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Hungen, 11. Nov. Unter dem Vorsitz von g e l (Obbornhofen) fand aeftern oormlt- olmser Hof" eine Konferenz der

tag imSolmser Hof- eine Konferenz der evangeltschen Geistlichen unseres D e -

Letzte Hachnchten.

Die Haltung Der Gozial0emolrateu in Heften.

Darmstadt, IT. Jloo. (1DIB.) Die Frage, wie man sich zu der Regierungsbildung stellen ro.ro st in kn Kreisen der hLssi,chen Sojiaioimotralie u.e- her noch nicht elnheuncy. Dereinjede Summen wer­den laut, rote derDoltvfreunü- in Darmstadt er­kennen loht, dafz das (Ergeuni» der wuh.en e.ne Absage an d i e lolerierungspotilit sei. Diejenigen, die auch bisher Gegner der lolrrieruag de» ftaoinett» Brüning roaren, roerben vielieicht da­für stimmen, daß die Sozialdemokratie den ande­ren Parteien öle Regierungsbildung überlast und sich an einer Koalitronsreg erung weder beteiligt, noch s i e toleriert.

Daß diese Kreij« sich durchsetzen ist aber nicht wahrscheinlich, bei der Mehrheit besteht vielmehr die Jlelgung, s o lange w i e möglich die augen­blickliche Regierung al» Geschüststüh- rendes Kabinett am Ruder zu lassen und so den bisherigen Einfluß. wenn auch in abgeschwächter Form, beizubehalten bzw. in irgendeiner anderen Form den Einsiuß aus die Re­gierung nicht zu verlieren. Zedenjall» denkt die Sozialdemokratie im Augenblick nicht daran, ihre Männer aus der Regierung zurückzuziehen.

Die Möglichkeit, dafz eine Kombination Sozialdemokratie.Zentrum mit Dul­dung der Kom unisten zustande kommt, wird in sozialdemokratischen Kreisen deshalb al» nicht wahrscheinlich betrachtet, weil sie zur Dor- aussetzung hätte, dafz die Kommunisten ihre patla- mentarische Taktik vorher umstellen: immerhin wird die neue Wendung, die die Kommunisten vor eini­gen lagen In bezug auf Ihre Politik angekündigt haben, hierbei zu beachten sein. Lin endgültiger Be- schluh wird in einer candesausschutzsitzung der hes­sischen Sozlaidemokratie, die am Samstag stattf-n- det, gefaxt werden. Der neue Landtag mufz oer- fassungsgemäfz spätesten» am Z. Dezember zusam­mentreten.

(Schluß de» redaktionellen Teil».)

Mt 51.41 89 .62 15.14 16.52 165.96 21.70 17.92 51.65

2.49 59.37 11.94 34 21

4.22 M 65 59 96 15.90 16.55 169.64 21.75 15.26 56 92

2.51 89 71 12.26 36 42

Der beuWe Außenhandel im Oktober

Wieder stark aktive Handelsbilanz.

rungen beträgt der Ausfuhrüberschuß 396 (387) Millionen RM.

Der Ausfuhrüberschuß Januar bis Oktober b. 3. beläuft sich auf 2 35 8 Mil­lionen Mark, wovon 347 Millionen Mark auf Reparationssachlieferungen ent, allen, wäh­rend von den restlichen 2 Milliarden Mark fast 350 Millionen Mark durch erhöhte Ausfuhr nach Rußland entstanden. Aus­wirkungen der Währungsentwertung in England und anderen Ländern auf den Außenhandel kön­nen aus der Statistik direkt nicht ersehen werden, jedoch deutet der bei einzelnen Gin- und Ausfuhr­waren festAustellende Rückgang der Durchschnitts­werte auf solche Wirkungen hin.

kanats statt. Pfarrer Lenz (Wohnboch) hielt einen Vortrag überdie zu schaffende Ordnung der kirchlichen Pflichten unserer Konfirmanden-. Der am Schluß des Vortrags vorgelegte Entwurf einer sol­chen Ordnung beschäftigte die Konferenz eingehend und wurde an das Landeskirchcnamt weitergeleitet. Nach einer Mittagspause schloß sich eine Versamm­lung des P f a r r v e r e i n s an. Pfarrer O. F r i t f d) (Ruppertsburg) sprach auf Grund seiner 47jährigen Amts, und Lebenserfahrung überAmtsbruder oder Kollege". Auch dieser Vortrag loste eine rege Aus- spräche aus.

den Gulden mit 9,37, gegen Zürich mit 19,33, gegen Paris mit 96,12 und gegen die Reichsmark mit 15X. Die Reichsmark behauptete sich ziemlich, sie schloß in Amsterdam mit 59,0250 und in Zürich mit 121,70. Der Dollar konnte seine Höchstkurse nicht behaupten, doch schloß er an den verschiedenen Plänen über dem Stand von Sams­tag. Die Norddevifen waren wieder schwach, Buenos tendierte weiter etwas leichter, auch Rio schwächte sich etwa» ab.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

* 10 v. H. Dividende bei Lahmeyer. 3n der gestrigen Aufsichtsratssihung der Elektri- xitäts-AG. Dorrn. W. Lahmeyer & Co. in Frank­furt a. M. wurde beschlossen, der Generalver­sammlung für das Geschäftsjahr 1930/31 die Ver­teilung einer Dividend« von 10 v. H. aus einem Tlebcrschuß von 2 100 776 Mark Vvrzuschlagen.

Frankfurt gut behauptet.

Frankfurt a. M., 16. Rav. Zum Wachen- beginn laq der telephonische Effektenfreiverkehr Aicmlid) ruhig und zunächst etwa» schwächer. Die schwache Tendenz der Auslandsbörsen rief ftär-

Berlin, 16. Aov. (WTB.) 3m Oktober ist die Einfuhr wertmäßig von 413 Millionen Mark im September auf 483 Millionen Mark, also um 7,8 v. H. g e st i e q e n. Die Zunahme enlfLint aus'chl estlich auf L bensmit el und Fer ij- waren, während die Royftosfelnfuhr etwas zurück- gegangen ist. Die Ausfuhr ist toertmäjtg von 812 auf 86ö Millionen Mark, also um 6,7 v. H. gestiegen. Dazu kommen Reparationssachliese- rungen im Werte von 13 (Bormonat 23) Millio­nen Mark. Die Aussuhr.rhöhuna entfällt voll­ständig auf Fertigwaren, deren Ausfuhr um 48 Millionen Mark zugenommen hat.

Die Handelsbilanz ist also im Monat Oktober mit 383 (September 364) Millionen RM. aktiv. Unter Berücksichtigung der Reparatlonssachliese-

Reichsbankdiskont 8 o. H., Lombardzinsfuß 10 v. H.

Frankfurter (Siermartt.

Frankfurt a. M., 16. Aov. Die Tendenz des hiesigen Marktes ist als stetig zu bezeichnen, nachdem auch in der vorigen Woche keine Verände­rung in den Preisen eingetreten ist. Die Anliese­rungen waren Autoeilen," infolge der jetzt ein­setzenden 3unghenn:nproduktion, etwa- gröber, sind aber der 3ahreszcit entsprechend normal. Frische Ware ist allerdings sehr knapp, das wenige Angebot wird sofort placiekt. Der Ber­kaus an den Detailhandel stagnierte fast vollkom­men aus den hinreichend bekannten Gründen. 3n- teresse erhält sich nach wie vor nur für die billig­sten Sorten. GS notierten in Pfennigen ver Stück ab loco Frankfurt a. M.:Bulgaren 11 bis 11,50; 3ugoslawen 11 bis 11,50; Rumänen 10,50 bis 11; Russen 10 biS 10,50; Polen 10 bis 10,50; Holländer 12,50 biS 15; Dänen 12,50 bis 15. Kühlyauseler: Holländer 10,50 diS 11; Rumänen 9 bis 9,50; Bul­garen 9,50 bis 10; Polen 9 bis 9,50.

Oie gestrigen Börsen

3m Vorjahre wurden auf die Stammaktien 12 v. H. Dividende auS 2 451 817 Mack älcb;rfchuß verteilt.

Kaliwerke Aschersleben. Gegenüber den Erwartungen der Belegschaft und den Hoff­nungen der in Betracht kommenden Gemeinden auf Wiedereröffnung des Betriebe» der Kali­werke Aschersleben erklärt die Verwaltung, daß der Absatzrückgang bis zum 31. Oktober in schwesel- saurem Kali (der vornehmlich vom Werk Aschers­leben produzierten Salzsorte) gegenüber dem Vor­jahr 34 v. H. betrage, während der Rückgang aller Sorten im Durchschnitt sich nur auf 28 v. H belaufe. Da auch für da- 3abr 1932 mit einem Aachlasfen der Absatzkrise nicht zu rechnen fei, tonne eine baldige Wiederaufnahme deS Be­triebes nicht in Aussicht gestellt werden.

Dutehofsnungshütte, Aktienver - ein für Bergbau und Hüttenbetrieb. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 1930 31 nach lieber nähme des Verlustes von der Gutc- hosfnungshütte AG., Oberhausen, von 2 99 Mill. Mark einen Dewinnsaldo von 1,20 Mill. Mark. Aach Abschrcibungen von 2,63 (1,45) Mill. Mark ergibt sich unter Berücksichtigung deS Gewinn­vortrages aus 1929/30 von 0,63 Mill. Mark (0.22) für 1930/31 ein Verlust von 822 667 Mark. (3m Vorjahre wurde auS einem Reingewinn von 8 629 484 Mark, in dem der von der Gute- hosfnungshütte Oberhausen AD. übernommene Gewinn von 5,08 mitenthalten ist, eine Dividende von 10 Prozent verteilt.)

Den GrundsatzQualität über alle»" hat die Maggi-Gesellschaft auch bei Elnführunaihrer Prä­mien für die fleißige Verwendung von Maggis Er- {eugnissen gelten lassen. Die einzelnen Gegenstände nd durchaus praktisch und qualitativ gut. Die Hau»- rauen werden ihre Freude daran haben. Da über- die» bei der vielseitigen Verwendung von Maggi'» Erzeugnlsien im Haushalt schnell die nötige Anzahl Gutscheine beisammen ist, lohn! e» sich, diese zu sammeln. 7793A

Oie Berliner Börse fordert Wieder» eröffnung des Börsenverkehrs.

Nachdem durch die 7. Verordnung zur Durchfüb- rung der Verordnung des Reichspräsidenten über die Devisenbewirtschaftung die Gefahr einer Verschlechte­rung der deutschen Deolscnlage aus Wertpapier- verkaufen aus dem Auslande im Börsenverkehr be­seitigt ist, hält der Berliner Börsenvorstand die u n - oerzügllche Wiederherstellung des amtlichen Verkehrs an Der Berliner Börse im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse für dringend geboten. Sollten bei maßgebenden Stellen noch unüberwindliche Bedenken gcacn die unverzüg­liche Wiederherstellung des amtlichen Verkehrs be­stehen, so ist für eine Ueberganaszeit mindestens der Fr e i o e r f e h r in den Börsensälen zuzulassen. Der Börsenvorstano beauftragte das Präsidium und die Zehnerkommission in Fühlungnahme mit den Auf­sichtsbehörden mit größter Beschleunigung die erfor- ocrlichen Vorbereitungen zu treffen. Dieser Beschluß wurde nach eingehender Aussprache einstimmig gefaßt.

fere Zurückhaltung hervor, während das (Ergebnis her hessischen Landtagvwahlen überwiegend ver­stimmte. Die Meinungen wegen des Ausgangs die­ser Wahlen waren sehr verschieden, doch vertrat man vielfach die Ansicht, daß die Nationalsozialisten durch ihre starke Ausdehnung gezwungen sein dürf­ten, praktische Mitarbeit an den Geschehnissen im Reiche zu leisten Nachdem sich die Kurse des Aktien- marUes zunächst um etwa 1 bi» 14 v. H. senkten, trat gegen Mittag wieder eine Besest.gung ein. E» wurde günstig vermerkt, daß kein größeres Angebot an die Märkte kam und die Nachfrage überwog. So konnte die' Mehrzahl der Paviere meist wieder ihre Anfangsverluste aufholen, so daß gegen den Wochen- schluß die Tendenz als gut behauptet zu be­zeichnen war. Die Umsatztätigkeit hielt sich dabei iedoch in sehr engen Grenzen.

Am Rentenmarkt war die Stimmung über- wiegend freundlicher. Wenn auch das Geschäft nur mäßig war, so ergaben sich doch für Gold- und CI- qulbationspfanbbrtefe durchweg Rurebefferun- gen von i bi» 1 v. H. Auch die übrigen Werte de» Anlagemarktes zeigten meist kleine (Erhebungen. Auslandsrenten lagen vollkommen gefchäftslos.

Ziemlich lebhaft am Devisenmarkt.

An den internationalen Devisen­märkten war da» Geschäft gestern ziemlich leb­haft. Da» englische Pfund konnte sich am Vor­mittag knapp behaupten und stellte sich auf 3,761 gegen den Dollar, In Amsterdam war es mit 9,38 eine Kleinigkeit fester. In Zürich zog es auf 19,37 an und in Paris auf 96,75. Der Dollar blieb inter­national fest. Er konnte in Pari, auf 25,52, in Amsterdam auf 249 und in Zürich auf 513,50 an- ziehen. Auch die R ei ch » m a r k war weiter f e ft. Sn Zürich eröffnete sie mit 121,90, nachdem sie am Samstag mit 121,25 geschloffen hatte, doch konnte sie gegen Mittag ihren vollen Gewinn nicht aufrecht­erhalten und «chwachte sich leicht auf 121,70 ab. yn Amsterdam stellte sie sich auf 59,10, in London auf 15 X und in Paris auf 603.

Am Nachmittag ergaben sich keine größeren Der- änberungen. Da» englische Pfund war kaum ver­ändert und schloß gegen den Dollar mit 3,76|, gegen

Äreti Wetzlar.

Dornholzhausen, 16. Aov. Vom 17. bis 22. Aovembcr wird hier eine W e l t a n - schauungvwoche. durchgeführt von der Volksmission, abgchalten. Sine Veranstaltung gleicher Art fand in der Zeit vom 1. bis 6. Ao- vember in Hochelheim statt. 3m Rahmen dieser Weltanschauungswoche, die nicht in der Kirche, sondern im Gasthaus abgehalten werden soll, werden durch den Vortragenden W. V. E ck st ä d t von der Wichernvereiniaung in Hamburg 6 Vor­träge gehalten. Die Themen lauten: .Sind die heutigen Verhältnisse gottgewollt?", .Der liebe Gott und das Leid'", .Die soziale Frage und die Antwort 3esu Ehrifti", .Können wir an Wun­der glauben?", .Gibt eS ein Fortleben nach dem Tode?", sowie .Du und dein Gott". Die Vor­träge stellen gleichzeitig eine Anknüpfung und Fortsetzung der in Hochelheim gehaltenen Vor­träge Dar. An die Vorträge soll sich jeweils eine Diskussion anschließen, in der Fragen weltan­schaulicher Art behandelt werden sollen, um in gegenseitiger Aussprache zu Gewißheit und Klar­heit in GlaubenSdingen zu gelangen.

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Gemeinderat Nidda.

ip Didda, 14. Aov. Dieser Tage fand die Einweihung des neu h e r g e r i ch t e t e n RathauSfaaleS mit anschließender Ge- meinderatssrhung statt. Der Bürgermeister gab in einem kurzen Rückblick Kenntnis von den bau­lichen Aenderungen des Rathauses, und von den Geschehnissen, die zu einer Aenderung deS bis­herigen Zustande- geführt haben. Wenn zur Durchführung de- Umbaues drei 3ahre not­wendig waren, so seien hierfür lediglich finan­zielle Gründe maßgebend aewesen, weil die Kosten auf drei 3ahre verteilt werden mußten. Die Stadtkafse ist mit der Bürgermeisterei ver­einigt worden. Zur Au-fchmückung des RathauS- saale- hat die Aiddaer Bank eine Gefamtansicht von Aidda gestiftet, außerdem haben die Bilder der früheren Bürgermeister und Beigeordneten in dem Rathaussaal einen würdigen Platz er­halten. Zu Ehren der Verstorbenen erhoben sich die Anwesenden von ihren Sitzen. Herr S e u m gab seiner Freude darüber Au-druck, dah es dank der 3nitiative de- Bürgermeister- endlich gelungen sei, den schon vor 3ahren beschlossenen Umbau ducchzusuhren, und daß man insbesondere mit der Qluigeftaltung de- Rathau-saale- durch­aus zufrieden fein könne

Hierauf wurde in die DemeinderatS- f i tz u n g eingetreten. Dem Gesuch deS Sport­klub- Viktoria 1912 Aidda um Erlaß der Pacht für den Sportplatz auf der GänSweid wurde mit Wirkung vom 1.3anuar 1932 statt- gegeben Die Hundesteuer für das Ka­lenderjahr 1932 wurde ebenso wie für das lau­sende 3ahr auf 8 Mk. pro Hund festgefetzt, wobei von einer Erhöhung der Steuer für den zweiten und dritten Hund Abstand genommen wurde. Die Hundesteuer für Staat und Gemeinde beträgt also nach wie vor 20 Mk.

Ohm-Lumdatal'Gängerbund.

Mücke, 14. Aov. Hier fand in diesen Tagen eine Dirigenten tagung des Ohm- Lumdatal - Sängerbundes statt. Anwe­send waren die Dirigenten bzw. Vertreter von 21 Gauvereinen. Der Gauvorsihende Becker (Kesselbach) erstattete eingehend Bericht über den in Aschassenburg abgehaltenen Bundessängertag deS Hessischen Sängerbünde-. Hauptauigaoe der Dirigcntcntagung war es, über den Gaulie- der tag 1 932, dec in Merlau stattfindet, zu verhandeln. Din Termin für die Veranstaltung konnte noch nicht endgültig festgesetzt werden. Laut Beschluß de- SängcrtageS soll 1932 wieder ein WertungSsingcn unter fa I männif J;cr Kri­tik stattsinden. Die Wahl deS Wertungsrichters wurde noch nicht endgültig getroffen. AlsPfiickt- chor wurde der Chor ,Mein Deutschland" be­stimmt. Von diesem Thor soll jeder Gauverein eine Strophe zu:n Vortrag bringen. Außerdem singt jeder Gauverein einen Cyor nach freier Wahl. Die Kritik soll in der seitherigen Form (jeder Verein erhält sie schriftlich zugestellt) ge­halten werden. Eine Gaukundgebung soll wie alljährlich stattfinden, bei welcher der Gau zwei Mafscnchöre zu Gehör bringen wird. Am Schlüsse der Tagung verabschiedete sich der lang­jährige Mitarbeiter im Musikausschuß und be­liebte Dirigent Lehrer Müller von Kölzenhain. Sein Scheiden aus dem Gau erfolgte aus Grund seiner Versetzung. Der Gauoorsitzende sagte dem Scheidenden für seine Arbeit herz ichen Dank.

L'oiiDtvcte Wicftcn.

00 Klein-Linden, 16. Nov. Der Kirchei., diener Karl Rinn feierte am Sonntag das Ju­biläum seiner 25jährigen Tätigkeit als Kirchendiener U.r h.esigen Kirchengemeinde. Am frühen Morgen brachte ihm der Posaunen- chor ein Ständchen. Psarrer Bremmer ge­dachte im Hauptgottesd.enst der Verdienste deS 3ubllarS. Arn Abend brachten die evangelischen 3ugendvereinigungen ebenfalls ein Ständchen. Pfarrer Bremmer dankte dem 3ubilar für eine unermüdliche Arbeit. Der Kirchenvorstand tistete Herrn Rinn einen Ruhesessel. Der Ge- angvereinHarmonie", dem Kirchendiener R i n n Viole 3ahre angehört, ließ ein Blumengebinde überreichen.

D Großen-Lindcn, 16. Nov. Auf der 17. Süddeutfchen Geflügelausstellung in Würzburg errang Heinrich QBagjicrVII. von hier auf Tauben Hessisch? Kröpfer, fahl, ohne Binde, Täu­ber: sehr gut 1 mit Ehrenpreis, sehr gut 2, und auf Tauben: sehr gut 1 und sehr gut 2, ferner auf Tiger-Täuber sehr gut 1 und gut 2.

t Lang-Gön», 16. Nov. Auf der 17. Sübbeut. schen Geflugelausstellung au Würzburg erzielte der hiesige Züchter Karl Müller mit seiner Zucht poncUanfarblgcr, sederfüßiger Zwerge vier Aus­zeichnungen und zwar zweisehr gut , eingut 2" und eingut 3". Mit schwarzen Antwerpener Bart­zwergen erzielte er zweimallehr gut 1.

(D G r ü n I n g e n , 16. Nov. Auch in unserem Orte wurde auf Veranlassung des Landesausschufsc» der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Hessen für die Wintcrnothilse 1 93 1/32 ein örtlicher Ausschuß unter dem Vorsitz des Bürger­meister» Euler gebildet. Auf Grund einer In- Awischen abgeschlossenen Einzeichnungsliste wurden mogesamt 28 Zentner Kartoffeln, 9 Zentner Gemüse und 5 Zentner Obst von den hiesigen Einwohnern zur Verfügung gestellt. Die Lebensmittel werden der Stabt Gießen üverwiefen.

D Cid), 16. Nov. Am Samstagabend feierte der hiesige MännergesangvereinCäcilia", In Stein» Saalbau sein 9 4. S11 f t u n g » f e ft. Die unter der Stabführung von Lehrer 3 l g e (Butz­bach) oorgetragenen Chöre, zum Teil in Volkston gehalten, zeugten von guter Durcharbeitung und sanden starken Beifall. Ein Einakter und einige Vorträge wurden dankbar ausgenommen. Die Ka­pelle Schwarzlose - Gießen wartete mit guten musikalischen Darbietungen auf.

Mvcie Büdingen

Nl d da, 16. Nov. Die diessährige B a u t ä t i a- leit war in unserer Stadt doch noch lebhafter, al» man Im Frühjahr glaubte. Im ganzen wurden fünf neue Wohnhäuser errichtet, und zwar zwei (Ein- familien. und drei Zweisamlltcnhäufer. Von letzteren sind die beiden Wohnhäuser für vier Beamtenfami­lien, die durch die Errichtung einer Abteilung des Feldbercinigungsamtes hierher übersiedeln müssen,

Gut behauptet in Berlin.

Berlin, 17. Nov. (WTB. Funkspruch) Bel ruhigem Geschält lag der heutige telephonische Frei- verkehr im großen und ganzen gut behauptet. Bcfürck)tungen, daß auf Grund des Schlusses der aestrigen Neuyorker Börse Material hcrauskommcn könnte, bestätigten sich nicht, im Gegenteil, die gut erholten Kurse von gestern nachmittag setzten unver­ändert ein, und für Svezlalwerte bestand Im Ver­lause sogar eher Interesse. So hatten Kaliaktien und Farben einige Nachfrage zu verzeichnen, wobei bei letzteren wahrscheinlich die mit der Interial Chemical gepflogenen Verhandlungen anregten. Von Bank­aktien waren heute wieder Handelsanteile und neu auch Relchvbank etwas stärker gesucht. Politisch bleibt die Situation weiter undurchsichtig, außenpolitisch handelt e» sich im Moment meist um vorbereitende Verhandlungen, Innerpolitisch ist man auf die (Ent- scheidung des Zentrums gespannt, nach welcher Rich­tung es in Zukunft nach dem Wahlaussall In Hessen lavieren wird. Genügend Gesorächsstoff bot die Ver­haftung Katzenellenbogens. (Eine Heber- raschung, diesmal im günstigen Sinne, brachten da­gegen verschiedene Abschlüsse von Industriegesellschaf- ten. Die Nordwcstdeutsche Kraft soll wieder 7 o H. Dividende verteilen, Lahmeyer schlägt 10 nach 12 vH. Im Vorjahre vor, und auch der Abschluß der Münch­ner Versicherung wurde als recht befriedigend an­gegeben. An der freundlichen Stimmung konnte auch der heute zur Veröffentlichung gekommene Reichs- bankauswcis per Medio November nichts ändern, da man auf die Devisenverluste (72,2 Millionen) vorbe­reitet war Sonst ift das Aussehen diese» Ausweises ziemlich normal. Da» Geschäft in Dollarbonds lockte audi beute fast völlig, dagegen waren feftoer- Insliche Werte gut gehalten und meist etwas ge­ragt. Auch Kommunalobligationen begegneten eint- l»m Interesse^ zumal sie den Pfandbriefen gegenüber m Kur« zurückgeblieoen sind.

so weit fertiggeftettt, daß sie schon in diesem Monat bezogen werden können. (Em weiteres Wohnhaus ift in den günstigen Herbstwochen in der Beundestrahe im Rohbau für Oberjustizwachtmeifter Holland erbaut worden.

Kirche und Schute.

Landkreis Gießen.

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