(Hauck; Deibel, O. Von Eiff; Keppler, W. Von-Eiff, Wißner) lieferte dem Meister ein ziemlich ausgeglichenes Spiel. Die Meistermannschaft war im Grunde nur durch die bessere Placiertheit der Schüsse auf das Tor überlegen, woran es bei den 85ern etwas mangelte. Das Spiel wurde sehr schnell und fair ausgetragen. Das Rückspiel findet voraussichtlich am 11. Oktober in Gießen statt.
Ski-Berbandstag in Stuttgart.
Der wichtigste Punkt der Tagesordnung des 26. Verbandstages des Deutschen Ski-Verbandes war die Beschlußfassung über die Teilnahme an den 4. Olympischen Winterspielen 1932 in Lake Placid. Mit Rücksicht auf die schweren wirtschaftlichen Verhältnisse wurde die Vichtteilnahme beschlossen. Vach den Sitzungen der einzelnen Ausschüsse und einem Begrüßungsabend des Gaues Stuttgart wurde am Sonntag der Verbandstag durch den Vorsitzenden Dinkelacker eröffnet. Dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß dem DSV. jetzt rund 125 000 Mitglieder angehören, lieber die sportliche Seite referierte Karl G u t (Chemnitz). Die Deutschen Meisterschaften werden vom 12. bis 14. Februar in Schreiber- Hau durchgeführt. Veu ausgenommen wird ein Damen-Abfahrtslauf. Den Abfahrts- und Slalomverlauf veranstaltet der Bayerische Ski-Ver- band. Der Hauptausschuh wurde ermächtigt, beim Internationalen Verband einen Antrag auf Klärung der Amateurfrage zu stellen, ferner dahin zu wirken, daß das in Deutschland bereits erlassene Verbot gegen das Stockreiten von allen Qänbern übernommen wird, lieber die Frage der Einheitskleidung wurde keine Einigung erzielt und die Angelegenheit dem Sportausschuß zur Weiterbcratung übergeben. Beschlossen wurde Die Verpflichtung eines Trainers für die Landesverbände, die sich auch an den entstehenden Kosten zur Hälfte beteiligen. Sparmaßnahmen wurden vorgesehen bei den Veisen des Hauptvorstandes und der Geschäftsführung. Der Mitgliederbeitrag bleibt in der alten Höhe bestehen. Bei den Wahlen wurden die Führer in der Mehrheit auf ihren Posten belassen.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Gießen I — Schwalheim I 1:1.
Gießen hatte zum. fälligen Kreisklassenspiel Schwalheim auf dem Trieb zum Gegner. Beide Mannschaften in kompletter Aufstellung lieferten sich ein flottes, dabei überaus hartes Spiel. Schon nach wenigen Minuten lag Gießen in Führung und hielt das 1:0 bis zur Halbzeit. Nach dem Wechsel pflegten die Gäste produktives Spiel und konnten auch den Ausgleich erzielen. Zu weiteren Erfolgen reichte es trog aller Anstrengungen auf beiden Seiten nicht mehr.
Wieseck I — Dorheim I 4:6.
Wieseck trat wieder mit viel Ersatz an und bereits nach wenigen Minuten hatte Dorheim den Ersatzhüter der Einheimischen zweimal überwunden. Ein Elfmeter brachte dann für Wieseck das erste Tor. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste mit 1:6 führen. Vach dem Seitenwechsel waren die Wiesecker wesentlich im Vorteil und holten denn auch noch drei Tore auf. Zum verdienten Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.
Naunheim 1 — Heuchelheim I 7:0.
Ein überraschendes Ergebnis brachte dieses Treffen in Naunheim. Naunheim führte zur Halbzeit bereits mit 3:0 und hatte zu diesem Zeitpunkt die Widerstandskraft der Gäste schon gebrochen. Naunheim erzielte bis Schluß noch vier Tore. Dem Gegner blieb selbst das Ehrentor versagt.
Wehlar I — Lollar I 1:3.
Lollar war in Wetzlar zu Gast. In wesentlich verjüngter Aufstellung lieferten die Gäste den mit nur 10 Mann antretenden Platzbesitzern ein flottes Spiel. Bis Halbzeit kam Lollar zu zwei Erfolgen, dem Wetzlar durch Elfmeter ein Tor entgegensetzte. Nach dem Seitenwechsel fielen die Weßlarer mehr und mehr ab und die Lollarer verließen als Sieger den Platz.
Grohen-Vuseck I — Wieseck II 2:5.
Wiesecks II. war in Grvßen-Buseck zu Gast. Kurz nach Spielbeginn führten die Plaßbefitzer bereits mit 1:0. Wieseck stellte aber bald den Ausgleich her und übernahm seinerseits die Führung. Bis Schluß konnten die Gäste noch dreimal, Gro- Hen-Duseck aber nur noch einmal erfolgreich sein. — Grohen-Bufeck II — Heuchelheim II 2:3. Gro- Hen-Buseck Schüler — Wieseck Schüler 0:2.
Hachborn I — Gießen II 2:8.
Gießens II. weilte in Hachborn, um das fällige Serienspiel auszutragen. Nach flottem, harten Spiele konnte Gießen mit 2:8 Toren Sieger bleiben. — Gießen Jugend — Wißmar Jugend 3:2.
Nieder-Ohmen I •— Gießen III 3:0.
Beide Mannschaften traten unvollständig an. Die Einheimischen waren stets schneller am Ball und konnten das Spiel für sich entscheiden. — Nieder-Ohmen Jugend — Wiesecks 1. Jugend 1:6.
Wirtschaft.
Letzte Nachrichten.
Oie Suche nach den Tätern
* Ermittelungsverfahren inSachen DarmstädterVolksbank. Don der Staatsanwaltschaft ist in Sachen Darmstädter Volksbank wegen der Schalterschliehung und den Vorgängen, die dazu geführt haben, ein Ermittelungsverfahren eingeleitet worden. Es soll durch das Ermittelungsverfahren, das sich gegen die Vorstandsmitglieder richtet, festgestellt wdrden, ob außer Verstößen gegen die Satzungen auch noch andere gesetzliche, oder genossenschaftliche Vorschriften verletzt worden sind.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 16.Sept. (WTB.) Tendenz befestigt. Nachdem vorbörslich allgemein schwächere Kurse genannt wurden, eröffnete der offizielle Verkehr überraschenderweise in befestigter Stimmung. Als Hauptursache für die Kursbefestigung sind einige Jnterventionskäufe der interessierten Stellen anzuführen, denen sich kleinere Käufe und Spekulationsabfchlüsse anschloffen. Ferner glaubte man ein Nachlassen des Exekutionsdruckes beobachten zu können. Trotz allem war eine gewisse Unsicherheit nicht zu verkennen, die vor allem durch die erneut schwachen Meldungen der gestrigen Auslandbörse hervorgerufen wurde. Verstimmend wirkte besonders der weitere Kursfall deutscher Werte an den ausländischen Plätzen. Obwohl am Rentenmarkt weiterhin noch unverwendbares Material herauskam, fetzten sich nach den ersten Kursen weitere Befestigungen durch, wobei besonders aus Bankkreisen Käufe erfolgten. Die Kursgestaltung wies gegenüber der Abendbörse zwar keine Uneinheitlichkeit auf, jedoch ergaben sich überwiegend Kursbesserungen. Eine auffallende Steigerung hatten Salzdetfurth mit plus 6,50 Prozent zu verzeichnen, auch Reichsbank konnten ihren Kursstand um 2 Prozent erhöhen. Im übrigen hielten sich die Gewinne im Rahmen von 0,50 bis 1,50 Prozent. Besonders unregelmäßig war die Tendenzgestaltung im Umsatzgebiet der Montanwerte, wo Gelsenkirchen, Harpener und Rheinstahl bis zu 1,25 Prozent nachgaben, Phönix, Mannesmann und Buderus dagegen um Bruchteile eines Prozentes höher bewertet wurden. IG.-Farben setzten 1 Prozent fester ein, auch am Elektromarkt waren durchweg Kursbesserungen zu beobachten. Schwächer veranlagt waren noch Zellstoff Waldhof minus 2,50 und Holzmann minus 1 Prozent. Von Rentenwerten waren deutsche Papiere behauptet. Am Pfandbriefmarkt gaben die Kurse auf Angebot durchweg nach. Reichsfchuldbuchforderungen konnten sich etwa behaupten. Im Verlaufe der Börse blieb die Unsicherheit bestehen, und das Geschäft, das von Anfang an nicht groß zu nennen war, erfuhr keine Ausweitung. Am Geldmarkt war Tagesgeld leichter, doch blieb der Satz unverändert 7 Prozent. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Neuyork 4,8603, Paris 123,97, Mailand 92,90, Madrid 53,90, Schweiz 24,9050 und Holland 12,0425.
Berliner Börse.
Berlin, 16. Sept. Die heutige Dörseneröff- nung war im Gegensatz zu den schwächeren Taxen des Vormittags relativ widerstandsfähig. Das Angebot hatte, mit Ausnahme des Pfandbriefmarltes. an dem allerdings weitere Verkäufe — anscheinend des Auslandes — Vorlagen. wesentlich nachgelassen, so daß Deckungsneigung der Kulisse und kleine limitierte Kauforders des Publikums eine eher freundliche Stimmung erzeugten. Die Kursgestaltung war zwar nicht einheitlich und die Grundstimmung immer noch ziemlich unsicher, im allgemeinen waren die ersten Votierungen aber gut gehalten gegen gestern, und verschiedene Werte erzielten auch schon kleinere Gewinne. Auffallend waren hierbei Reichsbankanteile mit plus 3,5 Prozent, Salzdetfurth mit plus 5,4 Prozent. Auch Kunstseideaktien profitierten auf feste Courtauldskurse. Anderseits litten Feldmühle (minus 6.5 Prozent) und Vordsee (zunächst minus-minus). Thüringer Gas und Reinhard Tietz noch unter Abgaben (anscheinend Exekutionsware). Die heutige Aufwär t s b e w e g u n g, die im Dörsenverlauf eher noch Fortschritte machte, scheint hauptsächlich technischer Vatur zu sein. Die Vachricht über eine Verlängerung des Hoovermora- t o r i u m s wurde heute von der Börse trotz des Dementis des Weihen Hauses weiter günstig beurteilt. Auch das Danatbankabkommen mit der Industrie, das heute voraussichtlich perfekt wird, befriedigte. Auch daß am Montag eine Erhöhung der Courtagen eintritt, löste bei der Maklerschaft Befriedigung und gute Stimmung aus. Anscheinend berücksichtigt man hierbei jedoch nicht, daß, nachdem jetzt schon eine Erhöhung der Provisionen stattgefunden hat, das Publikum leicht durch eine weitere Liquidierung der Spesen verärgert wer
den könnte. Wie schon geäußert, war dagegen am P f a n d b r i e f m a r k t überwiegend Angebot. Das Geschäft war nicht sehr einheitlich. Der Geldmarkt war unverändert steif. Tagesgeld von etwa 9 bis 10 Proz.. Monatsgeld wurde mit 9 bis 10 Proz. und Warenwechsel mit etwa 8,5 Prozent genannt. Die Aktienmärkte konnten sich im Verlaufe der Börse weiter erholen, es traten überwiegend 1- b i s 2prozentige Besserungen ein, da die freundlichen Angaben auch vom Auslande her, das ebenfalls festere Kurse meldete, eine Fortsetzung erfuhren. Besonders Holland soll sich hierbei hervorgetan haben. Von den gestern festgesetzten Prolongationskursen konnte natürlich keine besondere Anregung ausgehen, da diese Kurse ja nur als festgesetzte Kurse zu werten sind und mit der freien Marktlage nicht das geringste zu tun haben. Am Clektromarkt gaben Ältbesitzanleihe weiter etwas nach; von Ausländem waren Bosnier abgeschwächt. Mexikaner erscheinen mit Minus-Minus- Zeichen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Tendenz ruhig. Die Haltung an der Getreidebörse war heute wieder ruhiger. Das Angebot an Roggen ist weiterhin gering, während Weizen stärker offeriert wurde, besonders in den geringen Qualitäten, die jedoch zu Futterzwecken Unterkunft fanden. Die Preise gaben für Weizen um 2,50 Mark nach, für Roggen blieben sie gut behauptet. Der Futtermittelmarkt zeigte schwache Veranlagung, Hafer und Kleie gingen weiter zurück. Das Mehlgeschäft war sehr still, lediglich in Roggenmehl fanden einige Umsätze statt. — Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 235 Mark, Roggen 215 Mark, Sommergerste für Brauzwecke 180 Mark, Hafer, inländischer 167,50 bis 172,50 Mark je Tonne; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 37,25 bis 38 Mark, Roggenmehl 29,75 bis 31 Mark, Weizenkleie 9,25 Rlark, Roggenkleie 9 Mark je Doppelzentner.
von Bia Torbagy.
Budapest, 16. Sept. (WTB. Funkspruch.) 3n den polizeilichen Ermittlungen zum via Torbagyer Attentat ist spät abends eine Wendung eingetreten. Es wurde feflgeftellt. daß der der Mittäterschaft verdächtige Martin Leipnik Komplicen gehabt hat. Die Polizei hat Anhaltspunkte dafür gefunden, daß ein ihr bekannter Kommunist aus Bia Torbagy. der sich einige Zeit von dieser Gemeinde ferngehalten hatte, dieser Tage in Bia Torbagy gesehen worden war. Lin Lhausseur gab an, daß ein Mann am Tage des Attentats in der Garage, in der er angestellt ist, ein Auto für eine Fahrt nach der Tschechoslowakei mieten wollte. Bevor er die Auskunft erhielt, daß man ihm nicht zur Verfügung stehen könnte, erklärte er, ein Auto für diesen Zweck in bar Geld sofort kaufen zu wollen. Diefcr Wunsch konnte jedoch ebenfalls nicht erfüllt werden. Die Polizei Hal auch festgestellt, daß das L k r a s i t und die Kapsel der Hölle iTnrtt schine ausländischer, die übrigen Bestandteile der Bombe ungarischer Herkunft sind und in Vudapest gekauft wurden. Leipnik muß also direkt nach Budapest gekommen sein, um die Maschine hier herzustellen, und zwar bei seinen Freunden. Ls werden auch in dieser Richtung Recherchen angestellt, die zu einem überraschenden Ergebnis geführt haben sollen. Mehrere Personen wurden noch im Laufe der Nacht ausgehoben, darunter elf verdächtige Ausländer. Ls soll festgestellt worden sein, daß die beiden Fremden, die am 13. September Budapest in einem Flugzeug verlassen haben, zwei Spanier gewesen seien. Zwei deutsche Staatsangehörige, die die ungarische Grenze passieren wollten, sich aber nicht einwandfrei legitimieren konnten, wurden zur Polizei gebracht, wo sie noch im Laufe der Nacht verhört wurden.
Oer Abstieg auf -em Arbeiismarkt.
Bericht des Arbeitsamts Gießen für August 4931.
Die Beschäftigungskurve des oberhessischen Arbeitsmarktes ist weiter im Ab- sinken begriffen. Die Beendigung der saisonmäßigen Entlastung des Arbeitsmarktes trägt nicht allein zum Ansteigen der Arbeitslosenziffer bei, sondern es spielen auch konjunkturelle Einflüsse neben der Finanzkrise eine gewisse Rolle. Brtriebsstillegungen und Betriebsabbrüche, sowie Kurzarbeit herrschen z. B. in unserem Bezirk, sowie in den angrenzenden Bezirken vor. Durch diese Maßnahme ist mit einer toeiterenCßer- schlechterung der Arbeitsmarktlage im kommenden Monat zu rechnen.
Vergleicht man die Zahl der Arbeitsuchenden im Berichtsmonat mit denjenigen des vorigen Jahres, so muß man feststellen, daß die Ziffer in diesem Zähre um rund 3700 höher liegt bzw. des Stand des 15. Dezember v. I. entspricht. Verfügbar waren Ende Ql u g u ft 1 0 7 9 7 Arbeitsuchende gegenüber 9895 des Vormonats und 7071 des Vorjahres. Aus den Mitteln der Arbeitslosenversicherung wurden 4531 Personen unterstützt, gegenüber 3694 des Vormonats und 5158 des Vorjahres. Krisen
Nebenstelle
Einwohnerz, im Nebenstellenbezirk
Zahl d. Arb.- suchen- den am 31.8. 31
Auf 1000 Einw. entf. Arbeit- such.
Alsfeld
14 747
390
26,4
Altenschlirf
7 002
58
8,2
Altenstadt
12 014
764
63,5
Bad-Nauheim
18 701
532
28,4
Büdingen
10 926
391
35,7
Butzbach
19 805
606
30,5
Eulersdorf
2 383
33
13,8
Friedberg
24 560
1040
42,3
Gedern
10 642
354
33,3 ,
Gießen
60 089
3 236
53,8
Grünberg
19 616
609
31,0
^Homberg
9 235
202
21,8
Köddingen
10 191
48
4,7
Lauterbach
11717
280
23,8
Lich
16 339
587
35,9
Londorf
7 570
371
49,0
Nidda
22 487
476
21,1
Okarben
10 955
568
51,8
Ruhlkirchen
2 435
41
19,7
Salz
3125
4
1,2
Schotten
9 310
216
23,2
AA. Bez. Gießen
303 849
10 797
35,2
unterstützung erhielten 3667 Personen gegenüber 3315 des Vormonats und 923 des Vorjahres. 3n Arbeit konnten wir im August 775 Personen vermitteln, gegenüber 603 des Vormonats und 709 des Vorjahres. 236 Personen wurden von ihrem früheren Arbeitgeber zurückgerufen. An sonstigen Abgängen waren 1592 zu verzeichnen.
In der folgenden Aufstellung bringen wir die Belastung des oberhessischen QI r - beitsmarktes zur Veranschaulichung. Es ist sehr auffallend daß gerade die südlichen Bezirke unseres Amtes am stärksten belastet sind. Es sind dies die Bezirke Altenstadt, Friedberg und Okarben. Hier macht sich besonders der Einfluß des Frankfurter Wirtschaftsgebiets bemerkbar. Ein großer Teil der Frankfurter Firmen arbeitet z. Z. auch verkürzt bzw. hat Entlassungen vorgenommen, wodurch unser Arbeitsmarkt eine starke Belastung erfahren hat. Der Bezirk Gießen hat feine starke Belastung durch die schlechte Wirtschaftslage der heimischen Industrie erfahren. Die hohe Zahl für den Lon- dorser Bezirk ist von der Lage der Lollarer Me- tallindustrie abhängig.
Zahl Auf 1000 Zahl Auf 1000 d. Alu- Einw. d. Kru-Hue Einw.
Hue am entf. am entf.
31.8. Alu-Hue 31.8.31 Kru-Hue
138
9,3
180
12,2
25
3,5
6
0,8
318
26,4
407
33,8
275
14,7
160
8,5
189
17,3
147
13,4
247
12,4
293
13,4
7
2,9
1
0,4
325
13,2
383
15,5
276
25,9
68
6,3
1113
18,5
1037
17,2
277
14,1
135
6,8
85
9,2
39
4,2
10
0,9
12
1,1
89
7,5
82
6,9
338
20,6
173
10,5
76
10,0
156
20,6
353
15,6
76
3,3
257
23,4
272
24,8
25
10,2
8
3,2
1
0,3
——
—
97
10,4
53
5,6
4 531
14,9
3 667
12,0
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Dte hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. - Reichsdankdiskont 8 v.H., Lombardzinsfuß 10 vH- (r = repartiert)
‘.frronHun a.JDL
Lierini
Schluß« kurs
Anfangs kurs
Schluß-Anfangs
kurs |
kurs
Datum
15.9.
16.9.
15.9.
16.9.
6% Deuliche Reichsanlethe v. 192'<
71
—
71
—
7% Deuliche Reichsanleihe v. 1929
88,5
—
88,5
—
671% Doung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mll
—
—
—
—
Ausloi.-Rechten.......
—
—
45
44,9
Deägl. ohne Auslos.-Rechte . . 8% Hess. Bolksstaat von 1929
■—
3,325
3,5
3,4
trückzahlb. 102%)......
Überbeifen Provinz-Anleihe mit
72,5
—
72,5
*—
Auslos.-Rechten......
Deutsche Komm, (santmelabl.
41
—
—
—
Anleihe Serie 1.......
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
38,65
—
39
—-
15 unkündbar bis 1935 ... . 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
88,5
—
—
—
unkündbar bis 1936 Serie 16 .
<>/,% Franks. Hyp^Bank Stau.-
80
—
—
—
Psandbriese.........
<y2% Nhe'nische Hyp.-Bank-Ligu
74,5
—
—
—
Goldpse...........
6% Pr. Landespsondbriesanslalt,
73,5
—
—
—
Psandbriese R. 19......
7% Pr. LandeSpsandbriesanstalt,
91
—-
91
—
Psandbriese R. 10.....
85,5
—
—
—
4% Oesterretchtsche Goldrente . .
13,75
—
14,k
—
4,20% Oesterreichische Silberrente
—
——
0,80
——
4% Ungarische Goldrente . . . .
—
—
11,5
—
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
——
——
12,2
—
414% desgl. von 1913.....
——
—
—
—
5% abgcit. Goldmexikaner von 99
—
—
6,1
—
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihr
1,65
—
1,7
—
Serie I........ . ■
—
—
1,8
_
4% desgl. Serie II......
1,65
—
1,75
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 190:
—
—
5,9
—
4y,%Rumän.vereinh.RenIev.l9i:
12,7
—
12
—
4% Rumänische vereinh. Rente
5
—
4,75
—
L^% I. Anatolier......
13,13
—
13,5
—
Frcmnun u. JX
.Öen in
Schluß« kurs
Anfangs kurs
Gchluß- kurs
Anfangs kurs
Datum
15.9.
16.9.
15.9.
16.9.
Hamvurg-Amerita Pate, . .
6
—
—
28,5
28,25
Hamburg-Südam. Tampsschiss
0
—
—
76,75
—
Hansa Dampsschifs ...
0
—
—
45
—
Norddeutscher Lloyd ....
6
29
28,5
29,13
38,25
A.G. sür Verkehrswesen Akt.
——
—
32,25
32,5
Berliner Handelsgesellschaft .
8
66,25
—
67
—
Commerz- und Pnval-Bonk .
7
64
—
64
Darmstädter und Nationalbcml
8
70
——
70,5
—
Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschasl. . .
6
62,5
—
63
—
Dresdner Bank......
6
—
—
40
—
Retchsbank........
12
105
107
104,25
107,75
A.E.G...........
. 7
51
51,5
51,5
51,13
Bergmann........
. 9
—
—
42
—
Elektr. LieserungSgesellschast.
10
—-
—
—
59,5
Licht und Straft......
10
65
—
63
65,5
Felten & Guilleaume....
6-/2
36
—
35
34,5
Gesellschaft für Elektrifche
Unternehmungen ....
9
54,5
55,5
54,75
55,75
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
—
64
—
Schlickert & Co.......
11
65,5
66,75
65
66,13
Siemens S Halske.....
14
104
104,5
103,75
104,13
Lahmeyer L Co.......
12
——
-
—
—
BuderuS.........
. 4
—
23,25
22,75
22,5
Deutsche Erdöl......
. 5
—
—
36,5
36
Gelsenkirchener......
. 8
36
34,75
36,5
35,25
Harpener.........
. O
—
30,5
30,9
31
Hoesch Eisen........
. 6
—
—
25
26,25
Ilse Bergbau.......
10
—
—
117
—
SUödncriDcrtc.......
. 6
——
—
25,25
26,25
Köln-Neuessen.......
6%
—
—
—
—
ManncSmann°R öhren . . .
. 6
32,75
33,5
33,25
33,5
Mansfelder Bergbau ....
. O
——
—
10,25
10,5
Lberschles. KokSwerke . . .
. k
——
—
33
35
Phönix Bergbau......
4*/?
19
19,75
19
20
Rheinische Braunkohlen. . .
V
115
—
114
114,5
Rheinstahl........
—
36,5
37
37
Frankiun u. -Ul.
Berlin
Gchluß- kurs
Anfangs kurs
Schlußkurs
Anfangs kurs
Datum
15.9.
16.9.
15.9.
16.9.
iKiebed Montan......
7,2
——
—
—
—
Bereinigte Stahlwerke . . .
. 4
—
—
20,75
20,25
Ltavi Minen......1
——
11,75
11,9
11,13
Kaliwerke Aschersleben . . .
10
73
—
73
72
Kaliwerke Westeregeln . . .
10
83
—-
84
83,75
Kaliwerke Salzdetfurth . . .
15
136
142,5
137,13
I. G. Farben-Industrle . . .
12
95,25
96,25
95,75
95,4
Verein, chem. Industrie Frank- surt a.M.........
—
—
—
—
Scheideanstalt.......
10
96,5
—
—
—
Goldschmidt........
. 0
17
——
—
—
Rütgeröwerke.......
MetallgeseUschast......
. b
22
——
22
22
35
34,5
Philipp Holzmann.....
• *
38
37
37,25
37
Zementwerk Heidelberg. . .
• ‘
40
—
—
Cementwerk Karlstadt. . . .
• 7
——
—•
Maytz & Freytag.....
. 0
—
5,5
Schultheis Payenhofer . . .
15
—
—
88
88,25
Aku (Allgemeine Kunstseide) Bembcrg.........
Zellstoff Waldhos.....
O 0
12
43,5
44,25
42
43,25
53
44,5
44,25 55,5
‘.2,5
Zellstoff Aschassenburg . . .
6
—
—
33,25
72
Dessauer Gas.......
. 9
—
—
72
Daimler Motoren.....
. O
—
11,25
11,75
11,75
Deutsche Linoleum ....
. 5
36
—
35,5
37
Orenstein & Koppel ....
. O
—
—
16,5
16,75
Leonhard Tietz......
. 8
——
——
52
49,5
Svenska.........
1b
—
—
148
181,5
146
Chade..........
Frankfurter Maschinen . . .
Grihner.........
. O
. O
20
—
18,5
—
Mainkrastwerke Höchst a. M..
. 6
—
—
——
—
Süddeutscher Zucker . . . .
10
81
81
—
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
15. September
16. September
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief |
Geld
»riet __
HelstngsoK .
Wien....
10,594
59,18
10,614
59,30
10,592
59,18
10,612
59,30
Prag . . .
12,470
12,490
12,47
12,49
Budapest . .
Sofia . . .
73,43
3,057
73,57
3,063
73,43
3,054
73,57
3,060
Holland • .
169,88
170,22
169,88
170,22
Oslo. . . .
112,51
112,73
112,51
112,73
Kopenhagen.
Stockholm .
112,54
112,62
112,76
112,84
112,54
112,63
112,76
112,85
London. . .
20,459
20,499
20,459
20,499
Buenos Aires
1,099
1,103
1,118
1,122
Neuyork . .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,54
58,69
58,53
58,65
Italien. . .
Paris . . .
22,03
22,07
22,03
22,07
16,50
16,54
16,50
16,54
Schweiz . .
82,09 37,71
82,25
82,12
82,28
Spanien . .
37,79
37,81
37,89
Danzig. . .
81,75
81,91
81,75
81,91
Japan . . . Rio de Ian..
2,078
2,082
2,078
2,082
0,256
0,258
0,253
0,255
Jugoslawien.
7,433
7,447
7,430
7,444
Lissabon . .
18,54
18,58
18,54
18,58
Banknoten
Berlin, 15. September
Geld
»ries
Amerikanische Noten . . .
4,20
4,22
Belgische Noten.....
58,43
112,30
58, bl
Dänische Noten .....
112,74
Englische Noten.....
20,405
20,485
Französische Noten ....
16,465
16,525
Holländische Noten ....
e • • •
169,51
170,19
Italienische Noten ....
22,06
22,14
Norwegische Noten. . . .
112,28
112,72
Deutsch.Oesterreich, i 100 Schilling
59,03
59,27
Rumänische Noten . . . .
2,475
2,495
Schwedische Noten . . . .
112,38
112,82
Schweizer Noten. . . . .
81,89
82,21
Spanische Noten.....
37,27
37,43
Ungarische Noten . . • «
• • « e
72,85
73,15


