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Banknoten.

Berlin, 19.Hanuar

112,25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt

a. M.

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der ob- sich

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I. G. Karben-Industrie. Dynamit Nobel . . . . Scheideanstalt. . . . . Goldschmidt.....

Rüigerswerke . . . . . Meiallgelcnjchaft. . . .

Buderus

Deutsche Erdöl . . . Essener Steinkohle . Gelsenkirchener . Harpencr Hoesch Eisen I>sc Bernbau .... fllödnctmerle ....

Söln-Neucllen.... Mannermann-Röbren ManSfelder Bernbou . Obcrschlcs. Eiienbevars Lbcrschlei. Nolewerke.

I Phönix Berybau . . .

I Rheinische Braunkohlen

Rheinstahl.....

i Riebeck Montan . . .

51 Ji

70

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49,75

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52,5

26

30

58

47,5 137,13 53,75

45

Lollar I Wieseck I 1:11.

In Lollar standen sich am Sonntaavormittag die genannten Mannschaften im Freundschaftsspiel ; genüber. Wieseck spielte nur mit 10 Mann und war trotzdem im ganzen Spiel tonangebend. In gleich- mäßigen Abständen erzielten sie Tor auf Tor, während den Einheimischen nur das Ehrentor blieb.

4% Oesterreichlsche Goibrente . . 4,20% Ocslerreichischr Gilberten te 4% Oellerretchiiche Einheitliche

Rente...........

4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4yt% beSgl. von 1913 4% Unparische Kronenrente . . 1% Türlilche ZoUan eihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl

Serie I...........

4% desgl. Gerte II.......

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ..........

4«/,% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........

4% Rumänische vereinh. tRcnie

mehr zu.

Das anschließend vorgesehene Treffen der Ba­taillonsmannschaft gegen 1920s erste Garnitur kam nicht zum Austrag.

Arbeiter Turn- und Sportbund.

Gießen I Lollar I 6:0.

Gießen trat zu diesem Freundschaftsspiel auf dem Trieb mit stark verjüngter Mannschaft an, zeigte sich merklich überlegen und konnte bis zur Halb­zeit mit 4:0 Toren führen. Auch nach dem Seiten­wechsel war Gießen in Front und erhöhte weiter das Ergebnis. Beim Stande von 6:0 wurde das Spiel des Wetters wegen abgebrochen.

2,25

1,4 21,65 17,13

1,4

3

ker Mehrheit angenommen. Zündorf war gegen diesen Antrag, da er ihn für undurchführ­bar hält und glaubt, daß er früher oder später doch wieder umgangen wird. Der Vorsitzende I e r s ch erklärte am Schlüsse der Aussprache noch­mals. eine Amnestie Schalkes könne man nicht ohne weiteres vornehmen: aber der WSD. würde viel­leicht später beim DFB. eine Milderung der Strafe befürworten.

Die Versammlung wählte dann eine Kommis­sion, die sich mit der

Frage des Spielsystems

beschäftigen soll. 3n diese Spielkommission entsen­det jeder einzelne Bezirk einen Vertreter. Am Schluß der Tagung wurden zwei Entschließungen angenommen, die den Amateurstandpunkt des MSV. erneut bestätigen.

21,5 17

1,4 3

3

3

Das Treffen hatte stark unter der Angunst Witterung zu leiden. Die Männerturner, wohl anfänglich mit nur 10 Mann, fanden . weit besser zusammen und waren auch viel eher am Ball als die 1900er. Innerhalb kurzer Zeit tarnen sie denn auch zu drei Toren. Die Spi^- vereinigungsleute gaben jedoch den Kampf nicht verloren und gestalteten das Spiel nun ausge­glichen. Kurz vor Halbzeit hatten ihr Mittel­stürmer und Linksaußen Gelegenheit, bis auf ein Tor aufzuholen. Vach dem Wechsel kamen beide Tore noch in gleichem Maße in Gefahr. Die auf­merksamen Hintermannschaften und hier nicht zu­letzt die Torhüter ließen aber keine Erfolge

. 7 . 6 . 7 ey,

10 . e

7,2

Philipp Holzmann . . Zementwerk Heidelberg Gemcntroerf Karlstadt. Wayb & Freytag . .

frankfurter Malchin«, .... 4

Grtyner 6

Heyligenstaedt ...... 0

Zungyanö 6

Sediroerte 8

Mainkrattwerke Höchst 0.9)1.. . 8

Mlag...........10

Gebr. Roeder 10

' Boigt & Haesfner 9

Süddeutsche Zucker .... 10

Arn Sonntag hielt der Westdeutsche Spielver- I band in der Düsseldorfer Tonhalle seine außer­ordentliche Hauptversammlung ab. Einlei.end er­stattete Rechtsanwalt Iersch Bericht über die gegenwärtige Situa ion im Amaieurfport und verteidigte den Standpunkt des WSD. und der Spruchkammer. Die Bestrafung von Schalke sei unbedingt notwendig gewesen, da der WSD. jede andere Handlungsweise als Pflichtverletzung auf- gefaßt hätte. Wenn der WSD. mit seinem Stand­punkt in der Amateurfrage bei den anderen Ver­banden nicht in vollem Umfange durchgedrungen fei, so habe er doch die Feststellung erreicht, daß gegen den Buchstaben und den Geist des Ama- teurismus gesündigt wurde. Es werde auch nicht mehr bestritten, daß es seit Iahren ausgesprochene Lohnempfänger gebe. Früher oder später müsse doch eine Reinigung vorgenommen werden. Der WSV. sei auch weiterhin der Auffassung, daß die Ausscheidung des Spitzensports als Berufs- spielertum unter die Kontrolle des DFB. der rich­tige Weg sei.

Der Schaufpori in der augenblicklichen Form habe mit einem Amateuroerband nichts zu tun.

Eine Amnestie für Schalke 04 sei unangebracht: denn man könne nicht einfach eine Bestrafung annullieren, als ob nichts geschehen wäre. Der WSV. fordere nun aber auch rücksichtsloses Vor­gehen gegen die anderen. Nachdem man vorüber­gehend alle Verfahren eingestellt habe, um die Entwicklung nicht zu stören, müsse die Un­tersuchung jetzt weitergehen.

In der anschließenden Aussprache lehnte Zün­dorf die Einführung des Berufsspielertums ab. Bei dem gegenwärtigen Spielsystem seien die An­forderungen «m die Spieler viel zu hoch. Die gro­ßen Vereine müßten vor der Bedrohung ihrer finanziellen Eristenz geschützt werden. Zündorf be­antragte, daß die Vereine den Höchstsatz der Aus­lagenvergütung selbst bestimmen und darüber dem WSV. berichten sollten.

Ein von den Bezirken Riederrhein, Südwest­falen und Ruhr unterstützter Antrag verlangt, daß innerhalb des WSV.

keinerlei Barauslagen mehr vergütet werden, sondern nur noch eine Auslagenerstattung in Ra­turalien erfolge. Dieser Antrag, der ein Be­kenntnis zum reinsten Amateurtuni derDorkriegszeit darstellt, wurde mit star-

Amen'ant'che Noten .....

Beigliche Noten. .......

ääuiidie Noten Englische Noten ....... Rrantöilfdie Noten ....... Holländische Noten ....... Iialienilche Noten........

Norwegische Noten Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten ......

Schweizer Noten.....

Spanische Noten ....... T'chechoilowakijche Noten.....

Ungarische Noten

Wirtschaft.

* 400 Millionen Mark Ausfal

Oer WSV. bleibi hart.

Die außerordentliche Hauptversammlung zur Frage des Berufssp'elertums.

der Autoproduktion 193 0. Das Iahres- ergebnis 1930 in der Autoproduktion dürfte nach sachverständiger Schätzung gegenüber 1929 einen Ausfall von etwa 30 000 Wagen bringen. Beim Absatz von Krafträdern ist ein Rückgang um rund 110 000 Einheiten eingetreten; das bedeutet gegen­über dem Vorjahr einen Minderabsatz von etwa 80 000 Stück. Der Ausfall, den die Kraftfahrzeug­industrie durch die Krise gegenüber dem Iahre 1928 erlitten hat, ist auf mindestens 400 Millio­nen Mark zu veranschlagen.

' S ch ö f f e r h o f - B ind ing - B ür g er- brau AG.. Frankfurt a. M. Die abgehaltene Generalversammlung der Gesellschaft erledigte die Regularien und beschloß die Verteilung einer Dividende von wieder 20 Prozent, lieber die zukünftige Gestaltung des Geschäftes lasse sich keine Voraussage machen.

* <5 e ft halten am 7 proz. Pfandbrief- t h p. In einer Besprechung, die im Reichswirt- schaftsminifterium mit den Realkreditinstituten am 19. Ianuar ftattgefunben hat, ging die allgemeine Auffassung dahin, daß am 7proz. Pfandbriefthp festgehalten werden soll.

* Thyssen-Rhein stahl A G. Die xuin Konzern der Vereinigten Stahlwerke in Düsseldorf gehörende Thyssen-Rheinstahl AG. in Frankfurt am Main wird für das Geschäftsjahr 1929/30 keine

BfB.-Gießen.

VfB. Gießen (Liga) FL. wallau (Bezirksliga) 5:3.

Unter wenig günstigen Plahverhältnissen und bei einem schweren Schneegestöber, das nahezu die ganze Spielzeit anhielt, trafen sich am Sonn- tagnachmittag auf dem Waldsportplah des DfD. die Liga des Platzbesitzers und die erste Mann­schaft des FC. Wallau in einem Freundschafts­spiel. Man erwartete allgemein und nicht zu Unrecht einen spannenden Kampf, und die Zu­schauer, die trotz des häßlichen Wetters tapfer aushielten, wurden nicht enttäuscht. Die Gäste stellten eine kräftige Mannschaft, die den Gie­ßenern körperlich leicht überlegen^ war, die aber nicht ganz an das spielerische Können der Hie­sigen heranreichte. Immerhin ergab sich eine Menge spannender Momente. Bei den VfB.em sah man einige sehr ansprechende Einzel le ist un- gen. Besonders Haupt gefiel als Sturmführer sehr gut, während Mattern nicht in dem Maße an den Ball ging, wie es notwendig gewesen wäre. Dingel im Tor der VfD.er, der den er­krankten Balser vertrat, konnte nicht restlos über­zeugen. Verteidigung und Läuferreihe arbeiteten gut. Der schwächste Mann des Gegners war zweifellos der Torwart, der sich reichlich unsicher zeigte. Die Gäste bemühten sich in Sturm, Läuferreihe und Verteidigung sehr, den Klassen­unterschied nicht in Erscheinung treten zu lassen.

Der Spielverlauf brachte nach einer verhält­nismäßig kurzen Druckperiode der Gäste mehr und mehr die VfB.er in Feldvorteil, der denn auch bereits in der vierten Minute zum ersten Erfolg führte. In der 20. Minute fiel der zweite Trcf er für den VfB., der allerdings mehr als ein Selbsttor zu werten war, das der geg­nerische Torwart wohl hätte verhindern können. In der 32. Minute tarnen die Wallauer zu ihrem ersten Erfolg. Dor der Pause konnte jede Mann­schaft noch je einmal einsenden.

Rach dem Wechsel legten sich die Gäste ener­gisch ins Zeug, vermochten aber nicht, der rei­feren Technik der Gießener und ihrer Ball­behandlung ein gleiches entgegenzusehen. Das Spiel wickelte sich deshalb fast ausschließlich in der Wallauer Spielhälfte ab. Die lleberlegen" heit der Gießener kam in weiteren zwei Tor­erfolgen zum Ausdruck, wahrend sich der Tor­mann des Platzbesihers noch einmal überraschen ließ. Schiedsrichter Grünewald konnte in seinen Entscheidungen nicht restlos befriedigen.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Wiesenbach (Liga) 1990 Gießen (Liga) 1:5 (0:1).

Die Dlauweißen knüpften an die große Leistung vom Dorsonntag gegen Fechenheim an und lan­deten auch am Sonntag im Meisterschaftsspiel in Wiesenbach einen überraschend hohen 5:1- Sieg, an den selbst die größten Optimisten nicht gedacht hätten.

Das Spiel, das in 25 Zentimeter hohem Schnee ftattsand, stellte an die Spieler hohe körperliche Anforderungen. 1900 spielte anfangs bergauf und gegen den Wind und hatte zunächst einen schweren Stand. Adelberger erzielte den Führungstreffer mit schönem Schuh. Die Chance zum Ausgleich in Form eines Elfmeters verpaßte Wiesenbach. Die Gießener Schluhleute hatten alle Hände voll zu tun, um das eigene Gehäuse rein zu halten. Dabei tat sich Zeiler in der Verteidigung be­sonders hervor. Brambach im Tor mußte oft fein großes Können unter Beweis stellen. Mit 1:0 für 1900 Gießen wechselte man die Seiten.

Rach dem Wechsel entwickelten die Gießener fühlbare ülederlegenheit. Das flotte Spiel der Läufer gab dem Innensturm oft Gelegenheit, alle Register zu ziehen. Adelberger erzielte leicht den zweiten Treffer, lenkte anschließend eine feine Flanke des Linksaußen Balser mit famosem Kopf­stoß ins gegnerische Tor. Zwei weitere Treffer, die in kurzen Abständen fielen, wurden vom Schiedsrichter nicht gegeben. Dann aber schoß Arnold mit wuchtigem Schuß das vierte, Tor. Bald darauf kam bet Gastgeber wieder einmal gut durch und ehren Schuß des Linksaußen mußte der Gießener Hüter passieren lassen. Heilmann stellte aber mit schönem Weitschuß die alte Tor­differenz wieder her. Der Plahverein gab sich keineswegs so leicht geschlagen, wie es vielleicht die Höhe des Resultats ausdrückt, sondern kämpfte mit unverändertem Eifer um die Verbesserung. Die Gießener brachten aber neben dem besseren technischen und taktischen Können auch viel Sieges-

GdiultbetS Patzenhoser ... 15

Ostwerke.........12

Aku...........18

Bemberg 11

Zellstoss Waldhof .... 13'/.

Zellstoss Aschaskenbura ... 12

Ghatiollenbutger Wasser ... 8

Dessauer ®aS 8

Daimler Motoren ..... 0

Deutsche Linoleum .....

Maschinenbau A.»G. .... O

Nat. Automobil . ..... v

Lrenstetn & Koppel C

Leonharv Tietz ..... 10

Svenska . . -

Dividende zur Ausschüttung bringen (i. D. für daS Zwischengeichäftsjahr vorn 1. April bis 30. Sep­tember 2,5 Proz.).

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 20. Ian. Tendenz still und im Verlaufe befestigt. Rachdem der matte Verlauf der gestrigen Reu Yorker Börse schon im Abendverkehr zu weiteren Kursabbröckelungen ge­führt hatte, lag die heutige Dormitlagsbör.e wie­der lustlos und abwartend. Die Stimmung war dabei eher etwas leichter. Die os izielle Börse er­öffnete dann bei starker Zurückhaltung mit gut be­haupteten Kursen. Cs befriedig e vo: allem, daß die Verkäuse bei weitem picht mehr das Ausmaß der letzten Tage erreichten. Das Geschäft bewegte sich dennoch in den denkbar engsten Grenzen, da sich der Ordermangel stark fühlbar machte und auch aus der Wirtschaft jegiiche Anregungen fehl­ten. Auch in der politischen Situation hat sich nichts geändert. Man erwartet jedoch mit großem Interesse die morgige Sitzung des Völkerbundes, auf deren Tagung die polnischen Verhandlungen stehen. Die ersten Kurse zeigten keine einheitliche Entwicklung und Abschwächungen, die bs 1 Proz. überwogen. Rach den ersten Kursen konnte sich das Riveau heben, da die Spekulation zu einigen Käufen schritt und auch die Banken et vas unter­stützte. Höher eröffneten nur Elektrowerte. Ges- fürel standen dabei i.n Vordergründe nut plus 1,5 Prozent. Im übrigen gingen Die Besserungen ois zu 1 Proz. Chemiemarkt eröffnete nur behauptet. Bis zu 1 Proz. niedriger lagen Kali, Montan, Kunstseide und Bankaktien. Mehr abgeschwächt waren Deutsche Linoleum (minus 1,75 Proz.s und Reichsbank (1,50 Proz.). Bau-, Zellstoff- und Schiffahrtsaktien lagen gehalten. Am Anleihe­markt erhöhten sich Deutsche Anleihen um ein weniges. Don fremden Werten lagen Russen wei­ter schwach. Pfandbriefmarkt ruhig. Goldpfand­briefe waren knapp angeboten. Im Derlauf konnte sich der Kurs weiter befestigen, da die Spekulation zu weiteren Deckungen schritt und auch von Aus­landsseite gekauft wurde. Die Kursbefestigung be­trug allgemein bis 2 Proz. Kali und Siemens bis 3 Proz. höher. Am Geldmarkt konnte der Saft für Tagesgeld weiter ermäßigt werden (3,5 Proz.), während Monatsgeld unverändert blieb. Am De­visenmarkt lag der'Dollar nach einer weiteren Be­festigung im Dormittagsverkehr an der Börse et­was schwächer. Eine nachhaltige Erholung der Mark hat sich noch nicht ergeben. Man nannte. Mark gegen Dollar 4,2113, gegen Pfund 20,4391, London gegen Kabel 4,8532, gegen Paris 123,89, gegen Mailand 92,73, gegen Madrid 46,70, gegen Schweiz 25,09, gegen Holland 12,0613.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Ian. An der heutigen Börsr fehlte es fast völlig an Momenten wirtschaftlicher oder politischer Ratur. Einen gewissen Eindruck machte vor allem schon der schwache Schluß der Reuyorker Börse. Auch der deutsche Maschinen- bauk^rricht für Dezember 1930 war nicht dazu angetan, die Spekulation aus ihrer ülninterejfiert- heit zu wecken. So eröffnete der Derkehr ziem­lich lustlos. Ein starker Verkaufsdrang war nicht mehr festzuftellen. Das herauskommende Material genügte für Kursrückgänge bis» zu IProzent. Die Kursdeckung war vom Zu­fall abhängig, da wie gewöhnlich weitere Mindest- Umsätze vor genommen werden muhten. Rur für I.-G.-Farben war wieder von verschiedensten Seiten Angebot da, so daß zur ersten Rotiz etwa 100 Mill, umgeseht wurden. Auch bei Seul|d;e; Linoleum ging die Verkaufsneigung über das üb­liche Maß hinaus. Bei Schubert und Salzer war das Angebot etwa 25 Mill, die Ursache für einen 3,5prozentigen Rückgang, während die dreiprozen­tigen Anfangskurse von Hamburg-Süd mit nur 6 Mill, zustande gekommen sein sollen. Fest lagen dagegen Deutsche Anleihen, Schlesisches Gas und Mansfeld. Anleihen behauptet. Don Ausländern neigten Bosnier zur Schwäche, Mexikaner waren nicht ganz eircheitlich. Pfandbriefe unverändert. Auch bei Reichsschuldbuchforderungen war noch ' keine zuverlässige Tendenz zu erkennen. Am Geld­markt setzte sich die E r l e i ch t e r u n g fürSa- gesgeld auf 4 bis 6 Prozent fort. Die übrigen Sähe sind unverändert. Im Dörsenverlauf konnte sich dann eine Befestigung durchsetzen, die nicht zuletzt mit einer eingetretenen A b s ch w ä - chung des Dollars zu begründen sein dürfte: außerdem sprach man auch von holländischen Deckungen in Spezial werten. Das Ge­schäft wurde verschiedentlich etwas lebhafter, und eine Reihe von Werten erzielte Gewinne t>on! 2 Prozent. Ilse wurden verspätet mit 4 Prozent festgesetzt. Salzdetfurth lagen int Derlauf 0,75 Prozent übet Anfang, Siemens mit plus 2 Proz.

Im Iugendspiel konnte die Jugend Lollars die Platzmannschaft mit 2:1 Toren niederringen.

Hungen I Gießen Ib 2:2.

In Hungen standen sich bei sehr schlechten Platz­verhältnissen obige Mannschaften gegenüber. Hungen gelang cs bald, mit zwei Toren in Führung zu gehen; die Gäste tarnen aber bald mehr zur Gel­tung und stellten den Ausgleich her.

lvieseck I Raunheim I 4:4.

In Wieseck lieferten sich beide Mannschaften, trotz des schlüpfrigen Bodens ein sehr schönes Spiel, in dem Naunheim schon nach kurzer Zeit die Führung übernahm. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten. Abwechselnde Angriffe brachten beide Tore öfters in gefährliche Bedrängnis. Durch einen Elfmeter übernahm dann Wieseck die Führung, dem die Gäste aber kurz vor Halbzeit wiederum den Ausgleich entgegensetzten. Auch nach Seiten­wechsel zeigte sich dasselbe Bild. Schließlich trennten sich die Mannschaften mit einem gerechten Unent­schieden.

Wieseck Ib Raunheim Ib 2:1.

Vorher standen sich diese Mannschaften gegenüber. Wieseck erwies sich technisch als etwas besser und gewann knapp, aber doch verdient.

Der ersten Iugendmannschaft der Einheimischen gelang es, die Jugend Naunheims mit 2:0 Toren zu schlagen.

Watzenborn I Burkhardsfelden I 1:1.

In Watzenborn entwickelten die Mannschaften auf schlechtem Platz mäßige Leistungen. Beim Stande von 1:1 wurde das Spiel des Schneegestöbers we­gen vorzeitig abgebrochen.

Handball.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. h., Lombardzinsfuß 6 v. h.

willen mit, der schließlich den Sieg erringen half. Schiri Spurt (Butzbach) hatte das faire Spiel jederzeit in der Hand.

Die Fußballspiele der Iugendmannschaften fielen sämtlich der ungünstigen Witterung zum Opfer.

Handball der Gp.-Dg. 1900.

1900 II 7Nlv. II 2:3.

Itrantfurt a. Di. |

Berlin

Schluß- hird

l'Uhr« | flurd |

Gchluß- furd

Anfang- Kurs

Dalum

19.1.

20.1.

19.1

20.1.

Bereinigte Stahlwerke . ...

52

51,75

51,13

Olavi Minen......16'/.

29,13

20,5

Kaliwerke Alchersleben ... 10

115,5

114,5

116

Kaliwerke Wesiercaeln ... 10

123,5

122,5

125

123,25

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

177

177,5

175,75

Ifronnurt a. 2)1.

Berlin

Sronnun a. 2>i.

Berlin

Schluß- tut 4

1-tihr- fhin*

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Dalum

19.1.

20.1.

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19.1.

20.1.

Datum

19.1.

20 1.

19.1.

20.1.

6% Deunche Relchsanleihe

vamvurg-Ämerika Pakei . .

Hambura-Südam. Dampffchisf

7

53

53,25

53

53

von 1927 .........

85

83

8

127

124

7% Deutsche Reichsanleihe

Hania Tamvsicbiss.....

10

97,5

98

von 1929 ..........

98,5

99

Nordvcutlcker Lloyd ....

. 8

53,25

53,25

53,65

53,5

Scutfdie Anl.-Ablbl.-Schuld mit

Allaemeine DeutlmeEredlianIt. 10

96,5

96,25

Aurlol.-Rechicn.......

51.13

51,25

51,25

51,4

Barmer Bankverein ....

10

100

100

100

100

Seüfll. ohne Auriof.-Rcchie . .

3,8

3,85

3,95

3,9

Berliner Handel-geleUfchaft .

12

115

115,25

114,4

6% Hell. SSoiniiant von 1929

Commerz- und Privat-Bank.

11

107

106,5

107

106.5

«rüdzablb. 102%)......

82,25

Darmsiabter und Nanvnalbank

12

138

137,5

137,5

Oberhcllcn Provinz Anleihe ml'

Teullche Bank und

106,4

106,5

Aueivl.-Rechien ......

Ttsconto-Ge|eU|chaft, . . .

10

106,75

106,5

Scuildic Komm. Sammelabi.

Dresdner Bank......

10

107

106,75

106,75

106,5

Anleihe Serie 1......

48,5

48

Reichsbanl........

12

220

221,5

220

8% zronkf. Hnp.-Bank Koldpfe

85,5

-

34,4

XIII unkündbar bll 1934 . . .

99,5

Ä.E.G...........

. d

85

84,5

7% itrand. HNV^Bank Goldpfe

Bergmann........

. ti

84

82

unkündbar bl» 1932 ....

92,4

Slellr. Llelerungsgelelllchaft.

10

69,5

86,65

89.5

4y»% Rbelnliche Hnp.-Bank

nicht und Kraft......

10

88

85,75

filqu. Goldpfe.........

87

Rehen & GuUleaume . . . ti)r|ell|d)a|t für Elektrilche

IVt

69

70

63,75

68,75

8% Lr. LanbeSpiondbriesanstali,

Plandbricle 91.19 .....

8% Pr Lanberp'anebriesanstaU,

100

100

Unicmehmungen ....

Hamburger ElektriziiStS-Werte

10

85

86,75

85,5

85,25

10

98,25

98,25

Komm..cvI.R. 20......

97

*

97

dibcinllrfje Elektrizität . . .

. 9

95

7% Pr. Landet-v'anvbriesansialt,

Schleiilche Elektrizität. . . .

10

92

94,5

Pfandbriefe R. LI .....

97

97

Gdiudctt & Co. . .....

11

94,5

94,13

92,75

A.E.G. abg. Bor^riegs-Obligatio-

Siemens & Hai-ke.....

IS

139,5

139

139

137,9

ncn, rüdlahlbor 1932 ....

-

__

_

Traueradio . .......

. 8

120

119

r'abmeyer S Co.......

10

95

95

-

Geld

Brief

4.204

4,224

58,35

58,59

112,13

112,57

20,40

20,48

16,447

' 16,507

169,01

169,69

22,00

22,08

112,03

112,47

58,98

59,22

2,475

2,495

112,40

112,84

81,30

81,62

43,06

43,24

12,41

12,47

73,24

73,54

67

67,25

67

19. Januar

20.Januar

-

63

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld | Aries

35

<»eio

Lrlcj

AmsU-Nott.

169,21

169,55

169,27

169,61

133,25

132

Buen.-ÄireS Brff.'AniW-

1,280

58,60

1.284

58,72

1,273

58,60

1,282

58,72

116

112,37

112,59

112,37

112,59

45,75

45

46

44,75

112,38

112,60

112,37

112,59

44

44

42,75

Siockliölni

10,535

112,78 «

112,62

112,84

84,5

54,5

84

84

<<5elfinflford.

112,56

10,605

10,586

10.606

53

53

Aralien. . .

22,02

22,06

22,02

22,06

73,75

73,5

London. . .

20,416

20,456

20,416

20,456

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89,25

Neuyork ..

Paris....

4,2065

4.2145

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4,215

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18,65

18

16,475

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16,515

79

77,25

80,5

77,5

Schwei; . .

81,39

18,55

81,37

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26

Sva -tett . .

43,41

43.49

43,91

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Japan .. .

2,079

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59,115

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12,454

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7,430

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1,784

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4,194

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