vvv.-Bank ßlqu. öoiople.......

91,75

_

8% Pr. Lanvervinndbriesanilall, PIandbriele R.il . . . .

100,5

100,5

_

8% Pr L'anbelrfanDbtiefanftali,

7% Pr. eanbeeufanobrietanftait, $|onbbricle 8t tl .....

96,5

96,5

8.6.® abg. IBonnegi-Cbllgatio. nen. rückzahlbar 1932 .....

4% OeNerreichiicke Eoldrente . . 4,20% Ocslerrelchiiche Silberrente

23,25

23,4

_

2,4

__

4% veNerreickilche 6tndettltck>e Rente

_

_

_

4% UngarilAf »olbtenU ....

18,9

19,1

4% Ungarilcke StaaiSrenle v. 1910

16,4

16,4

12,5

4y,% vesgl. von 1919

16,6

4% Ungarilcke Kronenrrnte . .

4% rürMcke Zollanleibe von 1911

4,3

4,35

4% rürliicke Bagvabbahn-Anl verte 1

4% brtgl. Serie II.......

4,3

__

4,45

4,3

4,4

4,4

4,45

6% «umäniicke vereint). Rente von 1908 ... . .

4%% RumLniiche vereinh Rente von 1918 ..........

4% RumM4f Verein-, Rente

8,55

_

8,5

_

15,4

15,25

6,9

7

6,95

'.frranliun a.

Lerim

Gchluß- tur<

t-Uhr- Kurs

Schluß«!

Iur< ,

Anfang» Kurs

Datum

18 4

20 4

18 4

20 4

Hamvura-eimerilaBatet . .

Hamburg-Südam. Damplichiff

7

64

64

64,13

8

Hün>a Tamvsicklsl - -

10

87,25

Norbbeuncker Lloub ....

8

66

65

65,25

Allgemeine DeuticheCrebitansi.

10

Barmer Bankverein . .

10

Berliner Hanbelsgeiellickast

18

125,5

124

123,9

iSommen- unv Pnoat-Bank .

11

118

118,25

118,13

118,25

TarmiiSbt-r unb Aativnalbank Teuticke Bank unv

12

144,5

145,5

148

Dtüronto-Geiellichatt, - -

10

112,25

108

113

108

Dresdner Bank......

10

107,5

107,5

107

107,5

iHetoebanl........

12

166,75

167

167

167

a.U.®.........

. 8

107,5

108,75

107,75

109,25

Bergmann........

. 9

94,5

93

Lleklr. LleierungSgeiellickafi.

10

134

130,65

132

Licht unb Statt......

10

122,5

124,5

122,4

gelten 8 Guilleaume .

GeiellickaU für Elektriiche

IVt

87

88.13

86,5

123,4

88,13

125,5

Unternehmungen ....

Hamburger Elektrizitäti-Werte Abeinilche Elektrizität . . .

10

124

124,5

10

. 9

119

118,5

Sdilcllldje Elektrizität. . . .

10

Lckucken & (5o .....

11

135,5

174,5

139

136,25

138,75

Siemens & Halste.....

16

177

175

177,5

Iranetaoto ........

. b

_

väbmeQet 8 .......

10

130

130

Duveru«.........

. 6

54

_

53,5

53

Den ticke Erbil ......

. 6

74

74,5

75

Stiener Steinkohle .....

. V

k

82

_

82,5

82

73

_

72

Hoeick Eilen. .......

65,5

66

Sile Bergbau.......

10

181

184

185

_

66,25

Köln-Sieueilen.....

. 7

72,25

ManneSmann-Riiire» . . .

. 7

74,5

75,5

75

75,65

Mansieiber Bergbau ....

. 7

37

36,5

Cbcrldilcl. Eiienbevarf . . .

. 5

Obericklei ftutiroede....

. 7

78,75

79,4

6¥i

10

60

177,5

62

61

61,5

180,5

Rheiniicke Braunkohlen . .

179,25

ÄbeinftatH . ......

. 6

79

80

79,25

79,5

Riedeck Montan......

12.

$rant|un a. 111.

Berlin

Gch.-i kurs |

t-Uhr« K re

Schluß-!

kurS 1

Anfang* Kur«

Datum

18.4

20 4

18.4

20 4

Bereinigte Stahlwerke .

Otavl Minen . .

56

55,75

56

16'/.

32

31,5

31,75

Kaliwerke AickerSIeben .

e

10

157

w

157

160

Kaliwerke Dekteregeln .

10

162

164

161

166

Kaliwerke SaUbetfurtb .

16

247,5

248

250,5

I. G. Karben-Invuftrte .

-

12

145,5

147,25

145,75

148

Dvnamit Nobel ....

. 6

Sckeibeanstalt.....

. 9

130,5

Koldickmibt .....

. 6

50,25

49

ROigerSwerke.....

. 6

54,75

56.5

54,75

56

Metallgeiellickali. . . .

. 8

74,5

75

Philivv Hol;mann . . .

. 7

96

99,65

96,75

99,75

Zementwerk Hetbelderg

10

80

Cementwerl Rarlftabt. .

e

10

®ao6 & Rtentaa . .

. 8

33

32

Sckultheis Payenhoier .

-

16

,

173,25

175,4

Cftroede ......

12

Aku .......

18

83,25

84,75

83,25

84,5

94,25

Bemberg.......

14

91

89

ZellNoii Walbbok . . .

e

8'/.

98,5

103

99

102,13

Zellkloli Alchalienburg .

e

12

80,5

80,13

80

Charlottenburger Waiier

e

. 8

Deiiauer Mas . .

. 9

132,5

134,75

Daimler Motoren . . .

. O

31

31

30,75

Deuticke Linoleum . .

e

e

e .

94

96,5

95

96,5

Maickinenbau A <9. .

e

e

. 0

-

Rat. Automobil . . .

-

. 0

Orenltetn & Kopvel .

. 6

-

51,5

51,25

Leonbarb Dietz . . .

10

118

116,5

117

Svenlka ......

289

290

252

rttanttuttet Malchine, .

. 4

18

chnpner .....

. 6

38,5

39

Hevligenkiaebi . . . .

. O

äunghane......

. 6

Leckwerke.......

. 8

Mainkrastwerke Höchst <l TL .

. 8

66

*

Mtag .......

10

Gebt. Roeber.....

1(

Boigt & Haesfner . . .

. v

Ehdbeuii'ck« Lucker . .

10

128,25

128,75

Banknoten.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin, 18. April

Selb

Brief

Amerikanilche Roten......

4,18

4,20

Belgiicke Roten .......

58,17

58,41

Tänliche Roten .......

111,88

112,32

6ng1|die Roten ........

20,337

20,417

flranzöiilcke Roten.......

16,375

16,435

Hollanbiicke Roten.......

168,11

163,79

Italien ticke Roten........

22,03

22,11

Rorwegiiche Roten.......

Deunck-Oesterreich. 4 100 Echilling

111,93

112,37

58,00

59,00

Rumünilche Noten.......

2,475

2,495

Sckwebiicke Noten.......

111,08

112,52

Schwerer Noten........

80,64

80,96

Spanilche Noten ........

42,22

42,36

Llchechotloivalliche Noten.....

12,39

12,45

llngarilcke Roten ....

72,95

73,25

18 April

20«pril

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

<*etö

Brie,

Gelb

Brie!

Amst.-Rott.

168,51

168,85

168,61

168,95

ivurn.-Lire-

1,382

1,386

58,445

1,388

1,392

Brsi.Ankw.

58,325

58,34

58,46

GbrifHanta.

112,21

112,43

112,25

112,47

Rovendagrn

112,19

112,41

112,24

112,46

Stockholm .

112,38

112,60

112,39

112,61

HelttnaforS. Htalten. . . London. . .

10,559

21,975

10,579

22,015

10,559

21,99

10,579

22,03

20,387

20,427

20,394

20.434

Weunort . .

4,1965

4,2045

4,1980

4,2060

Parts. . . .

16,404

16,444

16,409

16,449

Schweiz ..

81,815

81,975

80,815

80,975

Spanien .

43,69

43,77

42,21

42,29

yapan - . . wo de Inn.

2,073

2,077

2,073

2,077

0,296

0,298

0,298

0,300

Wien in D-- Ceft. abaeß.

58,905

58,125

58,995

59,115

Prag . . .

12,43

12,45

12,43

12,45

Beiirad .

7,378

7,392

7,378

7,392

Buouvest. .

73,14

73,28

73,15

73,29

ibuiiarien

3,042

3,048

3,042

3,048

Lissabon

18,85

18,89

18,85

18,89

Danüg Konst nnu.

81,52

81,68

81,52

81,68

1,784

1,799

1,784

1,789

Athen

5,44

5,45

5,44

5,45

tatiaoa

4,193

4,201

4,195

4,203

Utu uao -

2.697

2,703

2,747

2,753

Kairo -

1 20,915

20,955

20,915

20,955