Ausgabe 
17.1.1931
 
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Grand» fordert Gleichberechtigung.

er- auf

Oer IS.Sonuar.

Sechzig Jahre Deutsches Reich.

Don Dr. Rudolf Henle, o. ö. Professor der Rechte an der Universität Rostock.

Erich» >n» »ogl'ch.autz« Sonntags und ft ei erlagt

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Der italienische Außenminister Grand: klärte, er benutze die Gelegenheit, um wieder die Vorbehalte hinzuweisen, die ferne Regierung im Mai vorigen Jahres in dieser Angelegenheit aus das französische Memorandum vorgebracyt. habe. Er hoffe, daß alle Aichtmitglieder

Alle Bemühungen gescheitert.

O e internationale Zusammenarbeit zur Behebung der WirtschastSkrisis nicht zustande gekommen.

ben Im 3nnern ist die Losung, unter der allein Grobdeutschland erstatten werden kann. Darum keine Provinzialifierung Norddeutschlands oder wei­terhin des ganzen Reiches, die nur Darauf abzielt, den jeweils mehrheitsbildenden Parteien des Reichs­tages die Besetzung aller össentlichen Stellen in die Hande zu spielen. Sondern Behebung des preu- Kisch-deutschen Dualismus durch Emporentwlck- luiifl Der preußischen Provinzen, aus daß sie nach Dem tressenDen Wort Des preutzlschen Oberpräsidenten von Batocki in eDlem Wettetter und in Anpassung an ihre besonDeren Derhattniste aus allen und jeden Gebieten Das beste leisten werben. Dann wirD Dereinst vor einer großdeutschen Reichs- versassung in Wahrheit Das große Wort stehen können:Das Deutsche Bolk. einig m leinen Stämmen."

Oie Betreuung der jugend­lichen Erwerbslosen.

Berlin. 16. 3an. Das Reichs-

arbeitsminifterium unD Die Jt eiq san­ft a It für Arbeitsvermittlung und Ar- beitslofenverficherun g haben, um zu ver- hinDern, Daß bei längerer Beschästigungslosigkett die Jugendlichen in ihrem Willen zu regelmäßiger

kleindeutschen Reiche erfüllt ansah. sind dahin; in Zukunft wird er sich nur erfüllen können als ein öemeinfinn für das deutsche Volk. Da ur zu fassen, sei der Entschluß. Der aus Dem Rückblick auf deutsche Großtaten vor 60 Jahren unD Dem Hinblick aus Deutsche Not Der Gegenwart entspringt. Der Ansang solchen Schaffens heißt: Reichsreform. ~er Neubau Des Reiches muß so gestaltet wer Den Daß Oesterreich Darin Platz finDet. Das vor 60 Jahren geborene Kaisertum ist gestorben, aber Der vor 60 Jahren gestorbene Partikulansmus ist nicht wieder

Nun gilt es neu zu bauen. Aber nicht, indem man ein zentralisiertes unD provinzial,siertes Nord- Deutschland unD vier Länder m SuDdeutschland ein­ander gegenüberstellt. Wenn dieser die Ma.nl.nie wieder ausreißende Plan sich als Vollendung des Einigungswerkes von 1871 zum Z101

ausgidt, so kann das Andenken der Reichsgrundung kaum ärger mißachtet werden. Ein einiges Reich ist 1871 gegründet worden; der «chatten der Reichs- aründung war nicht Mangel der Einigkeit un Reiche, sondern die geschehene Abspattunc> emes Tolles der Deutschen. Hinter dem Anhangeschlld einer angeb­lich mangelnden Einheit verbirgt sich der größte Feind wahrer Gesundung und großdeutscher Zu­kunft: der Zentralismus. Einheit in der Wehrmacht und in allem Wirken mich außen aber Selbstverwaltung staatlicher Aufga-

Eurt us über Deutschlands W-rtschafisnot.

Nach Briand nahm Reichsaußenminister Dr. Curtius das Wort. Deutschland wünsche eine Friedenspolitik. Zusammenarbeit der Volker und ge­rechten Ausgleich aller Interessen auf dem Bo- Den vo 11stcr Gleichberechtigung. Ganz

Oie Eröffnung der Genfer Europakonferenz.

Oeutschland und Italien verlangen die Hinzuziehung (Sowjetrußlands und der Türkei Oer Italiener Grandi fordert Erfüllung der Abrüstungspflicht.

Arbeit geschwächt, in ihrer Arbeitsfähigkeit geschä­digt und schließlich körperlich, geistig und sittlich ge- fährdet werden, die Landesarbeitsämter und die Ar­beitsämter angewiesen, während der kommenden Wintermonate berufliche ® i l D u n g s m a r - nahmen insbesondere für die fugeüblichen Ar­beitslosen zu treffen und zu fördern. Die Teilnahme an Den Blldungsmatznahmen wird nicht nur Den unterstützungsberechtigten JugenDlichen, sondern auch solchen Jugendlichen ermöglicht, auf Die sich nach Den gesetzlichen Vorschriften Die Maßnahmen Der Reichsanstalt nicht erstrecken können. Reichs- arbeitsminister unD Reichsanstalt haben erheblich« Mittel für Diesen Zweck zur Verfügung gestellt.

Die Hilfe aller öffentlichen und pri­vaten Stellen, Die an Der Betreuung der Jugendlichen beteiligt sind, wird ausdrücklich will­kommen geheißen. Die engste Zusammen, arbeit mit allen diesen Stellen 'st den Arbetts- ämtern zur unbedingten Psllcht gemacht. Wegen dec Zusammenarbeit mit diesen Organisationen ist Der Reich-arbeitsminister auch an die £anberregierun- gen herangetreten. Er hat ihnen empfohlen ähnliche Vorschriften wie Der preußische Minister für Volks- Wohlfahrt zu erlassen. Dieser hat Die Verwendung der noch vorhandenen Mittel für Jugendpflege, Leibesübungen uni, Lehrgänge vorwiegend für Die Betreuung Der erwerbslosen Jugendlichen ungeord­net.

Annahme von Bnjeigen für Die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.

Preis für I mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspsennig; für Re» klameanzeigen von 70 mm Brette 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20 , mehr.

Chefredakteur

Dr ftneör Wich Lange. Verantwortlich für Politik Dr ftr Wich. Lange; für Feuilleton Dr H.THynot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, sämttich in (Biegen.

aber aüf Dem "Weltmeer mit der dritten , Großmacht zusammen. Urplötzlich wuchs am I 28. Juni 1914 der Schatten riesengroß empor. sj>nd)t breitete sich über Deutschland.

Mußte das so kommen? Die ^age: kleln- d c u t s ch o d e r g r o ß d e ii i s ch?, die in der Mtttt des vorigen Jahrhunderts die ^rzen beweg e dann unter dem überwältigenden, Ewlgkeitsdauer ter heißenden Eindrücke Der Reichsgrundung von 1871 wrjanf, ist unter Dem erschütternDen^EmDrucke Des weiten Versailles micDer erstanDen. führende ©el­fter ein FrieDrich List, Julius Frödel, Karl Ludwig Bruck haben seinerzeit vor Der Spaltung gewarnt; Die Katastrophe Des gesamten Deutschtums als Deren ftol> ist prophezeit worDen. Aber war ein anderer Weg möglich? Forderte nicht der Nattonalstaats- ^dan7e gebieterisch die kleindeutsche Lösung von 1866 71 auf alle Gefahren hm. m der Hoifnung auf einen glücklicheren Ablauf der Ereignisse. Der Kampf der Meinungen ist neu entbrannt und mußte Der Selbstbesinnung zufolge neu entbrennen. Soviel ist gewiß: war Die Teilung Deutschlands unoermeiw lich so muß Das Unglück, das sie unvermeidlich machte, weiterzuruckinderDergangen. l) ffiie^ma^abe^über das alles denken mag, Die ReNsqrünDung von Versailles bleibt dennoch e i n , t j.'; ch t [ i m e 5 Ereignis von ragenDer Größe^Sie war Der Pfeiler, an Dem tatsächlich Dir- Gefühl unzerstörbarer Deutscher Zusammen- aehörigkeit sich emporgerankt hat- Was geschaffen murDe9 war nicht Die gesamtdeutsche Einheit, aber s m a r Deutsche Einheit Und geraDe Daß sie Die .Krönung eines unvergleichlichen S^geszuges war Daß Die Kaiserkrone auf Dem odjladjtfelDe gewönnen wurDe, wirkte stichlend. Die Feuerprobe hat Das so geschaffene Einheitsbewutztsein in Den Dumpfen Jahren abgelegt, da Das Zerstorungs- werk Des zweiten Versailles Den Lan­desverrat zum gewinnverheißenden Unternehmen machte. Die völlige Austrocknung Des Bodens für jegliche Absplitterungsbestrebungen ist eine Folge Der jählings packenden Wirkung Der o^opfung vom 18 Januar 1871 auf Die Gemüter. So verstanden wird Die Reichsgründuna für alle Zetten unD für jedes geschichtliche Urteil ein Markstein auf Dem Ueae Des Deutschen Volkes bleiben..

ftür Den ferneren Weg aber muß Der groß- deutsche Zusammenschluß unver ruck» bares Ziel sein. Der Weltkrieg hat Die Schick- salsverbundenheit Der Deutschen tm Reich und 'n Oesterreich erhärtet und ihr Zusammengehorigketts- bewußtjein zu neuem Leben erweckt. Die Zelten, da mau den Sinn der deutschen Geschichte als im

Genf. 16. Jan. (WTB.) In Der öffentlichen Nachmittagssitzung Der Europakonferenz wurDe mit Der Beratung Der W i r t s ch a f t s f r a g e n begonnen. Der ehemalige hollänDische Ministerprafi- Dent Eolijn. gab eine ungeschminkte Darstellung der bisher so gut wie ergebnislos gebliebenen Bemühungen, auf Dem Wege einer internatio­nalen Zusammenarbeit zu einer Behebung Der wirtschaftlichen Schwierigkeiten. insbefonDere in Europa, zu kommen. .... :

Im ersten Jahr nach Der Weltwirtschaftskonferenz wurden keine kollektiven Anstrengungen gemacht, um die Tarife zu senken. Im zweiten Jahre wuch­sen im Gegenteil die Protektion ist i - s ch e n S r ö m u n g e n. Die sogenannte Zollwasfen- stillstandskonferenz im März 1930 erwies sich als ein Fehlschlag insofern, als die auf ihr beschlossene Handelskonvention, durch die sich die Staaten zu einer gewissen Stabilisierung der Zolltarife ver­pflichteten. bis jetzt nicht in Kraft gesetzt werden konnte. Die Novemberkonferenz der Regie­rungen hat endgüttig gezeiyt daß trotz, der immer mehr sich verschorfenden Wirtschaftskrise in Europa bei den Regierungen nicht Der Wille vor - hanDen ist. Durch gemeinsame Anstrengungen aus den Schwierigketten herauszukommen. Es gehl nicht, diese Tatsachen. Die große Gefahren in sich bergen, zu verschleiern. Man mutz feststellen, daß Die An- trenäungen. Die vom Völkerbund gemacht worDen inD um Den Entschlietzungen unD Empfehlungen der Wettwirtschaftskonferenz vom Jahre 1927 zu

entsprechen, auch, was Die Verhältnisse in Europa betrifft, als gescheitert angesehen roerDen mui- sen. Das Ergebnis einer fast vierjährigen Arbeit ist keine Verbesserung, sonDern eine Verschlech t e - rung Der Wirtschaftslage wie sie. Du? Weltwirtschaftskonserenz im Jahre 1927 vorfanD. Diese Tatsache hat zur Folge. Datz in einer großen Anzahl von Ländern die Menschen ,ede Hoff­nung auf den Völkerbund auf gegeben haben. In dieser Situation liegt die ungeheure Ge- fahr, datz künftig auch diejenigen Länder, die bisher eine liberale Handelspolitik getrieben haben, ihrer- feite zu einer Aenderung ihres Handelssystems schreiten und daß die wirtschaftliche Zer- ft ü cf e l u n g Europas, die schon heute Europa gegenüber den anderen Kontinenten schwächt, noch größer wird. Die politischen Folgen eines all­gemeinen europäischen Handelskrieges wären kata­strophal. Nur durch eine bessere wirtschaftliche Or­ganisation Europas könnten die europäischen Staa­ten auch politisch einander nähergebracht werden.

Die Rede Eolijns machte einen tiefen Ein­druck auf die Versammlung. Briand erklärte, das wenig ermutigende Bild des Berichterstatters habe die zwingende Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit europäischer Völker gezeigt.^H c n - ders on beantragte die Aufhebung her Sitzung, Damit Den Delegierten Die Gelegenheit gegeben tverbe, sich für eine Diskussion Der angeschnittenen Fragen in einer späteren Sitzung vorzuberetten. Die Versammlung vertagte sich auf morgen.

des-Völkerbundes eingel oben würden, an der europäischen Union teilzunehmen im ur­eigensten Interesse der Union selber, die sonst ein einseitiges Staatengruppenge- bilde darstelle. Die Hinzuziehung Don -K u fj- land und der Türkei liege auch im Interesse des Völkerbundes selber. Er wisse zwar nicht, welches Die Antwort dieser Länder aus eine Ein­ladung sein würde; er sei aber sicher, daß diele Staaten es als unangenehm empfinden wurden, wenn man sie erst in einem späteren Stadium hinzuziehen wolle. Die Frage müsse icM geLart werden. Grandi erklärte Dann nochmals, wie es die italienische Regierung bereits in ihrer Ank- wort auf das französische Memorandum getan, hat daß die europäische Union unmöglich lei. solange Die gegenwärtige U n g l e i ck h e tt imRüstungsstand Der europäischen Staaten vorhanden ist. Es müsse unbedingt die völlige politische und juristische Gleichheit aller europäischen Staaten erreicht werden. Dies sei unmöglich, solange die Staaten der Abrüstungspf licht, wie sie im Dolker- bundspalt vorgeschrieben sei. nicht genügt- Italien sei bereit, an der Lösung der Abrustungs- frage mitzuarbeiten, da hier die einzig möglich« Lösung Der Schwierigkeiten hege, unter denen Europa leidet. Das sei die primäre Sei e deS Problems Der europäischen Einigung. Alle an­deren Fragen seien, so wichtig und dringlich sie im Augenblick auch erscheinen, gegenüber diese« Hauptfrage von sekundärer Bedeutung.

Der englische Außenminister Henderson machte daraus den Vorschlag, eine Kommis­sion einzusehen, welche die in der Diskussion aufgeworfenen Fragen, insbesondere das Arbeits­programm für die jetzige Tagung, prüfen foUc. Dieser Vorschlag wurde angenommen, ver Kommission, die aus sieben mitglieDern Der Kon­ferenz besteht, ist auch Deutschland durch Dr. Curtius vertreten.

Nr 14 Lrstes Blatt 181. Zahrgang Samstag, 17. Januar 1951

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Cnid und Verlag: vrühl'iche Universitäts-Such- und Stttnöruderei K Lange tn Stehen. SchrifUettung und Geschäftrstelle: rchnftttafze 7-

Europa und besonders Deutschland leide heute unter der großen Wirtschaftskrise 4,3 Millionen Arbeits- lose, drückendster Kapitalmangel, K a p i t a l a b fluh ohne Gegenleistung seien die haupt­sächlichsten Merkmale der heutigen wirtschaftlichen Lage Deutsch'.ands. Deutschland sei daher nach wie vor bereit, jedes Mittel zu ergreifen, um die Wirt­schaftskrise bei sich und den anderen Ländern zu bekämpfen Die deutsche Regierung stimme daher den Vorschlägen Briands zu, in erster Linie mit der Erörterung wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu beginnen, um die wirtschaftliche Krise als solche in ihren Teilen abzuschwächen Cur- tius wies weiter darauf hin, daß die Vollversamm­lung des Völkerbundes dem Ausschuß den Auftrag gegeben habe, ein Gesamtprogramm der europäischen Zusammenarbeit auszuarbeiten. Un­bedingt notwendig sei es, zur Erfüllung der dem Ausschuß von der Völkerbundsversammlung ge- steckten Aufgaben nunmehr sowohl die praktischen Vorschläge der einzelnen Regierung, insbesondere der dänischen und der deutschen Regierung >n An­griff zu nehmen, als auch die Frage der Bureau- bilbung und der Zuziehung der europa- i s ch e n N i ch t m i t g (i e b s ft a a t e n zu erörtern. Diese Fragen dürften unter gar keinen Umstanden unter den Tisch fallen. Dr Curtius schloß mit der offiziellen Anfrage an Briand, wann er diese Fragen auf der gegenwärtigen Tagung des euro­päischen Ausschusses zur Verhandlung zu stellen gedenke.

2 ®eni. 16. San. ,NT2, <

volle Sorge um das wirtschaftliche Fortkommen, pätsche Konser^iz zu der 27 euro^ns^ Minister hat die Schleier von sich gemoifen, und vor ihrem und m ihrer Begleitung viele dohe Beamte Der hohläugigen Antlitz sind Selbsttäuschung und Schön- Außenministerien erschienen hnD, wurde Heute fäSms Weite geflohen. Zugleich zeigten Faust- vormittag in der großen Glasveranda d^ Vo^ diläae ins Gel cht der deutschen Würde, die der kerbundshauses durch Den französischen Außen äußere Feind in Polen und Serbien ungestrast voll- Minister Vria nd. Der von der ersteneuropat

gönn toQr & & Mng«

Scbealtae, ben mir h°u!e begehen oU -wTag hlubenminiN^Dr. Surti us zu-

der Erhebung, aber auch der S e l b st b e s r n n g ^Qt unö mit einige Vorte wechselte. ODcuer sein. bemerkte man, wie Dr. Curtius in einem

Der gewaltige Augenblick vor sechzig Jahren, at längeren Gespräch mit Dem italienischen Auhen- im Sästosse Des französischen Sonnenkönigs unter @ r a nt> t verweilte, mit Dem er ossen-

Dem Rauichen siegumwobener Deut d>er Fahnen Der bQr eini ProzeDursragen hinsichtlich des Ver­greise König . von Preußen dre BegrunDung Des bcr Europakonferenz besprach.

Deutschen Reiches aussprach, unD Die versammeiren nßriani) cQt ber stellvertretende Generalsekretär Führer deutscher Kriegerscharen in Das erste ^oa) t> enol, der die Ausgaben des Konserenzsekre- auf Kaiser Wilhelm ausbrackstn war D er je* tär8 wahrnunmt, Platz genommen. Der Direktor qinn eines glanzvollen Aufstiegs v o I Internationalen Arbeitsamts Albert T ho - unfaßlicher Schnelligkeit Dem naa) m a hxr der Konferenz ein Memorandum über 47 Jahren ein Zusammenbruch non un- fein Arbeitsgebiet vorgelegt hat, ist gleichfalls

» Briand eröffnet die Sitzung.

?väteren Ratgeber zu erblicken. Vielmehr laßt sich Um 11.30 Uhr erklärte Vriand die Konferenz nickt verkennen, daß auf das Werk vom 18. Ja- füc eröffnet. Er sprach Die Hoffnung aus, Daß Das nUar ib71 von vornherein ein Schatten gefallen ist. neue Jahr Den Volkern und Staatsmännern ge- Das Werk von 1871 war Die DollenDung Des Wer- xingere Sorgen unD Lasten bringen werd«- als Das kes von 1866 Es war Die GrünDung eines Deut- vergangene. Aoch niemals habe in Der Oeschichte idjen Reiches, aber nicht eine WieDeraufrichtung ver Aachkriegszeit ein f o schwerer Druck Des Deutschen Reiches, Das gegcrünDete Reich war wirtschaftlicher Ao. auf Den europäischen ein kleinDeutsches Reich, nicht Das groß- Völkern gelastet, als heute. Die Volker seien sich heutlcke Reich Geschaffen war eine tiefersehnte großen Gefahren Der Gegenwart bewußt und den cke Einheit, abef nicht Die tiefer,ehnte Einheit die öffentliche Meinung Drange daher heute mehr al le r Deutschen. Dieser Schatten trat in Der Folge- denn je zur Verwirklichung des Gedank^iseiner ?e t liir bi« =om unerljörten <91anä« be- neuen curopäifwn Union. Si« if« 6ab« all«

Reiches aeblenDeten Augen zurück, man gewahrte europäischen Staaten ergriffen und berühre ibn nirht^mehr unD sprach von Dem wiedererstande- I unmittelbar das s o z tal e u n d w i r t nen Deutschen Reiche und Der Einigung Gesamt- s ch a f 11 i ch e S ch i ck s ctt de r V o 1 k e r^ Die Der- Deutid-lanDs Aber gebannt war der Schatten nicht, anttoortung der curopon,^^A;vatsmann^r sei fflorniania braud)te9Die geeinte Kraft aller ihrer! außerordentlich groß. Der Witte zur Aufrecht Pöhne um Dem Drucke Der Nachbarn im Westen erhaltung Der eurvs>äischen Ziv.lisabiwi nmfse für unh nften miD^rftehen ^u können. Nun war Der die Arbeiten des Europäischen Ausschusses maß- hlL? Wabes großen deutschen Stammes ab- gebend sein. Die Arbeiten mußten vor dem ent» und dem Verdorren preisgegeben. Die schlossenen Willen zum Frieden ge-

De^utfck-Oester reicher, allein gelassen und tragen werden, ^des Volk müsse daran mitwir-

Nl-nanckeftrebeii des westlichen Nachbarn, einer europäischen Gemeinschaft getan. Sie bliibe

Vorschläge cinzstner De^ru .gen vor; andere Regierungen beab.ichtigten gleichfalls Vorschläge einzureichen. Aus dieser Grundlage muje seht schrittweise an die Klärung und Prüfung der gro­ßen europäischen Fragen herangegangen werden. Vriand schlug sodann vor, daß zunächst der Presi­dent der europäischen Zollwal «ensti Istandskonfe- renz, Colijn, einen Bericht über die Frage der europäischen Zollsenkungen e.statten solle und daß Darauf Die wichtige Frage der euro- paiscken landwirtlchaf tlichen Kredite in Angriff genommen würde.