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Zur Gesichts-Bräunung
Ihr Teint darf es nicht verraten
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Büchertisch.
— Physiologie und Hygiene der 21 r• beit. Von Ministerialrat Pros. Dr. F. Koelsch. Geb. 4 Mark. Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. (26.) — Das Buch bietet in gedrängter Form eine Darstellung aller Probleme der modernen Arbeits- biologie, Arbeitspathologie und Arbeitshygiene. Einer Uebersicht der Berufsgliederung der deutschen Bevölkerung folgen Erörterungen über die Leistungen des „Kraftwerkes Mensch", über die Bedeutung einerseits der Individualität, anderseits der technischen und zeitlichen Arbeitsbedingungen sckwie der Umwelt für Leistung und Ermüdung. Es folgt ein Ucberblick über die mannigfachen Schädlichkeiten des Berufsleben und die Vorbeugungs- und Schutzmaßnahmen zu ihrer Verhütung sowie über die allgemeine Gewerbehygiene, über gesetzlichen Arbeiterschutz, Arbeiterwohlfahrt und Sozialversicherung und die Heimarbeit.
— Zone Grey: Kämpfende Karawanen. Roman. 303 Seiten 8°. Aus dem Amerikanischen übertragen von Paul Baudisch (Romane der Welt.( Ganzl. 2,85 Mark. Th. Knaur Rachf., Verlag, Berlin W 50. (32.) — Grey, in Amerika sehr beliebter Schriftsteller, bringt hier einen historifchen Roman, dessen Stoff er dem tatsächlichen Tagebuch eines alten Prärie-KarawaneNführers entnommen hat. Aus den vergilbten Seiten des Manuskriptes, das kaum noch leserlich ist, hat er eine spannende Erzählung geschaffen aus einer Zeit, als noch riesige Karawanen über die Ebene zogen und aus dem rohen, primitiven Westen Amerika wurde.
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Aus der provinzialhouptstavt.
Dießen, den 18. Juni 1931.
Oie Zahn-Nstel.
Don Zahnarzt Or. Gonter, Gießen.
Ku den Krankheitserscheinungen, die von den Befallenen nicht besonders beachtet werden, gehört auch die Zahn-Fistel. Verbindet sich doch sogar in vielen Fällen ihr erstes Erscheinen mit der angenehmen Erinnerung, daß dann die vorher oft sehr starken Zahnschmerzen aufhören. Mit fast rührender Geduld werden solche Fisteln oft jahrelang er- tragen. Bei jeder Erkältung „füllt" sich bie Fistel, und der besonders beim Kauen sich entleerende Eiter wird ohne Widerwillen hinuntergeschluckt. Man läßt völlig unbeachtet, daß eine Fistel nur ein Ent- leerungskanal ist, durch den der Eiter abfließt, der in einem Krankheitsherd im Innern des Kiefers gebildet wird. Eine Fistel ist demnach nur ein äußeres Kennzeichen einer bestehenden Knochenver- eiterung.
Aber während die Feststellung einer Knochenver- eiterung an irgendeinem anderen Teile des Körpers bei dem Patienten sofort die größten gesundheitlichen Bedenken auslöst, macht man mit einer Kiefervereiterung eine Ausnahme. Es gibt aber keinen Eiterherd im Körper, der nicht ernste Nachteile für die Allgemeingesundheil zur Folge hat.
Ein Eiterherd im Körper — und damit auch ein solcher im Kiefer — ist kein isoliertes Gebilde, sondern steht durch den Blutkreislauf mit dem Körper in Verbindung. Was ist die Folge? Durch den Blut- und Lymphstrom werden Bakterien und deren giftige Stoffwechselprodukte in andere Teile des Körpers verschleppt. Jedoch nicht alle Eiterherde in den Kiefern sind durch eine Fistel von außen zu erkennen. An den Wurzellpihen zerstörter oder behandelter und wieder infizierter Zähne sitzend, entleeren auch diese chronischen Eiterherde oft jahrelang ihre Dekrete und damit ihre Bakterien in die Blutbahn, ohne daß der Patient durch irgendwelche direkte Beschwerden auf sie aufmerksam wird. Eine zur Kontrolle Hergestelite Röntgenaufnahme der Kiefer ergibt oft manche unliebsame Ueberraschung. Daß durch die im Körper verbreiteten Infektions- stvffe die Gesundheit anderer Organe sehr gefährdet ist, ist eigentlich selbstverständlich. Die den Laien bekannteste Erscheinung einer solchen, heute „Herd-Infektion" genannten Verschleppungskrankheit ist die Versteifung der Kniegelenke bei chronischer Gonorrhoe.
Die klinische Erfahrung der letzten Iahr« hat nun gelehrt, daß die Eiterherde im Kiefer durch die Häufigkeit ihres Vorkommen- an dem Entstehen von Herdinfektionen besonders stark beteiligt sind. Die zahnärztliche Fachpresse berichtet von zahlreichen Fällen, in denen es gelang, zum Teil durch lange Iahre bestehende Erkrankungen der verschiedensten Organe durch di« Beseitigung vorhandener Eiterherde im Kiefer schlagartig auszuheilen. An erster Stell« der M)r häufig durch Kiefervereiterungen entstehenden Erkrankungen stehen Muskel- und Eelenk- rheumatismus. dann folgen Verven- (Kopfnerven, Ischias), Vieren-, Herz-, Magen-, Darm-, Augen-, Gallenblasen-Erkrankunaen ufto..
Diese Ausführungen ergeben, daß ernstlich mit der bisherigen irrigen Auffassung gebrochen werden muß. Man muß sich endlich bewußt werden, daß eine Vernachlässigung dieses Teiles des Körpers gleichbedeutend ist mit einer Ablehnung der einfachsten Gesetz« der Gesundheitspflege.
Di« Wissenschaft der Zahnheilkunde und das Spezialgebiet der inneren Medizin sind durch die Erkenntnisse der Bedeutung der Herd-Infektion in der Therapie dieser Erkrankungen auf das engste verbunden. Aber vorbeugend mit- wirken muß auch der Laie, indem er «ine Erkrankung seiner Zähne und Kiefer nicht mehr als nebensächlich, oder höchstens als einen Schönheitsfehler ansieht, sondern als das ouffaßt, was si« in Wirklichkeit ist: eine ernste Gefahr für seine Gesundheit.
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter Pfund 1,40 bis 1,50; Matte 30 bis 35; Wirsing 15 bis 20; Weißkraut 15 bis 20; Spinat 15 bis 20; Römisch kohl 10 bis 15; Dohnen (ausl.) 40 bis 45; Spargel 30 bis 60; Erbsen 20 bis 25; Mischgemüse 10 bis 15; Tomaten 50 bis 60; Zwiebeln 15 bis 20; Rhabarber 10 bis 15; Kartoffeln (alte) 5 bis 6; Kartoffeln (neue) 15 bis 20; Aopsel (ausl.) 50 bis 60; Dörrobst 30 bis 35; Kirschen 25 bis 40; Stachelbeeren (unreife) 20 bis 25; Erdbeeren 35 bis 45; Aprikosen 60 bis 70; Pfirsiche 90 bis 1,00: Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 biS 1.00; Suppenhühner 90 bis 1,00; Käse (10 Stück) 60 bis 1.40; Tauben (Stück) 50 bis 70; Eier 8 bis 9; Blumenkohl 40 bis 70; Salat 5 bis 15; Salatgurken 30 bis 40; Oberkohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15; gelbe Rüben (Bund) 15 bis 20; Radieschen 10 bis 15; Kartoffeln (Zentner) 4,00 bis 5,00; Walderdbeeren 40 bis 45.
Bornotizcn.
— Tageskalender für Donnerstag. DHD.: Monatshauptversammlung, 20.30 Uhr, im Heim. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Schneider Wibbel".
— Orchesterkonzer t des Gießener Konzertoereins. Man schreibt uns: Gelegentlich des bevorstehenden Dolkskonzcrtes des Konzert- Vereins am 20. Juni in der Volkshalle wird mit be-
Ausführungen. Mitglieder der hiesigen Reichs- wehrkapell« boten gute Musik.
•• Gewerkschaftsbund der Angestellten. Man schreibt uns: Die Ortsgruppe Gießen des GDA. hielt am Samstag ihre Monatsversammlung ob. Die aktuellste Frage, die neue Notverordnung, behandelte Kollege Scharmqnn in einem Vortrag, in dem er zunächst kurz auf die derzeitige Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage einging. Der Hauptteil des Referates galt der Notverordnung, und im besonderen den Maßnahmen für die Angestellten. Die Krisensteuer in ihrer jetzigen Gestaltung bedeute, so führte der Redner aus, für die Arbeitnehmer gegenüber den veranlagten Einkorn- mensteuerpslichtigen eine untragbare Härte. Hier müsse unbedingt Abänderung erfolgen. Auch mit der Neugestaltung der Arbeitslosenversicherung könne sich die Arbeitnehmerschaft, der bestehenden krassen Gegensätze wegen, nicht einverstanden erklären. Die anschließende Aussprache stellte einen scharfen Protest gegen die neue Notverordnung dar.
Hessischer Verkehrsverband.
' Darmstadt, 16. Iuni. Die jüngste Bor- standssihung des Hessischen Der- kehrsverbandes hatte sich mit vielfältigen aktuellen Verkchrsfragen zu befassen.
In seinem Geschäftsführungsbericht konnte der Vorsitzende Stemmer die Mitteilung machen, daß die Reliefkarte von Rheinhessen nunmehr fertiggestellt sei und demnächst verbreitet werde. Gin« Reliefkarte von Oberhessen werde voraussichtlich noch in diesem Iahre folgen.
Hinsichtlich der Gestaltung der Persvnen- tarisreform ist der Vorstand nach wie vor der Auffassung, daß die Reichsbahn den ihr gerade aus Hessen gegebenen Anregungen einer großzügigen Auflockerung der Personentarife nunmehr bald Rechnung tragen müsse, wenn sich der Verkehr auf der Schiene nicht noch weiter rückläufig gestalten solle. Hierbei wurde besonders darauf hingewiesen, wie notwendig es sei, im Wettbewerb mit dem regeren Ausland entsprechend« Maßnahmen zu treffen, damit die Veigung, statt im Inland im Ausland zu reisen, nicht noch weiter zunehme.
Von oberhessischer Seite wurde Klage darüber geführt, daß die Sperrung der Straße von Breungeshain nach dem Hohe- rvdskopf durch die Forstverwaltung für Kraftomnibusse dergestalt, daß di« Straße nur gegen eine Gebühr, von 25 Mk. befahren werden dürfe, sich für die betroffenen Gebiete sehr nachteilig auswirke. Der Vorstand beschloß, mit entsprechenden Vorschlägen an die beteiligten Regierungsstellen he ranzu treten. (Der Derkehrsbund Oberhessen hatte schon vor einigen Wochen Vorstellungen in dieser Angelegenheit bei den maßgeben^n Stellen in Darmstadt erhoben, leider ohne Erfolg. Er hat nun vor einigen Tagen erneute Schritte in dieser Sache getan. D. Red.)
Der Vorsitzende teilte weiter mit, daß auch für das Iahr 1932 ein H e s s en k a len de r herausgegeben werden solle. Aus dem Kreise der Versammlung wurde der Wunsch geäußert, daß der photographischeWettbewerb, der auch in diesem Iahre zur Gewinnung guter Aufnahmen ausgeschrieben werden soll, möglichst stark aus dem ganzen Lande wahrgencmmen werden möchte.
Ein Bericht über eine Studienreise ausländischer Iournalisten klang in den Wunsch aus. solche Fahrten einflußreicher Vertreter der ausländischen Presse in Bälde zu wiederholen und hierbei auch bisher noch nicht berücksichtigte Landesteiie einzubeziehen.
Beschwerde wurde über die starke Erhöhung der Preise für Kraftfahrzeug-Betriebsstoffe geführt, die sich dahin auswirken müsse, daß der Automobilverkehr zum Schaden der an einer günstigen Entwicklung des Fremdenverkehrs beteiligten Stellen zurückgehen werde.
Ein neues Kleinluftjchiff, das ohne Hilfe startet und landet, wurde in Mailand erbaut und vorgesuyrl. Das Luftschiff dessen Motoren nur 150 PS leisten, kann durch Druckluftzufuhr in die Kammern an Spitze und Heck in jede beliebige Richtung gebracht werden und kann so wie ein Flugzeug manövrieren.
sonderem Nachdruck darauf aufmerksam gemacht, daß das gesamte, ziemlich ansoruchsvolle Programm aus- schließlich von einheimischen Kräften bestritten wird. Die bewahrten Kräfte des Gießener Orchesterverems unter Leitung von Dr. Temesoarn sowie die jugendliche Pianistin Edeltr. Raab werden sich ver- einigen, um dem musikliebendcn Publikum zu zeigen, was Gießen aus eigenen Kräften zu leisten imstande ist. Frl. Edeltr. R a a b tritt in diesem Konzert zum erstenmal mit Orchesterbegleitung vor das Publikum. Das äußerst schwierige, aber durchaus leicht faßliche Konzert in E.UJloU von Chopin, das sie vortragen wird, dürfte besonderes Interesse erwecken. Für aus- wärt'ige Besucher sei darauf hingewiesen, daß Rückfahrtmöglichkeiten nach allen Richtungen nach Schluß des Konzertes (etwa 22 Uhr) vorhanden sind.
— Stiftung für Dolksvorträge. Ge- heimrat Sommer hält am Sonntag, 21. Juni, 15 Uhr, an der Deutschen Wacht in Obersteinberg einen öffentlichen Dortrag über „Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 und 1919 mit Bezug auf die Reichsgliederung besonders im Südweften des Reiches" Näheres in der heutigen Anzeige.
" Blitzschlag in die Lichtleitung. B«i dem gestern abend über unserer Gegend niedergegangenen Gewitter schlug «in Blitz in die Hochspannungsleitung, die zum Flugplatz führt Die vielen Gäste, die zu dem Konzert im Flughafen gekommen waren, mußten deshalb während des Sen Abends bei Kerzenlicht in den Räum-
iten des Flughafencafes sitzen. Der Stimmung tat dieser Umstand allerdings keinen Abbruch.
’• W arnu n g vor dem Genuß von ungewaschenem Obst. Vicht oft und eindringlich genug kann vor dem Genuß von ungewaschenem Obst gewarnt werden. Infolge des Genusses von amerikanischen Aepfeln ist kürzlich eine Familie an Vergiftungserscheinungen (Erbrechen) erkrantt. Die Untersuchung der Aepfel hat ergeben, daß aus der Apfelschale Spuren von Arsen nachgewiesen werden konnten. Dies rührt daher, daß die Obstbäume gegen Schädlinge mit einer arsenhaltigen Masse bestäubt werden und dabei geringe Mengen dieses Puders auf den Aepfeln haften bleiben. Es ist dringend anzuraten, frisches Obst — sofern es in ungeschältem Zustand genossen wird — vor dem Gebrauch gründlich zu waschen.
"Bund für christliche Erziehung in Haus und Schule. Im Iohannessaal sprach — wie man uns brrich'et — Pfarrer Lic. Waas für den Bund für christliche Erziehung in Haus und Schule über „Konsirmattonsfreuden und Konfirmationsnöte". Der Redner führte u a. aus: Der vorbereitende Unterricht führe t-ic Kinder zu der Erkenntnis, die freiwilliges Gelübde der Treue zur Kirche zur Folge habe. Die ganze Zeit der Konfirmation sei heilige Zeit, würdige Vorbereitung. Die Konfirmaiien sei zu e uer 'estgrwurzel en Volkssitte geworden, d'e man nicht missen möchte. So könne man beobachten, daß Eltern, die der Kirche nicht mehr nahestehen, doch Wert daraus legen, daß ihre Kinder konfirmiert werden. Die Konfirmationsfreuden kämen bei der Feier lebhaft zum Ausdruck, die ganze Familie nehme Anteil, Geschenke usw. häuften sich, jedoch soll stets beachtet werden, daß nicht Pud, Glanz^ Zerstreuung angebracht seien, sondern innere Sammlung, die rechte erhebende Freude bewirke. Die Konfirmation sei eine volkstümliche kirchliche Feier, Kinder aller Schichten werden an di« Kirche gewöhnt. Wohl sei es richtig, daß di« Kinder im Alter von etwa 14 Iahren nicht alle sich der Tragweite ihres Bekenntnisses voll bewußt seien, doch werde das Gelübde vor der Einsegnung keinesfalls zur Unwahrheit, wo die Gnade Iefu Christi ersieht werde. Die Konsirmalionsnöte aus ungenügender Reife erführen so eine Milderung, der tiefe Eindruck der kirchlichen Feier aber haft« für das Leben. Der Ortsvorlitzend« des Bundes, Landgerichlsrat K n a u h , dankte dem Vortragenden für seine
Der Verband wird an zuständiger Stelle Enk- sprechendes veranlassen.
Don mehreren Seiten wurde darüber geklagt, daß in einer größeren Reihe von hessischen Gemeinden die Ortsdurchfahrten noch immer stark zu wünschen übrig ließen. Diese schlechte Beschaffenheit der Straßen innerhalb der Ortschaften steh« in einem sehr unerfreulichen Gegensatz zu den dankenswerten Bemühungen der Provin- zialstrahenverwaltungen, die in den letzten Iahren auf erhebliche Verbesserungen der Straßen mit bestem Erfolg für eine gedeihliche Entwicklung des Verkehr« abgezielt hätten. Der Vorstand beschloß, an die in Betracht kommenden Stellen mit entsprechenden Vorstellungen heran zutreten.
Ein gefährlicher Autodieb festgenommen.
WSV. Frankfurt a. M.. 17. Iuni. Der Kaufmann Erich B a b u r stahl im Februar d. I. in den verschiedensten Stadtteilen insgesamt fünf Autos. Später lieft er sie herrenlos stehen. Bei seiner polizeilichen Vernehmung zog er au« seiner Tasche einen Zettel, auf dem er genau Tag und Stunde der Tat und die Stelle, wo der Diebstahl auSgeführt worden war, verzeichnet hatte. Ebenso gab er an, wo er die Wagen stehen gelassen hatte. Da« Gericht verurteilt« ihn seinerzeit wegen dieser Autodiebstähle zu drei Monaten Gefängnis. Am Dienstagvormittag wurde er au« dem Gefängnis Preungesheim wieder entlassen. 12 Stunden später stahl er in der Vähe d?S Reuen Thea- ters einen Opel-Wagen. Als er damit durch die Stadt suhr, traf er einen Freund. Er lud dieses ein, mitzufahren und veranlaßte jenen unter Angabe eine« falschen Sachverhaltes, einen zweiten Wagen zu stehlen. Die beiden Freunde wurden jedoch bald nach der Tat ertappt. Badur ist geständig. Sein Freund hat offenbar mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun; er hat in gutem Glauben gehandelt, daß D. tatsächlich dev Eigentümer der beiden Fahrzeuge sei.
Kirche und Schule.
Kreis Büdingen.
ow. Ober-Widdersheim, 17. Iuni. Am vorigen Sonntag fand hier das Iahresfest des Gustav-Adolf- Zweigvereins V i d d a statt. Im Festgottesdienst predigte Stiftspfarrer Draudt (Lich). Den Altardienst hielt der OrtSgeistliche. Der Gemischte Chor und ein Sprechchor des Mädchenvereins trugen zur Verschönerung de« VorgotteSdienstes bei. Die Vachversammlung fand auf dem Kriegerdenkmal- platz vor der Kirche statt. Zunächst sprach der Vorsitzende des Zweigvereins Vidda, Pfarrer Laut (Vidda) und überbrachte den Gruß deS Dekanats. Den Kassenbericht erstattet« d«r Rechner des Zweigvercins, Pfarrer Müller (Eichelsdorf). Er warb für eine Verbesserung der Ein- nachmen durch «ine Erhöhung der Gaben, die im letzten Iahr zurückgegangen sind und 1800 Mark betrugen. Sodann hielt Sttstspfarrer Draudt noch «men längeren Vortrag. In begeisterten Worten forderte der Redner auf zur treuen Arbeit für die evangelischen Glaubensgenossen in der Diaspora. Gemeinsame Gesänge umrahmten di« Vorträge. In einem Schlußwort dankt« der Ortsgeistliche allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Die Kollekte ergab 40 Mark.
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