Oie Revolution in Spanien.
Oie Stellung Kataloniens.
Abmachungen mit der Madrider Regierung
Barcelona, 18.April. (Havas.) Zwischen dem Obersten Macia, den Mitgliedern der re pul' likanischen spanischen Regierung Domingo und de los Rios sowie den Mitgliedern des Regierungsrats der Republik Katalonien fand eine Besprechung statt, um die Beziehungen Katalonien zur spanischen Regierung zu behandeln. In einer Pressemitteilung wird erklärt, diese Besprechung sei mit größter Herzlichkeit geführt worden und habe es erlaubt, die verschiedenen Seiten der katalanischen revolutionären Bewegung innerhalb des neuen Regimes zu prüfen. Es wurde einstimmig anerkannt, daß cs angebracht sei, die Ausarbeitung des katalanischen Statuts zu beschleunigen, das nach Billigung durch die katalanische Stadtratsversamm- hing den verfassungsgebenden Cortes als Vorschlag der provisorischen Regierung der Republik Spanien und als Kundgebung des feierlichen Willens Kataloniens unterbreitet werden soll. Die katalanische Regierung nimmt in Zukunft den Namen an „R e - g i e r u n ad er Generalität Katalonien".
Oberst Macia verlas vom Balkon des Palais der Generalität die Pressenotiz und erklärte außer- dem, die Regierung habe sich verpflichtet, das katalanische Statut zu billigen. Wenn die spanische Regierung dieses Versprechen nicht kalten sollte, dann würden die Katalonier für ihre Freiheit bis zum Aeuhersten kämpfen. Das Mitglied der katalanischen Regierung Carrasco wies in einer Rede darauf hin, die alte Regierung der Generalität Katalonien, die durch den er- ft en Bourbonen zerstört worden sei, hätte gerade in dem Augenblick wieder aufgerichtet wer- den müssen, in dem der letzte der Bourbonen gestürzt wurde.
England als Exil.
Anerkennung der republikanischen Regierung.
London, 18. April. C$11.) Die englische Regierung hat sich am Samstag mit den Regierungen der Dominien wegen der Frage der Anerkennung der neuen spanischen Regierung in Verbindung gesetzt. Die de tacto- Anerkennung dürfte schon in kurzer Zeit erfolgen. Die de jure-Anerkennung wird erst erfolgen, wenn normale Verhältnisse in Spanien einigelre- ten sind. Wie sich die englische Regierung für den Fall verhalten wird, daß König Alfons seinen endgültigen Wohnsitz in England aufschlagen sollte, steht noch nicht fest. Es ist jedoch zu erwarten, daß England dem spanischen König dieselben Rechte einräumen wird, wie sie'der frühere König Manuel von Portugal und der frühere König von Griechenland genießen. Die Regierung hat ihnen das Aufenthaltsrecht gewährt, hat aber auf dem Recht der Ausweisung bestanden, wenn auf englischem Boden Verschwörungen angezettelt werden, die sich gegen eine von der englischen Regierung anerkannte verfassungsmäßige Regierung richten.
Französische Sorgen.
Paris, 18. April. (TU.) Die Pariser Presse beschäftigt sich immer noch sehr eingehend mit der katalanischen Frage, die für die Beziehungen zwischen Frankreich und Spanien ausschlaggebend sein werde. Man dürfe nicht vergessen, daß Katalonien bisher niemals ein staatlicher Begriff gewesen sei (??), sondern auf einer Sprachengemeinschaft beruhe, die sich nicht auf spanisches Gebiet beschränke. Die gleiche Sprache werde im französischen Roussillon in der Provence und 'darüber hinaus in Languedoc gesprochen. Ferner müsse man sich vergegenwärtigen, daß sich auch das baskische Siedlungsgebiet über die Pyrenäen hinaus nach Frankreich hinein erstrecke.
Revolutionäre Regierung auf Madeira.
Lissabon, 19. April. (WTB. Funkspruch.) Die Regierung gibt bekannt, daß die Aufständischen in Ponta Delgado (Azoren) heute
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Eine historische Erinnerung: Anarchistisches Attentat gegen den Brautwagen des jungvermählten Königs- paares in Madrid am 19. Mai 1906. Das Königspaar blieb unverletzt, 15 Menschen aus dem Gefolge wurden getötet.
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Oberst Macia, der Führer der katalanischen Autonomisten, übernimmt die Präsidentschaft der katalanischen Republik.
früh 3 Uhr kapituliert haben mit Ausnahme einiger Leute, denen es gelang, an Bord eines Dampfers auf den Kanarischen Inseln zu entkommen. Rach einer offiziösen Mitteilung haben sich auch die Aufständischen der Insel Terceira ergeben. Es heißt, daß die aufständischen Offiziere von ihren Untergebenen im Stich gelassen wurden, als die Regierungstruppen zum Angriff übergingen.
Der Vertreter der revolutionären Regierung der Azoren im Auslände teilt mit, die Zivilbevölkerung von Madeira und den Azo
ren habe sich einmütig den Aufständischen angeschlossen. In Funchal sei eine provisorische Regierung gebildet worden, die die Führung der Verwaltung in allen aufständischen Gebietsteilen übernehme, und zwar unter der Präsidentschaft von Sousa Diaz. Vertreter der provisorischen Regierung im Auslande ist der gegenwärtig in Paris weilende Marineoffizier Sebastian da Costa. Tie Bildung der provisorischen Regierung ist allen in Madeira beglaubigten fremden Konsuln zur Kenntnis gebracht worden.
Die Kritik am Äatsausgietch in Hessen.
Oie Generalaussprache im Landtag.
D a r m st a d t, 17. April. (WHP.) Präsident Delp gibt bekannt, daß heute die Generalaussprache erledigt werden müsse. Für Dienstag sei die Beratung des Kapitels 53 (Kultusministerium) und 68/3 (Pädagogische Institute) auf die Tagesordnung gesetzt.
Abg. Schreiber (Staatspariei)
Unter Zurückstellung von Wünschen aus Oberhessen und Starkenburg muß jetzt Rheinhessen betreut werden. Der 1,5-Millionenbetrag aus der Westhilfe ist restlos für die Verbreiterung der Mainzer Straßenbrücke zu verwenden. Im Rhein-Main-Gebiet soll die Regierung ihre „Reichsreform"-Tätigkeit fortsetzen. Durch die Realsteuern wird der Mittelstand schwer bedrückt. Mit allen Mitteln ist der Zunahme des gestigen Proletariats entgegenzuwirken, vor allem durch Einengung des Zustroms nach den höheren Schulen und Fortfall des Derechtigungsunweserrs. Die Rotverordnung des Reichspräsidenten gegen politisches Rowdytum war durchaus notwendig. Wir wünschen für' Hessen ein allgemeines Uniformverbot.
Abg. Dr. Aiepoth (O.Dpt.) erinnert daran, daß die DVP. schon im Jahre 1926 gefordert habe, Einnahme-Minderungen auch durch Abstriche an den Ausgaben zu erreichen. Damals habe Herr Kaul (S.) von der „Sparpsychose" der Volkspartei gesprochen, als sie Angleichung der Lehrkräfte an die zurückgehenden Schü lerzif fer n gefordert habe. Aber schon einige Tage später habe derselbe Herr Kaul mit seinen Koalitionsfreunden einen Antrag einaebracht, 200 Stellen an der Volksschule abzuoauen. Unter allen möglichen Tarnungen hat aber inzwischen ein Abbau an der Volksschule eingesetzt, der über das hinausgeht, was die Voltspartei im Jahre 1926 gefordert hat. Der Etat 1931 schließt auf
dem Papier ausgeglichen ab. Trotz aller Maßnahmen, wie der vom Reich durchgedrückten Gehaltskürzung der Beamten, ist es nicht gelungen, die Endzahlen des Etats wesentlich zu senken. Das liegt zu einem großen Teil darin, daß die Verschuldung Hessens ganz beträchtlich gestiegen ist. Sie stieg vom Jahre 1928 mit 21,5 Millionen auf jetzt 68,5 Millionen, wovon über 40 Millionen kurzfristige Schulden sind. Die hohe Verzinsung dieser Schulden muß notwendig zu einer Erhöhung der Voranschlagsziffern führen. Deshalb haben wir beantragt, alle Bewilligungen auf das Vermögen des Landes gelten nur unter der Voraussetzung, daß die Kapitalien langfristig beschafft werden, daß also der Landtag in jedem Ginzelfall gehört werden muß, ob er Ausgaben bewilligen will, wenn die Gelder auf lange Frist nicht beschafft werden können. Wir müssen dahin kommen, unsere kurzfristige Schuld zu konsolidieren. An eine Konertierung unserer Schulden wird so rasch nicht zu denken sein.
Ter zweite bedenkliche Posten ist das automatische Anwachsen der Pensionen. Tieses Jahr ist diese Ausgabe wieder um 3/< Million gestiegen. Rach dem Gutachten des Spar- kommissars müssen wir für das Jahr 1946 mit einem Anwachsen bis zu 22 oder gar 27 Millionen je nach dem Turchschnittsalter der Pensionäre rechnen, gegenüber 18 Millionen heute. Außerdem hat man anscheinend vergessen, daß im nächsten Jahr eine Senkung der Sondergebäudesteuer eintreten muß infolge der Erhöhung der Aufwertungszinsen. Ich kann mir nicht denken, daß die Regierung eine neue allgemeine Mieterhöhung am 1. Januar 1932 einführen will. Wir haben bereits im Tezember sehr scharfe Kritik geübt, wie die Regierung den Etat ausgeglichen hat, durch neue Steuererhöhun- § en. Damals hat man uns erklärt, daß durch die -rhöhung der Sondergebäudesteuer bei höherer
Verzinsung als 5 v. H. ein Betrag von etwa r/r Million eingehen werde. Rach Mitteilungen vvn sachkundiger Seite ist dieser Betrag zu niedrig gegriffen, weil bei der Ausführung des Gesetzes viel mehr hereinkommen wird. Sind das vielleicht die „stillen Reserven", Herr Minister, von denen Sie gesprochen haben. (Finanzminister Kirnberger: Rein!)
Die Wirkung der Steuererhöhung bedeutet eine Sabotage der Tendenzen der Reichsregierung. Ls ist doch nicht so, wie die Regierung es darstellt, wir haben soviel Steuern gesenkt und soviel Steuern erhöht, das gleicht sich etwa aus. Das Bild ist in Wirklichkeit so, daß die meisten von den Steuerermäßigungen nichts haben, sondern nur die Sleuererhöhungen spüren, die viel höher sind, als im Dezember angenommen wurde.
Der Etat wurde nicht nur ausgeglichen durch Steuererhöhungen, die das Maß des Erträglichen weit übersteigen, sondern auch durch Lasten- abwälaungen auf die Gemeinden. Der Redner der Sozialdemokraten hat angesichts der schwierigen Finanzlage der Kommunen durch die Wohlfahrtslasten das Reich um Hilfe angerufen, nber gleichzeitig stimmt er immer neuen Belastungen der Gemeinden durch das Land au. Das ist doch ein Widersinn. Er sollte doch die eigene Macht in Hessen ausnuhen und sich für unseren Antrag einsehen zugunsten der Gemeinden, denen man mindestens doch das nicht nehmen darf, was ihnen gehört. Ich habe nachgewiesen, daß die Gemeinden einen Betrag von mindestens 200 000 Mark zu beanspruchen haben aus dem Erlös derReichsbahnvorzugs aktien, die Hessen erhalten hat, und aus der Vorverlegung der Be am tenge h al t skü r- zung. Warum stimmt die Sozialdemokratie diesem berechtigten Verlangen nicht zu? Der Vorschlag des Reichsstädtetages, die Arbeitslosen- und Wohlfahrtslasten zwischen Reich, Staat und Gemeinden zu teilen, findet unsere Zustimmung, wenn die Garantien gegeben sind, daß die Gemeinden, die die Hilfe des Reiches in Anspruch nehmen, auch ihren Haushalt führen, wie das im Interesse der Allgemeinheit gefordert werden kann. (Sehr richtig.) Wir haben im
Kleine politische Nachrichten.
Rach dem Vorgang des seit geraumer Zeit in Berlin bestehenden Paritätischen Ausschusses hat sich vor kurzem auch inKassel ein solcher gebildet, der, aus Männern der evangelischen und der katholischen Kirche bestehend, in Form einer losen Arbeitsgemeinschaft sich zum Ziele gesetzt hat, im Geist« des Vertrauens und gegenfeitiger Achtung de« planmäßigen Förderung und Pflege eines gesunden deutschen Volkslebens zu dienen. Es sollen Fragen des kulturellen Lebens geklärt und auf praktische Zielsetzung, sei es in gesetzgeberischer oder volkserziehlicher Art, hingearbeitet werdens
Finanzausgleich seinerzeit die hessischen Gemeßv den sehr gut gestellt und trotzdem ist die k om - munale Verschuldung pro Kopf mit 216 Mark die höchste in Deutschland. Wir fordern Abbau der Zahl der Ministerien, Abbau der Sla.itsaufgaben, Dezentralisation dec Verwaltung, Beschränkung der Beamten auf solche Stellen, die Hoheitsaufgaben zu erfüllen haben.
Abg. Or. Wolf (fraktionslos) erklärt zu den Oberolmer Zusammenstößen, das Landeskriminalamt hat, wie schon in anderen Fällen politischer Zusammenstöße, falsche Meldungen in die Welt gesetzt. Man versucht, hier von links her, dem Stahlhelm etwas anzuhängen, um für sich Kapital zu schlagen. Der Stahchelm hat mit diesem Meuchelmord nichts zu tun. (Lärm.)
Als der Redner die Vorgänge in Oberolm im einzelnen schildert, kommt es zu lebhaften Zwischenrufen. Innen Minister Leuschner weist die Angriffe des Vorredners auf das Landeskriminalamt als völlig unbegründet zurück. Die amtliche Darstellung treffe tatsächlich zu. — In persönlichen Bemerkungen halten die Abg. Schreiber (Staatsp.), Dr. Wolf (fraktionslos) und Minister Leuschner an ihren Darstellungen fest, wobei es zu beleidigenden.^wischen- rufen kommt, wofür die Abg. Sturmfels (Soz»), Dr. Wolf und Galm (Komm. Opp.) zur Ordnung gerufen werden. — Fortsetzung der Beratung am Dienstag, Ende gegen 12.30 Uhr.
Reichsbankpräsident Dr .Luther ist in Badenweiler eingetroffen. Er wird mit Reichskanzler Dr. Brüning und Reichsaußenminister Dr. Cur- ti u s, die sich beide zur Zei. ebenfalls in Badenweiler aufhalten/ eine Besprechung haben und nach Basel weiterfahren.
Das Präsidium des preußischen Oberverwaltungsgerichts hat den durch seine Angriffe gegen Minister Grzesinski und seinen Uebertritt zur nationalsozialistischen Partei bekanntgewordenen Senatspräsidenten G r ü tz n e r von der Leitung des 5. Disziplinär« senats für die preußischen Kommunalbeamten ab« berufen. An seiner Stelle wird der neuernannte Senotspräsident von Kries, ein Bruder des . deutschnationalen Landtagsabgeordneten, den Diszi- plinarsenat übernehmen. Senatspräsident Grützner wird die Leitung eines Steuersenats übertragen werden.
Bei dem Volksbegehren der Rationalsozialisten auf Auflösung des Stadtrats Kaiserslautern wurden 16041 Ja-Stimmen und 15 358 Rein-Stimmen abgegeben. Ungültig waren 144 Stimmen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von ungefähr 70 v. H Da aber zur Auflösung drei Fünftel der abgegebenen Stimmen nötig sind, ist das Volksbegehren ab gelehnt.
Der Kürtenprozeß in Düsseldorf.
Düsseldorf, 18. April. (WTB.) Rach Eröffnung der Sitzung des sechsten Verhandlungstages wurde in die Prüfung des Falles Doer- r i e r eingetreten. Der Kriminalsekretär Opfer erklärt, als er mit dem Ueberfallkommando zum Tatort kam, habe die Doerrier noch gelebt und sehr gestöhnt. Als die Mordkommission eintraf, war die Doerrier bereits ins Krankenhaus gebracht worden. Der Kriminalbeamte Irrgang berichtet, daß der Abdruck der Fußspuren die Hebereinstimmung mit den Schuhen der Doerrier und Kürtens ergeben Habe. Oberarzt Dr. Kraft, hat die Doerrier im Krankenhaus untersucht, die schwer verletzt eingeliefert wurde. Sie hatte an beiden Augen klaffende Wunden. Die Doerrier hat das DewuWein nicht wiedererlangt.
Die Prüfung des Falles Meurer begann mit der Vernehmung der Ueberfallenen. Diese ging am 25. Oktober über den Hellweg nach Hause. Ein Mann ging an ihr vorüber, der ihr dadurch auffiel, daß er über einen Stein stolperte. Er begann ein Gespräch über die ilnsicherheit des Hellweges und die schlechten Deleuchtungsver- hältnisse und fragte die Zeugin, ob sie keine Angst habe. Sie möge doch daran denken, wie es dem ermordeten Scheer ergangen sei. Kürten ersuchte sie, neben ihm zu gehen. Um ihn los zu werden, sagte sie, daß sie in wenigen Minuten abgeholt werde, und gleich zuhause sei. Als sie sich dann umdrehte, bekam sie einen heftigen Schlag, so daß sie zusammensank. Als sie wieder zu sich kam, waren schon Leute bei ihr. Kürten habe auf sie einen guten Eindruck gemacht, so daß sie sich sagte: Das ist ein netter Mensch, mit dem kannst du ein Stück gehen. Frau Meurer trug am Kopf und am rechten Ohr Verletzungen davon, die von einem Hammer herrührten. Sie wurde sofort operiert, konnte erst am Rach- mittag des nächsten Tages aussagen und wurde nach drei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen.
Die 36jährige Frau Frisch, geschiedene Wanders, gibt an, auf einem Spaziergang im Hofgarten an der „Goldenen Brücke" in der Nähe des vtadt- theaters plötzlich von hinten niedergeschlagen worden zu sein, ohne daß der Täter sie oder sie ihn angesprochen hätte. Sie habe zuerst Verdacht auf ihren früheren Mann gehabt. Bei der Gegenüberstellung erkannte sie Kürten nicht wieder. Er aber sagte nad) der Aussage des Krirninalsekre« tärs Müller sofort: Das ist dieFrauaus dem Hofgarten!
Zum Fall Albermann berichtete Kriminalbeamter Irrgang über die Lage und den Befund der fürchterlich zerstochenen Leiche. Es werden dann eine Reihe Zeugen vernommen, die das Kind und Kürten auf dem Wege zum Tatort gesehen haben. Von Interesse ist die Aussage des Zeugen Voß, der mit einem Kollegen abends gegen 19 Uhr durch die Hans-Sachs-Straße ging, wo ihm ein Mann mit einem Kinde entgegenkam. Sein Kollege fand des


