Oberheffen.
Lanvtreis Gietzen.
u. Klein-Linden, 16. Febr. Die hiesige Spar- und Darlchnskasse hielt am Samstagabend in der Wirtschaft Rinn unter starker Beteiligung der Mitglieder ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Rach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Rufsichtsrats, Kaufmann Hermann 3ung, trug der Rechner des Vereins, Julius Jung, die Bilanz des Jahres 19d0 vor. Rus dem' Jahresbericht des Direktors, Schreinermeister Wilhelm Fey, war folgendes entnommen: Die Spareinlagen der Kasse betrugen am Ende des Berichtsjahres 187 226 Mk. Trotz der schlechten Wirtschaftslage bedeutet das gegen das Vorjahr eine Zunahme von 30 000 Wk. Die durch den Kasseirboten Wilhelm Deibel umgesehten Spar- marken erreichten den stattlichen Betrag von 13 600 Mk. An Hypothekengeldern sind etwa 80 000 Mk. ausgeliehen worden, während das Gesamtguthaben bei den Mitgliedern auf laufende Rechnung 121 000 Mk. betrug. An Wechseln wurden für 53 000 Mk. diskontiert. Die Kasse verfügt zum Schluß des Iahres über ein Bankguthaben von 30 000 Mk. Der Hmsatz aller Einnahmen und Rusgaben im Qahre 1930 erreichte weit über 1 500 000 Mk. Rach einem Rus- schlag von 10 Prozent Dividende verblieb ein Reingewinn von 1700 Mk. Die hiesige Kranken- station und die Kleinkinderschule wurden mit je 25 Mk. unterstützt, ferner wurden der Volks- bibliothek 25 Mk. überwiesen. Die Mitgliederzahl betrug am Ende des Geschäftsjahres 157. Rach der Reu- bzw. Wiederwahl seht sich der Vorstand aus folgenden Herren zusammen: Direktor Wilh. Fey, Stellvertreter Phil. Klein, Rechner Iulius 3 u n g, Beisitzer August Langsdorf und Christian 3 u n g. Dem Aufsichtsrat gehören an: Hermann 3ung als Vorsitzender, ferner Wilhelm Lenz, Ludwig Viehmann II., Heinrich Fischer, Heinrich Weigel und Karl Klein. Verbands-Oberrevisor Hartmann, Gießen, vom Revisionsverband der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften war anwesend und sprach über die heutige Zinspolitik und das Genossenschaftswesen.
* Wieseck, 15. Febr. Der hiesige O b st ° und Gartenbauverein hielt bei Wilhelm Dorfeld seine ordentliche Iahresbauptoersamm- I u n g ab, zu der sich über 70 Mitglieder eingefunden hatten. Nach der Begrüßung erstattete der Vorsitzende Rektor Petri den Jahresbericht, dem folgendes zu entnehmen war. Von dem Angebot, mit Reichshilfe Neuanpflanzungen vorzunehmen, wurde reichlich Gebrauch gemacht. Um den Mitgliedern Einblick in einen modernen Baumschulenbetrieb zu gewähren, wurde eine Lehrfahrt nach Heuchelheim (Baumschule Engelhardt) unternommen. Auch im abgelaufenen Vereinsjahre wurde infolge der günstigen Erfahrungen Torfmull für die Mitglieder bezogen. Der Mitgliederbestand hielt sich auf der Höhe des Vorjahres. Die Rechnungsablage durch den Rechner Aug. Lotz ergab einen Reingewinn, so daß sich das Bar- vermögen auf 220 Mark erhöhen konnte. Dem Rechner wurde für die ordnungsgemäße Führung der Kasse der Dank des Vereins abgestattet, und Entlastung erteilt. Die Vorstandswahl ergab eine Aende- rung in der Führung des Vereins. An Stelle des zurückgetretenen Rektors Petri wurde Lehrer B e p p l e r einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Die übrigen Aemter verblieben in den bewährten alten Händen. Der neue Vereinsvorsitzende referierte sodann über die außerordentliche Generalversammlung des Landesverbandes der Obst- und ©arten» - bauvereine anläßlich der Landwirtschaftlichen Woche in Darmstadt und ging dabei näher auf den von Forstrat Hänel aus Bamberg gehaltenen Vortrag 'über Vogelschutz und Obstbau" ein. In der Aus- . spräche wurden Maßnahmen gegen Vogelschäden beschlossen. Den Schluß der Tagung bildete eine Gratis- 7 Verlosung von Obstbäumen, Beerensträuchern und Werkzeugen für den Obst- und Gartenbau.
—:— Alten-Buseck, 15 Febr. Im Saale der Rühlschen Wirtschaft fand gestern die Generalversammlung des Krieger - und Schützenvereins statt. Der Vorsitzende, Heinrich F r eu n d , überreichte dem Kameraden Ferdinand Schwalb für 50jähriae treue Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde und begrüßte ihn als Ehrenmitglied. Der Jubilar ^rt trotz seines hohen Alters zu den rübriaften Mitgliedern des Vereins. Sodann wurde durch den Rechner Fr. W a g e n b a ch der Rechenschaftsbericht über das verflossene Jahr verlesen und genehmigt. Der bisheriae Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Zum Schluß wurde vom Vorsitzenden mitaet-'iif, daß bis ietzt ungefähr eine Summe von 2000 Mk. für den Bau eines Kriegerehrenmals vor
handen sei. Die Versammlung beschloß möglichst bald die Errichtung des Ehrenmals in die Wege zu leiten.
z. Rödgen, 16. Fe^r. Vor den Mitgliedern des Lesevcreins sprach am Samstagabend Lehrer 3 ung aus Grohen-Buscck über die „Geschichte des Buseckcr Tales". Das ehemalige „Gericht Busccker Tal", so führte der Redner u. a. aus, umfaßte die Orte Alten-Buseck, Großen- Buseck, Rödgen, Beuern, Reiskirchen, Bersrod, Oppenrod, Burkhardsfelden und Albach. Zur Zeit Karls des Großen gehörte es zum Lahngau, um später nacheinander in den Besitz der Grafen von Gleiberg, von Kleeberg und von Peilstein zu kommen. Rach 1218 wurde das Gericht „reichs- unmittelbareS Gebiet" und als solches den Herren von Duscck und den Herren von Trohe als „Ganerbschaft" übertragen. Von nun ab hatte das Gebiet seine eigene Geschichte. 3m Buseckcr Tal lagen früher weit mehr Dörfer als heute. Sie sind im Laufe der Jahrhunderte untergegangen, und die Erinnerung an sie lebt nur noch in einzelnen Flurnamen fort. Besonders interessierte es zu hören, daß Rödgen urkundlich zum ersten Male 1326 unter dem Ramen „zum Rode" erscheint. Wahrscheinlich ist aber der Ort früher, vielleicht im 9. Jahrhundert, entstanden. Die Ur hinten weisen verschiedene Ramen des Ortes auf, wie z. B. Rode, Rade, Rodde und seit der zweiten Hälfte des 14. 3ahrhunderts die Verkleinerungsform Rodichin, Rodechin, Rödchen. Lehrer 3ung wird noch in einem zweiten Vortrag auf die Zeit vor Karl dein Großen eingehen. Vorher spricht Dr. Michel. Wieseck, in zwei Vorträgen über die „Entstehung der heimischen Landschaft".
Jührerkonferenz des Deutschen Bankbeamjen-Dereins.
Vorn Deutschen Bankbearnten-Verein, Zweigstelle Gießen, wird uns geschrieben:
Der Gau Südwestdeutschland des Deutschen Bankbearnten-Lereins hatte zu einer Führer- konferenz nach Frank,urt a. M. eingeladen. Die Tagung war stark beschickt. Alle Daickplähe Südwestdeutschlands waren vertreten. Das Thema „Wo stehen wir? Gegenwartsfragen und Zukunftsaufgaben" behandelte ter Gauvorsteher Decker in einem groß angelegten Referat. Er gab zunächst einen kurzen organisatorischen Situationsbericht. Auch in Südwestdeutschland habe der Deutsche Bankbearnten-Verein trotz weiterem starken Abbau an Mitgliedern zugenommen; über 85 Prozent aller südwestteutschen Bankangestellten gehörten dem Deutschen Bankbeamten-Ver- cin an. Sodann ging ter Redner auf die großen wirtschaftlichen und sozialpolitischen Probleme unserer Zeit ein und wies u. a. mit Rachdruick darauf bin, daß alles getan werten müsse, um den Arbeitsmarkt zu entlasten. Das Doppelver- diener-Tlnwesen müsse beseitigt, die Strafbestimmungen für Arbeitszeit-Heberttetungen verschärft und gesetzliche Maßnahmen besonders zum Schuhe der älteren Angestellten getroffen werden. Mil der weiteren Rationalisierung auch im Bankgewerbe müsse Schiuh gemacht und jede Heber- arbeit unterlassen werden! Bei der übertriebenen Maschinisierung und Technisierung habe man vollständig übersehen, an den Menschen zu denken. Diese falsche Polisik räche sich bitter. Auch mit dem „Preisabbau" beschäftigte sich ter Referent und kam zu dem Schluß, daß eine Senkung ter Mieten und ter Verbraucher-Tarife unbedingt erforderlich sei, um im Angestellten- Haushalt den unbedingt notwendigen Ausgleich herbeizuführen. Die Gehaltssenkung bei den Bankangestellten sei kein dringendes Bedürfnis gewesen; denn von einem wirtschaftlichen Rieder- gang im Bankgewerbe könne keine Rete sein. Schließlich wandte sich der Vortragende gegen die vielfach unter falscher Flagge segelnden sozial- reaktionären Tendenzen und stellte unter stürmischer Zustimmung der Anwesenden fest, daß man auf Granit beißen und auf eine große und geschlossene Abwehrfront aller Arbeitnehmer stoßen würde, wenn man versuche, der Arbeitnehmerschaft Deutschlands die sozialen Errungenschaften zu entreißen.
Der Vortrag löste eine rege Aussprache aus, in ter betont wurde, daß die südwestdeutschs Bankbcamtenschaft geschlossen hinter dem Deutschen Bankbearnten-Verein und seinem Zentralvorstand stehe. Mit großem Beifall fand eine Entschließung Annahme, welche die vom Referenten gestellten Forderungen zusammenfaßt.
Sprechstnnvcn vcr Redaktion.
11.30 bif 1233 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
Wirtschaft.
Holzversteigerungs-Termine.
Mittwoch, den 18. Februar.
Versteigerer: Bürgermeisterei Hainbuchen. Der- ftcigeningdort: Gemeintewald Fronhausen
(Lahn). Zusammenkunft bei den Hainbuchen. 10 Uhr.
Versteigerer: Bürgermeisterei Groh-Rechtenbach. Dersteigerungsort: Gastwirtschaft Bepler zu Groß-Rechtenbach. 9.30r Uhr.
Versteigerer: Staatliche Försterei Krofdorf. Dersteigerungsort: Gastwirtschaft Freund zu Krofdorf. 10 Uhr.
Holzsubmission ter Gemeinte Grohen-Buseck. Submissionsschluß: Donnerstag, 19. Februar. 13 Uhr.
* Hm d ie Weiterführung der Hütte Ruhrort-Meiderich. Aus Duisburg wird berichtet: 3n erneuten Besprechungen des Oberbürgermeisters Dr. 3 a r r e s mit den Betriebs- ratsmitgliedern der Hütte Ruhrort-Meiderich am Montag kündigte Oberbürgermeister Dr. 3arres an, daß er angesichts der ablehnenden Haltung ter Gewerkschaften an jedes einzelne Belegschaftsmitglied der Hütte, einschließlich ter bereits in einem früheren Stadium entlassenen 3000 Arbeiter, das schriftliche Ersuchen richten werde, sich zu dem Vorschlag der Werkleitung zu äußern. Die erneuten Bemühungen d»)s Duisburger Oberbürgermeisters sind von dem Gedanken getragen, die katastrophalen Auswirkungen einer Stillegung ter Hütte für die gesamte Wirtschaft der Stadt Duisburg-Hamborn unter allen Hmständen abzuwenden. Don dem Betriebsrat wurde die Ankündigung Dr. 3arres' mit Entrüstung zurückgewiesen.
* Zementwerke Dyckerboff & Söhne, Wiesbaden. Wie WTD.-Hanteldienst von der Verwaltung der Zementwerke Dyckerhoff & Söhne in Wiesbaden erfährt, werten gegentoärtig zwischen ter Gesellschaft und einigen Konzernen, u. a. auch mit der schlesisch-süddeutschen Zementgruppe und dem Wicking-Konzern, Verhandlungen geführt, die eine engere Zusammenarbeit in ter Zementindustrie zum Ziele haben, da man hofft, auf diese Weise über die derzeit recht ungünstige Situation Hinwegzukommen. Der Geschäftsgang ter Gesellschaft ist als sehr unbefriedigend zu bezeichnen. Während eine Reihe anderer Zementwerke chre Betriebe schon f*it Monaten stillgelegt haben, hat die Firma Dycker- Hoff & Söhne ihre Arbeit mit etwa 800 Mann Belegschaft wcitergeführt, obwohl für den derzeitigen Auftragseingang 100 Mann als ausreichend bezeichnet werden könnten. Hm Arbeiter- ent assungen zu vermeiden, werte schon seit einiger Zeit auf Vorrat gearbeitet.
Schweine- und Schafmarkt in Lich.
s) Lich, 16. Febr. Heute fand hier ter sog. Fachnachts-S chweine Schaf- und Krämermarkt statt. Zum Auftrieb gelangten 280 Ferkel, 34 Schafe und 11 Lämmer. Der Markt war gut besucht und brachte reges Geschäftstreiben. 6 Wochen alte Ferkel kosteten 14 bis 15 Mk., 8 Wochen alte 17 bis 18 Mk. und 10 Wochen alte 20 bis 25 Mk. Es verblieb geringer Heberstand.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.» 17. Febr. Tendenz: fester. 3m Anschluß an die gestrige Abendbörse war man im heutigen Dormittagsverkehr weiter freundlich gestimmt. Die offizielle Börse eröffnete dann auch in fester Haltung, zumal von der festen Reuyorker Börse eine Anregung ausging. Das Geschäft war allerdings außerordentlich still, da von außen her feine Aufträge vorgelegen haben und die Spekulation infolge ter weiterhin ungeklärten innerpolitischen Lage strengste Zurückhaltung bekundete. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich überwiegend Kurserhöhungen von 1 bis 2 Prozent, wobei man besonders bei Grotzbankfeite Deckungen beobachtete. Am Chemiemarkt eröffneten 3.°G.°Farben und Deutsche Erdöl je 2,13 Prozent fester. Der Elektromarkt verzeichnete durchweg Kursbesserungen von 1,50 bis 2,50 Prozent. Chadeaktien gewannen 4,50 Mk. Größere Kursgewinne hatten AG. für Verkehrswesen mit über 3,5 Prozent, Salzdetfurth mit plus 4,5 Prozent und Aschersleben mit plus 2,5 Prozent. Am Kunstseidemarkt erhielt sich für Aku, die 2 Prozent höher lagen, weiteres Interesse. Lebhafter wurde das Geschäft in Karstadt-Aktien, die 1,50
Prozent freundlicher tendierten. Höher setzten ein Zellstoff-Waldhof (plus 2 Prozent), Holzmann (plus 2 Prozent), Rhein stahl (plus 1,50 Prozent) und neue Reichsbankanteile, die 1,50 Prozent gewannen. Die übrigen Bankaktien blieben nur knapp gehalten. Anleihen ruhig bei kaum veränderten Kursen. Pfandbriefe still. 3m Verlaufe stagnierte das Geschäft fast vollkommen, und die Kurse bröckelten meist um zirka 1 Prozent ab. Der weiter entlastete Reichsbankausweis für die zweite Februarwoche bot keine Anregung, da der Ortermangel weiter anhielt. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4,50 Prozent angeboten. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2086, gegen Pfunde 20,44, London gegen Kabel 4,8568, Paris 123,93, Mailand 92,81, Madrid 48,80, Schweiz 25,1724, Holland 12,1020.
Berliner Börse.
Berlin. 17. Febr. Rach ter weiteren Befestigung an ter gestrigen Frankfurter Abendbörse und im heutigen Dormittagsverkehr wurde es vorbörslich zunächst zurückhaltend. Doch zu den ersten Kursen wurde das Geschäft wieder eher lebhaf ter, da die Spekulasion, die von gestern an verschiedenen Märkten noch schuldig war, zu Deckungen schritt, die im Durchschnitt 1- biS 2prozentige Kursbesserungen hervorriefen. Eine Reihe günstiger Momente regte die Börse cm. So der Abschluß der VerharÄ- lungen über die Dorfinanzierung der Reichsbahn- vorzugsaktten, der sehr feste Schluß der Reuyorker Börse von gestern, die Mitteilung eines Mittagblattes über den Beschluß eines engeren Zusammenarbeitens der Großbanken, das Ergebnis der Derhandlungen Glanzstoff-Associated Rayon Corporation, ein Artikel in ter „Bergwerkszeitung" über die Dividentenaussichten bei ter 3.-G.- Farbenindustrie, nach dem die Beibehaltung der Dorjahrsdividente wahrscheinlich fei, vor allem aber ter Reichsbankausweis für die zweite Februarwoche. Während die Kapitalanlage sich unr 210 Millionen verringert hat, ist ter Bestand an Roten um etwa 185 Millionen zurückgegangen, und die Deckung hat sich um etwa 3 Prozent gebessert. Der Bericht über die Lage des Maschinenmarktes, ter einen weiteren Rückgang ter Beschäftigung zeigt, war ebenso tote die Meldung von neuen Dergarbeiterentlassungen im Ruhrgebiet ohne Einfluß auf die Stimmung. Hunstseitewerte konnten sich bei Pluschlus-Rotiz um etwa 4 Prozent aus dem bereits erwähnten Grunde befestigen. Chadeaktien gewannen bei Käufen des Auslandes 9 Mark. Für Leonhard Tietz zeigte sich etwas größeres 3nteresse, da man mit unveränderten Dividenden rechnet. Erwähnenswert fest toaren noch Aschersleben, Siemens, Schlesische Gas, Svenska, Po'yphon, Waldhof, Schiffahrtswerte und Schultheis, die bis 4,5 Prozent anzogen. Rhein. Braunkohlen gewannen sogar 6 Mark. Schwächer lagen nur (oarotti mit einem Verlust von 3 Proz., Hackethal und Chemische Hayden. Deutsche Anleihen tagen ebenfalls etwas fester. Ausländer waren freundlicher und kaum verändert. Der Pfandbriefmarkt lag ruhig. Reichsschuldbuchforterun- gen waren bei lebhafterem Geschäft 0,5 bis 1 Prozent fester. Geld blieb unverändert angestrengt. Tagesgeld 5 bis 7 Prozent. 3m Verlaufe zogen tee Kurse besonders am Kalimarkt, Berger, Tietz und Kunstseitepapieren weiter bis 1,5 Prozent an, Berger sogar mit 4 Prozent. Später tourte es aber wieder ruhiger, und die im Verlaufe erzielten Gewinne behaupteten sich nicht immer.
Briefkasten der Redaktion
E. 23. in Gießen. Einstellungen bei ter Reichs» marine erfolgen Anfang April und Anfang Oktober. Anmeldungen sind entweder an die Marine-Stamm- division in Wilhelmshaven, oder an die Marine- Stammdivision in Kiel zu richten. Von dort erhalten Sie auf Anfrage alle erforderlichen Auskünfte. Wegen des Dienstes bei der Handelsmarine erkundigen Sie sich am besten bei einer Schiffahrtsgesellschaft direkr.
h. St G. Politik gehört selbstverständlich nicht in die Schule.
Kircksticke Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Mittwoch, den 18. Februar.
Iohanneskirche. 18 Uhr: 1. Passionsandacht; Pft. Bechtolsheimer.
Kurszettel -er Berliner und frankfurter Börse.
Lle hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.
vranirun a. . |
Lenin
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16.2.
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—
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Banknoten.
Devisenmarkt Berlin - Arankfurl a. M.
Berlin. 16. Februar
Geld
Aries
4,194
4,214
Belgische Noten .......
58,35
58,59
Dänische Roten .......
112,13
112,57
Englische Noten .......
20,407
20,487
?sranzi)iiiche Noten.......
16,455
16,515
Holländische Noten .......
168,41
169.09
giaiienuche No/en........
22,00
22,08
Norwegische Noten.......
112,08
112,52
Deutich'Oeslerreich. i 1OO Schilling
58,93
59,17
OiumäniidK’ Noten.......
2,48
2,50
Schwedische Noten .......
112,23
112,67 ‘
Schweiler Noten........
81,04
81,36
Spanische Noten........
41,74
41,90
T'checho,iowakische Noten....
12,40
12,46
Ungarische Noten
73,20
73 50
I6.§ebruai
I7.$ebniai
Amtliche Notierung
1 Äriel
Amtliche Noiierung
Geld | Brie
AnM.-Rott Bu-n.-AircS Bcss. Antw
168,70
1,333
58,54
169,04
1,337
58,66
lbb,7u 1,340 58,54
169,04 1,340 58,66
(Ebriftiania
112,39
112.61
112,39
112,61
fkopenbagen
112,42
112,64
112,41
112,63
Stocklioiin .
112,50
112,72
112,52
112,74
HelnngforS. Italien. . ■
10,578
22,005
10,598
22,045
10,576
22,065
10,599
22,045
London. . .
20,42
20,46
70,42
20,46
Neuvork . .
1,2035
4,2115
4,205
4,213
Paris....
16,47
16,51
16,471
16,511
Schweiz »•
81,08
81,27
81,09
81.25
Sva im • .
41,81
41,87
41,89
41.94
Japan . . .
2,082
2,086
2,082
2,086 0,366
'M io de Inn. Wien in D.»
0,363
0,365
0,364
Ctft. adgcsl
59,05
59,17
59,05
59,17
Prag
12,44
12,46
12,445
12,465
Bei irad . .
7,329
7,413
7,400
7.4)4
laoaD.-it . .
75,36
75,56
73,36
73,5j
Bul arten
1,044
3,051
3,046
3,052
uiffabon
18,84
18,86
18,84
18,88
Danzig
81,61
81,77
81,61
81,77
Konst nun.
1,784
1,78b
1,784
1,789
Atbcn
5,445
5,455
5,445
5,455
Lanaoa
4,203
4,211
4,203
4,211
Uru uay.
2,897
20,93
2,903
2,897
2,907
tedro . .
20,97
20,935
20,975


