milienangehörigen und der Lehrlinge, Gesellen und Angestellten in Deutschland etwa 15 v. H. der Gesamtbevölkerung ausmacht. Bei Betrachtung dieser Ziffer sagt der deutsche Unter- suchungsausschuh. „daß bei der Bevölkerungsentwicklung und der großkapitalistischen Steigung der Zeit man sogar von einer relativen Aufwärtsentwicklung des Handwerks sprechen müsse!
Das neue Handwerkergeseh von 1928 hat sogar den Begriff des Großhandwerks anerkannt, nämlich einer Betriebsart, welche in die alte Betriebsform des Handwerks die gelegentliche schematische Maschinenarbeit in Verbindung mit höher organisiertem kaufmännischen Absatz einführte. Ja man hat auch die unper- sönliche Detriebsform einer „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" als eine handwerksmässige Form anerkannt.
Die Hauptfolgerung aber ist die, daß Deutschland die Betriebsart des Handwerks als technisch und volkswirtschaftnotwendig anerkennen und daher nicht nur die vorhandenen Handwerke fördern, sondern sie sogar vertiefen und vermehren muh.
Tie Förderung des Handwerks ist nun, solange die vorstehend geschilderten neuen Erkenntnisse noch nicht sehr wirksam waren, hauptsächlich durch das Handwerk selb st besorgt worden. Es hat sich zunächst in den von dem alteren Handwerkergesetz von 1897 gegebenen neuen 3 n - nungsformen (Zwangsinnung und freie Innung) fast restlos, d. h. zu nahezu 90 v. H. organisiert, wobei die sog. Zwangsinnung die Hauptrolle spielt. Es hat ferner diese Innungen zu großen und leistungsfähigen Reichsfachverbänden der einzelnen Handwerke zusammengcschlossen, die ihrerseits wiederum eine bedeutende Fachpresse entwickelt haben. Es hat ferner das handwerkliche Schulwesen außerordentlich lebhaft unterstützt und dafür große Opfer gebracht, so daß heute in Schule und Werkstatt eine durchweg gute Ausbildung des Hand- werksiehrlings gesichert ist. In wirtschaftlicher Beziehung haben die hauptsächlich vom Handwerk und Einzelhandel errichteten gewerblichen Genossenschaften, in erster Linie die Gewerbebanken, d. h. Kreditgenossenschaften, einen starken Aufschwung genommen. Es gibt heute kaum einen Bezirk in Deutschland, in welchem der Handwerker keine derartige Gelegenheit hätte, sich in den Kredit- und Bankverkehr einzuschalten.
Alles dies ist unter führender Mitwirkung der ebenfalls im Jahre 1897 neu geschaffenen Hand - werks-undGewerbekammern geschehen, die einschließlich ihrer Spitzenvereinigung, des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages in Hannover, eine öffentlich-rechtliche Einrichtung wie die Landwirtschafts- und Handelskammern sind.
Zu diesen rein fachlichen, wirtschaftlichen und gesetzlichen Organisationen sind außerdem noch die wirtschaftspolitisch arbeitenden Handwerke r b ü n d e getreten, die in erster Linie dafür forgen, daß die Derufsfragen in den Parlamenten des Reiches, der Länder und Gemeinden, von den Parteien nachdrücklich aufgenommen und von geeigneten Abgeordneten vertreten werden.
Die Wirkung dieser Selbsthilfe geht nach zwei Richtungen. Einmal ist die s o z i a le S te l l u n g des Handwerks dadurch gehoben und als völlig gleichbedeutend neben die der Landwirtschaft, der Industrie und des Handels gesetzt worden. Zum andern ist dadurch bewiesen worden, wie bedeutend der Anteil des Handwerks am wirtschaftlichen Umsatz heute ist. So haben z. B. die letzten Rachweisungen des Statisti- , schen Reichsamts gelehrt, daß der gesamte Umsatz im Einzelverkauf einschließlich Einzelhandel, l Warenhäuser und Konsumvereine im letzten Jahre etwa 45 Milliarden Mark betragen hat, r woran das Handwerk einen wesentlichen Anteil besitzt.
Das deutsche Handwerk hat somit ein sehr gutes Recht, weitgehende Beachtung als Verkäufer und Produzent im deutschen Volk zu verlangen. Es stellt unter Beweis, daß seine technische und kaufmännische Leistung jeden Vergleich mit anderen Dersorgungsarten aushalten kann. Es sieht daher eine Pflicht des deutschen Volkes und der deutschen Wirtschaft darin, daß die Arbeit des Handwerks so stark als möglich unterstützt wird, weil die deutsche Geschichte lehrt, daß nicht nur eine gleichbleibende gute Steuerkraft, sondern auch die Entwicklung zahlreicher unabhängiger deutscher Familien und einer reichen Kultur auf allen Gebieten im Handwerkerstand stets seine Quelle hatte und weiter haben wird.
12=o. H.-Dividende wissen wollte. Am Anleihemarkt gaben Altbesitz angeblich auf Verkäufe zu Geldbeschaffungszwecken um 0,65 v. $). nach, Neubesitz dagegen gehalten. Ausländer wenig oerändert. Pfandbriefe behauptet. Auch Reichsschuldbuchforderungen unverändert. Am Geldmarkt konnte sich heute am Medio eine weitere Versteifung durchsetzen. Tagesgeld stellte sich auf 5,25 bis 7,25 v. 5) Monatsgeld auf 5,5 bis 7 v. $)., Warenwechsel auf zirka 5,25 v. H. Im Verlaufe weiter schwächer. Die Spekulation schritt zu Deckungen, angeblich, weil bessere Nachrichten aus Spanien Vorlagen. Das Geschäft war infolge des mangelnden Ordereingangs klein, und die Kurse konnten sich nicht immer behaupten.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. April. Es wurden notiert: Weizen 306 bis 307,50; Roggen 215 bis 217,50; Braugerste 235 bis 240; inländischer Hafer 202,50 bis 210; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 43,50 bis 44,50; Roggenmehl 29,50 bis 31.25; Weizenkleie 12,10 bis 12,25, Roggenkleie 13 Mk. Tendenz: fest.
Schweinemarkt in Gedern.
V Gedern, 14. April. -Der heutige Schweinemartt war autzerordenklich gut beschickt; 851 Tiere waren aufgetrieben. Die Preise waren anfänglich hoch, gingen jedoch in Anbetracht des hohen Auftriebes nach und nach zurück. Sechs Wochen alte Ferkel, kosteten 15 bis 18 Mark, sechs bis acht Wochen alte 20 bis 22 Mark, Springer je nach Qualität 25 bis 30 Mark. Der Handel war sehr flott, doch verblieb geringer Äeberstand.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
E. R. 111. Der Fliegenpilz.
21. V. 3. Die Anforderung der Hundesteuer in Hessen für ein halbes Jahr besteht zu Recht, lieber die Berechtigung des Steueranspruchs in Hessen- Nassau können wir Ihnen leider keine Auskunft geben, da die dortigen Steuerbestimmungen hier auch an amtlichen Stellen unbekannt sind.
Wirtschaft.
minus 2 v. H. gegenüber der gestrigen Abendbörse. Schwächer eröffneten wieder Elektrowerte, die durchweg 1- bis 2-v. H.-Verluste erfuhren. Nur Chade- aktien konnten auf den Uebergang von der Monarchie zur Republik 2 Mark gewinnen. Von Kunst- seidewerten waren Bemberg um minus 2 o. H. stärker realisiert, Aku büßten 1,5 v. H. ein. Arn Chcrniemarkt setzten J.-G.-Farben und Rütgerswerke je 1 v. H. schwächer ein. Montanwerte lagen bis 1,5 v. H. gedrückt, stellenweise dagegen leicht anziehend. Von Bankaktien Commerz- und Barmer Bank je 1,5 v. H. abgeschwächt. Von sonstigen Terminwerten büßten Deutsche Linoleum 2,75 v. H. und Schiffahrtswerte bis 1 v. H. ein. An den übrigen Märkten kamen infolge der Geschäftslosigkeit kaum Umsätze zustande. Am Anleihemarkt lagen Altbesitz um 0,65 v. H. schwächer. Im übrigen lagen die Kurse behauptet. Von fremden Werten waren Türken und Rumänen gehalten. Pfandbriefe lagen ruhig. Reichsschuldbuchforderungen waren 0,5 v. H. schwächer. Der weitere Börsenverlauf war ruhig und ohne Erholungen. Am Geldmarkt bestand zum Medio verstärkte Nachfrage, so daß der Satz auf 4,5 v. H. erhöht wurde. Am Devisenmarkt lag Madrid 47,25 gegen London fest. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,1995, gegen Pfund 20,4040, London gegen Neuyork 4,8585, gegen Paris 124,26, gegen Mailand 92,80, gegen Schweiz 25,22, gegen Holland 12,1050.
Berliner Börse.
Berlin, 15. April. Nachdem in den letzten Tagen von einem ziemlich schwachen Ordereingang gesprochen werden mußte, herrschte zu Beginn der heutigen Börse ausgesprochene Geschäftslosigkeit. Da seitens der Kundschaft eher Abgabeneigung bestand, erfuhr das Kursniveau ohne größere Umsätze ziemlich einheitliche 1- bis 3-v. H.- Kursrückgänge. Anregungen fehlten außerdem, und das Ausland meldete unser dem Eindruck des schwachen Neuyork ebenfalls niedrige Kurse. Einige Werte erschienen mit Minus-Minus-Zeichen. So verstimmten bei Aku die Amsterdamer Arbitrageabgeber und bei Felten & Guilleaume eine Meldung von einer voraussichtlich 1-v. H.-Dividendenreduktion. Sonst waren noch Ilse (minus 2 v. H ), stärker gedrückt. Kunstseidewerte verloren bis 4,25 v. H. und Chadaktien zunächst noch 4 Mark. Eine kräftige Haltung der spanischen Valuta von 47,50 bis 47,70 (vormittags noch zirka 49) hatte später an diesem Markt eine Besserung zur Folge. Schon anfangs machten Akkumulatoren (plus 0,75 v. H.) eine Aus- i nähme in der Gesamttendenz, wobei man von einer I
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.33 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen.
Anzei^enaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Ltm die Stillegung in Wölfersheim.
Oie Stillegung als Druckmittel zur Abtretung des Lleberlandwerkes Oberheffen an die preag.
Absatz und Subventionen im Lahn-Oill-Erzbergbau.
WTD. Dillenburg, 14. April. Nachdem die Weitergewährung der Staatsbeihilfe für den Eisenerz markt im Lahn- Dill-Gebiet und Oberhessen, sowie für das Siegerland zunächst gesichert ist, konnten in den Monaten Januar bis März 1931 die Voraussetzungen für die staatlichen Subventionen, daß nämlich mindestens 100 000 Tonnen gefördert und verwendet werden, erreicht werden. Hm politischen Bestrebungen einer Zwangsregelung des Inlands- a b s a tz e s im bestimmten Verhältnisse zur Einfuhr von Erzen entgegenzutreteir, sind Verhandlungen mit den Erzabnehmern aus der westfälischen Großindustrie im Gange, die den Zweck haben, den Gruben des Siegerlandes, des Lahn- Dlll-Gebietes und Oberhessens den für ihre Existenz erforderlichen M i n d e st a b s a h an Erz unbedingt zu sichern. Es ist anzunehmen, daß noch im Laufe des Monats April die Verhandlungen mit den Grohlonzernen zu einer freiwilligen Abnahme erfolgreich abgeschlossen werden, um eine gesetzliche Zwangsregelung über den Inlandsabsah zu vermeiden.
Schweinemarkt in Gießen.
Auf dem heutigen Schweine markt in Gie- ß e n standen 208 Ferkel und 2 Läufer zum Verkauf. Ferkel, bis sechs Wochen alt, kosteten 18 bis 22 Mark, sechs bis acht Wochen alte 22 bis 27 Mark, acht bis 13 Wochen alte 27 bis 34 Mark; Läufer 55 Mark. Tendenz: gut.
* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Reichsaktienindex stellt sich für die Woche vom 6. bis 11. April auf 94,7 gegenüber 91,8 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 91,6 (89,1), Gruppe verarbeitende Industrie auf 84,0 (82,3) und Gruppe Handel und Verkehr auf 116,1 (114,5).
* Die Ruhrgas A G. in Essen beruft auf den 4. Mai ihre Generalversammlung ein, die neben der Erledigung der Regularien für das Geschäfts- fahr 1930 über die Erhöhung des 25 Millionen Mark betragenden Grundkapitals um 2 Millionen Mark durch Ausgabe von auf den Namen lautenden Aktien Beschluß fassen soll.
A 8 Prozent Dividende bei derSüd- we st deutschen Rundfunk -A. -G. Die Südwestdeutsche Rundfunk-A.-G. Frankfurt a.M., di« gestern ihre Generalversammlung abhiolt, hat im Jahre 1930 einen Reingewinn von 61 820 Mark (i. V. 63 944) erzielt, aus dem 8 (10) Prozent Dividende verteilt werden sollen. Aus den Teilnehmergebühren hatte die Gesellschaft Einnahmen in Höhe von 2,907 Mill. Mark (2.559 Mill.), und an sonstigen Einnahmen 0,148 Mill. Mark. Dagegen ergaben sich Eesamtaufwe^dungen von 2,621 Mill. Mark. Rach dem Geschäftsbericht hielt der Zugang an Teilnehmern an und bewegte sich im Bezirk des Südwestfunks im Reichs- durchschnitt. Hauptaugenmerk wurde auf die Besserung der sich ständig verschlechternden Empfangsverhältnisse infolge lleber'.agerung starker ausländischer Sender gelegt. Durch die vorgesehene Errichtung eines erheblich stärkeren Senders in der Rähe Frankfurts und eines Zwischensenders in Trier dürste eine bedeutende Verbesserung der Empfangsanlage erreicht werden. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird als ?"friedenstellend bezeichnet.
* Philipp Holzmann A G., Frankfurt a. M. Die in der gestrigen Sitzung des AR. vorgelegte Bil^n, <ür das Geschäfts ahr 1930 weist nach 1 390 8<2 (1615 733) Mk. Abschreibungen einen Reingewinn von 1 909 225 (1 907 630) Mark aus. Der auf den 7. Mai einzuberusenden GV. soll vorgeschlagen werden, auf die Dividendenberechtigten 20 Mill. Mk. Stammaktien wieder 8 Prozent Dividende zu verteilen, während die 90 000 Mk. Vorzugsaktien entsprechend den Satzungen wieder 6 Prozent Dividende erhalten.
Frankfurter Börse.
F r a n f f u r t a. M., 15. April. Tendenz:schwächer. Nach dem bereits unsicheren Dormittagsverkehr eröffnete die amtliche Börse in schwächerer Haltung. Besonders verstimmende Momente lagen nicht vor. Es herrschie weiter starker Auftragsmangel. Die Spekulation schritt erneut zu Abgaben. Der schwache Schluß der Neuyorker Börse fand heute mehr Beachtung. Bei sehr geringer Umsatz- tätigfeit ergaben sich Abschwächungen bis
Wagners Südwestdeutscher Rachrichtendienst verbreitet die nachstehende Zuschrift „von besonderer Seite", die wir referierend zur Kenntnis unserer Leser bringen, ohne damit unserer eigenen Stellungnahme irgendwie vorzugreifen. Die Zuschrift lautet:
„In der letzten Zeit gingen Rachrichten durch die Presse, daß dieWölfersheimerKraft- werke stillgelegt werden sollen und Wege gesucht würden, eine Stillegung der Werke und Gruben mit der Arbeitslosmachung von etwa 1300 Menschen zu vermeiden. Die Dinge liegen praktisch so: Das Schwelkraftwerk der He frag, das von Hessen und Frankfurt gemeinsam begründet worden war, kam in Schwierigekiten dadurch, daß die Dausumme weit über den Voranschlag hinausging und die Teerausbeute trotz großzügiger Versuche der Leitung geringer war, als seinerzeit angenommen. In Verbindung mit Schwierigkeiten der Grube Friedrich in Hungen übernahm die Preußen-Elektra zunächst deren Frankfurter Anteil an der Hefrag und dann den hessischen Anteil. Tie Preußen-Elektra wurde dadurch Eigentümer des Schwelkraftwerkes, das sie durch die Aufstellung der früheren Oefen aus Hungen erweiterte. Insgesamt hat sie etwa 30 Mill. Mark investiert. Durch den katastrophalen Preissturz am Teermarkt. durch die norddeutschen Erdölvorkommen und die russische Einfuhr wurde das Werk unrentabel, so daß man mit einem jährlichen Millionenverlust rechnet. Die Preag (Preußen-Elektra), deren Ziel schon bei Ueber- nahme der Werke war, ihre elektrowirt- schaftlichen Interessen auszubrei-
tert, nicht nur Elektrizität zu produzieren, sondern auch Verteiler zu sein, hat jetzt mit ziemlicher Deutlichkeit ihre Pläne insofern ent- hüllt, als sie
unter allen Umständen auch das Ueberlandwerk Oberhessen in ihre Hand bekommen will.
Da nun der Provinzialausschuß Oberhessen alle diese Angebote abgelehnt hat in der richtigen Erkenntnis, daß die Provinz sich bei der Entwicklung auf elektrizitätswirtschaft- lichem Gebiet unmöglich ausschalten lassen kann, glaubt die Preag das Ziel eher dadurch zu erreichen, daß man die Stillegung des Schwelkraftwerkes Wölfersheim mit der Frage Kraftwerk Oberhessen verbindet. Man behauptet, die Stillegung Wölfersheims könnte verhindert werden, wenn die Provinz ihr Ueberlandwerk an die Preag übertrage, ohne daß allerdings eine Gewähr dafür übernommen werden könne, daß tatsächlich das Werk Wölfersheim erhallen bleibt. Es ist auch unwahrscheinlich, daß die Preag bei Llebernahme des lleberlandwerkes Oberhessen solche Gewinne erzielt, daß die Verluste des Schwelkraftwerkes ausgeglichen werden. Trotz aller Versuche, die unternommen werden, den durch eine Stillegung Wölfersheims entstehenden wirtschaftlichen Rachteil zu vermeiden, darf doch erwartet werden, daß
dec Provinzialtag Oberhessen seine Interessen wahrt
und das Ueberlandwerk nicht aus der Hand gibt um einer Aussicht willen, die keinerlei feste Abmachungen gewährleistet.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Tie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v H., Lombardzinsfuß 6 o H.
Sranftun a. 211.1
Berlin
vrannun a.
Serim
Jranffun a. Dl.
Lerlin
Banknoten.__________________
Schluß» lurtf
1-Ubr- Hur’
Schluß-1 iure i
1-ithr. Kurs
Schluß-1 fürs
Anfang- Kurs
(Schluß-1 llird !
t'Ubr» K r i
(Schluß- für»
tänfang» flurd
Berlin, 14 Apni
weio
lurt ;
Kurs
Omeri?nnhdie Roten......
Belgstche Roten ....... Laniiche Noten .......
Englstche Roten ........ firan.iöiildie Noken ....... Holländlfche Noten.......
Itnlienijche Noten........
Norwegiiche Noten.......
Deutich-Oesterreich, 4 100 Schilling fjiunianiidie Noten.......
Schwebliche Noten.......
Schweizer Noten........
Splinilche Noten........
T>ck>echollonmkilche Noten.....
Ungiirüche Note»
Devisenmarkt Berlin
4,18 58,18 111,95 20,34
4,20 58,42 112,39 20,42 16,44 168,74 22,12 112,42 59,00
2,00 112,50 80,96 44,09
12,445
73,31
a. M.
Datum
'14.4.
15.4.
14.4.
15.4.
Datum
14.4.
15.4.
14-4.
15.4.
Datum
14.4.
15-4.
14.4.
15.4.
6% Druilche Reichsanleihe non 1927
;% Drilliche Retchsanlethe
DOil 1929 .........
Tenüche Slni.-Ablöi.-Schuid mll
Rusloi. Rechten .....
Bedfll. ohneAn«ivi,Rechte . .
'% Heil, yolln'lnat von 1929
<nid<ohlb 102%)......
Cbei heilen Trovinj - Anleihe ml' Allslol.-Rrchicn.....
Leu Ische Nr nun. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 ...
•% nranlf. frnV.-tBnnt (BolbDfe XIII unhinebar bh 1934 . . .
% jtrmiff Hnv.>Aant Bolbpfe unhiiiobnt bla 1932
'/:% Rtieillilche Hnp.-Bank
Liqu. (tioloufc........
•% Ur. LandesvinnkbrielanNalt, Pfandbriefe R. 19
■% l:r rouDcvrian^briefanftalt, flinnni.-£bl.‘JL 20. . .
<’% Pr Laitberxianobriefanstalt, l'InnObricle 81 21 .....
3 E G abfl. yor.riffli-ObllgatiO' nen. rückzahlbar 1932 . .
i% Oesterrelchtlche ©olbrente . .
i,2O% Ccltcncldilldjf Stlberrente
l% LellerreichiiLe Einheitliche Rente
i% Unnnrlftfte ©olbrente . . . .
i% lliifiariiche (Staatsrente b. 1910
iyt% besni.oon 1913
l% Unparifdie (honenrente
l% lürthche Zollanleihe von 1911
<% Türlilchr Bagbabbahn-Anl Serie l
<% Deonl. Serie II.......
6% RnmSnilche veretnh. Rente von 1903 ...
l'/2% Ruinänllche vereinh. Rente von 1913 ..........
1% Rumänstche veretnh. Rente
84,75
100.25
59,20
95,25
57,5
58,65
101,75
97,5
92,77
93,4
100,5
86,5
23
16,25
4,4
4,45
4,45
8,6
15,2
7,05
i । i i jj i i i i i ii i i i i i l i i 1 l Sa i i
85
100,6
59,5
6,47
95
58,65
100,5
96,5
23,3
2,6
18,7
16,4
4,4
4,5
4,4
8,6
15,4
7,5
58,75
6,4
18,6
13,25
4,4
15,25
7,05
Hamburg-Amerika 'Later ... 7 6amburfl,Sübam.$amp||d)lff . 8 Hama Xampfid)i|| .... 10
•J?jrbbcutidier Lloyb.....8
Allgemeine TeuticheEredttanst. 10
Barnier Bankverein . . 10
Berliner Hanbelegeielllchafl 12 Commerz- unb Privai-Bank . 11 Tarmftäbter unv Nationalbank 12 Teuriche Bant unb
Tisconlv ©eleUldjaft, ... 10
Dresdner Bant......10
Reichsbant........18
y.e.®...........s
Bergmann.........9
Eiektr Liefemngrgefellichast. 10
Licht unb Straft......10
gelten & öuilleaume . . . 7y, iDcfellidian für Elektrilche
Unternehmungen .... ic> Hamburger ElektriziiÜtS-Wene 10 Rbemtlche Elektrizität .... 9 Sdilciiidjr Elektrizität. ... 10
Siemens & Halste.....16
Iranerabio.........8
vabmener & Co.......10
Buderus..........6
Dentlche ............<
Eiiener Steinkohl»......«
Geilenkirchener ...••♦•<
Harvener ....... 0
tzoelch Ellen. .......
3>fe Bergbau ....... 1< Klöcknecwerke . .••••••■ Köln-Neuesten..... • • '•
Manneimunn'Röhre» . . . 7
Wanolelber Bergbau . .... 7
Cbctldilcl. Chenbeoarl .... 6
1 Cberldilcl. flotoroeile ..... 7 1 Phönix Bergbau . . . .
Rkleinliche Braunkohle» • • 10
1 Riedeck Monta» ...... 7,2
74
75
129,5
121,5
150
116
115,5
115,65
130,5 93
131
126
145
185,25
134
57,5
79,5
84,5 77
73
80
38,5
62
86
74,5
120
115,5
170
114,5
128,5
92
130
143
184
78
78,75
84,75
73,4 123
93 74,75
128,5
121
149
115,5 115,5
170,75
115,25 101.9
138,75 129,5
94
131,75
124,5
144,75 185,25
133
57,5 79.75
84
76 70,25 195,5 72.5
73 80,5 39,25
80,25
62 186 87,4
71,25
92 73,75
128 120
148
115
114,75 170,75
114,5
137,25 128
90,5
129
142,75 184
56,25 78,75
83,5 74,25 69,25 191,5
70,5
79
79,5 61,75 185,25 84,75
Bereinigte Stahlwerke .... Olavi yilnen .... 16'/,
Kaliwerke AlckerSIehen ... 1”
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzbetfurth ... 15
g. G. Ratben-gnbuftrte ... 12
Dvnamtt Nobel.......6
Sdieibcanftalt........9
Golbfchmibt ........5
Rütgerswerke........6
Metallgelelllchakt.......8
Philtvv Holzmann ...... 7 Zementwerk Heidelberg . . 10 Cementwerk Karlstadt. ... 10 Watch & ftretitaa .....8
Schultheis Payenhofer ... 15
Ostwerke ........12
Aku .........18
Bemberg.........14
Zellstoff Waldhof .... 187, Zellstoll Alchaffenburg ... 12 Charlottenburflet ®a||ei ... 8 Destauer (Mas ..... S
Daimler Motoren ...... 0 Teutiche Linoleum ......
Maichinenbau ..........(
Rat. Automobil
Orenstein & Koppel ..... 6 Leonhard Tietz ...... 10 Svendka .......
»Iranksurier Malchine» .... 4
Wripner . . ...... 6
Hetstlaenstaebk ....... 0
Iungnan».........6
Lechwerke..........6
Mainkraftwerke Höchst a. M.. .8
Miag..........10
Gebe. Roeder.......10
Boigt & Haeffner......
Eübdeutlche Zucker .... 10
58,65
33,65
171
174 262
155
137,25
55,5 59
78
102 '3.5
87
37
92
105
33
101
121
260
41,5
71
131,5
£1111 52 | | |K| Illi II Illi m" 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CO CO
io xr> o ö>
58,5 33,75 167,5
174 “261,25
155,13
55,25 59
78,75
102,5
36,5
181,65
93,5 106,25 108,75
86,25
137,75
32,9
101
55,5 121,75
261
18,75 41,5
129,5
58,25
32,5
166,25
170,5
257,5
154,25
52,5 58,25 66,13
99
180,25
90,25
102,5
105,25
84
36
32,5
97,5
54,13
120,65 260
168,06
22,04
111,98
58,00
2,00
112,06
80,64
43,91
12,385
73,01
iranffurl
14 April
15. April
Amtliche Notierung (»eto | Äriel
Amtliche Notierung
Gelb I »riet
Amst.-Rolt. Bum.-Aires Brss. Antw. Christtanta. .QoveiUmgcn Stockholm . 6cliinflfor8. Italien . . . London. • . Neunort . . Paris.... Schweiz .. Sva ricn • . Japan •. . Nio de Jan. Wien ln D-- Ceft. abfleft. Prag - ■ ■ Belirad . . Buoapest. . ibul' arien . Lissabon . Danzig. . . fionft-nrin. Athen.
Lanaoa Uru ULY. Cairo • •
168,42 1,455 58,34
112,23
112,23
112,34 10,557 21,965 20,387
4,1965
16,412
80,83 42,76 2,073 0,307
59,00
12,426 7,377
73,135 3,042 18,85
81,53 1,784
5,44 4,193
2,77 20,91
168,7b 1,459
58,46
112,45
112,44
112,54
10,577
22,005
20,427 4,2045 16,452
80,99
42,94
2,077 0,309
59,12
12.446
7,391
73,275
3,048 18,89 81,69
1,789
5,45
4,200
2,83
20,95
168,30 1,442 58,31
112,17 112,18
112,26 10,556
21,96 20,381
4,195 16,396
80,80 43,51 2,073 0,307
58,985 12,424
7,378 73,125
3,042 18,85
81,51
1,784
5,44 4,192 2,717 20,91
168,64 1.446
58.43
112.39
112.40
112,48
10,576
22,00
20,421
4,203
16,436
80,96
43.59
2,077 0,309
59,105
12,444
7,389
73,265
3,048 18,89
81,77 1,789
5,49 4,200 2,723 20,95


