Einzelbild herunterladen

8

6

5

3

3

2

2

1

8

6

5

3

2

Berliner Produktenmarkt

bet

der Synagoge (Südanlage). Samstag, Vorabend: 7.45 Ahr; morgen»: 830 Ahr;

; abends:

ME

EL-

Händen sind. t

Nachdem dies geschehen ist. werden bette Obigen auch das unverletzteI -ugebunden

aber auch na Bräunung de» ganzen Rßrpers bet Sonnen» Mbern verwende man dte reizmlldernde und kühlende Creme Leodor fettfrei in roter Packung; fetthaltig in blauer Packung Tube kODfu. 1 Ml. Wirksam anterftüW durch LeodoExt.

Israelitifthe Religionsgemeinbe. Gottesdienst in ä-»< 18. {Jab.

Schach-Ecke.

Bearbeite! von W. Orbach.

Erste Hilfe!

Wo jeder sofort zugreifen muß!

Weih.

Weih zieht und gewinnt.

Weih 7 Steine: Ka4; Lh4; Sb8; Bc3.d3. e5, g2.

Schwarz 4 Steine: Kc5; Dfl; Bc6, e6.

Weih.

Weih zieht und setzt in drei Zügen matt.

Weih 4 Steine: Kf7; DdJ; Lh2; Sh6.

Schwarz 3 Steine Ke4; Sb3, Bh4.

Eine originelle Aufgabe mit sehr hübschen Wattbildern.

Endspiel Nr. 90.

Don K. AS. Kuddel.

Schwarz, d

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redakttonsttsch»

Neue Schottenwitze

Ollec, das Mttalied einer kleinenBribge* gesellfchaft war gestorben. Die drei trauernden Hinterbliebenen waren wie die meisten Hoch- länder sehr abergläubisch So meinten sie, jeder Tote müsse eine Wegzehrung mit in da» Grab bekommen.

Zwei von ihnen spendeten dem Verstorbenen je eine Pfundnote.

Der dritte aber schrieb einen Scheck von vret Pfund au#, legte ihn in den Sarg und na hm sich rechtlicherweise die zwei Pfund als Wechsel- gelb wieder heraus.

Ai-beiier-Turw und (^portbund.

Am kommenden Samstagabend wird die erste Mannschaft von (Stehen gegen cme zusammen­gestellte VezittSmannschaft ter Stetten .^zuckS vasse ein Freundschaftsspiel aus dem Trieb- auS tragen. Die Einheimischen werten wohl tn diesem Spiel tonangebend sein. *.

Heuchelheim I wird am SamStagabend gegen die l. Mannschaft von Grohen-Linden m Drohen- Linden zum Freundschaftsspiel antreten. 2n die- sem Kamps wird sich Großen-Lmten schr anstren- aen müsset, wenn es den Gästen eme gleichwertige Partie liefern will. .. ,

Am Sonntag wird Grohen-Dusock mit zwei Mannschaften in Srohen-Linten zu Aast sein. Im Spiel ter ersten Mannschaften »»den'sich »wel gleichwertige Gegner gegenuberstehew wahrend im Spiel ter zweiten Mannschaften den Einheimischen ein PluS zukommen dürste.

Launsbach I hat die lb.-Mannschast von Gtehen

(mit Verbandpäckchen. Taschentuch. Halstuch) und der Kranke schnell zum Arzt, möglichst zum Augenarzt, gebracht!"

Der zweite Fall, in dem sofort zuaegrlfsen werben muh. ist der Scheintod durch eiet- Irischen Schlag. Nachdem der Strom auS- geschaltet, oder der Verletzte von ter auch dem Helfer Gefahr bringenden Stelle ter Stark­stromleitung entfernt ist. muh unverzüglich künstliche Atmung einsehen. Gs darf auch nicht eine Minute oder Sekunde damit gezögert werden. Also in solchem Falle nicht, tote tet Gas­vergiftungen, erst die Fenster öffnen oder den Bewußtlosen transportieren oder bequemer la­gern Zunge herausholen oder ähnliches, nicht erst Arzt oder sonstige Helfer benachrichtigen, nicht auf Sauerstoff- oder sonstige Wieder- telebungsapparate warten, nichts erst Sanitats- foLonne oder sonstige Transportmöglichkeiten her- teirusen. sondern ohne Verzögerung sofort mit der künstliche.! Atmung begin­nen. Seitlichlegen des Kopfes verhindert das Zurückgleiten der Zunge und die Verstopfung der Atmungswege. Es ist erwiesen, dah bei elektri­schem Scheintod auch nur ein kurzes Hinaus­zögern dieser Hilfsmaßnahmen das definitive Ableben zur Folge haben kann. Anderseits kann sofort einseyende Hilfe auch scheinbar völlig Leb­lose wieder zu selbständiger Atmung und Herz­tätigkeit bringen und damit lebensrettend wirken. Gleichzeitig sei aber darauf verwiesen, dah diese Wiederbelebungsversuche durch künstliche At­mung nötigenfalls st u nd e n la n g f ori­ges e h t werden müssen. Es sind Falle bekannt geworden, in denen noch nach zwei und drei Stunden die ersten Anzeichen wiedererwachen- den Lebens auf traten. Selbstverständlich müssen in solchen Fällen die Heiser sich abwechseln, und es muh in der Zwischenzeit alles getan werden, um nach Möglichkeit sofort einen Arzt herbeizuholen, zumal dieser durch entsprechende Einspritzungen von herzbelebenten Mitteln die Wirkungen der künstlichen Atmung unterstützen und so den elektrischen Scheintod erfolgreich be­kämpfen kann. Dr. *'*)

Sin Schotte kaufte sich einst auf einer Wohl» täiigkeilsveranstaltung für drei Penny ein Los.

Er gewann damit den ersten Preis: ein Pony und einen leichten Wagen.

Jedermann hätte sich über daS unerwartete Glück sehr gefreut. Doch ter Schotte machte al» er den Gewinn zu sehen bekam, ein böseS Gesicht.

Hallo, ist etwas nicht in Ordnung?" riefen die Freunde, die herbeikamen, ihm zu gratulieren.

Jawohl. etwaS ist nicht in Ordnung", wieder­holte wütend der Mann, ter für feine drei Penny Pferd und Wagen erhalten hatte,man hat mich um dir Peitfche betrogen .

Ein Farmer aus den GrampianS fuhr mit bet Vahn in die Stadt. Mit ihm sahen noch drei, andere ..Eingeborene" im Raucherabteil.

Der Farmer nahm eine Pfeife aus ter Tasche und bat einen der Mitreisenden um Feuer.

Der bedauerte, keine Stteichhölzer bei sich zu haben.

Der zweite ebenfalls.

Auch ter dritte.

Verdammt schäbige Gesellschaft . knurrte der Landmann ... und zog fein eigene» Feuerzeug aus ter Tasche.

Dörsengeslüster.

Ins chlechten Zeiten ist die Börse ter Herd btt tollsten Gerüchte, und zwar nicht mir tet uns. sondern auch in Amerika. Der neueste Witz aus Wallstreet über diese allzu üppige Phantast« der Börsianer lautet:Haben Sie schon gefrört, dah Thompson eine Million Dollar in Baum­wolle verdient hat?"3a. ich hate davon gehört, aber eS stimmt nicht ganz. ES war nicht Thompson, sondern Johnson. Es war nicht Baumwolle, c» war Kupfer. SS waren nicht eine Million. eS waren 100 000. And er hat es | nicht verdient, sondern er hat es verloren!"

Im allgemeinen wird in jedem Kursus über erste Hilfe, in jedem Buch, und auch tn den i meisten Zeitungsartikeln über dieses Thema dar- auf hingewiesen. dah man durchunsachgemäße und falsch angewandte erste Hilfeleistungen ein«n Verunglückten unter Amstanten mehr schaden, al« nutzen kann. Infolgedessen sollen Menschen, die nichts von der Sache verstehen, lieber die Hände davon lallen und einen Sanitäter oder einen Menschen, ter in den Dingen der ersten Hilfe Bescheid weih, herbeiholen. Am testen ift cs sofort stets den n ä ch st e n A r z t z u benachrichtigen, oder womöglich den Ver­letz.en zum Arzt zu bringen.

Eine zweiter, immer wieder mit Vecht te tonte und in den Vordergrund gestellte Mah­nung im Anterricht über erste Hilfe: Ruhe bewahren! Lieber ein paar Minuten lang überlegen, sich genau orientieren, was oorgefalien ist welche Körperstellen verletzt sind, wie tet Verunglückte am testen gelagert wird wie man ihm feine Schmerzen lindert, wie und wo man ihn anzufallen hat als dah man paar gut gemeinte, ater völlig verfehlte Hand­griffe ihm Schaden zufügt. Schmerzen bereitet und dadurch das Hebet verschlimmert.

Olur in zwei Ausnahmefällen gelten biete Mahnungen nicht. Zunächst bei dem nicht gerate seltenen Fall, dah Mörtel. Kalk ober Säure in bie Augen eines Menschen gespritzt sind. DieS kommt nicht nur bei Ar­beitern vor. sondern leider auch nicht selten bei spielenden Kindern, die sich ter groben Gefahr in der sie schweben, natürlich ganz und gar nicht bewuht sind. Während man im au- gemeinen bei 21 u genoer le (jungen gan?> be­tonter# vorsichtig mit seiner wohlmeinenden Hilfe sein soll (am besten das verletzte Auge oder noch besser beite Augen einfach verbinden und damit ruhigstellen, den Kranken sofort zum A^t. oder Augenarzt bringen!), muh man bei Mörtel-, Kalk- ober Säurespritzern im Auge sofort selbst eingreifen. Diese Notwendigkeit ist dadurch be- grüntet dah Mörtel, Kall und ebenso jede saure bie zarten Gewebe des Auges sofort atzen und schwerste Zerstörungen anrichten. Daher muh mit allergrößter Beschleunigung sofort für restlose Beseitigung dieser gefährlichen Stoffe aus ten Augen gesorgt werten. Die Zentralstelle für Anfallverhütung beim Verband ter Deutschen BerusSgenollenschaften hat für derartige Anfalle im Arteitsleten kurze, präzise Richtlinien herauS- gegeten, die ohne weiteres für ten Alltag über­nommen werten können:

Das übliche Kühlen des Auges durch 2tef- kgen nasser Tücher oder Zubringen von Waller mittels der Hand ist bei derartigen Verätzungen alS durchaus schädlich streng verboten!

Es sollen dagegen die Spritzer sofort aus dem Auge entfernt werten: Irgendein Gefäh (Talle. Kanne. Flasche oder dergleichen) wird schnell gereinigt und mit sauberem Wasser gefüllt. Der Verletzte wird zu ebener Erde hingelegt. Sodann kniet ein Mitarbeiter zur Sette des Verletzten nieder und öffnet die Lidspalte des kalk-, mörtcl- oter säurehaltigen Auges in ter Weise, dah er ten Daumen ter einen Hand auf das Anterlid. ten Daumen ter anderen Hand auf das Oberlid legt und nun das Oberlid kräftig nach oben, das Anterlid träftig nach unten zieht. In das auf diese Weise geöffnete und offen zu haltende Auge gieht ein anderer Mitarbeiter aus dem inzwischen herbeigeholten Gefäh Wasser in einem dünnen Strahle aus einer Hohe von 10 bis $0 Zentimeter, und zwar so lange, bis keine Kalk-. Mörtel- oder Säureteile im 2luge mehr vor-

Alle für die Redaktton bestimmten Mit­teilungen. Lösungen usw. finb zu richten an die Schachredaktion te»Diehener Anzeiger»-.

Problem Nr. 297.

Dvn S. Herr, Wittenberg.

Schwarz.

talcr Wingo^.

®5Hcnbc*tcn Einzelergebnille waren: 3amke l.. Silvania Giehen. 146 R.; Pantnck, 2ft©$utjen- muppe I Marburg. 138 R: Möller. Elau-taler Wingolf Marburg. 137 R. ,

Es gewann somit die Akademische Derbands- meisterschaft und den vom Verband tem^tcr Kleinkaliber-Schützenvereine gegifteten Wander­preis die Akad. Schützengruppe I Marburgsbl£ Einzelmeisterfchaft und den von ter ©teile

gestifteten Wanderpreis 3amfc I.. Sllvania Gießen.

>u Gast und wird wohl alle» hergeben müssen, wenn eine hohe Niederlage verhindert werten soll.

Giehen» 3. Mannschaft hat die 2. Mannschaft von Watzenborn auf dem Trieb zum Gegner und wird ten Gästen wohl das Rachteten geben.

Aodheim I ist in Hausen zu Gast und witt> dort quf einen gleichwertigen Gegner treffen. Lutz i bat die 1. Mannschaft von Wißmar zu Gast. Hier wird es ein ausgeglichenes Spiel gebtm, da» den Glück­licheren alS Sieger sehen wird.

TreiS ist mit zwei Mannschaften tn jungen ju Gast In beiten Spielen dürste man den Ein­heimischen ein Plus zusprechen Leun empfang die 1. und 2. Mannschaft von Marburg. Obwohl die Gäste die technisch Besseren sind, werden sie wohl alle» hergeben müssen, wenn sie in Leun Sieger bleiben wollen Daubringen I ist tn Saaten zu Gast und dürfte dort auf einen gte ich starken Gegner treffen. Oppenrod I empfängt nach langer Zeit zum Freundschaftsspiel die 1 Jugend vtm Wicseck. Die Gäste dürsten da» Spiel für sich ent­scheiden

Vorstände-Tagung.

Am kommenden Sonutagvormittag vxrten die Vorstände der Fuhballvereine und Abteilungen deS dritten Bezirke» in Giehen zusammenkommen, um über dringende Organisationsfragen zu bera­ten Ganz besonder» wird sich die Tagung mit der durch die Zuteilung zur KreiSklasse in ter ersten Dezirksklasse geschaffenen Lage und ter kom­menden Herbstrunte in den diesjährigen verien- spielen beschäftigen

Bezirkö-Aindcrtreffen in Staufenberg.

Am Sonntag findet in Staufenberg daS dies­jährige DezirkS-Kintertreffen statt. Der Vormittag ist auögefullt mit MannfchaftS kämpf en ter ein­zelnen Abteilungen. Aach einem Feftzug werten die Freiübungen sämtlicher Kinder, Spiele und Volkstänze ten Nachmittag ausfüllen

Kurze Sporinotizen.

Victor Linart ho'.te sich trotz seiner 43 Jahre am Sonntag in Deurne in einem Dauer- rennen über 100 Kilometer zum 13. Male hinter­einander die belgische Stehermelsterschaft mit 25 Meter vor Thollembeck.

Tilden alS Profi - Weltmeister Wie nicht anders zu erwarten, holte sich der Ame­rikaner William Tilden aleich im ersten Jahre seiner Derufsspietertätigkeit ten Weltmeistertitel der Tennis-Profis. Tilden schlug im Finale den I Titelverteidiger Vincent Richards in drei Sätzen 7-5 6 2 6:1 nachdem dieser vorher den Tsche­chen Karel Kozekuh 62: 6:3, 6:4 ausgeschaltet hatte.

bis zu 10 000 Mk. in bar, darüber hinausgehente Beträge in roten Aeichsbankschecks ausgezahlt. Die Reichspost wird an dieser Regelung feftfralten und die Ansprüche des Publikums auch weiterhin voll und ohne Verzögerung befriedigen. Rur ter Aeberweisungsverkehr nach dem Auslände muh vorläufig ncch, so lange keine Kursnotterirngen an ten deutschen Börsen ftattfinten, unterbleiben.

Sine Erklärung der Treuhänder der Oanatbank.

Berlin, 15. Iuli. (WTB.) Die Geschäfte ter Darmstädter und 21 a 11 o n a l b a n I K. a. 21. werden von den bisher hierzu berech­tigten Personen mit den bisher gültigen llntcr- schriften unter unserer Aufsicht und nach unseren Weisungen weitergeführt. Gemäß Artikel 3 der Verordnung zur Durchführung der Verordnung des Reichspräsidenten über die Darmstädter und Aationalbank vorn 13. Iuli erteilen wir unsere Zustimmung zu ten Willenserklärungen die ter laufende Geschäftsbetrieb der Dank mit sich bringt, ausgenommen hiervon sind: die Einräumung neuer und die Erhöhung bestehender Kredite, ebenso wie die Ausgabe von Krediten durch d'e Bank. r .

Die Treuhänder: Bergmann, Dr. SchiPPel.

Die Stempelvereinigung erhöht Haben - Zinsen für neu eingezahlte Gelder. Wie WTB.-Handelsdienst frort, haben die Mitglieder ter Stempelvereinigung rn Abän­derung ter vorgestrigen Vereinbarung beschloßen, für neu eingezahlte Gelder, die den ge­setzlichen Auszahlungsbeschränkungen nicht unter­liegen. mit Wirkung vorn heutigen Tage rn pro­visionsfreier Rechnung 8 Prozent p. a., tn Provi­sionspflichtiger Rechnung 9 Prozent zu vergüten.

' Anveränderte Zinssätze der Deut- schen Rentenbank-Kreditan st a It. Die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt (Landwirt­schaftliche Zentralbank) hat sich, um ter Land­wirtschaft von sich aus jede nur irgend mögliche Erleichterung zu gewähren, entschlossen bi» auf weiteres von einer Anpassung ihrer ^ir^bedin- gungen an ten stark erhöhten Reichsbankdiskont- satz abzusehen. Die Zinssätze, die die Deutle Rentenbank-Kreditanstalt ten mit »dr im Ge­schäftsverkehr stehenden Danken zur Zett berech­net. bleiben daher unverändert, soweit diese Dan­ken sich verpflichten, diese Ctergütung uneinge­schränkt dem letzten Kreditnehmer zugute kommen zu lassen. Der Höchstzinssatz für ten Landwirt beträgt also bei ten kurzfristigen Betriebs- und Saisvnkrediten wie bisher 8.25 Prozeftt p. a.

Der Mindestsatz der Deutschen Gvlddiskontbank betragt vom 16. Juli 1931 ab 7 Prozent.

Aeuyorker Banken honorieren Wechsel auf deutsche Danken. Die füh­renden Danken von Reuyork haben. beschlossen, Wechsel auf deutsche Danken zu fronorteren, wenn sie ordnungsgemäß bezogen sind, nachdem vor­gestern mehrere Danken gezögert hatten, das I zu tun.

Wirtschaft.

Glatte Durchführung des beschränkten Zahlungsverkehrs. Berlin, 16.9uli. (WTB.) Nach den hier vor­liegenden Nachrichten hat sich die Wiederauf­nahme des beschränkten Zahlungs­verkehrs der Banken für Lohn, und Gehalts- zwecke ohne besondere Störungen voll­zogen. 3n der Erkenntnis, daß für die Ingang- fenung des Zahlungsverkehrs eine gewisse Elastizität notwendig ift, haben die Banken darauf verzichtet, die eingercichten Lohnlisten erst einer besonderen Prüfung zu unterziehen. Die von der Reichsbank zur Verfügung gestellten Zahlungsmittel haben ge­nügt, um alle an die einzelnen Zahlstellen heran- getretenen Ansprüche zu befriedigen. Auch die Sparkassen hielten ihre Schalter geöffnet, um die ihnen nach der Notverordnung gestatteten Aus­zahlungen oorzunehmen. Auszahlungen von Spar­guthaben haben nicht stattgefunden. Auch die Wie- teraufnafrmc des P o st s ch e ck v e r k e h r s bei dem nur Betrage bis zu 10 000 Mark für Lohnzahlungen in bar ausgezahlt wurden, hat sich reibungslos voll­zogen. Das Devisengeschäft, welches aus- schließlich von der Reichsbank durchgeführt wird, hielt sich in mäßigen Grenzen

Die Gesamtinanspruchnahme ter Kaffen alter Postscheckämter war freute nur um ctoa 6 Millionen Mark höher, al» im normalen Ta­gesdurchschnitt. Im einzelnen wurden Detrage

Lösung de» Problem» Ar. 293.

Don 6. Zimmermann.

1 Sc2d4!. Kxd4 2. Dd6 + usw 1. ... KU 2. Sc2 4- usw. 1. Se8 2. Df6-r usw. 1 . Sg3 2. Dc5-r usw 1 Lg5 2. Dc5+ usw. 1 be­liebig 2. S«2 usw.

Lösung de» Problem» Ar. 294.

Ton H. bau Beek.

1. Dg2*21 usw.

Ton ten Einzelschüßen, die zum Teil mit tn ten Mannschaften kämpften, schossen:

Kleibörner Silvania. 77 R. (»in^bneifter xmb Preis ter alten Herren); Schwarz. HalliL 76A Simon, Germania. 76 R;Heinrich». Silvan 72 R.; Erich Hiryel, Hasso-Rassovia, 71 A - P er, Germania, und 3amfc l . Silvans I« 66 »

Die drei besten Mannschaften und die besten Einzelschüyen kämpften yomn um die Aka­demische Verband»meisterschaf t wm bie gleiche Zahl Schutzen ter Universität Mar bürg Hierzu ist vorweg zu bemerken, daß durch eine9 Veranstaltung einer Fakultät leider bi« Siegermannschaft des Eorp» Silvania, dte noch ter Titelverteidiger von 1930 war, auseinanter- üd unb eine andere Mannschaft «nsprinaen mußte So war ter Mannschaftskampf m erster Linie ein ungleicher, aber auch terEin-elkampf ntt Jmal gerate mit die testen Schutzen auS- sielen Die Bedingung bei dieser ^Meisterschaft war: 15 Schuß, je fünf li^end frechandig. knieend. stehend. 50 Meter l2er Vingscheib^

Die Ergebnisse waren: MannschalltSsch'^en. Ak Schützengruppe I, Marbi-.rg. 524 R , ElauS- talcr Wingolf, Marburg, 424 R.; Germania I,

Berlin, 16.3ulL Die Deröftentlichung ter neuen Rotverordnungen bot den Desuchem ter Produktenbörse naturgemäß wieder Anlaß, die allgemeine Wirtschaftslage unter besonderer,Be- rücksichtigung ter Getreitefincmzierung betretten- ten Derfrältnille lebhaft zu erörtern Der Ge­schäftsverkehr war wieder außerordentlich gering, da bei Abschlüssen säst ausschließlich Darzahlung verlangt wird. Insolaetellen beschranten sich die Amsätze auf nur Heine Mengen für ten not­wendigen Konsumbedarf. Anderseits besteht auch bei ter ersten Hand keine nennenswerte Verkauf»- lüft, zumal das regnerische Wetter «ne Ver­zögerung ter Ernte erwarten läßt. Die Preise für "Brotgetreide alter Ernte waren kaum ^ver­ändert, in Reugetreite stockt da» Geschäft.völllg, da die Arbitragemöglichkeiten am Handelsrecht­lichen Lieferungsmarkt fehlen. Weizen- und Rog­genmehle haben bet toenia veränterten Preisen laufenden Absatz an ten Konsum. Hafer Ist aus­reichend offeriert, bei einiger Rachfrage sind aber 1 bi» 2 Mark höhere Preise durchzusetzen. Win­tergerste ruhig, aber ziemlich stetig.

Aus aller Welf.

Zu lebenslänglicher Zuchthaurslrase begnadigt.

Durch Artell des Schwurgerichts Schneidemühl vom 27. Rov. 1930 war ter Viehhändler Ludwig Daginski aus Hohenstein (Ostpreußen) wegen Ermordung des Kaufmannes Friedrich Lasch au« Chemnitz zumTodeundter Händler P. Libuda, ebenfalls aus Ostpreußen, wegen Beihilfe zum Worte, der im April 1929 in ter Rähe von Pllet- nih begangen worden war

Zuchthaus verurteilt worden. Die TvteSstrate für Daainski ist jetzt im Gnadenwege m eme le- benslängliche Zuchthausstrafe um­gewandelt toorten.

Heuschreckenplage in Tranojordanien.

Zahlreiche Schwärme von Heuschrecken suchen Hüd-Dransjordanien heim. Da sie nicht ^nug Pflanzenreiche Rührung finden, setzen sie sich so­gar teilweise auf Schafherden feft. Die Maßnahmen zum Schutz gegen Heuchrecken- schwärme haben sich al» unzulänglich frer- auSgestellt. denn bie Ernte in ten te'rn- gesuchten Bezirken ist gröhtentell» vernichtet.

Kirchliche Nachrichten.

8.45 und 9.25 Ahr. _

Derantwortt. f. d. Feuilleton: i.D. Dr. Lange.

8

5

3

a

ß n

b c d e f g h

8

b

'A.a

g h