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f ochste Lieb zu einer Spitzenleistung zu gestalten. Die Pausen zwischen den einzelnen Liedern wurden von einer Jugendkapell« auSgefüllt. die mit ihren Leistungen ihrem Dirigenten, Lehrer 6 ta u bi). olle Ehre machten. Da» Schlußwort des Präsidenten des Kirchengesangvereins grp- feLte in der Mahnung, die Einigkeit des Tage», mit der alle demselben Zweck gedient und diesen Sonntag wirklich zu einem Tag des Herrn gemacht hätten, auch sür d e Zukunft zu bewahren.
• ® rüninacn, 15 3UÜ. Zu dem Bericht über die hiesige Beigeordnetenwahl am borise i Sonntag wird uns ergänzend mitgeteilt, dost der Beigeordnete Landwirt und Schreinermelster SMl- bclm Gottsried Snoel daS Bvigeordnetenamt bereit» seit sechs Jahren bekleidete und jetzt aus neun Jahre wiedergcwählt wurde. Don den 496 Wahlberechtigten stimmten 238 für Engel. 170 stimmten für den Gegenkandidaten Landwirt und Schmiede meister Ehristtan Start Leidig II.
0 Lollar, 15. 3uU. 3n der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde u. a. beschlossen, bic Lieferung von 465 Kubikmeter Bruchsteinen »um Ausbau der Sbert - und Berg st raste der Firma 3. Lemmer zum Preise von 4 Mark pro Kubikmeter zu übertragen. DaS Anfahren soll durch die vereinigten Fuhrleute von Lollar erfolgen. 410 Zentner Zement, 3200 Zentner Splitt, 1600 Zentner Mainsand und die erforderliche Menge gelben Sandes liefern je zur Hälfte die Firmen 3. ßemmer und H. Deibel. Die Pflasterung wurde den Pflastermeistern F r et) (Saubringen) und Schäfer (QDicfcd) je zur Hälfte übertragen. — Sie Lumdaufer zwischen >Weßr und Lumdastraste sollen befestigt werden. - - Der Beitritt der Gemeinde $um Der- ein ArbeiterkolonieNeu- Ulrichstein Wurde gutgeheisten.
= Lauter, 15. Juli. An den beiden letzten Sonntagen hielt der Kleinkaliber-Schützen» verein sein diesjähriges Preisschießen ab, da» folgende Ergebnis zeitigte: 1. Karl Mcbus- Lauter, 36:12:12; 2. Wilh. Zimmer Lauter, 36:12:9; 3. Karl Schlörb-Lauter, 35:12; 4. Heinrich Weber» Lauter, 35:11; 5. Richard Tröller-Lauter, 35:9; 6. Heinrich (BörnerhCauter, 35:7; 7. Heinrich Reitz- Lauter, 34:12; 8. Wilh. Kreiger-Laubach, 34:11:12; 9. Theo Schlosser-Lauter, 34:11:11:; 10. Otto Tröl» ler Lauter, 31:10; 11. Fr. (tzörnert Lauter, 34:10; 12. Ernst Högy.Laubach, 33:12; 13. Ehr. Stubler-Grün» berg, 33:7; 14. Ehr. Högel-Laubach, Arnold Enders» Laubach, August Schlörb-Lauter, je 33; 15. Karl Schmidt-Bellershain, 32 Ringe. — Am vergangenen Sonntag weilte der Kreisschicßmeister Für» st e r »Allendorf in Lauter und überreichte an August Schlörb die Ehrennadel des Verbandes hessischer Kleinkaliber-Schutzenoereine. — Anläßlich der W e r» bewache des '23 b 21. konnten in unserem Orte 21 Mark für d i e deutschen Schulen im Auslände gesammelt werden.
Hreiö Büdingen.
i. Bobenhausen I., 15. 3uli. Am Sonntag sand in unserem Kirchspiel Schwickartshausen ein Missivnsfest statt. Zahlreiche Besucher au« Bobenhausen, Bellmuth, Sckarisborn undSchwik- kartshausen hatten sich dazu im Hochwald an der Straße Dodenhausen - Schwickartshausen versammelt. Festredner war Missionar Walther aus Beuern; er berichtete von seiner langjährigen Mis- sionSarbeit in Kamerun und au» feiner fünfjährigen französischen Kriegsgefangenschaft. Gin Dläsevchor aus Glauberg und Ridda, sowie ein Frauenchor auS Liß berg verschönten die Weihc- stunden der Festgemeinde.
Kreis AlSfeld.
•T Ruppertenrod, 15. 3uli. Am Sonntag hielt der hiesige Kri egervereinbel guter Beteiligung sein diesjähriges PrelSschiesten ab. Es wurde mit Kleinkaliberbüchsen geschossen. Die Resultate waren sehr gut. Drei Schützen erreichten die Zahl 36. Den 1. Preis schoß mit 36 Ringen Otto Kratz HL; Fritz Diehl errang mit der gleichen Ringzahl den zweiten Preis. Heinrich Horst L, Otto Geiß, ®g. Bär und E. Seim brachten es auf je 35 Ringe. Den Schützen wurden schöne Preise zuteil.
“J(3 Aus dem Ohmtal, 15. Juli. Die allen!» halben sehr ergiebige Heuernte macht sich auch im Ohmtal durch verminderten Absatz bemerkbar. So wurde in Schweinsberg, wo sonst alljährlich 6000 bis 8000 Zentner Heu verladen werden, in diesem Jahre nicht ein Wagen u m g e s e tz t. Große Wiesenflächen sind, da kein 2lbsatz vorhanden ist, bis jetzt noch nicht ab» geerntet. Das bedeutet für die vielen kleinen Pächter; die auf den Verkauf des Heues angewiesen sind, einen großen Verlust.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
Ö Krofdorf, 15. Juli. Zn den Jagden unserer Gegend machen sich neuerdings wildernde Hunde stärker bemerkbar, die manches Stück Wild zu Fall bringen. So konnte dieser Tage beobachtet werden, wie ein Hund eine Ricke, die zwei Kitze führte, kreuz und quer durchs F r u ch t f e l d jagte, bis er da« ermattete Tier, dessen lautes Klagen weithin hörbar war, a b to ü r g t c. Es ist auffallend, wie an einigen Stellen, das Wild, das sonst vertraut äste, von einer sichtlichen Nervosität und Unruhe befallen ist, die lediglich auf das Vorhandensein der wildernden Hunde zurückzuführen ist. Jeder Jagd-, Ratur- und Tierfreund wird es billigen, wenn gegen das Unwesen r ücksichts l os einge- fd>ri tten wird, nicht nur, um den durch Krankheit im letzten Winter und Frühjahr stark mitgenommenen Rehbestand zu erhalten, sondern um auch die Ruhe in der Wildbahn wieder herzu-
0 Gleiberg, 15. Juli. Die drei historischen Grabsteine auf dem hiesigen alten Friedhof wurden, um sie nicht länger der Der- Witterung auszusetzen, zur Aufbewahrung in die Kirche g ehr ab t. Maurermeister Drescher unterzog sich mit seinen Helfern der schwierigen Arbeit. Bei den Grabsteinen handelt es sich um zwei Sandsteine und einen Kalkstein, von denen der schwerste ungefähr zehn Zentner wiegt. Die Steine stammen aus den Jahren 1666, 1695 und 1790 und wurden zu Ehren prominenter Alt-Glei- berger Persönlichkeiten gesetzt — Die älteste Frau unseres Dorfes, die Witwe Margarete Drescher geb. Krombach, konnte in geistiger und körperlicher Frische ihren 8 2. Geburtstag feiern. Die Jubilarin vermag noch rüstig auf dem Felde mitzuarbeiten.
Kreis Biedenkopf.
* Bischoffen, 15. Juli. Der hiesige M ä n» Nergesangverein, der seit einem Jahre unter der Leitung von Chormeister, Lehrer Karl
Wirtschaft.
Gchuhmahnahmen für die deutsche Gtickstoffinduflne. Die Reichsregierung hat sich veranlaßt gesehen, im Verfolg der chr in der zweiten Rotverordnung erteilten Ermächtigung Schutzmaßnahmen für die deutfche Stickstaffin d u st r i c zu ergreifen. Hierbei kamen nach Lage der Sache nur die Einführung von Zöllen für die ftickstosshaltigen Düngemit- telundderenDorerzeugnisse in Frage Die entsprechende Derordnung der Reichsregie- rung ist im Reichsanzeiger oeröffentlid)t und gestern in Kraft getreten. 2s ist Vorsorge getroffen, daß die deutsche Stickstoffindustrie ihre schon eingeleitete, auf Verbilligung der Düngemittel gerichtete Preispolitik sortseyt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a M. 15. Juli. Am Frankfurter Produttcnmarkt herrschte völligeGeschästS- stille. Die Stockung im Geldverkehr durch die Banksciertage und die wirtschaftliche Gesamtsituation lösten starke Zurückhaltung au«, das regnerische Wetter bietet den Preisen jedoch eine gewisse Stütze. Die Forderungen für Weizen, Roggen und Hafer sind behauptet. Abschlüsse erfolgen naturgemäß nur für den notwendigsten Konsumbedarf zur fofortigen Lieferung. Am Mehlmarkt war das Geschäft still. Während Weizenmehl seinen Preisstand behaupten konnte, gab Roggenmehl eine viertel Mark nach. Kleie lagen infolge des geringen Anfall- weiter etwas befestigt. — Es wurden notiert: Weizen 290 (nominell); Roggen 240 (nominell); Wintergerste, neue Ernte 185 bis 190; Hafer, inländischer 200; Weizenmehl, südd., 40,50 biS 41.25; Roggenmehl 32 bi- 33; Weizen
kleie 10,60 bis 10,75; Roggenkleie 11.25 Mark. Tendenz: lustlos.
Berliner Prodnktcnmartt.
Berlin, 15. Juli. Das Ge'chäst an der Produktenbörse hat keine nennenswerte Belebung erfahren, namentlich in Getreide neuer Ernte bleibt die llntemebmung6luft gering. Das Angebot von Brotgetreide alter Ernte ist mäßig bei wenig veränderter Marktlage; das reaneri'che Wetter bietet den Preisen eine gewisse Stütze. Die Forderungen für Weizen, Roggen und Hafer sind behauptet. lowe.t eS sich ermöglichen iaht, wird von den Verkäufern Barzahlung verlangt. Abschlüsse erfolgen naturgemäß nur für den notwendigsten Konsumbedarf, zur foforrgen Lieferung. Der Mehlabfatz ist normal bei unveränderten Preisen; für einzelne Marken sind leichte Preisbesserungen durchzuholen; Hafer alter Ernte bleibt gefragt und liegt gut stetig. Wintergerste hat stilles Gesicht.
Frankfurter Schlachtvichmarkt.
Frankfurt 16. Juli. Austrieb: Rinder 67, Kälber 885, Schafe 139. Schweine 873 Stück. Es wurden bezahlt pro 100 Pfund Lebendgewicht: Kälber. Beste Mast- unb Saugkälber 50 biS 56, mittlere Mast- und Saugkälber 44 bis 49, geringe Kälber 36 bis 43 Schafe. Masttärnmer und jüngere Masthämrnel 42 bi« 46 mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 36 bis 41. Schweine. Dollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 48 bis 50, von etwa 200 bis 240 Pfund 48 dis 51, von etwa 160 bis 200 Pfund 48 dis 50, von etwa 120 biS 160 Pfund 46 biS 50 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schafe mäßih rege, ausverkauft; Schweine rege, ausverkauft.
Oer deutsche Außenhandel im Juni und im ersten Halbjahr 1931.
Die Einfuhr im Juni (Korrekturen zum Ausgleich für Lagerabrechnungen sind nicht erforderlich) beträgt 607 Mk. Gegenüber der tat- sächlichen Einfuhr im Mai (585 Mill. Mk.) ergibt sich eine Zunahme, die ganz überwiegend auf die Einfuhr von Rohstoffen entfällt; zu einem geringen Teil hat auch die Einfuhr von Fertig- toaren zugenommen.
Die Ausfuhr stellt sich im Juni auf 713 (Mai 747)Mill. Mk.; ferner sind im Juni Repa- rations-Sachlieserungen im Wert von 33 (Mai 37) Mill. Mk. ausgeführt worden. Die Abnahme der Ausfuhr, die sich einschließlich der Reparations-Dachlieferungen auf 37 Mill. Mk., darunter auf 26 Mill. Mk. bei den Fertigwaren, beziffert, beruht Überwiegend auf dem weiteren Absinken des durchschnittlichen Preisniveaus, das gegenüber dem Vormonat um 3 v. H gefallen ist. Die mengenmäßige Abnahme der Ausfuhr ist hinter dem saifonmäßigen Rückgang, wie er in den Vorjahren vom Mai zum Juni eingetreten ist, bemerkenswert zurückgeblieben.
Die Handelsbilanz für Juni schließt mit einem Ausfuhrüberschuß von 106 Mill. Mark ab; einschließlich der Reparations-Sach- lieferungen übersteigt der Wert der inS Ausland abgelebten Waren die Einfuhr um 139 Millionen Mark.
Die Zunahme der Einfuhr von Rohstof- f e n verteilt sich auf eine ganze Reihe von Waren; an der vermehrten Einfuhr sind beispielsweise Eisenerze, Tertilrohstosfe, Kalbfelle und RindShäute, Steinkohlenteer, -Oele und -Derivate, ThomaSphosphatmehl, Holz zu Holzmasse beteiligt. Zurückgegangen ist die Einfuhr von rohen Pelzwerkfellen, Oelkuchen und Steinkohlen.
Die Lebensmitteleinfuhr ist tatsächlich kaum gesunken. Eine bemerkenswerte Zunahme weist die Einfuhr von Weizen (4- 7,6 Mill. Mk.), frischen Kartoffeln ( s- 5,8 Mill. Mk.) und Küchengewächsen auf.
An dem Rückgang der Ausfuhr von Fertigwaren sind insbesondere die 'Textilerzeugnisse (— 12 Mill. Mk.) und Eifenwaren (— 11 Mill. Mk.) beteiligt. Eine leichte Zunahme weist die Ausfuhr von Wasserfahrzeugen und elektrotechnischen Erzeugnissen aut.
Don den wichtigsten Reparations-Sach- lieferungen im Juni entfallen auf die Gruppe Rohstoffe: Steinkohlen mit 8,5 Mill. Mk.; auf die Gruppe Ferligwaren: Eisenwaren mit 7,3 (Vormonat 9,5) Mill. Mk., und nichtelektrische Maschinen mit 7,3 Mill. Mk.
In dem Ausfuhrnachweis von Gold und Silber für Juni sind Goldabgaben der Reichsbank in Höhe von 567 Millionen Mark enthalten. Von diesen Goldsendungen gingen 391 Millionen Mark nach Frankreich, 76 Millionen Mark nach den Riederlanden, 74 Millionen Mark nach Belgien und 26 Millionen Mark nach der Schweiz. — Goldbezüge der Reichsbank haben im Juni vorwiegend auS bet UdSSR. (22 Millionen Markt und auS Großbritannien (17 Millionen Mark) stattgefunden.
3m ersten Halbjahr 1931
beträgt die tatsächliche Einfuhr 3700 Millionen Mark (von den ausgewiesenen 3806 Millionen Mark sind 106 Millionen Mark als durch Lagerabrechnungen überhöhter Betrag auf die Einfuhr im Vorjahr zu übertragen). Die Ausfuhr ohne Reparations-Sachlieferungen stellt sich in den ersten sechs Monaten dieses JahreS auf 4518 Millionen Mark; an Reparativ ns-Sachlieserungen sind in dieser Zeit Waren im Wert von 250 Millionen Mark ausgeführt worden.
Mithin ergibt sich für das erste Halbjahr 1931 ein tatsächlicher Ausfuhrüberschuß von 818 Millionen Mark;
unter Einrechnung der ReparativnS-Sachlieferun- gen übersteigt die Ausfuhr den Wert der tatsächlichen Einfuhr um 1068 Millionen Mark.
Herrmann steht, konnte bei einem Weriungs- (tagen, das am vergangenen Sonntag in Ober- scheld stattfand, einige schöne Preise erringen. Der Verein erhielt den 2. Klassenpreis, den 4. Ehrenpreis und den 3. Hauptehrenpreis.
Gictzcner Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 140 bis 150; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 12 bis 15; Weißkraut 12 bis 15; Rotkraut 15 bis 20; Spinat 20 biS 25; Römischkohl 8 bis 10; Bohnen 15 bis 20; Erbsen 15 bis 20; Mischgemüse 8 bis 10; Tomaten 25 bis 45; Zwiebeln 10 bis 15; Rhabarber 8 bis 10; Pilze 20 bis 25; neue Kartoffeln 6 bis 7; Frühäpfel 35 bis 40; Falläpfel 8 bis 10; ausländische Aepsel 50 bis 60; Dirnen 25 bis 40; Dörrobst 30 bis 35; Kirschen 20 bis 30; Sauerkirschen 30 bis 35; Heidelbeeren 20 bis 25; Stachelbeeren 20 bis 25; Johannisbeeren 20 bis 25; Erdbeeren 40 bis 50; Walderdbeeren (Schoppen) 30 bis 35; ZWetschen 35 bis 40; Aprikosen 40 bis 50; Pfirsiche 40 bis 50; Himbeeren 35 bis 40; dicke Dohnen 10 bis 15; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 bis 110; Suppenhühner 90 bis 100; das Stück: Tauben 50 bis 70; Eier 9; Blumenkohl 30 biS 70; Salat 5 bis 10; Salatgurken 15 dis 30; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15; Sellerie 10 bis 15; das Bund: gelbe Rüben 8 bis 10; rote Rüben 8 bis 10; Radieschen 10 bis 15 Pfennig, der Zentner: neue Kartoffeln 5,50 bis 6 Mark.
Taten für Donnerstag, 16. Juli.
Sonnenaufgang 427 Uhr, Sonnenuntergang 20.34 Uhr. — Mondaufgang 5.00 Uhr, Monduntergang 21.38 Uhr.
1834: der Grohkaufmann und Kolonifatvr F. A. E Lüderitz geboren: — 1872: der norwegische Polarforscher Roald Amundfen in Borjc geboren; — 1890: der Dichter Gottfried Keller in Zürich gestorben.
Briefkasten der Reöaffion.
(Rcchtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
W. G. in Hattenrod. Schriftliche Anmeldungen sind entweder an die Schiffsstammdivision der Ostsee in Kiel, oder an die Schiffsstammdivision der Rordsee in Wilhelmshaven zu richten.
Büchertisch.
— Paul AlverdeS: Reinhold. Oder: Die Verwandelten. Rovellen. 207 Seiten 8°. Leinen 4,50. Georg Müller Verlag, München. (228) — In dem 1897 zu Straßburg geborenen Alver- des scheint eine der wesentlichsten Persönlichkeiten unseres jüngeren Schrifttums heranzureifen; was schon frühere flüchtige Bekanntschaft mit seinen Schriften verhieß, findet sich in diesen Rovellen befräftigt, die sich nicht sowohl durch ihre sttlistische Zucht und sprachliche Kultur auszeich- nen als vielmehr und vor allem durch ihre innere Form und Haltung, die einer Besinnung auf die sensattonssemen Gegenstände echter Dichtung entspringen. Der Untertitel deutet die tiefere Verbundenheit der aus verschiedenen Schaffenszeiten stammenden Erzählungen an, die fast alle auf irgendeine wesentliche Weise vom Schatten des großen Krieges getroffen werden; der Mensch und das bunfle schicksalhafte Gesetz über ihm und seinem kleinen Lebensablauf, das ist das Maß, nach dem diese Rovellen gebaut sind. Und der innere Gestaltwandel, den seine Menschen erleben oder erleiden, wird für Alverdes zum Orgelpunkt der epischen Schilderung. Dies verbindet den jungen Kriegsfreiwilligen Reinhold im französischen Artois, welchen das große Gesetz des Kleistschen Prinzen von Homburg zur menschlichen Reife formt noch an der Schwelle deS Todes, mit dem Stabskapitän der Petersburger Garde vor ©morgen und mit den Wandervögeln Degen und Fiedel; den „Rebenmann" mit dem „Severin" und dem Köbes aus „Allerlieben". < Einige Erzählungen aus diesem Bande sind, wie man sich erinnern wird, auch in unserer Unterhaltungsbeilage erschienen.) — Wer das Vertrauen zur jungen deutschen Literatur noch nicht gesunden oder schon verloren hat: der lese dieses, dem Dichter Ernst Pentzoldt zugeeignete Buch und begreife es als ein Bekenntnis zur strengen Form, zur beseelten und maßvollen Sachlichkeit, welche die öde Reportage überwand und vielleicht einer neuen Romantik vorausgeht. —y—
— Rudolf Herzog. Der Freiherr und die Altstadt. Ein Gegenwartsroman. 384 Sellen. 8°. Ganzleinen 4,80 Mark. Halbleder 6,50 Mark. Verlag der I. G. Co-ttaschen Buchhandlung Rachfolger, Stuttgart und Berlin. (106) — Friedrich von Rott!and, der nach einem stark und sorglos geführten Jugendleben und nach einem schweren Konflikte weltflüchtig sich der angestammten Gesellschaftsschicht entzog
und nach harten ArbritSjahren in der Fremde in die oute aber durch den Krieg gewandelte Heimat wiedcrkehrtc unb da der brüderlichen Sch'chc schwerarbeitender Menschen sich zugeteilt, ist der Träger des wandelvollen Geschehens in diesem Roman. Bon besonderem Reiz ist die Sch .derung der inneren Gemeinschaft des reifen Kämpfers m : einer arbellStüchttgen jungen Frau, die Frohsinn und Lebensfreude in, das Leben des geistig überlegenen Mannes trägt.
— ReclamS Gartenbuch. Herausgegeben von Karl Weinhausen. Mit 15 Abbildungen im Tert. Rr 7148 Geh. 40 Pf., geb. 60 Pf. (ReelamS Univ.-Dibl.l (194) — Das ist ein Buch, in dem alles enthalten ist. waS wirklich wichtig und an- derSwo nicht zu finben ist! Auch der schon erfahrenere Gartenbesitzer wird viele Winke erhalten, buc ihm zeigen, wo er bisher Fehler machte. Und der Anfänger lernt, wie man Wege baut, welche Grassorten man bei dem oder jenem Boden verwenden soll, welche Stauden in den einzelnen Monaten blühen, wie man Obstbaume richtig um- pfropft — und alles daS viele, daS man eben nur lernen kann, wenn ein wirkltch guter Gärtner feine großen Erfahrungen in einfachen, klaren Worten und Sätzen preisgibt.
— SäuglingSghmnastik. Don Major a. D. D. Reumann, Rcurode. 51. biS 60. Tausend. 40 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. 1,20 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. (118.) — Der Verfasser gibt ein erprobtes System der Säuglingsgymnastik, das auch die Reichsanstalt zur Bekämpfung des Krüppeltmns und der Kindersterblichkeit eingeführt hat. Er $eigt, daß daS Krüppeltum vieler Menschen verhindert werden kann, wenn schon beim Säugling mit zweckmäßigen körperlichen Hebungen begonnen wird. Die klaren Anleitungen geben, unterstützt von einem febr instruktiven Bildmaterial jeder Mutter Gelegenheit, in wenigen Minuten dafür zu sorgen, daß ihr Liebling lernt, mit kräftigen, geraden Gliedern durchs Leben zu gehen.
— Jan Ligthart, Pädagogik deS .vollen Lebens. AuS dem Holländischen übertragen von Dr. Wilhelm Henß und mit einer Einleitung versehen von Eor Bruyn, Hilversum. Erschienen in der im Auftrag des Zen- tralinstitutS für Erziehung und Unterricht von Prof. Dr. Peter Petersen herausgegebenen Sammlung „Pädagogik deS Auslands' im Berlage Hermann BöhlauS Rachfolger in Weimar (broschiert 10 Mark, in Ganzleinen 12 Mark). (141) — Mit dieser Auswahl auS den Schriften deS „holländischen Destalo.zi" Jan Ngthart wird eine Ehrenschuld einem Manne gegenüber abgetragen, der in Deutschland bisher kaum Beachtung gefunden hat, und der doch zu den wahrhaft Großen auf dem Gebiete der Erziehungskunst gehört. Ligthart ist ein Arbeitspädagoge allerersten RangeS und zuglech ein Erzieher im neuen Geiste. Alle modernen Ideen im Unterricht und in der Erziehung treten unS in der Pädagogik LigthartS entgegen. Seine Pädagogik ist keine wissenschaftliche Theorie, sondern eine „Pädagogik deS HerzenS" im Geiste Pestalozzis, die begründet ist in der von tiefer Liebe zum Kinde durchdrungenen Erzieherpersönlichkeit. Durch Vertiefung in das eigene Ich und in die Erlebnisse feiner eigenen Jugend findet er zugleich den Ausgangspunkt für eine Erziehung der Erzieher. „Alle Erziehung muß bei den Erwachsenen beginnen." So werden denn auch in Holland die Schriften LigthartS heute noch in Kreisen gelesen, wo man sonst nie etwas über Erziehung lieft und manche sind zu richtigen Volksbüchern geworden.
Aus aller West.
Die vyrmonler Tagung bet Reichoocrbande» Deutscher Tonkünstler und Tstustklehrer e. v.
Der Gelamtvorstand deS RDTM. hat auf seiner Sitzung in Bad Pyrmont zur Frage deS Gemeinschafts- unb Gruppenunterrichts in einer ausführlichen Entschließung die stritte Ablehnurrg des Massen- und Klassenunterrichts nach amerikanischem Muster betont und die Vorzüge des Einzelunterrichts als die UntevrichtSform, die am Zuverlässigsten und schnellsten zur musikalischen Leistung führt unterstrichen. Der Gruppenunterricht, d. h. der gleichzeitige 3nftrumentalunter- richt von zwei bis drei Schülerrr, die gleichzeitige Beschäftigung dieser Schüler die ganze ilnter- richtsstunde hindurch gemeinsam mit dem gleichen Unterrichtsstoff, wird als pädagogische VersuchS- form anerkannt, und es werden Bedingungen ausgestellt, die bei diesem Gruppenunterricht die pädagogische Qualität deS Unterrichts und d'e notwendigen w rl'chaftlichen Forderungen deS Priva'- musiklehrerstandes sichern. Außer diesen Fragen wurden Maßnahmen erwogen, die zu einer wirtschaftlichen Besserstellung des Privaimusillehrer- standcs führen können. Dabei wurden Grundsätze für eine intensive Zusammenarbeit mit den öffentlichen Schulen und ihren Musittehrem aufgestellt, für die baldigst die Förderung durch die Kultusministerien erwirkt werden soll. Die Tagung, zu der außer dem Ehrenvorsitzenden Generalmusikdirektor Prof. Mar von Schilling« Teilnehmer aus allen Teilen des Reiches erschienen waren, stand unter Leitung des Vorsitzenden Amold Ebel.
Mrcklicbe Trackrichten
Israelittsche RellgionSgesellschasl. (Sabbatfeicr den 18. Juli Freitag abend 7.45 Uhr, Samstag vormittag 8.00 Uhr; nachmittag 4.OO Uhr; Sabbat- ausgang 9.25 Uhr. — Wochengottesdienst: morgen« 6.30 Uhr, abends 7.15 Uhr.
Letzte Nachrichten.
Verschiebung des englischen Ministerbesuchs in Berlin.
Reise des Reichskanzlers und Rcichsaußcn» Ministers nach Paris?
Berlin, 16. Juli. (WTD.) Der Besuch der englischen Mini st er in Berlin ist mit Rücksicht auf bk am Montag in London beginnende Konferenz der Srperien der am Hoover-Plan beteiligten Staaten verschoben worden.
Der bereits in der Presse erörterte Besuch des Reichskanzlers Dr. Brüning und des Reichsaußenministers Dr. Turtius in Pa- r i s steht noch nicht fest, doch scheint er i m Bereich der Möglichkeit zu liegen.
Sprechstunden der Redaktion.
1L30 bis 1233 llhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.


