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Soweit es sich um Staatsbesitz handelt, soll er

die Tatsachen nicht bestätigt worden; aber beim

stätigt worden; aoer oeim ooweu cs jio# um vluulwh.9 i«« *-

Frühjahr habe kein Mensch auch nach der Veräußerung nachhaltig durch die

sei erhebung e - Waldo

Die Schlußtagung des Hessischen Landtags

sichtlich des

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Kommt Bata nach Hessen?

liegen eine tschechische Lchuhinvafion.

dern begnügt sich damit, sie zu wiederholen." (Hei­terkeit und Beifall im Zentrum.)

Abg. Baltrusch (Volksnation.)

Einsetzen der Krise im ,

in der ganzen Welt die Entwicklung in lyrem ganzen Llmsang Voraussagen können. Das Auf­kommen aus der Einkommensteuer s- um eine volle Milliarde zurückge

AeichSsinanzminister Dr. Dietrich bezeichnet als den Kernpunkt, dah die Arbeits­losen wieder Beschäftigung erhalten. Das werde aber jetzt nicht mit dem Mittel städtischer Reubauten möglich sein, sondern es komme darauf an, die Städter aufs Land umzusicdeln. Die Boraussehungen der Re­gierung über das Steueraufkommen seien durch

Berlin, 14. Ott. (TU.) Der Reichsverband des deutschen Handwerks und der.Deutsche Hand­werks- und Gewcrbekammertag haben in einer Eingabe an den Reichskanzler zur dritten Rot- verordnung Stellung genommen. Es wird erklärt, das; das Handwerk in den Maßnahmen der Reichsrcgierung den schöpferischen Gedanken ver­misse, der das deutsche Volk aus der unmittel­baren Rot in eine bessere Zukunft weise. Eine grundsätzliche Wandlung der bisherigen Methoden der deutschen Finanz- und So­zi a l P o l i t i k in ihrer Wirkung auf die deutsche Wirtschaft, die namentlich die Lebensfähig­keit des gewerblichen Mittel st andes erhalte und stärke, bleibe dringend geboten. Hin- ' 'tlich des geplanten Wirtschaftsbei- . _ t e 6 wurde die Reichsregierung ersucht, einen sachverständigen Bertrauensmann des Handwerks zu hören.

chenfreundlichen Männer in der Regierung dar. Ihre Bemühungen, unter allen Umständen eine Einigung auf mittlerer Linie herbeizu­führen und die Spaltung des Landes in Zwei feind­liche Lager zu verhindern, scheiterten an der radika­len Haltung der Kammer. Azana rechnet mit der Unterstützung der bisherigen sozialistischen und ra­dikalsozialistischen Minister. Damit wäre in Zukunft der Einfluß der Konservativen und katholischen Elemente innerhalb der Ra­tionaloersammlung gleich Rull, was sich an­gesichts der noch lange nicht beendigten Derfassungs- beratungen entscheidend für die politische Zukunft Spaniens auswirken mühte. Auch die Aufrecht­erhaltung der öffentlichen Ordnung, die bisher in den Händen des als energisch bekann­ten Innenministers Maura lag, wird der neuen Regierung viel zu schaffen machen. Mit Rücksicht auf die offen katholikenfeindliche Haltung der grohen Kammermehrheit beschlossen die der Kirche freundlich gegenüberstehenden Ab­geordneten. insgesamt 52, darunter die sämtlichen Deputierten der baskischen Provinzen sowie alle Agrarier, sich sofort von der Rational­versammlung zurückzuziehen und Ma­drid zu verlassen. Kammer und Regierung stellen also von heute aber lediglich die Vertretung der Linksparteien dar unter Vorherrschaft der extremen Richtungen.

Madrid. 14. Oft (TU.) Die spanische Rational- Versammlung hat nach 14ftündiger stürmischer Sitzung mit 178 Stimmen gegen 59 die Ausweisung der Jesuiten aus Spanien und die Le- schlagnahme ihres Eigentum» be­schlossen. Für die übrigen Religionvgesellschasten wird ein Sondergeseh geschossen, das den religiösen Orden die Ausübung des Unterricht» verbietet und dos die Verstaatlichung ihres Be- sihes ermöglicht. Schliehlich wurde die Aufhebung des Haushalts für Klerus und Kult in der Ver­fassung niedergelegt. Der Ministerpräsident Za­mora und der Innenminister Maura überreich­ten darauf der Rationalversammlung ihr Rück- trittsgesuch. Sämtliche Kabinettsmitglieder ha­ben sich mit Zamora identisch erklärt und den Rücktritt de» gesamten Kabinetts be­schlossen.

Rach längeren Verhandlungen mit den Partei­führern beauftragte der Präsident des Parlaments, Bcsteiro, den zurückgetretenen Kriegsminister Azo na im Ramen der Rationalversammlung mit der B i l - düng einer neuen Regierung. Die Zu- sommensehung des neuen spanischen Kabinetts ist folgende: Ministerpräsidium und Kriegsministerium: A ; a n a; Auswärtige Angelegenheiten: Lerroux; Inneres: Quiroga; Marine: (Bitall; Finan­zen: Prieto; Oefsentlicher Unterricht: Do­mingo; Oeffentliche Arbeiten: Albornoz; Ar­beit: Caballero; Verkehr: Barr los; wirt- schast: d'Olver; Justiz: de Los Rios. Der einzige neue Mann im Kabinett Azana ist somit Marineminister Giralt, Rektor der Zentraluni- verfitat von Madrid.

In politischen Kreisen besürchtet man einen

gung erzielt worden sei. Dehn war zum Dor- wurf gemacht worden, dah er sich vor Zähren in Magdeburg in einer Rede über denOpfer- tod der Gesallcnen abfällig geäuhert habe, wogegen D. Dehn erklärte, er habe nur den Ver­gleich des OpsertodeS der Gefallenen mit dem Optertod Cbristi nicht mitmachen wollen. Hebet die Durchführung des Auszugsbeschlusses ist nichts Räheres bekannt.

Oer Wirtschastsbeirat der Reichsregierung.

Berlin, 14. Ott. (TU.) Heber die Zusam­mensetzung des neuen Wirtschaftsbeirates, in des­sen Beratungen gemeinsam mit der Reichsregie­rung der Reichspräsident zur Festlegung der großen Linien persönlich d e n B o r s i tz über­nehmen will, hat die Reichsregierung bereits m i t führenden Persönlichkeiten _ Füh­lung genommen. Entscheidungen über die Besetzung des Beirates sind naturgemäß noch nicht gefallen. Wie man hört, werden jedoch bereits jetzt die Ramen Geheimrat Schmitz (I.-G.-Farben) und Dr. Paul Silverberg genannt, ferner von den Gewerkschaften Geheimrat Bachem (Arbei- terbanf). Diese Herren sollen bereits ihr ®tn- verständnis gegeben haben. Weiter verlautet, daß für die laufenden Beratungen an Stelle des Reichspräsidenten und in dessen Austrag entweder Reichswirtschaftsminister W a r m b o l d oder Staatssekretär Trendelenburg in Aussicht genommen ist.

Oas Handwerk zur Oritteu Notverordnung.

Sachleistungen in der Arbeitslosenfürsorge. Berlin, 14. Ott. (WTD.) Der Reichsarbeits­minister teilt dos Ergebnis der Verhandlungen mit den beteiligten Kreisen über die Gewäh­rung von Sachleist ungen an Arbeits­lose und über Verbilligungsmaßnahmen zu­gunsten Arbeitsloser und anderer Hilfsbedürftiger mit. Danach soll die allgemeine Belieferung mit Sachleistungen an Stelle von Barleistungen auf Brot, KartoffelnundBrennstoffebe- schränkt werden. Bei der Durchführung sott der Handel eingeschaltet werden. Mit Rücksicht auf die Erfahrungen der Kriegswirt­schaft werden die Fürsorgeträger nachdrücklichst davor gewarnt, die Sachlieferungen i n eigene Regie zu übernehmen. 3n Verhand­lungen mit den Spitzenverbänden der Industrie und des Handels, den Kohlensyndikaten und dem Bäckergewerbe ist eine grundsätzliche Einigung darüber erzielt worden, daß Arbeitslosen Lebens­mittel und Brennstoffe verbilligt abgegeben werden sollen. Der Minister fordert die Für­sorgeträger auf, in Verhandlungen mit den örtlichen Organisationen der Wirtschaft die Maßnahmen für die Arbeits­losen und anderen Hilfsbedürftigen ihres Bezirks im einzelnen zu regeln und dabei eine möglichst umfassende Verbilligung anzustreben.

Oie Deutsche Studentenschaft will die Llniversität Halle verlassen.

Halle, 14.Ott. (TH.) Vorstand und Ferien­ausschuß der Deutschen Studenten­schaf t an der Vereinigten Friedrichs-Hniversität Halle-Wittenberg faßten einen Beschluß, demzufolge sich die Deutsche Studentenschaft Halle gezwungen sehe, die Hniversität Halle zu verlassen. Begründet wird dieser Beschluß damit, daß nach monatelangen Besprechungen zwischen Studenten und Prosessorenschaft in Der Angelegenheit der Berufung D. DehnS auf den Lehrstuhl für praktische Theologie keine Sini-

tritt den Ausführungen der Abg. Dr. Oberfohren und Dr. Frick scharf entgegen. Cs fei eine un­geheuerliche Beleidigung, wenn die in Harzburg vereinigten Gruppen alle anderen Deut­schen als minder oder gar nicht nativ- nal bezeichnen. Scharf zurückzuweisen sei auch der Klassenkampf von oben, Der sich hinter den antimarxistischen Schlagworten verberge. Wer den Versuch machen wollte, ohne oder gar gegen die Arbeitnehmerschaft zu regie­ren, das Tarif- und Schlichtungswesen zu zer­schlagen, der werde die gesamte Arbeitnehmer­schaft in einer Einheitsfront gegen sich sehen. Das Ausland werde nicht Vertrauen zur deut- schen Wirtschaft gewinnen, solange bei uns nach Harzburger Methoden der Kampf gegen eigene Volksgenossen in so gehässiger Form geführt wird. In der jetzigen wirtschaftlichen Rotzeit sei das richtige Funktionieren der Sozialpolitik noch not- toenöiQer als sonst.

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Ladenschluß am Heiligabend.

Darmstadt. 14. Olt. Im Hessischen Land­tag erklärte zu dem deutschnationalen Antrag betreffend Ladenschluß am Weihnachtsabend Mi­nister Kore11, daß Hessen im Reichsrat noch weitergehende Maßnahmen vertreten habe. Wenn dennoch ein Rückschritt eintreten sollte, dann könne die Landesregierung das nicht verhindern. Abg. Kunkel (DVP.) wünscht Rücksichtnahme ans die Bedürfnisse der Laden­geschäfte. die erfahrungsgemäß von der Ar­beiter- und Angestelltenschaft erst spät aufgesucht werden. Abg. Wesp (Ztr.) stimmt dem An- trage zu. der alten Zentrumsforderungen ent­spreche. Abg. Frau Heraeus (Dntl.) bittet um Zustimmung zu ihrem Antrag, der berech­tigten sozialen Wünschen und anzuerkennenden Ansprüchen der Wirtschaft gerecht werde. An­gesichts der zunehmenden Veranstaltungen am Sonntagvormittag sei die schärfere Heilighaltung der Feiertage notwendig. Der Antrag wird durch die Regierungsantwort für erledigt erklärt.

Oas Naturschutzgesetz.

Abg. Dr. Müller (Ldbd.) erklärt die Zu­stimmung feiner Fraktion zum Raturschutzgesetz. Lediglich Artikel 22 lehne Der Landbund ab, da es genüge, wenn die Regierung ihre Beamten in den Zeldbereinigungskommissionen entsprechend anweise. Eine neue kostspielige Instanz brauche man nicht einzurichten. Abg Blank (Zentr.) fordert ebenfalls Wiederherstellung der ursprüng­lichen Fassung des Artikels 22. Das Gesetz wird dann in der Ausschußsassung verabschiedet. Artikel 22 wird von der Rechten und der Mitte in der ursprünglichen Fassung wie- derhergestellt, die lautet:Die Vollzugs- kommissionen der Feldbereinigung haben unter Mitwirkung von Sachverständigen Bodengestal­tungen, die dem LandschastSbild ein besonderes Gepräge geben, sowie unter der gleichen Voraus­setzung Hecken, Büsche, einzelne Bäume und Daumgruppen möglichst zu erhalten."

Finanz- und Wirffchastssragen

Für die Herabsetzung der Gebühren und Aufschläge insolge der Gehaltskürzungen der Staatsbeamten setzt sich Abg. Niepoth (DVP.) energisch ein. Die Regierung habe nicht nur die moralische, sondern auch die gesetzlich verankerte Pslicht, diese Senkuna oorzunehmen. Das habe die Regierung für die gesetzlich sestgelegten Fälle aner­kannt. Analog der 1926 erfolgten Erhöhung der Ge- bühren und der Kosten müsse jetzt die Herabsetzung erfolgen. Abg. Kunkel (DVP) halt seinen An­

trag auf Sondergebäude st euererlaß bzw. -ermäßigung beim Umbau von leerstehenden Groß­wohnungen in Kleinwohnungen aufrecht. Der Re- aierungshinweis auf Steuererleichterungsmöglich­keiten im Gesetz genüge nicht. Die Regierung möge eventuell dem preußischen Beispiel der Umbau- Zuschüsse folgen. Ministerialrat Dörr er­widert, dah die Regierung bereits alles Mögliche zum Anreiz des Umbaues und zu Steuerermäßigun­gen bei größeren Reparaturen und Umbauten ge­tan habe! Dem Antrag könne die Regierung nicht zustimmen. Abtz. Dr. Riepoth hält es für un- verständlich, daß die Regierung den Antrag ablehne, der den Staat nichts koste und dem Handwerk eine Arbeitsmöglichkeit schaffe.

Zu dem Antrag D o n a t (Dem.) betr. Arbeits- beginn in Bäckereien erklärt Abg. Kunkel (DVP), die Bäcker hielten am Rachtbackoerbot fest. Im Sommer genüge zur Versorgung der Ver- braucher dieVorverlegungdesVerkauses umeinehalbeStunde. Dann müsse allerdings die Arbeitszeit eine Halde Stunde oorverlegt werden, weil sonst die Bäcker der .Konkurrenz der mit Auto­maten ausgerüsteten Brotfabriken erliegen würden. Abg. Dr. Werner (NSDAP.) hält eine Rücksicht- | nähme auf die Erntezeit beim ländlichen Ladenschluß 1 für angebracht. Wer das Nachtbackoerbot aufheben wolle, leiste dem Großkapital Vorspanndienste

Weiterberatung am Donnerstag.

Veräußerung staatlichen Grundeigentums.

Der Finanzausschuß billigt die Regierungsvorlage.

Darmstadt, 14. Oft. (WHP.) Am Mittwoch­nachmittag trat der Finanzausschuß zusammen, um sich mit einer Regierungsvorlage zu befassen, in welcher der Finanzminister ganz überraschend um die Ermächtigung ersucht, »bis zu 6 173 Hektar Wald- und Feldgrund stücke einschließlich zugehöriger Wirtschaftsgebäude zu veräußern, vorbehaltlich jedoch einer jährlich vorzulegenden besonderen Rachweisung über die Veräußerungen auf Grund dieser Ermächtigung. Soweit der Erlös nicht zur Schuldentilgung dienen sott, bedarf seine Verwendung der Zu­stimmung des Landtages." Der Finanzminister sagt, daß in den letzten drei Jahrzehnten der Staat, zum erheblichen Teil aus Anleihe­mitteln, 6173 Hektar Wald erworben hat. Die Höhe der kurzfristigen Verschul­dung des Lande« läßt es erwünscht erscheinen, einen Teil des derzeitigen Wald- und Feld- besitzeS bis zum gleichen Flächenbetrag bei ge­eigneter (Belegenl>eit wieder abzustoßen.

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in Caputh angesprochen und nach Dem Wege nach Potsdam gefragt hatte.

Der GolDverlust der Bereinigten Staaten.

Der Goldverlust der Vereinigten Staaten be­trägt jetzt annähernd 567 Millionen Dollar, wo­von der größte Teil während der letz­ten v ier Wochen abgezogen worden tft. Damit haben die Vereinigten Staaten 8 0 v. H. des Goldes eingebüßt, das sie in den letzten zwei Jahren empfangen hatten. Zu Ge­rüchten, daß in Europa die Sicherheit des Dollars angezweifelt wird, wird bemerkt, dah der ameri­kanische Goldvorrat noch immer 4,5 Mil­liarden Dollar übersteige, was eine 90prozcntige Deckung des Rotenum­laufes bedeutet.

Tarifverhandlungen im Siegerländer Bergbau.

Die Tarifverhandlungen f ü r den Siegerländer Bergbau sind ergebnislos verlaufen. Reue Verhandlungen wurden für den 16. Oktober anberaumt. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, beabsichtigen die Unternehmer, heute sämtlichen Bergarbeitern zu kündigen, um durch diese Maßnahme, von der 4000 Mann betroffen würden, freie Hand in den Tarifverhandlungen zu bekommen. 3m benach­barten Sill gebiet ist eine Einigung über eine fünfprozentige Lohnkür­zung zustande gekommen.

Marga von Etzdorf zum Rückfluge nach Deutschland gestartet.

Die deutsche Fliegerin Marga v. Etzdorf, die sich sechs Wochen in Tokio auf gehalten hatte, ist auf dem Flugplatz Haneda zum Rückflug über Osaka Korea ChinaIndien ge­startet. Eine große Volksmenge jubelte der Ftte- lerin herzlich zu. Fräulein v. Etzdorf beabsichtigt, ich einige Wochen in Osaka aufzuhalten, wo ic das landschaftlich schöne Kansai-Debiet auf« uchen wird.

Omnibusunglück in Der Schwei',.

Infolge Platzens eines Vorderrcife.nS über­schlug sich bei Giffers (Freiburg-Schweiß) ein Ver- kehrsomnibuS, mit dem Cepr er inanen an­der deutschen Schweiz einen AuSfttug ge­macht hatten. Der OmnibuSführer ' und vier Lehrerinnen büßten ihr Leben eim.

Vorsicht ist Der bessere Teil Der lap ferkelt.

Chinesische Wegelagerer hoben einen nach Peking fahrenden Personen/zug der Peking-Mukden-Eisenbahn ' zwilchen Tahuschan und Kupangtse überfallen und die 2000 Fahrgäste, darunter mehrere 'Ausländer. { völlig ausgeplündert. Die militärische Bedeckung deS Zuges leistete keine n Wider­stand, sondern schloß sich für die Trauer des Heberfalles in einem der Eisessibahn« wagen ein.

Tod in den Bergen.

Dor einigen Tagen wurde die Leic^-e des in den ZillertalerDeraen vermiß, ten Rürn« berget ReklamechesS Reinhold Zisch am Fuße der Wände des Großen Mörchner au^sgefundcn. Zisch hatte, trotzdem er vom Wirt d er Greiz« Hütte wegen deS schlechten 'Wetters gewarnt worden war, einen A11 Eingang über die Mörcher Scharte zur Berliner Hütt« unternommen. Dabei dürste er sich iiyn ^köel verirrt haben und an einet absOissijcgen Stell« abgestürzt fein. e

Polen verurteilt einen deutschen Kriminalbeamten.

Zehn Jahre Zuchthaus wegen angeblicher Spionage

Osktowo, 14. Oki. (IDIB.) Bor mehreren Mo­naten wurde Der Deutsche Kriminalbeamte Anton P r e i ß aus Ramslau in Oberschtesien, Der bei Glausche, Kreis Kempen, versehentlich Die polnische Grenze überschritten hatte, von einem polnischen GrenzsolDaten entwaffnet unD fe ft genommen. Bor Dem Bezirksgericht in Ostrowo fanD gestern Der Prozeß gegen Preiß statt, in Dem Die Oeffentlichkeit ausgeschlossen war. ver Angeklagte, Der sich seit nunmehr fünf Monaten in Untersuchungshaft befanD, sah sehr angegriffen aus. Rachmittags wurde Das Urteil verkündet, Da» ihn ju zehn Jahren Zuchthaus verur­teilt. Vie milDernDen Umstände wurden ihm ab­gesprochen. In Dem Urteil stellte da» Gericht fest. Daß Preiß Der Spionage überfüfyrt sei. Aus seinen bei ihm oorgefunbenen Rotizen gehe Da» Deutlich hervor, Daß er }u Spionagezwecken nach Polen gekommen sei, zumal er Dem Deutschen politischen RachrichtenDienst angehöre. Der BetteiDiger hat gegen Das Urteil sofort Berufung eingelegt.

Aus aller Welt.

Oie Eisenbahnanschläge bei Jüterbog und Bia Torbagy.

Die Wiener Kriminalpolizei ist der Ansicht, dah Matuschka bei den verschiedenen Eisenbahn­anschlägen als alleiniger Täter in Be­tracht komme. Die Existenz des grohen Hnbekann- ten, den Matuschka Bergmann nannte, wird stark bezweifelt. Wenn auch noch einige andere Fragen aufzuklären seien, fo erscheine hinsicht­lich der Anschläge bei Jüterbog und Dia Tor­bagy die Kette der-Jndizien geschlos- s e n. Ferner soll die Untersuchung schon stich­haltige Grundlagen für das Motiv Der Attentate erbracht haben. Es ist der Verdacht aufgetaucht, dah Matuschka auch den An­schlag gegen den Kölner Schnellzug im Frühjahr d. 3. begangen haben könnte, da er sich in der kritischen Zeit nicht in Wien befun­den hat. 3n der Ortschaft Caputh bei Pots­dam. die schon in den ersten Erörterungen über das Jüterboger Attentat genannt wurde, und wo erst vor wenigen Tagen grö­ßere Spreng st offmengen gefunden worden sind, hat ein dort wohnhafter Chauffeur, der als zuverlässig gllt, dem AmtSvorsteher mit- geteilt, er erkenne in den veröffentlichten Bil­dern des Matuschka einen Mann, der ihn zwei Tage nach dem 3üterboger Anschlag

Forstverwaltung bewirtschaftet werden.

Rach der forstwirtschafllichen Bodennutzungs- ' ' ...j von 1927 betrug der gesamte ___ddestand Hettens 241 782 Hektar, da- gange 'n.' Die' d^utschnationalen Angriffe wegen I von waren 76 432 Hektar, also 3 1 6 P r s> S e n t der A n l e i h e p o l i t i k sind unberechtigt, denn in staatlichem Best tz 3nzwischen fird) aber die jetzt übernommene Anlciheermächtigung stammt weitere Forste vom Staa angekauft wor- noch aus der Zeit, in der die Regierung eine den, m Oberhessen und auch rm Odenwald un deutschnationale Führung hatte. An vergangenen 3ahr für etwa 3 Millionen Mark, den Angaben von deutschnationaler Seite über Die Vorlage wurde bei Stimmenthaltung der die Höhe der deutschen Schulden ist kein wahres Volkspartei angenommen. Don volkspartei- Wort aber solche unrichtigen Angaben können ttcher Seite wurde betont dah man gründ atz- sehr schädigend für Deutschland wirken. (Hört! lich der Meinung sei, die Regierung mule alles Hört!) Das EchoderAuslandpresse zeigt, versuchen, um die kurzfristige Ver>chuldung zu in welche Gefahr Dr. S ch a ch t das deutsche Volk konsolidieren. Das zehige Vorgehen der Regie- gebracht hat. Viele ausländische Blätter trugen rung beweise, dah ^e Volkspartei in der Der- die Heberschrift:Die Deutsche Reichsbank in- gangenheit recht gehabt habe, als sie legliche solvent" Die LondonerTimes" schrieb:Die Ausgabe von der Bereitstellung von langfristigen Rede von Dr. Schacht war darauf berechnet, zu | Geldern abhängig gemacht tollen wollte, zerstören, was noch an deutschem Kredit übrig­geblieben ist." (Lebhaftes Hört! Hört! bei der Mehrheit.) Sie (nach rechts) können auf die Regierung schimpfen, soviel Sie wollen, aber

Sie dürfen nicht Dinge machen, die dem deutschen D a r m st a D t, 14. Oft. Der Abgeordnete wesp Volk die Wirtschaft zerschla gen. Der (gentr j und Fraktion hat im Landtag folgende An-

Lärm auf der rechten Seite steigert sich so, daß , an bic Regierung gerichtet: Gerüchtweise ver-

der Minister trotz größten ©hmmau^anbed kaum tschechoslowakische Schuh-

durchdringen kann. Er ruft der Rechten zu. Mit ,» n f n nn<. -znfjn pine t ; 11 a ( e

Ihrer Politik der Partei bedrohen Sie die Politik fabr if an t Bat a aus Zylm eine J 1

des Staates. Gegen 17,30 Hhr wird die feiner Schuhfabrik nebst Schuhreparaturwerkstatte in Weiterberatung auf Donnerstag vertagt. Darmstadterrichten will. Diese Filiale wurde

-- nicht nur die einheimische Schuhfabrikation, sondern auch das einheimische Schuhmacherhandwerk, das um seine Existenz einen Berzweislungskampf führt, sehr

Extremer Kurs in Spanien.

EäSSSÄEäB: Linksruck, da Azana als sehr radikal und revo- Lederindustrie und im Schvhwachergewerbe beschäs- lulionär bekannt ist. Azana ist Der Lhes Der sog. "gten Arbeiter Durch Lrrichtu g g

republikanischen Aktion unD verwaltete nannten Filiale in Hessen eine neue (Bef h r. im zurückgetretenen Kabinett Das Kriegsministerium, wir fragen Daher an: der««,

gamora uni> Maura fteUlen befanntlld) Me beiden Jihalgrunbung de, au-Iandischen fflroifabrltaalen einzigen r e ch t s r e p u b l i k a n i s ch e n unD fit- 3U verhinDern?