Ausgabe 
15.7.1931
 
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In diesen Tagen wurde an der Küste von Warnemünde das zweite deutsch-dänische Fernsprechkabel aus» gelegt, das sich zur Bewältigung des immer stärker werdenden Fernsprechverkehrs zwischen Deutschland und den ftandinavischen Ländern als nötig erwiesen hatte. Das im Jahre 1888 gelegte alte Kabel ist durch das Seewasser so zerstört worden, daß es von einem Kabeldampfer ausgenommen worden ist.

Kreis Wetzlar.

ch Wehlar, 14. Tie Kreisbauern­schaft hat jetzt die Richtlinien über die diesjäh­rigen Druschpreise herausgegeben. Die Druschlohne sollen eine Senkung von 15 Prozent erfahren. Für eine bvzöllige Maschine mit Strohpresse und Binder sollen bei Gestellung von drei Arbeitern 6 Mark pro Stunde gezahlt werden. Bindegarn und Betriebsstoff sind von dem Landwirt zu stellen. Der O b st- u n d G a r- tenbauverein für den Kreis Wetzlar hat für seine Mitglieder eine Bücherei eingerichtet.

Es sind 18 Werke aus allen Gebieten des Obst- und Gartenbaues in 35 Exemplaren vorhanden.

Kreis Biedenkopf.

T Waldgirmes, 14. Juli. Die Gemeinde­vertretung beschloß in ihrer jüngsten Sitzung, den Preis für Licht ström von 45 auf 50 Pfennig zu erhöhen. Der Mindestsatz von 12 Mark fällt fort. Die Erhöhung wird damit begründet, daß die Gemeinde genötigt ist. das vor 19 Jahren in Aluminium angelegte Ortsnetz in Kupfer umzubauen.

SJ.-fporl

Aamhaste Leichtathleten in Gießen.

Die nationalen Wettkämpfe der Spielvereinigung 1900

Eine glänzende Besetzung der Kurzstrecken ist durch Meldung der Frankfurter Sportgemeinde Eintracht und des Sportclubs 1880 Frankfurt am Main gegeben. Die Erstgenannte entsendet ihre vollständige 4 X 100°Meter--Meisterschafts- staffel mit Eidracher, Mehner, Mähr­lein und Nie rin ann. Für SC. 1880 starten wieder die altbekannten Sprinter Frantz, Schmalz und Blum. Ebenfalls aus Frank­furt, und zwar von dem stark in Bordergrund ge-- tretencn J.-G^-Sportverein kommen die talen­tierten 400- und 200-Meter-Leute Jonas, Maerten und Husch.

Erfolge -er Heffenturner.

Aegimentssportsest im Sennelager.

Beim Regiments sportfest im Sennelager, wo sich zur -Zeit auch das Gießener Bataillon aufhält, konnten verschiedene Hessenturner im Rahmen der Wettbewerbe der Soldaten erfolgreich sein. Die Wettkämpfe bestanden in einem Gerätesieben- lampf. 1. Sieger (Regimentsmeister) Titelvertei­diger von 1930 wurde Unteroffizier Burkart, Mitglied des Tv. von 1846 mit 105 Punkten: 2. Sieger Unteroffizier Götsch (Marburg) mit 104 P.; 3. Sieger Oberschütze Becker (Tv. 1846) mit 100 P.; 4. Sieger Grenadier Mager (Mtv.) mit 95 Punkten.

Königsschießen derSchühengesellschastil9r6 in Gießen

Am Sonntag hielt die Schühengesellschast 1926 Gießen e.G. chr diesjähriges Königsschie- ßen ab. Die Königswürde für das Jahr 1931/32 errang Schühenbruder Hans Schmitz, während Theo Schneider 1.Ritter und Heinrich Blum 2. Ritter wurden.

Llniversiiäi Köln Fußballmeister.

Im Wiederholungsspiel um die Deutsche Hochschul-Fußball-Mei st erschaft siegte in Braunschweig die Universität Köln über die Uni­versität Berlin mit 3:1 (2:0) Toren. Die erste Be­gegnung endete unentschieden 1:1.

Max Gchmeling außer Gefecht.

Mit ein Grund für die schnelle Heimkehr des Weltmeisters Max Schmeling war der Wunsch, einen deutschen Spezialisten wegen der im Kampf gegen Stribbling erlittenen Augenverlehung auf­zusuchen. Max Schmeling begab sich in Berlin zu dem Universitäts-Professor Dr. Adam, der innere Verletzungen des Augapfels feststellte, die durch einen Stoß mit dem Daumen von Stribb- lings rechter Hand verursacht worden sind. Dr. Adam hat dem Weltmeister bis auf weiteres jegliche boxerische Tätigkeit, auch das Training, untersagt, da sonst die Sehkraft des Auges gefährdet wird.

Handball im Gau Hessen (O. T.)

Tb. Großen-Linden l Tv. Klein-Linden I 7:2 (1:1).

Mit obigem Resultat muhten sich die Klein- Lindener in Grohen-Linden geschlagen bekennen.

Bis zur Pause konnten sie den Kanrpf noch offen­halten. In der 2. Spielhälfte waren die Gäste dem Tempo nicht mehr gewachsen und nach zehn Minuten lautet die Partie bereits 7:1 für die Einheimischen. Kurz vor Schluß kam Klein-Linden durch einen Strafwurf zum 2. Erfolg.

Klein-Linden I Krofdorf l 15:2.

Am Sonntag spielte die erste Handballmann­schaft des Tv. Klein-Linden gegen die gleiche des Tv. Krofdorf auf dem hiesigen Sportplatz^ Ob­wohl die Klein-Lindener mit vier Mann Ersah antreten mußten, konnten sie Krofdorf mit 15:2 (Halbzeit 3:1) besiegen. Rur in der ersten Halb­zeit konnte Krofdorf den technisch überlegenen Klein-Linden fühlbaren Widerstand entgegen­setzen. Das Ergebnis des nicht gerade schönen Spieles hätte nicht so hoch ausfallen müssen, wenn sich nicht Krofdorfs Tormann in der zweiten Halbzeit zeitweise völlig passiv verhalten hätte.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen I Heuchelheim I 1:1.

Das Spiel fand am Sonntag auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 statt. Beide Mannschaften komplett, lieferten sich ein sehr schönes Spiel. Heu­chelheim war in der ersten Spielhälfte etwas bes­ser, die Gießener wußten sich aber der wuchtigen Angriffe zu erwehren. Allmählich kam Gießen mehr in Fahrt, konnte jedoch bei der sehr guten Abwehr des Gästehüters nichts zählbares mehr er­reichen. Mit einem Unentschieden 1:1 trennte man sich.

Gießen kvmb. Großen-Duseck I 3: 4.

Am Samstagabend standen sich die beiden Mannschaften auf dem Trieb im Freundschaftsspiel gegenüber. Gießen, mit sieben Spielern seiner ersten und vier Spieler seiner zweiten Mannschaft, lieferte den Gästen ein schönes Spiel. Abwech­selnd kamen beide Tore in gefährlich? Bedrängnis. Großen Duseck konnte durch seine forschen Angriffe immer wieder aufholen und bei Schluß' als Sieger den Platz verlassen.

Wieseck I Naunheim! 3:5.

Naunheim, stark verjüngt, lieferte ein sehr gutes Spiel. Bei den Einheimischen versagte der Tor­hüter, und außerdem zeigte die Mannschaft einige bedenkliche Schwächen. Wieseck ging bald in Füh­rung. Naunheim glich jedoch schnell aus, übernahm seinerseits die Führung, um schließlich bis Halb­zeit das Resultat auf 1:3 zu stellen. Auch nach Seitenwechsel sah man weiter ein flottes Spiel und Wieseck lag nun mehr im Angriff. Durch einen Fehler des Torhüters kam Naunheim zum vierten Tor. Dann setzten aber die Einheimischen dem Schlußtrio der Gäste schwer zu. Dis Schluß konnte Wieseck zwei Tore aufholen, während Naunheim einen fünften Treffer zu erzielen ver­mochte.

Allendorf I Staufenberg I 6:2.

Am Sonntag trafen sich diese beiden Mann­schaften in einem Gesellschaftsspiel. Nach dem Anpfiff entwickelte sich ein flotter Kampf. Aus dem Gedränge heraus fiel für Allendorf das Führungstor, der Ausgleichstreffer ließ aller­dings nicht lange auf sich warten. Bei Halb­zeit stand das Spiel 3:2 für Allendorf. Trotz eifrigster Gegenwehr der Staufenberger vermoch­

ten die Allendorfer während der zweiten Halb­zeit noch dreimal erfolgreich zu sein.

Handball.

Wieseck! Gießen! 2:2.

Am Samstagabend lieferten sich diese Gegner auf dem Wiesecker Platze ein sehr schönes Spiel. Gießen ging bald in Führung. Der Ausgleich lieh aber nicht lange auf sich warten. In schönem ausgeglichenem Spiele konnten beide Parteien noch je einmal erfolgreich fein und trennten sich mit einem gerechten Unentschieden.

Tennisplatz-Einweihung.

Am vergangenen Sonntag konnte die Freie Ten­nisvereinigung Gießen ihren neu errichteten Platz seiner Bestimmung übergeben. Am Sonntagnach­mittag fand die feierliche Einweihung der Anlage im Beisein von Vertretern der Behörden, des Kreisamtes, der Stadt Gießen, der Gemeinde Wieseck und des Bezirkes, sowie der Vereine von Gießen und Wieseck statt. Der Vorsitzende der Vereinigung, Herr Kunzemüller, begrüßte die Gäste und dankte allen Förderern des Werkes. Oberregierungsrat Ritzel, der als Vertreter des Kreisamtes Gießen, sowie auch für den Vertreter der Stadt Gießen, Bürgermeister Dr. Seid, sprach, beglückwünschte die Vereinigung zur Voll­endung der schönen Anlage. Bürgermeister S ch o m b e r beglückwünschte die Vereinigung im Namen der Gemeinde Wieseck. Es sprachen dann noch ein Vertreter des dritten Bezirkes, der Freien Turnerschaft Gießen, der Tennisvereinigung Offen­bach a. M. und die Tennisvereinigung Frankfurt am Main. Im Anschluß daran wurde ein Se­rienkampf zwischen Frankfurt a. M. und Gießen ausgetragen, den die Gäste mit 10:2 Punkte bei 73:52 Spielen für sich entscheiden konnten.

Die Einzel-Resultate sind: Gemischtes Doppel 6:1, 4:6, 6:4; Sportlerinnen-Einzel 6:4, 6:2; Sportler-Einzel 6:4, 6:4; Sportler-Doppel 7:5, 7:5; Sportlerinnen-Doppel 4:6, 8:7, 6:3. Eine stattliche Zuschauermenge folgte mit großem In­teresse den Kämpfen.

Kurze Sporinoiizen.

Das Handballspiel Stadtmann­schaft gegen Universität fand nicht am gestrigen Dienstag, sondern findet vielmehr heute, Mittwochabend auf dem Universitätssportplah statt.

2 6. Ruderregatta. Wir werden gebeten, berichtigend darauf hinzuweisen, daß es sich bei der Mannschaft des RuderclubsHassia", die den Anfängervierer gegen den Verein Rudersport 1913 Gießen gewinnen konnte, nicht um eine Senior- mannschaft handelte.

Wirtschaft.

Z.-G.-Farben

im zweiten Vierteljahr 1931.

Der in der Generalversammlung der IG. - Fa r be nin du st r i e - AG. erstattete Bericht über die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres kennzeichnet auch das zweite Vierteljahr 1931.

Farbstoffe und Färbereihilfsprodukte erwiesen sich weiterhin gegenüber den Krisenauswirkungen als widerstandsfähig und konnten sich auch im Sreiten Vierteljahr im ganzen gut behaupten.

erbesserter Absatz im überseeischen Geschäft konnte den Ausfällen auf anderen Märkten be­gegnen.

Bei Chemikalien hat sich gegenüber den Vor­monaten nichts geändert.

Düngemittel und technischer Stickstoff zeigen für das gesamte Düngejahr geringeren Umsatz, ob­gleich das Geschäft im zweiten Quartal etwas stärker anzog. Die 'Verhandlungen über eine Fort­setzung der im Vorjahre getroffenen internationa­len Verständigung haben bisher noch nicht zu einem Ergebnis geführt.

Phvtographika weist im Amateurgeschäft die er­wartete saisonmäßige Belebung auf.

Pharmazeutika hegt weiterhin günstig. Die manche Ueberfeemärfte beeinträchtigende Gestal­tung der Valutaverhälltnisse konnte durch Fort­schritte auf anderen Märkten voll ausgeglichen werden. Auch die Entwicklung des Pflanzenschutz­geschäftes nahm den gewünschten Verlauf.

In Kunstseide zeigte sich lebhafte Nachfrage. Die wichtigsten deutschen, holländischen, schwei­zerischen und italienischen Viskoseseidenerzeuger haben für den deutschen Markt ein Verkaufssyn­dikat gebildet. Der Verkauf für Deutschland geht ab 1. August 1931 auf die Kunstseide-Verkaufs­bureau-GmbH., Berlin, über. Gleichzeitig wurde zwischen der JG.-Farbenindustrie°AG. und den Firmen I. P. Demberg-AG. und Fr. Küttner-AG. ein Kupferseide - Syndikat gebildet, dessen Gel­tungsbereich über den deutschen Markt hinausgeht.

Bei der mit der IG.-Farbenindustrie durch In­teressengemeinschaft verbundenen Sprengstoff­gruppe wurden inzwischen von den Generalver­sammlungen der beteiligten Firmen die Fusions­verträge genehmigt, so dah durch das Aufgehen einer Reihe von Gesellschaften in der Dynamit- AG. vormals Alfred Nobel & Co., Hamburg, Köln, eine Vereinfachung der Geschäftsführung erreichbar ist.

Die sinanzielle Lage ist nach wie vor günstig, um so mehr, als keinerlei Bankverpflichtungen! bestehen.

Verbot des handelsrechtlichen Lieferungsgeschästes in Getreide.

Berlin, 14.Juli. (WTB.) Der Börsenvorstand zu Berlin, Abt. Produktenbörse, hat ange­ordnet, daß handelsrechtliche Lieferungs­geschäfte in Getreide in dieser Woche nicht abgeschlossen werden dürfen und verboten sind. Die Prompt- und Lokonotierungen der Produkten­börse finden wie üblich statt.

Der Börsenvorstand hat die auswärtigen Börsen von diesem Beschlüsse in Kenntnis gesetzt.

* Ermäßigter Weizenzoll bis 3 1. Juli in Kraft. ImReichsanz." Nr. 161 vom 14. Juli wird eine Verordnung veröffentlicht, nach welcher die Weizenzollermäßigung auf 20 Mark je Doppelzentner bis zum 31. Juli d. I. verlängert wird. Das für diese Zeit zur Einfuhr zugelassene Kontingent beträgt 5 Prozent derjenigen in- und ausländischen Weizenmenge, die in dem Viertel­jahr April/Juni 1930 von den Mühlen vermahlen wurde, die überhaupt Auslandweizen für ihre Produktion verwendet haben, während für die Zeit vom 16. Juni bis 15. Juli W Prozent einge­führt werden können. -

* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 - 100) stellt sich für die Woche vom 6. bis 11. Juli auf 75,7, gegenüber 78,7 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 69,8 (73,9), Gruppe verarbeitende Industrie auf 65,9 (68,6) und Gruppe Handel und Verkehr auf 98,1 (100,6).

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.^ 15. Juli. Es wurden no­tiert: Weizen 290 (nominell); Roggen 240 (no­minell); Wintergerste, neue Ernte 185 bis 190; Hafer, inländischer 200; Weizenmehl, südd., 40,50 bis 41,25; Roggenmehl 32 bis 33, Weizen­kleie 10,60 bis 10,75; Roggenkleie 11,25 Mark. Tendenz: lustlos.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 14. Juli. Der Auftrieb des gestrigen Pferdemarktes war gering; es standen nur zirka 300 Pferde zum Verkauf. Der Handel war schleppend, die erzielten Preise ttachgebend. Infolge der Erntearbeiten fehlten die Käufer aus landwirt­schaftlichen Kreisen fast vollkommen. Gegen Schluß konnte man auch Käufe unter Handelsleuten beob­achten. Es verblieb geringer lleberftand.

Eewinnauszug

4. Klasie 37. Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr________________Nachdruck verölen

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

2. Ziehungstag 14. Juli 1931

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

4 Gewinne ju 5000 W. 195814 373685

4 Gewinns ju 3000 M. 171348 349663

8 Gewinne,u 2000 M. 17714 88481 329113

379327

24 Gewinne ju 1000 M. 49896 59235 73890

108134 130762 187151 205638 225971 230290 268777 311834 330644

30 Gewinne,u 800 M. 61375 62568 93136 106270 133356 164854 166292 200715 219855 284681

299758 313389 855819 360979 390859

56 Gewinne,u 500 M. 33161 38824 50560

52261 53667 77418 136943 142727 151156 184574 210194 211795 212006 229991 234058 238043

239949 246914 263098 316245 317910 320072

333804 341795 354972 372446 374343 383020

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinne zu 50000 M. 133280

4 Gewinne zu 10000 M. 69925 196860

2 Gewinn« zu 5000 M. 376174

4 Gewinne zu 3000 M. 122815 260641

6 Gewinne zu 2000 M. 186257 189007 213452

24 Gewinne zu 1000 M. 76566 98516 136999

145787 164144 169800 170272 202760 287109

288949 325388 336224

46 Gewinne zu 800 Ai. 14795 35179 39636 49663 67399 79182 94013 95702 97559 109164 129044 134578 149900 165752 212669 215343 241677

336239 356734 361020 362136 371302 371885

36 Gewinne zu 500 M. 20926 73668 82520 88193 106046 113437 120087 126284 130029 139241

148435 168911 267404 307081 353382 357291

370271 392284

In den letzten Tagen wurde unser Strahenbild durch einen Trupp Soldaten belebt, der zur Armee der Flitsoldaten gehört, um daran zu erinnern, wie wichtig es ist. die schädlichen und lästigen Insekten zu vernichten. Diese Umzüge stehen im Zeichen einer ernsten Aufgabe, die von größter Bedeutung für die Volksgesundheit ist. Wissenschaftliche Forschungen in der neueren Zeit haben ergeben, daß viele Infektions-Krankheiten bei Mensch und Tier durch Fliegen, Mücken und anderes Ungeziefer übertragen und verbreitet werden. Deshalb wird in der letzten Zeit von Be­hörden und Privaten so viel Wert auf die Ver­nichtung des Ungeziefers gelegt. Mit Flit steht ein Hilfsmittel zur Verfügung, das eine radikale Vernichtung von Fliegen, Stechmücken, Ameisen und sonstigen Schädlinge aus dem Jnsektenreich gewährleistet. 4667V

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Rödgen für Rechnungsjahr 1931 liegt vom 16. bis einschließlich 22. Juli l. I. auf unserem Büro zur Einsicht der Interessenten und Erhebung von Einwendungen offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, 3u der auch die Ausmärker beizutragen haben. 4694V

Rödgen, den 14. Juli 1931.

Bürgermeisterei Rödgen. Wagner.

Bullenverkauf.

Jreifag, den 17. Juli 1931, nachmittags %2 Ahr, soll ein junger Bulle auf dem Submissionsweg verkauft werden. Bedin- gungen werden vorher bekanntgegeben. Angebote mit der Aufschrift Bullenoerkauf müssen bis längstens am 17. Juli 1931, nachmittags Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei eingereicht werden.

Göbelnrod, den 15. Juli 1931. 4697V

Hessische Bürgermeisterei.

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Gr.Sendung Einmachgnrken, Stck. v.L) an, Salatgnrken, Heidelbeeren, Himbeeren, Jo­hannisbeeren, Stachelbeeren und Sauer­kirschen eingettoifen. 04065

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