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dem Ligaspiel tritt die 2. Äugend zum Pflicht­sviel gegen die 2. Äugend des BfD. Gießen an. Die beiden biS jetzt ausgetragenen Spiele endeten mit wechselndem Erfolg. Das Treffen ist offen. Die l. Schüler werden in Butzbach Aum Pflichtspiel erwartet und Huben dort einc_ sehr schwere Aufgabe vor sich. Für die 2. Schüler sind die Schüler auS Grohen-Duseck wohl kör­perlich au stark, um irgendwelche Aussicht auf Erfolg hegen zu dürfen.

VfB.-(Sießen.

Ursprünglich sollte am morgigen Sonntag ein fälliges Derbandsspiel zwischen der Ligamannsckaft des VfB. und der Ligamannschast der Äurhesien Kassel stattfinden. Das Treffen wurde abgesetzt. Die Liga des VfB. ist also spielfrei und wird sich am Sonntag darauf beschränken, am Vormittag ein offi­zielles Training durchzuführen. Die Ligareserve trägt ein Spiel in chermannstein gegen die dortige erste Mannschaft aus. Der Gegner stellt zwar eine eifrige Mannschaft, die indessen doch nicht imstande sein sollte, den VfBern den Sieg streitig zu machen. Aller­dings wird ein hohes Ergebnis kaum zu erwarten sein. Die 3. Mannschaft ist spielfrei, die 1. Jugend ebenfalls. Die 2. Jugend hat wieder die 2. Jugend der Spieloereinigung 1900 §um Verbandsspielgegner. Den VfBern dürfte auch diesmal der Sieg kaum zu nehmen fein. Das Vorspiel wurde von ihnen mit 5:0 gewonnen. Die 1. Schülermannschaft tritt mit geringen Aussichten gegen Steinbachs 1. Schüler an.

Westdeutschlands Elf für den

OZB.-Potal.

Die für das Dundes-Pokal-Borrundenspiel am Sonntag in Breslau gegen Südostdeutschland auf- gestellte westdeutsche Mannschaft spielt in folgen­der Ausstellung: Tor: Mellage (Schalke 04): We­ber (Kurhessen Kassel), Lepper (Münster 08): Läu­ferreihe: Hoper (Reuenahr), Reichmann (Rhena- nia Köln), Ballentin (Schalke 04); Sturm: Ti- bulski, Lzepan, Äahek, Kuzorra, Röthardt (Schalke 04). Diese Mannschaft ist in der Abwehr und im Sturm mit den guten Schalker Kräften sehr gut besetzt, die Läuferreihe aber ist von jungen Talen­ten gebildet und der Ausgang des Spieles hängt stark davon ab, wie diese Läuferreihe einschlagen wird.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Am morgigen Sonntag stehen sich in einem 23er- bandsspiel, das gleichzeitig ein Lokaltreffen darstellt,

die 1. Mannschaften des Sportvereins 1928 Garben­teich und FETeutonia" Watzenborn-Steinberg in Garbenteich gegenüber. Die Steinberger stellen eine sehr spielstarke Elf ins Feld, allerdings sind die Gastgeber auch nicht zu unterschätzen. Nach den letz­ten Spielen, die die Garbenteicher oorführten, steht allerdings ein Sieg der Gäste sehr im Bereich des Möglichen. Auf den Ausgang des Kampfes ist man sehr gespannt. Die erste Juaend des Sportvereins weilt zum fälligen Derbandsspiel in Lich und wird es gegen die dortige erste Jugend des BfR. nicht leicht hoben, den Sieg zu erringen. Die neuaufge- stellte Schülermannschaft wird gegen die Schüler von Steinberg antreten und den Sieg den Gästen überlassen müssen.

Sandball der Sp.-Dg. 1900.

Bon 1900s Handballmannschaften stehen am kommenden Sonntag die zweite aktive und die Äugendmannschast im Kampf. Beide fahren zum Turnverein Wetzlar und haben dort einen schwe­ren Stand. Dazu kommt, daß 1900s zweite Garni­tur noch ersatzgeschwächt antreten muß. Die Äu­gend sollt« endlich einmal bestrebt sein, sich zu einer geschlossenen Leistung aufzuraffen.

Heuchelheim-Krofdorf-Großen-Linden

Gerätewettkampf in Grohen-Linden.

Am Sonntag, 25. Oktober, findet in der Turnhalle zu Großen-Linden ein Gerätewettkampf zwischen den Turnvereinen Heuchelheim, Krofdorf und Großen- Linden statt. Der Wettkampf wurde erstmalig im Herst des vorigen Jahres in Heuchelheim durchge­führt und konnte nur ganz knapp von Großen- Linden vor Heuchelheim und Krofdorf gewonnen werden. Jede Mannschaft besieht aus 2 Turnerin­nen, 2 Jugendturner, 2 Alters- und 4 aktiven Tur­nern. Die Oberleitung des Wettkampfes hat wieder Gauoberturnwort Will (Gießen) übernommen, als Kampfrichter sind Schüler (Wetzlar) und Paul und Reuter (Gießen) tätig.

Schau- und Wetl-Tumen des Tv. 1846

Die Schülerinnen und Schüler des Turnvereins 1846 werden morgen, Sonntogvorrnittog, in einem Wetturnen ihre Kräfte messen. Da eine große An­zahl talentierter Schülerinnen und Schüler vereinigt sein werden, dürften sich spannende Wettkämpfe er- aeben. Auch am Nachmittag werden die Jugendlichen in großer Anzahl zu einem Schauturnen antreten Näheres in der gestrigen Anzeige.

Wirtschaft

der Duntesrefervebanken in

O,L Meuter.) Die Erhöhung des Dlskontsahes derReuhorker Dun» rnnenc* n 1 toirt> in 9ul unterrichteten Kreisen in Wallstreet zum Teil auf den Wunsch Aurudflcfubrt dem schnellen Abfluß von tun. der seit Aufgabe des <$016(10116«^ durch Großbritannien eingesetzt * der ungeheueren Goldreserven, die

noch in Amerika sind, wird zwar der Doldverlust UnA £r 1$ Nat als beunruhigend angesehen ober es wird geglaubt, daß dadurch bei der all. Otmetr. herrschenden Nervosität daS Der- u en deS amerikanischen und des auSlöndi- schen Publikum- e r s ch u t t e r t werde. Welchen Umfang die in Amerika herrschende Unruhe bat geht au» den allenthalben erfolgten Zurück - S/'dungen von Bankeinlagen hervor die schätzungsweise eine Milliarde Dollar erreicht Ä!' ^.scheint aber- daß diele Panik ux ter lebten Woche nachgelassen hat Ferner bat wie verlautet, die Diskonterhöhung den .Zweck Diskontsätze d m* * *

Uebereinstimmung mit der Markt­lage z u bringen und das Publikum zu veranlassen, die gehamstertenGelder wieder zu deponieren. Außerdem sollen die Dan­kenwerte erhöht werden. Cs wird nicht geglaubt, daß die Diskonterhöhung die Industrie behindern wird, da es vort.ilhafter für die Danken ist, Geld auszuleihen, wozu sie in den letzten Monaten nur bei Stellung ganz zuverlässiger Sicherheiten be­reit waren.

Amerikanischer Rekord: 26 Banken an einem Tage geschlossen.

Reuhork, 16. Oft. (TU.) 3n den Bereinig­ten Staaten haben allein am Donnerstag 2 6 Danken ihre Zahlungen eingestellt und zwar 12 in Südkarolina, 4 in Reujersey, 2 in Missouri, 3 in Pennsylvania. 2 in Westvirginia und 3 in Ohio. Die Stadt Boungstown in Ohio hat insofern einen besonderen Rekord aufgestellt, als ihre sämtlichen Danken mit einem Kapital und Reserven von über 150 Millionen Reichsmark ihre Schalter an demselben Tage geschlossen haben.

Der internationale Devisenmarkt.

Reichsmark gebessert.

An den internationalen Devisen­märkten neigte das englische Pfund ge­stern nachmittag unter kleinen Schwankungen eher etwas zur Schwäche, gegen den Dollar stellte es sich auf 3,85V?. gegen den Gulden 9,50, gegen den Schweizer Franken auf 19.60 und gegen den französischen Franken auf 98,25. Der Sol» I a r war ziemlich unverändert. Die Reichs­mark lag gegen das Pfund mit 16,72»/, e t w <^s fester, auch in Amsterdam konnte die Reichsmark auf die Mitteilung von dem Erfolg des Kabinetts (Brüning anziehen, sie stellte sich auf 56,65 nach anfangs 56.20. es zeigte sich etwas Kaufneigung. Der franko» fische Franken lag in Amsterdam schwächer auf die Meldung, daß 1 Mill. Gulden Gold aus Paris für die Amsterdamsche Dank eingetroffen sei.

* D i e Frankfurter Genossenschafts­bank gehtaufdie Dresdner Bank über. Zwischen der Frankfurter Genossenschaftsbank e. G. m. b. H., Frankfurt a. TI., und der Dresdner Bank wurde ein Abkommen getroffen, nach welchem die Dresdner Bank die volle Gewähr für die Einlagen jeder Art bei der Frankfurter Genossenschaftsbank übernimmt. Die Genossenschaftsbank verpflichtet sich dagegen, als Sicherung sämtliche Aktiven und Pas­siven des Instituts an die Dresdner Bank zu über­tragen. Das Geschäft soll, wie bisher, unverändert durch die Genossenschaftsbank fortgeführt werden. Der Schalterverkehr der Genossenschaftsbank wird durch diese Maßnahmen in keiner Weise berührt und bleibt nach wie vor aufrechterhalten.

* Zechen-Stillegung im Stinnes- Konzern. Die Stillegung der zum Stinnes-Kon- zern gehörenden ZecheVereinigte Welheim" in Kar- nap. die ursprünglich am 15. Oktober erfolgen sollte, wird nunmehr am 31. Oktober vorgenommen werden, nachdem der von der Verwaltung gestellte Antrag auf Abkürzung der Sperrfrist zurückgezogen worden ist Von der Stillegung werden jedoch nicht wie zu­erst vorgesehen, sämtliche 1400 Mann der Belegschaft betroffen werden: vielmehr werden voraussichtlich etwa 1100 bis 1200 Bergarbeiter zur Entlassung kommen, da einige Nebenanlagen wie das Kraftwerk usw., in Betrieb bleiben sollen.

Wochenbericht

vom Frankfurter Vroduktenmarkt.

uMerkmale an der Getreidebörse waren stärkste Zurückhaltung-und das sich daraus er- gebende sehr ruhige Geschäft. Das Angebot blieb gering. Die innerpolitische Lage war naturgemäß mcht ohne Einfluß. Die Umsätze gingen Über daS Dutd) den standia kleiner werdenden Bedarf be- ."JS* binaus Die Preisbewegung ba-t 'ich ebenfalls in weiter ruhigen Dahnen mit öfUÜS?" ^bachtenden Tendenz einer leichten Abschwächung. Rach den entschiedenen AuSfüh»

Oie Lage der Reichsbank Mitte Oktober.

Berlin, 17. Oft. (WTB. Funkspruch.) Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 15. Ok­tober hat sich in der zweiten Oktoberwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank an Wech­seln und Schecks, Lombards und Effekten um 136,4 Millionen Reichsmark auf 4135,4 Millionen Reichs­mark erhöht Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 138,6 Millionen auf .3826,7 Millionen Reichsmark und die Lombard- bestände um 35,3 Millionen auf 202,9 Millionen Reichsmark zugenommen, die Reichsfchatzwechfel um 37,5 Millionen auf 3,0 Millionen Reichsmark ab­genommen.

An Reichsbanknoten und Rentenbank- scheinen zusammen sind 4,8 Millionen Reichs- mark in den Verkehr geflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 3,8 Millionen auf 4526,7 Millionen Reichsmark, derjenige an Rentenbankfcheinen um 1,0 Million auf 415,8 Millionen Reichsmark erhöht. Dementsprechend ha­ben sich die Bestände der Reichsbank an Renten­bankscheinen auf 11,7 Millionen Reichsmark ver­ringert. Die fremden Gelder zeigen mit 551,4 Tril­lionen eine Zunahme um 51,0 Millionen Reichs­mark.

Die Bestände an Gold und deckungsfähi­gen Devisen haben sich um 66,7 Millionen auf 1294,1 Millionen Reichsmark vermindert. Im ein­zelnen haben die Goldbestände um 6.3,3 Millionen auf 1156,0 Millionen Reichsmark und die deckungs- fähigen Devisen um 3,4 Millionen auf 138,1 Millio­nen Reichsmark abgenommen.

Die Deckung der Noten durch Gold und deckungsfähige Devisen beträgt 28,6 v H. gegen .30,1 v. H. in der Vorwoche.

Frankfurt in abwartender Haltung.

Frankfurt a.M., 16. Ott. 3m heutigen Telephonverkehr von Dureau zu Durcau herrschte so geringe Unternehmungslust, daß es schwer fiel, eine Tendenz feststellen zu können. Alles war gespannt auf den Ausgang der heutigen Abstimmung im Reichstage. Auch die neuerliche Diskonterhöhung der Reuyorker Bundes-Reserve- bank trua dazu bei. daß man äußerste Zu­rückhaltung bewahrte. Die von den auslän­dischen Dörsen vorliegenden Meldungen waren nicht geeignet. Anregung zu bieten. Am Aktien­markt zeigte die Kursgestaltung eine gewisse Uneinheitlichkeit. Während Ä.-G.-Farben und Reichsbank sich gegen gestern nachmittag eine Kleinigkeit bessern konnten, blieb die Mehrzahl ter Slektropapiere und Dankaktien eher ossc- r'ert In Anbetracht des stillen Geschäfts waren ledoch die Kursverändcrunaen minimal. Am Psandbnesmarkt scheint daS Interesse etwas ab- geflaut zu fein, doch konnten sich die Kurse ziem- lich behaupten. Liquidationspsai^briefe lagen ver­einzelt noch um Bruchteile eine« Prozentes er­höht.

Warum Jleuyork den Oidfonf erhöhte.

nmgen tef Reichskanzlers, die sich gegen eine inflationistische Bewegung richteten, konnte man auffallend mehr Angebot bemerken.

Am Drotgetreidemarkt hielten sich die Umsätze in den denkbar engsten Grenzen, zumal das Mehlgeschäft, insbesondere Weizenmehl, keine Belebung aufwies. Trotzdem konnte man seitens der Mühlen lebhafte Rachfrage beobachten Detter beachtet blieb dabei noch Roggen, der auch seinen Preisstand mit 220 Mark per Tonne be­haupten konnte: Weizen gab um 2.50 Mark nach und stellte sich am Ende ter Derichtswoche auf 227,50 Mark per Tonne.

Leicht gebessert hat sich das Geschäft in Br äu­ge r st e. wobei jedoch nur allererste Qualitäten Beachtung fanden Der Preis blieb mit 175 bis 180 Mark per Tonne unverändert. Auch Futter- gerste und Hafer konnten ihre Preise der Bor­woche aufrechterhalten Inländischer Hafer notierte 160 bis 167,50 Mark für die Tonne.

Arn Futtermittelmarkt schrumpfte der GeschäftS- umfang mehr und mehr zusammen Die Preise Weizenkleie 8,15, Roggenkleie 8,50 Mark. Bessere Rachfrage verzeichnete Treber, Rauhfuttermittel lagen geschästslos. Treber, getrocknet, erzielten 11,50 bis 12 Mark.

Das Weizen- und Roggenmehlge­schäft zeigte keine Belebung, trotzdem die Preise ermäßigt worden waren Es notierte: Weizen­mehl, süddeutsches Spezial 0, mit Austauschweizen 36 bis 36,75 Mark, Sontermcchlung 34 bis 34,75 Mark, Weizenmehl, nieterrheinisctes Spezial 0, mit Austauschweizen 36 bis 36,50 Mark, Sonter­mahlung 34 bis 34,50 Mark, Roggenmehl 60pro- zentige Ausmahlung 30,25 bis 31,25 Mark, alles per 100 Kilo.

Wochenbericht vom frankfurter Schlachtviehmarkt. Die Tendenz auf dem Frankfurter Schlachtvieh­markt war in dieser Woche weiter scharf nach unten gerichtet. Allgemein waren erheblichePreis- einbuhen zu verzeichnen Zur Zeit sind es be­sonders die Rinder- und Schweinemärkte, die von dieser Preisattacke betroffen werden Zum Teil ist dieser Rückschlag auf den stockenden Fleisch- absah zurückzuführen Der Handel vollzog sich allgemein sehr schleppend, auf einigen Märkten war er ausgesprochen schlecht, so daß zum Teil große Ueberstände verblieben Die Zufuhren zum Rindermarkt betrugen in dieser Woche 1721 gegen 1537 Stück in der Borwoche. Die Preisrückgänge beliefen sich bei Ochsen auf 2 bis 4, bei Dullen auf 2, bei Kühen und Färsen auf je 2 bis 3 Mark. Das angetriebene Dieh war von mittleret Quali- I täk Stark gedrückt lagen Schweine. Der Handel | war infolge des stark erhöhten Auftriebes (6339 plus 630 Stück) sehr schlecht. Lediglich in Fett- schweinen war das Geschäft einigermaßen be­friedigend. Die Preisverluste betrugen bei den besten Qualitäten 5 bis 6 Mark, bei geringeren Schweinen bis zu 8 Mark. Relativ gehalten blie­ben die Preise am Kälbcrmarkt, doch ergab sich ebenfalls infolge des erhöhten Zutrieb« (1316 gegen 1255 Stück) und des schleppenden Geschäfts- ganges ein Rückschlag um 1 bis 2 Mark. Der Schafmarkt konnte sich auS den bekannten Gründen einer Abwärtsbewegung ebenfalls nicht entziehen. Er ergaben sich Preisnachlässe von 2 bis 3 Mark pro Zentner. 3m einzelnen notier­ten pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 36 bis 38, a2) 32 bis 35, bl) 27 biS 31; Dullen a) 28 bis 32, b) 24 bis 27; Kühe a) 27

bis 30, b) 23 bis 26, c) 18 bis 22; Färsen a) 36

bis >39, b) 32 bis 35, c) 27 bis 31; Kälber b) 45

bi« 49, c) 40 bis 44, d) 33 bis 39; Schafe a) 28

bis 33, b) 22 bis 27, c) 18 bis 21; Schweine b) 44 bis 50, c) 44 bis 50, d) 42 bis 48,

Diehmarkt in Lauterbach.

& Lauterbach, 15. Okt. Zu der vom L a n b* wirtschaftskammerausschuß für Oberhef. [en abgehaltenen Bullenauktion waren 65 Tiere aufgetrieben. Davon konnten 35 verkauft wer­den. Die Auktion war durchweg mit gutem Material beschickt, für bas allerbings nicht bie Preise erzielt würben, die. man erwartete. Würben im vergange­nen Jahre noch Spitzenpreise von 1000 Mark er» Zielt, so betrug bas Höchstgebot biesmal nur 790 Mark. Für ben nächstbesten Bullen würben 750 Mark bezahlt. Die übrigen Preise bewegten sich zwischen 300 unb 700 Mark. Der Auktion ging eine

Preisbewertung voraus, die folgendes Er­gebnis zeitigte: Don ben Besitzern ber Leistung», bullen erhielten: Ä. Doller (Ängersbach) unb H. f) obem er (Angersbach) je einen 1. Preis: zweite Preise erhielten I. Dietz N. (Billcnshausen), K. Döring (Willofs) unb K. Pfeiffer (Gonrers- Haufen). Einen 3. Preis erwarben I Schmelz III. (Almenrob), ber Lanbwirtscdaftskammcr-Ausschuß Oberhessen unb K Kircher (Angersbach). Bon ben übrigen Züchtern erhielten einen 1. Preis I. Gla11- haar (Appenrob), einen 2. Preis Otto Pfann - stiel (Bermutshain), E. Kreuber ('Brauer- ichwenb, K Peter III. (Wernges), einen 3. Preis S d) m i b t (Strebenborf), Ed. Waldeck (Maar), H. L e i I) m a n n (Maulbach), H. Merlau (Hei­mertshausen), A. S p e ch t (Maulbach), Anbr. Oben- hack (Willofs), Nik. Schad (Angersbach), H. E. Wahl (Angersbach) unb (9g. Sdjäfer (Angers­bach). Die Preisbewertung hat gezeigt, daß Angers­bach immer noch im weiten Umkreis über das beste Zuchtmaterial verfügt.

Der Schweinemarkt war nur mit 69 Fer- kein und 19 Läufern beschickt. Es hatten sich sehr viel Kauflustige eingefunden, so daß ber Markt ausoer- kauft würbe: nach Ferkeln war sogar noch rege Nachfrage. 6 bis 8 Wochen alte Tiere wurden mit 9 bis 16 Mark, ältere für 20 bis 24 Mark gehan­telt; Läufer kosteten 25 bis 50 Mark, je nach Größe unb Qualität

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

Banknoten.

Berlin, iC.Oflobtr

"AM

W

SpieLplan der Frankfurter

Schauspielhaus. Sonntag,

0.263

7.487

14,86

1.51 57.31

12.49

73.42

3.071

171.12 92.69 92.94 97.85

16.30 0.972 4.217 59.21

21.12 14 69 82.61 38.04

Hellings c« . toten. . . . Prag . . . vubaoe- . . Sofia . . . Holland . . C4!o .... flopcnlxiflee. Stockholm London. . . Buenol Ätres Wenood . . 'BriMfeJ . . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . 2Dante« . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Ian.. ?uaoslawte». ijiadoa . .

4,2t 59.12 93.09

16.29 16.71

171,09 21,89 92.84

56,71

2.56 97,85 82.66 37.98

73,15

4.20

58.88

92,71

16,23

16.65

170,41

21,81

92.46

56.49

2.54

97,45

82.34

37,82

72,75

.imerckamiche -tote».......

Belgische Roten.........

Tänilche Noten.........

Englische NoUn........

lyran^ftlrfic Noten........

Holländische Noten........

Otalionische Noten........

Norwegische Noten........

Deutsch-ceslerreich, 1 100 Schwing Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarische Noten........

»eld

8.49 57.19 12.47 73.28 3.072

170.78 92.51

92.76 97.65 16.26 0,963

4 209 59.09 21.78

16.65 82.52

37.96 82,57 2,076 0.261 7.473

14.84

ITCMebee

«mtliche Soh

Theater.

- - . - -- -------18. Oktober,

bon 20 bis gegen 23 Uhr:Der Kaufmann von Benedig' . Montag, 19., von 20 bis nach 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick". Dienstag, 20.. von 20 bis gegen 22 Uhr:Bögel, die am Mor­gen singen Mittwoch. 21., von 20 bis nach 22 Uhr.Dobby weint, Dobby lacht". Donners­tag. 22., von 20 bis nach 22,15 Uhr:Pygmalion" Freitag, 23., von 20 bis gegen 23 UhrDer Kaufmann von Benedig". Samstag, 24 von 20 bis nach 22 Uhr: .Dobby weint, Dobby lacht". Sonntag, 25., von 20 bis nach 23 UhrDer Hauptmann von Köpenick".

Opernhaus. Sonntag, 18. Oktober, von 15 bis 18 Uhr: ,3m weihen Rößl". Bon 20 bi« 23 Uhr. ,3m weihen Röhl". Don Montag. 19. biS einschl. Freitag, 23. Oft., täglich von 20 bis 23 Uhr:3m weihen Röhl". Samstag. 24.. von 15.30 bis 18 Uhr. Geschlossene Borstellung für Erwerbslose:Der Barbier von Sevilla". Bon 20 bis 23 Uhr:3m weißen Röhl". Sonn­tag, 25., von 11 bis 12.30 Uhr Werbeveranstal­tung deS DercinS Opernhilfe: Orchesterkonzert und Eröffnung der TheaterausstellungAuS der Werkstatt des Theaters". Bon 15 bis 18 Uhr: 3m weihen Röhl". Don 20 bi« 23 Uhr3m weihen Röhl".

16 Dfober

Ornthdx Welt»

X oherund Mr

8.44

8.46

56.69

56.81

12.47

12.49

73.28

73.42

3.072

3.078

170.78

171.12

92.66

92.84

92.91

93.09

97.65

97.85

16.27

16.31

0.963

0.967

4.209

4.217

59.04

59,16

21.78

21.82

16.65

16.69

82.52

82.68

37.96

38.04

82.42

82.58

2.078

2.082

0,250

0,252

7.473

7.487

14.84

14.86

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 18. Oktober.

7 (Bon Hamburg): Hafenkonzert. 8.30 (Frie- denSkirche Kassel): Morgenfeier, veranstaltet von ter Evangelischen Landeskirche in Hessen. 10.30: Die Walküre 3. Auszug. 12: Schallplattenkonzert. 14: Stunde des Landes. 15: Stunde der Äugend. 16.15 (Festsoal der Liederhalle Stuttgart): Fest­konzert anläßlich des 90jährigen 3ubiläumS ter Sängergesellschast Frohsinn. Stuttgart. 17.15: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.30: Stunde der Bühne. 19.30: Konzert des Philhar- monischcn Orchesters Stuttgart. 20.45: RobelpreiS- träger IV. Selma Lagerlöf. 21.15. Richard Wag­ner: Der Ring des Ribelungen. l. Tag: Die Wal­küre 3. Aufzug. 22.50: Tanzmusik.

Montag, 19. Oktober.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 17.05: RachmittagSkonzert. 18.40:Ein Gang mit dem Mikrophon durch daS neue BcrbandShaus des Deutschnationalen Hand- lungsgehilfen-Derbandes in Kassel" 19.05: Eng- Uscher Sprachunterricht. 19.45: Mandvlinen-Kon- zert. 20.35: Stunde der Bühne: Zu Leos Äana. ceks OperAus einem Totenhaus", SinführungS- vortraa deS 3ntendanten W. D. 3ltz. 21 ,AuS dem Kleinen Saal deS Saalbaues, Frankfurt a. M.1: Stunde der Kammermusik. 21.55 (AuS dem Stadttheater Düsseldorf): Aus einem TotenhauS 3. Akt, Oper in drei Akten.

Dienstag, 20. Oktober.

7.20; Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.20 bis 15.50 (Bon Kassel) Anläßlich der Deutschen Woche:Deutsche Frauen Deutsche Ware", Gespräch zwischen Fites von ter MalSburg-Escheberg und Marie Stähly, Kassel. 17.05: Rachmittagskonzert des Rundfunkorche­sters. 18.40:Warum wandern die Menschen?" Bortrag von AlsonS Goldschmid. 19.05 (Bon Freiburg):Frankreich im Urteil der Franzosen" Bortrag von Gaston Heymann. 19.45: Unter Hal- tunaSkonzert. 20.30: Der Flieger, dramatische Studie von Hermann Roßmann. 21.15. Kompo- nistenstunde. Rudi Stefan.

Mittwoch, 21. Oktober.

7.20: Frühtonzert auf Schallplatten. 10.20 biS 10.50: Schulfunk:3akob Astor wandert nach Amerika". Hörbild von Kasimir Sdschmid. 12.05:

Schallplattenkonzert. 15.15 biS 16: Stunde ter Äugend. 17.05: RachmittagSkonzert des Rundsunt- Orchesters. 18.40:Ein Besuch in ter Tschecho­slowakei", Plauderei von Dr. Paul Laven. 19.05: Wesen und Bedeutung deS Laienspiels", Bor- trag von Pros. Dr. Arthur Kutscher, München 19.45: Operettenkonzert deS Philharmonischen Or­chester- Stuttgart. 21. Deutsche Humoristen, Lud­wig Anzengruber, gelesen von Theodor Brandt 21.30 (Don Karlsruhe): KompositionSstunde.

Donnerstag, 22. Oktober.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 9 bis 9.40: (Don Hamburg): Schulfunk:Die Regierung ter Hanseaten", mit dem Mikrophon bei einem Sena­tor. 12.05. Schallplattenkonzert. 15.30: Stund« der Äugend. 17.05: RachmittagSkonzert deS Rund­funkorchesters. 18.40: Zeittragen. 19.05:Die poli­tische Situation", Bortrag von Prof. Alfred We­ber, Heidelberg. 19.45:Musikalische Grundbe­griffe", Einführung in ihr Wesen und ihre Be­deutung, von Hans RoSbaud. 20.15: Altungarisch« Lieder. 20.50: Fischzug in Freilingen, Mikrophon­bericht von Paul Laven. 21.10: Bunter Abend.

Jreitog, 23. Oktober.

720: Frühkonzert auf Schallplatte« 12.05: Schallplattenkonzert. 17.05: Konzert. 18.40:Ha­ben Sie schon Stellung?", von Bruno Relissen- Haken, vorgelesen von Mass Koninst«. 19.05:Mit .Graf Zeppelin' in der Arktis", Bortrag von Pros. Samoilowittch. 19.45: Konzert: Franz Liszt zu seinem 120. Geburtstag. 20.30: Sternstunten der Menschheit. 21.15: Reue Musik der Rationen.

Samstag, 24. Oktober.

7: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.20 bis 10.50: Schulfunk:EooperS and Deecker-GtoweS, Helden im heutigen Nordamerika", Bortrag von Margarete Stern-Heiden. 12.05: Schallplatten­konzert. 15.15 bis 16: Stunde ter Äugend. 17.05: RachmittagSkonzert des Rundfunkorchesters. 18 35: .14- bis 17jährige Berusstätige in Familie, Be­rus und Politik", 3. Gespräch mit einem Politiker, Leitung: Dr. Heinrich Buß. 19.10: Spanischer Sprachunterricht. 19.45:Die Rachrichter" DaS Münchener Akademische Brettl. 20.45 (Don Karls­ruhe): Die Prinzessin auf dem Seil, Operette von Äohann Strauß. 22.35 bis 24: Tanzmusik.