Gtahlhelmtag in Frankfurt
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Zu allen Hausfrauen kommt in diesen Tagen ein höflicher junger Mann — zu einem kurzen Besuch. Er will Sie nicht lange aufhalten: nur ein paar nützliche Winke will er Ihnen geben und ein kleines, Ihnen wohlbekanntes Geschenk: eine Probedose Vim - das gute, sparsame Putzmittel, das all Ihren Hausrat so leicht, schnell und schonend reinigt
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abgegeben. Ungültig ntshncht einer Mhb« :o ’o.S). Da oder yit rc abgegebenen Slim« Volksbegehren abge«
sowie von Bademeister Wilhelm Scharf (Laubach) und Ernst Jäger (Gießen) die Prüfung für den Grundschein abgelegt.
** Geschäftsiubiläum. Am Samstag, dem 18. April, konnte Herr Wilhelm I u l l m a n n, Mit« inhaber der Firma Gebr. Jullmann, auf eine 25jäh. rifle Tätigkeit als Vertreter der Gothaer Feuerver« ficherungsbank zurückblicken. Dem Jubilar wurden aus diesem Anlaß von der Gothaer Feuerversiche« rungsbank besondere Ehrungen bereitet.
•• Konzert der Heilsarmee. Am Freitagabend weilte das Stabsorchester der Heilsarmee aus Berlin in Gießen und gab in der Neuen Aula der Universität ein sehr gut besuchtes Konzert. Die 26 Mann starke Kapelle erwies sich als ein vorzügliches Orchester, das von dem Dirigenten in souveräner Weise beherrscht wurde und mit viel Musikalität eine Reihe von Liedern und auch schwere geistliche Musik zum Bortrag brachte. So horte man nach einem einleitenden Marsch u. a. einige Partien aus Handels „MessiaS", die eine hervorragende Interpretation erfuhren. Dem Orchester ist eine Homogenität eigen, die jeder Darbietung eine Geschlossenheit gibt, wie sie in dieser ausgeprägten Form wohl kaum von den Zuhörern erwartet wurde. Unter dieser Voraussetzung gestaltete sich die Wiedergabe einer Beethovenschen Komposition („Christus am Oelberge") zu einem schönen Erlebnis und zum Höhepunkt des Abends. Verschiedene solistische Darbietungen für Kornett und Cuphonium, Darbietungen eines Doppelquartetts, zwei Sologesänge und schließlich eine kurze Bibelvorlesung verhalfen dem Programm, das sehr geschickt zusammengestellt war, zu einer erfreulichen Lebendigkeit. Wohl jeder Zuhörer verlieh hochbefriedigt das Haus.
Oie Wetterlage.
Frankfurt a.M., 19. April. Der Stahlhelm, Landesverband Groß-Hessen, hatte seine Gruppen heute zu einem Aufmarsch in Frankfurt a.M., der der Werbung für das Volksbegehren auf Auflösung des Preußischen Landtags galt, ausgerufen. Die Kundgebung erhielt ihre besondere Bedeutung durch die Anwesenheit des 1. Bundesführers Franz Seldte. Am Vormittag fanden Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Kirchen statt, die von den Htahlhelmern zahlreich besucht waren. Der 1. Bundessührer Franz Seldte sprach in der Mittagsstunde im Volksbildungsheim in kleinerem Kreise über die Idee des Stahlhelm. Er gab dabei einen erschöpfenden Querschnitt von den Bestrebungen des Stahlhelm seit seiner Gründung bis heute und betonte insbesondere den starken sozialen Zug und die hohe sittliche Bedeutung des Frontkameradschaftsgeistes für die staatliche und nationale Aufbauarbeit, für die der Stahlhelm seine Kraft einsetzt. Nach einem Promenadenkonzert der Frankfurter Stahlhelmkapelle auf dem Goetheplatz folgte am Nachmittag auf dem weiten Platze vor der Großmarkthalle der Aufmarsch der Stahlhelmformationen aus der näheren und weiteren Umgebung Frankfurts. Eine riesige Menschenmenge umsäumte den großen Platz, um Zeuge des interessanten Ereignisses zu sein. Unter Musikklängen schritt der Bundesführer Seldte, von den Stahlhelmern und großen Teilen der Zuschauer lebhaft begrüßt, die Fronten der Formationen ab. Danach
Aus der provinzialhauptstadt.
Gießen, den 20. April 1931.
Oberstleutnant a. O.
Max Freiherr von Rotsmann t-
Am Samstag verstarb auf dem Stammsitz seiner Familie in Dotzelrod bei Alsfeld Oberstleutnant a.D. Max Freiherr von Rotsmann. Mit ihm ist eine der markantesten Offiziersgestalten unseres Hessenlandes zur großen Armee abgerufen worden. Er wurde am 8. September 1858 in Darmstadt geboren, war also 56 Jahre alt, als er sich bei Beginn des Weltkrieges freiwillig zur Verfügung stellte. Er trat 1877 in das Hess. Jns.-Leibgarde-Rgt. Nr. 115 ein. Von 1883 ab war er vier Jahre Betatllons- und anschließend drei Jahre Regimentsadjutant. Im Jahre 1890 wurde er Brigadeadjutant (39. Inf.« Brig.) in Hannover. Zum Hauptmann befördert wurde er im Herbst 1893 Kompanie-Chef im Inf.- Rgt. Nr. 73. Don 1898 bis 1902 war er Adjutant beim Generalkommando X. Armeekorps in Hannover und wurde in dieser Stellung zum Major befördert. 1902 wurde er Kommandeur des III. Bataillons Jnf.-Rgts. Nr. 118 in Worms. 1907 trat er als Oberstleutnant in den Ruhestand. Bei Kriegsausbruch wurde er Kommandeur des I. Datl. RJR. 222, führte auch zeitweise das Regiment in Polen und übernahm am 20. Dezember 1914 die Führung des RJR. 223. In den Karpathen erkrankt, kehrte er in die Heimat zurück. Im Mai 1915 wurde er Kommandeur des RJR. 80, mußte aber wegen geschwäch- ter Gesundheit um Aushebung seiner Mobilmachungs- bcstimmung bitten und wurde im Herbst 1915 zum Kommandeur des damals in Alsfeld errichteten Landsturmbataillons (XVIII 50) ernannt. Im Som- mer 1917 trat er in den Ruhestand zurück.
Das sind die nackten Tatsachen seiner militärischen Laufbahn. Seine glänzenden militärischen Eigenschaften sicherten ihm die uneingeschränkte Achtung aller, die mit ihm in Berührung kamen. Er hielt die Truppe in schärfster Manneszucht und führte sie selbst nach gewaltigen Anstrengungen, Entbehrungen und Verlusten zum Siege. Er war aber auch seinen Untergebenen ein treuer Helfer, der mit ihnen Freud und Leid teilte und sich so auch die unbedingte Liebe aller Mannschaften erwarb. In der manchmal etwas rauhen Schale schlug ein grundgütiges, väterliches Herz, immer hatte er nur das Wohl der ihm anvertrauten Mannschaften im Auge. Und diese verehrten und liebten ihn aus ganzem Herzen, denn sie wußten, daß er stets mit seiner starken Persönlichkeit für sie eintrat. Er war kein sog. „Kommiß-Ofstzier", der nur den Gamaschendienst kannte, obwohl er den Dienstbetrieb bis in die kleinsten Einzelheiten beherrschte, sondern er war ein Offizier mit weitem, offenem Blick, ein Feldsoldat im wahren Sinne des Wortes, dem es gar nicht darauf ankam, ob jemand genau nach den Buchstaben des Reglements handelte, sondern daß es zweckentsprechend und der jeweiligen Lage an- gepaßt war. Er verlangte von seinen Offizieren und Mannschaften viel, stellte aber die größten Anforderungen an sich selbst. Alle wußten und fühlten, daß er seine Mannschaften nur dann einsetzte, wenn es Sinn und Zweck hatte. Im Schützengraben in Frankreich war er täglich in der vordersten Stellung, und in den Kämpfen um Lodz stürmte er mit wie einer der Jüngsten seines Bataillons. Wenn das Verhältnis zwischen Offizieren und Mannschaften beim RJR. 222 ein so harmonisches war, so ist dies in der Hauptsache auf das Vorbild zurückzuführen, das er allen gab. Das I. Bataillon hat unter seiner glänzenden Führung Hervorragendes geleistet. Die alten 222er, die mit ihm ausrückten und unter ihm fochten, werden ihm die Treue, Liebe und Verehrung auch über das Grab hinaus bewahren.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Volks- rechtpartei-Sparerbund. Ortsgruppe Gießen: Oeffent-
erfolgte ein W e r b e m a r s ch der uniformierten Stahlhelmer durch die verschiedensten Viertel und Straßen der Stadt, wobei die endlos lange und von mehreren Musikkapellen in scharfem Marschrhythmus gehaltene feldgraue Marschschlange überall mit herzlichen Zurufen begrüßt wurde. Zehntausende umsäumten die Marschstraßen: besonders stark war das Gewühl in den Hauptstraßenzügen, wo die Menschen in mehreren Reihen hintereinander dicht gedrängt standen. Aus diesem riesigen Menschenandrang und den ununterbrochenen warmen Sympathiekundgebungen der Menge ging hervor, daß der Stahlhelm durch diesen Aufmarsch einen starken moralischen Erfolg bei der Frankfurter Bürgerschaft errungen hat. Der Umzug endete mit einem Vorbeimarsch vor dem 1. Bundesführer Seldte auf dem Festhallengelände, dem wiederum Zehntausende von Menschen beiwohnten. Anschließend fand in der Festhalle eine von vielen Tausenden besuchte Kundgebung für das Volksbegehren des Stahlhelms auf Auflösung des Preußischen Landtages statt, bei welcher der stürmisch begrüßte Bundesführer Seldte die Hauptrede des Abends hielt, in der er mit Entschiedenheit gegen die^jetzt bestehende Regierungskoalition in Preußen Stellung nahm und zur Unterstützung des Stahlhelmvolksbegehrens aufrief. Die Rede fand in allen Teilen begeisterte Zustimmung. Mit dem Gesang des Deutschlandliedes nahm die Kundgebung ihren Ausgang.
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Mann verdächtig und sagte zu dem Zeugen: D a s ist der Düsseldorfer Mörder! Da das Kind aber sehr zutraulich schien, nahm Voß an, es sei sein Vater. Professor Berg erstattete das Gutachten über den Besund der Leiche, die 34 mit großer Wucht geführte Stiche aufwies. Dom Verteidiger befragt, ob er aus der großen Zahl der i Stiche auf den seelischen Zustand des Taters schlie- ; feen könne, antwortete der Sachverständige, der ■ Täter müsse in hochgradiger Erregung gehandelt haben.___ .
Aus aller Welt.
Drei lote bei einet kommunistischen Demonstration.
Die Kommunistische Partei des Bezirkes Hamm veranstaltete zum Gedachtms der im JDtard 1920 bei den Unruhen in dem Gefecht bet Pelkum Ge« fallenen einen Demonftratlonszug zu dem Massengrab in Pelkum. Die Demonstration war auf Pelkumer Gebiet verboten und lediglich eine Abordnung von 150 Personen zugelassen. Als Beamte der Landjägerei an der Pelkumer Gemeinde- grenze diese Abordnung von dem Demonstrationszuge abtrennen wollte, wurden sie von Teilnehmern des Zuges angegriffen, mit Steinen beworfen und mit Knüppeln und Latten geschlagen. Die Beamten mußten von der Schußwaffe Gebrauch machen. Dabei wurden drei Demon- st r a n t e n g e t ö t e t und vier schwer verletzt, 'Sunf Beamte der Landjägerei wurden durch Hiebe ver- letzt. Einer hat einen Messerstich in den Kopf erhalten.
Festnahme einet Kaviar-Kolonne.
Dor einigen Tagen wurde in eine Kaviar- und Feinkostgrohhandlung in der Mrt- telstraße in Berlin ein Einbruch verübt bei dem die Täter für etwa 12 000 Mk. Delikatessen, besonders Kaviar, erbeuteten. Dre Diebe konnten festgenommen werden. Als Anführer des großen Einbruchs wurde ein gewisser Puschkewitz ermittelt, der wegen schweren Einbruches zuletzt zu einer längeren Strafe verurteilt wurde, die er in Sonnenburg verübte. Bon dort entwischte er im Iuli v. 2., kam sofort nach Berlin und sammelte hier eine neue Bande um sich. Die Kaviarbüchsen, die etwa fünf Pfund fassen, wurden zum Teil bei Gastwirten im Zentrum und im Westen Berlins für 10, 15 und 20 Mk. verkauft. Einen Teil der Dosen, die nicht gleich abgeseht werden konnten, brachte Puschkewitz zu seiner Braut. Das Aeußere der Büchsen schien ihm für den Verkauf nicht sauber genug. Puschkewitz wußte Bat: Die Büchsen wurden in kochendes Wasser gestellt, und natürlich der Kaviar dadurch so v e r- dorben, daß er nicht mehr zu gebrauchen ist. Bei der Siegesfeier in einem Lokal wurden Hostenhamp. Schimanskh und Springer festgenorn- men. Puschkewitz, der nicht zugegen war, wurde in einem Schlafquartier am Stettiner Bahnhof ans dem Bett geholt. Er brachte sich, um ins Lazarett gebracht zu werden, eine gefährliche S ch n i 11 v e r l e h u n g bei. Er hat diesen Schritt schon öfter angewendet, weil er damit rechnet, aus dem Lazarett entweichen zu können.
Zwei wilderer im Kampf erschossen.
In der Nähe des Wachaersteins stieß e i n Eisenacher Förster auf drei verdächtige Männer, in denen erWilddiebe vermutete. Als er sie aufforderte, den Inhalt ihrer Rucksäcke vorzuzeigen, zogen zwei von ihnen Gewehre hervor und legten sie auf ihn an. Dieser verteidigte sich mit seiner Dienstwaffe und erschoß die beiden Wilderer. Der dritte suchte Deckung hinter einem Baum und wechselte mit dem Förster mehrere Kugeln. Der Förster wurde in den Unterarm getroffen und mußte seine Waffe fallen lassen, worauf der Wilddieb in die Waldungen flüchtete.
Bootsunglück auf dem Rhein.
Aus dem Rhein bei Düsseldorf kenterte e i n Paddelboot mit zwei jungen Leuten. Einer von ihnen konnte schwimmend das Ufer erreichen, während der andere ertrank. Der Ertrunkene stammt aus Wupperthal.
Auffindung eines verschwundenen Kirchengemäldes.
Großes Aussehen erregte vor einiger Zeit die Verhaftung des Kunsthändlers Ad. Bauer in Wien, der beschuldigt wurde, aus Klöstern und Kirchen Kun st schätze entwendet zu haben. Von der Festnahme war auch das Berliner Polizeipräsidium in Kenntnis gesetzt worden, ebenso von der Tatsache, daß zwischen dem 4, Dezember 1930 und dem 12. Ia- nuar 1931 aus der Kirche St. Magdalena in Weitensfeld in Kärnten eines der wertvollsten Glasgemälde, ein Werk aus dem 12. 2ahr- hundert, plötzlich verschwunden war. Der Wert des Gemäldes, das die heilige Magdalena darstellt, wurde von den Kennern aus 33 000 Schilling geschätzt. 2n der letzten Zeit verstärkte sich der Verdacht, daß das Gemälde über die Grenze nach Berlin geschafft worden sei. Der Berliner Kriminalpolizei ist es jetzt gelungen, das Kunstwerk in einer Antiquitäten Handlung in der Wilhelmstraße zu b e sch l a g n a h - men. Als man dort eine Kiste öffnete, zeigte es sich, daß sie, vorsichtig in Watte verpackt, die einzelnen Teile des in Weitenfels geflossenen Gemäldes enthielt. Die Stücke waren aus der Bleifassung herausgelöst. Das Gemälde wurde nach dem Polizeipräsidium gebracht und wird den österreichischen Behörden zur Verfügung gestellt werden. Ob der verhaftete Kunsthändler Bauer den Diebstahl verübt hat, wird die in Wien geführte Tlntersuchung ergeben.
liche Versammlung, Redner Prof. B a u s e r (Stuttgart) über „Volksrechtkampf für Arbeit und Brot", 20.15 Uhr, Katholisches Vereinshaus. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Drei Tage Mittelarrest".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 20 Uhr, Gastspiel der Frau Auguste Prasch-Grevenberg in dem Lustspiel „5>te Welt, in der man sich langweilt". Spielleitung Peter Fassott. 2n der Volle der Herzogin Frau Auguste Prasch-Grevenberg. — Mittwoch, 22. April, 19.30 Tlhr, unter der Spielleitung von Intendant Dr. Rolf Prasch Erstauffühung der romanttschen Tragödie „Die Jungfrau von Orleans" von Schiller in neuer Inszenierung. — Freitag bleibt das Theater ge» schloßen. — Samstag, für die Abonnenten des Freitag-Abonnements, 20 Llhr, Gastspiel des Opernensembles des Stadttheaters Mainz. Zur Ausführung gelangt die Oper „Die toten Äugen" von d'Albert. Die musikalische Leitung hat A. Kienzel, die Regie P. Weihleder. Die Intendanz macht daraus aufmerksam, daß während des Vorspiels die Türen geschlossen bleiben müssen. Opeimpreise!
— Die Volksrechtpartei, Ortsgruppe Gießen, hält heute, Montag, 20 Uhr, im Katholischen Vereinshaus eine öffentliche Versammlung ab. Der Reichsparteivorsitzende, Oberstudiendirektor Professor Bauser, M.d.L., Stuttgart, spricht, wie im Anzeigenteil bereits bekanntgegeben wurde, über das Thema „Volksrechtkampf für Arbeit und Brot".
— Bildungsverband der Deutschen Buchdrucker. Die Ortsgruppe Gießen des Bil- dungsverbandes der Deutschen Buchdrucker veran- Haltet am morgigen Dienstag im Krausmüllersaal des Ortsgewerbevereins, Goethestraße 7, einen Vortragsabend. Der Oberkorrektor der Reichsdruckerei in Berlin, Herr Oberüber, wird über das Thema „Kampf um die Rechtschreibung" sprechen. An den Vortrag schließt sich eine Aussprache an. Näheres in der Anzeige vom Samstag.
— Die Oberhessische Viehversicherungsanstalt hält am Sonntag, 26. April, 14.30 Uhr, im Hotel Hopfeld ihre ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) ab. Näheres in der Anzeige vom Samstag.
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•• Straßenbau auf weite Sicht. Seit Ende Dezember des vorigen Iahres sind Arbeiter des städttschen Tiefbauamtes damit beschäftigt, am rechten Lahnufer, unmittelbar neben dem Flußlauf eine Straße zu bauen, die in erster Linie als Anfahrtstraße für den projektierten Viehhof dienen soll. Die Straße stellt außerdem einen Ausbau des Hohen Eichweges dar, der früher oder später doch zur Rotwendigkeit geworden wäre. Die Sttahe soll eine Fahrbahn von 6 Meter Breite erhallen und später durch zwei Bürgersteige ergänzt werden, die im Bauplan bereits vorgesehen und später, den Bedürfnissen entsprechend, leicht anzugliedern sind. Bei den bisherigen Arbeiten, die mit kurzen Unterbrechungen, veranlaßt durch das Hochwasser, rasch fortgeführt werden konnten, fanden stets etwa 24 bis 25 Arbeiter Beschäftigung. Umfangreiche Erdbewegungen mußten vorgenommen werden. Die Straße, die sich gleich einem Damm dem Flußufer entlangzieht, dürfte zugleich geeignet sein, den künftigen Viehhof vor unangenehmen Hochwasser-Tleberraschungen zu schützen. Bekanntlich ist auch der Bau einer Bahnlinie vorgesehen, die über eine Brücke über die Lahn, vorbei am Gelände der Kläranlage, auf das Schlacht- und Viehhofgelände geführt werden soll. Die Voraussetzung für die Inangriffnahme des Bahn- baues ist allerdings die restlose Klarstellung der Finanzierung des Viehhofprojektes.
** Geprüfte Rettungsschwimmer: Nach erfolgreicher Prüfung im Rettungsschwimmen wurden von Rudolf Hechler (Gießen) und von Karl Koch (Fulda) der Prüfungsschein erworben,
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Wettervoraussage.
Der Einfluß der zentraleuropäischen Störung geht mit der langsamen weiteren Auffüllung zurück. Nur an deren Nordseite bewirkt kühlere Luft schauerartige Niederschläge, welche jedoch mehr vereinzelt vorkommen, aber anfangs noch bis in unseren Bezirk gelangen dürften. Im ganzen wird sich die Wetterlage weiter bessern und Aufheiterung eintreten. Dabei bleibt es vorerst kühl, und Bewölkungs- rückgang während der Nacht wird in Gemeinschaft mit der kühleren Luft ein Sinken der Temperaturen bis in Gefrierpunksnähe bewirken.
Aussichten für Dienstag: Kühles, wolkiges Wetter mit Aufheiterung, vereinzelte Schauer, bei nächtlichem Aufklaren Temperaturen um Null.
Aussichten für Mittwoch: Meist trocken, kühl, dunstig und bewölkt mit Aufheiterung.
Lufttemperaturen am 19. April: mittags 10 Grad Celsius, abends 5,2 Grad; am 20. April: morgens 1,3 Grad. Maximum 10,1 Grad, Minimum —0,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. April: abends 9,2 Grad; am 20. April: morgens 4,8 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 2% Stunden,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Das innere Gleichgewicht sich zu erhalten, ist in unserer stürmischen Zeit das erste Gebot. Die seelische Harmonie ist aber abhängig vom körperlichen Wohlbefinden und von einem zuverlässigen Nervensystem. Man hat nun aus zwei Naturreichen, dem Pflanzen- und dem Mineralreich, ein Stoffgemisch gewonnen, das mit natürlichen Kräften (Fermenten) fördernd in die Lebensoorgänge des menschlichen Organismus eingreift, und körperliche und ^e Spannkraft und Leistungsfähigkeit steigert.
hat dieses Gemisch lebenskraft-fördernder Sub- stanzen „Heidequell" genannt. Jeder kann an sich ohne Kosten „Heidequell" erproben; denn die Firma Carl August Tancrä in Naumburg a. b. Saale ver- sendet ausreichende Gratisproben. 2196V
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